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EP 1 854 604 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.10.2008 Patentblatt 2008/43 |
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Anmeldetag: 08.05.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Keilspannvorrichtung zum Einspannen von Messerplatten in Messerköpfen
Wedge clamp for clamping knife plates in cutter heads
Dispositif d'attelage en coin pour le serrage de couteaux en plaque dans des têtes
porte-lames
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.11.2007 Patentblatt 2007/46 |
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Patentinhaber: Utensilea SAS |
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31057 S. Elena di Silea (Treviso) (IT) |
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Erfinder: |
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- de Marco, Domenico
31057 S. Elena di Silea Treviso (IT)
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Vertreter: Gallo, Wolfgang et al |
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Fleuchaus & Gallo Partnerschaft
Patent- und Rechtsanwälte
Ludwigstrasse 26 86152 Augsburg 86152 Augsburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 491 237 DE-C- 366 560 DE-C- 858 602
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CH-A- 229 903 DE-C- 839 556
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einspannen von Messerplatten in Messerköpfen
für die Holz- und Kunststoffbearbeitung. Dabei geht es insbesondere um die Einspannung
relativ langer Messerplatten in Messerköpfen größerer axialer Länge.
[0002] Messerköpfe bestehen aus einem etwa zylindrischen Grundkörper, an dessen Umfang verteilt
axiale Aufnahmenuten eingearbeitet sind, in welche Messer mit Messerspannvorrichtungen
eingesetzt werden können. Die Messerspannvorrichtungen weisen Druckstücke auf, die
gegen die Messerplatten spannbar sind, um die Messerplatten zwischen den Druckstücken
und einer Stützfläche der betreffenden Messerkopfaussparung oder gegebenenfalls einer
noch dazwischengesetzten Rückenplatte einzuspannen.
[0003] Dabei sind Druckstücke bekannt, die mit Spannelementen, beispielsweise Schrauben
versehen sind, die sich an einer vorderhalb des Druckstücks liegenden Gegenfläche
der Messerkopfaussparung abstützen und das Druckstück von dieser Gegenfläche weg gegen
die Messerplatte spannen. Dabei sind solche Druckstücke im Querschnitt gewöhnlich
keilförmig, und die Aufnahmeöffnung im Messerkopf hat ebenfalls eine sich radial auswärts
verjüngende keilartige Querschnittsform, um einen Formschluß herzustellen, der ein
radiales Ausschleudern des keilförmigen Druckstücks bei hohen Drehzahlen und versagender
Einspannung verhindert.
[0004] Es sind auch solche keilförmigen Druckstücke bekannt, die eine Längsnut haben, in
welcher eine Reihe von Druckstücken angeordnet ist, die, wenn sie in Längsrichtung
der Längsnut zusammengespannt werden, im gegenseitigen Zusammenwirken eine Druckkraft
zwischen dem Nutgrund und einer diesem gegenüberliegenden Gegenfläche der Messerkopfaussparung
erzeugen, um das keilförmige Druckstück gegen die Messerplatte zu spannen.
[0005] Eine solche Anordnung ist aus der Patentschrift
DE 839 556 bekannt, bei welcher in einer Längsnut des Druckstücks eine Reihe von zickzackartig
angeordneten Kugeln oder Rollen angeordnet ist, die sich abwechselnd am Nutgrund und
an der Gegenfläche der Messerkopfaussparung abstützen und, wenn die Kugel- oder Rollenreihe
zusammengespannt wird, das Druckstück auf diese Weise an der Gegenfläche abstützen
und gegen die Messerplatte spannen. Das Zusammenspannen der Kugel- oder Rollenreihe
erfolgt mittels an beiden Enden der Längsnut in Richtung des Nutverlaufs angeordneter
Spannschrauben.
[0006] Eine ähnliche Anordnung ist aus der
EP 0 491 237 B1 bekannt, die sich von der Anordnung nach der
DE 839 556 dadurch unterscheidet, daß statt zickzackartig in der Längsnut angeordneter Kugeln
oder Rollen trapezförmige Spannkörper angeordnet sind, die abwechselnd in gegensinniger
Orientierung in Quasi-Zickzackanordnung entlang der Längsnut angeordnet sind und wiederum
mittels an den beiden Enden der Längsnut angeordneter Druckschrauben in Nutlängsrichtung
zusammenspannbar sind, so dass sie sich mit ihren Trapezgrundseiten an der Gegenfläche
der Messerkopfaussparung bzw. am Nutgrund abstützen und sich gegenseitig mit ihren
Trapezseitenflächen berühren.
[0007] Bei den beiden bekannten Anordnungen mit den jeweils vielen einzelnen, in der Längsnut
angeordneten Spannkörpern ist eine Vielzahl von reibungsbehafteten Berührungsstellen
zwischen den aufeinanderfolgenden Spannkörpern vorhanden, und besonders bei der Ausführungsform
mit den Trapezkörpem, die jeweils mit ihren Trapezseitenflächen vollflächig aneinander
anliegen, summiert sich diese Reibung erheblich.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Keilspannvorrichtung zu schaffen, die im
Hinblick auf die Anzahl der Bauteile und die Reibungsverluste günstiger ist.
[0009] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Anspruch 1 angegebene Keilspannvorrichtung
gelöst.
[0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Bei der erfindungsgemäßen Anordnung sind in einem Längskanal des im Querschnitt keilförmigen
Druckstücks zwei Reihen von länglichen Spannkörpern angeordnet, wobei die Spannkörper
jeder Reihe unmittelbar aneinanderstoßen und die Spannkörper der einen Reihe sich
am Nutgrund des Längskanals und die Spannkörper der anderen Reihe sich an der Gegenfläche
abstützen. Die beiden Spannkörperreihen verlaufen parallel nebeneinander, und die
Spannkörper der beiden Reihen sind an ihren einander zugewandten Seiten jeweils mit
einem wellenartigen Profil ausgebildet, und die Spannstücke der einen Reihe wirken
mit den Spannstücken der anderen Reihe nach Art eines Keilgetriebes zusammen, wenn
die Spannkörper der einen Reihe durch Anlegen einer Spannkraft relativ zu den festgelegten
Spannkörpern der anderen Reihe längs verschoben werden und die Spannkörper der beiden
Reihen mit ihren als Keilflächen wirkenden Wellenflanken aneinander anstoßen. Dadurch
wird die längs gerichtete Spannkraft in eine Querkraft auf die Spannkörper umgesetzt;
welche die Spannkörper der einen und der anderen Reihe quer auseinander drängt und
die Spannkörper der einen Reihe gegen den Nutgrund und die Spannkörper der anderen
Reihe gegen die Anlagefläche presst.
[0012] Die erfindungsgemäße Anordnung hat dabei den Vorteil, daß gegenüber den bekannten
Anordnungen viel weniger Teile benötigt werden, indem die einzelnen Spannkörper eine
beliebige Länge haben können, und daß dadurch, daß die Spannkörper jeder Reihe unmittelbar
aneinanderstoßen, die Spannkraft, die auf den ersten Spannkörper einer Reihe ausgeübt
wird, und die Reaktionskraft, die auf den ersten Spannkörper der jeweils anderen Reihe
ausgeübt wird, sich innerhalb der Reihe unmittelbar auf sämtliche Spannkörper der
Reihe überträgt. Weiter hat die erfindungsgemäße Anordnung den Vorteil, daß eine Spannkraft
nur von einem Ende der betreffenden Spannkörperreihe aus ausgeübt werden muß, also
nur von einem Ende des Druckstücks her, während am anderen Ende des Druckstücks eine
Festlegung der anderen Reihe von Spannkörpern durch einen festen Anschlag, also durch
eine am Druckstück selbst in geeigneter Weise angeformte Stützfläche vorgesehen sein
muß. Es versteht sich, daß die Spannkraft auf die eine oder andere Reihe von Spannkörpern
ausgeübt werden kann, und das Spannkraft erzeugende Organ braucht nicht im Druckstück
selbst angeordnet zu sein, sondern kann auch im Messerkopfgrundkörper angeordnet sein,
sofern darin das Druckstück gegen Längsverschiebung in Richtung der Spannkraft festgelegt
ist, beispielsweise durch eine Anschlagschulter.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegenden
Zeichnungen beschrieben, in denen zeigt:
- Fig. 1
- eine abgebrochene Stirnansicht eines Messerkopfs mit einer Keilspannvorrichtung nach
der Erfindung, und
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch ein mit einer Keilspannvorrichtung nach der Erfindung ausgebildetes
Druckstück.
[0014] Figur 1 zeigt eine abgebrochene Stirnansicht eines Messerkopfs mit einem Messerkopfgrundkörper
1, einer an dessen Umfang eingearbeiteten, parallel zur Messerkopfachse verlaufenden
und im Querschnitt keilförmigen Aussparung oder Aufnahmeöffnung 2, einer in die Aufnahmeöffnung
eingesetzten Messerplatte 3 und einem mit einer Keilspannvorrichtung nach der Erfindung
ausgestatteten, im Querschnitt ebenfalls im wesentlichen keilförmigen Druckstück 4,
das eine der Messerplatte zugewandte Andruckfläche und auf der dazu entgegengesetzten
Seite eine einer Gegenfläche 2a der Aufnahmeöffnung zuwandte Rückfläche hat. Die Keilquerschnittsform
der Aussparung 2 im Messerkopfgrundkörper 1 und des Druckstücks 4 verjüngen sich jeweils
radial nach außen, so daß das Druckstück 4 in Radialrichtung formschlüssig innerhalb
der Aussparung 2 gehalten wird und außerdem die auf das Druckstück 4 wirkende Fliegkraft
die Spannkraft des Druckstücks 4 auf die Messerplatte 3 unterstützt.
[0015] Figur 2 zeigt das Druckstück 4 im Längsschnitt. Dabei ist die in Figur 2 mit 4a bezeichnete
unten liegende Seite des Druckstücks die an der Messerplatte 3 anliegende Fläche des
Druckstücks, und die in Figur 2 mit 4b bezeichnete oben liegende Seite die an der
Gegenfläche 2a der Aussparung 2 abgestützte Fläche des Druckstücks 4.
[0016] Wie Figur 2 zeigt, und wie auch aus Figur 1 hervorgeht, weist das Druckstück 4 einen
es in Längsrichtung durchziehenden Längskanal 4c auf, der, wie in Figur 1 ersichtlich
ist, beim Ausführungsbeispiel einen Rechteckquerschnitt hat. In diesem Längskanal
4c ist eine erste Reihe von länglichen Spannkörpern 5 angeordnet, wobei diese Reihe
beim Ausführungsbeispiel drei einzelne Spannkörper umfasst, die an ihren Längsenden
mit ihren Stirnflächen aneinander stoßen und sich mit einer geraden Längsfläche am
Nutgrund des Längskanals 4c abstützen.
[0017] Eine zweite Reihe von ebenfalls länglichen Spannkörpern 6, von denen beim Ausführungsbeispiel
ebenfalls drei vorhanden sind, ist parallel zur ersten Reihe von Spannkörpern 5 angeordnet,
und zwar im äußeren offenen Bereich des Längskanals 4c des Druckstücks 4. Auch die
Spannkörper 6 stoßen an ihren Längsenden mit ihren Stirnseiten zusammen, und die endständigen
Spannkörper 6 dieser Reihe sind mit ihren äußeren Stirnflächen jeweils an einer Anschlagfläche
4d des Druckstücks 4 abgestützt.
[0018] Wie man aus Figur 2 sieht, haben die Spannkörper 5 und die Spannkörper 6 an ihren
einander zugewandten Längsseiten jeweils ein komplementär ausgebildetes Wellenprofil.
Beim Ausführungsbeispiel sind die Wellentäler und die Wellenkuppen des Wellenprofils
jeweils ausgerundet dargestellt. Es ist aber in gleicher Weise möglich, die Wellen
trapez- oder dreieckförmig auszubilden. Es kommt darauf an, daß die Spannkörper 5
und die Spannkörper 6 jeweils mit den schräg verlaufenden Wellenflanken ihrer Wellenprofile
aneinander anliegen.
[0019] Wie Figur 2 weiter zeigt, sind die Spannkörper 6 jeweils an einer Seite mit langlochförmigen
Vertiefungen 6a ausgebildet, wobei die Langlochorientierung quer zur Längsrichtung
des Druckstücks 4 verläuft. In jede Langlochvertiefung 6a greift, wie in Figur 1 andeutungsweise
gezeigt ist, eine in das Druckstück 4 eingeschraubte Wurmschraube ein. Auf diese Weise
werden die Druckstücke 4 mit einem gewissen Bewegungsspielraum quer zur Längsrichtung
des Druckstücks 4 im Druckstück 4 gegen ein Herausfallen aus dem Längskanal 4c gesichert.
[0020] In mindestens ein Ende des Druckstücks 4 ist eine Spannschraube 7 eingeschraubt,
die mit ihrer Stirnfläche auf die äußere Stirnfläche des angrenzenden Spannkörpers
5 der innenliegenden ersten Reihe von Spannkörpern 5 drückt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel
sind Spannschrauben 7 an beiden Enden des Druckstücks 4 eingeschraubt. Damit ist es
möglich, die Spannkraftbeaufschlagung der ersten Reihe von Spannkörpern 5 wahlweise
vom einen oder anderen Ende des Druckstücks 4 hervorzunehmen. Das Spannen kann allerdings
jeweils nur von einem Ende des Druckstücks 4 her erfolgen; am anderen Ende des Spannstücks
muß die erste Reihe von Spannkörpern 5 Bewegungsspielraum in Längsrichtung des Druckstücks
4 haben.
[0021] Wird zum Einspannen der Messerplatte 3 mittels des Druckstücks 4 die Spannschraube
7 am einen Ende des Druckstücks 4 angezogen, übt dieses mit seiner Stirnfläche einen
Spanndruck in Längsrichtung auf den ersten Spannkörper 5 der ersten Spannkörperreihe
aus, der über die aneinanderstoßenden Stirnflächen der Spannkörper 5 auf alle Spannkörper
der ersten Spannkörperreihe übertragen wird. Die erste Reihe von Spannkörpern 5 wird
daher in Längsrichtung des Längskanals 4 etwas verschoben, wobei die Doppelpfeile
in den Spannkörpern 5 in Figur 2 die Verschieberichtung in der einen oder anderen
Richtung andeuten, je nachdem, von welchem Ende des Druckstücks 4 her das Spannen
erfolgt. Da die Spannkörper 5 mit den Spannkörpern 6 der zweiten Spannkörperreihe
über die Wellenprofile in Eingriff stehen, die zweite Spannkörperreihe aber an der
jeweiligen Anschlagfläche 4d des Druckstücks 4 gegen eine Längsverschiebung abgestützt
ist, weichen die Spannkörper 6 der zweiten Spannkörperreihe quer zur Längsrichtung
des Längskanals 4c aus, wie durch Pfeile angedeutet, da die jeweils miteinander zusammenwirkenden
Wellenflanken der Spannkörper 5 und der Spannkörper 6 wie ein Keilgetriebe miteinander
zusammenwirken. Die Spannkörper 6 stützen sich dabei an der Gegenfläche 2a der Aussparung
2 im Messerkopfgrundkörper 1 ab, und die über die Spannkörper 5 wirkende Reaktionskraft
drückt über den Nutgrund des Längskanals 4c das Spannstück 4 gegen die Messerplatte
3 und spannt dieses zwischen sich und der rückseitigen Stützfläche des Messerkopfgrundkörpers
1 ein.
1. Keilspannvorrichtung zum Einspannen von Messerplatten in Messerköpfen für die Holz-
und Kunststoffbearbeitung, mit einem länglichen Druckstück (4), das eine zur Anlage
an der Messerplatte (3) bestimmte Andruckfläche und auf der entgegengesetzten Seite
eine im Einsatz einer Gegenfläche (2a) im Messerkopfgrundkörper zugewandte Rückfläche
hat und mit einem zur Rückfläche hin ausmündenden Längskanal (4c) ausgebildet ist,
in welchem zwei parallel angeordnete, jeweils mindestens einen Spannkörper (5, 6)
aufweisende Reihe von länglichen Spannkörpern (5, 6) angeordnet sind, wobei die Spannkörper
(5, 6) jeder Reihe an ihren entgegengesetzten Enden mit ihren Stirnflächen aneinanderstoßen,
wobei weiter die länglichen Spannkörper (5) der einen Spannkörperreihe jeweils eine
am Längskanalgrund anliegende Fläche und die Spannkörper (6) der anderen Spannkörperreihe
eine in Richtung vom Längskanalgrund weg weisende Fläche haben, und wobei die Spannkörper
(5) der einen Spannkörperreihe und die Spannkörper (6) der anderen Spannkörperreihe
an ihren einander zugewandten Seiten mit komplementären ineinandergreifenden, in Längsrichtung
des Längskanals (4c) gewellten Flächenprofilen versehen sind, und wobei das eine Ende
der einen Spannkörperreihe (Spannkörper 5) mittels eines Spannelements (7) mit einer
in Längsrichtung des Längskanals (4c) wirkenden Spannkraft beaufschlagbar ist und
das entgegengesetzte Ende der anderen Spannkörperreihe (Spannkörper 6) an einer Anschlagfläche
(4d) gegen eine Längsverschiebung festgelegt ist, wobei die nach Art eines Keilgetriebes
miteinander zusammenwirkenden Wellenflankenflächen der Spannkörper (5, 6) der einen
und der anderen Spannkörperreihe die in Längsrichtung des Längskanals wirkende Spannkraft
in eine senkrecht zum Längskanalgrund gerichtete Spannkraft auf die Spannkörper (5,
6) der beiden Spannkörperreihen umsetzen.
2. Keilspannvorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Spannelement (7) eine in ein Ende
des Druckstücks (4) eingeschraubte Spannschraube ist.
3. Keilspannvorrichtung nach Anspruch 2, wobei die Spannschraube (7) auf die Reihe der
am Grund des Längskanals (4c) anliegenden Spannkörper (7) wirkt.
4. Keilspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Reihe der am Grund
des Längskanals (4c) anliegenden Spannkörper (5) mit der Spannkraft beaufschlagt wird
und die Spannkörper (6) der anderen Spannkörperreihe durch seitlich in Öffnungen (6a)
dieser Spannkörper eingreifende Sicherungselemente (6b) unter Zulassung eines Querbewegungsspiels
in Richtung senkrecht zum Grund des Längskanals (4c) formschlüssig gegen Herausfallen
aus dem Längskanal gesichert sind.
5. Keilspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Wellenprofile gerundete
Wellentäler und Wellenkuppen haben.
6. Keilspannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Wellenprofile trapez-
oder dreieckförmige Wellen haben.
1. Wedge clamp device for clamping blade plates in cutter heads for machining wood and
plastics material, with an elongate pressure piece (4) which has a contact surface
intended for abutment against the blade plate (3) and, on the opposite side, a rear
surface which in use faces an opposing surface (2a) in the cutter head basic element
and is configured with a longitudinal channel (4c) which discharges toward the rear
surface and in which two rows, which are arranged in parallel and each comprise at
least one tensioning body (5, 6), of elongate tensioning bodies (5, 6) are arranged,
wherein the end faces of the tensioning bodies (5, 6) of each row abut one another
at their opposite ends, wherein furthermore the elongate tensioning bodies (5) of
the one row of tensioning bodies each have a surface resting against the base of the
longitudinal channel and the tensioning bodies (6) of the other row of tensioning
bodies have a surface pointing away in the direction from the base of the longitudinal
channel, and wherein the tensioning bodies (5) of the one row of tensioning bodies
and the tensioning bodies (6) of the other row of tensioning bodies are provided at
their mutually facing sides with complementary, meshing surface profiles which are
waved in the longitudinal direction of the longitudinal channel (4c), and wherein
a tensioning force acting in the longitudinal direction of the longitudinal channel
(4c) can be applied to one end of the one row of tensioning bodies (tensioning body
5) by means of a tensioning element (7) and the opposite end of the other row of tensioning
bodies (tensioning body 6) is secured at a stop surface (4d) against longitudinal
displacement, wherein the wave flank surfaces, which interact with one another in
the manner of a wedge gear, of the tensioning bodies (5, 6) of the one and the other
row of tensioning bodies convert the tensioning force acting in the longitudinal direction
of the longitudinal channel into a tensioning force, directed perpendicularly to the
base of the longitudinal channel, onto the tensioning bodies (5, 6) of the two rows
of tensioning bodies.
2. Wedge clamp device according to claim 1, wherein the tensioning element (7) is a tensioning
screw screwed into an end of the pressure piece (4).
3. Wedge clamp device according to claim 2, wherein the tensioning screw (7) acts on
the row of tensioning bodies (7) resting on the base of the longitudinal channel (4c).
4. Wedge clamp device according to one of claims 1 to 3, wherein the tensioning force
is applied to the row of tensioning bodies (5) resting against the base of the longitudinal
channel (4c) and the tensioning bodies (6) of the other row of tensioning bodies are
prevented in an interlocking manner from falling out of the longitudinal channel by
securing elements (6b) which engage laterally with openings (6a) of these clamping
bodies while allowing play for transverse movement in the direction perpendicular
to the base of the longitudinal channel (4c).
5. Wedge clamp device according to one of claims 1 to 4, wherein the wave profiles have
rounded wave troughs and wave crests.
6. Wedge clamp device according to one of claims 1 to 4, wherein the wave profiles have
trapezoidal or triangular waves.
1. Dispositif de serrage à coin pour la fixation de plaques de lames dans des porte-lames
pour l'usinage du bois et des matières plastiques, comprenant une pièce d'appui (4)
allongée, qui a une surface d'appui destinée à l'appui contre la plaque de lame (3)
et, du côté opposé, une surface arrière orientée pendant l'utilisation vers une surface
opposée (2a) dans le corps de base du porte-lame et est réalisée avec un canal longitudinal
(4c) débouchant vers la surface arrière, dans lequel sont disposées deux rangées de
corps de serrage (5, 6) allongés disposées parallèlement et présentant chacune au
moins un corps de serrage (5, 6), les corps de serrage (5, 6) de chaque rangée étant
contigus l'un à l'autre par leurs faces frontales à leurs extrémités opposées, les
corps de serrage (5) allongés d'une rangée de corps de serrage ayant en outre chacun
une surface s'appuyant sur le fond de canal longitudinal et les corps de serrage (6)
de l'autre rangée de corps de serrage ayant une surface regardant dans la direction
partant du fond de canal longitudinal et les corps de serrage (5) d'une rangée de
corps de serrage et les corps de serrage (6) de l'autre rangée de corps de serrage
étant munis, sur leurs côtés tournés l'un vers l'autre, de profils de surface complémentaires
s'engageant l'un dans l'autre, ondulés dans la direction longitudinale du canal longitudinal
(4c), et une extrémité d'une rangée de corps de serrage (corps de serrage 5) pouvant
être soumise, au moyen d'un élément de serrage (7), à une force de serrage s'exerçant
dans la direction longitudinale du canal longitudinal (4c) et l'extrémité opposée
de l'autre rangée de corps de serrage (corps de serrage 6) étant fixée sur une surface
de butée (4d) pour éviter un déplacement longitudinal, les surfaces de flanc ondulées
des corps de serrage (5, 6) de l'une et de l'autre rangée de corps de serrage coopérant
l'une avec l'autre à la manière d'un engrenage à coin convertissant la force de serrage
s'exerçant dans la direction longitudinale du canal longitudinal en une force de serrage
orientée perpendiculairement au fond de canal longitudinal et s'exerçant sur les corps
de serrage (5, 6) des deux rangées de corps de serrage.
2. Dispositif de serrage à coin selon la revendication 1, dans lequel l'élément de serrage
(7) est une vis de serrage vissée dans une extrémité de la pièce d'appui (4).
3. Dispositif de serrage à coin selon la revendication 2, dans lequel la vis de serrage
(7) agit sur la rangée des corps de serrage (7) s'appuyant sur le fond du canal longitudinal
(4c).
4. Dispositif de serrage à coin selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, dans
lequel la rangée des corps de serrage (5) s'appuyant sur le fond du canal longitudinal
(4c) est soumise à la force de serrage et les corps de serrage (6) de l'autre rangée
de corps de serrage sont sécurisés contre la sortie du canal longitudinal (4c) de
manière solidaire par la forme par des éléments de sécurité (6b) s'engageant latéralement
dans des ouvertures (6a) de ces corps de serrage en autorisant un jeu de mouvement
transversal dans la direction perpendiculaire au fond du canal longitudinal (4c).
5. Dispositif de serrage à coin selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans
lequel les profils ondulés ont des creux d'ondes et des sommets d'ondes arrondis.
6. Dispositif de serrage à coin selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, dans
lequel les profils ondulés ont des ondes trapézoïdales ou triangulaires.

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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