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EP 1 845 507 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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17.10.2007 Patentblatt 2007/42 |
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Anmeldetag: 12.04.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA HR MK YU |
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Anmelder: Lufthansa Technik AG |
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22335 Hamburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Sutter, Wolfgang
25469 Halstenbek (DE)
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Vertreter: Niebuhr, Heinrich |
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Glawe Delfs Moll
Patent- und Rechtsanwälte
Rothenbaumchaussee 58 20148 Hamburg 20148 Hamburg (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86 (2) EPÜ. |
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| (54) |
Streifenförmige Bodenmarkierung |
(57) Die streifen- oder leistenförmige Bodenmarkierung, insbesondere für Verkehrsmittel,
insbesondere Flugzeuge, mit einer photolumineszenten Schicht (3), auf der gegenüber
der selbstleuchtenden Schicht dunkel erscheinende als Richtungshinweis dienende Abdeckelemente
(6) so angebracht sind, dass in eine Richtung weisende spitzwinklige Markierungen
gebildet werden, zeichnet sich dadurch aus, dass die Abdeckelemente (6) sich über
die ganze Breite der Bodenmarkierung erstrecken und an ihrem einen Ende sich auf beiden
Seiten so verjüngen, dass dort eine durch ein spitzwinkliges und gleichschenkliges
Dreieck begrenzte Ausnehmung gebildet ist und die Abdeckelemente (6) zumindest gruppenweise
im wesentlichen so aneinandergrenzen, dass ihr Abstand voneinander kleiner als ungefähr
das Zweifache ihrer Längserstreckung ist.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine streifen- oder leistenförmige Bodenmarkierung insbesondere
für Verkehrsmittel, ganz besonders für Flugzeuge, mit einer photolumineszenten Schicht,
auf der gegenüber der selbstleuchtenden Schicht dunkel erscheinende als Richtungshinweis
dienende Abdeckelemente so angebracht sind, dass in eine Richtung weisende spitzwinklige
Markierungen gebildet werden.
[0002] Es ist bekannt, streifen- oder leistenförmige Bodenmarkierungen mit einer photolumineszenten
Schicht in Flugzeugen anzubringen. Durch Tageslicht oder die Beleuchtung in der Flugzeugkabine
wird die photolumineszente Schicht zum Leuchten angeregt. Dieses Leuchten hält dann
noch eine längere Zeit an, wenn die Bodenmarkierung nicht mehr beleuchtet wird. Im
Falle eines Unfalls können sich Flugzeugpassagiere auch bei Dunkelheit anhand dieser
leuchtenden Bodenmarkierungen orientieren. Eine Fremdbeleuchtung, die aufwändig und
störungsanfällig ist, ist nicht erforderlich.
[0003] Diese Bodenmarkierungen weisen auf Fluchtwege hin. Dabei bestehen auch keine besonderen
Probleme, wenn das Flugzeug wie üblich am vorderen und hinteren Ende der Flugzeugkabine
(und meistens auch über den Tragflächen) mit Notausgängen versehen ist. Es kommt dann
ja nicht unbedingt darauf an, den nächsten Notausgang im Falle eines Unfalls zu finden,
sondern, geleitet durch die leuchtenden Bodenmarkierungen, den übrigen Passagieren
zum nächsten Ausgang zu folgen. Etwas anderes ist es aber, wenn das Flugzeug eine
sogenannte "Sackgasse" hat, wenn also z. B. am hinteren Ende kein Notausgang vorhanden
ist. Es besteht dann die Gefahr, dass im Falle eines Unfalls Passagiere den Bodenmarkierungen
in die falsche Richtung, nämlich zum nicht mit einem Notausgang versehenen Ende der
Kabine folgen. Um dies zu vermeiden, ist es bekannt, auf den Bodemarkierungen undurchsichtige
Markierungen in Dreiecksform anzubringen, wobei die Spitze des Dreiecks in Richtung
des Fluchtswegs zeigt. Solche dunklen Markierungen können z. B. durch Auftragen von
Farbe erzeugt werden. Die aufgetragene Farbschicht verhindert einerseits, dass die
photolumineszente Schicht darunter durch einfallendes Lichts "aufgeladen" wird. Andererseits
wird doch von dort abgestrahltes Licht durch die Markierungen absorbiert. Diese Markierungen
haben normalerweise einen Abstand von ungefähr 50 cm. Ein kürzerer Abstand wird offenbar
für unzweckmäßig gehalten, da sonst nicht mehr genügend leuchtende Fläche der Bodenmarkierung
zur Verfügung steht.
[0004] Ein Problem tritt nun auf, wenn ein Passagier die Markierung betrachten will, um
zu sehen, in welche Richtung die Spitze des Dreiecks zeigt. Wegen der Dunkelheit vermitteln
die Zapfen der Netzhaut des Auges, die Farbensehen vermitteln und nur geringe Lichtempfindlichkeit
haben, keine Sehempfindung. Dies ist nur für die Stäbchen der Fall, die beim Hell-Dunkel-Sehen
aktiv sind und eine hohe Lichtempfindlichkeit haben. In der Mitte der Retina, der
Sehrgrube oder Fovea befinden sich aber keine oder nur sehr wenige Stäbchen, die auf
geringe Helligkeit reagieren. Versucht man also, auf die Markierung zu blicken, so
dass die Markierung auf die Fovea abgebildet wird, so hat man Schwierigkeiten, diese
zu erkennen oder sieht sie gar nicht, da die Helligkeit zur Erregung der in der Fovea
angeordneten Zapfen nicht ausreicht. Dies gilt insbesondere, wenn die fluoreszierende
Schicht noch mit einer Farbfolie abgedeckt ist, so dass die Bodenmarkierung nicht
mehr so hell leuchtet. Probleme treten weiter erst recht auf, wenn die Bodenmarkierungen
längere zeit im Dunkeln waren, also bei Nachtflügen oder nach erster Inbetriebnahme
nach Morgen. Die Probleme werden weiter verstärkt, wenn die Bodenmarkierungen nur
eine geringe Breite haben. Die Dreiecke müssten dann schon die gesamte Breite der
Bodenmarkierung einnehmen, so dass sie ebenfalls schlechter als solche zu erkennen
sind.
[0005] Die obigen Probleme treten aber nicht nur in den zur Erläuterung genannten Flugzeugen
auf, obwohl dieser Fall besonders wichtig ist. Ähnliche Probleme können auch in anderen
Verkehrsmitteln oder dunklen Räumen, z.B. Lichtspielhäusern auftreten.
[0006] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Bodenmarkierung der eingangs
genannten Art, die auch unter niedrigen Verhältnissen eine bessere Erfassung der Fluchtrichtung
ermöglichen.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, dass die Abdeckelemente sich über die
ganze Breite der Bodenmarkierung erstrecken und an ihrem einen Ende sich auf beiden
Seiten so verjüngen, dass dort eine durch ein spitzwinkliges und gleichschenkliges
Dreieck begrenzte Ausnehmung gebildet ist, und die Abdeckelemente zumindest gruppenweise
im wesentlichen so aneinandergrenzen, dass ihr Abstand voneinander kleiner als ungefähr
das Dreifache ihrer Längserstreckung ist.
[0008] Erfindungsgemäß erstrecken sich die Abdeckelemente über die ganze Breite der Bodenmarkierung.
Auch bei schmaleren Bodenmarkierungen werden die richtungsweisenden Elemente dann
nicht so klein, dass man Schwierigkeiten hat, sie zu erkennen. Es werden auch keine
dunklen Dreiecke verwendet, deren Spitze die Fluchtrichtung zeigen. Vielmehr werden
Abdeckelemente verwendet, die sich an ihrem einen Ende auf beiden Seiten so verjüngen,
dass dort eine durch ein spitzwinkliges und gleichschenkliges Dreieck begrenzte Ausnehmung
gebildet ist. Die Dreiecksspitze, die die Fluchtrichtung zeigen soll, ist also im
Gegensatz zum Stand der Technik nicht dunkel, sondern hell. Schon dies erleichtert
die Erkennung der Fluchtrichtung. Zusätzlich dazu sind die Abdeckungen aber zumindest
gruppenweise im Wesentlichen so aneinander benachbart angeordnet, dass ihr Abstand
voneinander kleiner ist als ungefähr das Dreifache ihrer Längserstreckung. Wenn man
also versucht, eine Bodenmarkierung genau zu betrachten oder zu fixieren, so erhält
man möglicherweise in der Sehgrube oder Fovea kein sichtbares Bild mehr. Unmittelbar
neben der Markierung, auf das man seinen Blick gerichtet hat, befinden sich aber andere
Markierungen, die außerhalb der Fovea abgebildet werden und dort wegen der sehr hohen
Lichtempfindlichkeit der außerhalb der Fovea angeordneten Stäbchen gesehen werden
können. Durch Versuche wurde herausgefunden, dass das Sehfeld, das unempfindlich ist,
aus einer Betrachtungshöhe von 1,20 m (wenn sich die Person bei Rauchentwicklung in
gebückter Stellung durch das Flugzeug bewegt) ungefähr einen Durchmesser von 200 mm
hat. Direkt außerhalb dieses Bereichs wird man dann noch weitere Markierungen erkennen
können, so dass die Richtung des Fluchtweges erkannt werden kann.
[0009] Die Abdeckelemente können wie beim Stand der Technik durch Bemalung oder durch Aufklebung
von entsprechenden Elementen hergestellt werden.
[0010] Vorteilhafterweise ist der Abstand der Abdeckelemente voneinander kleiner als oder
ungefähr gleich wie ihre Längserstreckung. Man sieht so einerseits immer mehrere richtungsweisende
Dreiecke. Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform ist dieser Abstand größer,
so dass mehr leuchtende Flächen freiliegen.
[0011] Die Abdeckelemente sind zumindest gruppenweise angeordnet, wobei der Abstand der
Gruppen, zwischen denen die Bodenmarkierung gleichmäßig leuchtet, nicht zu groß sein
sollte. Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform sind aber solche Zwischenstrecken
vermieden, indem alle Abdeckungen gleiche Abstände haben.
[0012] Die Abdeckungen können an dem Ende, an dem sie nicht mit der spitzwinkligen Ausnehmung
versehen sind, geradlinig, und zwar quer zur Längsrichtung der Bodenmarkierung begrenzt
sein. Dies könnte aber eine gewisse psychologische Hemmschwelle bedeuten, da nicht
nur in Fluchtrichtung zeigende Dreiecke oder Pfeile vorhanden sind, sondern auch in
Querrichtung verlaufende Markierungen. Dies kann vermieden werden, wenn die Abdeckungen
an ihrem anderen Ende, d. h. an dem Ende, an dem sie nicht mit der spitzwinkligen
Ausnehmung versehen sind, spitzwinklig zusammenlaufen. Dabei haben vorteilhafterweise
die Winkel an beiden Enden die gleiche Größe.
[0013] Man kann dann die Abdeckungen in einem solchen Abstand voneinander anordnen, dass
die Anordnung so getroffen ist, dass die Abdeckungen zumindestens innerhalb von Gruppen
die gleiche Form wie die freigelassenen Bereiche der Bodenmarkierungen haben. Man
erhält so aufeinanderfolgend helle und dunkle Pfeile, die alle in dieselbe Richtung
zeigen.
[0014] Vorteilhafterweise haben die Abdeckelemente eine Länge, die 2- bis 20-mal so groß
ist wie die Breite der Bodenmarkierung. Dabei haben zweckmäßigerweise die gleichschenkligen
Ausnehmungen und Vorsprünge eine Länge, die die Hälfte bis ein Viertel der Länge der
Abdeckung beträgt.
[0015] Durch alle diese Maßnahmen wird einerseits sichergestellt, dass unter Berücksichtigung
der physikalischen und biologischen Gegebenheiten des Sehvorgangs optimal Markierungen
gesehen werden können, die die Fluchtrichtung anzeigen. Auf eine gedankliche Tätigkeit
kommt es dabei nicht an; der Passagier wird automatisch in Richtung zum Ausgang geleitet,
wobei die Markierungen so ausgestaltet sind, dass sie mit Hilfe des physikalischen
und biologischen Sehvorgangs besser gesehen werden können.
[0016] Vorteilhafterweise ist die Bodenmarkierung mit einer trittfesten und abriebfesten
Schicht abgedeckt. Dabei ist die Folie vorteilhafterweise gefärbt, um der Bodenmarkierung
die Farbe zu geben, die für ihren Zweck besonders gut geeignet ist.
[0017] Wenn unter der lumineszenten Schicht eine Reflektionsschicht angeordnet ist, so wird
auch durch die lumineszente Schicht nach unten abgestrahltes Licht zumindest teilweise
nach oben reflektiert und trägt zur Helligkeit bei.
[0018] Die Bodenmarkierung kann besonders einfach angebracht werden, wenn sie an ihrer Unterseite
selbstklebend ausgebildet ist oder mit einem doppelseitigen Klebeband versehen ist.
[0019] Wenn in der obigen Beschreibung von Flugzeugen die Rede ist, so ist dies ein bevorzugtes
Anwendungsgebiet. Die Bodenmarkierung kann aber auch für andere Zwecke verwendet werden,
z. B. für Lichtspielhäuser, Theater oder für andere Verkehrsmittel.
[0020] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von vorteilhaften Ausführungsformen unter
Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beispielsweise beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- die erfindungsgemäße Bodenmarkierung im Querschnitt;
- Fig. 2
- die erfindungsgemäße Bodenmarkierung in perspektivischer Ansicht, wobei ein mittlerer
Teil weggelassen ist; und
- Fig. 3 bis 7
- verschiedene Ausführungsformen der Markierungen durch Wahl unterschiedlicher Abdeckelemente.
[0021] Wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, weist die Bodenmarkierung eine Klebeschicht 1 auf,
mit der sie auf dem Fußboden befestigt werden kann. Darüber befindet sich eine reflektierende
Schicht 2, mit der nach unten gestreutes Licht der lumineszierenden Schicht 3 nach
oben gerichtet ist. In einer Schicht 4 sind die Abdeckelemente angeordnet. Durch eine
trittfeste, möglicherweise auch gefärbte Polykarbonatschicht 5 ist die Bodenmarkierung
abgedeckt.
[0022] Wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, sind die Abdeckelemente 6 in der Schicht 4 nach
vorne spitz zulaufend und weisen hinten eine entsprechende dreiecksförmige Ausnehmung
auf.
[0023] Bei den Ausführungsformen der Figuren 3 und 4 weisen die Abdeckelemente 6 zwar ebenfalls
eine hintere dreiecksförmige Ausnehmung aus, durch die leuchtende Pfeile der nicht
abgedeckten Bereiche 7 der Bodenmarkierung erzeugt werden. An ihrem vorderen Ende
sind die Abdeckungen 6 geradlinig begrenzt, so dass man das Bild eines Pfeils erhält.
[0024] Bei der Ausführungsform der Figuren 5, 6 und 7 weisen die Abdeckungen 6 an beiden
Enden eine spitzwinklige Begrenzung auf. Sie werden dabei so angeordnet, dass abwechselnd
ein helles und ein in der Form gleiches dunkles dachförmiges Element entsteht. Bei
der Ausführungsform der Fig. 5 sind jeweils mehrere Abdeckungen 6 zur Gruppen 8 zusammengefasst
während bei der Ausführungsform der Fig. 6 und 7 das Muster über die gesamte Länge
der Bodenmarkierung gleichförmig ist. Bei der Ausführungsform der Fig. 6 haben die
Abdeckungen ungefähr die zweimal so große Länge wie Breite, während die Abdeckungen
6 der Ausführungsform der Fig. 7 wesentlich länger sind.
[0025] Durch die Erfindung wird also eine Bodenmarkierung geschaffen, die sichere Hinweise
auf die Fluchtrichtung auch bei schmalen Breiten der Bodenmarkierungen ergibt. Erfindungsgemäß
ist es möglich, die Bodenmarkierungen nicht wie bisher üblich 30 mm breit zu gestalten,
sondern kann eine geringere Breite von z. B. 17 mm erreichen.
1. Streifen- oder leistenförmige Bodenmarkierung (1-5), insbesondere für Verkehrsmittel,
ganz besonders für Flugzeuge, mit einer photolumineszenten Schicht (3), auf der gegenüber
der selbstleuchtenden Schicht (3) dunkel erscheinende als Richtungshinweis dienende
Abdeckelemente (6) so angebracht sind, dass in eine Richtung weisende spitzwinklige
Markierungen gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckelemente (6) sich über die ganze Breite der Bodenmarkierung (1-5) erstrecken
und an ihrem einen Ende sich auf beiden Seiten so verjüngen, dass dort eine durch
ein spitzwinkliges und gleichschenkliges Dreieck begrenzte Ausnehmung gebildet ist
und die Abdeckelemente (6) zumindest gruppenweise im wesentlichen so aneinandergrenzen,
dass ihr Abstand voneinander kleiner als ungefähr das Zweifache ihrer Längserstreckung
ist.
2. Bodenmarkierung (1-5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand voneinander kleiner als oder ungefähr gleich wie ihre Längserstreckung
ist.
3. Bodenmarkierung (1-5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand voneinander größer als ihre Längserstreckung ist.
4. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle Abdeckelemente (6) gleiche Abstände haben.
5. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckelemente (6) an ihrem anderen Ende spitzwinklig zusammenlaufen.
6. Bodenmarkierung (1-5) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die spitzen Winkel an beiden Enden die gleiche Größe haben.
7. Bodenmarkierung (1-5) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung so getroffen ist, dass die Abdeckelemente (6) zumindest innerhalb von
Gruppen die gleiche Form wie die freigelassenen Bereiche der Bodenmarkierung (1-5)
haben.
8. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckelemente (6) eine Länge haben, die zwei- bis zwanzigmal so groß ist wie
die Breite der Bodenmarkierung (1-5).
9. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichschenkligen Ausnehmungen und Vorsprünge eine Länge haben, die die Hälfte
bis ein Viertel der Länge der Abdeckelemente (6) beträgt.
10. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer trittfesten und abriebfesten Schicht oder Folie (5) abgedeckt ist.
11. Bodenmarkierung (1-5) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht oder Folie (5) gefärbt ist.
12. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass unter der luminiszenten Schicht (3) eine Reflektionsschicht (2) angeordnet ist.
13. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie an ihrer Unterseite selbstklebend ausgebildet ist.
14. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie an ihrer Unterseite mit einem doppelseitigen Klebeband (1) versehen ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Streifen- oder leistenförmige Bodenmarkierung (1-5), insbesondere für Verkehrsmittel,
ganz besonders für Flugzeuge, mit einer photolumineszenten Schicht (3), auf der gegenüber
der selbstleuchtenden Schicht (3) dunkel erscheinende als Richtungshinweis dienende
Abdeckelemente (6) so angebracht sind, dass in eine Richtung weisende Markierungen
gebildet werden, wobei die Abdeckelemente (6) sich über die ganze Breite der Bodenmarkierung
(1-5) erstrecken und an ihrem einen Ende sich auf beiden Seiten so verjüngen, dass
dort eine durch ein gleichschenkliges Dreieck begrenzte Ausnehmung gebildet ist und
die Abdeckelemente (6) zumindest gruppenweise im wesentlichen so aneinandergrenzen,
dass ihr Abstand voneinander kleiner als ungefähr das Zweifache ihrer Längserstreckung
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichschenkligen Dreiecke spitzwinklig sind und dass die Abdeckelemente (6)
eine Länge haben, die zwei- bis zwanzigmal so groß ist wie die Breite der Bodenmarkierung
(1-5).
2. Bodenmarkierung (1-5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand voneinander kleiner als oder ungefähr gleich wie ihre Längserstreckung
ist.
3. Bodenmarkierung (1-5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand voneinander größer als ihre Längserstreckung ist.
4. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle Abdeckelemente (6) gleiche Abstände haben.
5. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckelemente (6) an ihrem anderen Ende spitzwinklig zusammenlaufen.
6. Bodenmarkierung (1-5) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die spitzen Winkel an beiden Enden die gleiche Größe haben.
7. Bodenmarkierung (1-5) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung so getroffen ist, dass die Abdeckelemente (6) zumindest innerhalb von
Gruppen die gleiche Form wie die freigelassenen Bereiche der Bodenmarkierung (1-5)
haben.
8. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die gleichschenkligen Ausnehmungen und Vorsprünge eine Länge haben, die die Hälfte
bis ein Viertel der Länge der Abdeckelemente (6) beträgt.
9. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer trittfesten und abriebfesten Schicht oder Folie (5) abgedeckt ist.
10. Bodenmarkierung (1-5) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht oder Folie (5) gefärbt ist.
11. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass unter der luminiszenten Schicht (3) eine Reflektionsschicht (2) angeordnet ist.
12. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie an ihrer Unterseite selbstklebend ausgebildet ist.
13. Bodenmarkierung (1-5) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie an ihrer Unterseite mit einem doppelseitigen Klebeband (1) versehen ist.

