[0001] Die Erfindung betrifft eine druckmittelbetriebene Austreibvorrichtung zum Austreiben
von Gegenständen oder fluiden Stoffen aus einem Reservoir mittels eines druckmittelbeaufschlagtem
Treibkolbens mit einem über eine Druckanschlussvorrichtung austauschbar mit der Austreibvorrichtung
verbundenen Druckmittelspeicher zur Druckmittelbeaufschlagung des Treibkolbensgemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art in der Ausführung als Schlaggerät zum
Eintreiben mechanischer Befestigungsmittel, wie beispielsweise Stahlstifte, ist aus
der
WO 03/002308 A1 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung ist der Druckmittelspeicher unmittelbar an
einen Gerätekörper der Austreibvorrichtung angeschlossen. Der Druckmittelspeicher
ermöglicht einen netzunabhängigen Betrieb der Austreibvorrichtung, sodass die Austreibvorrichtung
zu ihrem Betrieb nicht an eine stationäre Druckquelle angeschlossen werden muss. Dies
ermöglicht insbesondere in den Fällen, in denen häufige Positionswechsel mit der Austreibvorrichtung
vorzunehmen sind, eine erheblich vereinfachte Handhabung der Austreibvorrichtung.
In anderen Einsatzfällen, in denen der Betrieb der Austreibvorrichtung überwiegend
in unveränderter Position erfolgt oder die mechanischen Befestigungsmittel nur unter
sehr hohem Kraftaufwand eintreibbar sind, kann es sich jedoch auch als vorteilhaft
erweisen, eine Austreibvorrichtung zu verwenden, die an eine stationäre Druckluftquelle
angeschlossen ist, da in diesen Fällen das i begrenzte Volumen eines Druckmittelspeichers
nur eine entsprechend kurze Betriebszeit der Austreibvorrichtung ermöglichen würde.
[0003] Um je nach Einsatzbedingungen die jeweils günstigeren Arbeitsbedingungen für den
Anwender zu ermöglichen, ist es bislang notwendig zwischen einer mit einem Druckmittelspeicher
versehenen Austreibvorrichtung und einer zum Anschluss an eine stationäre Druckluftquelle
geeigneten Austreibvorrichtung zu wählen, sodass zumindest zwei entsprechend unterschiedlich
ausgebildete Austreibvorrichtungen mit den damit verbundenen, entsprechend hohen Anschaffungskosten
bereitzustellen sind.
[0004] Aus der
US-B1-6 220 496 ist eine druckmittelbetriebene Austreibvorrichtung zum Austreiben von Gegenständen
aus einem Reservoir mittels eines druckmittelbeaufschlagten Treibkolbens bekannt,
bei der ein über eine Druckanschlussvorrichtung austauschbar mit der Austreibvorrichtung
verbundener Druckmittelspeicher zur Druckmittelbeaufschlagung des Treibkolbens vorgesehen
ist. Die Druckanschlussvorrichtung dient sowohl zum Anschluss des Druckmittelspeichers
als auch zum Anschluss an eine stationäre Druckquelle.
[0005] Die
DE 36 22 687 A1 zeigt einen pneumatisch betriebenen Schlagschrauber mit einem Antriebsmotor für ein
Schlagwerk, der einen über eine im Gehäuse verlaufende Luftleitung an den Antriebsmotor
angeschlossenen Druckluftbehälter aufweist.
[0006] Die
FR-A-2 651 299 zeigt einen Druckmittelspeicher, der zum Betrieb eines mit Luftdruck betriebenen
Werkzeuges direkt an den Druckluftanschluss des Werkzeuges anschließbar ist.
[0007] Aus der
DE 37 30 049 A1 ist ein druckmittelbetriebenes Schlaggerät für Heftmittel bekannt, das mit einem
austauschbaren Druckbehälter versehen ist.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den Bereitstellungsaufwand
zur Durchführung von mit druckmittelbetriebenen Austreibvorrichtungen durchführbaren
Arbeiten zu reduzieren.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemäße Austreibvorrichtung die Merkmale
des Anspruchs 1 auf.
[0010] Erfindungsgemäß wird somit eine Austreibvorrichtung vorgeschlagen, die je nach Arbeits-
oder Einsatzbedingungen sowohl ein Netzbetrieb, also einen an eine stationäre Druckquelle
angeschlossenen Betrieb, als auch eine netzunabhängigen Betrieb, also einen Betrieb
basierend auf dem durch den Druckmittelspeicher definierten Druckluftreservoir, ermöglicht.
[0011] Die erfindungsgemäße Austreibvorrichtung weist die Druckanschlussvorrichtung mit
einer Druckminderereinrichtung auf die sowohl vom Druckmittelspeicher als auch von
der stationären Druckquelle her mit Druck beaufschlagbar ist. Hierdurch kann bei voreingestelltem
Arbeitsdruck zum Betrieb der Austreibvorrichtung beliebig zwischen dem Anschluss an
die stationäre Druckquelle oder den Druckmittelspeicher gewählt werden, ohne eine
einmal an die Arbeitsbedingungen angepasste Einstellung des Arbeitsdrucks ändern zu
müssen.
[0012] Erfindungsgemäß ist in der Druckverbindung zwischen der Druckminderereinrichtung
und dem Druckmittelspeicher eine weitere Druckminderereinrichtung angeordnet, so dass
sichergestellt werden kann, dass bei einem Wechsel zwischen dem Druckspeicherdruck
und dem Netzdruck zum Betrieb der Austreibvorrichtung keine schädlichen Druckspitzen
auftreten.
[0013] Wenn die Druckminderereinrichtung an eine Druckkammer angeschlossen ist, die über
einen ersten Druckanschluss mit dem Druckmittelspeicher und einen zweiten Druckanschluss
mit der stationären Druckquelle verbindbar ist, ist sichergestellt, dass sowohl der
durch das Druckluftre- servoir des Druckmittelspeicher generierte Speicherdruck als
auch der durch die stationäre Druckquelle generierte Netzdruck in gleicher Weise auf
die Druckminderereinrichtung wirken.
[0014] Als besonders vorteilhaft erweist es sich, wenn die Druckanschlussvorrichtung einen
Geräteanschlusskörper und einen Speicheranschlusskörper aufweist, die über eine Druckleitung
miteinander verbunden sind, wobei der Geräteanschlusskörper zum Anschluss an die Austreibvorrichtung
und der Speicheranschlusskörper zum Anschluss an den Druckmittelspeicher dient. Hierdurch
ist es möglich, zur Ausbildung der Druckanschlussvorrichtung separate Anschlusseinheiten
vorzusehen, die örtlich unabhängig voneinander in den jeweils günstigsten Positionen
an der Austreibvorrichtung angeordnet werden können.
[0015] Wenn darüber hinaus der Geräteanschlusskörper zur Anordnung eines Druckanschlusses
für die stationäre Druckquelle und zur Anordnung der ersten Druckminderereinrichtung
dient, und der Speicheranschlusskörper zu Anordnung eines Druckanschlusses für den
Druckmittelspeicher und zur Anordnung der zweiten Druckminderereinrichtung dient,
ist eine unmittelbare Zuordnung der Druckminderereinrichtungen zu den mit ihnen zusammenwirkenden
Einrichtungen der Austreibvorrichtung möglich, sodass etwa Bedienungsfehler der Austreibvorrichtung
durch ein Verwechseln der Druckminderereinrichtungen auszuschließen sind.
[0016] Wenn der Speicheranschlusskörper als Tragkonsole zur Aufnahme des Druckmittelspeichers
ausgebildet ist, erfüllt der Speicheranschlusskörper gleichzeitig die Funktion einer
mechanischen Kupplungseinrichtung zur Verbindung des Druckmittelspeichers mit der
Austreibvorrichtung.
[0017] Wenn der Speicheranschlusskörper darüber hinaus an einer mit einem Gerätekörper der
Austreibvorrichtung verbundenen Magazinvorrichtung angeordnet ist, kann der Gerätekörper
der Austreibvorrichtung selbst identisch gestaltet sein mit einem Gerätekörper einer
Austreibvorrichtung, die ausschließlich zum Anschluss an eine stationäre Druckluftquelle
bestimmt ist.
[0018] Als besonders vorteilhaft hinsichtlich der Handhabung der Austreibvorrichtung erweist
es sich, wenn der Speicheranschlusskörper derart an der Magazinvorrichtung angeordnet
ist, dass sich der Druckmittelspeicher längs der Magazinvorrichtung erstreckt, sodass
das Bauvolumen der mit einem Druckmittelspeicher versehenen Austreibvorrichtung sich
im Wesentlichen nicht von dem Bauvolumen einer ausschließlich für den Anschluss an
eine stationäre Druckluftquelle bestimmten Austreibvorrichtung unterscheidet.
[0019] Als besonders vorteilhaft wirkt es sich auch auf die Betriebssicherheit der Austreibvorrichtung
aus, wenn sich der Druckmittelspeicher zumindest mit einem Teilbereich durch eine
mit der Magazinvorrichtung verbundene Protektoreinrichtung erstreckt, sodass der Druckmittelspeicher
vor äußeren Beschädigungen geschützt ist. Darüber hinaus kann je nach Ausbildung der
Protektoreinrichtung diese auch zur statischen Abstützung des Druckmittelspeichers
beitragen.
[0020] Als besonders einfach in der Ausgestaltung sowie auch besonders effektiv in ihrer
Wirkung erweist sich eine Protektoreinrichtung, die durch eine sich peripher zum Querschnittsumfang
erstreckende Bügeleinrichtung gebildet ist.
[0021] Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausführungsform der Austreibvorrichtung anhand der
Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
[0022]
- Fig. 1
- eine Austreibvorrichtung mit einer an einem Gerätekörper angeordneten Magazinvorrichtung
und installiertem Druckmittelspeicher in Seitenansicht;
- Fig. 2
- die in Fig. 1 dargestellte Austreibvorrichtung in Draufsicht und ohne Gerätekörper;
- Fig. 3
- die in Fig. 1 dargestellte Austreibvorrichtung ohne Druckmittelspeicher;
- Fig. 4
- die in Fig. 2 dargestellte Austreibvorrichtung ohne Druckmittelspeicher;
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung der in Fig. 1 dargestellten Austreibvorrichtung längs dem Schnittlinienverlauf V-V;
- Fig. 6
- die in Fig. 1 dargestellte Austreibvorrichtung hinter der Schnittdarstellung längs dem Schnittlinienverlauf
VI-VI.
[0023] Fig. 1 zeigt eine Austreibvorrichtung 10 mit einem Gerätekörper 11, der an seinem unteren
Endbereich eine Treibkolbeneinheit 12 aufweist. Im Bereich der Treibkolbeneinheit
12 ist an den Gerätkörper 11 eine Magazinvorrichtung 13 angeschlossen.
[0024] Die Austreibvorrichtung 10 ist mit einer Druckanschlussvorrichtung 14 versehen, die
in dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel einen Geräteanschlusskörper 15
sowie einen Speicheranschlusskörper 16 aufweist, die über eine Druckleitung 17 miteinander
verbunden sind. Der Geräteanschlusskörper 15 ist an ein Handgriffteil 18 des Gerätekörpers
11 angeschlossen und der Speicheranschlusskörper 16 ist an ein Magazingehäuse 19 der
Magazinvorrichtung 13 angeordnet.
[0025] Zur Druckmittelversorgung ist bei dem in
Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel am Geräteanschlusskörper 15 ein hier als Anschlussstutzen
ausgebildeter Druckanschluss 20 vorgesehen, der zur Verbindung mit einer stationären
Druckluftquelle, also beispielsweise eine Kompressoreinrichtung, über eine hier nicht
näher dargestellte Netzanschlussleitung dient. Über den Druckanschluss 20 kann ein
Austreibbolzen 26 der Treibkolbeneinheit 12 der Austreibvorrichtung 10 mittels einer,
hier nicht näher dargestellten, den Druckanschluss 20 durch den Geräteanschlusskörper
15 und den Geräteköper 11 mit der Treibkolbeneinheit 12 verbindenden Druckleitungseinrichtung
mit Arbeitsdruck beaufschlagt werden. Die Beaufschlagung des Austreibbolzens 26 wird
über eine Betätigung eines am Gerätekörper 11 angeordneten Abzugshebels 21 ausgelöst.
[0026] Der an der Magazinvorrichtung 13 angeordnete Speicheranschlusskörper 16 ist über
einen Druckanschluss 22 mit einem Druckmittelspeicher 23 verbunden, der im vorliegenden
Fall Druckluft mit einem Speicherdruck von etwa 300 bar enthält. Über den Druckanschluss
22, den Speicheranschlusskörper 16 und die Druckleitung 17 besteht eine Druckverbindung
zwischen dem im Druckmittelspeicher 23 aufgenommenen Druckluftreservoir und dem Geräteanschlusskörper
15, der, wie vorstehend ausgeführt, über eine Druckverbindung mit der Treibkolbeneinheit
12 verbunden ist.
[0027] Die Magazinvorrichtung 13 weist in einem hier lediglich strichpunktiert angedeuteten
Gehäusekanal 36 des Magazingehäuses 19 angeordnet eine in einem Reihenverbund angeordnete
Anzahl von Stahlstiften 24 auf, die mit ihrer Längsachse jeweils parallel zur Achse
eines Austreibkanals 25 angeordnet sind und über eine in der Magazinvorrichtung 13
angeordnete, hier nicht näher dargestellte axiale Vortriebseinrichtung in eine Schlussposition
im Austreibkanal 25 gezwungen werden. Bei anstehendem Arbeitsdruck erfolgt durch eine
Betätigung des Abzugshebels 21 eine Beaufschlagung der Stahlstifte 24 durch den Austreibbolzen
26 der Treibkolbeneinheit 12, sodass der Stahlstift 24 aus dem Austreibkanal 25 herausgetrieben
wird.
[0028] Wie insbesondere
Fig. 1 zeigt, ist der Geräteanschlusskörper 15 flanschartig mit dem freien Ende des Handgriffteils
18 verbunden und weist hierzu, wie Figur 5 zeigt, drei Befestigungsbohrungen 27 auf,
die zur Durchführung nicht näher dargestellter Befestigungsschrauben dienen. Wie weiter
aus einer Zusammenschau der Figuren 1, 4 und 5 deutlich wird, weist der Geräteanschlusskörper
15 neben dem Druckanschluss 20, der zur Verbindung mit einer stationären Druckluftquelle
dient, einen Druckanschluss 28 auf, der über die damit verbundene Druckleitung 17
zum Anschluss des Druckmittelspeichers 23 an den Geräteanschlusskörper 15 dient. Der
Druckanschluss 20 und der Druckanschluss 28 sind über eine im Geräteanschlusskörper
15 angeordnete Ventileinrichtung 29 miteinander verbunden, die je nach Schaltstellung
ihres Ventilelements 30 eine Druckluftverbindung zwischen dem Druckanschluss 28 und
einer zur Treibkolbeneinheit 12 der Austreibvorrichtung 10 führenden Arbeitsdruckkanal
31 oder dem Druckanschluss 20 und der Arbeitsdruckkanal 31 ermöglicht. Der Arbeitsdruckkanal
31 mündet in der Darstellung gemäß Figur 5 in einen Ventilraum 32, in dem das Ventilelement
30 zwischen zwei Schaltstellungen bewegbar ist. An einem in der Darstellung gemäß
Fig. 5 hinter der Ventileinrichtung 29 angeordneten Druckraum 33 ist eine in Figur 1 dargestellte
Druckminderereinrichtung 34 angeschlossen. In den Druckraum 33 mündet schließlich
ein Arbeitsdruckkanal 35, der sich durch den Handgriffteil 18 bis hin zur Treibkolbeneinheit
12 zur Beaufschlagung des Austreibbolzens 26 mit Arbeitsdruck fortsetzt.
[0029] Der Ventilraum 32 ist in einer Gehäusebohrung 37 des Geräteanschlusskörpers 15 ausgebildet,
die nach außen hin durch einen Bohrungsstopfen 38 verschlossen ist. In der Gehäusebohrung
37 ist ein hülsenförmig ausgebildetes Ventilsitzelement 40 angeordnet, das durch eine
zwischen dem Bohrungsstopfen 38 und dem Ventilsitzelement 40 angeordnete Abstandshülse
39 zur Positionierung gegen einen Bohrungsabsatz 41 gedrückt wird. Auf der gegenüberliegenden
Seite des Ventilraums 32 ist ein weiterer Bohrungsabsatz ausgebildet, der als Gehäuseventilsitz
42 dient. Die Schaltstellungen des Ventilelements 30 sind also einerseits durch Anlage
des Ventilelements gegen das Ventilsitzteil 39 und andererseits durch Anlage des Ventilelements
gegen den Gehäuseventilsitz 42 definiert. In der in
Fig. 5 dargestellten Ausführungsform weist das Ventilelement einen zylinderstiftartig ausgebildeten
Ventilkörper mit einer radial darauf angeordneten Ventildichtung 44 auf. Zur Fluidverbindung
zwischen dem Druckanschluss 20 und dem Ventilraum 32 ist die Hülse mit Wandungsbohrungen
45 versehen, die eine Fluidverbindung mit dem Druckanschluss 20 ermöglichen.
[0030] Zur eindeutigen Definition einer bestimmten Schaltstellung im Fall einer Druckbeaufschlagung
des Druckanschlusses 20 und des Druckanschlusses 28 ist der über den Druckanschluss
28 vom Druckmittelspeicher 23 mittel einer, wie in
Fig. 6 dargestellt, im Speicheranschlusskörper 16 angeordneten Druckminderereinrichtung
46 grundsätzlich höher eingestellt, als der von der stationären Druckluftquelle über
den Druckanschluss 20 auf das Ventilelement 30 wirkende Ventildruck. Beispielsweise
kann der am Druckanschluss 28 anliegende Druck auf 15 bar eingestellt sein, der somit
höher ist als der üblicherweise auf 8 bar eingestellte Druck einer stationären Druckluftquelle.
[0031] Wie eine Zusammenschau der
Fig. 3, 4 und
6 zeigt, ist der an dem Magazingehäuse 19 der Magazinvorrichtung 13 angeordnete Speicheranschlusskörper
16 neben der Druckminderereinrichtung 46, die in Fluidverbindung zwischen dem Druckanschluss
22 und einem Anschlussstutzen 48 für die Druckleitung 17 angeordnet ist, mit einem
Sicherheitsventil 49 zur Unterbrechung einer Druckverbindung zwischen dem Druckmittelspeicher
23 und der Druckminderereinrichtung 46 versehen. Außerdem ist der Speicheranschlusskörper
16 im vorliegendem Fall noch einen Füllstandsanzeiger 50 zur Anzeige des aktuell im
Druckmittelspeicher 23 enthaltenen Volumens versehen.
[0032] Der in
Fig. 5 dargestellte Geräteanschlusskörper 15 ermöglicht vermittels der Ventileinrichtung
29 sowohl einen gleichzeitigen Anschluss des Druckmittelspeichers 23 an den Druckanschluss
28 und einer stationären Druckluftquelle an den Druckanschluss 20, wobei durch den
vermittels der Druckminderereinrichtung 46 vergleichsweise höher einstellbaren, durch
den Druckmittelspeicher 23 bewirkten Ventildruck in diesem Fall eindeutig eine Druckversorgung
der Treibkolbeneinheit 12 über den Druckmittelspeicher 23 definiert ist. Darüber hinaus
ist es natürlich möglich, nur den Druckanschluss 20 oder den Druckanschluss 28 mit
Druck zu beaufschlagen.
[0033] Wie insbesondere aus den
Fig. 1 und
2 ersichtlich, ist der Druckmittelspeicher 23 mit seinem Anschlussende 51 so mit dem
Druckanschluss 22 des Speicheranschlusskörpers 16 verbunden, dass er sich längs der
Magazinvorrichtung 13 erstreckt. Dabei dient der Speicheranschlusskörper 16, der auf
nicht näher dargestellte Art und Weise starr mit dem Magazingehäuse 19 der Magazinvorrichtung
13 verbunden ist, auch als Tragkonsole, die im Wesentlichen die mechanische Abstützung
des Druckmittelspeichers 23 übernimmt. Ebenfalls am Magazingehäuse 19 angeordnet,
befindet sich eine Protektoreinrichtung 52, die einen Aufnahmering 53 aufweist, in
den der Druckmittelspeicher 23 mit seinem Zylinderkörper 54 eingeführt ist. Je nach
gewählter Passung zwischen dem Innendurchmesser des Aufnahmerings 53 und dem Außendurchmesser
des Zylinderkörpers 54 kann der Aufnahmering 53 den Druckmittelspeicher 23 ergänzend
zum Speicheranschlusskörper 16 abstützen oder lediglich einen Schutzring um den Zylinderkörper
54 bilden, der den Druckmittelspeicher 23 vor Stößen, etwa verursacht durch ein Ablegen
der Austreibvorrichtung 10 auf einer Ablagefläche schützt. Bei der in Figur 1 dargestellten
Anordnung des Druckmittelspeichers 23 an der Magazinvorrichtung 13 kommt auch dem
Magazingehäuse 19 eine ergänzende Protektorfunktion zu, da der Druckmittelspeicher
23 innerhalb der Breitenerstreckung des Magazingehäuses 19 angeordnet ist.
Bezugszeichenliste
[0034]
- 10
- Austreibvorrichtung
- 11
- Gerätekörper
- 12
- Treibkolbeneinheit
- 13
- Magazinvorrichtung
- 14
- Druckanschlussvorrichtung
- 15
- Geräteanschlusskörper
- 16
- Speicheranschlusskörper
- 17
- Druckleitung
- 18
- Handgriffteil
- 19
- Magazingehäuse
- 20
- Druckanschluss
- 21
- Abzugshebel
- 22
- Druckanschluss
- 23
- Druckmittelspeicher
- 24
- Stahlstift
- 25
- Austreibkanal
- 26
- Austreibbolzen
- 27
- Befestigungsbohrung
- 28
- Druckanschluss
- 29
- Ventileinrichtung
- 30
- Ventilelement
- 31
- Arbeitsdruckleitung
- 32
- Ventilraum
- 33
- Druckraum
- 34
- Druckmindere Einrichtung
- 35
- Arbeitsdruckkanal
- 36
- Treibkolben
- 37
- Gehäusebohrung
- 38
- Bohrungsstopfen
- 39
- Ventilsitzteil
- 40
- Abstandshülse
- 41
- Bohrungsabsatz
- 42
- Gehäuseventilsitz
- 43
- Ventilkörper
- 44
- Ventildichtung
- 45
- Wandungsbohrung
- 46
- Druckmindere Einrichtung
- 47
- Speicheranschlusseinrichtung
- 48
- Speicheranschlussstützen
- 49
- Sicherheitsventil
- 50
- Füllstandsanzeiger
- 51
- Anschlussende
- 52
- Protektoreinrichtung
- 53
- Aufnahmering
- 54
- Zylinderkörper
1. Druckmittelbetriebene Austreibvorrichtung (10) zum Austreiben von Gegenständen (24)
oder fluiden Stoffen aus einem Reservoir mittels eines druckmittelbeaufschlagten Treibkolbens
(12) mit einem über eine Druckanschlussvorrichtung (14) austauschbar mit der Austreibvorrichtung
verbundenen Druckmittelspeicher (23) zur Druckmittelbeaufschlagung des Treibkolbens,
wobei die Druckanschlussvorrichtung (14) sowohl zum Anschluss des Druckmittelspeichers
(23) als auch zum Anschluss an eine stationäre Druckquelle dient und eine Druckminderereinrichtung
(34) aufweist, die sowohl vom Druckmittelspeicher (23) als auch von der stationären
Druckquelle her mit Druck beaufschlagbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass in der Druckverbindung zwischen der Druckminderereinrichtung (34) und dem Druckmittelspeicher
(23) eine weitere Druckminderereinrichtung (46) angeordnet ist.
2. Austreibvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckminderereinrichtung (34) an eine Druckkammer (32) angeschlossen ist, die
über einen ersten Druckanschluss (28) mit dem Druckmittelspeicher (23) und einen zweiten
Druckanschluss (20) mit der stationären Druckquelle verbunden ist.
3. Austreibvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Druckanschlussvorrichtung (14) einen Geräteanschlusskörper (15) und einen Speicheranschlusskörper
(16) aufweist, die über eine Druckleitung (17) miteinander verbunden sind, wobei der
Geräteanschlusskörper (15) zum Anschluss an die Austreibvorrichtung (10) und der Speicheranschlusskörper
(16) zum Anschluss an den Druckmittelspeicher (23) dient.
4. Austreibvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Geräteanschlusskörper (15) zur Anordnung eines Druckanschlusses (20) für die
stationäre Druckquelle und zur Anordnung der ersten Druckminderereinrichtung (34)
dient, und der Speicheranschlusskörper (16) zur Anordnung eines Druckanschlusses (22)
für den Druckmittelspeicher (23) und zur Anordnung der zweiten Druckminderereinrichtung
(46) dient.
5. Austreibvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Speicheranschlusskörper (16) als Tragkonsole zur Aufnahme des Druckmittelspeichers
(23) ausgebildet ist.
6. Austreibvorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Speicheranschlusskorper (16) an einer mit einem Geratekörper (11) der Austreibvorrichtung
(10) verbundenen Magazinvorrichtung (13) angeordnet ist.
7. Austreibvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Speicheranschlusskörper (16) derart an der Magazinvorrichtung (13) angeordnet
ist, dass sich der Druckmittelspeicher längs der Magazinvorrichtung erstreckt.
8. Austreibvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich der Druckmittelspeicher (23) zumindest in einem Teilbereich durch eine mit der
Magazinvorrichtung verbundene Protektoreinrichtung (52) erstreckt.
9. Austreibvorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Protektoreinrichtung (52) durch eine sich peripher zum Querschnittsumfang erstreckende
Bügeleinrichtung gebildet ist.
1. Pressure-medium-operated expelling device (10) for expelling objects (24) or fluid
substances from a reservoir by means of a pressure-medium-loaded driving piston (12)
with a pressure medium store (23), which is connected exchangeably to the expelling
device via a pressure connection device (14), for pressure-medium loading of the driving
piston, wherein the pressure connection device (14) is used both for connection of
the pressure medium store (23) and for connection to a stationary pressure source
and has a pressure-reducing apparatus (34) which can be loaded with pressure both
from the pressure medium store (23) and from the stationary pressure source,
characterised in that
a further pressure-reducing apparatus (46) is arranged in the pressure connection
between the pressure-reducing apparatus (34) and the pressure medium store (23).
2. Expelling device according to Claim 1,
characterised in that
the pressure-reducing apparatus (34) is connected to a pressure chamber (32) which
is connected via a first pressure connection (28) to the pressure medium store (23)
and via a second pressure connection (20) to the stationary pressure source.
3. Expelling device according to Claim 1 or 2,
characterised in that
the pressure connection device (14) has a unit connection body (15) and a store connection
body (16), which are connected to each other via a pressure line (17), wherein the
unit connection body (15) is used for connection to the expelling device (10) and
the store connection body (16) is used for connection to the pressure medium store
(23).
4. Expelling device according to Claim 3,
characterised in that
the unit connection body (15) is used for arranging a pressure connection (20) for
the stationary pressure source and for arranging the first pressure-reducing apparatus
(34), and the store connection body (16) is used for arranging a pressure connection
(22) for the pressure medium store (23) and for arranging the second pressure-reducing
apparatus (46).
5. Expelling device according to Claim 4,
characterised in that
the store connection body (16) is configured as a support bracket for receiving the
pressure medium store (23).
6. Expelling device according to Claim 5,
characterised in that
the store connection body (16) is arranged on a magazine device (13) which is connected
to a unit body (11) of the expelling device (10).
7. Expelling device according to Claim 6,
characterised in that
the store connection body (16) is arranged on the magazine device (13) in such a manner
that the pressure medium store extends along the magazine device.
8. Expelling device according to Claim 7,
characterised in that
the pressure medium store (23) extends at least in a part-region through a protector
apparatus (52) which is connected to the magazine device.
9. Expelling device according to Claim 8,
characterised in that
the protector apparatus (52) is formed by a clamp apparatus which extends peripherally
to the cross-sectional circumference.
1. Dispositif d'expulsion (10) actionné par agent de pression pour l'expulsion d'objets
(24) ou d'agents fluides d'un réservoir au moyen d'un piston éjecteur (12) alimenté
en agent de pression avec un réservoir d'agent de pression (23) relié au dispositif
d'expulsion et remplaçable par un dispositif de raccordement de pression (14) pour
l'alimentation en agent de pression du piston éjecteur, le dispositif de raccordement
de pression (14) servant aussi bien au raccordement du réservoir d'agent de pression
(23) qu'au raccordement à une source de pression fixe et présentant un dispositif
réducteur de pression (34), qui peut être alimenté en pression aussi bien à partir
du réservoir d'agent de pression (23) qu'à partir de la source de pression fixe,
caractérisé en ce que
un autre dispositif réducteur de pression (46) est disposé dans la liaison de pression
entre le dispositif réducteur de pression (34) et le réservoir d'agent de pression
(23).
2. Dispositif d'expulsion selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le dispositif réducteur de pression (34) est raccordé à une chambre de pression (32)
qui est reliée au moyen d'un premier raccordement de pression (28) au réservoir d'agent
de pression (23) et par un second raccordement de pression (20) à la source de pression
fixe.
3. Dispositif d'expulsion selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le dispositif de raccordement de pression (14) présente un corps de raccordement d'appareil
(15) et un corps de raccordement de réservoir (16), qui sont reliés l'un à l'autre
au moyen d'une conduite de pression (17), le corps de raccordement d'appareil (15)
servant au raccordement au dispositif d'expulsion (10) et le corps de raccordement
de réservoir (16) au raccordement au réservoir d'agent de pression (23).
4. Dispositif d'expulsion selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le corps de raccordement d'appareil (15) sert à l'agencement d'un raccordement de
pression (20) pour la source de pression fixe et à l'agencement du premier dispositif
réducteur de pression (34), et le corps de raccordement de réservoir (16) sert à l'agencement
d'un raccordement de pression (22) pour le réservoir d'agent de pression (23) et à
l'agencement du second dispositif réducteur de pression (46).
5. Dispositif d'expulsion selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
le corps de raccordement de réservoir (16) est conçu comme console de support pour
le logement du réservoir d'agent de pression (23).
6. Dispositif d'expulsion selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
le corps de raccordement de réservoir (16) est disposé sur un dispositif à magasin
(13) relié à un corps d'appareil (11) du dispositif d'expulsion (10).
7. Dispositif d'expulsion selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
le corps de raccordement de réservoir (16) est disposé sur le dispositif à magasin
(13) de telle sorte que le réservoir d'agent de pression s'étend le long du dispositif
à magasin.
8. Dispositif d'expulsion selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
le réservoir d'agent de pression (23) s'étend au moins dans une zone partielle à travers
un dispositif protecteur (52) relié au dispositif à magasin.
9. Dispositif d'expulsion selon la revendication 8,
caractérisé en ce que
le dispositif protecteur (52) est formé par un dispositif de bride s'étendant de façon
périphérique par rapport au pourtour de section.