[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen eines Fensterrahmens am dem
zur Wandebene parallel liegenden Randbereich einer Wandöffnung, wobei der Fensterrahmen
nicht mit der Wandfläche an der er befestigt ist fluchtet, sondern etwas davon absteht.
Die Erfindung ist insbesondere dann gut anzuwenden, wenn ein Fensterrahmen an einer
mit einer weichen Isolierschicht verkleideten Wand befestigt werden soll, wobei er
bei wandparalleler Betrachtungsrichtung mit der Isolierschicht fluchten soll und nicht
mit der durch diese verdeckten Wand, und wobei beim Befestigen des Fensterrahmens
die Isolierschicht noch nicht angebracht ist.
[0002] Die
AT 404 380 (Fuchs) zeigt eine Vorrichtung, mit Hilfe derer ein Fensterrahmen an einer Maueröffnung
an zur Fensterebene parallel liegenden Wandbereichen befestigt werden kann. Die Vorrichtung
besteht aus einem winkelförmigen, starr an der Wand befestigten Teil und einem daran
normal zur Wandebene beweglich daran angebrachten Schieber. Der Schieber wird mittels
eines Klemmteils mit einer Nut am Fensterrahmen verbunden; seine Beweglichkeit gegenüber
dem an der Wand befestigten Teil kann durch eine plastische Verformung blockiert werden.
Die Befestigung des Klemmteils in der Nut, erfolgt dadurch, daß der in Klemmteil in
einer Lage in der dies möglich Ist, normal zur Profilrichtung in die Nut eingeführt
wird und dann um eine in der Fensterebene liegende und normal zum Rahmenprofil ausgerichtete
Achse um etwa einen Viertelkreis gedreht wird, wobei er sich an den Flanken der Nut
verklemmt. Durch die Verschlebbarkeit des Klemmteils gegenüber dem starr an der Wand
befestigten Teil wird erreicht, daß diese Verbindungsart zwischen Fensterrahmen und
Befestigungsvorrichtung auch für Befestigungsvorrichtungen angewendet werden kann,
welche das Fensterrahmenprofil mit einem zur Fensterebene parallel liegenden Bereich
der umgebenden Mauer verbinden. Zudem wird damit erreicht, daß der Fensterrahmen nach
dem Befestigen an der Mauer noch normal zu seiner Ebene verschoben und somit bequem
feinjustiert werden kann, bevor die Beweglichkeit des Schiebers gegenüber dam an der
Wand befestigten Teil blockiert wird. Der wesentlichste Nachteil dieser Vorrichtung
Ist der, daß sie relativ kompliziert und materialaufwendig und damit teuer herzustellen
ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß sie in Folge der plastischen Verformung
nur mit starken Einschränkungen mehrmals angewendet werden kann.
Die
EP 945577 A2 (SFS) zeigt ebenfalls eine mehrteilige Befestigungsvorrichtung zwischen einem Fensterrahmen
und einem diesen umgebenden, zur Fensterebene parallel liegenden Wandbereich, wobei
ein Teil mit der Mauer verbunden ist, ein dazu linear beweglicher Teil mit dem Fensterrahmen
verbunden ist, und wobei die Beweglichkeit zwischen diesen beiden Teilen nach erfolgter
Justierung des Fensterrahmens blockiert werden kann. Die unmittelbare Verbindung zum
Fensterrahmen erfolgt in diesem Fall über eine am linear beweglichen Teil um ihre
Achse drehbar gelagerte Schraube, welche in ein Muttemgewinde am Fensterrahmen eingreift.
Die nach dem Justieren erforderliche Fixierung zwischen dem linear beweglichen Teil
und dem mit der Mauer verbundenen Teil erfolgt indem sie im Überlappungsbereich durch
eine Schraube aneinandergedrückt werden, welche beide Teile durchdringt, den einen
durch eine Bohrung mit Kreisquerschnitt, den zweiten durch ein sich in Verschieberichtung
erstreckendes Langloch.
Mittels der sich in eine Mutter am Fensterrahmen erstreckenden Schraube, ist der Fensterrahmen
nach dem Herstellen der Verbindung zur Mauer auch durch Verschieben in der Fensterebene
feinjustierbar. Dieser Vorteil wiegt jedoch in sehr vielen Anwendungsfällen die hohen
Kosten für die Herstellung der Verbindungsvorrichtung und den Aufwand zum Einsetzen
der Mutter in den Fensterrahmen nicht auf.
[0003] Der Erfinder sah sich vor die Aufgabe gestellt, eine Befestigung von einem Fensterrahmen
an einer Maueröffnung zu entwickeln, wobei davon auszugehen war, daß die Ebene des
Fensterrahmens außerhalb der Dicke des festen Mauerwerks liegt, und die Befestigung
an der Mauer, an jener die Maueröffnung umgebenden fensterparallelen Randfläche des
festen Mauerwerks angreift, welche an der dem Fensterrahmen zugewandten Seite des
Mauerwerks liegt. Die Befestigung sollte so gestaltet werden, daß die unter dem Fensterrahmen
zu liegenden Befestigungsteile schon vor dem Anbringen des Fensterrahmens an der Mauer
befestigt werden können, daß der Fensterrahmen dann darauf abgesetzt werden, dann
in der wandnormalen Richtung in einfacher Weise justiert und schließlich fixiert werden
kann. Das alles sollte mit geringen Kosten für die verwendeten Teile und mit geringem
Montageaufwand erfolgen.
[0004] Zum Lösen der Aufgabe werden biegesteife Winkelteile verwendet, welche mit einem
Schenkel am unteren Rand der Maueröffnung außerhalb dieser am festen Mauerwerk befestigt
werden. Dabei weist dieser Schenkel senkrecht von der Maueröffnung weg nach unten.
Die Verbindung zum Mauerwerk erfolgt typischerweise über eine Schraube, welche sich
durch ein am Schenkel in dessen Längsrichtung erstreckendes Langloch in eine Bohrung
in der Mauer erstreckt. Auf Grund dieses Langloches kann die vertikale Lage der Winkelteile
fein eingestellt werden, im Normalfall so, daß alle Winkelteile (im Normalfall sind
es zwei Stück) auf derselben, richtigen Höhe liegen.
Die zweiten Schenkel der Winkelteile stehen normal von der Mauerfläche ab. Auch dieser
Schenkel ist mit einem, sich in seiner Richtung erstreckenden Langloch versehen. Vor
der Montage des Fensterrahmens ist in dieses Langloch ein Klemmteil so eingelegt,
daß sich zwei zungenartige Fortsätze davon unter dem Schenkel parallel zur Schenkelrichtung
erstrecken, und zwei weitere zungenartige Fortsätze über dem Schenkel, horizontal
normal zur Schenkelrichtung.
Das untere Fensterrahmenprofil ist an seiner Unterseite mit einer nach unten offenen,
Nut versehen, deren Breite sich von der Nutöffnung bei Bewegung nach Innen erweitert.
Die Nutwände bilden in Querschnittsansicht also typischerweise etwa ein C. Der Fensterrahmen
wird bei der Montage so auf die an der Mauer befestigten Winkelteile gestellt, daß
die an den von der Mauerfläche abstehenden Wlnkelschenkeln befindlichen Klemmteile,
mit ihren oberen zungenartigen Fortsätzen in die Nut an der Unterseite des Rahmenprofils
reichen. Dann wird der Fensterrahmen sowohl in der Richtung des unteren Rahmenprofils,
als auch in der Normalen auf die Fensterebene, also in der Richtung der von der Mauer
abstehenden Schenkel der Winkelteile, in die passende Lage gerückt. Nachdem dies geschehen
ist werden die Klemmteile um eine Achse, welche normal zu den von der Mauer abstehenden
Winkelschenkeln und zum unteren Rahmenprofil liegt, um eine Vierteldrehung gedreht,
wodurch sich die unteren zungenartigen Fortsätze am Winkelschenkel festklemmen und
die oberen im inneren der Nut an der Unterseite des Rahmenprofils. Damit dieses Drehen
gut ermöglicht wird, ist der Klemmteil mit einem Eingriff für ein Werkzeug, beispielsweise
einem Schlitz, für einen Schraubendreher versehen.
Die Fixierung des oberen und der seitlichen Rahmenteile des Fensters kann mit gleichen
Verbindungsvorrichtungen, bestehend aus biegesteifem Winkelteil und
Klemmteil mit zungenartigem Fortsatz erfolgen. Um sich Meßvorgänge zu ersparen ist
es vorteilhaft diese Winkelteile erst dann an der Mauer zu befestigen, wenn der Fensterrahmen
schon an den unteren Winkelteilen eingerichtet und fixiert ist.
[0005] Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen, welche eine vorteilhafte Ausführungsform
zeigen, veranschaulicht:
- Fig. 1:
- zeigt einen erfindungsgemäß befestigtes unteres Rahmenprofil eines Fensters in Schnittansicht.
Die Schnittebene liegt dabei normal zum Rahmenprofil in der Symmetrieebene der zweiteiligen
Befestigungsvorrichtung.
- Fig. 2:
- zeigt die aus zwei Teilen bestehende Befestigungsvorrichtung von Fig. 1 in einer perspektivischen
Ansicht von oben.
- Fig. 3:
- zeigt die aus zwei Teilen bestehende Befestigungsvorrichtung von Fig. 1 in einer perspektivischen
Ansicht von unten.
[0006] Die Verbindungsvorrichtung besteht aus einem Winkelteil 3 und einem Klemmteil 4.
Der Winkelteil 3 wird mit seinem ersten Schenkel 3.1 nahe der Maueröffnung 1.3 an
der vertikalen Mauerfläche 1.1 befestigt; er ist dabei senkrecht nach unten gerichtet.
Die Befestigung erfolgt am einfachsten über eine Schraube 5, die sich durch ein in
Längsrichtung des Schenkels 3.1 erstreckendes Langloch 3.1.1 in eine Bohrung in die
Mauer 1 erstreckt und in angezogenem Zustand mit ihrem Kopf mittelbar oder unmittelbar
an Randbereichen dieses Langlochs anliegt. Durch das Langloch 3.1.1 kann die vertikale
Lage des Winkelteils unabhängig von Ungenauigkeiten der Lage des Bohrlochs in der
Mauer exakt eingestellt werden.
Der Winkelteil 3 hat einen zweiten Schenkel 3.2, welcher oberhalb des an der Mauer
anliegenden Schenkels 3.1 normal von der Mauer wegsteht. Vor allem um bei der Herstellung
des Winkelteils 3 durch Verformung aus einem ebenen Stück Blech große lokale Fließvorgänge
im Material zu vermeiden, kann als Verbindung zwischen den normal aufeinander ausgerichteten
Schenkeln 3.1 und 3.2 ein diagonal dazu verlaufender, eher kurzer Schenkel 3.3 angeordnet
sein, der zu den Schenkeln 3.1 und 3.2 jeweils den halben Winkel davon einnimmt, welche
diese beiden zueinander haben.
Damit der Winkelteil 3 gegen Verformung in der gemeinsamen Ebene seiner Schenkel ausreichend
steif Ist, obwohl er aus einem relativ dünnen Blech besteht, ist die Querschnittsfläche
der Schenkel profiliert ausgebildet. Eine gute Profilform ist z.B. die W-Form, wobei
die unteren Spitzen abgerundet und die mittlere Erhöhung zu einem Plateau verbreitert
ist; es wäre aber auch eine U- oder C-Form möglich.
Der horizontal normal von der Mauerfläche 1.1 abstehende Schenkel 3.2 des Winkelteils
3 ist ebenfalls mit einem sich in seiner Längsrichtung erstreckenden Langloch 3.2.1
versehen. In dieses Langloch ist der am besten ebenfalls aus einem ursprünglich flachen
Blech durch Stanzen und Biegen gebildete Klemmteil 4 eingelegt.
In den hier angeführten Darstellungen ist der Klemmteil 4 bezüglich dem Winkelteils
3 in jener Lage, In welcher er bei fixiertem Rahmenprofil 2 ist, Er weist eine Fläche
4.4 auf, mit der er an der dem Rahmenprofil 2 zugewandten Seite des Schenkels 3.2
des Winkelteils 3 an den Rändern des Langlochs 3.2.1 anliegt. Mit zwei zungenartigen
Fortsätzen 4.1 ragt er durch das Langloch 3.2.1 und liegt an den beiden langen Randbereichen
des Langlochs 3.2.1 an der dem Rahmenprofil 2 abgewandten Seite des Schenkels 3.2
an. Die zungenartigen Fortsätze 4.1 sind in zu ihrer Verbindungslinie normal liegenden
Richtung schmäler als die Breite des Langlochs 3.2.1. Der Abstand zwischen der Spitze
eines zungenartigen Fortsatzes 4.1 und dem durch das Langloches 3.2.1 durchführenden
Teil des zweiten zungenartigen Fortsatzes 4.1 ist kleiner als die Länge des Langlochs
3.2.1 aber größer als die Breite dieses Langlochs. Das heißt, wenn der Klemmteil 4
in der Ebene des Langloches 3.2.1 gegenüber der dargestellten Anordnung um 90° gedreht
ist, können die zungenartigen Fortsätze durch das Langloch eingefädelt, bzw. ausgefädelt
werden; in der dargestellten Lage kann der Klemmteil 4 nicht vom Schenkel 3.2 abgehoben
werden, da die zungenartigen Fortsätze 4.1 mit den seitlichen Rändern des Langloches
3.2.1 dagegen einen Anschlag bilden.
Mit den oberen zungenartigen Fortsätzen 4.2. welche in der Horizontalen um 90 Grad
gegenüber den unteren zungenartigen Fortsätzen 4.1 gedreht sind, und sich von der
am Schenkel 3.2 anliegenden Fläche 4.4 des Klemmteils 4 erst nach oben, und dann in
die Horizontale strecken einerseits, und einer nach unten offenen, sich nach innen
erweiternden Nut an der Unterseite des unteren Rahmenprofils 2 des Fensterrahmen andererseits,
verhält es sich genauso, wie mit den unteren zungenartigen Fortsätzen 4.1 in Beziehung
zum Langloch 3.2.1.
D.h. die zungenartigen Fortsätze 4.2 sind schmäler als die Breite der Öffnung der
Nut an der Unterseite des Rahmenprofils 2. Der Abstand zwischen der Spitze eines zungenartigen
Fortsatzes 4.2 und dem durch die Öffnung der Nut durchführenden Teil des zweiten zungenartigen
Fortsatzes 4.2 ist größer als die Breite dieser Öffnung. Wenn die Verbindungsrichtung
der beiden zungenartigen Fortsätze 4.2 parallel zur Profilrichtung des Rahmenprofils
2 ausgerichtet ist, können diese in die Nut eingebracht werden. Wenn sie dann um 90°
um eine zur Nuttiefe parallel liegende (also vertikal liegende) Achse gedreht werden,
so ragen sie in der Nut über die, die Nutbreite an der Nutöffnung verengenden Wandbereiche,
und bilden so einen Anschlag gegen Bewegung des Profils 2 vom Klemmteil 4 weg.
Bei fixiertem Rahmenprofil 2, kommen Randbereiche der Nut an der Unterseite des Rahmenprofils
2 und Randbereiche des Langloches 3.2.1 des Schenkels 3.2 des Winkelteils 3 im Vertikalen
Abstand zwischen den zungenartigen Fortsätzen 4.1 und 4.2 zu liegen. Die einzelnen
Dicken und Abstände sind vorteilhafterweise so bemessen, daß dabei ein Preßpassung
gebildet wird, daß also die zungenartigen Fortsätze 4.1 und 4.2 leicht voneinander
weggebogen werden indem an den Wänden der Nut bzw. des Langloches anliegen.
Die Enden der zungenartigen Fortsätze 4.1 und 4.2 können so bemessen und ausgebildet
sein, daß sie bei fixierter Verbindung an seitlichen Flanken des Profils des Schenkels
3.2 bzw. der Nut am Rahmenprofil anschlagen und dort verkrallen.
Im dargestellten Beispiel ist der Klemmteil 4 in seinem Mittenbereich mit einer gestanzten,
Bohrung 4.4 mit rechteckförmiger Querschnittsfläche versehen. Diese dient als Werkzeugeingriff
für einen einfachen Schraubendreher. Natürlich wären hier auch andere Ausstanzformen
für andere Werkzeuge (Sechskant,...) denkbar.
[0007] Die erforderlichen Teile für die erfindungsgemäße Verbindung sind aus ursprünglich
ebenem Blech durch Stanzen und Biegen einfach und kostengünstig als Serienprodukte
herstellbar. Das Aneinanderfügen von Winkelteil 3 und Klemmteil 4 erfolgt einfach
bei der Montage, indem der Klemmteil auf den Winkelteil gelegt wird. Am Fensterrahmenprofil
sind für die Verbindung keine Vorbereitungsarbeiten zu treffen. Für die Montage sind
nur wenige einfache Arbeitsvorgänge erforderlich. Insbesondere ist zum genauen Einjustieren
des Fensters in die richtige Lage kein nennenswerter Kraftaufwand durch Menschen erforderlich,
da die genau vertikale Lage mit Hilfe einer Wasserwaage vor dem Anbringen des Fensters
eingestellt wird, und beim Einstellen der Lage In der Horizontalen das Fenster auf
den schon angebrachten Winkelteilen abgestellt werden kann.
[0008] Da bei der üblichen Einbausituation der erfindungsgemäßen Verbindung der metallische
Winkelteil 3 von der Wandfläche 1.1 weg in wärmeisolierendem Material verläuft, und
somit eine unerwünschte Kältebrücke bilden kann, ist es sinnvoll, bei der Befestigung
des Winkelteils 3 an der Wandfläche 1.1 zwischen Winkelteil 3 und Wandfläche 1.1 eine
Fläche aus einem ausreichenden festen, wärmeisolierenden Material beizulegen.
1. Vorrichtung zur Befestigung von einem Fensterrahmen vor einer Maueröffnung bestehend
aus einem Winkelteil, welcher mit einem Schenkel nahe der Maueröffnung an der Wand
befestigt ist und mit einem zweiten Schenkel normal von der Wand wegsteht, wobei am
zweiten Schenkel in Längsrichtung ein Klemmteil linear beweglich und fixierbar angeordnet
ist, von welchem ein Fortsatz in eine nach unten offene, sich nach innen erweiternde
Nut an der Unterseite des unteren Fensterrahmenprofils eingeführt und dort durch Relativdrehung
zum unteren Rahmenprofil an den Nutwänden verklemmt wird, gekennzeichnet dadurch, daß der Klemmteil (4) über einem sich in Längsrichtung des von der Wand (1) abstehenden
Schenkels (3.2) des Winkelteils (3) erstreckenden Langloch (3.2.1) am Winkelteil (3)
aufliegt, mit einem weiteren Fortsatz durch dieses Langloch ragt und damit in einem
Arbeitsgang mit der Drehung zum Verklemmen des ersten Fortsatzes im unteren Rahmenprofil
(2) an den Rändern des Langloches (3.2.1) verklemmt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, daß in montiertem Zustand zwei zungenartige Fortsätze (4.1) durch das Langloch (3.2.1)
ragen und an den beiden langen Randbereichen des Langlochs (3.2.1) an der dem Rahmenprofil
(2) abgewandten Seite des Schenkels (3.2) anliegen, daß die beiden zungenartigen Fortsätze
(4.1) in ihrer zur ihrer Verbindungslinie normal liegenden Richtung schmäler sind
als die Breite des Langlochs (3.2.1), daß der Abstand zwischen der Spitze eines dieser
zungenartigen Fortsätze (4.1) und dem durch das Langloch (3.2.1) durchführenden Teil
des zweiten zungenartigen Fortsatzes (4.1) kleiner als die Länge aber größer als die
Breite dieses Langlochs (3.2.1) ist, und daß die zum Schließen der Verbindung erforderliche
Relativdrehung des Klemmteils (4) gegenüber dem Rahmenprofil (2) und dem Winkelteil
(3) um eine in der Fensterebene, normal zum Rahmenprofil liegende Drehachse erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet dadurch, daß der Klemmteil (4) mit einem Eingriff (4.4) für ein Werkzeug wie z.B. einen Schraubendreher
versehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet dadurch, daß in dem parallel zur Fensterebene und normal zum unteren Rahmenprofil (2) liegenden
Abstandsbereich zwischen den Fortsätzen (4.1) und (4.2) Flächenbereiche des Winkelteils
(3) und des Rahmenprofils (2) zwischen den Fortsätze (4.1) und (4.2) in Preßpassung
gehalten werden.
5. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß die Schenkel (3.1, 3.2) des Winkelteils (3) profiliert ausgebildet sind und gemeinsam
aus einem einzigen ursprünglich ebenen Stück Blech durch Umformung gebildet werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet dadurch, daß die Profilform der Schenkel ein flaches U, oder ein C, oder ein W mit einer zu einem
Plateau verbreiterten mittleren Spitze und zumlndest außen etwas abgerundeten unteren
Spitzen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet dadurch zwischen dem an der Wand (1) befindlichen Schenkel (3.1) des Winkelteils (3) und
dem mit dem Klemmteil versehenen Schenkel (3.2) des Winkelteils ein etwa diagonal
dazu angeordneter Schenkel (3.3) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet dadurch, daß der Klemmteil (4) aus einem ursprünglich ebenen Blech durch Stanzen und Umformen
gebildet wird.
9. Vorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche, gekennzeichnet dadurch, daß zwischen der Wandfläche (1.1) und dem daran befestigen Schenkel (3.1) des Winkelteils
(3) eine Schicht aus einem wärmeisolierenden festen Material beigelegt ist.