[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Kontaktstückes, sowie
Kontaktstück für Nieder-, Mittel-, Hochspannungs- und Generatorschaltgeräte, gemäß
Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 11.
[0002] Vielfach sind Nieder-, Mittelspannungs-, Hochspannungs- und Generatorschaltgeräte,
mit Vakuumschaltkammern ausgerüstet. Dabei sind Vakuumschaltkammern bekannt, die mit
einem Radialmagnetfeldkontaktsystem (RMF) ausgerüstet sind. Das radiale Magnetfeld
wird über Spulensichelelemente generiert. Die Sichelelemente entstehen durch Schlitze,
die in eine Kontaktstückplatte eingebracht sind.
[0003] Des Weiteren besteht die Möglichkeit, einen geschlitzten Kontakttopf einzusetzen,
der das radiale Magnetfeld auf einer Kreisringfläche generiert. In einer Kontaktstückplatte
können allerdings ebenfalls Schlitze erforderlich und eingebracht sein. Des Weiteren
werden in der Regel auch beim Einsatz von AMF - Kontaktsystemen (AMF = Axialmagnetfeld)
Schlitze in einer Kontaktplatte erforderlich.
[0004] Ein wesentlicher Vorteil von RMF -Kontaktsystemen ist der geringe Strombahnwiderstand
der Gesamtanordnung unter Anwendung einer hinreichend großen Kontaktdruckkraft. Das
ergibt ein einfaches System.
[0005] In der Regel werden RMF - Kontaktstücke mit einer Zylinderscheibenform eingesetzt,
deren Außenkanten zur Verbesserung der dielektrischen Eigenschaften verrundet sind.
[0006] Zur Aufprägung der äußeren Kontur und zum Einbringen der Schlitze werden Zerspanverfahren
eingesetzt. Die Außengeometrie wird durch eine Drehzerspanung aufgebracht und die
Schlitze in das Kontaktstück durch Sägen bzw. Fräsen eingebracht.
[0007] Das aktuelle Verfahren zum Einbringen der Schlitze ist ein zerspantechnisches Verfahren,
eine Generierung der Schlitze erfolgt pro Kontaktstück. Dieses gilt auch für das Formen
einer äußeren Kontaktgeometrie. Die spantechnische Generierung der Kontaktstückgeometrie
ist naturgemäß mit entsprechenden Kosten verbunden.
[0008] Aus der
DE 38 40 192 A1 ist eine Schaltkontaktanordnung für elektrische Vakuumschalter bekannt, dessen geschlitzte
Kontaktstücke aus mehreren, aufeinandergelegten Scheiben aufgebaut sind. Dabei werden
die einzelnen Scheiben durch Stanzen geschlitzt. Dabei soll für ein einwandfreies
Stanzen die Materialstärke der Scheiben nicht größer als deren Schlitzbreite gewählt
werden.
[0009] Ein Verfahren dieser Art ist jedoch erheblich aufwändig.
[0010] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Herstellverfahren für Kontaktstücke
der gattungsgemäßen Art noch wirtschaftlicher zu gestalten.
[0011] Bei einem Verfahren der gattungsgemäßen Art wird dies erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0012] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den
abhängigen Ansprüchen ausgeführt.
[0013] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Kontaktstücken bzw. einer Kontaktplatte
für Vakuumschaltkammern erfolgt so, dass die Kontaktstücke nach einem Kokillenguss
- Herstellungsprozess endkonturnah zu einem Kontaktstück gegossen oder vergossen werden,
indem zunächst der Werkstoff in einem Tiegel geschmolzen und anschließend in eine
metallische Kokille gegossen wird, in welche zuvor Stege eingebracht werden, wobei
die Stege Schlitze hinterlassen.
[0014] Bei diesem optimierten Verfahren, ist abschließend sowohl die Außengeometrie als
auch die Schlitzgeometrie direkt bei einem Herstellungsschritt des Kontaktstückes
mit in einen Rohling eingebracht.
[0015] Dabei können normal zur Oberfläche ausgerichtete Schlitze eingebracht werden als
auch Schlitze, die unter einem Winkel zur Oberfläche orientiert sein sollen. Außerdem
besteht die Möglichkeit, dass Schlitze bis zum Außenumfang einer Ronde reichen als
auch innerhalb dieser enden können.
[0016] Ziel dieser Überlegung ist die Herstellung eines Kontaktwerkstoffes ebenfalls aus
KupferChrom als Haupverbundwerkstoff, jedoch nach einem schmelzmetallurgischen Verfahren.
Durch diese Maßnahme kann auch eine Pulverherstellung CuCr vermieden werden, die "Elemente"
werden im gewünschten Mischungsverhältnis bei sehr hohen Temperaturen (1900 - 2200°C)
in einem keramischen Tiegel-geschmolzen. Dabei lösen sich die Elemente (Basis CuCr)
vollständig ineinander. Anschließend wird die Schmelze unter einer Vakuumatmosphäre
oder im Schutzgas in eine Kokille gegossen, so dass sich sehr hohe Abkühlgeschwindigkeiten
erreichen lassen. Wird eine Form gewählt, die nahe an der Endkontur des Kontaktstückes
liegt (flüssig → fest → Raumtemperatur) und auch einen oder mehrere Stege aufweist,
lassen sich Schlitze beim Verguss im Kontaktstück erzeugen. Nach diesem Verfahren
lassen sich die Kosten zur mechanischen Generierung der Kontaktstückgeometrie zum
Teil bzw. auch ganz vermieden. Eine weitere Kosteneinsparung wird durch die Verringerung
des erforderlichen Materialeinsatzes gegenüber einer Vollscheibe erreicht, das Materialvolumen
der Schlitze entfällt, wie auch ggf. das üblicherweise notwendige Übermaß für einen
Rohling.
[0017] Es ist ausgestaltet, dass die Kokille beim Guss waagerecht, also liegend gehalten
wird.
[0018] Eine Alternative ist dass die Kokille beim Guss vertikal, also stehend gehalten wird.
[0019] Dabei kommt es darauf an, wie das Kontakststück anschließend aus der Gussform ausgelöst
werden soll.
[0020] Vorteilhaft ist, wenn der Guss unter einem Schutzgas Ar oder H
2 bzw. unter einer Vakuumatmosphäre in einem Ofen erfolgt, und der resultierende Verbundwerkstoff
aus einer Werkstoffkombination Kupfer und Chrom besteht.
[0021] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Kontaktstück aus
mindestens 2 Schichten bestehend nacheinander gegossen wird, indem mindestens eine
abbrandfeste CuCr-Schicht als erste Schicht und mindestens eine weitere, zumindest
aus reinen Kupferwerkstoff bestehende Schicht in dieselbe Kokille gegossen wird.
[0022] Vorteilhaft ist, dass die Kokille geteilt ist, und zum Auslösen des fertigen Kontaktstückes
geöffnet wird.
[0023] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, dass zumindest bei einer Schicht
eine Kombination mit weiteren Werkstoffen vorgesehen ist, die Wolfram, Wolframcarbid,
Molybdän, Platin, Zirkon, Yttrium oder Palladium beinhalten, neben z.B. Kupfer und
/ oder Silber.
[0024] Beim Vormischen der Komponenten in der flüssigen Phase ist es vorteilhaft, wenn die
Chromkonzentration in der Verbundwerkstoffschicht zwischen > 0 bis 100 Gew.-% liegt,
wobei beim Schmelzen des CuCr-Werkstoffes neben dem Kupferwerkstoff auch Chrom teilweise
oder auch vollständig im Kupfer gelöst ist, so dass beim Guss in die Kokille eine
sehr feinteilige Chromausscheidung aus der Kupfermatrix erfolgt.
[0025] Das führt insbesondere zusammen mit der erreichbaren hohen Abkühlgeschwindigkeit
zu einer sehr feinen auch dendritischen, also verästelten Chromausscheidung bzw. feinteiligen
Chromteilchenausscheidung.
[0026] Weiterhin ist ausgestaltet, dass nach dem Guss das Kontaktstück einer endabmessungsbezogenen
Kalibrierpressung unterzogen wird. Hierdurch werden aufwändige Zerspanungsarbeiten
überflüssig.
[0027] Dadurch, dass das Kontaktstück unter Wasserstoff reduziert bzw. durch Glühen unter
einer HV-Atmosphäre nochmals entgast wird, entsteht eine homogene metallurgische Struktur
und ausserdem wird ein erneutes Entgasen aus dem Konstaktstück im Fall eines hochbeanspruchenden
Kurzschlusschaltvorganges verhindert, was die Vakuumkammer kontaminieren, d.h. das
Vakuum darin verschlechtern würde, und somit die Vakuumkammer unbrauchbar machen könnte.
[0028] Ausserden ist ein Schaltgerät angegeben, dessen Kontaktstücke nach einem oder mehreren
der vorhergehenden Verfahrensansprüche hergestellt ist, und ohne weitere notwendige
endabmessungserreichende Nachbearbeitung in eine Vakuumschaltkammer einbaubar ist.
[0029] Die Basis für abbrandfeste Kontaktstücke stellt in der Regel ein pulvermetallurgisch
hergestellter Verbundwerkstoff aus den Pulverkomponenten Kupfer und Chrom dar, die
nach einem Sinter- oder Sintertränkverfahren hergestellt werden. Des Weiteren kann
das Kontaktstück durchgängig aus dem Werkstoff CuCr 25 bestehen aber auch zweischichtig
ausgeführt sein. Vorzugsweise wird als zweite Schicht reines Kupfer für eine hohe
Leitfähigkeit in dieser Schicht gewählt.
[0030] Die Herstellung eines einbaufertigen Kontaktstückes lässt sich in einem Ausführungsbeispiel
dadurch erreichen, dass ein schmelzmetallurgischer Herstellungsprozess in der folgenden
Weise gewählt wird:
In einem ersten Schritt Schmelzen:
[0031] In einen Schmelztiegel werden die Werkstoffe (oder "Elemente") im gewählten Verhältnis
eingewogen. Die Werkstoffe können pulverförmig oder auch aus Kostengründen als Pellets
in einen Tiegel (z.B. MgO / ZrO) eingelegt werden. Danach erfolgt das Schmelzen des
Werkstoffes bzw. der Werkstoffe und im Fall des CuCr-Werkstoffes bis zum Ineinanderlösen
der Elemente, eine vollständige Löslichkeit erhält man bei Temperaturen zwischen 1900
- 2200°C.
Einguss in eine Kokille:
[0032] Aus dem Tiegel wird das flüssige Metall in eine Kokille abgegossen. Dieses Verfahren
wird in vielen Applikationen eingesetzt, auch zum Erreichen einer hohen Abkühlgeschwindigkeit.
Vorteil einer sehr hohen Abkühlgeschwindigkeit ist, dass sich besonders beim CuCr
in der Kupfermatrix das Chrom aufgrund der vorhandenen Mischungslücke (Phasendiagramm)
sehr feinteilig ausscheidet. Vorteil dieses Verfahrens ist es, dass die Schmelze in
eine ebenfalls gekühlte Kokille gegossen wird, die die Außenkontur des Bauteiles und
auch die Schlitzgeometrie in Form von Stegen in der Form aufweist. Durch die eingebrachten
Stege lässt sich die Abkühlgeschwindigkeit (über den Querschnitt der Scheiben hinweg)
weiter steigern. Es lässt sich durch diese Maßnahme neben der gewünschten Formgebung
ein sehr feinkristalliner Werkstoff herstellen mit ebenfalls sehr feinen Chromteilchen
(Dendriten) in der Kupfermatrix.
[0033] Nach einer Entnahme des Gussbauteils liegt ein Rohling vor, dessen Abmessungen nah
an den Maßen der Konstruktionszeichnung liegt, jedoch muss das Werkzeug mit dem erforderlichen
Schrumpfungszuschlag versehen sein. Die Auslegung des Werkzeuges und die Anzahl der
Versuche lässt sich durch den Einsatz einer entsprechenden Berechnungssoftware zum
Kokillenguss verkürzen, die einen großen Teil eines möglichen und ggf. auftretenden
Verzuges z.B. beim nachfolgenden Erstarren der Schmelze im Vorfeld vorhersagen (z.B.
Dichteunterschiede, die beim Gießen verbleiben, Segregation, Lunkerbildung, Poren,
...).
[0034] Der Herstellungsprozess kann wie gewohnt unter Vakuum oder Wasserstoff erfolgen.
Jedoch kann / sollte bei der Herstellung eines einbaufertigen Kontaktstückes zumindest
zwischenzeitlich eine reduzierende Atmosphäre vorliegen (Glühung). Nach diesem reduzierenden
Prozessschritt kann ggf. zur Reduktion des H
2 Gasgehaltes im Werkstoff anschließend eine Vakuumglühung vorteilhaft sein.
Kalibrierpressen:
[0035] Sollte nach dem Kokillengussherstellungsverfahren ein Verzug des einbaufertigen Kontaktstückes
vorliegen bzw. das vorgegebene Endmaß nicht erreichen lassen, so lässt sich das Kontaktstück
in einem weiteren Pressverfahren kalibrieren und damit auf Endmaß bringen.
[0036] Dies lässt sich fertigungstechnisch im Ergebnis einfacher bewerkstelligen als eine
Zerspanungsbearbeitung auf Endmaß.
[0037] Die Erfindung ist in einem Ausgestaltungsbeispiel in der Zeichnung dargestellt und
nachfolgend näher beschrieben.
[0038] Es zeigt:
- Figur 1:
- Kokille mit eingebrachter Kontaktstückkontur.
- Figur 2:
- Kokille mit eingebrachten Stegen.
- Figur 3:
- Kokille die stehend verwendet wird.
- Figur 4:
- zweiteilige Kokille.
[0039] Das beschriebene Verfahren wird mit einer nachfolgend dargestellten und beschriebenen
Kokille vorgenommen.
[0040] Die Figur 1 zeigt die Kokille 1 mit der eingebrachten Kontur 2, die das Kontaktstück
nach dem Gießvorgang als Außenkontur aufweisen soll. Darüber hinaus ist eine Erhebung
3 und es sind Stege 4 in der Kokille angeordnet, die nach einem Gießvorgang eine Bohrung
und die gewünschten Schlitze in das gegossene Kontaktstück einbringen. Zum Erreichen
einer hohen Abkühlgeschwingigkeit kann die Kokille 1 von außen gekühlt ausgeführt
werden. Durch die eingebrachte Erhebung 3 und die Stege 4 wird die Abkühlgeschwindigkeit
der Schmelze weiter erhöht.
[0041] Die Figur 2 zeigt die Kokille 1 mit den eingebrachten Stegen 2 im Querschnitt. Nach
dem Gießvorgang weißt das Kontaktstück die Außenkontur als auch die Stege auf. Die
Stege können so ausgeführt sein, dass sie durch das Kontaktstück hindurchragen.
[0042] Die Figur 3 zeigt eine Kokille 2, die senkrecht (oder unter einem Winkel) stehend
angeordnet ist. Mit der eingebrachten Kontur 1 erhält das Kontaktstück nach dem Gießvorgang
(Einguss der Schmelze durch eine Öffnung 5) seine Außenkontur. Darüber hinaus kann
eine Erhebung 4 neben Stegen 3 angeordnet sein. Nach einem Gießvorgang erhält man
eine Bohrung und die gewünschten Schlitze im Kontaktstück.
[0043] Ist die Kokille 2 nach Figur 3 zweiteilig ausgeführt, so lässt sich die Abkühlgeschwingigkeit
weiter steigern. Gezeigt ist eine mittig geteilte Kokille, die ebenfalls von außen
gekühlt ausgeführt sein kann. Durch die gute Wärmeleitung (kurze Steglängen bis zur
Kokilleninnenwand) und die eingebrachte Erhebung 4 und die Stege 3 wird die Abkühlgeschwindigkeit
der Schmelze weiter erhöht.
[0044] Die Figur 4 zeigt die zweiteilige Kokille 2 im Querschnitt. Durch eine zwei oder
mehrteilig ausgeführte Form lässt sich eine optimierte Wärmeleitung von der eingebrachten
Schmelze auf die Innenkontur 3, 4 der Kokille 2 erreichen.
1. Verfahren zur Herstellung von Kontaktstücken bzw. einer Kontaktplatte für Vakuumschaltkammern,
die nach einem Kokillenguss - Herstellungsprozess endkonturnah zu einem Kontaktstück
vergossen werden, indem zunächst der Werkstoff in einem Tiegel geschmolzen und anschließend
in eine metallische Kokille ggf. auch von außen gekühlte Kokille gegossen wird, in
welche zuvor Stege eingebracht werden, wobei die Stege Schlitze im Kontaktstück hinterlassen.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kokille beim Guss waagerecht, also liegend gehalten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kokille beim Guss vertikal, also stehend oder einem Winkel < 90° gehalten wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Guss unter einem Schutzgas Ar oder H2 bzw. unter einer Vakuumatmosphäre in einem Ofen erfolgt, und der resultierende Verbundwerkstoff
aus einer Werkstoffkombination Kupfer und Chrom besteht.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kontaktstück mindestens aus 2 Schichten bestehend nacheinander, gegossen wird,
indem mindestens eine abbrandfeste CuCr-Schicht als erste Schicht und mindestens eine
weitere, zumindest aus reinen Kupferwerkstoff bestehende Schicht in dieselbe Kokille
gegossen wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kokille geteilt ist, und zum Auslösen des fertigen Kontaktstückes geöffnet wird.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest bei einer Schicht eine Kombination mit weiteren Werkstoffen wie Wolfram,
Wolframcarbid, Molybdän, Platin, Zirkon, Yttrium oder Palladium vorgesehen sind, neben
z.B. Kupfer und / oder Silber.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Chromkonzentration in der Verbundwerkstoffschicht zwischen > 0 bis 100 Gew.-%
liegt, wobei beim Schmelzen des CuCr - Werkstoffes neben dem Kupferwerkstoff auch
Chrom vollständig oder zum Teil im Kupfer gelöst ist, so dass beim Guss in die Kokille
eine sehr feinteilige Chromausscheidung in der Kupfermatrix erfolgt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass nach dem Guss das Kontaktstück einer endabmessungsbezogenen Kalibrierpressung unterzogen
wird.
10. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kontaktstück unter Wasserstoff reduziert bzw. durch Glühen unter einer HV-Atmosphäre
nochmals entgast wird.
11. Kontaktstück für eine Vakuumschaltkammer,
dadurch gekennzeichnet,
dass sie nach einem oder mehreren der vorhergehenden Verfahrensansprüchen hergestellt
ist, und ohne weitere notwendige endabmessungserreichende Nachbearbeitung in eine
Vakuumschaltkammer einbaubar ist.