[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Leuchte nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Leuchten der eingangs genannten Art sind aus dem Stand der Technik in unterschiedlichen
Ausführungsformen bereits bekannt. Die bekannten Leuchten sind zum Beispiel so genannte
Sprudelsäulen, bei denen während des Betriebs mittels einer geeigneten Vorrichtung
Luftbläschen erzeugt werden, die anschließend das im Wesentlichen säulenartige Element
der Leuchte hinaufsteigen. Die dekorative Wirkung der bekannten Sprudelsäulen wird
vorwiegend durch das Aufsteigen der Luftbläschen erzielt. Mit Hilfe von Leuchtmitteln
wird das im Wesentlichen säulenartige Element direkt und gegebenenfalls auch farbig
beleuchtet, um durch die Lichteinstrahlung die aufsteigende Bewegung der Luftbläschen
zu betonen.
[0003] Ein Nachteil der bekannten Leuchten besteht darin, dass sie nur mit einer Flüssigkeit
im Inneren des säulenartigen Elements betrieben werden können.
[0004] Hier setzt die vorliegende Erfindung an.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leuchte der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, dass sie flexiblere Einsatzmöglichkeiten als
die aus dem Stand der Technik bekannten Leuchten bietet.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Leuchte der eingangs genannten Art mit den Merkmalen
des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst. Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung.
[0007] Gemäß Anspruch 1 wird vorgeschlagen, dass die Leuchte mindestens ein Reflektormittel
aufweist, geeignet, das von den ersten Leuchtmitteln während des Betriebs der Leuchte
emittierte Licht mindestens teilweise in die Umgebung der Leuchte zu reflektieren.
Während des Betriebs der Leuchte können mit Hilfe der Pumpeinrichtung ein oder mehrere
Strahlen des flüssigen Mediums in das im Wesentlichen säulenartige Element gepumpt
werden. Dadurch wird im Inneren des im Wesentlichen säulenartigen Elements ein Strömungs-
beziehungsweise Fließeffekt erzeugt. Durch die Möglichkeit, den mindestens einen Strahl
des flüssigen Mediums zu beleuchten, kann ein dekorativer Leuchteffekt erzeugt werden,
der das Fließen des mindestens einen Strahls optisch betont.
[0008] Ein besonderer Vorteil der hier vorgeschlagenen erfindungsgemäßen Lösung besteht
darin, dass die Leuchte wahlweise mit oder ohne aktivierten Wasserstrahl beziehungsweise
ohne aktivierte Wasserstrahlen betrieben werden kann. Das von den ersten Leuchtmitteln
während des Betriebs der Leuchte von den ersten Leuchtmitteln emittierte Licht wird
von dem mindestens einen Reflektormittel mindestens teilweise in die Umgebung der
Leuchte reflektiert, um den Umgebungsbereich indirekt zu beleuchten und so den Nutzwert
der Leuchte zu erhöhen. Es besteht die Möglichkeit dass die ersten Leuchtmittel mindestens
eine, vorzugsweise mehrere Leuchtdioden umfassen. Es kann auch vorgesehen sein, dass
die ersten Leuchtmittel mindestens eine, vorzugsweise mehrere Halogenglühlampen umfassen.
Es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass die ersten Leuchtmittel mindestens eine,
vorzugsweise mehrere Gasentladungslampen umfassen.
[0009] Die erfindungsgemäße Leuchte ist sowohl für einen Betrieb im Innenbereich als auch
im Außenbereich von Gebäuden geeignet, ohne dass es zum Wasseraustritt aus dem Behälter
beziehungsweise aus dem im Wesentlichen säulenartigen Element kommt. Insbesondere
bei einer Verwendung der Leuchte im Außenbereich kann das im Wesentlichen säulenartige
Element und damit auch der Wasserstrahl gegen äußere klimatische beziehungsweise wetterbedingte
Einflüsse, wie zum Beispiel Wind oder Regen, sowie gegen das Eindringen von Fremdkörpern
und Schmutz weitgehend geschützt werden, wenn eine obere Öffnung des im Wesentlichen
säulenartigen Element geeignet verschlossen ist.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform wird vorgeschlagen, dass das mindestens eine
Reflektormittel an einem oberen Ende des im Wesentlichen säulenartigen Elements angeordnet
ist. In dieser Ausführungsform bildet das Reflektormittel gewissermaßen den oberen
Abschluss des im Wesentlichen säulenartigen Elements. Es hat sich gezeigt, dass dadurch
eine relativ gute indirekte Beleuchtung der Umgebung der Leuchte erzielt werden kann.
Darüber hinaus kann das am oberen Ende des im Wesentlichen säulenartigen Elements
angeordnete Reflektormittel auch als Verschlussorgan für das im Wesentlichen säulenartigen
Element dienen, um so zum Beispiel das Eindringen von Fremdkörpern zu verhindern.
[0011] Um die Lichtverteilung bei einer Anstrahlung des Reflektormittels zu verbessern,
wird in einer besonders bevorzugten Ausführungsform vorgeschlagen, dass das mindestens
eine Reflektormittel zumindest abschnittsweise im Wesentlichen konisch ausgebildet
ist. Dadurch kann eine relativ gleichmäßige, indirekte Ausleuchtung der Umgebung der
Leuchte erhalten werden.
[0012] Es besteht in einer besonders vorteilhaften Ausführungsform die Möglichkeit, dass
die Leuchte einen Verteilerring mit mindestens einer Austrittsdüse für das flüssige
Medium aufweist, der an die Pumpeinrichtung angeschlossen ist. Die Austrittsdüse kann
beispielsweise in einem mittleren Bereich des Verteilerrings angeordnet sein. Vorzugsweise
ist der Verteilerring über einen Schlauch oder ein Rohr mit der Pumpeinrichtung verbunden.
[0013] Vorzugsweise ist die mindestens eine Austrittsdüse an einer transparenten Halterung
angebracht. Dadurch können Abschattungseffekte, die beim Betrieb der ersten Leuchtmittel
auftreten können, weitgehend vermieden werden.
[0014] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform besteht die Möglichkeit, dass der
Verteilerring eine Mehrzahl von Austrittsdüsen umfasst. Auf diese Weise können während
des Betriebs der Pumpeinrichtung eine Mehrzahl von Wasserstrahlen, die in das im Wesentlichen
säulenartige Element strömen, erzeugt werden.
[0015] Die Austrittsdüsen können in einer bevorzugten Ausführungsform in einem Randbereich
des Verteilerrings angeordnet sein. Dabei können die Austrittsdüsen vorzugsweise äquidistant
voneinander angeordnet sein.
[0016] Vorzugsweise ist der Verteilerring an einem unteren Ende des im Wesentlichen säulenartigen
Elements angeordnet.
[0017] Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung wird vorgeschlagen, dass die Leuchte zweite
Leuchtmittel aufweist. Mit Hilfe der zweiten Leuchtmittel kann während ihres Betriebs
insbesondere eine gezielte Anstrahlung und Ausleuchtung des mindestens einen Wasserstrahls
erreicht werden, um so die Strömung des flüssigen Mediums innerhalb des im Wesentlichen
säulenartigen Element zusätzlich optisch zu betonen.
[0018] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform können die zweiten Leuchtmittel
im Verteilerring untergebracht und/oder am Verteilerring angebracht sein. Vorzugsweise
sind die zweiten Leuchtmittel in einem Randbereich des Verteilerrings angeordnet.
Dadurch kann eine relativ gleichmäßige Anstrahlung und Ausleuchtung des mindestens
einen Wasserstrahls erreicht werden
[0019] Die zweiten Leuchtmittel können beispielsweise mindestens eine Leuchtdiode umfassen.
Dadurch können die während des Betriebs der Leuchte in das im Wesentlichen säulenartige
Element eintretenden Wasserstrahlen in besonders effektvoller Art und Weise beleuchtet
werden. Hierzu können zum Beispiel eine oder mehrere weiße Leuchtdioden eingesetzt
werden. Es besteht in einer besonders bevorzugten Ausführungsform auch die Möglichkeit,
eine oder mehrere farbige Leuchtdioden einzusetzen, um ein- oder mehrfarbige Leuchteffekte
und gegebenenfalls auch Farbwechseleffekte zu erzeugen.
[0020] Vorzugsweise weist die Leuchte eine Steuerungseinrichtung auf. Die Steuerungseinrichtung
kann zur Steuerung sämtlicher Funktionen der Leuchte geeignet sein. Vorzugsweise können
alle Funktionen der Leuchte (Aktivieren beziehungsweise Deaktivieren des mindestens
einen Wasserstrahls und der ersten und/oder zweiten Leuchtmittel usw.) von einem Benutzer
separat gesteuert beziehungsweise beeinflusst werden. Die Steuerung der einzelnen
Funktionen kann manuell oder automatisiert erfolgen.
[0021] Es besteht die Möglichkeit, dass die Steuerungseinrichtung in einem wasserdichten
Gehäuse untergebracht ist, das im Inneren des Behälters angeordnet ist. Auf diese
Weise kann die Steuerungseinrichtung einfach in die Leuchte integriert werden. Beispielsweise
können die ersten und/oder die zweiten Leuchtmittel ebenfalls im wasserdichten Gehäuse
der Steuerungseinrichtung untergebracht sein.
[0022] Das im Wesentlichen säulenartige Element kann in einer vorteilhaften Ausführungsform
in senkrechter Richtung von dem Behälter wegragen.
[0023] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform besteht die Möglichkeit, dass die
Leuchte Justagemittel aufweist. Durch eine Betätigung der Justagemittel kann die Leuchte
in vorteilhafter Weise in eine im Wesentlichen waagerechte Lage gebracht werden. Die
Justagemittel können beispielsweise an einer Unterseite des Behälters angeordnet sein.
[0024] Es kann vorgesehen sein, dass die Pumpeinrichtung als Tauchpumpe ausgeführt ist.
[0025] Das im Wesentlichen säulenartige Element besteht vorzugsweise mindestens teilweise
aus einem transparenten Material. Das im Wesentlichen säulenartige Element kann mindestens
teilweise aus Glas oder aus Kunststoff, insbesondere aus Acrylglas, hergestellt sein.
[0026] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird vorgeschlagen, dass der Behälter
aus einem korrosionsbeständigen Material hergestellt ist. Der Behälter kann beispielsweise
mindestens teilweise aus Edelstahl oder aus Kunststoff hergestellt sein.
[0027] Damit das Innere des Behälters zum Beispiel für Wartungs- oder Installationszwecke
für einen Benutzer zugänglich ist, wird in einer besonders bevorzugten Ausführungsform
vorgeschlagen, dass der Behälter mindestens eine Klappe aufweist, mittels derer das
Innere des Behälters freigegeben werden kann. Die Klappe kann beispielsweise an einer
Oberseite des Behälters angeordnet sein.
[0028] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden deutlich anhand der
nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die
beiliegenden Abbildungen. Darin zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Leuchte gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2
- eine perspektivische Darstellung einer ersten Ausführungsform eines Verteilerrings
der Leuchte;
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung einer zweiten Ausführungsform des Verteilerrings
der Leuchte.
[0029] Zunächst wird auf Fig. 1 Bezug genommen, in der ein Ausführungsbeispiel einer Leuchte
1 schematisch und teilweise im Längsschnitt dargestellt ist.
[0030] Die Leuchte 1 weist einen Behälter 2 auf, der zur Aufnahme eines flüssigen Mediums
und weiterer Komponenten der Leuchte 1, die nachfolgend näher beschrieben werden,
geeignet ist. Der Behälter 2 ist wasserdicht ausgeführt und kann als dekoratives Bauteil
oberirdisch angeordnet werden oder alternativ bei der Installation der Leuchte 1 auch
in das Erdreich eingelassen werden. Bei der oberirdischen Montage stellt der Behälter
2 eine Standfläche für die gesamte Leuchte 1 bereit. Der Behälter 2 kann zum Beispiel
mindestens teilweise aus Edelstahl oder aus Kunststoff oder alternativ aus gleichwertigen,
korrosionsbeständigen Materialien hergestellt sein.
[0031] In diesem Ausführungsbeispiel ist der Behälter 2 im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet.
Es besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, dass der Behälter 2 eine andere geometrische
Form besitzt.
[0032] Der Behälter 2 weist in diesem Ausführungsbeispiel an einer Oberseite eine Klappe
3 auf, mittels derer der Behälter 2 zum Beispiel zu Wartungszwecken und Installationszwecken
von einem Benutzer geöffnet werden kann. Die Klappe 3 kann verschwenkbar oder verschiebbar
ausgeführt sein. Vor der Inbetriebnahme der Leuchte 1 wird die Klappe 3 geöffnet,
so dass ein flüssiges Medium in den Behälter 2 eingefüllt werden kann. Als flüssiges
Medium wird vorzugsweise eine weitgehend frostsichere Substanz eingesetzt, um zu gewährleisten,
dass die Leuchte 1 bei einer Verwendung als Außenleuchte auch bei Temperaturen unterhalb
des Gefrierpunkts betreibbar ist. Grundsätzlich kann aber auch herkömmliches Leitungswasser
als flüssiges Medium eingesetzt werden. Zur Vermeidung von Algenbildungen wird dem
flüssigen Medium vorzugsweise eine entsprechende Substanz zugesetzt.
[0033] An einer Unterseite 20 des Behälters 2 sind in diesem Ausführungsbeispiel Justagemittel
4 angeordnet, die zur Justage und zur Austarierung der gesamten Leuchte 1 in eine
im Wesentlichen waagerechte Lage geeignet sind.
[0034] Innerhalb des Behälters 2 sind mehrere elektrische Bauteile der Leuchte 1 untergebracht.
Als Pumpeinrichtung für das flüssige Medium ist im Behälter 2 eine herkömmliche Tauchpumpe
5 installiert. Die Tauchpumpe 5 ist über einen Schlauch 11 mit einem Verteilerring
12 verbunden. Der Verteilerring 12 nimmt durch geeignete Wasserführungsmittel, die
in oder an dem Verteilerring angeordnet sind, das von der Tauchpumpe 11 geförderte
flüssige Medium auf und verteilt dieses gleichmäßig auf mindestens eine Austrittsdüse
13. Zwei unterschiedliche Ausführungsformen des Verteilerrings 12 sind in Fig. 2 und
Fig. 3 dargestellt und werden weiter unten näher erläutert.
[0035] Die Leuchte 1 umfasst darüber hinaus ein im Wesentlichen säulenartiges Element 8,
das im Wesentlichen senkrecht vom Behälter 2 wegragt und mit dem Behälter 2 in einer
Strömungsverbindung steht. Das im Wesentlichen säulenartige Element 8 ist vorzugsweise
vollständig aus einem transparenten Material, wie zum Beispiel aus Glas oder aus Kunststoff
(insbesondere aus Acylglas), hergestellt. Das im Wesentlichen säulenartige Element
8 kann zum Beispiel einen runden, eckigen oder ovalen Querschnitt aufweisen. In diesem
Ausführungsbeispiel ist das säulenartige Element 8 hohlzylindrisch ausgeführt. Es
besteht beispielsweise auch die Möglichkeit, dass das im Wesentlichen säulenartige
Element 8 zumindest abschnittsweise konisch ausgebildet ist und zum Beispiel im Wesentlichen
kegelstumpfartig geformt ist. Die Länge des im Wesentlichen säulenartigen Elements
8 kann variieren, so dass die Leuchte 1 an den jeweiligen Verwendungszweck angepasst
werden kann.
[0036] Die Leuchte 1 weist ferner eine Steuerungseinheit 6 auf, die in einem wasserdichten
Gehäuse 60 im Inneren des Behälters 2 untergebracht ist. Die Steuerungseinheit 6 steuert
vorzugsweise sämtliche zentralen Funktionen der Leuchte 1. An einer Seitenwand 21
des Behälters 2 sind ferner Stromzuleitungen 7 angeordnet. Alternativ können die Stromzuleitungen
7 auch an der Unterseite 20 des Behälters 2 angeordnet sein.
[0037] In das im Wesentlichen säulenartige Element 8 kann während des Betriebs der Leuchte
1 das flüssige Medium, das mittels der Tauchpumpe 5 zum Verteilerring 12 gefördert
wird und aus der mindestens einen Austrittsdüse 13 austritt, unter Druck einströmen.
Um die Wasserzufuhr bei Bedarf unterbrechen zu können, ist vorzugsweise innerhalb
des Schlauchs 11 eine Ventileinrichtung vorgesehen. Die Ventileinrichtung kann zum
Beispiel ein Magnetventil oder ein manuell betätigbares Kugelventil sein. Durch diese
Maßnahme ist es möglich, die austretende Wassermenge beziehungsweise den Wasserdruck
zu verstellen und zu regulieren. Dadurch kann insbesondere die Höhe des Wasserstrahls
innerhalb des im Wesentlichen säulenartigen Elements 8 eingestellt und bei Bedarf
verändert werden. Während des Betriebs der Leuchte 1 können ein oder mehrere Strahlen
des flüssigen Mediums (Wassers) mit Hilfe der Steuerungseinrichtung 6, die an die
Tauchpumpe 5 und/oder an die gegebenenfalls vorhandene Ventileinrichtung angeschlossen
ist, hinsichtlich ihrer Intensität beeinflusst werden. Auf diese Weise wird innerhalb
des im Wesentlichen säulenartigen Elements 8 ein einstellbarer Strömungs- und Fließeffekt
erzeugt.
[0038] Die Leuchte 1 weist ferner erste Leuchtmittel 9 auf, die in diesem Ausführungsbeispiel
im Gehäuse 60 der Steuerungseinrichtung 6 untergebracht sind. Als erste Leuchtmittel
9 können zum Beispiel Leuchtdioden, Halogenglühlampen, Gasentladungslampen, usw. verwendet
werden. Während des Betriebs emittieren die ersten Leuchtmittel 9 Licht, das sich
in das im Wesentlichen säulenartige Element 8 ausbreitet. Ferner weist die Leuchte
1 zweite Leuchtmittel 15 auf, die bei Bedarf aktiviert werden können, und die ebenfalls
Licht in das im Wesentlichen säulenartige Element 8 emittieren können, um zusätzliche
Lichteffekte zu erzeugen. Die Funktion und die Anordnung der zweiten Leuchtmittel
15 werden weiter unten näher erläutert.
[0039] In einem oberen Abschnitt des im Wesentlichen säulenartigen Elements 8 ist zur Lichtablenkung
ein Reflektormittel 10 angeordnet. Das Reflektormittel 10 ist je nach Verwendungszweck
der Leuchte und Höhe des säulenartigen Elements 8 in seiner Geometrie entsprechend
angepasst. Man erkennt, dass das Reflektormittel 10 in diesem Ausführungsbeispiel
im Wesentlichen konisch ausgeführt ist. Mit Hilfe des Reflektormittels 10 kann das
Licht, das aus dem Behälter 2 in das im Wesentlichen säulenartige Element 8 eintritt
und sich zu dessen oberem Abschnitt ausbreitet, mindestens teilweise reflektiert werden,
so dass das derart reflektierte Licht auch zu einer indirekten Beleuchtung der Umgebung
der Leuchte 1 beitragen kann. Das Reflektormittel 10 bildet in diesem Ausführungsbeispiel
gewissermaßen den Abschluss des im Wesentlichen säulenartigen Elements 8.
[0040] Bei deaktiviertem Wasserstrahl kann die Leuchte 1 zum Beispiel so betrieben werden,
dass nur das Reflektormittel 10 im oberen Abschnitt des säulenartigen Elements 8 von
den ersten Leuchtmitteln 9 angestrahlt wird. Das Reflektormittel 10 reflektiert das
in das im Wesentlichen säulenartige Element 8 gerichtete Licht in einer verhältnismäßig
breit strahlenden Lichtverteilung in die Umgebung der Leuchte 1. Ein besonderer Vorteil
der hier beschriebenen Leuchte 1 besteht somit darin, dass sie sowohl mit aktivierter
als auch mit deaktivierter Wasserzufuhr in das im Wesentlichen säulenartige Element
8 betreibbar ist.
[0041] In Fig. 2 und Fig. 3 sind zwei verschiedene Ausführungsformen des Verteilerrings
12 dargestellt. Der Verteilerring 12, der in Fig. 2 dargestellt ist, weist insgesamt
sechs Austrittsdüsen 13 für das flüssige Medium auf, die nahezu äquidistant voneinander
angeordnet sind. Durch die Austrittsdüsen 13 strömt während des Betriebs der Tauchpumpe
5 das flüssige Medium in das im Wesentlichen säulenartige Element 8. Zum Anschluss
des Schlauchs 11 ist ein entsprechender Anschlussstutzen 17 vorgesehen. Der Verteilerring
12 weist in diesem Ausführungsbeispiel eine Mehrzahl von Halterungen 14 auf, die zur
Aufnahme zweiter Leuchtmittel 15 der Leuchte 1 geeignet sind. Die zweiten Leuchtmittel
15 sind in diesem Ausführungsbeispiel Leuchtdioden. Man erkennt, dass der Verteilerring
12 in beiden Ausführungsbeispielen insgesamt zwölf Halterungen 14 für die zweiten
Leuchtmittel 15 aufweist. Dadurch kann während des Betriebs der Leuchte 1 eine relativ
gleichmäßige Anstrahlung und Ausleuchtung des flüssigen Mediums innerhalb des im Wesentlichen
säulenartigen Elements 8 erreicht werden.
[0042] In Fig. 3 ist eine alternative Ausführungsform des Verteilerrings 12 dargestellt.
Man erkennt, dass die Anzahl und die Anordnung der Halterungen 14 für die zweiten
Leuchtmittel 15 mit denen in Fig. 2 übereinstimmen. In diesem Ausführungsbeispiel
ist jedoch nur eine einzige Austrittsdüse 13, die an einer geeigneten Halterung 16
in der Mitte des Verteilerrings 12 montiert ist, vorgesehen. Die Halterung 16 weist
einen Anschlussstutzen 17 auf. Bei der hier gezeigten Ausführungsform des Verteilerrings
12 mit lediglich einer Austrittsdüse 14 in der Mitte ist vorzugsweise sicherzustellen,
dass das während des Betriebs der Leuchte 1 von den ersten Leuchtmitteln 9 emittierte
Licht nicht von der Austrittsdüse 14 beziehungsweise von der Halterung 16 überdeckt
und dadurch quasi abgeschattet wird. Diese Beeinträchtigung kann dadurch vermieden
werden, dass die Halterung 16 transparent ausgebildet ist.
[0043] Die in den hier gezeigten Varianten am Verteilerring 12 angeordneten Leuchtdioden
können beispielsweise alle einfarbig sein oder zumindest teilweise auch unterschiedliche
Farben besitzen, um gegebenenfalls eine Farbmischung und damit besondere Lichteffekte
zu erzeugen. Die Farbmischung und deren Steuerung können vorzugsweise mittels der
oben bereits beschriebenen Steuereinheit 6 erfolgen. Um hinsichtlich der Lichtwirkung
eine optimale Farbmischung zu erreichen, werden die Leuchtdioden vorzugsweise abwechselnd
mit den Farben rot, grün, (royal-) blau in den entsprechenden Halterungen 14 des Verteilerrings
12 angeordnet.
1. Leuchte (1), umfassend:
- mindestens einen Behälter (2), geeignet zur Aufnahme eines flüssigen Mediums;
- mindestens ein im Wesentlichen säulenartiges Element (8), das mit dem mindestens
einen Behälter (2) in einer Strömungsverbindung steht;
- mindestens eine Pumpeinrichtung, geeignet, während des Betriebs das flüssige Mediums
aus dem Behälter (2) in das im Wesentlichen säulenartige Element (8) zu fördern;
- erste Leuchtmittel (9), geeignet zur Beleuchtung des im Wesentlichen säulenartigen
Elements (8),
dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1) mindestens ein Reflektormittel (10) aufweist, geeignet, das von den
ersten Leuchtmitteln (9) während des Betriebs der Leuchte (1) emittierte Licht mindestens
teilweise in die Umgebung der Leuchte (1) zu reflektieren.
2. Leuchte (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Reflektormittel (10) an einem oberen Ende des im Wesentlichen
säulenartigen Elements (8) angeordnet ist.
3. Leuchte (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Reflektormittel (10) zumindest abschnittsweise im Wesentlichen
konisch ausgebildet ist
4. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1) einen Verteilerring (12) mit mindestens einer Austrittsdüse (13)
aufweist, der an die Pumpeinrichtung angeschlossen ist.
5. Leuchte (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Austrittsdüse (13) an einer transparenten Halterung angebracht
ist.
6. Leuchte (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, der Verteilerring (12) eine Mehrzahl von Austrittsdüsen (13) für das flüssige Medium
umfasst.
7. Leuchte (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsdüsen (13) in einem Randbereich des Verteilerrings (12) angeordnet sind.
8. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verteilerring (12) an einem unteren Ende des im Wesentlichen säulenartigen Elements
(8) angeordnet ist.
9. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1) zweite Leuchtmittel (15) aufweist.
10. Leuchte (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Leuchtmittel (15) im Verteilerring (12) untergebracht und/oder am Verteilerring
(12) angebracht sind.
11. Leuchte (1) nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Leuchtmittel (15) mindestens eine Leuchtdiode umfassen.
12. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Leuchtmittel (15) eine Mehrzahl von Leuchtdioden umfassen.
13. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1) eine Steuerungseinrichtung (6) aufweist.
14. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungseinrichtung (6) in einem wasserdichten Gehäuse (60) untergebracht ist,
das im Inneren des Behälters (2) angeordnet ist.
15. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Leuchtmittel (9) mindestens eine, vorzugsweise mehrere Leuchtdioden umfassen.
16. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Leuchtmittel (9) mindestens eine, vorzugsweise mehrere Halogenglühlampen
umfassen.
17. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Leuchtmittel (9) mindestens eine, vorzugsweise mehrere Gasentladungslampen
umfassen.
18. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das im Wesentlichen säulenartige Element (8) in senkrechter Richtung von dem Behälter
(2) wegragt.
19. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchte (1) Justagemittel (4) aufweist.
20. Leuchte (1) nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Justagemittel (4) an einer Unterseite (20) des Behälters (2) angeordnet sind.
21. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpeinrichtung als Tauchpumpe (5) ausgeführt ist
22. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass das im Wesentlichen säulenartige Element (8) mindestens teilweise aus einem transparenten
Material besteht.
23. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass das im Wesentlichen säulenartige Element (8) mindestens teilweise aus Glas hergestellt
ist.
24. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass das im Wesentlichen säulenartige Element (8) mindestens teilweise aus Kunststoff,
insbesondere aus Acrylglas, hergestellt ist.
25. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) aus einem korrosionsbeständigen Material hergestellt ist.
26. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) mindestens teilweise aus Edelstahl hergestellt ist.
27. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) mindestens teilweise aus Kunststoff hergestellt ist.
28. Leuchte (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (2) mindestens eine Klappe (3) aufweist, mittels derer das Innere des
Behälters (2) freigegeben werden kann.