| (19) |
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(11) |
EP 1 845 229 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2012 Patentblatt 2012/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.03.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verglasungsdichtung
Glazing seal
Elément d'étanchéité pour vitrage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE LI |
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Priorität: |
13.04.2006 AT 6382006
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.10.2007 Patentblatt 2007/42 |
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Patentinhaber: DÄTWYLER AG
SCHWEIZERISCHE KABEL-, GUMMI- UND KUNSTSTOFFWERKE |
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6467 Schattdorf (CH) |
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Erfinder: |
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- Burgener, Remo
6463 Bürglen (CH)
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| (74) |
Vertreter: Hofmann, Ralf U. |
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Hofmann & Fechner
Patentanwälte
Egelseestrasse 65a
Postfach 61 6806 Feldkirch 6806 Feldkirch (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 446 776 DE-A1- 3 706 503 FR-A1- 2 702 513
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WO-A-2004/065513 DE-A1- 4 039 386 FR-A1- 2 734 019
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verglasungsdichtung zur Abdichtung einer Glasscheibe
mit einem Grundkörper aus einem elastisch verformbaren Material, der mindestens eine
Dichtlippe zur Anlage an der Glasscheibe aufweist, und einem vom Grundkörper gehaltenen
zumindest überwiegend plastisch verformbaren Dichtstoff, der beim Andrücken der Verglasungsdichtung
an die Glasscheibe mit der Glasscheibe in Kontakt bringbar ist, wobei der Grundkörper
mindestens einen in Längsrichtung der Verglasungsdichtung sich erstreckenden, den
zumindest überwiegend plastisch verformbaren Dichtstoff aufnehmenden, inneren Aufnahmeraum
mit einer in Längsrichtung der Verglasungsdichtung sich erstreckenden Öffnung besitzt,
wobei die Öffnung zu einer Anlageebene der Verglasungsdichtung zur Anlage an der Glasscheibe
hin gerichtet ist, und wobei ein Teil des im entspannten Zustand der Verglasungsdichtung
im Aufnahmeraum angeordneten Dichtstoffes beim Andrücken der Verglasungsdichtung an
die Glasscheibe durch eine das Volumen des Aufnahmeraumes verringernde Kompression
des Grundkörpers in Richtung zur Anlageebene der Glasscheibe hin verschiebbar und
mit der Glasscheibe in Kontakt bringbar ist und der Aufnahmeraum zumindest eine gegenüber
der Öffnung quer zur Längsrichtung der Verglasungsdichtung sich erstreckende innere
Erweiterung aufweist, vorzugsweise in Querrichtung der Verglasungsdichtung beidseitig
eine innere Erweiterung aufweist, und eine jeweilige in Querrichtung sich erstreckende
innere Erweiterung des Aufnahmeraums in Richtung zur Anlageebene von einem Eindrückabschnitt
des Grundkörpers begrenzt ist, der beim Andrücken der Verglasungsdichtung an die Glasscheibe
unter Verringerung des Volumens des Aufnahmeraumes in den in der Erweiterung sich
befindenden Dichtstoff eindrückbar ist, und am jeweiligen Eindrückabschnitt eine zumindest
im entspannten Zustand der Verglasungsdichtung in eine von der jeweiligen Erweiterung
weggerichtete Richtung abstehende Drucklippe angeordnet ist
[0002] Verglasungsdichtungen, insbesondere Überkopfverglasungen (auch als Schrägverglasungen
bezeichnet), sind heute ein fester Bestandteil moderner Architektur. Beispiele dafür
sind Vordächer, Wintergärten, Fassaden mit geneigten Flächen, Gewächshäuser usw. Ein
kritischer Bereich für die Abdichtung gegen Wasser ist die äußere Verglasungsdichtung,
die den Spalt zwischen Glas und äußerer Andruckleiste abdichtet. Insbesondere bei
schwach geneigten Schrägverglasungen (Winkel zur Horizontalen < 15°) können durch
stehendes Wasser Undichtigkeiten entstehen. Schutz vor solchen Undichtigkeiten bieten
nachträgliche Versiegelungen des Dichtbereiches, welche aber zu zusätzlichen Aufwendungen
bei der Montage führen.
[0003] Weiters ist eine Verglasungsdichtung der eingangs genannten Art bekannt geworden,
bei der auf einem Grundkörper aus einem elastisch verformbaren Material ein Butylstreifen
aufgebracht ist. Ein solcher Butylstreifen stellt ein plastisches Dichtmaterial dar,
das eine sehr gute Wasser- und Dampfdichtigkeit besitzt. Durch das plastische Verhalten,
welches zusätzlich eine adhäsive Bindung zwischen Dichtung und Glas herstellt, werden
Unebenheiten auf dem Glas sowie Toleranzen der Gesamtkonstruktion überbrückt und eine
merkliche Steigerung des Dichtverhaltens erreicht. Bedingt durch das adhäsive Verhalten
von Butyl, ist es aber notwendig, die Oberfläche des Butylstreifens vom Zeitpunkt
der Produktion an bis unmittelbar vor der Montage der Dichtung mit einem zusätzlichen
Abdeckband o.ä. vor Staub oder gegenseitigem Zusammenkleben zu schützen, da andernfalls
die adhäsive Wirkung verloren gehen oder die Dichtung beim Transport mit der sie umgebenden
Verpackung verkleben könnte. Dieses Abdeckband muss vor der Montage in einem zusätzlichen
Arbeitsgang wieder entfernt werden. Ein weiterer Nachteil der bekannten Verglasungsdichtung
ist es, dass es bei der Montage der Dichtung auf dem Glas unmittelbar zu einer adhäsiven
Bindung zwischen Glas und Dichtung kommt, wodurch ein nachträgliches Justieren der
Dichtung bzw. des Glases praktisch unmöglich gemacht wird.
[0004] Aus der
EP 0 351 369 A1 geht eine vorgefertigte Fahrzeugscheibe für die Direktverglasung hervor, die durch
Einkleben befestigt wird. Die Fahrzeugscheibe ist entlang ihres Randes mit einem ersten,
profilierten Kleberteilstrang versehen, der elastisch, nicht jedoch plastisch verformbar
ist. In einem inneren Aufnahmeraum des ersten Kleberteilstrangs ist ein zweiter, noch
plastisch verformbarer Kleberteilstrang angeordnet. Der erste Kleberteilstrang besitzt
einen elastisch bewegbaren Teilbereich. Beim Andrücken der Fahrzeugscheibe wird dieser
elastisch bewegbare Teilbereich unter Verkleinerung des inneren Aufnahmeraums eingedrückt,
wodurch das Material des zweiten, plastisch verformbaren Kleberteilstrangs zumindest
teilweise herausgedrückt wird und mit dem zu verklebenden Flansch in Kontakt kommt.
Bei dieser Fahrzeugscheibe erfolgt die Befestigung somit durch eine Verklebung, also
eine kovalente chemische Bindung. Eine Verglasungsdichtung kommt hier nicht zum Einsatz.
Bei Dichtungen erfolgt die Abdichtung gegenüber dem abzudichtenden Teil mechanisch,
durch eine Anlage am abzudichtenden Teil. Zusätzlich kann allenfalls wie bei der zuvor
beschriebenen Verglasungsdichtung eine adhäsive Bindung mit dem Dichtungsmaterial
bzw. einem Abschnitt hiervon ausgenutzt werden. Zu einer Verklebung bzw. kovalenten
chemischen Bindung kommt es bei einer Verglasungsdichtung aber keinesfalls.
[0005] Die
EP 0 446 776 A2 offenbart eine Verglasungsdichtung in Form eines Dichtungsprofils, wobei das Dichtungsprofil
in Längsrichtung einen oder mehrere durchgehende Hohlräume aufweist und mindestens
einer dieser Hohlräume des Dichtungsprofils mit einem Füllmaterial ausgefüllt ist,
wobei die zu dem dichtenden Bereich zugewandte Wandung des gefüllten Hohlraums im
Verhältnis zu den übrigen Wandstärken dünner ausgebildet ist und beim Einbau der Fensterscheibe
reißt, sodass das Füllmaterial zu Dichtungszwecken aus dem Hohlraum austreten kann.
[0006] Die
WO 2004/065513 A1 offenbart eine Verglasungsdichtung für eine Windschutzscheibe, bei der ein Klebstoff
in einem in Längsrichtung der Verglasungsdichtung sich erstreckenden inneren Aufnahmeraum
angeordnet ist. Seitlich zur Öffnung des Aufnahmeraums gegen die Glasscheibe sind
Drucklippen angeordnet.
[0007] Die
FR 2 734 019 A1 zeigt einen gattungsgemäßen Stand der Technik mit einer Dichtlippe und einer Drucklippe.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Verglasungsdichtung dahingehend
zu verbessern, dass nach dem ersten in Kontaktbringen von Glasscheibe und Verglasungsdichtung
noch eine Positionsjustierung möglich ist.
[0009] Erfindungsgemäß gelingt dies durch eine Verglasungsdichtung mit den Merkmalen des
Anspruchs 1.
[0010] Der erfindungsgemäße Grundkörper weist mindestens einen mit dem zumindest überwiegend
plastischen verformbaren Dichtstoff gefüllten inneren Aufnahmeraum auf. Der Aufnahmeraum
besitzt eine in Längsrichtung der Verglasungsdichtung sich erstreckende Öffnung, die
der Glasfläche zugewandt ist d.h. die auf der Glasseite des Grundkörpers angeordnet
ist. Bei einem Andrücken der Verglasungsdichtung an die Glasscheibe derart, dass eine
genügend starke, auf den Grundkörper einwirkende Kompression hervorgerufen wird, wird
das Volumen des Aufnahmeraumes verringert. Erst durch diese genügend starke Kompression
wird der Dichtstoff in Kontakt mit der Glasscheibe gebracht, wodurch eine im Verhältnis
zu einer Abdichtung mittels Butylstreifen alleine bzw. mittels Dichtlippe(n) allein
verbesserte Abdichtung der Glasscheibe erreicht wird.
[0011] Die erfindungsgemäße Verglasungsdichtung eignet sich insbesondere für äußere Abdichtungen
von Überkopfverglasungen.
[0012] Durch die Aufnahme des plastischen Dichtstoffes im Aufnahmeraum kommt es beim Anlegen
der Verglasungsdichtung an der Glasscheibe zunächst noch zu keinem direkten Kontakt
von Dichtstoff einerseits und Glasscheibe andererseits und somit kann bei der Montage
ein nachträgliches Justieren der Verglasungsdichtung relativ zur Glasfläche ermöglicht
werden. Erst wenn eine ausreichende Anpresskraft auf die Verglasungsdichtung ausgeübt
wird, kommt es zu einer Verschiebung des Dichtstoffes in Richtung zur Glasscheibe
hin und in der Folge schließlich zur Kontaktierung von Glasscheibe und Dichtstoff
und der Ausbildung der verbesserten Abdichtung.
[0013] Der Aufnahmeraum weist zumindest eine gegenüber der Öffnung quer zur Längsrichtung
der Verglasungsdichtung sich erstreckende innere Erweiterung auf, vorzugsweise in
Querrichtung der Verglasungsdichtung beidseitig eine innere Erweiterung, wobei eine
jeweilige in Querrichtung sich erstreckende innere Erweiterung zur Glasseite des Grundkörpers
hin von einem Eindrückabschnitt des Grundkörpers begrenzt ist und am Eindrückabschnitt
eine im entspannten Zustand der Verglasungsdichtung nach außen abstehende Drucklippe
angeordnet ist. Unter "nach außen abstehend" wird in diesem Zusammenhang "vom Grundkörper
zur Glasfläche hin gerichtet" verstanden. Der Eindrückabschnitt wird beim Andrücken
der Verglasungsdichtung an die Glasscheibe unter Verringerung des Volumens des Aufnahmeraumes
in den in der Erweiterung sich befindenden Dichtstoff eingedrückt.
[0014] Erfindungsgemäß ist zusätzlich mindestens eine Abstandslippe vorhanden, die bei der
Montage d.h. beim Anlegen der Glasscheibe an die Verglasungsdichtung zunächst für
eine Beabstandung zwischen der Öffnung des Aufnahmeraumes und der Glasfläche sorgt.
Auf diese Weise wird eine Kontaktierung von Glasscheibe und plastischem Dichtstoff
bei der Montage zunächst vermieden. Erst wenn eine ausreichende Anpresskraft appliziert
wird, kommt es zur Kontaktierung von Glasscheibe und plastischem Dichtstoff.
[0015] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden im Folgenden anhand der beiliegenden
Zeichnung erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verglasungsdichtung
im entspannten Zustand;
- Fig. 2
- einen Querschnitt durch die Verglasungsdichtung aus Fig. 1 im Einbauzustand.
Die Figuren weisen unterschiedliche Maßstäbe auf.
[0016] Eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Verglasungsdichtung 1 (= eines Dichtprofils)
ist in Fig. 1 zu sehen. Die Verglasungsdichtung 1 dient zur Abdichtung des Spalts
zwischen einer Glasscheibe 2, insbesondere einer Überkopfverglasung, und einer Andruckleiste
17. Die Verglasungsdichtung 1 ist insbesondere für eine raumaußenseitige Abdichtung
ausgebildet. Sie weist einen Grundkörper 3 auf. Der Grundkörper 3 besteht aus einem
elastisch verformbaren Material. Der Grundkörper 3 weist eine Dichtlippe 4 zur Anlage
an einer abzudichtenden Glasscheibe 2 auf. Die Dichtlippe 4 vermittelt nach der Montage
einen Teil der Abdichtung der Glasscheibe 2. In Fig. 1 ist die Verglasungsdichtung
1 bzw. der Grundkörper 3 in einem entspannten d.h. unkomprimierten Zustand dargestellt.
Zusätzlich zur Verglasungsdichtung 1 sind in Fig. 1 die abzudichtende Glasscheibe
2 und die Andruckleiste 17 zum Anpressen der Verglasungsdichtung 1 an die Glasscheibe
2 angedeutet, und zwar in den Stellungen, die sie im montierten Zustand bzw. im Einbauzustand
der Verglasungsdichtung 1 einnehmen. Dieser Einbauzustand der Verglasungsdichtung
1 ist in Fig. 2 dargstellt. Im Einbauzustand, in dem die Verglasungsdichtung 1 an
die Glasscheibe 2 angedrückt ist, liegt die Verglasungsdichtung 1 in einer Anlageebene
13, die mit der Oberfläche der Glasscheibe 2 zusammenfällt, an der Glasscheibe 2 an.
[0017] Der Grundkörper 3 weist einen inneren Aufnahmeraum 6 auf, der einen plastischen Dichtstoff
5 aufnimmt. Unter "plastischer Dichtstoff" wird in der vorliegenden Schrift ein Dichtstoff
verstanden, der bei einer Verformung zumindest überwiegend plastische Eigenschaften
aufweist. Daneben gegebenenfalls vorhandene elastische Anteile treten demgegenüber
jedenfalls zurück.
[0018] Der Aufnahmeraum 6 weist eine in Längsrichtung der Verglasungsdichtung 1 sich durchgehend
über die Länge des Grundkörpers 3 erstreckende Öffnung 7 auf. Sie ist der Glasscheibe
2 zugewandt d.h. zur Anlageebene 13 hin orientiert. Ein Andrücken der Verglasungsdichtung
1 an die Glasscheibe 2 bewirkt eine das Volumen des Aufnahmeraumes 6 verringernde
Kompression des Grundkörpers 3. Dadurch wird ein Teil des im entspannten Zustand der
Verglasungsdichtung 1 im Aufnahmeraum 6 angeordneten Dichtstoffes 5 in Richtung Anlageebene
13 bzw. zur Glasscheibe 2 hin bewegt und schließlich in Kontakt mit der Glasscheibe
2 gebracht.
[0019] Der Aufnahmeraum 6 ist gegenüber der Öffnung 7 beidseitig mit einer inneren Erweiterung
8 versehen. Mit anderen Worten bilden diese Erweiterungen 8 hinterschnittene Bereiche
des Aufnahmeraums 6. Es ist auch denkbar und möglich, dass der Aufnahmeraum 6 lediglich
eine auf eine Seite quer zur Längsrichtung der Verglasungsdichtung 1 sich erstreckende
innere Erweiterung 8 aufweist.
[0020] Die beiden inneren Erweiterungen 8 sind jeweils zur Glasseite des Grundkörpers 3
hin von einem Eindrückabschnitt 11 des Grundkörpers 3 begrenzt. Ein solcher Eindrückabschnitt
11 wird beim Andrücken der Verglasungsdichtung 1 an die Glasfläche 2 unter Verringerung
des Volumens des Aufnahmeraumes 6 in den in der Erweiterung 8 sich befindenden Dichtstoff
5 eingedrückt. Dadurch wird ein Teil des Dichtstoffes 5 verdrängt und ein Teil des
Dichtstoffes 5 bewegt sich in Richtung zur Glasfläche 2 hin. Bei einer ausreichenden
Anpresskraft überwindet der Dichtstoff den Abstand zwischen Grundkörper 3 und Glasscheibe
2 und tritt in Kontakt mit der Glasscheibe 2 und dichtet diese somit zusätzlich zur
Dichtlippe 4 ab.
[0021] Vorzugsweise ist der Dichtstoff 5 zusätzlich zum plastischen Verhalten zumindest
gegenüber Glas adhäsiv, wodurch zusätzlich eine adhäsive Bindung zwischen Dichtung
und Glas hergestellt und die Dichtwirkung in Kombination mit Glas weiter verbessert
wird.
[0022] Am jeweiligen Eindrückabschnitt 11 ist eine im entspannten Zustand der Verglasungsdichtung
1 nach außen abstehende Drucklippe 12 angeordnet. Das der Glasscheibe 2 zugewandte
Ende der Drucklippe 12 wird beim Andrücken der Verglasungsdichtung 1 von der Glasscheibe
2 kontaktiert. Werden die Verglasungsdichtung 1 und die Glasscheibe 2 zusammengepresst,
so wird eine solche Drucklippe 12 und sonst der Eindrückabschnitt 11, an dem sie angeordnet
ist, in Richtung jenes Bereiches des Aufnahmeraums 6 verschoben, in welchem sich im
entspannten Zustand der Verglasungsdichtung 1 zumindest ein Teil des Dichtstoffes
5 befindet.
[0023] Die Drucklippe 12 steht im entspannten Zustand des Grundkörpers 3 im gezeigten Ausführungsbeispiel
im Wesentlichen rechtwinkelig zur Anlageebene 13. Unter "im Wesentlichen rechtwinkelig"
sollen Abweichungen vom rechten Winkel um ± 15° erfasst sein.
[0024] Beim Anpressen an die Glasscheibe 2 verschwenken sich die Drucklippen 12 und die
Eindrückabschnitte 11 um eine gedachte parallel zur Längsrichtung der Verglasungsdichtung
1 liegende Schwenkachse.
[0025] Im gezeigten Ausführungsbeispiel liegt die Öffnung 7 des inneren Aufnahmeraums 6
zwischen den freien Enden der Eindrückabschnitte 11 und der innere Aufnahmeraum 6
ist bis zu dieser Öffnung 7 vollständig mit dem plastischen Dichtstoff 5 gefüllt.
[0026] Zusätzlich ist mindestens eine Abstandslippe 14 vorhanden, die beim Anlegen der Verglasungsdichtung
1 an die Glasscheibe 2 mit der Glasscheibe 2 in Kontakt gelangt, bevor die Drucklippe
12 mit der Glasscheibe 2 in Kontakt gelangt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind
zwei solche Abstandslippen 14 am Grundkörper 3 vorhanden. Die Abstandslippen 14 sind
beidseitig der Öffnung 7 angeordnet Bei der Montage d.h. beim Anlegen der Glasfläche
2 an die Verglasungsdichtung 1, also noch bevor die Verglasungsdichtung 1 mit der
endgültigen Dichtkraft an die Glasscheibe 2 angedrückt wird, sorgt eine solche Abstandslippe
14 für eine definierte Beabstandung von Dichtstoff 5 und Glasscheibe 2, indem sie
verhindert, dass die mindestens eine Drucklippe 12 eingedrückt wird. Auf diese Weise
wird eine Kontaktierung von Glasfläche 2 und Dichtstoff 5 bei der Montage zunächst
vermieden. Ein Justieren nach dem Auflegen des die Andruckleiste 17 mit den Verglasungsdichtungen
1 aufweisenden Halterahmens auf die Glasscheibe 2 wird dadurch ermöglicht. In der
Folge wird die Andruckleiste 17 mit der endgültigen Dichtkraft in Richtung zur Glasscheibe
2 angedrückt (z.B. mittels einer Verschraubung), wodurch die Abdichtung der Glasscheibe
2 wie oben beschrieben ausgebildet wird. Es ist auch denkbar und möglich, dass separate
Abstandslippen 14 fehlen und dass ein Eindrücken der Drucklippen 12 bei einer einwirkenden
Kraft, die geringer als die Dichtkraft ist, durch eine entsprechende Ausbildung der
Drucklippe(n) 12 und/oder der Dichtlippe(n) 4 verhindert wird.
[0027] Im entspannten Zustand der Verglasungsdichtung 1 liegt der Winkel zwischen Abstandslippe(n)
14 und Anlageebene 13 vorzugsweise im Bereich von 60° bis 90°.
[0028] Die Dichtlippe 4 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel zwischen einer Drucklippe 12
und einer der Abstandslippen 14 angeordnet.
[0029] Im entspannten Zustand der Verglasungsdichtung 1 liegt der Winkel zwischen Dichtlippe
4 und Anlageebene 13 vorzugsweise im Bereich von 20° bis 60°.
[0030] Der Grundkörper 3 weist einen Halterungsfuß 15 auf. Dieser besitzt selbst abstehende
Haltearme, mit denen er in einer Längsnut 16 der Andruckleiste 17 gehalten wird.
[0031] Der zumindest überwiegend plastisch verformbare Dichtstoff 5 besteht vorzugsweise
aus ButylKautschuk (Butyl). Butyl ist überaus beständig gegenüber Wasser und Wasserdampf
und somit für die Abdichtung von Verglasungen, insbesondere Überkopfverglasungen,
bestens geeignet. Butyl hat die Eigenschaft durch eine adhäsive Bindung eine zusätzlich
Dichtungswirkung gegenüber dem Glas herstellen zu können. Durch die plastischen und
adhäsiven Eigenschaften können Unebenheiten auf dem Glas sowie Toleranzen der Gesamtkonstruktion
überbrückt werden. Im Resultat lässt sich dadurch eine merkliche Steigerung des Dichtverhaltens
erreichen.
[0032] Der Grundkörper 3 besteht beispielsweise aus EPDM. Er könnte auch aus anderen Elastomeren
oder thermoplastischen Elastomeren bestehen.
Legende zu den Hinweisziffern:
[0033]
- 1
- Verglasungsdichtung
- 2
- Glasscheibe
- 3
- Grundkörper
- 4
- Dichtlippe
- 5
- Dichtstoff
- 6
- Aufnahmeraum
- 7
- Öffnung
- 8
- innere Erweiterung
- 11
- Eindrückabschnitt
- 12
- Drucklippe
- 13
- Anlageebene
- 14
- Abstandslippe
- 15
- Halterungsfuß
- 16
- Längsnut
- 17
- Andruckleiste
1. Verglasungsdichtung zur Abdichtung einer Glasscheibe (2) mit einem Grundkörper (3)
aus einem elastisch verformbaren Material, der mindestens eine Dichtlippe (4) zur
Anlage an der Glasscheibe (2) aufweist, und einem vom Grundkörper (3) gehaltenen zumindest
überwiegend plastisch verformbaren Dichtstoff (5), der beim Andrücken der Verglasungsdichtung
(1) an die Glasscheibe (2) mit der Glasscheibe (2) in Kontakt bringbar ist, wobei
der Grundkörper (3) mindestens einen in Längsrichtung der Verglasungsdichtung (1)
sich erstreckenden, den zumindest überwiegend plastisch verformbaren Dichtstoff (5)
aufnehmenden, inneren Aufnahmeraum (6) mit einer in Längsrichtung der Verglasungsdichtung
(1) sich erstreckenden Öffnung (7) besitzt, wobei die Öffnung (7) zu einer Anlageebene
(13) der Verglasungsdichtung (1) zur Anlage an der Glasscheibe (2) hin gerichtet ist,
und wobei ein Teil des im entspannten Zustand der Verglasungsdichtung (1) im Aufnahmeraum
(6) angeordneten Dichtstoffes (5) beim Andrücken der Verglasungsdichtung (1) an die
Glasscheibe (2) durch eine das Volumen des Aufnahmeraumes (6) verringernde Kompression
des Grundkörpers (3) in Richtung zur Anlageebene der Glasscheibe (2) hin verschiebbar
und mit der Glasscheibe (2) in Kontakt bringbar ist und der Aufnahmeraum (6) zumindest
eine gegenüber der Öffnung (7) quer zur Längsrichtung der Verglasungsdichtung (1)
sich erstreckende innere Erweiterung (8) aufweist, vorzugsweise in Querrichtung der
Verglasungsdichtung (1) beidseitig eine innere Erweiterung (8) aufweist, und eine
jeweilige in Querrichtung sich erstreckende innere Erweiterung (8) des Aufnahmeraums
(6) in Richtung zur Anlageebene (13) von einem Eindrückabschnitt (11) des Grundkörpers
(3) begrenzt ist, der beim Andrücken der Verglasungsdichtung (1) an die Glasscheibe
(2) unter Verringerung des Volumens des Aufnahmeraumes (6) in den in der Erweiterung
(8) sich befindenden Dichtstoff (5) eindrückbar ist, und am jeweiligen Eindrückabschnitt
(11) eine zumindest im entspannten Zustand der Verglasungsdichtung (1) in eine von
der jeweiligen Erweiterung (8) weggerichtete Richtung abstehende Drucklippe (12) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zur Drucklippe (12) und zur Dichtlippe (4) mindestens eine Abstandslippe
(14) vorhanden ist, die beim Anlegen der Verglasungsdichtung (1) an die Glasscheibe
(2) mit der Glasscheibe (2) in Kontakt gelangt, bevor die Drucklippe (12) mit der
Glasscheibe (2) in Kontakt gelangt.
2. Verglasungsdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Drucklippe (12) im entspannten Zustand im Wesentlichen rechtwinkelig zur Anlageebene
(13) steht.
3. Verglasungsdichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass beidseitig der Öffnung (7) mindestens eine Abstandslippe (14) vorhanden ist.
4. Verglasungsdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im entspannten Zustand der Verglasungsdichtung (1) der Winkel zwischen Abstandslippe
(14) und Anlageebene (13) im Bereich von 60° bis 90° liegt.
5. Verglasungsdichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtlippe (4) zwischen einer Drucklippe (12) und einer der Abstandslippen (14)
angeordnet ist.
6. Verglasungsdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im entspannten Zustand der Verglasungsdichtung (1) der Winkel zwischen Dichtlippe
(4) und Anlageebene (13) im Bereich von 20° bis 60° liegt.
7. Verglasungsdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (3) einen Halterungsfuß (15) zur Halterung in einer Längsnut (16)
einer Andruckleiste (17) aufweist.
8. Verglasungsdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtstoff (5) bei der Anlage an die Glasscheibe (2) eine adhäsive Bindung mit
dieser eingeht.
9. Verglasungsdichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest überwiegend plastisch verformbare Dichtstoff (5) ButylKautschuk ist.
1. Glazing seal for sealing a glass pane (2), comprising a base (3) made of an elastically
deformable material which has at least one sealing lip (4) for contact with the glass
pane (2) and, held by the base (3), an at least overwhelmingly plastically deformable
sealing material (5) which, on pressing the glazing seal (1) against the glass pane
(2), can be brought into contact with the glass pane (2), wherein the base (3) has
at least one internal receiving space (6) extending in the longitudinal direction
of the glazing seal (1) and accommodating the at least overwhelmingly plastically
deformable sealing material (5), said receiving space having an opening (7) extending
in the longitudinal direction of the glazing seal (1), wherein the opening (7) is
directed toward a contact plane (13) of the glazing seal (1) for contact with the
glass pane (2), and wherein part of the sealing material (5) arranged in the receiving
space (6) in the relaxed state of the glazing seal (1) is displaceable in the direction
toward the contact plane of the glass pane (2) on pressing the glazing seal (1) against
the glass pane (2), by a compression of the base (3), said compression reducing the
volume of the receiving space (6), and can be brought into contact with the glass
pane (2), and the receiving space (6) has at least one internal extension (8) opposing
the opening (7), extending transversely to the longitudinal direction of the glazing
seal (1), preferably comprising an internal extension (8) on each side in the transverse
direction of the glazing seal (1), and each internal extension (8) of the receiving
space (6) extending transversely is delimited in the direction toward the contact
plane (13) by an pressing-in section (11) of the base (3) which can be pressed in,
on pressing the glazing seal (1) against the glass pane (2), reducing the volume of
the receiving space (6), into the sealing material (5) accommodated in the extension
(8), and arranged at each pressing-in section (11), at least in the relaxed state
of the glazing seal (1), is a projecting pressure lip (12) facing away from each extension
(8), characterised in that, in addition to the pressure lip (12) and the sealing lip (4), at least one spacing
lip (14) is provided which, on placement of the glazing seal (1) against the glass
pane (2), comes into contact with the glass pane (2) before the pressure lip (12)
comes into contact with the glass pane (2).
2. Glazing seal according to claim 1, characterised in that the pressure lip (12) is arranged, in the relaxed state, essentially perpendicular
to the contact plane (13).
3. Glazing seal according to claim 1 or 2, characterised in that at least one spacing lip (14) is arranged on either side of the opening (7).
4. Glazing seal according to one of the claims 1 to 3, characterised in that, in the relaxed state of the glazing seal (1), the angle between the spacing lip
(14) and the contact plane (13) is in the range 60° to 90°.
5. Glazing seal according to one of the claims 3 or 4, characterised in that the sealing lip (4) is arranged between a pressure lip (12) and one of the spacing
lips (14).
6. Glazing seal according to one of the preceding claims, characterised in that, in the relaxed state of the glazing seal (1), the angle between the sealing lip
(4) and the contact plane (13) is in the range 20° to 60°.
7. Glazing seal according to one of the preceding claims, characterised in that the base (3) has a holding foot (15) for holding in a longitudinal groove (16) of
a press-on strip (17).
8. Glazing seal according to one of the preceding claims, characterised in that, on contact with the glass pane (2), the sealing material (5) enters into an adhesive
bond therewith.
9. Glazing seal according to one of the preceding claims, characterised in that the at least overwhelmingly plastically deformable sealing material (5) is butyl
rubber.
1. Elément d'étanchéité pour vitrage pour garantir l'étanchéité d'un carreau (2) comportant
un corps de base (3) en un matériau élastiquement déformable comprenant au moins une
lèvre d'étanchéité (4) destinée à venir en appui contre le carreau (2) et un matériau
d'étanchéité (5) au moins essentiellement plastiquement déformable maintenu par le
corps de base (3) et qui, lorsque l'on comprime l'élément d'étanchéité pour vitrage
(1) contre le carreau (2) peut être mis en contact avec ce carreau (2), le corps de
base (3) comportant au moins une cavité interne (6) s'étendant dans la direction longitudinale
de l'élément d'étanchéité pour vitrage (1), recevant le matériau d'étanchéité (5)
au moins essentiellement plastiquement déformable, et comprenant une ouverture (7)
s'étendant dans la direction longitudinale de l'élément d'étanchéité pour vitrage
(1), cette ouverture (7) étant dirigée vers un plan d'appui (13) de l'élément d'étanchéité
pour vitrage (1) pour s'appliquer contre le carreau (2), et une partie du matériau
d'étanchéité disposé dans la cavité de réception (6) lorsque l'élément d'étanchéité
pour vitrage (1) est au repos pouvant se déplacer dans la direction du plan d'appui
du carreau (2) et venir en contact avec celui-ci lorsque l'on comprime l'élément d'étanchéité
pour vitrage (1) contre ce carreau (2) sous l'action d'une compression du corps de
base (3) diminuant le volume de la cavité de réception (6), cette cavité (6) comportant
au moins une extension interne (8) s'étendant en regard de l'ouverture (7) transversalement
à la direction longitudinale de l'élément d'étanchéité pour vitrage (1), et comportant
de préférence, de part et d'autre une extension interne (8), dans la direction transversale
de l'élément d'étanchéité pour vitrage (1), et une extension interne respective (8)
de la cavité de réception (6) s'étendant en direction transversale étant limitée en
direction du plan d'appui (13) par un tronçon de compression (11) du corps de base
(3), qui lorsque l'on comprime l'élément d'étanchéité pour vitrage (1) contre le carreau
(2), peut être enfoncé dans le matériau d'étanchéité (5) se trouvant dans l'extension
(8) en diminuant le volume de la cavité de réception (6), et le tronçon de compression
respectif (11) comportant une lèvre de compression (12) s'étendant dans une direction
s'éloignant de l'extension (8) respective, au moins lorsque l'élément d'étanchéité
pour vitrage (1) est au repos,
caractérisé en ce qu'
il est prévu, en plus de la lèvre de compression (12) et de la lèvre d'étanchéité
(4) au moins une lèvre d'écartement (14) qui, lorsque l'élément d'étanchéité pour
vitrage (1) s'appui contre le carreau (2) vient en contact avec ce carreau (2) avant
que la lèvre de compression (12) ne vienne en contact avec celui-ci.
2. Elément d'étanchéité pour vitrage conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
à l'état de repos, la lèvre de compression (12) est essentiellement perpendiculaire
au plan d'appui (13).
3. Elément d'étanchéité pour vitrage conforme à la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
il est prévu au moins une lèvre d'écartement (14) de part et d'autre de l'ouverture
(7).
4. Elément d'étanchéité pour vitrage conforme à l'une des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que
lorsque l'élément d'étanchéité pour vitrage (1) est au repos, l'angle compris entre
la lèvre d'écartement (14) et le plan d'appui (13) est situé dans la plage de 60 à
90°.
5. Elément d'étanchéité pour vitrage conforme à l'une des revendications 3 et 4,
caractérisé en ce que
la lèvre d'étanchéité (4) est située entre une lèvre de compression (12) et l'une
des lèvres d'écartement (14).
6. Elément d'étanchéité pour vitrage conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
lorsque l'élément d'étanchéité pour vitrage est au repos, l'angle compris entre la
lèvre d'étanchéité (4) et le plan d'appui (13) est situé dans la plage de 20 à 60°.
7. Elément d'étanchéité pour vitrage conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le corps de base (3) comporte un pied de fixation (15) dans une rainure longitudinale
(16) d'une barrette de compression (17).
8. Elément d'étanchéité pour vitrage conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
lorsqu'il est appliqué contre le carreau (2) le matériau d'étanchéité (5) permet d'obtenir
une liaison par adhésion avec celui-ci.
9. Elément d'étanchéité pour vitrage conforme à l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le matériau d'étanchéité (5) au moins essentiellement plastiquement déformable est
du butyl caoutchouc.

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