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(11) |
EP 1 851 424 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.03.2009 Patentblatt 2009/13 |
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Anmeldetag: 10.01.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/050116 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/089814 (31.08.2006 Gazette 2006/35) |
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KRAFTSTOFFVERSORGUNGSEINRICHTUNG FÜR EIN KRAFTFAHRZEUG
FUEL-SUPPLY UNIT FOR A MOTOR VEHICLE
DISPOSITIF D'ALIMENTATION EN CARBURANT POUR VÉHICULE À MOTEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
23.02.2005 DE 102005008380
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.11.2007 Patentblatt 2007/45 |
| (73) |
Patentinhaber: Continental Automotive GmbH |
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30165 Hannover (DE) |
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Erfinder: |
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- RUMPF, Bernd
61130 Nidderau-Windecken (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 798 457 DE-A1- 4 426 685 DE-A1- 10 143 819
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EP-A- 1 323 567 DE-A1- 10 005 589 DE-A1- 10 317 216
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kraftstoffversorgungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug
mit einem Kraftstoffbehälter und mit einer außerhalb des Kraftstoffbehälters angeordneten
Hauptkraftstoffpumpe zur Ansaugung von Kraftstoff aus dem Kraftstoffbehälter und zur
Förderung des Kraftstoffs zu der Brennkraftmaschine.
[0002] Solche Kraftstoffversorgungseinrichtungen werden bei heutigen Kraftfahrzeugen in
Verbindung mit eine einzige Kammer aufweisenden Kraftstoffbeältern häufig eingesetzt
und sind aus der Praxis bekannt (siehe z.B die
DE 4426685 A1). Von der Brennkraftmaschine nicht benötigter Kraftstoff wird bei heutigen Kraftstoffversorgungseinrichtungen
häufig drucklos in den Kraftstoffbehälter zurückgeführt. Deshalb lassen sich an den
Rücklauf keine Saugstrahlpumpen anschließen, die Kraftstoff von einer Nebenkammer
des Kraftstoffbehälters in eine Hauptkammer fördern können. Mehrere Kammern aufweisende
Kraftstoffbehälter werden jedoch häufig beispielsweise bei Allrad angetriebenen Kraftfahrzeugen
eingesetzt.
[0003] Man hat bereits daran gedacht, eine Transferpumpe zur Versorgung von im Kraftstoffbehälter
angeordneten Saugstrahlpumpen einzusetzen. Ein permanenter Betrieb der Transferpumpe
führt zu einem dauerhaften Geräuschpegel, zu einem hohen Stromverbrauch und ebenso
zu einer kurzen Lebensdauer.
[0004] Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Kraftstoffversorgungseinrichtung der
eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass sie einen Betrieb in Verbindung mit
einem mehrere Kammern aufweisenden Kraftstoffbehälter ermöglicht.
[0005] Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass in Kammern des Kraftstoffbehälters
Saugstrahlpumpen zur Förderung von Kraftstoff aus den Kammern zu einem Ansauganschluss
der Hauptkraftstoffpumpe angeordnet sind, dass innerhalb des Kraftstoffbehälters eine
elektrisch angetriebene Transferpumpe angeordnet ist und dass eine Druckseite der
Transferpumpe mit Düsen der Saugstrahlpumpen verbunden ist und dass die Transferpumpe
diskontinuierlich geschaltet ist.
[0006] Durch diese Gestaltung ermöglicht die Transferpumpe die Versorgung von mehreren Saugstrahlpumpen
mit Kraftstoff als Treibmittel und stellt den vorgesehenen Treibmitteldruck für die
Saugstrahlpumpen bereit. Damit wird der in unterschiedlichen Kammern des Kraftstoffbehälters
verteilte Kraftstoff zuverlässig zu dem Ansauganschluss der Hauptkraftstoffpumpe gefördert.
Möglicher, von der Brennkraftmaschine zurückgeführter Kraftstoff kann hierbei drucklos
an einer beliebigen Stelle in den Kraftstoffbehälter zurückgeführt werden. Vorzugsweise
wird der zurückgeführte Kraftstoff zu dem Ansauganschluss geführt. Ein für die Benutzer
des Kraftfahrzeuges besonders komfortabler Betrieb der erfindungsgemäßen Kraftstoffversorgungsanlage
lässt sich sicherstellen, wenn die Transferpumpe diskontinuierlich geschaltet ist.
Durch diese Gestaltung wird die Transferpumpe zu vorgesehenen Zeiten abgeschaltet,
was neben der Reduzierung des von der Transferpumpe verursachten Geräuschpegels auch
zu einer Verringerung des Stromverbrauchs und zu einer langen Lebensdauer der Transferpumpe
führt.
[0007] Die Montage der erfindungsgemäßen Kraftstoffversorgungseinrichtung in dem Kraftstoffbehälter
gestaltet sich besonders einfach, wenn die Transferpumpe und der Ansauganschluss der
Hauptkraftstoffpumpe in einem gemeinsamen Schwalltopf angeordnet sind. Hierdurch können
die Transferpumpe und der Schwalltopf als vormontierbare Einheit außerhalb des Kraftstoffbehälters
vormontiert werden.
[0008] Eine zuverlässige Versorgung der Transferpumpe mit Kraftstoff lässt sich gemäß einer
anderen vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach sicherstellen, wenn die
Saugstrahlpumpen in den gemeinsamen Schwalltopf münden.
[0009] Ein besonders geringer Stromverbrauch der Transferpumpe lässt sich gemäß einer anderen
vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung einfach sicherstellen, wenn die Transferpumpe
mittels in den Kammern des Kraftstoffbehälters angeordneten Füllstandssensoren gesteuert
ist. Durch diese Gestaltung bleibt die Transferpumpe, beispielsweise bei gefülltem
Kraftstoffbehälter, bei dem der Kraftstoff unabhängig von den Kammern innerhalb des
Kraftstoffbehälters strömen kann, dauerhaft inaktiv. Wird bei nahezu leerem Kraftstoffbehälter
der Kraftstoff von den Kammern getrennt, wird die Transferpumpe nur dann eingeschaltet,
wenn am Ansauganschluss der Hauptkraftstoffpumpe zu wenig Kraftstoff, jedoch in einer
anderen Kammer ausreichend Kraftstoff vorhanden ist. Damit wird eine bedarfsabhängige
Steuerung der Transferpumpe nach den Füllständen des Kraftstoffs in den einzelnen
Kammern ermöglicht.
[0010] Zur Verringerung des baulichen Aufwandes der erfindungsgemäßen Kraftstoffversorgungseinrichtung
trägt es bei, wenn die Transferpumpe mittels eines Niveauschalters gesteuert ist.
Hierdurch verbleibt die Transferpumpe dauerhaft im abgeschalteten Zustand, wenn im
Bereich des Ansauganschlusses ausreichend Kraftstoff vorhanden ist. Solche Niveauschalter
sind allgemein bekannt und schließen oder unterbrechen einen elektrischen Kontakt
bei Überschreitung oder Unterschreitung eines Füllstandes an Kraftstoff.
[0011] Vorzugsweise ist der Niveauschalter innerhalb des Schwalltopfes und/oder innerhalb
einer Verbindung der Kammern des Kraftstoffbehälters angeordnet. Hierdurch lässt sich
erfassen, ob Kraftstoff nahe am Ansauganschluss der Hauptkraftstoffpumpe vorhanden
ist, oder ob Kraftstoff von der einen Kammer zu der anderen Kammer überströmen kann.
[0012] Der Niveauschalter gestaltet sich gemäß einer anderen vorteilhaften Weiterbildung
konstruktiv besonders einfach, wenn er als Schwimmerschalter ausgebildet ist.
[0013] Die Unterbrechung der Förderung der Transferpumpe, das heißt, wenn in der den Ansauganschluss
der Hauptkraftstoffpumpe aufweisenden Kammer ausreichend Kraftstoff vorhanden ist,
erfordert die aufwändige Erfassung und Auswertung von Füllständen in dem Kraftstoffbehälter.
Die diskontinuierliche Schaltung der Transferpumpe erfordert gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung einen besonders geringen Aufwand, wenn die Transferpumpe
eine Intervallschaltung aufweist und wenn die Intervallschaltung zur Erzeugung einer
alternierenden Stromversorgung der Transferpumpe für aufeinander folgende Zeitspannen
ausgebildet ist. Eine solche Intervallschaltung ermöglicht ein getaktetes Schalten
der Transferpumpe, so dass auf einer vorgesehenen Zeitspanne, in der die Transferpumpe
im Betrieb ist, eine weitere vorgesehene Zeitspanne folgt, in der die Transferpumpe
abgeschaltet ist.
[0014] Eine ausreichende Förderung der Saugstrahlpumpen lässt sich gemäß einer anderen vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung einfach sicherstellen, wenn die Intervallschaltung das
Verhältnis aufeinander folgender Zeitspannen bis zu 1 zu 10 oder 20 beträgt, wobei
in der längeren Zeitspanne die Stromversorgung der Transferpumpe unterbrochen ist.
[0015] Die diskontinuierliche Schaltung der Transferpumpe gestaltet sich gemäß einer anderen
vorteilhaften Weiterbildung konstruktiv besonders einfach, wenn die Transferpumpe
eine elektronische Steuereinheit aufweist.
[0016] Zur weiteren Vereinfachung der Schaltung der Transferpumpe trägt es bei, wenn die
elektronische Steuereinheit mit einem in einer Stromversorgung der Transferpumpe angeordneten
Relais oder einer Transistorschaltung verbunden ist.
[0017] Bei Ausfall der Steuerung der Transferpumpe lässt sich eine ausreichende Versorgung
der Hauptkraftstoffpumpe mit Kraftstoff einfach sicherstellen, wenn das Relais oder
die Transistorschaltung im nicht angesteuerten Zustand die Stromversorgung der Transferpumpe
herstellt. Damit wird eine Notlaufeigenschaft der erfindungsgemäßen Kraftstoffversorgungsanlage
gewährleistet.
[0018] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur weiteren Verdeutlichung
ihres Grundprinzips sind zwei davon in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben. Diese zeigt in
- Figur 1
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Kraftstoffversorgungseinrichtung,
- Figur 2
- schematisch einen Schaltplan zur Ansteuerung einer Transferpumpe der erfindungsgemäßen
Kraftstoffversorgungseinrichtung aus Figur 1,
- Figur 3
- eine weitere schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Kraftstoffversorgungseinrichtung
.
[0019] Figur 1 zeigt schematisch eine Kraftstoffversorgungseinrichtung zur Versorgung einer
nach dem Dieselprinzip arbeitenden Brennkraftmaschine 1 eines Kraftfahrzeuges mit
Kraftstoff. Die Kraftstoffversorgungseinrichtung hat einen Kraftstoff über einen in
einen Kraftstoffbehälter 2 hineinragenden Ansauganschluss 3 ansaugende Hauptkraftstoffpumpe
4 und eine Transferpumpe 5, welche Kraftstoff innerhalb des Kraftstoffbehälters 2
zu dem Ansauganschluss 3 der Hauptkraftstoffpumpe 4 führt. Bei dieser Hauptkraftstoffpumpe
4 kann es sich beispielsweise um eine mechanisch angetriebene Diesel-Hochdruckpumpe
handeln. Der Kraftstoffbehälter 2 ist als so genannter Satteltank mit zwei Kammern
ausgebildet. Die Hauptkraftstoffpumpe 4 ist außerhalb des Kraftstoffbehälters 2 angeordnet,
während der Ansauganschluss 3 und die Transferpumpe 5 innerhalb eines gegen den Boden
des Kraftstoffbehälters 2 vorgespannten Schwalltopfes 8 angeordnet sind. In den Kammern
6, 7 sind Saugstrahlpumpen 9, 10 angeordnet, welche von der Transferpumpe 5 mit Kraftstoff
als Treibmittel versorgt werden und Kraftstoff aus den Kammern 6, 7 in den Schwalltopf
8 fördern. Weiterhin sind in den Kammern 6, 7 Füllstandssensoren 11, 12 zur Messung
des Füllstandes an Kraftstoff in den jeweiligen Kammern 6, 7 angeordnet.
[0020] Figur 2 zeigt schematisch einen Schaltplan zur Ansteuerung der Transferpumpe 5 aus
Figur 1. Die Transferpumpe 5 wird über ein von einer Steuereinheit 13 ansteuerbares
Relais 14 mit einer Stromquelle 15 verbunden. In dem dargestellten Grundzustand ist
die Verbindung der Transferpumpe 5 mit der Stromquelle 15 hergestellt, so dass bei
einem Ausfall der Steuereinheit 13 die Transferpumpe 5 dauerhaft mit elektrischem
Strom versorgt ist und eine Förderung von Kraftstoff zu dem in Figur 1 dargestellten
Ansauganschluss 3 sichergestellt ist. Die Steuereinheit 13 hat eine Intervallschaltung
16, nach der das Relais 14 nach einer vorgesehenen ersten Zeitspanne angesteuert wird
und die Stromversorgung der Transferpumpe 5 für eine vorgesehene zweite Zeitspanne
unterbricht. Nach dieser zweiten Zeitspanne folgt wiederum die erste Zeitspanne in
der die Transferpumpe 5 angesteuert wird. Das Verhältnis der ersten Zeitspanne zu
der zweiten Zeitspanne beträgt beispielsweise 1 zu 10, so dass die Transferpumpe 5
die meiste Zeit ausgeschaltet ist. Weiterhin hat die Steuereinheit 13 einen Eingang
17 für Signale der Füllstandssensoren 11, 12. Hierdurch kann die Transferpumpe 5 beispielsweise
abgeschaltet werden, wenn der Kraftstoffbehälter 2 vollständig mit Kraftstoff gefüllt
ist und Kraftstoff von der einen Kammer 6 in die andere Kammer 7 überströmen kann.
Alternativ dazu kann die Steuereinheit 13 auch die Signale der Füllstandssensoren
11, 12 in den einzelnen Kammern 6, 7 auswerten und die Transferpumpe 5 nur dann in
Betrieb setzen, wenn die den Schwalltopf 8 aufweisende Kammer 5 nahezu keinen Kraftstoff,
jedoch andere Kammern ausreichend Kraftstoff aufweisen.
[0021] Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Kraftstoffversorgungseinrichtung,
welche sich von der aus Figur 1 nur dadurch unterscheidet, dass am oberen Rand des
Schwalltopfes 8 und innerhalb des Kraftstoffbehälters 2 jeweils ein Niveauschalter
18, 19 angeordnet ist. Die Niveauschalter 18, 19 sind als Schwimmerschalter ausgebildet.
Anhand der Signale der Niveauschalter 18, 19 lässt sich die Transferpumpe 5 ansteuern,
indem beispielsweise die Transferpumpe 5 dauerhaft abgeschaltet ist, wenn der Schwalltopf
8 mit Kraftstoff gefüllt ist. Sinkt der Füllstand im Schwalltopf 8 unterhalb des zum
Schalten des Niveauschalters 18 im Schwalltopf 8 vorgesehenen Füllstandes, kann die
Transferpumpe 5 aktiviert werden. Der Niveauschalter 19 im Kraftstoffbehälter 2 ermöglicht
die Erfassung, ob Kraftstoff zwischen den Kammern 6, 7 hin und herströmen kann. In
diesem Fall ist eine Aktivierung der Transferpumpe 8 nicht erforderlich und kann unterbunden
werden. Die Aktivierung der Transferpumpe 8 kann dabei wie zu der ersten Ausführungsform
mit der Steuereinheit 13 nach Figur 2 in einer Intervallschaltung oder einer Zeitschaltung
erfolgen, bei der die Transferpumpe 8 für eine Mindestzeitspanne von beispielsweise
60 Sekunden aktiviert wird. Hierfür werden der Steuereinheit 13 über den Eingang 17
Signale der Niveauschalter 18, 19 zugeführt.
1. Kraftstoffversorgungseinrichtung für ein Kraftfahrzeug mit einem Kraftstoffbehälter
und mit einer außerhalb des Kraftstoffbehälters angeordneten Hauptkraftstoffpumpe
zur Ansaugung von Kraftstoff aus dem Kraftstoffbehälter und Förderung des Kraftstoffs
zu der Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass in Kammern (6, 7) des Kraftstoffbehälters (2) Saugstrahlpumpen (9, 10) zur Förderung
von Kraftstoff aus den Kammern (6, 7) zu einem Ansauganschluss (3) der Hauptkraftstoffpumpe
(4) angeordnet sind, dass innerhalb des Kraftstoffbehälters (2) eine elektrisch angetriebene
Transferpumpe (5) angeordnet ist und dass eine Druckseite der Transferpumpe (5) mit
Düsen der Saugstrahlpumpen (9, 10) verbunden ist und dass die Transferpumpe (5) diskontinuierlich
geschaltet ist.
2. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Transferpumpe (5) und der Ansauganschluss (3) der Hauptkraftstoffpumpe (4) in
einem gemeinsamen Schwalltopf (8) angeordnet sind.
3. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugstrahlpumpen (9, 10) in den gemeinsamen Schwalltopf (8) münden.
4. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Transferpumpe (5) mittels in den Kammern (6, 7) des Kraftstoffbehälters (2) angeordneten
Füllstandssensoren (11, 12) gesteuert ist.
5. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Transferpumpe (5) mittels eines Niveauschalters (18, 19) gesteuert ist.
6. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Niveauschalter (18, 19) innerhalb des Schwalltopfes (8) und/oder innerhalb einer
Verbindung der Kammern (6, 7) des Kraftstoffbehälters (2) angeordnet ist.
7. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Niveauschalter (18, 19) als Schwimmerschalter ausgebildet ist.
8. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Transferpumpe (5) eine Intervallschaltung (16) aufweist und dass die Intervallschaltung
(16) zur Erzeugung einer alternierenden Stromversorgung der Transferpumpe (5) für
aufeinander folgende Zeitspannen ausgebildet ist.
9. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Intervallschaltung (16) das Verhältnis aufeinander folgender Zeitspannen bis
zu 1 zu 10 oder 20 beträgt, wobei in der längeren Zeitspanne die Stromversorgung der
Transferpumpe (5) unterbrochen ist.
10. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Transferpumpe (5) eine elektronische Steuereinheit (13) aufweist.
11. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuereinheit (13) mit einem in einer Stromversorgung der Transferpumpe
(5) angeordnete Relais (14) oder Transistorschaltung verbunden ist.
12. Kraftstoffversorgungseinrichtung nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Relais (14) oder die Transistorschaltung im nicht angesteuerten Zustand die Stromversorgung
der Transferpumpe (5) herstellen.
1. Fuel supply device for a motor vehicle having a fuel container and having a main fuel
pump which is arranged outside the fuel container and has the purpose of sucking in
fuel from the fuel container and feeding the fuel to the internal combustion engine,
characterized in that suction jet pumps (9, 10) for feeding fuel from the chambers (6, 7) of the fuel container
(2) to an intake port (3) of the main fuel pump (4) are arranged in said chambers
(6, 7), in that an electrically driven transfer pump (5) is arranged within the fuel container (2),
and in that a pressure side of the transfer pump (5) is connected to nozzles of the suction jet
pumps (9, 10), and in that the transfer pump (5) is switched discontinuously.
2. Fuel supply device according to Claim 1 or 2, characterized in that the transfer pump (5) and the intake port (3) of the main fuel pump (4) are arranged
in a common surge pot (8).
3. Fuel supply device according to Claim 1 or 2, characterized in that the suction jet pumps (9, 10) open into the common surge pot (8).
4. Fuel supply device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the transfer pump (5) is controlled by means of filling level sensors (11, 12) which
are arranged in the chambers (6, 7) of the fuel container (2).
5. Fuel supply device according to at least one the preceding claims, characterized in that the transfer pump (5) is controlled by means of level switch (18, 19).
6. Fuel supply device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the level switch (18, 19) is arranged within the surge pot (8) and/or within a connection
of the chambers (6, 7) of the fuel container (2).
7. Fuel supply device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the level switch (18, 19) is embodied as a float switch.
8. Fuel supply device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the transfer pump (5) has an intermittent switching mode (16), and in that the intermittent switching mode (16) is designed to generate an alternating power
supply to the transfer pump (5) for successive time periods.
9. Fuel supply device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the intermittent switching mode (16) is the ratio of successive time periods up to
1 to 10 or 20, wherein the power supply to the transfer pump (5) is interrupted in
the relatively long time period.
10. Fuel supply device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the transfer pump (5) has an electronic control unit (13).
11. Fuel supply device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the electronic control unit (13) is connected to a relay (14) which is arranged in
a power supply for the transfer pump (5) or transistor circuit.
12. Fuel supply device according to at least one of the preceding claims, characterized in that the relay (14) or the transistor circuit causes the transfer pump (5) to be supplied
with power in the nonactuated state.
1. Système d'alimentation en carburant pour véhicule automobile, comportant un réservoir
à carburant et une pompe d'alimentation principale disposée à l'extérieur du réservoir
à carburant et destinée à aspirer du carburant dans le réservoir à carburant et à
transférer le carburant vers le moteur à combustion interne, caractérisé par le fait que, dans des compartiments (6, 7) du réservoir à carburant (2), sont placées des pompes
à jet aspirant (9, 10) qui permettent de transférer du carburant tiré des compartiments
(6, 7) vers un raccordement d'aspiration (3) de la pompe d'alimentation principale
(4), que, à l'intérieur du réservoir à carburant (2), est placée une pompe de transfert
(5) à entraînement électrique et qu'un côté pression de la pompe de transfert (5)
est raccordé à des gicleurs des pompes à jet aspirant (9, 10) et que la pompe de transfert
(5) est mise en marche d'une façon discontinue.
2. Système d'alimentation en carburant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que la pompe de transfert (5) et le raccordement d'aspiration (3) de la pompe d'alimentation
principale (4) sont placés dans un pot d'accumulation (8) commun.
3. Système d'alimentation en carburant selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par le fait que les pompes à jet aspirant (9, 10) débouchent dans le pot d'accumulation (8) commun.
4. Système d'alimentation en carburant selon au moins l'une revendications précédentes,
caractérisé par le fait que la pompe de transfert (5) est commandée au moyen de capteurs (11, 12) du niveau de
remplissage placés dans les compartiments (6, 7) du réservoir à carburant (2).
5. Système d'alimentation en carburant selon au moins l'une revendications précédentes,
caractérisé par le fait que la pompe de transfert (5) est commandée au moyen d'un commutateur de niveau (18,
19).
6. Système d'alimentation en carburant selon au moins l'une revendications précédentes,
caractérisé par le fait que le commutateur de niveau (18, 19) est placé à l'intérieur du pot d'accumulation (8)
et/ou à l'intérieur d'une liaison entre les compartiments (6, 7) du réservoir à carburant
(2).
7. Système d'alimentation en carburant selon au moins l'une revendications précédentes,
caractérisé par le fait que le commutateur de niveau (18, 19) est conçu sous la forme d'un commutateur à flotteur.
8. Système d'alimentation en carburant selon au moins l'une revendications précédentes,
caractérisé par le f ait que la pompe de transfert (5) comporte un circuit d'interruption (16) et
que le circuit d'interruption (16) est conçu pour produire une alimentation en courant
alternante de la pompe de transfert (5) pour des laps de temps qui se suivent.
9. Système d'alimentation en carburant selon au moins l'une revendications précédentes,
caractérisé par le fait que, grâce au circuit d'interruption (16), le rapport entre les laps de temps qui se
suivent s'élève à 1 sur 10 ou 1 sur 20, l'alimentation en courant de la pompe de transfert
(5) étant interrompue pendant le laps de temps le plus long.
10. Système d'alimentation en carburant selon au moins l'une revendications précédentes,
caractérisé par le fait que la pompe de transfert (5) comporte une unité électronique de commande (13).
11. Système d'alimentation en carburant selon au moins l'une revendications précédentes,
caractérisé par le fait que l'unité électronique de commande (13) est reliée à un relais (14) ou à un circuit
transistorisé placé dans l'alimentation en courant de la pompe de transfert (5).
12. Système d'alimentation en carburant selon au moins l'une revendications précédentes,
caractérisé par le fait que le relais (14) ou le circuit transistorisé assurent l'alimentation en courant de
la pompe de transfert (5) dans leur état non excité.


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