[0001] Die Erfindung betrifft ein Längsprofil, der im Patentanspruch 1 genannten Art, sowie
ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Längsprofils.
[0002] Beispielsweise aus einem bandförmigen Walzgut hergestellte Längsprofile mit zueinander
in einem Winkel ausgerichteten Seitenwänden sind in verschiedenen Ausführungsformen
bekannt. Z. B. weist dieses zur Ausbildung eines L-förmigen, offenen Längsprofils
zwei Seitenwände auf. Zur Ausbildung eines U-förmigen oder C-förmigen, entlang seiner
Längserstreckung offenen Längsprofils weist dieses drei Seitenwände auf, wobei zwei
Seitenwände parallel zueinander verlaufend an der dritten Seitenwand angeordnet sind.
Bei materialintensiven offenen Längsprofilen, wie sie beispielsweise C-förmige Montageschienen
darstellen, liegt der Anteil der Materialkosten gegenüber den gesamten Herstellungskosten
bei über 70%. Somit führen Einsparungen beim Material zu einer wesentlichen Reduktion
der Herstellungskosten.
[0003] Aus statischen Gründen muss ein Längsprofil nicht zwingend über seinen Umfang eine
konstante Dicke beziehungsweise Materialstärke aufweisen. So kann in den weniger belasteten
Abschnitten eines Längsprofils die Dicke partiell reduziert und somit Material eingespart
werden. Werden die dickenreduzierten Bereiche entsprechend der späteren Ausgestaltung
des aus einem bandförmigen Walzgut geformten Längsprofils an dem Walzgut positioniert,
wird beispielsweise die Lastaufnahme und das Widerstandsmoment des Längsprofils, insbesondere
wenn dieses entlang seiner Längserstreckung offen ausgebildet ist, nur unwesentlich
beeinflusst.
[0004] Aus der
DE 101 13 610 A1 sind verschiedene Längsprofile bekannt, deren in Längserstreckung zueinander ausgerichtete
Seitenwände entlang ihrer Längserstreckung zumindest einen dickenreduzierten Bereich
aufweisen.
[0005] Nachteilig an der bekannten Lösung ist, dass bei einem entlang seiner Längserstreckung
Längsprofil bei einer Belastung mit hohen Einzellasten oder aufgrund äusseren Einwirkungen,
z. B. beim Transport oder bei der Montage des Profils, unerwünschte Deformationen
in den Abschnitten der dickenreduzierten Bereiche des Längsprofils, insbesondere wenn
dieses entlang seiner Längserstreckung offen ausgebildet ist, auftreten können.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Längsprofil zu schaffen, das trotz dickenreduzierter
Bereiche vielseitig einsetzbar ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein
Verfahren zum Herstellen eines Längsprofils zu schaffen, wobei das Verfahren einfach
in einen Fertigungsprozess des Längsprofils integrierbar ist.
[0007] Die Aufgabe ist durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen dargelegt.
[0008] Gemäss der Erfindung ist der zumindest eine dickenreduzierte Bereich mit einer Profilierung
versehen.
[0009] Durch die nur im dickenreduzierten Bereich angeordnete Profilierung wird dieser Bereich
ohne einen zusätzlichen Materialeinsatz ausgesteift und die Festigkeit der mit zumindest
einem in Längserstreckung verlaufenden, dickenreduzierten Bereich versehenen Seitenwand
an die Festigkeit einer Seitenwand angenähert, die eine über seine gesamte Breite
eine konstante Materialdicke aufweist.
[0010] Vorzugsweise ist der zumindest eine dickenreduzierte Bereich an einander gegenüberliegenden
Seitenwänden eines C-förmig ausgebildeten Längsprofils angeordnet ist. Ein C-förmig
ausgebildetes Längsprofil, wie eine C-förmige Montageschiene, stellt ein materialintensives
Profil dar, so dass mittels einer bereichsweisen Dickenreduktion und der daraus folgenden
Materialersparnis die Herstellkosten für ein solches offenes Längsprofils massgeblich
gesenkt werden können. Bei einem C-förmig ausgebildeten Längsprofil können die Dicke
des Bodenabschnitts zwischen in diesem angeordneten Öffnungen und auch die Dicke der
Seitenwände partiell reduziert sind. Mittels der Profilierungen in den dickenreduzierten
Bereichen kann trotz der partiellen Dickenreduktionen die Festigkeit eines solchen
C-förmig ausgebildeten Längsprofils an die Festigkeit einer C-förmigen Montageschiene
angenähert werden, die keine dickenreduzierte Bereiche und daher einen grösseren Materialbedarf
aufweist.
[0011] Bevorzugt ist die Profilierung quer zur Längserstreckung des zumindest einen dickenreduzierten
Bereichs ausgerichtet, wobei eine ausreichende Aussteifung der entsprechenden Seitenwand
des Längsprofils gewährleistet ist.
[0012] Vorzugsweise ist die Profilierung schräg zur Längserstreckung des zumindest einen
dickenreduzierten Bereichs ausgerichtet, wodurch allfällige beim Ausbilden der Profilierung
auftretende innere Spannungen vorteilhaft innerhalb des bandförmigen Walzgutes abgebaut
werden können.
[0013] Bevorzugt ist die Profilierung mit einem Versatz zu zumindest einer Seite der Seitenwand
angeordnet, so dass zumindest an einer Seite der Seitenwand des Längsprofils kein
Abschnitt der Profilierung diese Seite überragt und dadurch einen von den zueinander
ausgerichteten Seitenwänden eingeschlossenen Aufnahmeraum eines entlang seiner Längserstreckung
offenen Längsprofils einschränkt. Die Profilierung kann beispielsweise über eine der
Seiten der Seitenwand hinausragen. Weiter kann die Profilierung derart ausgebildet
sein, dass diese zu beiden, einander gegenüberliegenden Seiten der Seitenwand mit
einem gleich oder unterschiedlich grossen Versatz beabstandet ist. Zudem ist auch
denkbar, dass die Profilierung beide der einander gegenüberliegenden Seiten der Seitenwand
zumindest bereichsweise überragen.
[0014] Vorzugsweise ist die Profilierung durch abwechselnd angeordnete Vertiefungen und
Erhebungen gebildet, die einfach herstellbar sind und eine vorteilhafte Aussteifung
der dickenreduzierten Bereiche der Seitenwände gewährleisten. Vorteilhaft sind die
Vertiefungen und Erhebungen im Querschnitt trapezförmig ausgebildet.
[0015] Vorteilhaft sind die Vertiefungen und Erhebungen beidseitig bezogen auf eine Mittelebene
der Seitenwand ausgebildet, was eine gleichmässige Ausgestaltung der Seitenwand ermöglicht
und den Abbau von allfällig auftretenden inneren Spannungen im umgeformten, dickenreduzierten
Bereich der Seitenwand gewährleistet.
[0016] Bevorzugt weisen die Vertiefungen und Erhebungen Begrenzungsränder auf, die schräg
zur Längserstreckung der Seitenwand angeordnet sind, wodurch allfällige beim Ausbilden
der Vertiefungen und Erhebungen auftretende innere Spannungen vorteilhaft innerhalb
des dickenreduzierten Bereichs der Seitenwand abgebaut werden können. Die Vertiefungen
und Erhebungen weisen im Grundriss beispielsweise eine parallelogrammförmige oder
trapezförmige Ausgestaltung auf, wobei die benachbarten Seiten von nebeneinander angeordneten
Vertiefungen und Erhebungen vorteilhaft parallel zu einander verlaufen.
[0017] Bei einem erfindungsgemässen Verfahren zum Herstellen eines Längsprofils, insbesondere
eines entlang seiner Längserstreckung offenen Längsprofils, mit in Längserstreckung
zueinander ausgerichteten Seitenwänden, wobei zumindest eine Seitenwand entlang ihrer
Längserstreckung zumindest einen dickenreduzierten Bereich aufweist, wird mittels
zumindest zwei einander gegenüberliegend angeordneter Profilwalzen quer zur Längserstreckung
der Seitenwand eine Profilierung in dem zumindest einen dickenreduzierten Bereich
ausgebildet.
[0018] Zur Durchführung des Verfahrens reichen somit zwei oder drei Umformstufen aus, so
dass die Profilwalzen in einer herkömmlichen Profilieranlage einfach in den Fertigungsprozess
des bandförmigen Walzgutes integriert werden können. Dabei fallen die durch das Verfahren
bedingten Mehrkosten zur Herstellung des Längsprofils bezogen auf die gesamten Fertigungskosten
nur unwesentlich ins Gewicht. Als Ausgangsmaterial zum Fertigen des Längsprofils wird
vorteilhaft ein bandförmiges Walzgut verwendet, das anschliessend in eine Vielzahl
von Längsprofilformen umformbar ist.
[0019] Bevorzugt weisen die Profilwalzen Prägebereiche mit erhobenen Abschnitten und vertieften
Abschnitten auf, die zum Ausbilden der Profilierung im zumindest einen dickenreduzierten
Bereich ineinander greifen. Beim Walzen wird der zwischen den Prägebereichen der Profilwalzen
liegende dickenreduzierte Bereich der Seitenwand gegeneinander verformt, wobei der
in der Dicke nicht reduzierte Bereich der Seitenwand durch glatte Bereiche neben den
Prägebereichen der Profilwalze fixiert wird.
[0020] Vorzugsweise erfolgt die Ausbildung der Profilierung in einer Seitenwand des Längsprofils,
die schräg zu einer Rotationsachse der Profilwalzen ausgerichtet ist, wozu die zumindest
zwei einander gegenüberliegend angeordneten Profilwalzen zumindest einen schräg zur
Rotationsachse der Walzen angeordneten Prägebereich aufweisen. Die einander gegenüberliegend
angeordneten Prägebereiche der Profilwalzen sind parallel zueinander ausgerichtet.
Aufgrund der schräg zur Rotationsachse der Profilwalzen angeordneten Prägebereiche
weisen diese Profilwalzen entlang dieser Prägebereiche unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten
auf, was beim Ausbilden der Profilierung einen so genannten Längsschlupf bewirkt.
Dieser Längsschlupf hebt den Reibungswiderstand der Profilwalze quer zur Laufrichtung
der Seitenwand auf, wobei beim Ausbilden der Profilierung die Seitenwand im dickenreduzierten
Bereich leicht streckbar ist.
[0021] Vorteilhaft werden an mehreren Seitenwänden parallel zueinander verlaufende dickenreduzierte
Bereiche ausgebildet und in einem Profiliervorgang in den dickenreduzierten Bereichen
Profilierungen ausgebildet. Die Ausbildung der Profilierungen erfolgt vorteilhaft
gleichzeitig in einem Profilierungsvorgang. Die Profilwalzen weisen dazu entsprechend
der Anzahl der mehreren dickenreduzierten Bereiche mehrere Prägebereiche beispielsweise
mit erhobenen Abschnitten und vertieften Abschnitten auf. Zwischen und neben den Prägebereichen
weisen die Profilwalzen zum Fixieren und allfälligen Nachwalzen der Seitenwände glatte
Walzbereiche auf.
[0022] Vorteilhaft werden vor der Ausbildung der Profilierung die freien Enden einer Seitenwand
umgeformt, was zu einer Reduzierung der Steifigkeit dieser in der Dicke nicht reduzierten
Endbereiche führt. Durch die reduzierte Steifigkeit werden auch bei einer Seitenwand
mit einer geringen Dicke, Verwerfungen der freien Endbereiche bei der Ausbildung der
Profilierung verhindert.
[0023] Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- Einen Schnitt durch ein erfindungsgemässes offenes Längsprofil;
- Fig. 2
- eine Detailansicht entlang der Linie II-II in Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Detailschnitt entlang der Linie III-III in Fig. 2;
- Fig. 4
- einen Detailschnitt analog Fig. 3 durch ein zweites Ausführungsbeispiel eines offenen
Längsprofils;
- Fig. 5
- eine Detailansicht analog Fig. 2 auf ein weiteres Ausführungsbeispiel eines offenen
Längsprofils;
- Fig. 6
- eine schematische Ansicht auf eine Teileinrichtung zur Durchführung eines erfindungsgemässen
Verfahrens;
- Fig. 7
- einen Detailschnitt entlang der Linie VII-VII in Fig. 6;
- Fig.8
- eine schematische Ansicht auf eine weitere Einrichtung zur Durchführung eines erfindungsgemässen
Verfahrens.
[0024] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
[0025] Das in den Figuren 1 bis 3 dargestellte offene Längsprofil 11 ist als C-förmige Montageschiene
ausgebildet, die parallel zueinander verlaufende Seitenwände 12 und einen die beiden
Seitenwände 12 verbindenden Bodenabschnitt 13 aufweist. Die Seitenwände 12 weisen
jeweils entlang ihrer Längserstreckung L einen dickenreduzierten Bereich 14 auf, der
mit einer quer zur Längserstreckung L der dickenreduzierten Bereiche 14 ausgerichtete
Profilierung 15 versehen ist. Die Profilierung 15 ist durch abwechselnd angeordnete
Vertiefungen 16 und Erhebungen 17 gebildet. Die Vertiefungen 16 und Erhebungen 17
weisen im Querschnitt eine trapezförmige Ausgestaltung auf (Fig. 3) und sind bezogen
auf eine in der Längserstreckung L verlaufende Mittelebene 18 der Seitenwand 12 abwechselnd
ausgebildet. Im Grundriss weisen die Vertiefungen 16 und die Erhebungen 17 eine rechteckförmige
Ausgestaltung auf.
[0026] Eine in der Figur 4 ausschnittsweise dargestellte Seitenwand 22 weist als Profilierung
25 in ihrem dickenreduzierten Bereich 24 Vertiefungen 26 und Erhebungen 27 auf. Die
Erhebungen 27 sind zu einer Seite 28 der Seitenwand 22 mit einem überstehenden Versatz
V angeordnet.
[0027] Die in Figur 5 dargestellte Seitenwand 32 eines offenen Längsprofils 31 weist als
Profilierung 35 in ihrem dickenreduzierten Bereich 34 Vertiefungen 36 und Erhebungen
37 auf, die im Grundriss eine parallelogrammartige Ausgestaltung sowie Begrenzungsränder
36 bzw. 37 aufweisen, die schräg zur Längserstreckung L der Seitenwand 32 angeordnet
sind.
[0028] In den Figuren 6 und 7 ist ein Teil 50 einer Walzeinrichtung zur Durchführung eines
Verfahrens zur Herstellung eines offenen Längsprofils, anhand des Längsprofils 11
gem. der Figuren 1 bis 3, dargestellt.
[0029] Zunächst werden in einem, hier nicht dargestellten, Verfahrensschritt zwei in Längserstreckung
L beziehungsweise in Walzrichtung der Seitenwände 12 verlaufende dickenreduzierte
Bereiche 14 an einem bandförmigen Walzgut ausgebildet. Die dickenreduzierten Bereiche
14 weisen jeweils eine reduzierte Dicke E auf, die kleiner als die Dicke D des bandförmigen
Walzgutes in den benachbarten Bereichen ausgebildet ist.
[0030] Anschliessend werden mittels zwei einander gegenüberliegend angeordnete Profilwalzen
51 und 56 quer zur Längserstreckung L der Seitenwände 12 verlaufende Vertiefungen
16 und Erhebungen 17 als Profilierung 15 in den dickenreduzierten Bereichen 14 der
Seitenwände 12 ausgebildet.
[0031] Die Profilwalzen 51 und 56 weisen Prägebereiche 52 bzw. 57 mit erhobenen Abschnitten
53 bzw. 58 und vertieften Abschnitten 54 bzw. 59 auf, die zum Ausbilden der Profilierung
15 in den dickenreduzierten Bereichen 14 ineinander greifen. Zwischen und neben den
Prägebereichen 52 der Profilwalze 51 weist diese eine glatte Oberfläche 55 auf. Auch
die Profilwalze 56 weist zwischen und neben ihren Prägebereichen 57 eine glatte Oberfläche
60 auf.
[0032] Vor der Ausbildung der Profilierungen 15 wurden die freien Enden der Seitenwände
12 umgeformt, so dass der in der Dicke D nicht reduzierte Randbereich 19 eine geringere
Steifigkeit als ein Randbereich mit nicht umgeformten Ende aufweist. Nach dem Ausbilden
der Profilierung 15 wird das bandförmige Walzgut zu einer C-förmigen Montageschiene
umgeformt.
[0033] In der Figur 8 ist ein Teil 70 einer Walzeinrichtung zur Durchführung eines weiteren
Verfahrens zur Herstellung eines offenen Längsprofils dargestellt.
[0034] Die Ausbildung von Profilierungen 85 in einem dickenreduzierten Bereich 82 erfolgt
in einem Abschnitt einer Seitenwand 81, der zuvor schräg zu einer Rotationsachse 78
bzw. 79 von zwei einander gegenüberliegend angeordneten Profilwalzen 71 bzw. 76 ausgerichtet
worden ist.
[0035] Die Profilwalze 71 weist zwei in einem Winkel A zur Rotationsachse 78 der Profilwalze
71 angeordnete Prägebereiche 72 auf. Die Profilwalze 76 weist zwei in einem Winkel
B zur Rotationsachse 79 der Profilwalze 76 angeordnete Prägebereiche 72 auf. Die einander
gegenüberliegend angeordneten Prägebereiche 72 und 77 sind parallel zueinander ausgerichtet.
[0036] Die Prägebereiche 72 bzw. 77 der Profilwalzen 71 und 76 weisen jeweils erhobene Abschnitte
73 bzw. 78 und vertieften Abschnitte 74 bzw. 79 auf, die zum Ausbilden der Profilierungen
85 in einem dickenreduzierten Bereichen 82 ineinander greifen. Zwischen und neben
den Prägebereichen 72 der Profilwalze 71 weist diese glatte Oberflächen 75 auf. Auch
die Profilwalze 76 weist zwischen und neben ihren Prägebereichen 77 glatte Oberflächen
80 auf.
1. Längsprofil mit in Längserstreckung (L) zueinander ausgerichteten Seitenwänden (12,
13; 22; 32), wobei zumindest eine Seitenwand (12; 22; 32) entlang ihrer Längserstreckung
(L) zumindest einen dickenreduzierten Bereich (14; 24; 34) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der zumindest eine dickenreduzierte Bereich (14; 24; 34) mit einer Profilierung (15;
25; 35) versehen ist.
2. Längsprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine dickenreduzierte Bereich (14; 24) an einander gegenüberliegenden
Seitenwänden (12; 22) eines C-förmig ausgebildeten Längsprofil angeordnet ist.
3. Längsprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung (15; 25) quer zur Längserstreckung (L) des zumindest einen dickenreduzierten
Bereichs (14; 24) ausgerichtet ist.
4. Längsprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung (35) schräg zur Längserstreckung (L) des zumindest einen dickenreduzierten
Bereichs (34) ausgerichtet ist.
5. Längsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung (25) mit einem Versatz (V) zu zumindest einer Seite (28) der Seitenwand
(22) angeordnet ist.
6. Längsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilierung (15; 25) durch abwechselnd angeordnete Vertiefungen (16; 26) und
Erhebungen (17; 27) gebildet ist.
7. Längsprofil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (36) und Erhebungen (37) Begrenzungsränder (38, 39) aufweisen, die
schräg zur Längserstreckung (L) der Seitenwand (52) angeordnet sind.
8. Verfahren zum Herstellen eines Längsprofils (11; 31; 51) mit in Längserstreckung (L)
zueinander ausgerichteten Seitenwänden (12, 13; 32; 52), wobei zumindest eine Seitenwand
(12; 32; 52) entlang ihrer Längserstreckung zumindest einen dickenreduzierten Bereich
(14; 24; 54) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass
mittels zumindest zwei einander gegenüberliegend angeordneter Profilwalzen (51, 56;
71, 76) quer zur Längserstreckung (L) der Seitenwand (12; 32; 52; 82) eine Profilierung
(15; 25; 35; 85) in dem zumindest einen dickenreduzierten Bereich (14; 24; 54; 84)
ausgebildet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilwalzen (51, 56; 71, 76) Prägebereiche (52, 57; 72, 77) mit erhobenen Abschnitten
(53; 78) und vertieften Abschnitten (54; 79) aufweisen, die zum Ausbilden der Profilierung
(15; 25; 35; 85) im zumindest einen dickenreduzierten Bereich (14; 24; 54; 84) ineinander
greifen.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbildung der Profilierung (85) in einer Seitenwand (81) des Längsprofils erfolgt,
die schräg zu einer Rotationsachse (68, 69) der Profilwalzen (71, 76) ausgerichtet
ist.