[0001] Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe (100) mit einem aus spritzgusstechnisch
verarbeitbarem Kunststoffmaterial bestehenden, zumindest zweiteiligen Pumpengehäuse
(102), dessen erstes Gehäuseteil (103) mit einem axial angeformten Saugstutzen (105)
und einem in etwa tangential an einer Umfangswandung (114) angeformten Druckstutzen
(106) einstückig ist und einen Dichtungsbereich (133) aufweist, über den es dicht
mit einem zweiten, einen Elektromotor (10) aufnehmenden Gehäuseteil (104) verbunden
ist, wobei das Pumpengehäuse (102) einen im wesentlichen zylindrischen fördermitteldurchströmbaren
Pumpenraum (109) einschliesst, dessen Innenkontur (120) spiralförmig ist, in welchem
ein vom Elektromotor (10) angetriebenes Pumpenlaufrad (59) drehbar angeordnet ist
und einem innerhalb des durch die beiden Gehäuseteile (103, 104) begrenzten Pumpenraumes
(109) angeordneten, mit einer Rundung (111) versehenen Sporn (112), der aus spritzgusstechnisch
verarbeitbarem Kunststoffmaterial besteht und nicht mit dem ersten Gehäuseteil (103)
einstückig ist, wobei der Sporn (112) derart im Pumpenraum (109) angeordnet ist, dass
er im Übergangsbereich (113) zwischen dem Druckstutzen (106) und dem Pumpenraum (109)
am ersten Gehäuseteil (103) einen stetigen und stufenlosen Übergang von der den Pumpenraum
(109) begrenzenden Umfangswandung (114) über den Sporn (112) zum Druckstutzen (106)
bildet.
[0002] Bei einer bekannten Kreiselpumpe der gattungsgemässen Art ist der Übergang zwischen
der Pumpenkammer und dem Druckstutzen kantig ausgebildet. Diese Kante verursacht Wirbel
in der Strömung, die den Wirkungsgrad der Pumpe erheblich herabsetzen. Ein kontinuierlicher,
nicht kantiger Übergang zwischen der Pumpenkammer und dem Druckstutzen, nachfolgend
Sporn genannt, verringert den Strömungswiderstand und erhöht den Wirkungsgrad. Um
Formwerkzeuge mit einer wirtschaftlichen Standzeit verwenden zu können, war bei der
bekannten Kreiselpumpe jedoch ein kantiger Übergang unvermeidbar. Dies ist darauf
zurückzuführen, dass der Winkel der Entformungsrichtungen zwischen dem ersten, an
den Pumpeninnenraum koaxial anschliessenden Saugstutzen und dem Druckstutzen zumindest
in einer der Raumachsen rechtwinklig ist. Um an dieser Stelle eine Rundung realisieren
zu können, muss einer dieser Werkzeugkerne zwangsläufig eine spitz zulaufende Zunge
aufweisen. Diese Form hat eine unzureichende Wärmeabfuhr zur Folge, wodurch das Werkzeug
an dieser Stelle schnell verschleisst und damit eine geringe Standzeit aufweist. Eine
wirtschaftliche Fertigung ist also nicht möglich.
[0003] Eine gattungsgemässe Kreiselpumpe ist aus der
DE-PS 100 03 644 C1 bekannt. Bei der bekannten Kreiselpumpe wurde das Standzeitproblem dadurch gelöst,
dass der Sporn, der eine laminare, wirkungsgradoptimierte Strömung erlaubt, mit dem
zweiten Gehäuseteil einstückig ausgebildet wird. Im zusammengebauten Zustand ergibt
sich dann die gewünschte optimale Form. Die hierfür erforderlichen Spritzwerkzeuge
weisen keine thermisch kritischen Geometrien mehr auf. Die Anordnung des Sporns am
zweiten Gehäuseteil kann sich aber nachteilig auswirken, wenn die Kreiselpumpe für
unterschiedliche Einsatzzwecke mit unterschiedlichen Anordnungen des Druckstutzens
verwendbar sein soll, da das zweite Gehäuseteil sowohl Pumpenbefestigungsmittel als
auch den Sporn enthält, der indirekt die Ausrichtung des Druckstutzens bestimmt. In
diesem Fall muss das zweite Gehäuseteil jeweils an den speziellen Einsatzfall angepasst
werden. Dies wirkt sich negativ auf die Wirtschaftlichkeit und Produktivität aus.
[0004] Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung die Vorteile der bekannten Kreiselpumpe
beizubehalten und dennoch für verschiedene Einsatzorte oder Einsatzzwecke mit unterschiedlichen
Einbaubedingungen die gleiche Pumpe verwenden zu können, wobei eine einfache Montage
bei minimaler Teileanzahl angestrebt wird.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Sporn (112) mit dem
zweiten Gehäuseteil (104) nicht einstückig ist, dass er mit dem Pumpengehäuse (102)
fest verbunden ist, dass sich zwischen Sporn und dem Pumpengehäuse kein zusätzliches
Dichtungsmaterial befindet und dass das erste Gehäuseteil (103) in Bezug auf das zweite
Gehäuseteil (104) in mehr als einer Position montierbar ist, so dass die Orientierung
des Druckstutzens (106) für unterschiedliche Einsatzzwecke unterschiedlich wählbar
ist. Das erste Gehäuseteil (103) mit dem Saug- und dem Druckstutzen können durch die
Trennung des Sporns vom zweiten Gehäuseteil (104) in jeder beliebigen Winkellage zum
zweiten Gehäuseteil befestigt werden. Da der Sporn auch vom ersten Gehäuseteil getrennt
ist, kann er mit optimierter Werkzeuggeometrie mit hoher Produktivität hergestellt
werden. Durch die feste Verbindung des Sporns mit dem Pumpengehäuse ist ein hoher
Wirkungsgrad erreichbar und Geräuschprobleme, die durch Spiel zwischen Sporn und Pumpengehäuse
entstehen könnten sind ausgeschlossen. Teile- und Montageaufwand lässt sich einsparen,
wenn zwischen dem Sporn und dem Pumpengehäuse kein zusätzliches Dichtungsmaterial
eingebracht werden muss.
[0006] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung werden in den Unteransprüchen
dargestellt. Eine der einfachsten Möglichkeiten den Sporn im Pumpengehäuse zu befestigen
besteht darin diesen formschlüssig zu montieren, so dass die geometrische Form selbst
das Verbindungsmittel darstellt. Eine dieser formschlüssigen Verbindungen wird durch
die Schwalbenschwanzform hergestellt, indem diese mit einer komplementären Kontur
kombiniert wird.
[0007] Besonders in einer Vormontagesituation kann es vorteilhaft sein, wenn der Sporn in
eine entsprechende Aufnahme des Gehäuses eingepresst wird. Hierdurch kann der Sporn
nicht durch falsche Handhabung wieder aus der montierten Position herausfallen. Es
handelt sich hier im Grunde um eine Kombination aus formschlüssiger und kraftschlüssiger
Verbindung.
[0008] Eine alternative Verbindungsform wird möglich, wenn der Sporn (112) aus einem für
Laserlicht transparentem Material und das erste Gehäuseteil (103) aus einem dasselbe
Laserlicht absorbierendem Material besteht und der Sporn (112) mit dem ersten Gehäuseteil
(103) verschweisst wird. Dieses Verfahren eignet sich hier insbesondere daher, weil
es vermieden werden muss eine Schweissnaht innerhalb des Pumpenraums anzuordnen, weil
Unregelmässigkeiten beim Verbindungsprozess sich negativ auf den Pumpenwirkungsgrad
auswirken könnten. Beim Laserdurchstrahlschweissen hingegen befindet sich die Schweissnaht
in einem für das Pumpenmedium unerreichbaren Bereich.
[0009] Damit bei grossen Temperaturwechseln, die bei Kühlwasserpumpen nicht selten sind,
keine thermischen Spannungen oder Verformungen auftreten ist auf einen zumindest annähernd
gleichen Wärmedehnungskoeffizienten der verwendeten Materialien von Sporn und Pumpengehäuse
zu achten. Bevorzugt sollte der Sporn daher aus dem gleichen Material wie das Pumpengehäuse
selbst bestehen.
[0010] Die im Kennzeichen des Hauptanspruchs erwähnte Vermeidung von Dichtungsmitteln zwischen
dem Sporn und dem Pumpengehäuse wird dadurch erleichtert, dass der Sporn (112) sich
vollständig innerhalb des Pumpengehäuses (102) erstreckt, so dass er kein Gehäuseteil
bildet, somit ist auch jede Dichtung überflüssig.
[0011] Auch für das Pumpengehäuse selbst und seiner Montage sollte im optimalen Fall auf
eine Dichtung verzichtet werden können. Werden die zu verbindenden Pumpengehäuseteile
aus dem gleichen Werkstoff hergestellt, lassen sich diese auf relativ einfacher Weise
miteinander verschweissen. Eine besonders bevorzugte Schweisstechnologie ist das bereits
erwähnte Laserdurchstrahlschweissen, das ein für das Laserlicht transparentes Material
und ein dasselbe Laserlicht absorbierendes Material voraussetzt. Hierbei wird das
Laserlicht durch das transparente Material des einen Gehäuseteils hindurchgeführt
und auf das absorbierende Material des zweiten Gehäuseteils gelenkt. Durch die Absorption
des Laserlichts entsteht an der Grenzschicht zwischen den zu verbindenden Teilen Wärme.
Durch den hohen Wärmeleitwiderstand kann diese nicht schnell genug entweichen, so
dass schnell eine Temperatur erreicht wird, die für das Aufschmelzen des Kunststoffs
im Grenzbereich ausreicht. Dadurch wird eine innige Verbindung hergestellt. Die Materialien
der beiden Gehäuseteile können dabei im Grunde gleich sein, wobei für die absorbierende
Wirkung Additive hinzugefügt werden, die das Material schwärzen. Hierzu eignet sich
insbesondere Russ.
[0012] Das Laserdurchstrahlschweissen hat den Nachteil, dass die Verbindung zweifarbig ist.
Dies beeinträchtigt das optische Erscheinungsbild bei offen einsehbaren Anwendungen.
[0013] Bei einer diesen Aspekt berücksichtigenden Weiterentwicklung der Erfindung weist
das erste Gehäuseteil (103) einen ersten Dichtungsbereich (133), das zweite Gehäuseteil
(104) einen zweiten Dichtungsbereich (144) und einen dritten Dichtungsbereich (145)
und das Motorgehäuse (44) einen vierten Dichtungsbereich (444) auf. Weiter ist das
zweite Gehäuseteil (104) einstückig mit einem Spalttopf (116) und der zweite Dichtungsbereich
(144) und der dritte Dichtungsbereich (145) liegen so nahe beieinander, dass maximal
20% der sichtbaren Gesamtfläche von Kreiselpumpe (100) und Elektromotor (10) vom zweiten
Gehäuseteil (104) eingenommen werden. Das heisst, die Grösse der Fläche, die das transparente
Material einnimmt und gegebenenfalls eine optische Einschränkung darstellt, wird minimiert.
[0014] Es ist zweckmässig nur am zweiten Pumpenbefestigungsmittel für die Befestigung der
Kreiselpumpe (100) vorzusehen. Dadurch lässt sich die Winkellage des ersten Gehäuseteils
(103) in Bezug auf das zweite Gehäuseteil (104) stufenlos wählbar. Nicht stufenlos
aber für die meisten Anwendungen ausreichend kann die Winkellage gewählt werden, wenn
am ersten und am zweiten Gehäuseteil (103, 104) Pumpenbefestigungsmittel vorgesehen
sind, wobei diese so ausgebildet sind, dass eine grosse Anzahl von Winkellagen zwischen
dem ersten und dem zweiten Gehäuseteil möglich sind.
[0015] Für einen optimalen Wirkungsgrad ist vorgesehen, die Krümmung der Innenkontur des
Sporns stetig von der Krümmung der Innenkontur der Umfangswandung bis zur Krümmung
der Innenkontur des Druckstutzens übergehen zu lassen und die Innenkontur des Sporns
als Bestandteil der spiralförmigen Innenkontur der Umfangswandung auszubilden.
[0016] Die Umfangswandung der Pumpenkammer ist zylindrisch ausgebildet, um im Spritzgiessverfahren
ohne Hinterschnitt einfach hergestellt werden zu können. Ihr dabei entstehender rechteckiger
Querschnitt im Bereich des Druckstutzens geht stetig und harmonisch in die kreisrunde
Form des genannten Druckstutzens über.
[0017] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, den Sporn im Bereich des
Druckstutzens im Wesentlichen halbzylinderförmig und auf der gegenüberliegenden Seite
spitz auslaufend zu formen. Dadurch werden Verwirbelungen weitgehend vermieden und
damit der Wirkungsgrad erhöht.
[0018] Die spitz auslaufende Kontur genügt in vielen Fällen den Festigkeitsanforderungen
nicht. Daher ist vorgesehen, den Sporn im Bereich des Druckstutzens halbzylinderförmig
und auf der gegenüberliegenden Seite bis zu einer, eine ausreichende Stabilität gewährleistenden
Materialstärke verjüngend zu formen.
[0019] Damit auch mit dieser Ausgestaltung keine Verwirbelungen entstehen, ist vorgesehen,
den Sporn zumindest teilweise in die Umfangswandung eintauchen zu lassen. Dabei sollte
auf verrundete Übergänge in der Umfangswandung geachtet werden, damit keine Kerbwirkung
entsteht, die bei hohem Druck ein Bersten der Pumpenkammer zur Folge haben könnte.
[0020] Die Kontur des Sporns ist an ihrer Innenseite Bestandteil eines Spiralkanals. Damit
geht sie von der zylindrischen Wand des Spiralkanals stetig in die etwa halbzylinderförmig
ausgebildete Rundung über. Ihre Aussenkontur liegt an der Wandung des Pumpenkopfes
an, und der gesamte Sporn ist so gestaltet, dass er sich möglichst harmonisch in die
Wandung des Pumpenkopfes einfügt, ohne deren Festigkeit zu beeinträchtigen.
[0021] Um das Pumpengehäuse wirtschaftlich fertigen zu können, ist es erforderlich, dass
der Sporn parallel zur Drehachse des Pumpenlaufrades keine Hinterschneidung aufweist.
Dadurch ist eine leichte Entformbarkeit des Pumpengehäuses aus der Spritzgussform
gewährleistet.
[0022] Ein Ausführungsbeispiel wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine räumliche Darstellung des ersten Pumpengehäuseteils einer bekannten Kreiselpumpe
mit kantigem Sporn,
Fig. 2 eine räumliche Darstellung des ersten Pumpengehäuseteils einer ungünstig herzustellenden
Kreiselpumpe mit einstückig ausgeführtem runden Sporn,
Fig. 3 eine räumliche Darstellung des zweiten Pumpengehäuseteils in einer bekannten
Ausbildung,
Fig. 4 eine räumliche Darstellung des bekannten Pumpengehäuses mit aufgeschnittenem
erstem Gehäuseteil,
Fig. 5 eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemässen Pumpengehäuses mit Sporn,
Fig. 6 eine Darstellung des Sporns im eingebauten Zustand,
Fig. 7 eine Explosionsdarstellung eines Gehäuses der erfindungsgemässen Kreiselpumpe
und
Fig. 8 eine Schnittansicht einer erfindungsgemässen Pumpe.
[0023] Fig. 1 zeigt das erste Gehäuseteil 103 einer bekannten Kreiselpumpe, bestehend aus
einem axial angeformten Saugstutzen 105, einem etwa tangential angeformten Druckstutzen
106 und einem im Wesentlichen zylindrischen, radial durch die Wandung 114 begrenzten
spiralförmigen Pumpenraum 109. Der Übergangsbereich 113 zwischen der Wandung 114 und
dem Druckstutzen 106 wird durch eine scharfe Kante 115 gebildet. Diese Kante 115 wirkt
sich ungünstig auf den Wirkungsgrad der Pumpe aus, da an dieser Stelle die laminare
Strömung empfindlich gestört wird und sich so der Strömungswiderstand wesentlich erhöht.
[0024] Fig. 2 zeigt eine räumliche Darstellung einer fluidmechanisch günstigeren Lösung
für das erste Gehäuseteil 103, bestehend aus einem axial angeformten Saugstutzen 105,
einem Druckstutzen 106 und einem im Wesentlichen zylindrischen, radial durch eine
Umfangswandung 114 begrenzten spiralförmigen Pumpenraum 109. Einen Übergangsbereich
113 zwischen der Umfangswandung 114 und dem Druckstutzen 106 bildet ein Sporn 112
mit einer runden Kontur 111. Als Bestandteil eines Spiralkanals ist der Sporn 112
so geformt, dass seine Krümmung stetig von der Umfangswandung 114 bis zu einer Innenkontur
120 des Druckstutzens 106 übergeht. Aufgrund der durch die hier notwenige spitz zulaufende
Zunge eines Werkzeugpositivs hervorgerufenen geringeren Standzeiten eines Werkzeuges
ist eine Herstellung dieses Gehäuseteils 103 unwirtschaftlich. Der Sporn 112 ist im
Übergangsbereich zwischen der engsten und der breitesten Stelle des spiralförmigen
Zwischenraums zwischen einem Pumpenlaufrad 59 und der Innenkontur 120 der Umfangswandung
114 angeordnet.
[0025] Die Fig. 3 zeigt ein spritzgusstechnisch herstellbares zweites Gehäuseteil 104 einer
aus der
DE 100 03 644 C1 bekannten Kreiselpumpe 100, die wirkungsmässig der Kreiselpumpe 100 aus Fig. 2 gleicht.
Das zweite Gehäuseteil 104 ist mit einem Sporn 112, der eine Rundung 111 aufweist
einstückig. Weiterhin weist das zweite Gehäuseteil einen Dichtflansch 133 und einen
Rotorraum 118 auf, wobei der Rotorraum 118 von einem Spalttopf 116 begrenzt wird,
das im Luftspalt zwischen einem Rotor und einem Stator (nicht dargestellt) eines Elektromotors
10 angeordnet ist. Die gezeigte Lösung ist sowohl bei Innenläufer- als auch bei Aussenläufermotoren
anwendbar.
[0026] Fig. 4 stellt ein erstes Gehäuseteil 103 der bekannten Kreiselpumpe 100 der Übersichtlichkeit
halber im aufgeschnittenen Zustand dar. Der mit dem zweiten Gehäuseteil 104 einstückige
Sporn 112 ist in einem Übergangsbereich 113 zwischen einer Umfangswandung 114 und
einem Druckstutzen 106 angeordnet dargestellt; er schmiegt sich an die Innenseite
der Umfangswandung 114 an. Das erste Gehäuseteil 103 und das zweite Gehäuseteil 104
weisen Pumpenbefestigungsmittel 122 auf, die in Form von Befestigungsaugen ausgebildet
sind, die als Schraubendurchführungen dienen. Da der Sporn 112 mit dem zweiten Gehäuseteil
104 einstückig ist kann das erste Gehäuseteil 103 in Bezug auf das zweite Gehäuseteil
104 nur eine einzige Winkellage einnehmen, obwohl vier Pumpenbefestigungsmittel gleichmässig
am Umfang des Pumpengehäuses verteilt sind.
[0027] Fig. 5 zeigt eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemässen Pumpengehäuses 102,
103 mit Sporn 112. Der Sporn 112 weist eine Schwalbenschwanzkontur 150 auf, die mit
einer komplementären Kontur 151 des Pumpengehäuses 102, 103, die sich achsparallel
an einem zylindermantelförmigen Bereich des ersten Gehäuseteils 103 erstreckt, formschlüssig
in Eingriff ist (Fig. 6). Die Schwalbenschwanzkontur 150 weist eine V-förmige Ausnehmung
152 auf, die einerseits eine gewisse Elastizität der Schwalbenschwanzkontur 150 erlaubt
und andererseits die beim Spritzgussprozess immer zu vermeidende Materialanhäufung
umgeht. In axialer Richtung wird der Sporn 112 von einem ersten Pumpengehäuseteil
103 und von einem zweiten Pumpengehäuseteil 104 formschlüssig gehalten. Das dargestellte
erste Gehäuseteil 103 weist weiter einen ersten Flansch 130 und einen ersten Ring
131 auf. Der erste Ring 131 weist an seiner Aussenseite einen ersten Dichtungsbereich
133 auf, der mit einem zweiten Dichtungsbereich des hier nicht dargestellten zweiten
Gehäuseteils hermetisch dicht ausgebildet ist. Weiter ist eine saugstutzenseitige
Achsaufnahme 47 gezeigt, die über drei Stützen mit dem ersten Gehäuseteil 103 verbunden
ist.
[0028] Fig. 6 zeigt den Sporn im eingebauten Zustand im ersten Gehäuseteil 103.
[0029] Fig. 7 zeigt eine Explosionsdarstellung des Gehäuses der Kreiselpume 100 mit dem
ersten Gehäuseteil 103, dem zweiten Gehäuseteil 104 und dem Motorgehäuseteil 44. Das
erste Gehäuseteil 103 weist einen Saugstutzen 105, einen Druckstutzen 106, einen ersten
Flansch 130 und einen ersten Ring 131, der an den ersten Flansch anschliesst und einen
ersten Dichtungsbereich 133 aufweist. Das zweite Gehäuseteil 104 umfasst den Spalttopf
116, einen zweiten Flansch 140 und einen zweiten Ring 141, der an seiner Innenseite
einen zweiten Dichtungsbereich 144 und einen dritten Dichtungsbereich 145 aufweist.
Ein Motorgehäuseteil 44 umfasst einen dritten Ring 441 und einen vierten Dichtungsbereich
444. Das Pumpengehäuse und das Motorgehäuseteile werden mit Hilfe des Laserdurchstrahlschweissverfahrens
miteinander hermetisch dicht verschweisst.
[0030] Fig. 8 zeigt eine Schnittansicht durch eine erfindungsgemässe Kreiselpumpe 100, mit
einem Pumpengehäuse 102, bestehend aus einem ersten Gehäuseteil 103 und einem daran
anschliessenden zweiten Gehäuseteil 104. Ein Motorgehäuseteil 44 begrenzt einen Trockenraum,
der von einem Stator (40) eines elektronisch kommutierten Gleichstrommotors und seiner
Ansteuerelektronik ausgefüllt wird. Das Motorgehäuseteil 44 schliesst an das zweite
Gehäuseteil 102 and. Das erste und das zweite Gehäuseteil 103, 104 begrenzen einen
Nassraum 101 der Kreiselpumpe. Das zweite Gehäuseteil 104 ist einstückig mit einem
Spalttopf 116 geformt, welcher den Nassraum 101 von einem Trockenraum 99.
[0031] Der Nassraum 101 enthält eine Achse 49, die zwischen einer spalttopfseitigen Achsaufnahme
48 und einer saugstutzenseitigen Achsaufnahme 47 fest eingebaut ist. Eine Rändelung
am Achsenende verhindert eine Verdrehung der Achse 49 während des Pumpenbetriebs.
Auf der Achse 49 ist ein Festlager 54 drehbar gelagert, welches in einer hohlen Welle
51 des Rotors 50 eingepresst ist. Die Welle 51 ist einstückig mit einem Pumpenlaufrad
59, das mehrere etwa spiralförmig geformte Flügel 591 für die Flüssigkeitsförderung
enthält. Die Stirnflächen des Festlagers 54 können sich axial unter Zwischenlage von
Anlaufscheiben gegen die spalttopfseitige Achsaufnahme 48 und gegen die saugstutzenseitige
Achsaufnahme 47 abstützen. Ein hohlzylindrischer Ferritmagnet 52 ist auf die hohle
Welle 51 aufgeklebt, wobei ein elastischer Kleber verwendet wird, der in vier oder
fünf in die Hohlwelle geformte achsparallele Nuten 511 eingebracht ist.
[0032] Der Trockenraum 99 enthält den Stator 40 des elektronisch kommutierten Gleichstrommotors
10, der in Form einer hohlzylindrischen Statorwicklung 41 ausgebildet ist, wobei deren
Magnetfeld im Betrieb über Klauenpole in alternierende Weise an den Umfang des Spalttopfs
116 geführt wird und mit dem hohlzylindrsichen Permanentmagneten 52 im Nassraum 101
wechselwirkt. Der magnetische Kreis wird durch einen Rückschlussring 43, der mit den
Klauenpolen 42 verbunden ist, geschlossen. Die Klauenpole 42 sind durch Umspritzen
mit einem Isolierstoffkörper 46 versehen, der die Klauenpole 42 mechanisch aber nicht
magnetisch miteinander verbindet. Der Stator 40 weist im vorliegenden Beispiel vier
Polpaare auf. Der Isolierstoffkörper 46 ist geometrisch so geformt, dass die Wicklungsdrähte
der Statorwicklung 41 mit Klemmschneidkontakte aufweisende Kontaktpins 62 verbindbar
sind, wobei diese Klemmschneidkontakte im Isolierstoffkörper 46 mechanisch befestigbar
sind. Die Kontaktpins 62 sind als Kombi-Kontakte geformt und an ihrem dem Klemmschneidkontakt
63 gegenüberliegenden Ende in eine Leiterplatte 61 eingepresst und dadurch mit dieser
kontaktiert. Die Kontaktpins 62 enthalten hierfür ein oder zwei verformbare Einpresszonen.
Die Leiterplatte 61 enthält einen Hall-Sensor 71, einen integrierten Schaltkreis 70
(IC) für die Beschaltung der Statorwicklung, einen PTC für den Wicklungsschutz, Leistungsbauelemente
und Steckerpins 64 für die Spannungsversorgung. Das Motorgehäuseteil 44 beinhaltet
ein Steckergehäuse 65 in welchem die Steckerpins 64 angeordnet sind. Elektronische
Bauteile mit grosser Verlustwärme werden über Wärmeleitfolien 67 zum Nassraum 101
hin entwärmt.
[0033] Leiterbahnen, die zur Kontaktierung von zu kühlenden Bauelementen dienen, sind so
dimensioniert, dass zur leichteren Wärmeabfuhr möglichst breite Leiterbahnen 66 auf
der Leiterplatte 61 vorgesehen sind. Um eine besonders gute Ausnutzung der Leiterplatte
61 und eine optimale Wärmeabfuhr zu erreichen, sind die unterschiedlichen Leiterbahnen
66 unterschiedlich breit ausgeführt, je nach dem wie viel Wärme in dem zu kontaktierenden
Bauteileanschluss entsteht. In der Welle 51 ist eine Längsnut als Kühlkanal zwischen
einem Boden 117 des Spalttopfs 116 und dem Pumpenlaufrad 59 eingeformt, der eine kontinuierliche
Umwälzung des Fördermediums auch im Innenbereich des Spalttopfs 116 erzwingt. Die
Leiterplatte ist zwischen einer Stirnseite 45 des Motorgehäuses 44 und dem Boden 117
des Spalttopfs 116 angeordnet und über die Wärmeleitfolie 67 in wärmeleitendem Kontakt
mit dem Boden 117 gehalten.
[0034] Das erste Gehäuseteil 103 weist einen ersten Flansch 130 und einen ersten daran anschliessenden
Ring 131 auf. Das zweite Gehäuseteil 104 weist einen zweiten Flansch 140 und einen
zweiten daran anschliessenden Ring 141 auf. Das Motorgehäuseteil weist einen dritten
Ring 441 auf. Der zweite Flansch 140 und der zweite Ring 141 bilden im Querschnitt
zusammen eine T-Form. Es sind vier Dichtungsbereiche 133, 144, 145 und 444 vorgesehen.
Der erste Dichtungsbereich befindet sich auf der radial aussen liegenden Seite des
ersten Rings 131 am ersten Gehäuseteil 103. Gegenüberliegend auf der radial innen
liegenden Seite des zweiten Rings 141 und des zweiten Gehäuseteils 104 befindet sich
der zweite Dichtungsbereich 144. Ebenfalls auf der radial innen liegenden Seite des
zweiten Rings 141 und des zweiten Gehäuseteils 104 befindet sich der dritte Dichtungsbereich
145. Diesem gegenüberliegend auf der radial aussen liegenden Seite des dritten Rings
441 und des Motorgehäuseteils 44 befindet sich der vierte Dichtungsbereich 444. Das
zweite Gehäuseteil 104 besteht aus einem für Laserlicht einer Wellenlänge oder eines
Wellenlängenbereichs durchlässiges Material. Das erste Gehäuseteil 103 und das Motorgehäuseteil
44 bestehen aus einem dasselbe Laserlicht absorbierendem Material. Dadurch lässt sich
ein Laserstrahl ohne Erwärmung des transparenten Materials bis zu einer Nahtstelle
führen. Dort trifft der Strahl auf Material, das das Licht absorbiert und in Wärme
umwandelt, wodurch der Kunststoff aufschmilzt und eine innige Verbindung mit dem benachbarten
Material eingeht.
[0035] Da die beiden zu verschweissenden Dichtungsbereiche nahe beieinander liegen ist es
ohne Schwierigkeiten möglich die beiden Nähte in einer Vorrichtung und in einem Arbeitsgang
herzustellen. Die Schweissvorrichtung kann zwei einzelne Laser aufweisen, wobei mit
jeweils einem Laserstrahl eine Schweissnaht hergestellt wird oder sie kann einen einzigen
Laser aufweisen, dessen Ausgangsstrahl durch einen Strahlteiler in zwei Strahlenbündel
geteilt wird, von denen jeder eine der Schweissnähte erzeugt. Im vorliegenden Beispiel
werden die Laserstrahlen radial auf das Pumpengehäuse gelenkt.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 10
- Elektromotor
- 20
- Luftspalt
- 40
- Stator
- 41
- Statorwicklung
- 42
- Klauenpol
- 420
- ringscheibenförmige Statorbleche
- 421
- Ende
- 422
- Aussparung
- 423
- Steg
- 424
- Luftspalt
- 43
- Rückschlussring
- 430
- Blechbrücke
- 431
- Schlitz
- 432
- Verbindungsschlitz
- 433
- offener Schlitz
- 434
- Freisparung
- 435
- erster Rand
- 436
- zweiter Rand
- 437
- Nahtstelle
- 438
- Verbindungsmittel
- 439
- Blechzunge
- 44
- Motorgehäuse
- 45
- Stirnseite (des Motorgehäuses)
- 46
- Isolierstoffkörper
- 461
- Aufnahmeschlitz
- 462
- Montageausnehmung
- 463
- Befestigungsmittel
- 464
- Anschlag
- 465
- Schnappmittel
- 466
- Vorsprung
- 467
- Halterung (für Steckerpin)
- 47
- saugstutzenseitige Achsaufnahme
- 48
- spalttopfseitige Achsaufnahme
- 49
- Achse
- 50
- Rotor
- 51
- Welle
- 511
- Nut
- 512
- Scheibe
- 52
- hohlzylindrischer Permanentmagnet
- 521
- Arbeitsmagnetisierung
- 522
- Sensorspur-Magnetisierung
- 523
- Stirnseite (des Permanentmagneten)
- 524
- Sicherheitsspalt
- 53
- elastisches Verbindungsmittel
- 531-
- erster Bereich (breit)
- 532
- zweiter Bereich (schmal)
- 54
- Festlager
- 58
- Längsnut (für sekundären Flüssigkeitskreislauf)
- 59
- Pumpenlaufrad
- 591
- Flügel
- 60
- Elektronik
- 61
- Leiterplatte
- 611
- Ausnehmungen
- 62
- Kontaktpin
- 63
- Klemmschneidkontakt
- 64
- Steckerpin
- 641
- Anformungen
- 65
- Steckergehäuse
- 66
- Leiterbahn
- 67
- Wärmeleitfolie
- 70
- Integrierter Schaltkreis (IC)
- 71
- Hall-Sensor
- 99
- Trockenraum
- 100
- Kreiselpumpe
- 101
- Nassraum
- 102
- Pumpengehäuse
- 103
- erstes Gehäuseteil
- 104
- zweites Gehäuseteil
- 105
- Saugstutzen
- 106
- Druckstutzen
- 109
- Pumpenraum
- 111
- runde Kontur
- 112
- Sporn
- 113
- Übergangsbereich
- 114
- Umfangswandung
- 115
- scharfe Kante
- 116
- Spalttopf
- 117
- Boden
- 118
- Rotorraum
- 119
- Vertiefung
- 120
- spiralförmige Innenkontur
- 121
- Aufnahme
- 122
- Pumpenbefestigungsmittel
- 123
- Verrundung
- 130
- erster Flansch
- 131
- erster Ring
- 133
- erster Dichtungsbereich
- 140
- zweiter Flansch
- 141
- zweiter Ring
- 144
- zweiter Dichtungsbereich
- 145
- dritter Dichtungsbereich
- 150
- Schwalbenschwanzkontur
- 151
- komplementäre Kontur
- 152
- V-förmige Ausnehmung
- 441
- dritter Ring
- 444
- vierter Dichtungsbereich
1. Kreiselpumpe (100) mit einem aus spritzgusstechnisch verarbeitbarem Kunststoffmaterial
bestehenden, zumindest zweiteiligen Pumpengehäuse (102), dessen erstes Gehäuseteil
(103) mit einem axial angeformten Saugstutzen (105) und einem in etwa tangential an
einer Umfangswandung (114) angeformten Druckstutzen (106) einstückig ist und einen
Dichtungsbereich (133) aufweist, über den es dicht mit einem zweiten, einen Elektromotor
(10) aufnehmenden Gehäuseteil (104) verbunden ist, wobei das Pumpengehäuse (102) einen
im wesentlichen zylindrischen fördermitteldurchströmbaren Pumpenraum (109) einschliesst,
dessen Innenkontur (120) spiralförmig ist, in welchem ein vom Elektromotor (10) angetriebenes
Pumpenlaufrad (59) drehbar angeordnet ist und einem innerhalb des durch die beiden
Gehäuseteile (103, 104) begrenzten Pumpenraumes (109) angeordneten, mit einer Rundung
(111) versehenen Sporn (112), der aus spritzgusstechnisch verarbeitbarem Kunststoffmaterial
besteht und nicht mit dem ersten Gehäuseteil (103) einstückig ist, wobei der Sporn
(112) derart im Pumpenraum (109) angeordnet ist, dass er im Übergangsbereich (113)
zwischen dem Druckstutzen (106) und dem Pumpenraum (109) am ersten Gehäuseteil (103)
einen stetigen und stufenlosen Übergang von der den Pumpenraum (109) begrenzenden
Umfangswandung (114) über den Sporn (112) zum Druckstutzen (106) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) mit dem zweiten Gehäuseteil (104) nicht einstückig ist, dass er mit
dem Pumpengehäuse (102) fest verbunden ist, dass sich zwischen Sporn und dem Pumpengehäuse
kein zusätzliches Dichtungsmaterial befindet und dass das erste Gehäuseteil (103)
in Bezug auf das zweite Gehäuseteil (104) in mehr als einer Position montierbar ist,
so dass die Orientierung des Druckstutzens (106) für unterschiedliche Einsatzzwecke
unterschiedlich wählbar ist.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) formschlüssig mit dem Pumpengehäuse (102) verbunden ist.
3. Kreiselpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) eine Schwalbenschwanzkontur (150) aufweist, die mit einer komplementären
Kontur (151) des Pumpengehäuses (102) formschlüssig in Eingriff ist.
4. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) im Pumpengehäuse (102) eingepresst ist.
5. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) aus einem für Laserlicht transparentem Material und das erste Gehäuseteil
(103) aus einem dasselbe Laserlicht absorbierendem Material besteht und der Sporn
(112) mit dem ersten Gehäuseteil (103) verschweisst ist.
6. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) aus einem Material besteht, das zumindest annähernd den gleichen
Wärmedehnungskoeffizienten aufweist, wie das erste Gehäuseteil (103).
7. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) aus dem gleichen Material besteht wie das erste Gehäuseteil (103).
8. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) sich vollständig innerhalb des Pumpengehäuses (102) erstreckt, so
dass er kein Gehäuseteil bildet.
9. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpengehäuse (102) ausschliesslich aus dem Gehäusematerial des ersten und des
zweiten Gehäuseteils (103, 104) besteht und ohne zusätzliche Dichtmaterialien flüssigkeitsdicht
ist.
10. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (103) mit dem zweiten Gehäuseteil (104) verschweisst ist.
11. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (104) aus einem für Laserlicht transparenten Material besteht
und das erste Gehäuseteil (103) aus einem dasselbe Laserlicht absorbierendem Material
besteht.
12. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (104) mit einem anschliessenden Motorgehäuse (44) verschweisst
ist.
13. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (104) aus einem für Laserlicht transparenten Material besteht
und das Motorgehäuse (44) aus einem dasselbe Laserlicht absorbierendem Material besteht.
14. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (103) einen ersten Dichtungsbereich (133), das zweite Gehäuseteil
(104) einen zweiten Dichtungsbereich (144) und dritten Dichtungsbereich (145) und
das Motorgehäuse (44) einen vierten Dichtungsbereich (444) aufweist.
15. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (104) einstückig mit einem Spalttopf (116) ist.
16. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Dichtungsbereich (144) und der dritte Dichtungsbereich (145) so nahe beieinander
liegen, dass maximal 20% der sichtbaren Gesamtfläche von Kreiselpumpe (100) und Elektromotor
(10) vom zweiten Gehäuseteil (104) eingenommen werden.
17. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass nur am zweiten Gehäuseteil (104) Pumpenbefestigungsmittel (122) für die Befestigung
der Kreiselpumpe (100) vorgesehen sind.
18. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten und am zweiten Gehäuseteil (103, 104) Befestigungsmittel vorgesehen sind,
wobei diese so ausgebildet sind, dass eine grosse Anzahl von Winkellagen zwischen
dem ersten und dem Zweiten Gehäuseteil möglich sind.
19. Verfahren zur Herstellung einer Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (103) mit dem zweiten Gehäuseteil (104) und das zweite Gehäuseteil
(104) mit dem Motorgehäuse (44) in einem Arbeitsgang durch Laserdurchstrahlschweissen
miteinander verbunden werden.
20. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Krümmung der Innenkontur (119), des Sporns (112) stetig von der Krümmung der
Innenkontur der Umfangswandung (114) bis zur Krümmung der Innenkontur des Druckstutzens
(106) übergeht und die Innenkontur (119) des Sporns (112) Bestandteil der spiralförmigen
Innenkontur (120) der Umfangswandung (114) ist.
21. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des tangential an das erste Gehäuseteil (103) angeformten Druckstutzens
(106) im Bereich des Sporns (112) im Wesentlichen rechteckig ist.
22. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des tangential an das erste Gehäuseteil (103) angeformten Druckstutzens
(106) stetig von einer im wesentlichen rechteckigen in eine runde Form übergeht.
23. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) im Bereich des Druckstutzens (106) im Wesentlichen halbzylinderförmig
und auf der gegenüberliegenden Seite spitz auslaufend geformt ist.
24. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) im Bereich des Druckstutzens (106) etwa halbzylinderförmig und auf
der gegenüberliegenden Seite bis zu einer, eine ausreichende Stabilität gewährleistenden
Materialstärke verjüngend geformt ist.
25. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) zumindest teilweise in die Umfangswandung (114) eintaucht und sich
die Innenkontur (119) des Sporns an die Umfangswandung (114) anschliesst.
26. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangswandung (114) zumindest im Bereich des Sporns (112) kerbwirkungsfrei,
z. B. verrundet, geformt ist.
27. Kreiselpumpe nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sporn (112) parallel zur Drehachse des Pumpenlaufrades (59) keine Hinterschneidung
aufweist.