Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Rollenelement für ein schwenkbewegliches Maschinenteil,
das vorzugsweise als Schwenkhebel eines hubvariablen Ventiltriebs einer Brennkraftmaschine
ausgebildet ist. Das Rollenelement ist auf einem mit dem Maschinenteil verbundenen
Rollenbolzen gleit- oder wälzgelagert angeordnet und weist eine in dessen axialer
Richtung gestufte Außenmantelfläche mit benachbarten und im Durchmesser voneinander
verschiedenen Axialabschnitten auf, zwischen denen jeweils eine Ringstirnfläche verläuft.
Dabei ist das Maschinenteil über wenigstens einen der Axialabschnitte in radialer
Richtung des Rollenelements abgestützt und über die eine oder mehrere Ringstirnflächen
in axialer Richtung des Rollenelements geführt.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Ein derartiges Rollenelement für das als Schwenkhebel eines hubvariablen Ventiltriebs
einer Brennkraftmaschine ausgebildete Maschinenteil geht aus der
DE 102 35 403 A1 hervor. Die gestufte Außenmantelfläche des dort vorgeschlagenen Rollenelements basiert
auf einer radialen oder axialen Reihenschaltung unabhängig voneinander verdrehbarer
Ringelemente mit unterschiedlichen Außendurchmessern. So sind im Falle der axialen
Parallelschaltung drei auf dem Rollenbolzen nebeneinander angeordnete Außenringe mit
jeweils eigenem Nadellagersatz vorgeschlagen. Im Falle der radialen Parallelschaltung
ist ein wälzgelagerter Zwischenring vorgesehen, auf dessen Außenumfang ein oder mehrere
Außenringe gleitend gelagert sind.
[0003] Obwohl die voneinander unabhängige Verdrehbarkeit dieser Ringelemente eine besonders
reibungsarme Abstützung des Schwenkhebels an den Axialabschnitten sowohl in dessen
Längsrichtung als auch in dessen Schwenkrichtung gewährleistet, kann sich ein solcher
Aufbau des Rollenelements aus mehreren Gründen als nachteilig erweisen. Hierzu zählt
zum einen der beträchtliche Herstell- und Kostenaufwand für die Ringelemente und deren
Einzellagerungen, da die Ringelemente bei beiden Parallelschaltungen jeweils sowohl
an ihrem Innendurchmesser als auch an ihrem Außendurchmesser separat fein zu bearbeiten
sind. Dieser Aufwand wird gegebenenfalls noch durch die Herstellung und die Montage
der einzelnen Wälzlagersätze erhöht. Zum anderen besteht bei der Gleitlagerung wie
auch bei der Wälzlagerung die Gefahr, dass das durch das unvermeidliche Lagerspiel
bedingte Axialverkippen der Ringelemente die exakten Führungseigenschaften der Ringstirnflächen
unzulässig verschlechtert. Ferner sind bei der vorgeschlagenen Gleitlagerung auch
keine Maßnahmen erkennbar, wie die Außenringe vor der Montage des Schwenkhebels gegen
axiales Verrutschen auf dem Zwischenring gesichert werden können.
Aufgabe der Erfindung
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, diese geschilderten Nachteile zu
vermeiden und somit ein Rollenelement für ein schwenkbewegliches Maschinenteil zu
schaffen, welches einfach und kostengünstig herstellbar ist sowie eine einfache und
prozesssichere Montage des Maschinenteils gewährleistet.
Zusammenfassung der Erfindung
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass das Rollenelement in sich
starr ausgebildet ist. Ein solches Rollenelement vereint die günstigen Reibeigenschaften,
die sich bereits aus einer gemeinsamen Gleit- oder Wälzlagerung des Rollenelements
auf dem Rollenbolzen ergeben, mit einem einfachen und kostengünstigen Herstell- und
Montageprozess sowohl des Rollenelements als auch des Maschinenteils.
[0006] In Weiterbildung der Erfindung soll das Rollenelement aus zumindest zwei separat
hergestellten Ringelementen besteht, die mittels einer kraft-, form- und/oder stoffschlüssigen
Verbindung axial oder radial gefügt sind. Hierzu ist es vorgesehen, die einzelnen
Ringelemente an axialen oder radialen Trennfugen durch fachmännische Verbindungstechniken,
wie beispielsweise Längs- oder Querpressverbände, Schweißen, Reibschweißen, Kleben,
Löten, Schrauben, Verstiften oder Vernieten, starr miteinander zu verbinden.
[0007] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sollen drei Axialabschnitte vorgesehen
sein, von denen die äußeren Axialabschnitte identische Durchmesser und der innere
Axialabschnitt einen demgegenüber kleineren Durchmesser aufweisen. Alternativ können
auch drei Axialabschnitte vorgesehen sein, von denen die äußeren Axialabschnitte identische
Durchmesser und der innere Axialabschnitt einen demgegenüber größeren Durchmesser
aufweisen. Bei beiden Alternativen ist es zweckmäßig, die an den vorstehenden oder
zurückstehenden Axialabschnitt angrenzenden Ringstirnflächen, die aufgrund der starren
Bauweise des Rollenelements abstandstreu und frei von axialer Eigenverkippung sind,
zur exakten Führung des Maschinenteils in beidseitig axialer Richtung des Rollenelements
zu nutzen.
[0008] Für den vorgenannten Fall, dass das Maschinenteil als Schwenkhebel des hubvariablen
Ventiltriebs ausgebildet ist, soll der Rollenbolzen auf einer an einem ersten Endabschnitt
des Schwenkhebels verlaufenden Schwenkachse des Schwenkhebels angeordnet sein. Dieser
weist in einem Mittelabschnitt eine Nockenanlauffläche und stirnseitig eines zweiten
Endabschnitts eine Hubübertragungsfläche auf, die in Schwenkrichtung des Schwenkhebels
aus einem Leerhubbereich und einem sich an den Leerhubbereich anschließenden Hubbereich
zusammengesetzt ist und in Abhängigkeit einer Winkelposition des Schwenkhebels eine
Abgriffsfläche eines hebelartigen Ventilbetätigungselements schwenkvariabel beaufschlagt.
Dabei ist der Schwenkhebel über zumindest einen der Axialabschnitte des Rollenelements
an einer die Winkelposition einstellenden Kurvenscheibe in der Schwenkrichtung und
über zumindest einen der Axialabschnitte an einer Kulissenbahn in Längsrichtung des
Schwenkhebels abgestützt. Gleichzeitig ist der Schwenkhebel über die eine oder mehreren
Ringstirnflächen an einer beziehungsweise mehreren Axialflächen der Kurvenscheibe
oder an einer beziehungsweise mehreren Axialflächen der Kulissenbahn geführt. Ein
solcher Schwenkhebel ist der Fachwelt von vollvariablen mechanischen Ventiltrieben
zur drosselfreien Laststeuerung der Brennkraftmaschine bekannt.
[0009] In einer vorteilhaften Kombination des Schwenkhebels mit dem vorgenannten Rollenelement,
das zwei äußere Axialabschnitte und einen zurückstehenden inneren Axialabschnitt aufweist,
kann es vorgesehen sein, dass der Schwenkhebel über die äußeren Axialabschnitte des
Rollenelements an der Kurvenscheibe und über den inneren Axialabschnitt an der Kulissenbahn
abgestützt ist und über die beiden Ringstirnflächen an den Axialflächen der Kulissenbahn
geführt ist.
[0010] In einer alternativen Kombination des Schwenkhebels mit dem Rollenelement, das ebenfalls
zwei äußere Axialabschnitte, jedoch einen vorstehenden inneren Axialabschnitt aufweist,
kann der Schwenkhebel schließlich auch über die äußeren Axialabschnitte des Rollenelements
an der Kulissenbahn und über den inneren Axialabschnitt an der Kurvenscheibe abgestützt
und über die beiden Ringstirnflächen an den Axialflächen der Kulissenbahn geführt
sein.
[0011] Zwar besteht bei einem derartigen Schwenkhebel in wahlweiser Verbindung mit den genannten
Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Rollenelements die Tendenz zu einer erhöhten
Verlustreibung bei dessen gleichzeitig bewegter Abstützung an der Kurvenscheibe und
an der Kulissenbahn, da die unterschiedlichen Relativgeschwindigkeiten der Kontaktpartner
nicht von einer gemeinsamen Gleit- oder Wälzlagerung berücksichtigt werden können.
Die erhöhte Verlustreibung tritt jedoch allenfalls in der niederfrequenten Einstellung
der Winkelposition des Schwenkhebels auf, während die hochfrequente nockengesteuerte
Bewegung des Schwenkhebels um dessen Schwenkachse nach wie vor über die reibungsarme
Gleit- oder Wälzlagerung zwischen dem Rollenbolzen und dem Rollenelement abgestützt
ist.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0012] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und
aus den Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele der Erfindung vereinfacht dargestellt
sind. Dabei sind, soweit es nicht ausdrücklich anders erwähnt ist, gleiche oder funktionsgleiche
Komponenten mit gleichen Bezugszeichen versehen. Es zeigen:
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel eines in einem Maschinenteil befestigten Rollenelements
im Halbschnitt;
- Figur 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel eines in einem Maschinenteil befestigten Rollenelements
im Halbschnitt;
- Figur 3
- ein als Schwenkhebel eines hubvariablen Ventiltriebs einer Brennkraftmaschine ausgebildetes
Maschinenteil mit einem Rollenelement gemäß Figur 1 in der Seitenansicht;
- Figur 4
- den Schwenkhebel gemäß Figur 3 in der Draufsicht;
- Figur 5
- einen Schwenkhebel analog Figur 3 mit einem Rollenelement gemäß Figur 2 in der Seitenansicht
und
- Figur 6
- den Schwenkhebel gemäß Figur 5 in der Draufsicht.
Ausführliche Beschreibung der Zeichnungen
[0013] In Figur 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines Rollenelements 1a für ein schwenkbewegliches
Maschinenteil 2 offenbart. Das Rollenelement 1a ist auf einem mit dem Maschinenteil
2 fest verbundenen Rollenbolzen 3 angeordnet, wobei zwischen einer Innenmantelfläche
4 des Rollenelements 1a und dem Rollenbolzen 3 eine Wälzlagerung 5 als Alternative
zu einer Gleitlagerung vorgesehen ist. Das Rollenelement 1a weist eine in axialer
Richtung gestufte Außenmantelfläche 6 mit drei Axialabschnitten 7a, 8a und 9a auf,
von denen die äußeren Axialabschnitte 7a und 9a identische Durchmesser und der innere
Axialabschnitt 8a einen demgegenüber kleineren Durchmesser aufweisen. Zwischen den
benachbarten Axialabschnitten 7a und 8a sowie 8a und 9a verlaufen einander zugewandte
Ringstirnflächen 10a und 11a, so dass das Maschinenteil 2 über eine oder beide Ringstirnflächen
10a und 11a in axialer Richtung des mit einem hier nicht dargestellten Kontaktpartner
in Eingriff befindlichen Rollenelements 1a geführt und über wenigstens einen der Axialabschnitte
7a, 8a und 9a in radialer Richtung des Rollenelements 1 a abgestützt wird.
[0014] Das in sich starr ausgebildete Rollenelement 1a kann einteilig oder mehrteilig hergestellt
sein und, wie in diesem Ausführungsbeispiel dargestellt, aus drei separat hergestellten
und axial gefügten Ringelementen bestehen. Gemäß den gepunktet dargestellten Trennlinien
kann alternativ auch ein der Breite des Rollenelements 1a entsprechender Zwischenring
mit darauf radial gefügten Außenringen vorgesehen sein. Im Falle des aus mehreren
Ringelementen zusammengesetzten Rollenelements 1a können beliebige fachmännische Verbindungstechniken,
die eine kraft-, form- und/oder stoffschlüssige Verbindung zwischen den Ringelementen
erzeugen, zur Anwendung kommen.
[0015] Ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Rollenelements 1b ist in
Figur 2 dargestellt. Dieses weist ebenfalls drei Axialabschnitte 7b, 8b und 9b mit
im Durchmesser identischen äußeren Axialabschnitten 7b und 9b auf und unterscheidet
sich von dem Rollenelement 1a gemäß Figur 1 im wesentlichen dadurch, dass der innere
Axialabschnitt 8b einen gegenüber den äußeren Axialabschnitten 7b und 9b größeren
Durchmesser aufweist. Dementsprechend sind zwischen den benachbarten Axialabschnitten
7b und 8b sowie 8b und 9b verlaufende Ringstirnflächen 10b und 11b voneinander abgewandt.
Das Rollenelement 1b ist hier aus zwei separat hergestellten und radial gefügten Ringelementen
hergestellt. Alternativ besteht jedoch ebenfalls die Möglichkeit, das Rollenelement
1b einteilig oder aus drei separaten und gemäß den gepunktet dargestellten Trennlinien
axial gefügten Ringelementen herzustellen.
[0016] Wie es aus den nachfolgend beschriebenen Figuren 3 bis 6 hervorgeht, kann das Maschinenteil
2 als Schwenkhebel 12a oder 12b eines hubvariablen Ventiltriebs zur drosselfreien
Laststeuerung einer Brennkraftmaschine ausgebildet sein. Dabei ist der in den Figuren
3 und 4 dargestellte Schwenkhebel 12a mit dem Rollenelement 1a aus Figur 1 und der
in den Figuren 5 und 6 dargestellte Schwenkhebel 12b mit dem Rollenelement 1b aus
Figur 2 bestückt. Grundsätzlich sind der Aufbau und die Funktionsweise beider Schwenkhebel
12a und 12b identisch und daher lediglich für den Schwenkhebel 12a gemäß den Figuren
3 und 4 beschrieben. Der das Rollenelement 1a lagernde Rollenbolzen 3 ist auf einer
an einem ersten Endabschnitt 13 des Schwenkhebels 12a verlaufenden Schwenkachse 14
des Schwenkhebels 12a angeordnet, welcher in einem Mittelabschnitt 15 eine von einem
Nocken 16 beaufschlagte Nockenanlauffläche 17 und stirnseitig eines zweiten Endabschnitts
18 eine Hubübertragungsfläche 19 aufweist. Diese setzt sich in Schwenkrichtung 20
aus einem Leerhubbereich 21 und einem sich an den Leerhubbereich 21 anschließenden
Hubbereich 22 zusammen und beaufschlagt in Abhängigkeit einer Winkelposition des Schwenkhebels
12a eine als Rolle ausgebildete Abgriffsfläche 23 eines hebelartigen Ventilbetätigungselements
24 schwenkvariabel, indem lediglich die vom Hubbereich 22 übertragene Erhebung des
Nockens 16 in eine stufenlos einstellbare Schwenkbewegung des Ventilbetätigungselements
24 umgesetzt wird.
[0017] Wie es unter Einbeziehung der Figur 4 deutlich erkennbar ist, verläuft gegenüber
dem ersten Endabschnitt 13 eine kreisbogenförmige Kulissenbahn 25a, an der sich der
Schwenkhebel 12a über den inneren Axialabschnitt 8a des Rollenelements 1a radial abstützt,
während die mit äußeren Axialflächen 26a der Kulissenbahn 25a zusammenwirkenden Ringstirnflächen
10a und 11a zur exakten Führung des Schwenkhebels 12a in axialer Richtung des Rollenelements
1a dienen. Zur stufenlosen Einstellung der Winkelposition des Schwenkhebels 12a ist
eine hier als Exzenter ausgebildete Kurvenscheibe 27a vorgesehen, die die äußeren
Axialabschnitte 7a und 9a des Rollenelements 1a in Schwenkrichtung 20 beaufschlagt.
[0018] Das Rollenelement 1 b des in den Figuren 5 und 6 dargestellten Schwenkhebels 12b
bedingt eine hiervon abweichende Gestaltung einer Kulissenbahn 25b und einer ebenfalls
als Exzenter ausgebildeten Kurvenscheibe 27b, die gleichsam in vertauschter Wirkverbindung
mit den Axialabschnitten 7b, 8b und 9b stehen. So wird in diesem Fall der erhabene
innere Axialabschnitt 8b von der Kurvenscheibe 27b beaufschlagt, während sich die
äußeren Axialabschnitte 7b und 9b an der gabelförmig ausgebildeten Kulissenbahn 25b
abstützen. Gleichzeitig ist der Schwenkhebel 12b über die Ringstirnflächen 10b und
11b an den hier inneren Axialflächen 26b der Kulissenbahn 25b in axialer Richtung
des Rollenelements 1b geführt.
Bezugszahlenliste
[0019]
- 1a,b
- Rollenelement
- 2
- Maschinenteil
- 3
- Rollenbolzen
- 4
- Innenmantelfläche
- 5
- Wälzlagerung
- 6
- Außenmantelfläche
- 7a,b
- äußerer Axialabschnitt
- 8a,b
- innerer Axialabschnitt
- 9a,b
- äußerer Axialabschnitt
- 10a,b
- Ringstirnfläche
- 11a,b
- Ringstirnfläche
- 12a,b
- Schwenkhebel
- 13
- erster Endabschnitt
- 14
- Schwenkachse
- 15
- Mittelabschnitt
- 16
- Nocken
- 17
- Nockenanlauffläche
- 18
- zweiter Endabschnitt
- 19
- Hubübertragungsfläche
- 20
- Schwenkrichtung
- 21
- Leerhubbereich
- 22
- Hubbereich
- 23
- Abgriffsfläche
- 24
- Ventilbetätigungselement
- 25a,b
- Kulissenbahn
- 26a,b
- Axialfläche der Kulissenbahn
- 27a,b
- Kurvenscheibe
1. Rollenelement für ein schwenkbewegliches Maschinenteil (2), das vorzugsweise als Schwenkhebel
(12a, 12b) eines hubvariablen Ventiltriebs einer Brennkraftmaschine ausgebildet ist,
welches Rollenelement (1a, 1 b) auf einem mit dem Maschinenteil (2) verbundenen Rollenbolzen
(3) gleit- oder wälzgelagert angeordnet ist und eine in dessen axialer Richtung gestufte
Außenmantelfläche (6) mit benachbarten und im Durchmesser voneinander verschiedenen
Axialabschnitten (7a, 8a, 9a, 7b, 8b, 9b), zwischen denen jeweils eine Ringstirnfläche
(10a, 11a, 10b, 11 b) verläuft, aufweist, wobei das Maschinenteil (2) über wenigstens
einen der Axialabschnitte (7a, 8a, 9a, 7b, 8b, 9b) in radialer Richtung des Rollenelements
(1a, 1 b) abgestützt und über die eine oder mehrere Ringstirnflächen (10a, 11a, 10b,
11b) in axialer Richtung des Rollenelements (1a, 1b) geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollenelement (1a, 1b) in sich starr ausgebildet ist.
2. Rollenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rollenelement (1a, 1b) aus zumindest zwei separat hergestellten Ringelementen
besteht, die mittels einer kraft-, form- und/oder stoffschlüssigen Verbindung axial
oder radial gefügt sind.
3. Rollenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass drei Axialabschnitte (7a, 8a, 9a) vorgesehen sind, von denen die äußeren Axialabschnitte
(7a, 9a) identische Durchmesser und der innere Axialabschnitt (8a) einen demgegenüber
kleineren Durchmesser aufweisen.
4. Rollenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass drei Axialabschnitte (7b, 8b, 9b) vorgesehen sind, von denen die äußeren Axialabschnitte
(7b, 9b) identische Durchmesser und der innere Axialabschnitt (8b) einen demgegenüber
größeren Durchmesser aufweisen.
5. Rollenelement nach Anspruch1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollenbolzen (3) auf einer an einem ersten Endabschnitt (13) des Schwenkhebels
(12a, 12b) verlaufenden Schwenkachse (14) des Schwenkhebels (12a, 12b) angeordnet
ist, der in einem Mittelabschnitt (15) eine Nockenanlauffläche (17) und stirnseitig
eines zweiten Endabschnitts (18) eine Hubübertragungsfläche (19) aufweist, die in
Schwenkrichtung (20) des Schwenkhebels (12a, 12b) aus einem Leerhubbereich (21) und
einem sich an den Leerhubbereich (21) anschließenden Hubbereich (22) zusammengesetzt
ist und in Abhängigkeit einer Winkelposition des Schwenkhebels (12a, 12b) eine Abgriffsfläche
(23) eines hebelartigen Ventilbetätigungselements (24) schwenkvariabel beaufschlagt,
wobei der Schwenkhebel (12a, 12b) über zumindest einen der Axialabschnitte (7a, 8a,
9a, 7b, 8b, 9b) des Rollenelements (1a, 1b) an einer die Winkelposition einstellenden
Kurvenscheibe (27a, 27b) in der Schwenkrichtung (20) und über zumindest einen der
Axialabschnitte (7a, 8a, 9a, 7b, 8b, 9b) an einer Kulissenbahn (25a, 25b) in Längsrichtung
des Schwenkhebels (12a, 12b) abgestützt ist und wobei der Schwenkhebel (12a, 12b)
über die eine oder mehreren Ringstirnflächen (10a, 11a, 10b, 11b) an einer beziehungsweise
mehreren Axialflächen der Kurvenscheibe oder an einer beziehungsweise mehreren Axialflächen
(26a, 26b) der Kulissenbahn (25a, 25b) geführt ist.
6. Rollenelement nach den Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (12a) über die äußeren Axialabschnitte (7a, 9a) des Rollenelements
(1a) an der Kurvenscheibe (27a) und über den inneren Axialabschnitt (8a) an der Kulissenbahn
(25a) abgestützt ist und über die beiden Ringstirnflächen (10a, 11a) an den Axialflächen
(26a) der Kulissenbahn (25a) geführt ist.
7. Rollenelement nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkhebel (12b) über die äußeren Axialabschnitte (7b, 9b) des Rollenelements
(1b) an der Kulissenbahn (25b) und über den inneren Axialabschnitt (8b) an der Kurvenscheibe
(27b) abgestützt ist und über die beiden Ringstirnflächen (10b, 11b) an den Axialflächen
(26b) der Kulissenbahn (25b) geführt ist.