[0001] Die Erfindung betrifft ein Schifffahrtszeichen für Wasserstraßen nach dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Schifffahrtszeichen werden zur Markierung von Wasserstraßen und/oder Gefahrenstellen
eingesetzt und dienen den die Wasserstraßen befahrenden Schiffen zur Orientierung
und Navigation. In küstennahen Seegebieten werden die Schifffahrtszeichen als sog.
Seezeichen, wie Tonnen oder Bojen, eingesetzt und machen das für den Schiffsverkehr
vorgeschriebene Fahrwasser kenntlich. Durch Farbgebung und Befeuerung sind die Schifffahrtszeichen
bei Wetterbedingungen mit guter Sicht visuell gut zu erkennen. Für nächtlichen Schiffsverkehr
und für ungünstige Wetterlagen mit ungenügenden Sichtverhältnissen sind Schifffahrtszeichen
zusätzlich mit Radarreflektoren ausgestattet, die eine Orientierung und Navigation
mittels schiffsgestützter Radaranlagen ermöglichen und so zur Sicherheit im Schiffsverkehr
beitragen.
[0003] Radarreflektoren arbeiten im allgemeinen mit rechtwinklig zueinander angeordneten
Reflexionsflächen, z.B. nach dem Prinzip der Tripelspiegel, die einfallende Radarwellen
in die Einfallsrichtung zurückreflektieren. Solche Radarreflektoren sind üblicherweise
geschweißte Blechkonstruktionen mit metallischen Reflexionsflächen, die zum Schutz
gegen aggressive Umwelteinflüsse, wie Regen und Seewasser, mit einem Farbanstrich
versehen sind. Dieser Farbanstrich gehört gleichzeitig zur Kennung des Schifffahrtszeichens.
[0004] Ein bekannter Radarreflektor (
DE 2 308 701 A1) besteht aus einem geometrischen Gebilde, dessen metallische Reflexionsflächen wie
die drei Diagonalflächen eines auf die Spitze gestellten Würfels angeordnet und damit
jeweils in einem Winkel von 90° zueinander ausgerichtet sind.
[0005] Ein ebenfalls bekannter Radarreflektor (
DE 2 308 701 A1) besteht aus acht Tripelspiegeln, deren Reflexionsflächen von den Kreisflächen einer
im Äquator und in zwei zueinander senkrecht stehenden Meridianen geschnittenen Kugel
gebildet sind, wobei die Schnittflächen mit Reflexionsblechen belegt sind. Die mit
ihren Trichteröffnungen nach außen weisenden acht Tripelspiegeln ergeben einen Radarreflektor
mit kugelförmiger Umrisslinie.
[0006] Die Reflexionseigenschaften solcher Radarreflektoren verschlechtern sich dann, wenn
z.B. bei Sturm oder starkem Wind Regen, Schnee oder Salzwasser in die Trichter des
Radarreflektors hineingedrückt wird. Dadurch verändert sich die reflektierende Geometrie
der Reflexionsflächen, und die reflektierten Radarwellen werden nicht genau wieder
in Einfallsrichtung der Radarwellen zurückgeworfen, so dass die auf dem Radarbild
dargestellten Radarechos verschmiert sind und sich nur wenig vom allgemeinen Störhintergrund
abheben. Der sog. Rückstrahlquerschnitt des Radarreflektors kann auf diese Weise so
drastisch sinken, dass die Radarechos von der sendenden Radaranlage nicht mehr empfangen
werden und aus dem Radarbild gänzlich verschwinden. Dies ist insbesondere deswegen
schwerwiegend, weil gerade bei extrem schlechten Wetterbedingungen die Schifffahrt
auf zuverlässige Radarunterstützung angewiesen ist.
[0007] Ein bekannter Radarreflektor (
DE 25 50 709) ist in dem Laternenstuhl einer Leuchttonne angeordnet. Zur Erzielung eines niedrigen
Gewichts ist die Reflektorkonstruktion aus Kunststoffplatten oder Kunststoffteilen
mit metallisierter Oberfläche gemacht. Die Reflektorkonstruktion ist durch einen hohlzylindrischen
Radom geschützt, der den zusätzlichen Vorteil der Reduzierung des Windwiderstandes
des Radarreflektors bietet.
[0008] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schifffahrtszeichen der eingangs genannten
Art so zu verbessern, dass einerseits ein zuverlässiger Schutz des Radarreflektors
gegen jegliche Art von umweltbedingten mechanischen Beschädigungen sichergestellt
ist und andererseits Wettereinflüsse die Reflexionseigenschaften des Radarreflektors
und damit dessen Zielmaß nicht oder nur bei Extrembedingungen unbedeutend verschlechtern.
[0009] Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0010] Das erfindungsgemäße Schifffahrtszeichen hat den Vorteil, dass der Hüllkörper einen
wirksamen Schutz der Reflexionsflächen des Radarreflektors gegen Sturm, Starkwind,
Regen, Schneetreiben, Gischt und Salzwasser bietet. Die Tragschicht aus Kunststoff
mit den eingelagerten, elektrisch nicht leitenden Fasern, vorzugsweise in Form einer
Fasermatte, die als Gewebe, Gewirk, Gelege oder Filz ausgeführt ist, besitzt sowohl
eine Durchlässigkeit für Radarwellen ohne Dämpfungsverluste als auch eine hohe Festigkeit,
geringe Sprödigkeit und eine ausreichende Elastizität, um Druckbelastungen durch extremes
Seewetter mit Wellenschlag und Sturzseen standzuhalten. Die dadurch bedingte große
Festigkeit des Hüllkörpers gewährleistet einen zuverlässigen Schutz des Radarreflektors
gegen jede Art von mechanischer Beschädigung und gegen aggressive Umwelteinflüsse,
wie z.B. Salzwasser, die die Reflexionsfähigkeit des Reflektors beeinträchtigen würden,
so dass das Zielmaß des Radarreflektors nicht verschlechtert wird. Wartungsarbeiten
zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit des Schifffahrtszeichens können deutlich
eingeschränkt werden, und die Lebensdauer des Schifffahrtszeichens wird wesentlich
verlängert. Der Windwiderstand des Schifffahrtszeichens, zu dem auch der Radarreflektor
einen nicht unwesentlichen Beitrag leistet, wird durch den den Radarreflektor umgebenden
Hüllkörper deutlich gesenkt, so dass bei Sturm oder starkem Wind eine Krängung des
Schifffahrtszeichens deutlich kleiner ausfällt. Durch die für Radarwellen transparente
Ausbildungen zumindest der die Trichteröffnungen überdeckenden Bereiche des Hüllkörpers
für die in der Schiffsnavigation üblicherweise eingesetzten Radarfrequenzen, ist sichergestellt,
dass die Radarwellen ungedämpft die Reflexionsflächen des Radarreflektors erreichen,
die Reflexionsfähigkeit des Radarreflektors erhalten bleibt und die reflektierten
Radarwellen nicht negativ für ihren Empfang als Radarechos beeinflusst werden. Die
bei Seegang und Regen üblicherweise auftretenden Störechos, der sog. Clutter, der
in Radaranlagen zu einem extrem schlechten Nutz/Störverhältnis von Radar-Empfangssignalen
führt, verdecken aufgrund der durch den Hüllkörper jetzt ungestörten Reflexionseigenschaften
des Radarreflektors nicht mehr das Radarecho des Schifffahrtszeichens, so dass die
Markierung der Wasserstraße sich deutlich auf dem Radarbild hervorhebt. Selbst bei
extrem schlechten Wetterbedingungen bleiben die Radarechos im Radarbild gut sichtbar
und heben sich deutlich aus dem allgemeinen Störhintergrund ab. Da auch bei ungünstigen
Wetterlagen das vom Schifffahrtszeichen gelieferte Radarecho stets erkennbar bleibt,
kann ein automatischer Zieldetektor für die Verfolgung (tracking) des Schifffahrtszeichens
eingesetzt werden, was die Sicherheit der Schiffsnavigation wesentlich erhöht.
[0011] Zweckmäßige Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Schifffahrtszeichens mit vorteilhaften
Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird als Kunststoff Epoxydharz
mit einer relativen Dielektrizitätskonstanten im Bereich von ε
R = 3,5 verwendet. Die Fasern oder Fasermatten bestehen aus Glas, wobei zur Aufrechterhaltung
der guten Radarwellen-Transparenz der festen Kunststoff-Tragschicht ein Glas zugesetzt
wird, das eine ähnlich geringe Dielektrizitätskonstante aufweist, wie Quarzglas, D-Glas
oder S-Glas. Diese Gläser haben einen Brechungsindex, der im unteren Bereich der Brechungsindizes
von Gläsern liegt. Der Glasanteil der glasfaserverstärkten Kunststoff-Tragschicht
beträgt etwa 50%.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die Tragschicht zumindest
auf ihrer Außenseite mit einer vorzugsweise seewasserresistenten Schutzschicht aus
einem Kunststoff überzogen, die als sog. Gelcoat ausgeführt ist. Die Schutzschicht
ist extrem dünn, so dass sie eine im Vergleich zur Schichtdicke der Tragschicht nur
sehr kleine Schichtdicke aufweist, die nur ein Bruchteil der Schichtdicke der Tragschicht
beträgt. Besteht die feste Tragschicht aus Epoxydharz oder glasfaserverstärktem Epoxydharz,
so wird für die Schutzschicht ebenfalls ein Epoxydharz als Gelcoat verwendet, dessen
relative Dielektrizitätskonstante ε
R gleich dem des Epoxydharzes der Tragschicht ist. Die Schutzschicht verhindert eine
Wasseraufnahme der Tragschicht aus Kunststoff. Vorzugsweise ist eine gleiche Schutzschicht
auch auf der dem Reflektor zugekehrten Innenseite der Tragschicht aufgebracht.
[0014] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die äußere Schutzschicht
mit einer Signalfarbe eingefärbt, die der erforderlichen Kennung des Schifffahrtszeichens
dient.
[0015] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die Dicke der Hüllkörperwandung
abhängig von den Wellenlängen der zur Navigation üblicherweise verwendeten Radarfrequenzen,
vorzugsweise für Radarwellen mit 3GHz und 9GHz, von der mittleren relativen Dielektrizitätskonstanten
ER des verwendeten Materials der Hüllkörperwandung oder dem mit dieser in festem Zusammenhang
stehenden, mittleren Brechungsindex der Hüllkörperwandung bemessen. Dies hat den Vorteil,
dass die Transparenz der Hüllkörperwandung für Radarwellen weitgehend optimiert ist
und die vom Radarreflektor reflektierten Radarechos durch den Hüllkörper nicht gedämpft
oder verzerrt werden.
[0016] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird die Dicke der Hüllkörperwandung
im Bereich einer Trichteröffnung eines Trichters in Umfangsrichtung variiert, wobei
die Dicke von der Mitte der Trichteröffnung ausgehend zu den beiden in Einbaulage
vertikal verlaufenden Rändern der Trichteröffnung hin zunimmt. Diese Zunahme beträgt
beispielsweise ca. 1mm, kann aber durch Berechnung in Abhängigkeit von dem Einfallswinkel
der Radarwellen optimiert werden. Dies hat den Vorteil, dass auch im Randbereich der
Trichteröffnungen einfallende und reflektierte Radarwellen sich konstruktiv überlagern,
so dass das Zielmaß des Radarreflektors im gesamten Winkelbereich der von einem Tripelspiegel
reflektierten Radarwellen nahezu gleich ist.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind außen an der Hüllkörperwandung,
die ein Hohlzylinder oder vorzugsweise ein sich nach unten verjüngender Hohlkonus
ist, querschnittskleine Stege vorhanden, die auf der Außenseite der Hüllkörperwandung
von dieser abstehen. Die vorzugsweise unregelmäßig, z.B. gezackt, geformten Stege
verlaufen entlang den der Innenseite der Hüllkörperwandung zugekehrten, von oben nach
unten sich erstreckenden Seitenrändern der Trichteröffnungen der Tripelspiegel und
fluchten mit diesen in Radialrichtung. Diese querschnittskleinen Stege bilden äußere
Abrisskanten von geringer Erhebung gegenüber der sonst glatten Hüllkörperwandung und
verkleinern einerseits den Strömungswiderstand gegen Wasser, Wellen und Wind und damit
die Belastung des Hüllkörpers und verhindern andererseits die Ausbildung von Karmannwirbeln.
Eine auf der Außenfläche der Hüllkörperwandung sich ausbildende, dünne Wirbelschicht
sorgt für einen gleichmäßigen Ablauf von Regen und Seewasser.
[0018] Die Erfindung ist anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer an einer Wasserstraße verankerten Boje mit
einem von einem Hüllkörper umschlossenen Radarreflektor,
- Fig. 2
- eine Seitensicht des Radarreflektors mit im Längsschnitt dargestellten Hüllkörper,
- Fig. 3
- einen Schnitt des Hüllkörpers längs der Linie III - III in Fig. 2,
- Fig. 4
- eine perspektivische Seitenansicht des Radarreflektors in Fig. 2,
- Fig. 5
- eine stark vergrößerte Darstellung des Ausschnitts V in Fig. 3,
- Fig. 6
- eine vergrößerte Darstellung des Ausschnitts VI in Fig. 3.
[0019] In Fig. 1 ist ein Schifffahrtszeichen, im Einsatz auf See oder in küstennahen Seegebieten
auch Seezeichen genannt, perspektivisch dargestellt, das zur Markierung eines Fahrwassers
10 in einem Seegebiet eingesetzt ist. Das Seezeichen ist eine Tonne oder Boje 11,
die einen Schwimmkörper 12 und einen auf der Oberseite des Schwimmkörpers 12 emporragenden
Bojenschaft 13 aufweist. Der Schwimmkörper 12 ist am Meeresgrund verankert und infolge
seines Auftriebs aufgeschwommen, so dass der Bojenschaft 13 weit über die Wasseroberfläche
emporragt. Auf die freie Stirnseite des Bojenschafts 13 ist ein Radarreflektor 14
(Fig. 2 und 4) aufgesetzt, der von einem Hüllkörper 15 umgeben ist. Oberhalb des Radarreflektors
14 sind auf dem Bojenschaft 13 eine Tonnen- oder Bojennumerierung 16 sowie eine Befeuerung
17 angebracht. Die Befeuerung 17 besteht aus einer Signallampe 18, die von Solarzellen
19 gespeist wird.
[0020] Radarreflektor 14 und Hüllkörper 15 sind separate Bauteile (Fig. 2 bis 4) und am
Bojenschaft 13 getrennt befestigt. Der Hüllkörper 15 wird dabei über hier nicht dargestellte
Flansche oberhalb und unterhalb des Radarreflektors 14 so befestigt, dass der Radarreflektor
14 wassergeschützt von dem Hüllkörper 15 umschlossen ist. Radarreflektor 14 und Hüllkörper
15 können aber auch als bauliche Einheit ausgeführt sein, die auf den Bojenschaft
13 unterhalb der Bojennumerierung 16 und Befeuerung 17 montiert wird.
[0021] Der Radarreflektor 14 ist in Fig. 4 in perspektivischer Ansicht und in Fig. 2 in
Seitenansicht dargestellt. Er besitzt eine Mehrzahl von Reflektortrichtern mit radial
nach außen weisender Trichteröffnung 22, die um Umfangswinkel zueinander versetzt
um die mit der Achse des Bojenschafts 13 fluchtende Hochachse des Radarreflektors
14 herum angeordnet sind. Jeder Reflektortrichter ist konstruktiv so ausgebildet,
dass über die Trichteröffnung 22 einfallende Radarwellen wieder in Einfallsrichtung
reflektiert werden. Im Ausführungsbeispiel sind die Reflektortrichter sog. Tripelspiegel
20. Jeder Tripelspiegel 20 wird von drei senkrecht zueinander angeordneten Reflexionsflächen
21.1, 21.2 und 21.3 gebildet. Die in Einbaulage etwa vertikal sich erstreckenden beiden
Öffnungsränder 22.1, 22.2 und der in Einbaulage etwa horizontal verlaufende Öffnungsrand
22.3 der Trichteröffnung 22 werden dabei von den nicht aneinanderstoßenden Kanten
der drei Reflexionsflächen 21.1, 21.2 und 21.3 gebildet. In Umfangsrichtung aufeinanderfolgende
Tripelspiegel 20 sind um 180° gegeneinander gedreht angeordnet. Die Tripelspiegel
20 sind als Blechteile ausgeführt und in einer Trägerkonstruktion aus Blech gehalten.
Die Trägerkonstruktion weist an ihren beiden Stirnenden jeweils eine kreisrunde Blechplatte
23 bzw. 24 auf.
[0022] Der den Radarreflektor 14 umgebende Hüllkörper 15 weist eine Hüllkörperwandung 25
auf, die alle Trichteröffnungen 22 der Tripelspiegel 20 abdeckt und wenig über die
obere und untere Blechplatte 23, 24 übersteht. Die Hüllkörperwandung 25 ist in dem
beschriebenen Ausführungsbeispiel als Hohlkonus mit einem duchmessergrößeren Grundkreis
und einem duchmesserkleineren Deckkreis ausgeführt, wobei in Einbaulage des Hüllkörpers
15 der Deckkreis unterhalb des Grundkreises liegt. Alternativ kann die Hüllkörperwandung
25 auch als gerader Hohlzylinder ausgeführt werden. Durch die vorzugsweise konische
Form der Hüllkörperwandung fließen Regen und Schnee wesentlich schneller und effizienter
vom Hüllkörper 15 ab als bei einer hohlzylindrischen Hüllkörperwandung. Wie in der
Schnittdarstellung der Fig. 3 und in der perspektivischen Ansicht in Fig. 1 zu sehen
ist, stehen von der Außenseite der Hüllkörperwandung 25 querschnittskleine Stege 26
ab. Die Stege 26 verlaufen entlang den der Innenseite der Hüllkörperwandung 25 zugekehrten,
von oben nach unten sich erstreckenden Seitenrändern 22.1 und 22.2 der Trichteröffnungen
22 und fluchten mit diesen in Radialrichtung. Da die Seitenränder 22.1 und 22.2 unter
einem spitzen Winkel zueinander verlaufen, und die Trichteröffnungen 22 von benachbarten
Tripelspiegeln 20 um 180° gegeneinander gedreht sind, besitzen die Stege 26 den auf
der Außenfläche der Hüllkörperwandung 25 in Fig. 1 zu sehenden, schrägen Verlauf.
Die Stege 26 sind vorzugsweise unregelmäßig geformt, z.B. als kleine Zähne oder Zacken
ausgebildet, und bilden Abrisskanten, die einerseits die Belastung des Hüllkörpers
15 durch Windströmungskräfte drastisch verkleinern und andererseits die Bildung von
Karmannwirbeln auf der Oberfläche des Hüllkörpers 15 verhindern. Durch die Anordnung
der Stege 26 im Verlauf der Seitenränder 22.1 und 22.2 der Trichteröffnungen 22 wird
die Transparenz der Hüllkörperwandung 25 für Radarwellen nicht beeinträchtigt.
[0023] In Fig. 6 ist ein an der Hüllkörperwandung 25 angeformter Steg 26 im Schnitt vergrößert
dargestellt. Der Steg 26 mit der Breite s und Höhe h ist stirnseitig eben und geht
über einen Rundungsradius in die Hüllkörperwandung 25 über. Eine Strömung 30 von Wasser
oder Wind wird im Bereich des vorderen Rundungsradius beschleunigt, reißt an der Kante
31 ab und wird auf der von der Strömung 30 abgekehrten Seite des Stegs 26 im hinteren
Rundungsradius bereits langsamer. Dadurch entsteht in dem von der Strömung 30 abgekehrten
Bereich des hinteren Rundungsradius des Stegs 26 ein höherer Druck, und die Strömung
reißt von der Oberfläche der Hüllkörperwandung 25 gezielt ab. Damit wird einerseits
die Belastung des Hüllkörpers 15 verringert und fließt andererseits Wasser gleichmäßig
und schnell von der Hüllkörperwandung 25 ab.
[0024] In Fig. 5 ist ein stark vergrößerter Ausschnitt der Hüllkörperwandung 25 im Schnitt
dargestellt. Die Hüllkörperwandung 25 weist eine feste Tragschicht 27 und zwei seewasserresistente
Schutzschichten 28, 29 auf. Die Schutzschichten 28, 29 sind als Gelcoat ausgeführt
und weisen eine Schichtdicke w auf, die nur einen Bruchteil der Schichtdicke d der
Tragschicht 27 beträgt. Die Tragschicht 27 bestimmt im wesentlichen die Festigkeit
und Stabilität des Hüllkörpers 15, während die Schutzschichten 28, 29 eine Wasseraufnahme
der Tragschicht 27 verhindern. Als Kunststoff für die Tragschicht 27 wird ein Epoxydharz
mit einer relativen Dielektrizitätskonstanten von ungefähr ε
R = 3,5 verwendet. Zur Erhöhung der Festigkeit der Tragschicht 27 sind in das Epoxydharz
elektrisch nicht leitende Fasern, vorzugsweise in Form einer Fasermatte, die als Gewebe,
Gewirke oder Gelege ausgeführt ist, eingelegt. Dabei wird vorzugsweise als Fasermaterial
Glas verwendet, dessen relative Dielektrizitätskonstante ε
R im unteren Bereich liegt und sich an der relativen Dielektrizitätskonstanten ε
R des Kunststoffs bzw. Epoxydharz der Tragschicht 27 orientiert. Solche Gläser sind
Quarzglas, D-Glas oder S-Glas, deren Brechungsindex im unteren Bereich der Brechungsindizes
aller Glassorten liegt. Anstelle von Epoxydharz für die Tragschicht 27 können auch
andere Kunststoffe verwendet werden, wie Polyesterharz, Thermoplasten, Polyethylene
oder Polybuthene. Wesentlich für die Auswahl des Kunststoffs ist die relative Dielektrizitätskonstante
ε
R, die die Wirkung des Materials auf den Verlauf der einfallenden Radarwellen bestimmt.
Bei Verwendung von zweikomponentigen Epoxydharzen für die Tragschicht 27 wird als
Material für die Schutzschichten 28, 29 vorteilhaft ebenfalls Epoxydharz verwendet.
Mindestens die äußere Schutzschicht 28 ist eingefärbt, und zwar vorzugsweise mit einer
leuchtenden Signalfarbe, um das Schifffahrtszeichen auf größerer Entfernung visuell
besser erkennbar zu machen.
[0025] Die Dicke D der Hüllkörperwandung 25 wird so bemessen, dass die Transparenz für den
zur Navigation üblicherweise verwendeten Radarfrequenzbereich am größten ist. Üblicherweise
werden Radarfrequenzen von 3GHz und 9GHz verwendet. Die Dicke der Hüllkörperwandung
25 ist dabei abhängig von der mittleren relativen Dielektrizitätskonstante ε
R bzw. dem mittleren Brechungsindex
n der Hüllkörperwandung 25, wobei der Zusammenhang

besteht.
[0026] Zur Erläuterung der Bemessung der Dicke D der Hüllkörperwandung 25 ist in Fig. 5
der Strahlverlauf einer Radarwelle, die unter dem Einfallswinkel α auf die Hüllkörperwandung
25 trifft, dargestellt. Die Grenzen für den Einfallswinkel α für eine Reflexion der
Radarwellen an allen drei Reflexionsflächen 21.1, 21.2, 21.3 des Tripelspiegel 20
sind durch die Trichteröffnung 22 vorgegeben. Die Radarwelle durchläuft aufgrund des
Brechungsgesetzes die Hüllkörperwandung 25 unter einem Winkel γ und verlässt die Hüllkörperwandung
25 mit einem Austrittswinkel, der gleich dem Einfallswinkel α ist. Die Wegstrecke,
die die Radarwelle dabei innerhalb der Hüllkörperwandung 25 zurücklegt ist in Fig.
5 mit B/2 bezeichnet. Die aus der Hüllkörperwandung 25 austretende Radarwelle gelangt
zu dem Radarreflektor und wird dort reflektiert. Die Radarwelle wird aber auch an
der unteren Schichtgrenze zwischen Hüllkörperwandung 25 und Luft reflektiert, um 180°
phasenverschoben und erreicht nach der Wegstrecke B/2 die obere Schichtgrenze zwischen
Hüllkörperwandung 25 und Luft. Gleichzeitig legt die Radarwelle in Luft den Weg A
zurück. Dieser Sachverhalt ist durch die Gleichung:

beschrieben, wobei k gleich"1" oder ein ganzzahliges Vielfaches von "1", also 2 oder
3 oder N,
n der mittlere Brechungsindex der Hüllkörperwandung 25 und λ
luft die maximale Wellenlänge der Radarwelle in Luft ist.
[0027] Nach dem Brechungsgesetz von Snellius:

bestimmt sich der Beugungs- oder Brechungswinkel γ:

[0029] Wird Gl.(5) nach C, Gl.(6) nach B, Gl.(7) nach A aufgelöst und C, B und A in Gl.(2)
eingesetzt, so ergibt sich:

[0030] Nach entsprechender Umgestaltung ergibt sich:

[0031] Die mittlere relative Dielektrizitätskonstante ε
R wird bestimmt aus:

mit

wobei n
TS der Brechungsindex und ε
R(TS) die relative Dielektrizitätskonstante der Tragschicht 27 mit der Dicke d und n
SS der Brechungsindex und ε
R(SS) die relative Dielektrizitätskonstante der Schutzschicht 28 bzw. 29 mit der Dicke
w ist.
[0032] Setzt man Gl. (11) in Gl. (10) ein, so erhält man den mittleren Brechungsindex
n der Hüllkörperwandung 10 gemäß

und mit Gl.(1)

[0033] Die maximale Wellenlänge λ
luft liegt bei den hier betrachteten Radarfrequenzen 3GHz und 9GHz bei λ
luft ≈ 10cm für 3GHz und λ
luft ≈ 3cm für 9GHz. Da die Wellenlängen λ
luft für beide Radarfrequenz 3GHz ungefähr ein ganzzahliges Vielfaches der maximalen Wellenlänge
λ
luft für die Radarfrequenz 9GHz ist, ist die Dicke der Hüllkörperwandung 25 für beide
Radarfrequenzen optimal angepasst. Bei einer Tragschicht 27 aus mit D-Glasfasern verstärktem
Epoxydharz und Schutzschichten 28, 29 aus reinem Epoxydharz beträgt der danach berechnete
mittlere Brechungsindex
n der Hüllkörperwandung 25
n =1,95.
[0034] Mit diesem mittleren Brechungsindex
n = 1,95 ergibt sich aus Gl. (9) für alle Einfallswinkel α der Radarwellen, die von
dem Radarreflektor 14 reflektiert werden eine Dicke der Hüllkörperwandung 25 zwischen
25mm und 26mm oder einem ganzzahligen Vielfachen davon, bei welcher die Hüllkörperwandung
25 ihre maximale Transparenz aufweist. Für unter einem kleinen Einfallswinkel α, z.B.
0°, einfallende Radarwellen ergibt sich dabei gemäß Gl.(9) die minimale Dicke D
min der Hüllkörperwandung 25 zu
Dmin =k·λluft/2
n, die mit zunehmenden Einfallswinkel α der Radarwellen anwächst. Daher nimmt für maximale
Transparenz der Hüllkörperwandung 25 die Dicke D der Hüllkörperwandung 25 im Bereich
jeder Trichteröffnung 22 eines Tripelspiegels 20 in Umfangsrichtung, ausgehend von
D
min in der Mitte der Trichteröffnung, zu beiden Seitenrändern 22.1 und 22.2 der Trichteröffnung
22 hin symmetrisch zu, wobei die Zunahme auf jeder Seite für k = 1 etwa 1mm beträgt.
[0035] Alternativ kann die Bemessung der Dicke D der Hüllkörperwandung 25 durch Messung
der Radarwellen-Transparenz von Platten mit einem gleichen mittleren Brechungsindex
n wie die spätere Hüllkörperwandung ermittelt werden. Die Plattendicke D wird gleich
dem Quotienten aus der halben maximalen Wellenlänge in Luft λ
luft (oder dem ganzzahligen Vielfachen davon) und dem mittleren Brechungsindex
n (oder der Wurzel aus der mittleren relativen Dielektrizitätskonstanten ε
R) der Platte bemessen. Die Plattendicke wird nunmehr bei verschiedenen Platten in
Stufen variiert, wobei die Dickendifferenz zwischen den zu prüfenden Platten in Schritten
von 0,5mm variiert wird. Die Dicke derjenigen Platte, die die maximale Transparenz
für Radarwellen zeigt, wird zur Bemessung der Dicke D der Hüllkörperwandung 25 herangezogen.
[0036] Das vorstehend beschriebene Schifffahrtszeichen kann auch zur Markierung von Wasserstraßen
in Binnengewässern, wie Flüssen oder schiffbaren Seen, eingesetzt werden, wo es gleiche
Vorteile bietet.
[0037] Anstelle der im Ausführungsbeispiel beschriebenen Tripelspiegel kann der Radarreflektor
auch zu anderen Trichterformen zusammengesetzte Reflexionsflächen mit anderen Flächengestaltungen
aufweisen. So können z.B. zwei rechteckförmige Reflexionsflächen mit ihren Längskanten
senkrecht aneinandergesetzt sein und auf den oberen und unteren Querkanten jeweils
eine weitere Reflexionsfläche aufliegen, die die Form eines rechtwinkligen Dreiecks
oder eines rechtwinkligen Kreissektors besitzt. Auch solche Radarreflektoren sind
bekannt. Allen solchen Trichterformen ist gemeinsam, dass einfallende Radarwellen
in die Einfallsrichtung zurückreflektiert werden.
1. Schifffahrtszeichen für Wasserstraßen mit einem Radarreflektor (14) mit Reflexionsflächen
(21.1, 21.2, 21.3), die zu einem oder mehreren Trichtern mit Trichteröffnung (22)
zur Reflexion von über die Trichteröffnungen (22) einfallenden Radarwellen zusammengesetzt
sind, und mit einem Hüllkörper (15), der den Radarreflektor (14) mit einer die Trichteröffnungen
(22) überdeckenden Hüllkörperwandung (25) umgibt, die mindestens im Bereich der Trichteröffnungen
(22) für Radarwellen mit üblicherweise zur Navigation verwendeten Radarfrequenzen
transparent ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüllkörperwandung (25) mindestens eine feste Tragschicht (27) aus Kunststoff
aufweist, in der elektrisch nicht leitende Fasern eingelagert sind.
2. Schifffahrtszeichen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch nicht leitenden Fasern in Form einer als Gewebe, Gewirk oder Gelege
ausgeführten oder filzartigen Fasermatte, eingelagert sind.
3. Schifffahrtszeichen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüllkörperwandung (25) ein Hohlzylinder ist.
4. Schifffahrtszeichen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüllkörperwandung (25) ein Hohlkonus mit einem duchmessergrößeren Grundkreis
und einem durchmesserkleineren Deckkreis, der in Einbaulage des Hüllkörpers (15) unterhalb
des Grundkreises liegt, ist.
5. Schifffahrtszeichen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass von der Außenseite der Hüllkörperwandung (25) querschnittskleine, vorzugsweise unregelmäßig
geformte Stege (26) abstehen, die entlang den der Innenseite der Hüllkörperwandung
(25) zugekehrten, von oben nach unten sich erstreckenden Seitenrändern (22.1, 22.2)
der Trichteröffnungen (22) mit diesen radial fluchtend verlaufen.
6. Schifffahrtszeichen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht (27) aus Epoxydharz und die Fasern oder Fasermatte aus Glas bestehen.
7. Schifffahrtszeichen nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass für die Fasern oder Fasermatten ein Glasmaterial mit einem Brechungsindex, der im
unteren Bereich der Brechungsindizes von Gläsern liegt, gewählt ist.
8. Schifffahrtszeichnen nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil Epoxydharz und Glas in der Tragschicht (27) jeweils etwa 50% beträgt.
9. Schifffahrtszeichen nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschicht (27) mindestens auf ihrer Außenseite mit einer Schutzschicht (28,
29) aus Kunststoff überzogen ist und dass die Schichtdicke (w) der Schutzschicht (28,
29) einen Bruchteil der Schichtdicke (d) der Tragschicht (27) beträgt.
10. Schifffahrtszeichen nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (28, 29) als Gelcoat ausgeführt ist.
11. Schifffahrtszeichen nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzschicht (28) mit einer Signalfarbe eingefärbt ist.
12. Schifffahrtszeichen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der Hüllkörperwandung (25) abhängig von der mittleren relativen Dielektrizitätskonstanten
εR oder dem mittleren Brechungsindex n der Hüllkörperwandung (25) für zur Navigation üblicherweise verwendete Radarfrequenzen
bemessen ist.
13. Schifffahrtszeichen nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der Hüllkörperwandung (25) gleich dem Quotienten aus der halben maximalen
Wellenlänge in Luft λluft oder dem ganzzahligen Vielfachen davon einer ausgewählten Radarfrequenz und dem mittleren
Brechungsindex n oder der Wurzel aus der mittleren relativen Dielektrizitätskonstanten εR der Hüllkörperwandung (25) bemessen ist.
14. Schifffahrtszeichen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bemessung der Dicke (D) der Hüllkörperwandung (25) durch Messen der Radarwellen-Transparenz
von Platten mit gleichem mittleren Brechungsindex und gestaffelten Plattendicken optimiert
ist, wobei die Dickendifferenz zwischen den zu prüfenden Platten ca. 0,5mm beträgt,
und dass als Dicke (D) der Hüllkörperwandung (25) die Dicke der geprüften Platte mit
maximaler Radarwellen-Transparenz gewählt ist.
15. Schifffahrtszeichen nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der Hüllkörperwandung (25) im Bereich einer Trichteröffnung (22) in
Umfangsrichtung variiert und von der Mitte der Trichteröffnung (22) zu den in Einbaulage
vertikal verlaufenden Seitenrändern (22.1, 22.2) der Trichteröffnung (22) hin zunimmt.
16. Schifffahrtszeichen nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunahme der Dicke D der Hüllkörperwandung (25) von der Mitte zu jeweils einem
Seitenrand (22.1 bzw. 22.2) der Trichteröffnung (22) ca. 1mm beträgt.
17. Schifffahrtszeichen nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke (D) der Hüllkörperwandung (25) abhängig von den Einfallswinkel (α) der
Radarwellen in die Trichteröffnung (22) variiert und gemäß

berechnet ist, wobei k=1 oder ein ganzzahliges Vielfaches von "1", λ
luft die maximale Wellenlänge der Radarwellen in Luft und
n der mittlere Brechungsindex der Hüllkörperwandung (25) ist.
18. Schifffahrtszeichen nach einem der Ansprüche 13 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schichtdicke d der Tragschicht (27) gemäß

bemessen ist, wobei k=1 oder ein ganzzahliges Vielfaches von "1", λ
luft die maximale Wellenlänge der Radarwelle in Luft, (w) die Schichtdicke einer Schutzschicht
(28, 29), n
TS der Brechungsindex der Tragschicht (27) und n
SS der Brechungsindex jeder der Schutzschichten (28, 29) ist.
19. Schifffahrtszeichen nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die aus den Reflexionsflächen (21.1, 21.2,21.3) zusammengesetzten Trichter mit nach
außen weisender Trichteröffnung (22) um Umfangswinkel zueinander versetzt um die Achse
des Radarreflektors (14) herum angeordnet sind und dass die Hüllkörperwandung (25)
vollständig radarwellentransparent ist.