[0001] Die Erfindung betrifft einen Aufzugfahrkorb mit einer dreiteiligen Teleskop-Fahrkorbschürze
mit drei im wesentlichen plattenförmigen Teleskopelementen, welche aus einem eingefahrenen
Zustand in einen ausgefahrenen Zustand überführbar sind.
[0002] Fahrkorbschürzen in Aufzuganlagen haben die Funktion, zu verhindern, dass Personen
im Falle eines zwischen zwei Etagen stehen gebliebenen Aufzugs in den Aufzugschacht
fallen und dabei Schaden nehmen, wenn zur Befreiung von Personen die Aufzugtür geöffnet
wird. Aus diesem Grund ist an der Unterseite des Fahrkorbs eine Schürze angebracht.
Dies wird beispielsweise in der DIN EN 81-1, 8.4:1998 mit einer Schürzen-Mindesthöhe
von 750 mm gefordert. Es existieren verschiedene Ausführungen von Fahrkorbschürzen.
Wie in der DIN-EN 81-21 vom Mai 2003 beschrieben, gibt es starr mit dem Fahrkorb verbundene
Fahrkorbschürzen, welche den Nachteil mit sich bringen, dass die Aufzuganlage eine
entsprechend tiefe Schachtgrube aufweisen muss, wenn sich der Fahrkorb in der untersten
Haltestellung befindet.
[0003] Eine Verbesserung wird mit verschwenkbaren Fahrkorbschürzen erreicht, welche zwischen
einer Position parallel zum Fahrkorbboden in eine Position senkrecht zum Fahrkorbboden
verschwenkbar sind. Ein Aufzugfahrkorb mit einer motorisch verschwenkbaren Fahrkorbschürze
ist beispielsweise in der
DE 103 57 035 A1 beschrieben. Es sind ferner Aufzugfahrkörbe mit verschwenkbaren Fahrkorbschürzen
bekannt, welche mittels eines Elektromagneten in der Position parallel zum Fahrkorb
gehalten werden. Weiterhin sind Aufzugfahrkörbe mit faltbaren Fahrkorbschürzen bekannt.
Ein Aufzugfahrkorb mit einer Fahrkorbschürze nach Art eines Scherengitters ist in
der
DE 203 13 911 U1 beschrieben. Der Entwurf der DIN EN 81-21 sieht vor, dass faltbare Fahrkorbschürzen
in der gefalteten Stellung verriegelt sein müssen.
[0004] Eine in der
FR 2 841 886 A1 beschriebene Teleskop-Fahrkorbschürze eines Aufzugfahrkorbs gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 mit drei teleskopierbaren Platten befindet sich im Regelfall im ausgefahrenen
Zustand. Wenn der Fahrkorb die unterste Etage erreicht, setzt die Teleskopschürze
auf dem Schachtboden auf und wird durch die Bewegung des Fahrkorbs in den eingefahrenen
Zustand zusammengeschoben. Infolge der geringen Höhe der eingefahrenen Schürze ist
es den Aufzugfirmen und Architekten möglich, bei Neuanlagen die Schachtgrubentiefe
wesentlich zu verringern. Ebenso ist eine Nachrüstung zur Erhöhung der Sicherheit
bei bestehenden Aufzuganlagen mit geringer Schachtgrubentiefe möglich. Bei dieser
bekannten Teleskopschürzen ist jedoch nachteilig, dass zum Einen durch den Aufprall
auf den Schachtboden und das Zusammenschieben der einzelnen teleskopierbaren Platten
eine Lärmbelästigung für die Fahrgäste entsteht und zum Anderen, dass bei jedem Zusammenschieben
ein Verschleiß der mechanischen Komponenten der teleskopierbaren Schürze auftritt,
welcher bei häufiger Nutzung des Aufzug beispielsweise in einem Kaufhaus oder Bürogebäude
zu einem Defekt führen kann. Dies führt in ebenfalls nachteiliger Weise zu entsprechend
kurzen Wartungsintervallen.
[0005] Die
EP 1 118 576 A2 beschreibt einen Aufzugfahrkorb mit einer Fahrkorbschürze, die als Teleskopschürze
ausgebildet ist, deren einzelne Bestandteile vergleichbar mit der Fahrkorbschürze
gemäß
FR 2 841 886 A1 bei Auftreffen auf den Schachtboden oder mit Hilfe besonderer Antriebe ineinander
oder nebeneinander verschoben werden. Beim Hochfahren des Fahrkorbes fallen die einzelnen
Teile entweder schwerkraftbedingt , durch Federbeaufschlagung oder durch anderen Betätigungen
wieder in ihre ausgefahrene Stellung. Bei großen Schürzenteilen ist vorgesehen, diese
stets deaktiviert und in einer im wesentlichen waagerechten Ausrichtung in beliebiger
mechanischer oder elektrischer Weise, z.B. mittels eines Haltemagneten in Schachtgrubenposition
zu halten, wobei derart ausgebildete Schürzenteile nur im Bedarfsfall aktiviert werden,
beispielsweise durch Schwerkraft oder dadurch, dass ein verwendeter Haltemagnet spannungslos
geschaltet wird. Nach einer solchen Aktivierung besteht die Tendenz einer Lärmbelästigung,
wenn große Schürzenteile beim Hochfahren des Fahrkorbes wieder in die ausgefahrene
Stellung fallen.
[0006] Es ist die Aufgabe der Erfindung, die beschriebenen Nachteile bei Aufzugfahrkörben
mit mehrteiligen Teleskop-Fahrkorbschürzen zu verbessern. Die Erfindung löst die Aufgabe
mit den Merkmalen aus dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Bestandteil der abhängigen Ansprüche.
[0007] Ein Grundgedanke der Erfindung ist, einen Aufzugfahrkorb mit einer mehrteiligen,
insbesondere dreiteiligen Teleskop-Fahrkorbschürze derart auszugestalten, dass die
im Normalfall eingezogene Schürze nur im Bedarfsfall manuell ausgefahren wird. Im
Fall eines Stehenbleibens des Aufzuges und nicht bündiger Stellung des Fahrkorbausstiegs
mit der Haltestelle soll die Schürze eingefahren sein. Aus diesem Grund weist die
Fahrkorbschürze eine Verriegelungsvorrichtung auf, welche die Fahrkorbschürze im eingefahrenen
Zustand gegen ein Ausfahren verriegelt. Im Bedarfsfall kann die Schürze von einem
fachkundigen Bediener, welcher die eingeschlossenen Fahrgäste befreit, heruntergelassen
werden, so dass sie in den ausgefahrenen Zustand übergeht. Anschließend können die
Fahrgäste den Fahrkorb gefahrlos verlassen. Es muss jedoch sichergestellt sein, dass
der Bediener durch die Ausfahrbewegung der Schürzenelemente nicht zu Schaden kommt.
Es könnte nämlich der Fall eintreten, dass der Bediener eine Verletzung am Fuß erleidet,
wenn er seinen Fuß unachtsam in den Fahrstuhlschacht hereinragen lässt und gleichzeitig
die Schürze herunterlässt. Um dies zu vermeiden, weist die erfindungsgemäße Fahrkorbschürze
ein Dämpfungselement auf, welches die Bewegung vom eingefahrenen in den ausgefahrenen
Zustand bremst und damit eine schnelle und gefährdende Ausfahrbewegung verhindert.
[0008] Vorzugsweise ist das an dem Aufzugfahrkorb befestigbare obere Teleskopelement ein
nicht verschiebbares Basiselement, welches im eingefahrenen Zustand der Fahrkorbschürze
das andere bzw. die anderen verschiebbar zum Basiselement angeordneten Teleskopelemente
im Wesentlichen überdeckt. Somit kann eine geringe Gesamtbaugröße der eingefahrenen
Schürze erreicht werden. Das Restrisiko, dass eingeschlossene Personen bei nicht bündig
stehendem Fahrkorb versuchen, sich selbst zu befreien, kann ferner durch entsprechende
mehrsprachige und durch Piktogramme unterstützte Wamhinweise, welche an der Innenseite
aller Schachtüren in unmittelbarer Nähe der Schachtürentriegelung und an der Fahrkorbschürze
gut sichtbar angeordnet werden, erheblich minimiert werden.
[0009] Das Dämpfungselement sollte vorzugsweise mit dem Basiselement und dem untersten Teleskopelement
verbunden sein, damit die gesamte Ausfahrbewegung gebremst wird. Es ist auch denkbar,
dass die Dämpfungselemente zwischen den einzelnen Teleskopelementen angeordnet sind.
Das Dämpfungselement ist vorteilhafterweise mit dem Basiselement oder dem untersten
Teleskopelement verschwenkbar verbunden, insbesondere wenn das Dämpfungselement nicht
parallel zur Ausfahrrichtung angeordnet ist. In bevorzugten Ausführungen umfasst das
Dämpfungselement einen Hydraulik- oder Pneumatikzylinder.
[0010] Die Verriegelungsvorrichtung kann mindestens ein Verriegelungselement, welches an
dem Basiselement angeordnet ist, und mindestens ein Verriegelungsorgan umfassen, welches
an einem verschiebbaren Teleskopelement, insbesondere am untersten Teleskopelement,
angeordnet ist und mit dem Verriegelungselement im verriegelten Zustand der Fahrkorbschürze
im Eingriff ist. Bevorzugt weist das Verriegelungselement einen Haken auf, welcher
im verriegelten Zustand mit einem Zapfen des Verriegelungsorgans zusammenwirkt.
[0011] Damit die Fahrkorbschürze im Bedarfsfall entriegelbar ist, kann sie mindestens ein
Entriegelungselement für die Entriegelung der Verriegelungsvorrichtung aufweisen.
Das Entriegelungselement kann insbesondere am Basiselement angeordnet sein, da dieses
im Regelfall im eingefahrenen Zustand der Fahrkorbschürze die anderen Teleskopelemente
verdeckt. Zur manuellen Entriegelung kann das Entriegelungselement mittels eines Mehrkantschlüssels,
insbesondere eines normgerechten Dreikantschlüssels für Aufzugschachttüren, betätigbar
sein.
[0012] In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung sind das Entriegelungselement und das
Verriegelungselement in einem insbesondere federbelasteten Mehrkantschloss, insbesondere
Dreikantschloss, zusammengeführt.
[0013] Bevorzugt weist die Fahrkorbschürze des Aufzugfahrkorbs mindestens zwei Entriegelungselemente
auf, welche über eine mechanische Verbindung, insbesondere über ein Gestänge, derart
mit der Verriegelungsvorrichtung zusammenwirken, dass bereits durch die Betätigung
nur eines Entriegelungselements die Verriegelungsvorrichtung entriegelt wird, wobei
die Entriegelungselemente am Basiselement senkrecht zur Ausfahrrichtung im Abstand
voneinander angeordnet sein können. Dies ist vorteilhaft, um dem Bediener die Arbeit
dahingehend zu erleichtern, dass er nur das ihm am nächsten liegende Entriegelungselement
betätigen muss, um die Verriegelungsvorrichtung zu entriegeln. Er braucht die Schachttüre
nur minimal zu öffnen, beispielsweise nur um einen Spalt von ca. 15 cm Breite, weil
es auf Grund der Anordnung der Entriegelungselemente unerheblich ist, ob es sich um
eine links-, recht- oder zentralschließende Schachtüre handelt. Vorzugsweise wird
folglich ein Entriegelungselement im linken, eines im rechten und eines im mittleren
Bereich des Basiselements angeordnet. Die Gefahr eines Sturzes des Bedieners in den
Schacht wird somit minimiert.
[0014] Jedes Teleskopelement kann über zwei, vorzugsweise seitlich angeordnete Teleskopschiene
mit jeweils dem unteren Teleskopelement verbunden sein. Durch diese Teleskopschienen,
welche beispielsweise nach Art bekannter Schubladenauszüge gestaltet sein können,
wird eine sichere Führung der Teleskopelemente erreicht. Es ist auch denkbar, dass
das Dämpfungselement in den Schienen integriert ist.
[0015] Damit im ausgefahrenen Zustand nicht die gesamte Gewichtslast der Teleskopelemente
auf den Schienen liegt, kann jedes Teleskopelement mindestens einen Anschlag aufweisen,
welcher im ausgefahrenen Zustand der Fahrkorbschürze gegen einen Anschlag des jeweils
darunter liegenden Teleskopelements anschlägt.
[0016] Um eine Bewegung des Fahrkorbes bei nicht eingefahrener Fahrkorbschürze und eingeschalteter
Aufzuganlage zu verhindern, ist an der Schürze eine elektrische Überwachung montiert,
und zwar vorzugsweise in Form eines am Basiselement in einer solchen Höhe angeordneten
Schalters, dass dieser im eingefahrenen Zustand der Fahrkorbschürze von dem untersten
Teleskopelement betätigbar ist.
[0017] Die Erfindung betrifft ferner einen Aufzugfahrkorb, der mit einer erfindungsgemäßen
Fahrkorbschürze ausgerüstet ist. Der Aufzugfahrkorb kann zur Verhinderung eines Verschwenkens
der Schürze und zur Stabilisierung mindestens eine Stützstrebe aufweisen, die mit
ihrem einen Ende an der Unterseite oder Seitenwand des Aufzugfahrkorbs befestigt ist
und deren anderes Ende an dem Basiselement befestigt ist.
[0018] Ein mögliches bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren 1
bis 4 beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- die Fahrkorbschürze eines Aufzugfahrkorbes in der Vorderansicht im eingefahrenen Zustand
- Fig. 2
- die Fahrkorbschürze gemäß Fig. 1 im ausgefahrenen Zustand
- Fig. 3
- die Fahrkorbschürze gemäß Fig. 1 in der Rückansicht
- Fig. 4
- die Fahrkorbschürze gemäß Fig. 3 im ausgefahrenen Zustand
[0019] Die Figuren 1 bis 4 zeigen eine Fahrkorbschürze 1 in perspektivischer Darstellung.
Die Fahrkorbschürze 1 weist ein plattenförmiges, bevorzugt aus Blech bestehendes Basiselement
10 sowie zwei weitere aus einem Metallblech hergestellte Teleskopelemente 11 und 12
auf. Im eingefahrenen Zustand (Fig.1) überdeckt das Basiselement 10 weitgehend die
Teleskopelemente 11 und 12. Das Basiselement 10 ist mittels der Befestigungsvorrichtungen
17 sowie der Stützstrebe 14, welche ein Verschwenken der Schürze 1 verhindert und
eine Stabilisierung bewirkt, an dem Aufzugfahrkorb 2 befestigt.
[0020] Im eingefahrenen Zustand greifen zwei am Basiselement 10 angeordnete und als Schwenkhaken
ausgebildete Verriegelungselemente 3a und 3c in zwei am untersten Teleskopelement
12 angeordnete und als Zapfen ausgebildete Verriegelungsorgane 5a und 5c ein, wodurch
der eingefahrene Zustand verriegelt ist. Zum Entriegeln der Verriegelung sind drei
nur schematisch angedeutete Entriegelungselemente 16a, 16b und 16c vorgesehen. Die
Entriegelungselemente 16a, 16b und 16c weisen ein Dreikantprofil auf und können mittels
eines Dreikantschlüssels gegen die Kraft einer nicht dargestellten Feder von außen
manuell betätigt werden. Durch drehende Betätigung der Entriegelungselemente 16a,
16b oder 16c werden die Schwenkhaken 3a und 3c verschwenkt und geben die Verriegelungsorgane
5a und 5c und somit die Teleskopelemente 11 und 12 frei. Das Entriegelungselement
16a und das Verriegelungselement 3a sowie das Entriegelungselement 16c und das Verriegelungselement
3c sind somit in jeweils einem federbelasteten Dreikantschloss zusammengeführt, wobei
die Feder innerhalb des Dreikantschlosses angeordnet ist.
[0021] Die Verriegelungselemente 3a und 3c sind durch ein Gestänge 6 miteinander verbunden.
Somit ist es möglich, dass nur eines der Entriegelungselemente 16a, 16b und 16c betätigt
werden muss, um die Verriegelungsvorrichtung zu entriegeln. Das Entriegelungselement
16b ist über den Mitnehmer 19 mit dem Gestänge 6 mechanisch verbunden.
[0022] Wenn die Teleskopelemente 11 und 12 freigegeben sind, können sie sich durch die Schwerkraft
nach unten bewegen. Sie werden hierbei durch schematisch angedeutete Teleskopschienen
15, welche sich an beiden Seiten der Teleskopelemente 10, 11 und 12 befinden, geführt.
Damit die Ausfahrbewegung nicht zu schnell erfolgt, wird sie mittels eines als Dämpfungselement
wirkenden Pneumatik- oder Hydraulikzylinders 4 gebremst. Dieser ist schwenkbar an
dem untersten Teleskopelement 12 und mittels des Schwenklager 18 an dem Basiselement
10 ausgelenkt. Das unterste Teleskopelement 12 weist eine horizontal zur Ausfahrrichtung
liegende Abschlussfläche 13 auf.
[0023] Die Teleskopelemente 11 und 12 fahren solange aus, bis die Anschläge 8a und 8b des
Basiselements 10 und des Teleskopelements 11 gegen die Anschläge 9a und 9b der Teleskopelemente
11 und 12 zur Anlage kommen.
[0024] Um eine Bewegung des Fahrkorbes 2 bei nicht eingefahrener Fahrkorbschürze 1 und eingeschalteter
Aufzuganlage zu verhindern, ist an der Fahrkorbschürze 1 eine elektrische Überwachung
montiert. Hierzu dient ein am Basiselement 10 angeordnetes elektrisches Schaltelement
7, welches bei eingefahrener Fahrkorbschürze 1 durch das untere Teleskopelement 12
betätigt wird.
[0025] Die Verriegelungselemente 3a und 3c weisen jeweils eine Anschrägung 20a und 20c auf,
welche es ermöglichen, dass beim manuellen Zurückbewegen der Teleskopelemente 11 und
12 die Verriegelungsorgane 5a und 5c wieder in die federbelasteten Dreikantschlösser
automatisch einrasten können.
1. Aufzugfahrkorb mit einer dreiteiligen Teleskop-Fahrkorbschürze (1) mit drei im wesentlichen
plattenförmigen Teleskopelementen (10, 11, 12), welche aus einem eingefahrenen Zustand
in einen ausgefahrenen Zustand überführbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Fahrkorbschürze eine manuelle Verriegelungsvorrichtung welche die Fahrkorbschürze
im eingefahrenen Zustand gegen ein Ausfahren verriegelt, und ein Dämpfungselement
(4) aufweist, welches die Bewegung aus dem eingefahrenen Zustand bremst.
2. Aufzugfahrkorb (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein an dem Aufzugsfahrkorb (2) befestigbares oberes Teleskopelement ein nicht verschiebbares
Basiselement (10) ist, welches im eingefahrenen Zustand der Fahrkorbschürze. die anderen
verschiebbar zum Basiselement angeordneten Teleskopelemente (11, 12) im Wesentlichen
überdeckt.
3. Aufzugfahrkorb (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (4) mit dem Basiselement (10) und dem untersten Teleskopelement
(12) verbunden ist.
4. Aufzugfahrkorb (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (4) mit dem Basiselement (10) oder dem untersten Teleskopelement
(12) verschwenkbar verbunden ist.
5. Aufzugfahrkorb (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (4) einen Hydraulik- oder einen Pneumatikzylinder umfasst.
6. Aufzugfahrkorb (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsvorrichtung mindestens ein Verriegelungselement (3a bzw. mechanische
Verbindung (6) derart mit der Verriegelungsvorrichtung zusammenwirken, dass durch
Betätigung eines Entriegelungselements die Verriegelungsvorrichtung entriegelt wird.
7. Aufzugfahrkorb (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegelungselemente (16) am Basiselement (10) senkrecht zur Ausfahrrichtung
im Abstand voneinander angeordnet sind.
8. Aufzugfahrkorb (1) nach einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Teleskopelement (10, 11) über zwei, vorzugsweise seitlich angeordnete Teleskopschiene
(15) mit jeweils dem unteren Teleskopelement (11, 12) verbunden ist.
9. Aufzugfahrkorb (1) nach einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das unterste Teleskopelement (12) eine horizontal zur Ausfahrrichtung liegende Abschlussfläche
(13) aufweist.
10. Aufzugfahrkorb (1) nach einem vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Teleskopelement (10, 11) mindestens einen Anschlag (8) aufweist, welcher im
ausgefahrenen Zustand der Fahrkorbschürze (1) gegen einen Anschlag (9) des jeweils
darunter liegenden Teleskopelements (11, 12) anschlägt.
11. Aufzugfahrkorb (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen am Basiselement (10) in einer solchen Höhe angeordneten elektrischen Schaltelements
(7), dass dieses im eingefahrenen Zustand der Fahrkorbschürze (1) von dem untersten
Teleskopelement (12) betätigbar ist.
12. Aufzugfahrkorb (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Entriegelungselement (16) und das Verriegelungselement (3a bzw. 3c) in einem
insbesondere federbelasteten Mehrkantschloss, insbesondere Dreikantschloss, zusammengeführt
sind.
13. Aufzugfahrkorb (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass er mindestens zwei Entriegelungselemente (16) aufweist, welche über eine mechanische
Verbindung (6) derart mit der Verriegelungsvorrichtung zusammenwirken, dass durch
Betätigung eines Entriegelungselements die Verriegelungsvorrichtung entriegelt wird.
14. Aufzugfahrkorb (1) nach einem der Ansprüche 8 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegelungselemente (16) am Basiselement (10) senkrecht zur Ausfahrrichtung
im Abstand voneinander angeordnet sind.
15. Aufzugfahrkorb (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Teleskopelement (10, 11) über zwei, vorzugsweise seitlich angeordnete Teleskopschienen
(15) mit jeweils dem unteren Teleskopelement (11, 12) verbunden ist.
16. Aufzugfahrkorb (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das unterste Teleskopelement (12) eine horizontal zur Ausfahrrichtung liegende Abschlussfläche
(13) aufweist.
17. Aufzugfahrkorb (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Teleskopelement (10, 11) mindestens einen Anschlag (8) aufweist, welcher im
ausgefahrenen Zustand des Aufzugfahrkorbs (1) gegen einen Anschlag (9) des jeweils
darunter liegenden Teleskopelements (11, 12) anschlägt.
18. Aufzugfahrkorb (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen am Basiselement (10) in einer solchen Höhe angeordneten elektrischen Schaltelements
(7), dass dieses im eingefahrenen Zustand des Aufzugfahrkorbs (1) von dem untersten
Teleskopelement (12) betätigbar ist.