(19)
(11) EP 1 852 837 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
08.06.2016  Patentblatt  2016/23

(21) Anmeldenummer: 07008592.3

(22) Anmeldetag:  27.04.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
G07D 7/00(2016.01)
G09F 3/00(2006.01)
G06K 19/06(2006.01)

(54)

Verfahren zur Authentifizierung eines Produkts

Method for authenticating a product

Procédé destiné à l'authentification d'un produit


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 05.05.2006 DE 102006020958

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
07.11.2007  Patentblatt  2007/45

(73) Patentinhaber: Be Rube, Nahro
86163 Augsburg (DE)

(72) Erfinder:
  • Be Rube, Nahro
    86163 Augsburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 1 176 562
WO-A-99/04364
WO-A-2005/036504
WO-A-93/22745
WO-A-03/007252
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Authentifizierung eines einzelnen Produkts eines Herstellers durch einen Dritten. Ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ist aus WO 2005/036504 bekannt.

    [0002] Für die Kunden von Markenprodukten besteht ein Bedürfnis, ein einzelnes gekauftes Produkt aus einer Serie von Markenprodukten zu identifizieren und zu authentifizieren. Die Kunden wollen, gerade in einer Zeit der blühenden Produktpiraterie, feststellen, ob es sich bei einem bestimmten, von ihnen erworbenen Produkt um ein Originalprodukt des Markenherstellers oder um eine Fälschung, also ein Plagiat, handelt.

    [0003] Aus diesem Grunde gibt es eine Reihe von Methoden zur Authentifizierung von Produkten auf dem Vertriebsweg, bei denen in der Regel zunächst ein Code erstellt wird, wie es beispielsweise in der WO 03/007252 A1 beschrieben ist. Dieser Code ist ein relativ fälschungssicherer Zufallscode, der für jedes einzelne Produkt einmalig vergeben wird, also geeignet ist, ein Einzelprodukt in einer Serie von Produkten zu identifizieren. Der Code wird auf das Produkt selbst oder auf seine Verpackung aufgebracht, z.B. auf ein Etikett aufgedruckt, wobei das Etikett dann auf die Verpackung aufgeklebt wird. Gleichzeitig gibt der Hersteller diesen Code in eine Datenbank ein, welche eine Liste aller vergebenen und damit zulässigen Codes enthält. Diese Datenbank ist öffentlich, insbesondere auf dem Internet zugänglich, so dass der Kunde im Wege einer Abfrage darauf zugreifen kann. Sobald ein Kunde das Produkt besitzt, kann dieser den aufgedruckten Code nach Aufrufen der Datenbank im Internet eingeben und erhält eine Rückmeldung dahingehend, ob der Code in der Datenbank enthalten ist, also mit einem gespeicherten Code identisch ist und/oder ob der Code bereits vorher einmal abgefragt worden ist. Aus dieser Rückmeldung kann der Kunde Rückschlüsse über die Authentizität des Produkts ziehen. Ergibt die Datenbankauskunft, dass die eingegebene Nummer nicht in der Datenbank enthalten ist, handelt es sich offensichtlich nicht um ein Originalprodukt, sondern um ein Plagiat. Ergibt die Abfrage, dass der Code zwar in der Datenbank existiert, aber von einem Dritten schon einmal abgerufen wurde (die Datenbank ist in der Lage, diese Abfragen zu speichern), ergibt sich hieraus kein zuverlässiger Rückschluss, ob es sich um ein Original oder um ein Plagiat handelt, da entweder ein Zwischenhändler die Nummer abgerufen haben könnte oder die Nummer von einem Fälscher einfach mitkopiert worden sein könnte. Ergibt die Abfrage schließlich, dass die Nummer in der Datenbank zwar existiert, aber noch nicht abgerufen wurde spricht dies zunächst für ein Originalprodukt; jedoch kann sich der Abfragende auch hier nicht sicher sein, da das Produkt mitsamt der Nummer kopiert worden sein könnte, er das Plagiat in Händen hält und die Nummer des Originals nur noch nicht abgerufen wurde.

    [0004] Hier hilft dem Fachmann auch nicht die Tatsache, dass es beispielsweise aus der DE 199 41 362 A1 bekannt ist, einen Datenträger mit einer den darauf angebrachten Code verbergenden Abdeckung zu versehen, um diesen Code (nach Entfernen der Abdeckung, z.B. einer Rubbelschicht) nur dem berechtigten Benutzer zu offenbaren. In dieser Schrift ist lediglich ein Datenträger mit einer entfernbaren Abdeckung, z.B. zum Verbergen von Pin-Codes durch unberechtigte Dritte beschrieben.

    [0005] Die DE 199 45 760 A1 hat ein Prüfsystem zum Prüfen eines Gegenstandes auf seine Herkunft aus einer angenommenen Herkunftsquelle zum Gegenstand, wobei der Gegenstand mit mindestens einer von einem Erkenner erkennbaren Markierung versehen ist und die vom Erkenner erkannte Markierung mit die Herkunftsquelle individualisierenden Merkmalen vergleichbar ist. Auch dieses Prüfsystem ist nicht fälschungssicher und bleibt hinter dem oben (unter Bezugnahme auf die WO 03/007252 A1) beschriebenen Verfahren zurück.

    [0006] Die DE 198 38 913 A1 hat ein Verfahren zur Orginalitätsprüfung eines Erzeugnisses zum Gegenstand, bei welchem ein hierfür spezifischer Zufallskode auf einem als Etikett ausgebildeten Datenträger angebracht wird, welcher in einem Datenspeicher, bei dem es sich auch um eine öffentlich zugängliche Datenbank handeln kann, gespeichert wird. Dieser Code kann von einem Dritten abgelesen und in den Datenspeicher eingegeben werden. Worauf auf Grund eines Vergleichs dieses eingegebenen Codes mit den in der Datenbank gespeicherten Codes aller Produkte einer Serie die Datenbank eine Ausgabe dahingehend erzeugt, ob der angegebene Code mit einem gespeicherten Code identisch ist/oder vorher bereits abgefragt wurde. Ein ähnliches Verfahren und Prüfsystem ist der DE 199 45 760 A1 zu entnehmen.

    [0007] Völlig unabhängig von den vorab beschriebenen Prüfsystemen mit Datenbanken zeigt die EP 1 176 562 A2 ein Verfahren zur Verhinderung der Produktpiraterie, insbesondere zur Authentifizierung eines einzelnen Produkts aus einer Serie, unter Verwendung einer offiziellen Banknote einer staatlichen Notenbank. Bei diesem Verfahren wird ein Gegenstand mit der Banknote versehen und zusätzlich mindestens ein Teil der Seriennummer dieser Banknote physisch auf dem Gegenstand selbst oder einem mit diesem fest verbundenen Etikett angebracht. Die der genannten Druckschrift zugrunde liegende Idee besteht darin, dass ein Fälscher, der das Etikett kopiert, in der Regel nicht zufällig die passende Banknote dazu haben wird (Abschnitt [0026] der Beschreibung). Die in der genannten Druckschrift beschriebene Idee liegt somit darin, die Seriennummer der Banknote zumindest teilweise auf dem Gegenstand oder dessen Etikett zu kopieren und einen Vergleich der Seriennummer der Banknote mit der des Etiketts anzustellen. Nachteilig ist hierbei, dass der Fälscher, ausgehend von einem Satz Banknoten, ohne weiteres entsprechende, gefälschte Etiketten herstellen kann und das eine Überprüfung und Verifikation über eine Datenbank nicht stattfindet. Diese ist bei dem beschriebenen Verfahren auch nicht notwendig, da sich dieses in dem Vergleich der Seriennummer der Banknote mit der auf dem Gegenstand bzw. dessen Etikett aufgebrachten Nummer erschöpft.

    [0008] Damit bieten die bestehenden Möglichkeiten zwar dem Markenhersteller einen gewissen Überblick über den Vertriebsweg, sofern die daran Beteiligten die Nummern bzw. Codes regelmäßig abfragen. Die Systeme bieten jedoch keine ausreichend sichere Möglichkeit, für die Beteiligten des Vertriebswegs, insbesondere den Endkunden, sicher zu stellen, ob sie ein Originalprodukt oder ein Plagiat erworben haben. Dies gilt insbesondere auch für den Gegenstand der EP 1 176 562 A2, da es leicht möglich ist, Etiketten mit bestimmten Banknotennummern zu fälschen.

    [0009] Es besteht daher die Aufgabe, ein Verfahren zur Authentifizierung so weiterzubilden, dass mit höchstmöglicher Sicherheit Originale von Plagiaten unterschieden werden können und ein entsprechendes Produkt zur Verwendung in einem derartigen Verfahren bereitzustellen.

    [0010] Gelöst wird diese Aufgabe mit den Merkmalen der Ansprüche 1 bzw. 5. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den jeweiligen Unteransprüchen entnehmbar.

    [0011] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden näher erläutert.

    [0012] Das erfindungsgemäße Verfahren baut prinzipiell auf einem Verfahren auf, wie es in der Beschreibungseinleitung dargestellt ist.

    [0013] Der Markenhersteller erzeugt jedoch selbst keinen Code und auch kein diesen Code tragendes Etikett, sondern verwendet als Datenträger Banknoten einer staatlichen Notenbank und als Code die ohnehin auf diesen Banknoten vorgesehenen Seriennummern, die aufgrund der notwendigen Unterscheidbarkeit der Banknoten absolut einmalig sind. Diese Seriennummern bestehen beispielsweise aus einer Zahlen- und/oder Buchstabenfolge oder aus anderen sichtbaren und der Datenverarbeitung zugänglichen Zeichen. Der Code ist bei allen staatlichen Banknotensystemen ausreichend lang und komplex, um sicherzustellen, dass er nur mit ausreichend geringer Wahrscheinlichkeit zufällig von einem Dritten benutzt wird. Die Banknote, deren Wert selbstverständlich wesentlich geringer gewählt wird als der Wert des Produkts, wird von dem Markenhersteller dem Produkt beigefügt, beispielsweise in seine Verpackung gegeben, auf seine Verpackung aufgebracht, oder mit dem Produkt oder der Verpackung lösbar verbunden, was zweckmäßig durch Kleben, Nähen, Tackern oder Nieten erfolgen kann.

    [0014] Wie bereits aus dem Stand der Technik bekannt, führt der Markenhersteller eine öffentlich zugängliche, beispielsweise im Internet abrufbare, Datenbank für die Serie. Diese enthält die Codes (also die Serien nummern der verwendeten Banknoten) jedes einzelnen Markenprodukts. Ferner ist die Datenbank vorzugsweise in der Lage, bei einem Abruf der Codes eine Marke zu setzen, die angibt, ob der Code bereits einmal abgerufen wurde. Auch diese Information kann bei einem erneuten Abrufen der Datenbank ausgegeben werden. Die Datenbank kann in an sich bekannter Weise gegen "Hacker" geschützt sein, z.B. durch einen Zugriffscode.

    [0015] Ist das Produkt im Handel und wurde es von einem Kunden erworben, kann dieser den Code, also die Seriennummer der dem Produkt beigefügten Banknote, in an sich bekannter Weise in die öffentlich zugängliche Datenbank eingeben.

    [0016] Daraufhin erhält der Kunde als Rückmeldung der Datenbank beispielsweise, dass der Code nicht für ein Original-Produkt vergeben wurde. Es handelt sich dann um ein gefälschtes Produkt, dem vermutlich eine echte Banknote beigefügt wurde.

    [0017] Eine andere Rückmeldung der Datenbank könnte darin bestehen, dass der Code zwar für ein Original-Produkt vergeben, jedoch bereits mindestens einmal abgefragt wurde. In diesem Fall ist mit großer Wahrscheinlichkeit von einer Fälschung sowohl des Produkts als auch der Banknote auszugehen. Es kann zwar nicht ganz ausgeschlossen werden, dass es sich um ein Original handelt, wenn die gefälschte Nummer zuerst von einem Dritten abgerufen wurde. Dies ist jedoch sehr unwahrscheinlich, da die Originalnummer jeweils nur einmal existiert, jedoch identische, gefälschte Nummern häufig existieren werden. Der Fälscher hat sich in diesem Fall der Geldfälschung schuldig gemacht weshalb der Eintritt des Falls eher unwahrscheinlich ist.

    [0018] Schließlich kann die Datenbank eine Rückmeldung dahingehend ausgeben, dass der Code für ein Original-Produkt vergeben und noch nicht abgefragt wurde. Es handelt sich in diesem Fall mit höchster Wahrscheinlichkeit um ein Original-Produkt mit einer Original-Banknote.

    [0019] Die Banknote wird dem Produkt in geeigneter Weise beigefügt, z.B. in seiner Verpackung gebracht, so dass die Seriennummer nicht sofort erkennbar ist oder an dem Produkt oder seiner Verpackung befestigt. Als Befestigungsmethoden bieten sich Kleben (durch Haftkleber oder Klebestreifen), Nähen, Tackern oder Nieten an, wobei auch alle anderen Befestigungsmöglichkeiten in Betracht kommen. Nähen wird insbesondere bei textilen Materialien und Schuhen in Betracht kommen.

    [0020] Vorzugsweise wird die Banknote so an dem Produkt oder seiner Verpackung befestigt, dass sie davon ablösbar ist und anschließend wieder als Zahlungsmittel Verwendung finden kann.

    [0021] Gegenstand der Erfindung ist neben dem beschriebenen Verfahren auch ein Produkt aus einer Serie, dem eine Banknote beigefügt ist bzw. an dem die Banknote befestigt ist, sowie die beschriebene Verwendung einer Banknote zum Zwecke der Authentifizierung eines Produkts aus einer Serie.

    [0022] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Ausgabe der Datenbank auf Eingabe der Seriennummer auch Merkmale des Produkts, z.B. dessen Größe, Farbe, Modell oder Bauart und/oder eine oder mehrere Fotografische Darstellungen des Produkts auf. Ferner kann die Datenbank in an sich bekannter Weise protokollieren ob, wie oft, wann und von welcher IP-Adresse aus der Code oder ein anderer eigener Code bereits abgefragt wurde was wiederum Rückschlüsse auf die Distribution eines Produkts und eventuelle Piraterieware zulässt. Besonders hervorzuheben ist das Internet als Zugangsmedium zu der Datenbank des Herstellers, da dort ein Domainname - in der Regel der des Herstellers - nur einmal vergeben wird und es für den Käufer transparent und ersichtlich ist, dass er auf der richtigen Domain ist, und nicht auf der eines Fälschers.

    [0023] Die Befestigung der Banknote auf dem Produkt erfolgt vorzugsweise in einer Art und Weise die das beschädigungslose oder jedenfalls weitgehend Ablösen der Banknote ermöglicht, um die Banknote wieder als Zahlungsmittel einsetzen zu können. Im Falle einer Abstimmung mit einer Notenbank können für eine Firma oder Produktserie Banknoten mit fortlaufender Nummerierung und/oder gleichen Anfangszahlen- bzw. -buchstaben eingesetzt werden, so dass eine unmittelbare Zuordnung von der Banknote auf den Markenhersteller möglich ist.

    [0024] Ein besonderer Vorteil des beschriebenen Verfahrens bzw. Produkts besteht schließlich in der Materialersparnis. Es ist nicht mehr nötig, eigens aufwändige Etiketten, Hologramme oder andere Sicherungsmechanismen herzustellen, sondern man greift einfach auf handelsübliche und gleichzeitig maximal sichere Banknoten zurück.


    Ansprüche

    1. Verfahren zur Authentifizierung eines einzelnen Produkts aus einer Serie, welchem mindestens ein hierfür spezifischer Code auf einem Datenträger zugeordnet wird, dieser Code in einer öffentlich zugänglichen Datenbank gespeichert wird, von einem Dritten abgelesen und in die Datenbank eingegeben wird, und aufgrund eines Vergleichs des eingegebenen Codes mit den in der Datenbank gespeicherten Codes aller Produkte der Serie die Datenbank eine Ausgabe dahingehend erzeugt, ob der Code mit einem gespeicherten Code identisch ist und/oder vorher bereits abgefragt worden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenträger eine offizielle Banknote einer staatlichen Notenbank ist und der Code deren offizielle Seriennummer ist.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Banknote mit dem Produkt oder seiner Verpackung, z.B. durch Kleben, Nähen, Tackern oder Nieten verbunden ist.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Banknote lösbar mit dem Produkt oder seiner Verpackung verbunden ist wodurch sie nach Lösung wieder als Zahlungsmittel verwendbar ist.
     
    4. Verfahren nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabe der Datenbank Detailinformationen über das Produkt enthält dessen spezifischer Code eingegeben wurde, z.B. das genaue Modell, die Größe, Farbe und/oder eine oder mehrere bildliche Darstellungen.
     
    5. Verwendung einer mit einer offiziellen Seriennummer ausgestatteten offiziellen Banknote einer staatlichen Notenbank bei einem Verfahren zur Authentifizierung eines einzelnen Produkts aus einer Serie, welchem die Seriennummer der Banknote zugeordnet wird, diese in einer öffentlich zugänglichen Datenbank gespeichert wird, von einem Dritten abgelesen und in die Datenbank eingegeben wird, und aufgrund eines Vergleichs der eingegebenen Seriennummer mit den in der Datenbank gespeicherten Seriennummern aller Produkte der Serie die Datenbank eine Ausgabe dahingehend erzeugt, ob die Seriennummer mit einer gespeicherten Seriennummer identisch und/oder vorher bereits abgefragt worden ist.
     
    6. Verwendung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Banknote mit dem Produkt oder seiner Verpackung, z.B. durch Kleben, Nähen, Tackern oder Nieten verbunden ist.
     
    7. Verwendung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Banknote lösbar mit dem Produkt oder seiner Verpackung verbunden ist, wodurch sie nach Lösung wieder als Zahlungsmittel verwendbar ist.
     
    8. Verwendung nach einem der Ansprüche 5 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgabe der Datenbank Detailinformationen über das Produkt enthält, dessen Seriennummer eingegeben wurde, z.B. das genaue Modell, die Größe, Farbe und/oder eine oder mehrere bildliche Darstellungen.
     


    Claims

    1. The procedure for the authentication of a single product of a series, to which at least one specific code is assigned on a data carrier. This code is saved in a public database, read by a third party and entered into the database. On the basis of a comparison between the entered code and the code of all products of a series saved in the database, info is provided as to whether the code is identical with a saved code and/or has already been requested and characterized in that it is an official banknote of a state central bank and the code is their official serial number.
     
    2. Procedure according to Claim 1, characterised in that the banknote is attached to the product or its packaging by, for example, adhesion, sewing, staples or rivets.
     
    3. Procedure according to Claim 2, characterised in that the banknote is detachably fixed to the product or its packaging, whereby after being detached, it can be used again as a means of payment.
     
    4. Procedure according to one of the above claims, characterised in that the database contains detailed information on the product of which the specific code was entered, e.g. the exact model, size, colour and/or one or more illustrations.
     
    5. Using an official banknote of a state central bank, furnished with an official serial number with a procedure for the authentification of a single product of a series to which the serial number of the banknote has been assigned. This is saved in a public database and read by a third party and entered into the database. By comparing the entered serial number with the saved serial numbers of all the products of a series, the database supplies information as to whether the serial numbers are identical and/or have already been requested.
     
    6. Procedure according to Claim 5, characterised in that the banknote is attached to the product or its packaging by, for example, adhesion, sewing, staples or rivets.
     
    7. Procedure according to Claim 6, characterised in that the banknote is detachably fixed to the product or its packaging, whereby after being detached, it can be used again as a means of payment.
     
    8. Use according to one of the claims 5 - 7, characterised in that the database contains detailed information on the product, the serial number of which has been entered, e.g. the exact model, size, colour and/or one or more illustrations.
     


    Revendications

    1. Procédé d'authentification d'un produit individuel parmi une série, auquel est associé au moins un code spécifique à cet effet sur un support de données, ce code étant mémorisé dans une banque de données accessible au public, étant lu par un tiers et étant saisi dans la banque de données, et sur la base d'une comparaison du code saisi avec les codes de tous les produits de la série mémorisés dans la banque de données, la banque de données génère une sortie indiquant si le code est identique à un code mémorisé et/ou s'il a déjà été demandé, caractérisé en ce que le support de données est un billet de banque officiel d'une banque centrale d'état et le code est son numéro de série officiel.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le billet de banque est connecté au produit ou à son emballage, par exemple par collage, couture, agrafage ou rivetage.
     
    3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que le billet de banque est connecté de manière amovible au produit ou à son emballage de sorte qu'il puisse être utilisé à nouveau en tant que monnaie après son détachement.
     
    4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'émission de la banque centrale contient des informations détaillées concernant le produit, dont le code spécifique a été saisi, par exemple le modèle spécifique, la taille, la couleur et/ou une ou plusieurs représentations sous forme d'images.
     
    5. Utilisation d'un billet de banque officiel d'une banque centrale d'un état, comprenant un numéro de série officiel, dans un procédé d'authentification d'un produit individuel parmi une série, auquel est associé le numéro de série du billet de banque, celui-ci étant mémorisé dans une banque de données accessible au public, étant lu par un tiers et étant saisi dans la banque de données et, sur la base d'une comparaison du numéro de série saisi avec les numéros de série de tous les produits de la série mémorisée dans la banque de données, la banque de données générant une sortie indiquant si le numéro de série est identique à un numéro de série mémorisé et/ou s'il a déjà été demandé.
     
    6. Utilisation selon la revendication 5, caractérisée en ce que le billet de banque est connecté au produit ou à son emballage, par exemple par collage, couture, agrafage ou rivetage.
     
    7. Utilisation selon la revendication 6, caractérisée en ce que le billet de banque est connecté de manière amovible au produit ou à son emballage de sorte qu'il puisse être utilisé à nouveau en tant que monnaie après son détachement.
     
    8. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisée en ce que l'émission de la banque centrale contient des informations détaillées concernant le produit, dont le numéro de série a été saisi, par exemple le modèle spécifique, la taille, la couleur et/ou une ou plusieurs représentations sous forme d'images.
     






    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente