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<ep-patent-document id="EP06707184B1" file="EP06707184NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="1854334" kind="B1" date-publ="20100317" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIRO..CY..TRBGCZEEHUPLSK....IS..............................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1854334</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20100317</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>06707184.5</B210><B220><date>20060222</date></B220><B240><B241><date>20070809</date></B241><B242><date>20081103</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102005010057</B310><B320><date>20050304</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20100317</date><bnum>201011</bnum></B405><B430><date>20071114</date><bnum>200746</bnum></B430><B450><date>20100317</date><bnum>201011</bnum></B450><B452EP><date>20091009</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>H04S   3/00        20060101AFI20060920BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>G10L  19/00        20060101ALI20060920BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM ERZEUGEN EINES CODIERTEN STEREO-SIGNALS EINES AUDIOSTÜCKS ODER AUDIODATENSTROMS</B542><B541>en</B541><B542>DEVICE AND METHOD FOR GENERATING AN ENCODED STEREO SIGNAL OF AN AUDIO PIECE OR AUDIO DATA STREAM</B542><B541>fr</B541><B542>DISPOSITIF ET PROCEDE DE PRODUCTION D'UN SIGNAL STEREO CODE D'UN MORCEAU AUDIO OU D'UN FLUX DE DONNEES AUDIO</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 1 768 451</text></B561><B561><text>WO-A-03/086017</text></B561><B561><text>US-A- 6 023 490</text></B561><B562><text>HERRE J ET AL: "MP3 Surround: Efficient and Compatible Coding of Multi-Channel Audio" AUDIO ENGINEERING SOCIETY. CONVENTION PREPRINT, XX, XX, 8. Mai 2004 (2004-05-08), Seiten 1-14, XP002338414</text></B562><B562><text>HERRE J ET AL: "Spatial Audio Coding: Next-generation efficient and compatible coding of multi-channel audio" AUDIO ENGINEERING SOCIETY CONVENTION PAPER, NEW YORK, NY, US, 28. Oktober 2004 (2004-10-28), Seiten 1-13, XP002343375</text></B562><B562><text>FALLER C: "Coding of spatial audio compatible with different playback formats" AUDIO ENGINEERING SOCIETY CONVENTION PAPER, NEW YORK, NY, US, 28. Oktober 2004 (2004-10-28), Seiten 1-12, XP002364728</text></B562></B560></B500><B600><B620EP><parent><cdoc><dnum><anum>09006142.5</anum><pnum>2094031</pnum></dnum><date>20090505</date></cdoc></parent></B620EP></B600><B700><B720><B721><snm>PLOGSTIES, Jan</snm><adr><str>Pestalozzistr. 44</str><city>91052 Erlangen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>MUNDT, Harald</snm><adr><str>Eschenweg 34</str><city>91058 Erlangen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>POPP, Harald</snm><adr><str>Obermichelbacher Str. 18</str><city>90587 Tuchenbach</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der 
angewandten Forschung e.V.</snm><iid>00211777</iid><irf>FH060210PEP</irf><adr><str>Hansastrasse 27c</str><city>80686 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Zinkler, Franz</snm><sfx>et al</sfx><iid>00093602</iid><adr><str>Schoppe, Zimmermann, Stöckeler &amp; Zinkler 
Patentanwälte 
Postfach 246</str><city>82043 Pullach bei München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>EP2006001622</anum></dnum><date>20060222</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2006094635</pnum></dnum><date>20060914</date><bnum>200637</bnum></B871></B870><B880><date>20071114</date><bnum>200746</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Multikanal-Audiotechnik und insbesondere auf Multikanal-Audioanwendungen in Verbindung mit Kopfhörer-Techniken.</p>
<p id="p0002" num="0002">Die AES-Veröffentlichung "<nplcit id="ncit0001" npl-type="s"><text>MP3 Surround: Efficient and Compatible Coding of Multi-Channel Audio", J. Herre, C. Faller, C. Ertel, J. Hilpert, A. Hoelzer, C. Spenger, Mai 2004, Berl</text></nplcit>in, beschreibt die titrateneffiziente Kodierung eines Multikanalsignals, das sich mit MP3-Stereodekodern dekodieren läßt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Die beiden internationalen Patentanmeldungen <patcit id="pcit0001" dnum="WO9949574A"><text>WO 99/49574</text></patcit> und <patcit id="pcit0002" dnum="WO9914983A"><text>WO 99/14983</text></patcit> offenbaren Audiosignalverarbeitungstechniken zum Ansteuern eines Paars von gegenüberliegend angeordneten Kopfhörer-Lautsprechern, damit ein Benutzer über die beiden Kopfhörer eine räumliche Wahrnehmung der Audioszene erhält, die nicht nur eine Stereo-Darstellung sondern eine Multikanal-Darstellung ist. So erhält der Hörer über seine bzw. ihre Kopfhörer eine räumliche Wahrnehmung eines Audiostücks, die im besten Fall gleich seiner räumlichen Wahrnehmung ist, wenn der Benutzer in einem Wiedergaberaum sitzen würde, der beispielsweise mit einer 5.1-Audioanlage ausgestattet ist. Zu diesem Zweck wird für jeden Kopfhörer-Lautsprecher jeder Kanal des Multikanal-Audiostücks oder Multikanal-Audiodatenstroms, wie es in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> dargestellt ist, einem eigenen Filter zugeführt, wonach dann die jeweils gefilterten zusammengehörenden Kanäle aufaddiert werden, wie es nachfolgend dargestellt wird.</p>
<p id="p0004" num="0004">Auf einer linken Seite in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> befinden sich die Multikanal-Eingänge 20, die zusammen eine Multikanal-Darstellung des Audiostücks oder Audiodatenstroms repräsentieren. Ein solches Szenario ist beispielsweise in <figref idref="f0006">Fig. 10</figref> schematisch gezeigt. <figref idref="f0006">Fig. 10</figref> zeigt einen Wiedergaberaum 200, in dem eine so genannte 5.1-Audioanlage angeordnet ist. Die 5.1-Audioanlage umfasst einen Mitte-Lautsprecher 201, einen Vorne-Links-Lautsprecher 202, einen Vorne-Rechts-Lautsprecher 203, einen Hinten-Links-Lautsprecher 204 und einen Hinten-Rechts-Lautsprecher 205. Eine 5.1-Audioanlage<!-- EPO <DP n="2"> --> hat einen zusätzlichen Subwoofer 206, der auch als Low-Frequency-Enhancement-Kanal bezeichnet wird. Im so genannten "Sweet Spot" des Wiedergaberaums 200 befindet sich ein Zuhörer 207 , der einen Kopfhörer 208 trägt, welcher einen linken Kopfhörer-Lautsprecher 209 und einen rechten Kopfhörer-Lautsprecher 210 aufweist.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> gezeigte Verarbeitungseinrichtung ist nunmehr ausgebildet, um jeden Kanal 1, 2, 3 der Multikanal-Eingänge 20 mit einem Filter H<sub>iL</sub>, der den Schallkanal vom Lautsprecher zum linken Lautsprecher 209 in <figref idref="f0006">Fig. 10</figref> beschreibt, zu filtern, und um denselben Kanal ferner mit einem Filter H<sub>iR</sub> zu filtern, der den Schall von einem der fünf Lautsprecher zum rechten Ohr bzw. zum rechten Lautsprecher 210 des Kopfhörers 208 darstellt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Wäre beispielsweise der Kanal 1 in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> der vordere linke Kanal, der durch den Lautsprecher 202 in <figref idref="f0006">Fig. 10</figref> ausgestrahlt wird, so würde das Filter H<sub>iL</sub> den durch eine gestrichelte Linie 212 angedeuteten Kanal darstellen, während das Filter H<sub>1R</sub> den durch eine gestrichelte Linie 213 dargestellten Kanal wiedergeben würde. Wie es in <figref idref="f0006">Fig. 10</figref> beispielsweise durch eine gestrichelte Linie 214 angedeutet ist, erhält der linke Kopfhörerlautsprecher 209 nicht nur den Direktschall, sondern auch frühe Reflexionen an einer Rand des Wiedergaberaums und natürlich auch späte Reflexionen, die in einem diffusen Nachhall ausgedrückt werden.</p>
<p id="p0007" num="0007">Eine solche Filterdarstellung ist in <figref idref="f0007">Fig. 11</figref> dargestellt. Insbesondere zeigt <figref idref="f0007">Fig. 11</figref> ein schematisches Beispiel für eine Impulsantwort eines Filters, beispielsweise des Filters H<sub>1L</sub> von <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> dar. Der Direktschall, der durch die Linie 212 in <figref idref="f0007">Fig. 11</figref> dargestellt ist, wird durch einen Peak am Anfang des Filters dargestellt, während frühe Reflexionen, wie sie beispielsweise durch 214 in <figref idref="f0006">Fig. 10</figref> dargestellt sind, durch einen mittleren Bereich mit mehreren (diskreten) kleineren Peaks in <figref idref="f0007">Fig. 11</figref> wiedergegeben werden. Der diffuse Nachhall ist dann typischerweise nicht<!-- EPO <DP n="3"> --> mehr nach einzelnen Peaks aufgelöst, da der Schall des Lautsprechers 202 prinzipiell beliebig oft reflektiert wird, wobei die Energie natürlich mit jeder Reflexion und zusätzlicher Ausbreitungsstrecke weiter abnimmt, wie es durch die abnehmende Energie im hinteren Abschnitt, der mit "diffuser Nachhall" in <figref idref="f0007">Fig. 11</figref> bezeichnet ist, dargestellt ist.</p>
<p id="p0008" num="0008">Jedes der in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> gezeigten Filter umfasst daher eine Filter-Impulsantwort, die in etwa einen Verlauf hat, wie er durch die schematische Impulsantwortdarstellung in <figref idref="f0007">Fig. 11</figref> wiedergegeben ist. Selbstverständlich wird die einzelne Filter-Impulsantwort vom Wiedergaberaum, der Positionierung der Lautsprecher, eventueller Dämpfungseigenschaften im Wiedergaberaum z. B. aufgrund mehrerer anwesender Personen oder im Wiedergaberaum befindlichen Möbeln etc. sowie idealerweise auch von den Eigenschaften der einzelnen Lautsprecher 201 bis 206 abhängen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Tatsache, dass sich die Signale von allen Lautsprechern am Ohr des Zuhörers 207 superponieren, wird durch die Addierer 22 und 23 in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> dargestellt. Es wird also jeder Kanal mit einem entsprechenden Filter für das linke Ohr gefiltert, um dann die von den Filtern ausgegebenen Signale, die alle für das linke Ohr bestimmt sind, einfach aufzuaddieren, um das Kopfhörer-Ausgangssignal für das linke Ohr L zu erhalten. Analog wird eine Addition durch den Addierer 23 für das rechte Ohr bzw. für den rechten Kopfhörer-Lautsprecher 210 in <figref idref="f0006">Fig. 10</figref> vorgenommen, um durch Überlagerung sämtlicher mit einem entsprechenden Filter für das rechte Ohr gefilterten Lautsprecher-Signale das Kopfhörer-Ausgangssignal für das rechte Ohr zu erhalten.</p>
<p id="p0010" num="0010">Aufgrund der Tatsache, dass es neben dem Direktschall auch frühe Reflexionen und insbesondere auch einen diffusen Nachhall gibt, welche insbesondere für die Raumwahrnehmung von großer Bedeutung sind, damit der Ton nicht synthetisch oder "hölzern" klingt, sondern dem Hörer das Gefühl vermittelt,<!-- EPO <DP n="4"> --> er sitzt wirklich in einem Konzertsaal mit seinen akustischen Eigenschaften, werden die Impulsantworten der einzelnen Filter 21 alle eine beträchtliche Länge annehmen. Die Faltung jedes einzelnen Multi-Kanals der Multikanal-Darstellung mit zwei Filtern führt daher bereits zu einer erheblichen Rechenaufgabe. Da für jeden einzelnen Multi-Kanal zwei Filter benötigt werden, nämlich einer für das linke Ohr und ein anderer für das rechte Ohr, werden, wenn der Subwoofer-Kanal ebenfalls eigens behandelt wird, für eine Kopfhörer-Wiedergabe einer 5.1-Multikanal-Darstellung insgesamt 12 voneinander unterschiedliche Filter benötigt. Alle Filter haben, wie es aus <figref idref="f0007">Fig. 11</figref> ersichtlich ist, eine sehr lange Impulsantwort, um nicht nur den Direktschall sondern auch frühe Reflexionen und den diffusen Nachhall berücksichtigen zu können, der einem Audiostück eigentlich erst die richtige Klangwiedergabe und einen guten Raumeindruck verleiht.</p>
<p id="p0011" num="0011">Um das bekannte Konzept in die Realität umzusetzen, wird daher, wie es in <figref idref="f0006">Fig. 10</figref> gezeigt ist, neben einem Multikanalspieler 220 die sehr aufwendige virtuelle Tonverarbeitung 222 benötigt, die die Signale für die beiden Lautsprecher 209 und 210, die durch Leitungen 224 und 226 in <figref idref="f0006">Fig. 10</figref> dargestellt sind, liefert.</p>
<p id="p0012" num="0012">Kopfhörer-Anlagen zum Erzeugen eines Multikanal-Kopfhörer-Sounds sind daher aufwendig, sperrig und teuer, was an der hohen Rechenleistung, am hohen Strombedarf für die nötige hohe Rechenleistung und am hohen Arbeitsspeicherbedarf für die durchzuführenden Bewertungen mit der Impulsantwort und am damit verbundenen großen Volumen oder teuren Bausteinen für das Abspielgerät liegt. Solche Anwendungen sind daher an Home-PC-Soundkarten bzw. Laptop-Soundkarten oder auch Heim-Stereo-Anlagen gebunden.</p>
<p id="p0013" num="0013">Insbesondere ist dem immer größer werdenden Markt an mobilen Abspielgeräten, wie beispielsweise mobilen CD-Playern oder insbesondere den Hardware-Playern bleibt der Multikanal-Kopfhörer-Sound<!-- EPO <DP n="5"> --> verschlossen, da die Rechenanforderungen zum Filtern der Multi-Kanäle mit z. B. 12 unterschiedlichen Filtern sowohl im Hinblick auf die Prozessorressourcen als auch im Hinblick auf den Stromverbrauch der typischerweise batteriebetriebenen Geräte nicht in dem Preissegment realisierbar sind. Hier geht es um ein Preissegment am unteren (niedrigen) Ende der Skala. Gerade dieses Preissegment ist aber aufgrund der großen Stückzahlen wirtschaftlich sehr interessant.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Die nachveröffentlichte <patcit id="pcit0003" dnum="EP1768451A1"><text>EP 1 768 451 A1</text></patcit> offenbart eine Vorrichtung zum Codieren eines akustischen Signals und eine Vorrichtung zum Decodieren eines akustischen Signals. Eine Koeffiziententabelle hält Koeffizienten in der Form einer Matrix mit zwei Zeilen und n-Spalten, wobei die Koeffizienten Head-Related-Transfer-Charakteristika simulieren, die zu verwenden sind, wenn ein Signal zu reproduzieren ist. In einer ersten Signalausgabeeinheit wird ein N-Kanal-Frequenzbereichsignal in ein Zwei-Kanal-Downmix-Signal umgesetzt, und zwar gemäß der Koeffiziententabelle. Außerdem existiert eine zweite Signalausgabeeinheit zum Erzeugen von Hilfsinformationen, die zu verwenden sind, um nur die Kanalsignale basierend auf einem Zweikanal-Downmix-Signal zu rekonstruieren, wodurch es möglich wird, dass das Downmix-Signal gemäß einer erwünschten Übertragungsfunktion gefiltert wird. Ein Decodierer reproduziert das ursprüngliche Multikanalsignal durch Reproduzieren der ursprünglichen Multikanalsignalrauminformation, die dann zur Rekonstruktion des Multikanal-Signals verwendet wird.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein effizientes Signalverarbeitungskonzept zu liefern, das eine Kopfhörer-Wiedergabe in Multikanal-Qualität auch auf einfachen Wiedergabegeräten ermöglicht.</p>
<p id="p0016" num="0016">Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung zum Erzeugen eines codierten Stereo-Signals nach Patentanspruch 1 oder durch ein Verfahren zum Erzeugen eines codierten Stereo-Signals nach Patentanspruch 10 oder ein Computer-Programm nach Patentanspruch 11 gelöst.</p>
<p id="p0017" num="0017">Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass der hoch qualitative und attraktive Multikanal-Kopfhörer-Sound allen verfügbaren Abspielgeräten, wie beispielsweise CD-Playern oder Hardware-Playern, dadurch zur Verfügung gestellt werden kann, dass aus einer Multikanal-Darstellung eines Audiostücks oder Audiodatenstroms, also beispielsweise einer 5.1-Darstellung eines Audiostücks außerhalb eines Hardware-Players, also z. B. in einem rechenstarken Computer eines Providers einer Kopfhörer-Signalverarbeitung unterzogen. Erfindungsgemäß wird das Ergebnis Kopfhörer-Signalverarbeitung jedoch nicht einfach abgespielt, sondern einem typischen Audio-Stereo-Codierer zugeführt, der dann aus dem linken Kopfhörerkanal und dem rechten Kopfhörerkanal ein codiertes Stereosignal erzeugt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Dieses codierte Stereosignal kann dann, wie jedes andere codierte Stereosignal, das keine Multikanaldarstellung aufweist,<!-- EPO <DP n="8"> --> dem Hardware-Player oder z. B. einem mobilen CD-Player in Form einer CD zugeführt werden. Das Wiedergabegerät wird dann den Benutzer mit einem Kopfhörer-Multikanal-Sound versorgen, ohne dass irgendwelche zusätzlichen Ressourcen bzw. Einrichtungen an bereits bestehenden Geräten hinzugefügt werden müssen. Erfindungsgemäß wird das Ergebnis der Kopfhörer-Signalverarbeitung, also das linke und das rechte Kopfhörersignal nicht, wie im Stand der Technik, in einem Kopfhörer wiedergegeben, sondern codiert und als codierte Stereo-Daten ausgegeben.</p>
<p id="p0019" num="0019">Eine solche Ausgabe kann eine Speicherung, eine Übertragung oder irgendetwas ähnliches sein. Eine solche Datei mit codierten Stereodaten kann dann ohne weiteres jedem beliebigen für Stereo-Wiedergabe ausgebildeten Wiedergabegerät zugeführt werden, ohne dass der Benutzer irgendwelche Änderungen an seinem Gerät durchführen müsste.</p>
<p id="p0020" num="0020">Das erfindungsgemäße Konzept, aus dem Ergebnis der Kopfhörer-Signalverarbeitung ein codiertes Stereo-Signal zu erzeugen, ermöglicht es somit, dass die Multikanal-Darstellung, die eine wesentlich bessere und lebensnahere Qualität für einen Benutzer liefert, auch auf allen einfachen und sehr stark verbreiteten und in Zukunft noch stärker verbreiteten Hardware-Playern eingesetzt werden kann.</p>
<p id="p0021" num="0021">Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird von einer codierten Multikanal-Darstellung ausgegangen, also einer Parameterdarstellung, die einen oder typischerweise zwei Basiskanäle aufweist, und die ferner Parameterdaten aufweist, um auf der Basis der Basiskanäle und der Parameterdaten die Multi-Kanäle der Multikanaldarstellung zu erzeugen. Nachdem ein Frequenzbereichbasiertes Verfahren zur Multikanal-Decodierung bevorzugt wird, wird erfindungsgemäß die Kopfhörer-Signalverarbeitung nicht in dem Zeitbereich durch Faltung des Zeitsignals mit der Impulsantwort durchgeführt, sondern im Frequenzbereich durch Multiplikation mit der Filter-Übertragungsfunktion.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0022" num="0022">Dies ermöglicht die Einsparung von wenigstens einer Rücktransformation vor der Kopfhörer-Signalverarbeitung und ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn auch der nachfolgende Stereo-Codierer im Frequenzbereich arbeitet, sodass dann, ohne dass jemals in den Zeitbereich gegangen werden muss, die Stereo-Codierung des Kopfhörer-Stereo-Signals ebenfalls ohne Gang in den Zeitbereich erfolgen kann. Die Verarbeitung von der Multikanal-Darstellung bis zum codierten Stereosignal ohne Einschaltung eines Zeitbereichs oder durch eine wenigstens reduzierte Anzahl von Transformationen ist nicht nur im Hinblick auf die Rechenzeiteffizienz interessant, sondern grenzt Qualitätsverluste ein, da weniger Verarbeitungsstufen auch weniger Artefakte in das Audiosignal einführen.</p>
<p id="p0023" num="0023">Insbesondere bei Block-basierten Verfahren, die unter Berücksichtigung einer psychoakustischen Maskierungsschwelle quantisieren, wie es für den Stereo-Codierer bevorzugt wird, ist es wichtig, so viel Tandem-Codierungs-Artefakte als möglich zu verhindern.</p>
<p id="p0024" num="0024">Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird als Multikanal-Darstellung eine BCC-Darstellung mit einem oder vorzugsweise zwei Basiskanälen verwendet. Nachdem das BCC-Verfahren im Frequenzbereich arbeitet, werden die Multi-Kanäle nicht, wie beim BCC-Decodierer üblich, nach ihrer Synthese in den Zeitbereich transformiert. Stattdessen wird die blockweise vorliegende Spektraldarstellung der Multikanäle verwendet und der Kopfhörer-Signalverarbeitung unterzogen. Hierzu werden die Übertragungsfunktionen der Filter verwendet, also die Fourier-Transformierten der Impulsantworten, um eine Multiplikation zwischen der Spektraldarstellung der Multi-Kanäle und den Filter-Übertragungsfunktionen durchzuführen. Sofern die Impulsantworten der Filter zeitlich länger als ein Block von Spektralkomponenten am Ausgang des BCC-Decodierers sind, wird eine blockweise Filterverarbeitung bevorzugt, bei der die Impulsantworten der Filter im Zeitbereich<!-- EPO <DP n="10"> --> getrennt werden und blockweise transformiert werden, um dann entsprechende für solche Maßnahmen nötige Gewichtungen der Spektren durchzuführen, wie sie beispielsweise in der <patcit id="pcit0004" dnum="WO9401933A"><text>WO 94/01933</text></patcit> offenbart sind.</p>
<p id="p0025" num="0025">Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend Bezug nehmend auf die beiliegenden Zeichnungen detailliert erläutert. Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Erzeugen eines codierten Stereo-Signals;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine Detaildarstellung einer Implementierung der Kopfhörer-Signalverarbeitung von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>einen bekannten Joint-Stereo-Codierer zum Erzeugen von Kanaldaten und parametrischen Multikanal-Informationen;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine Darstellung eines Schemas zum Bestimmen von ICLD-, ICTD- und ICC-Parametern für eine BCC-Codierung/Decodierung;</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine Blockdiagrammdarstellung einer BCC-Codierer/Decodierer-Kette;</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>ein Blockdiagramm einer Implementierung des BCC-Synthese-Blocks von <figref idref="f0004">Fig. 5</figref>;</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>eine Kaskadierung zwischen einem Multikanal-Decodierer und der Kopfhörer-Signalverarbeitung ohne Transformation in den Zeitbereich;</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>eine Kaskadierung zwischen der Kopfhörer-Signalverarbeitung und einem Stereo-Codierer ohne Transformation in den Zeitbereich;<!-- EPO <DP n="11"> --></dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>ein Prinzip-Blockdiagramm eines bevorzugten Stereo-Codierers;</dd>
<dt>Fig. 10</dt><dd>eine Prinzipdarstellung eines WiedergabeSzenarios zum Bestimmen der Filterfunktionen von <figref idref="f0002">Fig. 2</figref>;</dd>
<dt>Fig. 11</dt><dd>eine prinzipielle Darstellung einer zu erwartenden Impulsantwort eines Filters, das gemäß <figref idref="f0006">Fig. 10</figref> bestimmt ist.</dd>
</dl></p>
<p id="p0026" num="0026"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt ein Prinzip-Blockschaltbild einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Erzeugen eines codierten Stereo-Signals eines Audiostücks oder Audiodatenstroms. Das Stereo-Signal umfasst in uncodierter Form einen uncodierten ersten Stereokanal 10a sowie eine uncodierten zweiten Stereo-Kanal 10b und wird aus einer Multikanal-Darstellung des Audiostücks oder Audiodatenstroms erzeugt, wobei die Multikanal-Darstellung Informationen über mehr als zwei Multi-Kanäle aufweist. Wie später noch dargestellt wird, kann die Multikanal-Darstellung in einer uncodierten oder codierten Form vorliegen. Ist die Multikanal-Darstellung in uncodierter Form vorhanden, so umfasst sie drei oder mehr Multi-Kanäle. Bei einem bevorzugten Anwendungs-Szenario umfasst die Multikanal-Darstellung fünf Kanäle und einen Subwoofer-Kanal.</p>
<p id="p0027" num="0027">Ist die Multikanal-Darstellung dagegen in einer codierten Form vorhanden, so umfasst diese codierte Form typischerweise einen oder mehrere Basis-Kanäle sowie Parameter zum Synthetisieren der drei oder mehr Multi-Kanäle aus dem einen oder den beiden Basiskanälen. Ein Multikanal-Decodierer 11 ist daher ein Beispiel für eine Einrichtung zum Bereitstellen der mehr als zwei Multi-Kanäle aus der Multikanal-Darstellung. Liegt die Multikanal-Darstellung dagegen bereits in uncodierter Form vor, also z. B. in Form von 5+1 PCM-Kanälen, so entspricht die Einrichtung zum Bereitstellen einem Eingangsanschluss für eine Einrichtung 12 zum<!-- EPO <DP n="12"> --> Durchführen einer Kopfhörer-Signalverarbeitung, um das uncodierte Stereosignal mit dem uncodierten ersten Stereo-Kanal 10a und dem uncodierten zweiten Stereo-Kanal 10b zu erzeugen.</p>
<p id="p0028" num="0028">Vorzugsweise ist die Einrichtung 12 zum Durchführen Kopfhörer-Signalverarbeitung ausgebildet, um die Multi-Kanäle der Multikanal-Darstellung jeweils mit einer ersten Filterfunktion für den ersten Stereo-Kanal und mit einer zweiten Filterfunktion für den zweiten Stereo-Kanal zu bewerten und bewertete Multi-Kanäle jeweils aufzuaddieren, um den uncodierten ersten Stereo-Kanal und den uncodierten zweiten Stereo-Kanal zu erhalten, wie es anhand von <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> dargestellt worden ist. Der Einrichtung 12 zum Durchführen der Kopfhörer-Signalverarbeitung ist ein Stereo-Codierer 13 nachgeschaltet, der ausgebildet ist, um den ersten uncodierten Stereo-Kanal 10a und den zweiten uncodierten Stereo-Kanal 10b zu codieren, um das codierte Stereo-Signal an einem Ausgang 14 des Stereo-Codierers 13 zu erhalten. Der Stereo-Codierer führt eine Datenraten-Reduktion durch, sodass eine Datenrate, die zum Übertragen des codierten Stereo-Signals nötig ist, kleiner als eine Datenrate ist, die zum Übertragen des uncodierten Stereo-Signals nötig ist.</p>
<p id="p0029" num="0029">Erfindungsgemäß wird somit ein Konzept erreicht, das es ermöglicht, Mehrkanalton, der auch als "Surround" bezeichnet wird, über einfache Abspielgeräte, wie beispielsweise Hardware-Player, Stereo-Kopfhörern zuzuführen.</p>
<p id="p0030" num="0030">Als einfache Kopfhörer-Signalverarbeitung kann z. B. die Summe bestimmter Kanäle gebildet werden, um die Ausgangskanäle für die Stereo-Daten zu erhalten. Verbesserte Verfahren arbeiten mit komplexeren Algorithmen, die wiederum eine bessere Qualität der Wiedergabe erreichen.</p>
<p id="p0031" num="0031">Es sei darauf hingewiesen, dass es das erfindungsgemäße Konzept ermöglicht, dass die rechenaufwendigen Schritte zum Multikanal-Decodieren und zum Durchführen der Kopfhörer-Signalverarbeitung<!-- EPO <DP n="13"> --> nicht im Abspielgerät selbst durchgeführt werden, sondern extern durchgeführt werden. Das Ergebnis des erfindungsgemäßen Konzepts ist eine codierte Stereo-Datei, die beispielsweise ein MP3-File, ein AAC-File, ein HE-AAC-File oder irgendein anderes Stereo-File ist.</p>
<p id="p0032" num="0032">Bei anderen Ausführungsbeispielen können auch die Multikanal-Decodierung, die Kopfhörer-Signalverarbeitung und die Stereo-Codierung auf unterschiedlichen Geräten ausgeführt werden, da die Ausgangsdaten bzw. Eingangsdaten der einzelnen Blöcke leicht portierbar und standardisiert erzeugbar und abspeicherbar sind.</p>
<p id="p0033" num="0033">Nachfolgend wird Bezug nehmend auf <figref idref="f0005">Fig. 7</figref> eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt, bei der der Multikanal-Decodierer 11 eine Filterbank oder eine FFT-Funktion aufweist, derart, dass die Multikanal-Darstellung im Frequenzbereich geliefert wird. Im Einzelnen werden die einzelnen Multi-Kanäle als Blöcke von Spektralwerten für jeden Kanal separat erzeugt. Erfindungsgemäß wird dann die Kopfhörer-Signalverarbeitung nicht im Zeitbereich durch Faltung der zeitlichen Kanäle mit den Filter-Impulsantworten durchgeführt, sondern es wird eine Multiplikation der Frequenzbereichs-Darstellung der Multikanäle mit einer Spektraldarstellung der Filter-Impulsantwort durchgeführt. Am Ausgang der Kopfhörer-Signalverarbeitung wird dann ein uncodiertes Stereosignal erreicht, das jedoch nicht im Zeitbereich vorliegt, sondern das einen linken und einen rechten Stereo-Kanal umfasst, wobei ein solcher Stereo-Kanal als Folge von Blöcken von Spektralwerten gegeben ist, wobei jeder Block von Spektralwerten ein Kurzzeitspektrum des Stereo-Kanals darstellt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Bei dem in <figref idref="f0005">Fig. 8</figref> gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Kopfhörer-Signalverarbeitungs-Block 12 eingangsseitig entweder mit Zeitbereichs- oder Frequenzbereichsdaten versorgt. Ausgangsseitig werden die uncodierten Stereo-Kanäle<!-- EPO <DP n="14"> --> im Frequenzbereich, also wieder als Folge von Blöcken von Spektralwerten erzeugt. Als Stereo-Codierer 13 wird in diesem Fall ein Stereo-Codierer bevorzugt, der Transformations-basiert ist, der also Spektralwerte verarbeitet, ohne dass zwischen der Kopfhörer-Signalverarbeitung 12 und dem Stereo-Codierer 13 eine Frequenz/Zeit-Umsetzung und eine anschließende Zeit-Frequenz-Umsetzung erforderlich ist. Ausgangsseitig gibt der Stereo-Codierer 13 dann eine Datei mit dem codierten Stereosignal aus, die neben Seiteninformationen eine codierte Form von Spektralwerten umfasst.</p>
<p id="p0035" num="0035">Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird auf dem Weg von der Multikanal-Darstellung am Eingang des Blocks 11 von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> bis zur codierten Stereo-Datei am Ausgang 14 der Einrichtung von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> eine durchgehende Frequenzbereichs-Verarbeitung durchgeführt, ohne dass eine Umsetzung in den Zeitbereich und gegebenenfalls wieder eine Umsetzung in den Frequenzbereich zu erfolgen hat. Wird als Stereo-Codierer ein MP3-Codierer oder ein AAC-Codierer eingesetzt, so wird bevorzugt, das Fourier-Spektrum am Ausgang des Kopfhörer-Signalverarbeitungs-Blocks in ein MDCT-Spektrum umzusetzen. Damit wird erfindungsgemäß sichergestellt, dass die Phaseninformationen, die für die Faltung/Bewertung der Kanäle im Kopfhörer-Signalverarbeitungs-Block exakt benötigt werden, in die nicht derart phasen-korrekt arbeitende MDCT-Darstellung umgerechnet werden, sodass für den Stereo-Codierer im Gegensatz zu einem normalen MP3-Codierer oder einem normalen AAC-Codierer keine Einrichtung zum Umsetzen von Zeitbereich in den Frequenzbereich, also in das MDCT-Spektrum benötigt wird.</p>
<p id="p0036" num="0036"><figref idref="f0005">Fig. 9</figref> zeigt ein allgemeines Blockschaltbild für einen bevorzugten Stereo-Codierer. Der Stereo-Codierer umfasst eingangsseitig ein Joint-Stereo-Modul 15, das vorzugsweise adaptiv bestimmt, ob eine gemeinsame Stereocodierung beispielsweise in Form einer Mitte/Seite-Codierung einen höheren Codiergewinn liefert als eine getrennte Verarbeitung<!-- EPO <DP n="15"> --> von linkem und rechtem Kanal. Das Joint-Stereo-Modul 15 kann ferner ausgebildet sein, um eine Intensity-Stereo-Codierung durchzuführen, wobei eine Intensity-Stereo-Codierung insbesondere bei höheren Frequenzen einen beträchtlichen Codiergewinn liefert, ohne dass hörbare Artefakte auftreten. Der Ausgang des Joint-Stereo-Moduls 15 wird dann unter Verwendung verschiedener weiterer Redundanz-reduzierender Maßnahmen, wie beispielsweise einer TNS-Filterung, einer Rauschsubstitution etc. weiterverarbeitet, um dann die Ergebnisse einem Quantisierer 16 zuzuführen, der unter Verwendung einer psychoakustischen Maskierungsschwelle eine Quantisierung der Spektralwerte erreicht. Die Quantisierer-Schrittweite ist dabei derart gewählt, dass das durch das Quantisieren eingeführte Rauschen unterhalb der psychoakustischen Markierungsschwelle bleibt, sodass eine Datenratenreduktion erreicht wird, ohne dass die durch die verlustbehaftete Quantisierung eingeführten Verzerrungen hörbar werden. Dem Quantisierer 16 ist schließlich ein Entropie-Codierer 17 nachgeschaltet, der eine verlustlose Entropie-Codierung der quantisierten Spektralwerte durchführt. Am Ausgang des Entropie-Codierers liegt dann das codierte Stereosignal vor, das neben den Entropie-codierten Spektralwerten zur Decodierung nötige Seiteninformationen umfasst.</p>
<p id="p0037" num="0037">Nachfolgend wird auf bevorzugte Implementierungen des Multikanal-Decodierers bzw. auf bevorzugte Multikanal-Darstellungen anhand der <figref idref="f0003 f0004">Fig. 3 bis 6</figref> eingegangen.</p>
<p id="p0038" num="0038">So existieren in der Technik viele Techniken zum Reduzieren der Datenmenge, die zur Übertragung eines Multikanal-Audiosignals benötigt wird. Solche Techniken werden Joint-Stereo-Techniken genannt. Zu diesem Zweck wird auf <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> verwiesen, die eine Joint-Stereo-Vorrichtung 60 zeigt. Diese Vorrichtung kann eine Vorrichtung sein, die beispielsweise die Intensity-Stereo- (IS-) Technik oder die Binaural Cue Codiertechnik (BCC) implementiert. Ein solches Gerät empfängt üblicherweise als Eingangssignal zumindest zwei<!-- EPO <DP n="16"> --> Kanäle CH1, CH2, .... CHn, und gibt einen einzigen Trägerkanal sowie parametrische Multikanalinformationen aus. Die parametrischen Daten sind so definiert, dass in einem Decodierer eine Approximation eines Ursprungskanals (CH1, CH2, ..., CHn) berechnet werden kann.</p>
<p id="p0039" num="0039">Normalerweise wird der Trägerkanal Subband-Abtastwerte, Spektralkoeffizienten, Zeitbereichsabtastwerte etc. umfassen, die eine relativ feine Darstellung des zugrundeliegenden Signals liefern, während die parametrischen Daten keine solchen Abtastwerte oder Spektralkoeffizienten umfassen, sondern Steuerparameter zum Steuern eines bestimmten Rekonstruktionsalgorithmus, wie beispielsweise Gewichten durch Multiplizieren, durch Zeitverschieben, durch Frequenzverschieben, etc. Die parametrischen Multikanalinformationen umfassen daher eine relativ grobe Darstellung des Signals oder des zugeordneten Kanals. In Zahlen ausgedrückt beträgt die Menge an Daten, die von einem Trägerkanal benötigt wird, eine Menge von etwa 60 bis 70 kBit/s, während die Menge an Daten, die durch parametrische Seiteninformationen für einen Kanal benötigt wird, im Bereich von 1,5 bis 2,5 kBit/s ist. Es sei darauf hingewiesen, dass die vorstehenden Zahlen für komprimierte Daten gelten. Selbstverständlich benötigt ein nicht-komprimierter CD-Kanal Datenraten im Bereich von etwa dem Zehnfachen. Ein Beispiel für parametrische Daten sind die bekannten Skalenfaktoren, Intensity-Stereo-Informationen oder BCC-Parameter, wie es nachfolgend dargelegt wird.</p>
<p id="p0040" num="0040">Die Technik der Intensity-Stereo-Codierung ist in dem AES-Preprint 3799, "<nplcit id="ncit0002" npl-type="s"><text>Intensity Stereo Coding", J. Herre, K.H. Brandenburg, D. Lederer, Februar 1994</text></nplcit>, Amsterdam beschrieben. Allgemein basiert das Konzept von Intensity Stereo auf einer Hauptachsentransformation, die auf Daten beider stereophoner Audiokanäle durchzuführen ist. Wenn die meisten Datenpunkte um die erste Hauptachse herum konzentriert sind, kann ein Codiergewinn erreicht werden, indem beide Signale um einen bestimmten Winkel gedreht werden, bevor<!-- EPO <DP n="17"> --> die Codierung stattfindet. Dies ist jedoch nicht immer für reale stereophone Reproduktionstechniken gegeben. Daher wird diese Technik dahingehend modifiziert, dass die zweite orthogonale Komponente von der Übertragung in dem Bitstrom ausgeschlossen wird. Somit bestehen die rekonstruierten Signale für den linken und den rechten Kanal aus unterschiedlich gewichteten oder skalierten Versionen desselben übertragenen Signals. Dennoch unterscheiden sich die rekonstruierten Signale in ihrer Amplitude, sie sind jedoch identisch im Hinblick auf ihre Phaseninformationen. Die Energie-Zeit-Hüllkurven beider ursprünglicher Audiokanäle werden jedoch durch die selektive Skalierungsoperation beibehalten, die typischerweise auf frequenzselektive Art und Weise arbeitet. Dies entspricht der menschlichen Wahrnehmung des Schalls bei hohen Frequenzen, wo die dominanten räumlichen Informationen durch die Energiehüllkurven bestimmt werden.</p>
<p id="p0041" num="0041">Zusätzlich wird bei praktischen Implementierungen das übertragene Signal, d. h. der Trägerkanal aus dem Summensignal des linken Kanals und des rechten Kanals anstatt der Rotation beider Komponenten erzeugt. Ferner wird diese Verarbeitung, d. h. das Erzeugen von Intensity-Stereo-Parametern zum Durchführen der Skalierungsoperationen frequenzselektiv durchgeführt, d. h. unabhängig für jedes Skalenfaktorband, d. h. für jede Codiererfrequenzpartition. Vorzugsweise werden beide Kanäle kombiniert, um einen kombinierten oder "Träger"-Kanal und zusätzlich zu dem kombinierten Kanal die Intensity-Stereo-Informationen zu bilden. Die Intensity-Stereo-Informationen hängen von der Energie des ersten Kanals, der Energie des zweiten Kanals oder der Energie des kombinierten Kanals ab.</p>
<p id="p0042" num="0042">Die BCC-Technik ist in dem AES-Convention-Paper 5574 "<nplcit id="ncit0003" npl-type="s"><text>Binaural Cue Coding applied to stereo and multichannel audio compression", T. Faller, F. Baumgarte, Mai 2002, Münch</text></nplcit>en, beschrieben. Bei der BCC-Codierung wird eine Anzahl von Audioeingangskanälen in eine Spektraldarstellung umgewandelt,<!-- EPO <DP n="18"> --> und zwar unter Verwendung einer DFT-basierten Transformation mit überlappenden Fenstern. Das resultierende Spektrum wird in nicht-überlappende Abschnitte eingeteilt, von denen jeder einen Index hat. Jede Partition hat eine Bandbreite proportional zu der äquivalenten Rechteckbandbreite (ERB). Die Inter-Kanal-Pegelunterschiede (ICLD; ICLD = Inter Channel Level Differences) und die Interkanal-Zeitunterschiede (ICTD; ICTD = Inter Channel Time Differences) werden für jede Partition und für jeden Frame k ermittelt. Die ICLD und ICTD werden quantisiert und codiert, um schließlich als Seiteninformationen in einen BCC-Bitstrom zu kommen. Die Interkanal-Pegelunterschiede und die Interkanal-Zeitunterschiede sind für jeden Kanal relativ zu einem Referenzkanal gegeben. Dann werden die Parameter gemäß vorbestimmter Formeln berechnet, die von den bestimmten Partitionen des zu verarbeitenden Signals abhängen.</p>
<p id="p0043" num="0043">Auf Decodiererseite empfängt der Decodierer typischerweise ein Monosignal und den BCC-Bitstrom. Das Monosignal wird in den Frequenzbereich transformiert und in einen Raumsyntheseblock (Spatial-Syntheseblock) eingegeben, der auch decodierte ICLD- und ICTD-Werte empfängt. In dem Spatial-Syntheseblock werden die BCC-Parameter (ICLD und ICTD) verwendet, um eine Gewichtungsoperation des Monosignals durchzuführen, um die Multikanalsignale zu synthetisieren, die, nach einer Frequenz-/Zeit-Umwandlung eine Rekonstruktion des ursprünglichen Multikanal-Audiosignals darstellen.</p>
<p id="p0044" num="0044">Im Fall von BCC ist das Joint-Stereo-Modul 60 wirksam, um die kanalseitigen Informationen so auszugeben, dass die parametrischen Kanaldaten quantisierte und codierte ICLD- oder ICTD-Parameter sind, wobei einer der ursprünglichen Kanäle als Referenzkanal zum Codieren der Kanalseiteninformationen verwendet wird.</p>
<p id="p0045" num="0045">Normalerweise wird der Trägersignal aus der Summe der teilnehmenden Ursprungskanäle gebildet.<!-- EPO <DP n="19"> --></p>
<p id="p0046" num="0046">Natürlich liefern die obigen Techniken nur eine Monodarstellung für einen Decodierer, der nur den Trägerkanal verarbeiten kann, der jedoch nicht in der Lage ist, die parametrischen Daten zur Erzeugung von einer oder mehreren Approximationen von mehr als einem Eingangskanal zu verarbeiten.</p>
<p id="p0047" num="0047">Die BCC-Technik ist auch in den US-Patentveröffentlichungen <patcit id="pcit0005" dnum="US20030219130A1"><text>US 2003/0219130 A1</text></patcit>, <patcit id="pcit0006" dnum="US20030026441A1"><text>US 2003/0026441 A1</text></patcit> und <patcit id="pcit0007" dnum="US20030035553A1"><text>US 2003/0035553 A1</text></patcit> beschrieben. Zusätzlich wird auf die Fachveröffentlichung "<nplcit id="ncit0004" npl-type="s"><text>Binaural Cue Coding. Part II: Schemes and Applications", T. Faller und F. Baumgarte, IEEE Trans. On Audio and Speech Proc. Bd. 11, Nr. 6, November 2003</text></nplcit> verwiesen.</p>
<p id="p0048" num="0048">Nachfolgend wird ein typisches BCC-Schema zur Multikanalaudiocodierung detaillierter dargestellt, und zwar Bezug nehmend auf die <figref idref="f0003 f0004">Fig. 4 bis 6</figref>.</p>
<p id="p0049" num="0049"><figref idref="f0004">Fig. 5</figref> zeigt ein solches BCC-Schema zur Codierung/Übertragung von Multikanalaudiosignalen. Das Multikanalaudioeingangssignal an einem Eingang 110 eines BCC-Codierers 112 wird in einem sogenannten Downmix-Block 114 heruntergemischt. Bei diesem Beispiel ist das ursprüngliche Multikanalsignal an dem Eingang 110 ein 5-Kanal-Surround-Signal mit einem vorderen linken Kanal, einem vorderen rechten Kanal, einem linken Surround-Kanal, einem rechten Surround-Kanal und einem Mittenkanal. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung erzeugt der Downmix-Block 114 ein Summensignal durch eine einfache Addition dieser fünf Kanäle in ein Monosignal.</p>
<p id="p0050" num="0050">Andere Downmixing-Schemen sind in der Technik bekannt, so dass unter Verwendung eines Multikanal-Eingangssignals ein Downmix-Kanal mit einem einzigen Kanal erhalten wird.</p>
<p id="p0051" num="0051">Dieser einzige Kanal wird an einer Summensignalleitung 115 ausgegeben. Eine Seiteninformation, die von dem BCC-Analyseblock<!-- EPO <DP n="20"> --> 116 erhalten wird, wird auf einer Seiteninformationsleitung 117 ausgegeben.</p>
<p id="p0052" num="0052">Bei dem BCC-Analyseblock werden Interkanal-Pegelunterschiede (ICLD) und Interkanal-Zeitunterschiede (ICTD) berechnet, wie es vorstehend dargestellt worden ist. Neuerdings ist der BCC-Analyseblock 116 auch in der Lage, Interkanal-Korrelationswerte (ICC-Werte) zu berechnen. Das Summensignal und die Seiteninformationen werden in einem quantisierten und codierten Format zu einem BCC-Decodierer 120 übertragen. Der BCC-Decodierer zerlegt das übertragene Summensignal in eine Anzahl von Subbändern und führt Skalierungen, Verzögerungen und andere Verarbeitungsschritte aus, um die Subbänder der auszugebenden Multikanal-Audiokanäle zu liefern. Diese Verarbeitung wird so durchgeführt, dass die ICLD-, ICTD- und ICC-Parameter (Cues) eines rekonstruierten Multikanalsignals am Ausgang 121 mit den entsprechenden Cues für das ursprüngliche Multikanalsignal am Eingang 110 in dem BCC-Codierer 112 übereinstimmen. Zu diesem Zweck umfasst der BCC-Decodierer 120 einen BCC-Syntheseblock 122 und einen Seiteninformationenüberarbeitungsblock 123.</p>
<p id="p0053" num="0053">Nachfolgend wird der interne Aufbau des BCC-Syntheseblocks 122 Bezug nehmend auf <figref idref="f0004">Fig. 6</figref> dargestellt. Das Summensignal auf der Leitung 115 wird in eine Zeit-/Frequenz-Umwandlungseinheit oder Filterbank FB 125 eingespeist. Am Ausgang des Blocks 125 existiert eine Anzahl N von Subbandsignalen oder, in einem Extremfall, ein Block von Spektralkoeffizienten, wenn die Audio-Filterbank 125 eine 1:1-Transformation durchführt, d. h. eine Transformation, die N Spektralkoeffizienten aus N Zeitbereichsabtastwerten erzeugt.</p>
<p id="p0054" num="0054">Der BCC-Syntheseblock 122 umfasst ferner eine Verzögerungsstufe 126, eine Pegelmodifikationsstufe 127, eine Korrelationsverarbeitungsstufe 128 und eine Inversfilterbankstufe IFB 129. Am Ausgang der Stufe 129 kann das rekonstruierte<!-- EPO <DP n="21"> --> Multikanalaudiosignal mit beispielsweise fünf Kanälen im Falle eines 5-Kanal-Surroundsystems zu einem Satz von Lautsprechern 124 ausgegeben werden, wie sie in <figref idref="f0004">Fig. 5</figref> oder <figref idref="f0003">Fig. 4</figref> dargestellt sind.</p>
<p id="p0055" num="0055">Das Eingangssignal sn wird in den Frequenzbereich oder den Filterbankbereich mittels des Elements 125 umgewandelt. Das Signal, das vom Element 125 ausgegeben wird, wird derart kopiert, dass mehrere Versionen desselben Signals erhalten werden, wie es durch den Kopierknoten 130 dargestellt ist. Die Anzahl der Versionen des ursprünglichen Signals ist gleich der Anzahl der Ausgangskanäle in dem Ausgangssignal. Dann wird jede Version des ursprünglichen Signals am Knoten 130 einer bestimmten Verzögerung d<sub>1</sub>, d<sub>2</sub>, ..., d<sub>i</sub>, ... d<sub>N</sub> unterzogen. Die Verzögerungsparameter werden durch den Seiteninformationsverarbeitungsblock 123 in <figref idref="f0004">Fig. 5</figref> berechnet und von den Interkanal-Zeitunterschieden, wie sie durch den BCC-Analyseblock 116 von <figref idref="f0004">Fig. 5</figref> berechnet worden sind, abgeleitet.</p>
<p id="p0056" num="0056">Dasselbe gilt für die Multiplikationsparameter a<sub>1</sub>, a<sub>2</sub>, ..., a<sub>i</sub>, ..., a<sub>N</sub>, die ebenfalls durch den Seiteninformationsverarbeitungsblock 123 basierend auf den Interkanal-Pegelunterschieden, wie sie durch den BCC-Analyseblock 116 berechnet worden sind, berechnet werden.</p>
<p id="p0057" num="0057">Die durch den BCC-Analyseblock 116 berechneten ICC-Parameter werden zum Steuern der Funktionalität des Blocks 128 verwendet, so dass bestimmte Korrelationen zwischen den verzögerten und in ihren Pegeln manipulierten Signalen an den Ausgängen des Blocks 128 erhalten werden. Es sei hier darauf hingewiesen, dass die Reihenfolge der Stufen 126, 127, 128 von der in <figref idref="f0004">Fig. 6</figref> gezeigten Reihenfolge abweichen kann.</p>
<p id="p0058" num="0058">Es sei darauf hingewiesen, dass bei einer rahmenweisen Verarbeitung des Audiosignals auch die BCC-Analyse rahmenweise durchgeführt wird, also zeitlich variabel, und dass ferner<!-- EPO <DP n="22"> --> eine frequenzweise BCC-Analyse erhalten wird, wie es durch die Filterbank-Aufteilung aus <figref idref="f0004">Fig. 6</figref> ersichtlich ist. Dies bedeutet, dass die BCC-Parameter für jedes Spektralband erhalten werden. Dies bedeutet ferner, dass in dem Fall, in dem die Audiofilterbank 125 das Eingangssignal in beispielsweise 32 Bandpasssignale zerlegt, der BCC-Analyseblock einen Satz von BCC-Parametern für jedes der 32 Bänder erhält. Natürlich führt der BCC-Syntheseblock 122 von <figref idref="f0004">Fig. 5</figref>, der detailliert in <figref idref="f0004">Fig. 6</figref> dargestellt ist, eine Rekonstruktion durch, die auch auf den beispielhaft genannten 32 Bändern basiert.</p>
<p id="p0059" num="0059">Nachfolgend wird Bezug nehmend auf <figref idref="f0003">Fig. 4</figref> ein Szenario dargestellt, das dazu verwendet wird, um einzelne BCC-Parameter zu bestimmen. Normalerweise können die ICLD-, ICTD- und ICC-Parameter zwischen Kanalpaaren definiert werden. Es wird jedoch bevorzugt, die ICLD- und ICTD-Parameter zwischen einem Referenzkanal und jedem anderen Kanal zu bestimmen. Dies ist in <figref idref="f0003">Fig. 4A</figref> dargestellt.</p>
<p id="p0060" num="0060">ICC-Parameter können auf verschiedene Arten und Weisen definiert werden. Allgemein gesagt kann man ICC-Parameter in dem Codierer zwischen allen möglichen Kanalpaaren bestimmen, wie es in <figref idref="f0003">Fig. 4B</figref> dargestellt ist. Es wurde jedoch vorgeschlagen, nur ICC-Parameter zwischen den stärksten zwei Kanälen zu einem Zeitpunkt zu berechnen, wie es in <figref idref="f0003">Fig. 4C</figref> dargestellt ist, wo ein Beispiel gezeigt ist, bei dem zu einem Zeitpunkt ein ICC-Parameter zwischen den Kanälen 1 und 2 berechnet wird, und zu einem anderen Zeitpunkt ein ICC-Parameter zwischen den Kanälen 1 und 5 berechnet wird. Der Decodierer synthetisiert dann die Interkanalkorrelation zwischen den stärksten Kanälen in dem Decoder und verwendet bestimmte heuristische Regeln zum Berechnen und Synthetisieren der Interkanalkohärenz für die restlichen Kanalpaare.</p>
<p id="p0061" num="0061">Bezüglich der Berechnung beispielsweise der Multiplikationsparameter a<sub>1</sub>, a<sub>N</sub> basierend auf den übertragenen ICLD-Parametern<!-- EPO <DP n="23"> --> wird auf das AES-Convention-Paper Nr. 5574 Bezug genommen. Die ICLD-Parameter stellen eine Energieverteilung eines ursprünglichen Mehrkanalsignals dar. Ohne Verlust der Allgemeinheit wird es bevorzugt, wie es in <figref idref="f0003">Fig. 4A</figref> gezeigt, vier ICLD-Parameter zu nehmen, die die Energiedifferenz zwischen den jeweiligen Kanälen und dem vorderen linken Kanal darstellen. In dem Seiteninformationsverarbeitungsblock 122 werden die Multiplikationsparameter a<sub>1</sub>, ..., a<sub>N</sub> von den ICLD-Parametern so abgeleitet, dass die gesamte Energie aller rekonstruierter Ausgangskanäle dieselbe ist (oder proportional zu der Energie des übertragenen Summensignals ist).</p>
<p id="p0062" num="0062">Bei dem in <figref idref="f0005">Fig. 7</figref> gezeigten Ausführungsbeispiel wird auf die Frequenz-Zeit-Umsetzung, die durch die inversen Filterbanken IFB 129 von <figref idref="f0004">Fig. 6</figref> erreicht werden, verzichtet. Es werden stattdessen die Spektraldarstellungen der einzelnen Kanäle am Eingang dieser inversen Filterbanken verwendet und der Kopfhörer-Signalverarbeitungs-Vorrichtung von <figref idref="f0005">Fig. 7</figref> zugeführt, um ohne eine zusätzliche Frequenz/Zeit-Transformation die Bewertung der einzelnen Multi-Kanäle mit den jeweils zwei Filtern pro Multi-Kanal durchzuführen.</p>
<p id="p0063" num="0063">Im Hinblick auf eine komplette im Frequenzbereich stattfindende Verarbeitung sei darauf hingewiesen, dass dann der Multikanal-Decodierer, also z. B. die Filterbank 125 von <figref idref="f0004">Fig. 6</figref> und der Stereo-Codierer dieselbe Zeit/Frequenzauflösung haben sollen. Ferner wird es bevorzugt, ein und dieselbe Filterbank zu verwenden, was insbesondere auch dahingehend vorteilhaft ist, dass für die gesamte Verarbeitung, wie sie in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> darstellt ist, nur eine einzige Filterbank benötigt wird. In diesem Fall ergibt sich eine besonders effiziente Verarbeitung, da die Transformation im Multikanal-Decodierer und im Stereo-Encodierer nicht berechnet werden müssen.</p>
<p id="p0064" num="0064">Die Eingangsdaten bzw. Ausgangsdaten beim erfindungsgemäßen Konzept sind daher vorzugsweise im Frequenzbereich codiert<!-- EPO <DP n="24"> --> mittels Transformation/Filterbank und sind nach psychoakustischen Vorgaben unter Ausnutzung von Verdeckungseffekten codiert, wobei insbesondere im Decodierer eine spektrale Darstellung der Signale vorliegen sollte. Beispiele hierfür sind MP3-Dateien, AAC-Dateien oder AC3-Dateien. Die Eingangsdaten bzw. Ausgangsdaten können jedoch auch durch Summen- und Differenzbildung codiert sein, wie es bei so genannten matrizierten Verfahren der Fall ist. Beispiele hierfür sind Dolby ProLogic, Logic7 oder Circle Surround. Die Daten insbesondere der Multikanaldarstellung können zusätzlich mit parametrischen Verfahren codiert sein, wie es bei MP3 Surround der Fall ist, wobei dieses Verfahren auf der BCC-Technik basiert.</p>
<p id="p0065" num="0065">Abhängig von den Gegebenheiten kann das erfindungsgemäße Verfahren zum Erzeugen in Hardware oder in Software implementiert werden. Die Implementierung kann auf einem digitalen Speichermedium, insbesondere einer Diskette oder CD mit elektronisch auslesbaren Steuersignalen erfolgen, die so mit einem programmierbaren Computersystem zusammenwirken können, dass das Verfahren ausgeführt wird. Allgemein besteht die Erfindung somit auch in einem Computer-Programm-Produkt mit einem auf einem maschinenlesbaren Träger gespeicherten Programmcode zur Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens, wenn das Computer-Programm-Produkt auf einem Rechner abläuft. In anderen Worten ausgedrückt kann die Erfindung somit als ein Computer-Programm mit einem Programmcode zur Durchführung des Verfahrens realisiert werden, wenn das Computer-Programm auf einem Computer abläuft. </p>
</description><!-- EPO <DP n="25"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Vorrichtung zum Erzeugen eines codierten Stereo-Signals eines Audiostücks oder Audiodatenstroms mit einem ersten Stereo-Kanal und einem zweiten Stereo-Kanal aus einer Multikanal-Darstellung des Audiostücks oder Audiodatenstroms, die Informationen über mehr als zwei Multi-Kanäle aufweist, mit folgenden Merkmalen:
<claim-text>einer Einrichtung (11) zum Bereitstellen der mehr als zwei Multi-Kanäle aus der Multikanal-Darstellung;</claim-text>
<claim-text>einer Einrichtung (12) zum Durchführen einer Kopfhörer-Signalverarbeitung, um ein uncodiertes Stereosignal mit einem uncodierten ersten Stereo-Kanal (10a) und einem uncodierten zweiten Stereo-Kanal (10b) zu erzeugen, wobei die Einrichtung (12) zum Durchführen ausgebildet ist,</claim-text>
<claim-text>um jeden Multi-Kanal mit einer ersten Filterfunktion (H<sub>iL</sub>), die von einer virtuellen Position eines Lautsprechers zum Wiedergeben des Multi-Kanals und einer virtuellen ersten Ohrposition eines Hörers abgeleitet ist, für den ersten Stereo-Kanal und mit einer zweiten Filterfunktion (H<sub>iR</sub>), die von einer virtuellen Position des Lautsprechers und einer virtuellen zweiten Ohrposition des Hörers abgeleitet ist, für den zweiten Stereo-Kanal zu bewerten, um für jeden Multi-Kanal einen ersten bewerteten Kanal und einen zweiten bewerteten Kanal zu erzeugen, wobei die beiden virtuellen Ohrpositionen des Hörers unterschiedlich sind,</claim-text>
<claim-text>um die bewerteten ersten Kanäle aufzuaddieren (22), um den uncodierten ersten Stereo-Kanal (10a) zu erhalten, und<!-- EPO <DP n="26"> --></claim-text>
<claim-text>um die bewerteten zweiten Kanäle aufzuaddieren (23), um den uncodierten zweiten Stereo-Kanal (10b) zu erhalten;</claim-text>
<claim-text>um die erste Filterfunktion (H<sub>iL</sub>), die Direktschall, Reflexionen und diffusen Nachhall berücksichtigt, und die zweite Filterfunktion (H<sub>iR</sub>), die Direktschall, Reflexionen und diffusen Nachhall berücksichtigt, zu verwenden, und</claim-text>
<claim-text>einem Stereo-Codierer (13) zum Codieren des uncodierten ersten Stereo-Kanals (10a) und des uncodierten zweiten Stereo-Kanals (10b), um das codierte Stereo-Signal (14) zu erhalten, wobei der Stereo-Codierer derart ausgebildet ist, dass eine Datenrate, die zum Übertragen des codierten Stereo-Signals nötig ist, kleiner als eine Datenrate ist, die zum Übertragen des uncodierten Stereo-Signals nötig ist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die erste und die zweite Filterfunktion einer Filterimpulsantwort entsprechen, die einen Peak bei einem kleinen Zeitwert, der den Direktschall darstellt, mehrere kleinere Peaks bei mittleren Zeitwerten, die die Reflexionen darstellen, und einen kontinuierlichen Bereich, der nicht mehr nach einzelnen Peaks aufgelöst ist und den diffusen Nachhall darstellt, aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
bei der die Multikanal-Darstellung einen oder mehrere Basiskanäle sowie Parameterinformationen zum Berechnen der Multi-Kanäle aus einem oder mehreren Basiskanälen aufweist, und<br/>
bei der die Einrichtung (11) zum Bereitstellen ausgebildet ist, um aus dem einen oder den mehreren Basiskanälen<!-- EPO <DP n="27"> --> und den Parameterinformationen die wenigstens drei Multi-Kanäle zu berechnen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Vorrichtung nach Anspruch 3,<br/>
bei der die Einrichtung (11) zum Bereitstellen ausgebildet ist, um ausgangsseitig eine blockweise Frequenzbereichsdarstellung für jeden Multikanal zu liefern, und<br/>
bei der die Einrichtung (12) zum Durchführen ausgebildet ist, um die blockweise Frequenzbereichs-Darstellung mit einer Frequenzbereichs-Darstellung der ersten und der zweiten Filterfunktion zu bewerten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
bei der die Einrichtung (12) zum Durchführen ausgebildet ist, um eine blockweise Frequenzbereichs-Darstellung des uncodierten ersten Stereokanals und des uncodierten zweiten Stereo-Kanals zu liefern, und<br/>
bei der der Stereo-Codierer (13) ein Transformationsbasierter Codierer ist und ferner ausgebildet ist, um die blockweise Frequenzbereichsdarstellung des uncodierten ersten Stereo-Kanals und des uncodierten zweiten Stereo-Kanals ohne eine Umsetzung von der Frequenzbereichs-Darstellung in eine zeitliche Darstellung zu verarbeiten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
bei der der Stereo-Codierer (13) ausgebildet ist, um eine gemeinsame Stereo-Codierung (15) des ersten und des zweiten Stereokanals durchzuführen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<!-- EPO <DP n="28"> -->bei der der Stereo-Codierer (13) ausgebildet ist, um einen Block von Spektralwerten unter Verwendung einer psychoakustischen Maskierungsschwelle zu quantisieren (16) und einer Entropie-Codierung (17) zu unterziehen, um das codierte Stereo-Signal zu erhalten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
bei der die Einrichtung (11) zum Bereitstellen als BCC-Decodierer ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
bei der die Einrichtung (11) zum Bereitstellen als Multikanal-Decodierer ausgebildet ist, der eine Filterbank mit mehreren Ausgängen aufweist,<br/>
bei der die Einrichtung (12) zum Durchführen ausgebildet ist, um Signale an den Filterbank-Ausgängen mit der ersten und der zweiten Filterfunktion zu bewerten, und<br/>
bei der der Stereo-Codierer (13) ausgebildet ist, um den im Frequenzbereich vorliegenden uncodierten ersten Stereo-Kanal und den im Frequenzbereich vorliegenden uncodierten zweiten Stereo-Kanal zu quantisieren (16) und einer Entropie-Codierung (17) zu unterziehen, um das codierte Stereo-Signal zu erhalten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren zum Erzeugen eines codierten Stereo-Signals eines Audiostücks oder Audiodatenstroms mit einem ersten Stereo-Kanal und einem zweiten Stereo-Kanal aus einer Multikanal-Darstellung des Audiostücks oder Audiodatenstroms, die Informationen über mehr als zwei Multi-Kanäle aufweist, mit folgenden Schritten:
<claim-text>Bereitstellen (11) der mehr als zwei Multi-Kanäle aus der Multikanal-Darstellung;<!-- EPO <DP n="29"> --></claim-text>
<claim-text>Durchführen (12) einer Kopfhörer-Signalverarbeitung, um ein uncodiertes Stereosignal mit einem uncodierten ersten Stereo-Kanal (10a) und einem uncodierten zweiten Stereo-Kanal (10b) zu erzeugen, wobei der Schritt des Durchführens (12) folgende Schritte aufweist:
<claim-text>Bewerten jedes Multi-Kanals mit einer ersten Filterfunktion (H<sub>iL</sub>), die von einer virtuellen Position eines Lautsprechers zum Wiedergeben des Multi-Kanals und einer virtuellen ersten Ohrposition eines Hörers abgeleitet ist, für den ersten Stereo-Kanal und mit einer zweiten Filterfunktion (H<sub>iR</sub>), die von einer virtuellen Position des Lautsprechers und einer virtuellen zweiten Ohrposition des Hörers abgeleitet ist, für den zweiten Stereo-Kanal, um für jeden Multi-Kanal einen ersten bewerteten Kanal und einen zweiten bewerteten Kanal zu erzeugen, wobei die beiden virtuellen Ohrpositionen des Hörers unterschiedlich sind,</claim-text>
<claim-text>Aufaddieren (22) der bewerteten ersten Kanäle, um den uncodierten ersten Stereo-Kanal (10a) zu erhalten, und</claim-text>
<claim-text>Aufaddieren (23) der bewerteten zweiten Kanäle, um den uncodierten zweiten Stereo-Kanal (10b) zu erhalten;</claim-text>
<claim-text>Verwenden der ersten Filterfunktion (H<sub>iL</sub>), die Direktschall, Reflexionen und diffusen Nachhall berücksichtigt, und der zweiten Filterfunktion (H<sub>iR</sub>), die Direktschall, Reflexionen und diffusen Nachhall berücksichtigt; und</claim-text>
<claim-text>Stereo-Codieren (13) des uncodierten ersten Stereo-Kanals (10a) und des uncodierten zweiten Stereo-Kanals (10b), um das codierte Stereo-Signal (14) zu erhalten,</claim-text></claim-text>
wobei der Schritt des Stereo-Codierens derart ausgeführt wird, dass eine Datenrate, die zum Übertragen des codierten Stereo-Signals nötig ist, kleiner als<!-- EPO <DP n="30"> --> eine Datenrate ist, die zum Übertragen des uncodierten Stereo-Signals nötig ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Computer-Programm mit einem Programmcode zum Durchführen des Verfahrens zum Erzeugen eines codierten Stereo-Signals nach Patentanspruch 10, wenn das Computer-Programm auf einem Rechner abläuft.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="31"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A device for generating an encoded stereo signal of an audio piece or an audio datastream having a first stereo channel and a second stereo channel from a multi-channel representation of the audio piece or the audio datastream comprising information on more than two multi-channels, comprising:
<claim-text>means (11) for providing the more than two multi-channels from the multi-channel representation;</claim-text>
<claim-text>means (12) for performing headphone signal processing to generate an uncoded stereo signal with an uncoded first stereo channel (10a) and an uncoded second stereo channel (10b), the means (12) for performing being formed</claim-text>
<claim-text>to evaluate each multi-channel by a first filter function (H<sub>iL</sub>) derived from a virtual position of a loudspeaker for reproducing the multi-channel and a virtual first ear position of a listener, for the first stereo channel, and a second filter function (H<sub>iR</sub>) derived from a virtual position of the loudspeaker and a virtual second ear position of the listener, for the second stereo channel, to generate a first evaluated channel and a second evaluated channel for each multi-channel, the two virtual ear positions of the listener being different,</claim-text>
<claim-text>to add (22) the evaluated first channels to obtain the uncoded first stereo channel (10a), and</claim-text>
<claim-text>to add (23) the evaluated second channels to obtain the uncoded second stereo channel (10b);<!-- EPO <DP n="32"> --></claim-text>
<claim-text>to use the first filter function (H<sub>iL</sub>) considering direct sound, reflections and diffuse reverberation, and the second filter function (H<sub>iR</sub>) considering direct sound, reflections and diffuse reverberation, and</claim-text>
<claim-text>a stereo encoder (13) for encoding the uncoded first stereo channel (10a) and the uncoded second stereo channel (10b) to obtain the encoded stereo signal (14), the stereo encoder being formed such that a data rate required for transmitting the encoded stereo signal is smaller than a data rate required for transmitting the uncoded stereo signal.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The device according to claim 1, wherein the first and the second filter functions correspond to a filter impulse response comprising a peak at a small time value representing the direct sound, several smaller peaks at medium time values representing the reflections, and a continuous region no longer resolved for individual peaks and representing the diffuse reverberation.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The device according to one of the preceding claims,<br/>
wherein the multi-channel representation comprises one or several basic channels as well as parametric information for calculating the multi-channels from one or several basic channels, and<br/>
wherein the means (11) for providing is formed to calculate the at least three multi-channels from the one or the several basic channels and the parametric information.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The device according to claim 3,<br/>
<!-- EPO <DP n="33"> -->wherein the means (11) for providing is formed to provide, on the output side, a block-wise frequency domain representation for each multi-channel, and<br/>
wherein the means (12) for performing is formed to evaluate the block-wise frequency domain representation by a frequency domain representation of the first and second filter functions.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The device according to one of the preceding claims,<br/>
wherein the means (12) for performing is formed to provide a block-wise frequency domain representation of the uncoded first stereo channel and the uncoded second stereo channel, and<br/>
wherein the stereo encoder (13) is a transformation-based encoder and is also formed to process the block-wise frequency domain representation of the uncoded first stereo channel and the uncoded second stereo channel without a conversion from the frequency domain representation to a temporal representation.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The device according to one of the preceding claims,<br/>
wherein the stereo encoder (13) is formed to perform a common stereo encoding (15) of the first and second stereo channels.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The device according to one of the preceding claims,<br/>
wherein the stereo encoder (13) is formed to quantize (16) a block of spectral values using a psycho-acoustic masking threshold and subject it to entropy encoding (17) to obtain the encoded stereo signal.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The device according to one of the preceding claims,<br/>
<!-- EPO <DP n="34"> -->wherein the means (11) for providing is formed as a BCC decoder.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The device according to one of the preceding claims,<br/>
wherein the means (11) for providing is formed as a multi-channel decoder comprising a filter bank having several outputs,<br/>
wherein the means (12) for performing is formed to evaluate signals at the filter bank outputs by the first and second filter functions, and<br/>
wherein the stereo encoder (13) is formed to quantize (16) the uncoded first stereo channel in the frequency domain and the uncoded second stereo channel in the frequency domain and subject it to entropy encoding (17) to obtain the encoded stereo signal.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>A method for generating an encoded stereo signal of an audio piece or an audio datastream having a first stereo channel and a second stereo channel from a multi-channel representation of the audio piece or the audio datastream comprising information on more than two multi-channels, comprising the steps of:
<claim-text>providing (11) the more than two multi-channels from the multi-channel representation;</claim-text>
<claim-text>performing (12) headphone signal processing to generate an uncoded stereo signal with an uncoded first stereo channel (10a) and an uncoded second stereo channel (10b), the step of performing (12) comprising:
<claim-text>evaluating each multi-channel by a first filter function (H<sub>iL</sub>) derived from a virtual position of a loudspeaker for reproducing the multi-channel and a<!-- EPO <DP n="35"> --> virtual first ear position of a listener, for the first stereo channel, and a second filter function (H<sub>iR</sub>) derived from a virtual position of the loudspeaker and a virtual second ear position of the listener, for the second stereo channel, to generate a first evaluated channel and a second evaluated channel for each multi-channel, the two virtual ear positions of the listener being different,</claim-text>
<claim-text>adding (22) the evaluated first channels to obtain the uncoded first stereo channel (10a), and</claim-text>
<claim-text>adding (23) the evaluated second channels to obtain the uncoded second stereo channel (10b);</claim-text>
<claim-text>using the first filter function (H<sub>iL</sub>) considering direct sound, reflections and diffuse reverberation, and the second filter function (H<sub>iR</sub>) considering direct sound, reflections and diffuse reverberation; and</claim-text>
<claim-text>stereo-coding (13) the uncoded first stereo channel (10a) and the uncoded second stereo channel (10b) to obtain the encoded stereo signal (14), the step of stereo-coding being executed such that a data rate required for transmitting the encoded stereo signal is smaller than a data rate required for transmitting the uncoded stereo signal.</claim-text></claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>A computer program having a program code for performing the method for generating an encoded stereo signal according to claim 10, when the computer program runs on a computer.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="36"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif de génération d'un signal audio codé d'un morceau audio ou d'un flux de données audio avec un premier canal stéréo et un deuxième canal stéréo à partir d'une représentation multicanal du morceau audio ou du flux de données audio présentant des informations sur plus de deux canaux multiples, aux caractéristiques suivantes:
<claim-text>un moyen (11) destiné à préparer les plus de deux canaux multiples à partir de la représentation multicanal;</claim-text>
<claim-text>un moyen (12) destiné à effectuer un traitement de signal d'écouteur, pour générer un signal stéréo non codé avec un premier canal stéréo non codé (10a) et un deuxième canal stéréo non codé (10b), le moyen (12) destiné à effectuer étant réalisé,</claim-text>
<claim-text>pour évaluer chaque canal multiple avec une première fonction de filtre (H<sub>iL</sub>), dérivée d'une position virtuelle d'un haut-parleur pour la reproduction du canal multiple et d'une première position d'oreille virtuelle d'un auditeur, pour le premier canal stéréo et avec une deuxième fonction de filtre (H<sub>iR</sub>), dérivée d'une position virtuelle du haut-parleur et d'une deuxième position d'oreille virtuelle de l'auditeur, pour le deuxième canal stéréo, pour générer, pour chaque canal multiple, un premier canal évalué et un deuxième canal évalué, les deux positions d'oreille virtuelles de l'auditeur étant différentes,</claim-text>
<claim-text>pour additionner (22) les premiers canaux évalués, pour obtenir le premier canal stéréo non codé (10a), et</claim-text>
<claim-text>pour additionner (23) les deuxièmes canaux évalués, pour obtenir le deuxième canal stéréo non codé (10b);</claim-text>
<claim-text>pour utiliser la première fonction de filtre (H<sub>iL</sub>) qui tient compte du bruit direct, des réflexions et de la réverbération diffuse et la deuxième fonction de filtre (H<sub>iR</sub>) qui tient compte du bruit direct,<!-- EPO <DP n="37"> --> des réflexions et de la réverbération diffuse, et</claim-text>
<claim-text>un codeur stéréo (13) destiné à coder le premier canal stéréo non codé (10a) et le deuxième canal stéréo non codé (10b), pour obtenir le signal stéréo codé (14), le codeur stéréo étant réalisé de sorte qu'un débit de données requis pour la transmission du signal stéréo codé soit inférieur à un débit de données requis pour la transmission du signal stéréo non codé.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 1, dans lequel la première et la deuxième fonction de filtre correspondent à une réponse impulsionnelle de filtre présentant un pic à une faible valeur de temps représentant le bruit direct, plusieurs pics plus petits à des valeurs de temps moyennes représentant les réflexions, et une zone continue qui n'est plus résolue selon des pics individuels et représentant la réverbération diffuse.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes,<br/>
dans lequel la représentation multicanal présente un ou plusieurs canaux de base ainsi que des informations de paramètres pour le calcul des canaux multiples à partir d'un ou de plusieurs canaux de base, et<br/>
dans lequel le moyen (11) destiné à préparer est réalisé de manière à calculer, à partir de l'un ou des plusieurs canaux de base et des informations de paramètres, les au moins trois canaux multiples.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif selon la revendication 3,<br/>
dans lequel le moyen (11) destiné à préparer est réalisé de manière à fournir du côté de la sortie une représentation de plage de fréquences par bloc pour chaque canal multiple, et<br/>
dans lequel le moyen (12) destiné à effectuer est réalisé de manière à évaluer la représentation de plage de fréquences par<!-- EPO <DP n="38"> --> bloc avec une représentation de plage de fréquences de la première et de la deuxième fonction de filtre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes,<br/>
dans lequel le moyen (12) destiné à effectué est réalisé de manière à fournir une représentation de plage de fréquences par bloc du premier canal stéréo non codé et du deuxième canal stéréo non codé, et<br/>
dans lequel le codeur stéréo (13) est un codeur à base de transformation et est par ailleurs réalisé de manière à traiter la représentation de plage de fréquences par bloc du premier canal stéréo non codé et du deuxième canal stéréo non codé sans transformation de la représentation de plage de fréquences en une représentation dans le temps.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes,<br/>
dans lequel le codeur stéréo (13) est réalisé de manière à effectuer un codage stéréo commun (15) du premier et du deuxième canal stéréo.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes,<br/>
dans lequel le codeur stéréo (13) est réalisé de manière à quantifier (16) un bloc de valeurs spectrales à l'aide d'un seuil de masquage psycho-acoustique et à le soumettre à un codage entropique (17), pour obtenir le signal stéréo codé.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes,<br/>
dans lequel le moyen (11) destiné à préparer est réalisé sous forme de décodeur BCC.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Dispositif selon l'une des revendications précédentes,<br/>
<!-- EPO <DP n="39"> -->dans lequel le moyen (11) destiné à préparer est réalisé sous forme de décodeur multicanal présentant un banc de filtres avec plusieurs sorties,<br/>
dans lequel le moyen (12) destiné à effectuer est réalisé de manière à évaluer les signaux aux sorties du banc de filtres par la première et la deuxième fonction de filtre, et<br/>
dans lequel le codeur stéréo (13) est réalisé de manière à quantifier le premier canal stéréo non codé présent dans la plage de fréquences et le deuxième canal stéréo non codé présent dans la plage de fréquences (16) et à les soumettre à un codage entropique (17), pour obtenir le signal stéréo codé.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé de génération d'un signal audio codé d'un morceau audio ou d'un flux de données audio avec un premier canal stéréo et un deuxième canal stéréo à partir d'une représentation multicanal du morceau audio ou du flux de données audio présentant des informations sur plus de deux canaux multiples, aux étapes suivantes consistant à:
<claim-text>préparer (11) les plus de deux canaux multiples à partir de la représentation multicanal;</claim-text>
<claim-text>effectuer (12) un traitement de signal d'écouteur, pour générer un signal stéréo non codé avec un premier canal stéréo non codé (10a) et un deuxième canal stéréo non codé (10b), l'étape (12) consistant à effectuer (12) présentant les étapes suivantes consistant à:
<claim-text>évaluer chaque canal multiple avec une première fonction de filtre (H<sub>iL</sub>), dérivée d'une position virtuelle d'un haut-parleur pour la reproduction du canal multiple et d'une première position d'oreille virtuelle d'un auditeur, pour le premier canal stéréo et avec une deuxième fonction de filtre (H<sub>iR</sub>), dérivée d'une position virtuelle du haut-parleur et d'une deuxième position d'oreille virtuelle de l'auditeur, pour le deuxième canal stéréo, pour générer, pour<!-- EPO <DP n="40"> --> chaque canal multiple, un premier canal évalué et un deuxième canal évalué, les deux positions d'oreille virtuelles de l'auditeur étant différentes,</claim-text>
<claim-text>additionner (22) les premiers canaux évalués, pour obtenir le premier canal stéréo non codé (10a), et</claim-text>
<claim-text>additionner (23) les deuxièmes canaux évalués, pour obtenir le deuxième canal stéréo non codé (10b);</claim-text>
<claim-text>utiliser la première fonction de filtre (H<sub>iL</sub>) qui tient compte du bruit direct, des réflexions et de la réverbération diffuse et la deuxième fonction de filtre (H<sub>iR</sub>) qui tient compte du bruit direct, des réflexions et de la réverbération diffuse; et</claim-text>
<claim-text>coder stéréo (13) le premier canal stéréo non codé (10a) et le deuxième canal stéréo non codé (10b), pour obtenir le signal stéréo codé (14), l'étape de codage stéréo étant réalisée de sorte qu'un débit de données requis pour la transmission du signal stéréo codé soit inférieur à un débit de données requis pour la transmission du signal stéréo non codé.</claim-text></claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Programme d'ordinateur avec un code de programme pour réaliser le procédé pour générer un signal stéréo codé selon la revendication 10 lorsque le programme d'ordinateur est exécuté sur un ordinateur.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="41"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="79" he="206" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="42"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="130" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="43"> -->
<figure id="f0003" num="3,4A,4B,4C"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="165" he="193" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="44"> -->
<figure id="f0004" num="5,6"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="165" he="219" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="45"> -->
<figure id="f0005" num="7,8,9"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="165" he="228" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="46"> -->
<figure id="f0006" num="10"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="165" he="181" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="47"> -->
<figure id="f0007" num="11"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="165" he="103" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="WO9949574A"><document-id><country>WO</country><doc-number>9949574</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="WO9914983A"><document-id><country>WO</country><doc-number>9914983</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP1768451A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>1768451</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0014]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="WO9401933A"><document-id><country>WO</country><doc-number>9401933</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0024]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="US20030219130A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20030219130</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0047]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0006" dnum="US20030026441A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20030026441</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0006">[0047]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0007" dnum="US20030035553A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20030035553</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0007">[0047]</crossref></li>
</ul></p>
<heading id="ref-h0003"><b>In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur</b></heading>
<p id="ref-p0003" num="">
<ul id="ref-ul0002" list-style="bullet">
<li><nplcit id="ref-ncit0001" npl-type="s"><article><author><name>J. Herre</name></author><author><name>C. Faller</name></author><author><name>C. Ertel</name></author><author><name>J. Hilpert</name></author><author><name>A. Hoelzer</name></author><author><name>C. Spenger</name></author><atl/><serial><sertitle>MP3 Surround: Efficient and Compatible Coding of Multi-Channel Audio</sertitle><pubdate><sdate>20040500</sdate><edate/></pubdate></serial></article></nplcit><crossref idref="ncit0001">[0002]</crossref></li>
<li><nplcit id="ref-ncit0002" npl-type="s"><article><author><name>J. Herre</name></author><author><name>K.H. Brandenburg</name></author><author><name>D. Lederer</name></author><atl/><serial><sertitle>Intensity Stereo Coding</sertitle><pubdate><sdate>19940200</sdate><edate/></pubdate></serial></article></nplcit><crossref idref="ncit0002">[0040]</crossref></li>
<li><nplcit id="ref-ncit0003" npl-type="s"><article><author><name>T. Faller</name></author><author><name>F. Baumgarte</name></author><atl/><serial><sertitle>Binaural Cue Coding applied to stereo and multichannel audio compression</sertitle><pubdate><sdate>20020500</sdate><edate/></pubdate></serial></article></nplcit><crossref idref="ncit0003">[0042]</crossref></li>
<li><nplcit id="ref-ncit0004" npl-type="s"><article><author><name>T. Faller</name></author><author><name>F. Baumgarte</name></author><atl>Binaural Cue Coding. Part II: Schemes and Applications</atl><serial><sertitle>IEEE Trans. On Audio and Speech Proc.</sertitle><pubdate><sdate>20031100</sdate><edate/></pubdate><vid>11</vid><ino>6</ino></serial></article></nplcit><crossref idref="ncit0004">[0047]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
