| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 855 355 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
16.05.2012 Patentblatt 2012/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.04.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Verbindungs- und Schaltvorrichtung
Connection and switch device
Dispositif de connexion et de commutation
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
26.04.2006 DE 202006006626 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
14.11.2007 Patentblatt 2007/46 |
| (73) |
Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG |
|
32758 Detmold (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Niggemann, Matthias
32694, Dörentrup (DE)
- Fehling, Stefan
32791, Lage (DE)
- Hanning, Walter
32758, Detmold (DE)
- Schild, Wolfgang
32049, Herford (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
|
Loesenbeck - Specht - Dantz
Patent- und Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 253 170 US-A- 4 477 701
|
DE-A1- 3 321 497 US-A- 5 434 369
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbindungsvorrichtung zur Verbindung von Anschlusskontakten
eines Anschlussblockes mit weiteren Anschlusskontakten eines elektrischen Gerätes,
wobei die Verbindungsvorrichtung derart ausgestaltet ist, dass der Anschlussblock
in einer ersten Kontaktstellung - einer Teststellung - nur die Verbindungsvorrichtung
und nicht die Anschlusskontakte des Gerätes kontaktiert und in einer zweiten Kontaktstellung
- eine beschaltete Stellung - sowohl die Verbindungsvorrichtung als auch die Anschlusskontakte
des Gerätes.
[0002] Derartige Verbindungseinrichtungen sind aus dem Stand der Technik an sich bekannt.
Ihr Aufbau ist aber oftmals relativ kompliziert. Zudem sind die bekannten Konstruktionen
auch nicht immer völlig funktionssicher.
[0004] Ferner wird auf die
US 5434369 A verwiesen, die die Merkmale des Oberbegriffs von Anspruch 1 zeigt.
[0005] Die Erfindung hat vor diesem Hintergrund die Aufgabe, eine Verbindungsvorrichtung
zu schaffen, welche einen konstruktiv einfachen Aufbau aufweist und mit der dennoch
sicher und leicht sowohl die geforderte Teststellung als die beschaltete Stellung
realisierbar sind.
[0006] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0008] Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung ist einfach aufgebaut und von daher kostengünstig
realisierbar. Die Verriegelungsrichtung ist derart aufgebaut, dass zunächst klar erkennbar
bzw. spürbar die Teststellung erreicht wird. Die beschaltete Stellung bzw. die "Connect-Stellung"
ist allein durch weiteres Einschieben mit einer höheren Einschubkraft zu erreichen.
[0009] Der Gegenstand des Anspruchs 1 realisiert ein erneutes definiertes Halten und Erreichen
der Teststellung, da auf den Kontaktblock eine entsprechende Zugfederanordnung einwirkt.
[0010] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezug auf
die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt:
- Fig.1a, b
- eine teilweise aufgebrochen dargestellte perspektivische Ansicht einer Verbindungsvorrichtung
zur Kontaktierung eines Klemmenblockes und eine Schnittansicht durch den Bereich eines
Betätigungsmechanismus an der Verbindungsvorrichtung in einer nicht verbundenen Stellung
(DISCONNECT);
- Fig.2a,b
- die Anordnung aus Fig. 1 in einer Teststellung (TEST);
- Fig.3a,b
- die Anordnung aus Fig. 1 und 2 in einer verbundenen Stellung (CONNECT);
- Fig. 4
- eine vergrößerte, detailliertere Darstellung nach Art der Fig. 1a;
- Fig. 5
- eine vergrößerte, detailliertere Darstellung nach Art der Fig. 2a; und
- Fig. 6
- eine vergrößerte, detailliertere Darstellung nach Art der Fig. 1b.
[0011] Fig. 1a und b zeigen einen Anschlussblock 1, der hier als Klemmenblock ausgebildet
ist, der aus einer Mehrzahl aneinander gereihter Klemmen 2 besteht.
[0012] Zur Verbindung des Anschlußblockes 1 mit einem elektrischen Gerät dient eine Verbindungsvorrichtung
4 mit mehreren Komponenten.
[0013] Der Anschlussblock 1 ist auf die Verbindungsvorrichtung 4 aufschiebbar, den er beim
Aufschieben zunächst in einer Teststellung (Fig. 2) kontaktiert.
[0014] Darüber hinaus ist die zusammengesteckte Einheit aus dem Verbindungsvorrichtung 4
und dem Anschlussblock 1 in eine beschaltete Stellung (CONNECT) verschieblich, welche
in Fig. 3 erreicht wird.
[0015] In dieser beschalteten (Leistungs-)Stellung sind der Anschlussblock 1, die Verbindungsvorrichtung
4 und ein hier nur andeutungsweise anhand eines feststehenden Kragens 11 dargestelltes,
zu kontaktierendes elektrisches Gerät relativ zueinander in einer Richtung X translatorisch
bewegbar.
[0016] Der Kragen 11 kann an das zu beschaltende Gerät angeformt sein oder beispielsweise
dazu ausgelegt sein, an diesem befestigt (z.B. verrastet) zu werden.
[0017] Nachfolgend wird der Kragen 11 als unbeweglich dargestellt und die Verbindungsvorrichtung
4 und der Anschlussblock werden als relativ zum Kragen 11 und damit relativ zum zu
beschaltenden Gerät beweglich dargestellt.
[0018] Der Anschlussblock 1, die Verbindungsvorrichtung 4 und das zu beschaltende Gerät
weisen jeweils eine Mehrzahl von elektrischen Anschlüssen bzw. Anschlusskontakten
auf, die derart ausgelegt sind, dass durch ein rein translatorisches Bewegen sämtliche
der Anschlusskontakte in eine beschaltete und eine entschaltete Stellung gebracht
werden können.
[0019] Dies ist beispielsweise dadurch realisierbar, dass die Anschlusskontakte als Stift-
und Buchsenkontakte ausgebildet sind, welche jeweils in Richtung X ineinander steckbar
sind und wieder auseinander gezogen werden können.
[0020] Die dargestellte Variante ist insofern rein beispielhaft. Die dargestellten Stift-
und Buchsenkontakte wären hinsichtlich ihrer Anordnung am Anschlussblock, an der Verbindungsvorrichtung
4 und am Gerät auch miteinander vertauschbar.
[0021] An der Verbindungsvorrichtung 4 sind jeweils Doppelanschlüsse bzw. -kontakte ausgebildet,
die sowohl an einer Seite zur Kontaktierung des Anschlussblockes 1 als auch an der
anderen Seite zur Kontaktierung des zu beschaltenden Gerätes ausgelegt sind.
[0022] Im Einzelnen ist das dargestellte Ausführungsbeispiel wie folgt aufgebaut:
[0023] Der Anschlussblock 1 weist mehrere Anschlussreihen 3a, 3b, aus Buchsenkontakten 5
auf.
[0024] Die zwei Anschlussreihen 3a, b sind seitlich einer Wandung 7 angeordnet, die parallel
zur Betätigungsrichtung X ausgerichtet ist. Sie bilden gemeinsam eine Art übergeordneten
Kontaktblock 8 aus, der von der Verbindungsvorrichtung 4 kontaktierbar ist, wobei
die Kontaktierung in einer Teststellung - Fig. 2 - und einer beschaltete Stellung
- Fig. 3 - erfolgen kann.
[0025] Die Verbindungsvorrichtung 4 weist einen zum Kontaktblock 8 komplementären und mit
diesem zusammensteckbaren Kontaktblock 9 auf, der hier beispielhaft mit zwei Anschlussreihen
6a, b von Stecker- bzw. hier Stiftkontakten 10 versehen ist, welche zum Kontaktieren
der Buchsenkontakte 5 am Klemmenblock 1 ausgelegt sind. Der Kontaktblock 8 bildet
hier quasi eine Art leistenförmige Buchse und der Kontaktblock 9 bildet eine Art leistenförmigen
Stecker aus.
[0026] Alternativ könnten auch die Buchsenkontakte 5 an der Verbindungsvorrichtung 4 und
die Steckkontakte am Anschluss- bzw. hier Klemmenblock 1 ausgebildet sein (hier nicht
dargestellt).
[0027] Der Kontaktblock 9 ist in dem Kragen 11 verschiebbar geführt.
[0028] Die nicht kontaktierte Stellung zeigt Fig. 1, welche entsprechend die Überschrift
"DISCONNECT" trägt.
[0029] Zum Realisieren der ersten Betriebsstellung - einer Teststellung - wird der Anschlussblock
1 auf die Verbindungsvorrichtung 4 aufgeschoben, so dass die Buchsenkontakte 5 und
die Steckerkontakte 10 ineinander greifen und leitend miteinander verbunden werden.
[0030] Diese erste Kontaktstellung - eine Teststellung - ist in Fig. 2 dargestellt. In dieser
Stellung steht der Kontaktblock 9 der Verbindungsvorrichtung aus dem Kragen 11 vor
bzw. ist nicht in diesen eingezogen.
[0031] Um die Anordnung aus der Stellung "Test" in die Stellung "Verbunden" bzw. "CONNECT"
der Fig. 3 zu schalten, ist es notwendig, eine Federanordnung 13 zu spannen und eine
Verriegelungseinrichtung 12 zu lösen.
[0032] Die Federanordnung 13 besteht hier aus mehreren - bevorzugt zwischen den kurzen Seitenwänden
14, 15 des Kontaktblocks 9 der Verbindungsvorrichtung und der Innenseite des Kragens
11 verteilten Federn, die hier als Zugfedern 16 ausgebildet sind, welche in der verriegelten
Stellung der Teststellung in einen zusammengezogenen Zustand versetzt sind, in welchem
sie jeweils den Kontaktblock in der Teststellung halten.
[0033] Die Zugfedern 16 sind mit einem ihrer Enden an dem Kontaktblock 9 oder einem hiermit
verbundenen Stift 17 festgelegt und an ihrem jeweils anderen Ende an der weiter unter
noch zu erläuternden Klinke 21 oder an einem mit dem Kragen 11 verbundenen Element
(wie der Welle zur Lagerung der Klinke). Es handelt sich um Zugfedern, die beim weiteren
Einschieben des Kontaktblockes 9 der Verbindungsvorrichtung 4 in den Kragen 11 gespannt
werden und sich beim Entschalten wieder zusammenziehen, um den Kontaktblock 9 zurückzuziehen.
[0034] Beim weiteren Einschieben des Kontaktblockes 9 kontaktiert eine vorzugsweise direkt
in der Betätigungsrichtung X in Verlängerung der Anschlusskontakte 10 angeordnete
zweite Kontaktseite 18 aus weiteren Anschlusskontakten 19 in axialer Richtung bzw.
in Richtung X weitere (hier nicht dargestellte) Anschlusskontakte des Geräts.
[0035] Um den Kontaktblock 9 der Verbindungseinrichtung 4 in der Teststellung zu halten,
in welcher zwar die Verbindungsvorrichtung 4 den Anschlussblock 1 kontaktiert, in
der aber keine leitende Verbindung zwischen dem Anschlussblock 1 und dem zu beschaltenden
Gerät besteht, sind die zwei Verriegelungseinrichtungen 12 vorgesehen.
Die Zugfedern 16 sichern zudem bei einem Ausziehen des Kontaktblockes, dass der Kontaktblock
definiert in der Teststellung zur Anlage kommt.
[0036] Die Verriegelungsvorrichtungen 12 weisen jeweils eine an einem Stift 20 schwenkbar
gelagerte Klinke 21 auf. Dieser Klinke 21 ist eine Feder 22, hier eine Druckfeder,
zugeordnet, welche derart auf die Klinke 21 einwirkt, dass sie die Klinke 21 in eine
Stellung verschwenkt, in welcher sie die Einschubbewegung des Kontaktblockes 9 in
den Kragen 11 begrenzt. Die Zugfeder 13 ist an dem Stift 20 befestigt.
[0037] Derart kann der Anschlussblock 1 mit seinem Kontaktblock 8 an der Verbindungsvorrichtung
zunächst in die Teststellung der Fig. 2 verschoben werden, bei deren Erreichen die
Klinke 21 dem weitere Einschieben zunächst einen deutlichen Widerstand entgegensetzt.
[0038] Die Klinke 21 und der an der Klinke 21 zur Anlage kommende Rand des Kontaktblockes
9 sind jedoch so geformt (z.B. indem sie angeschrägt sind oder abgerundet ausgebildet
sind), dass bei einem weiteren Einschieben des Anschlussblockes 1 nach Überschreiten
einer Grenzkraft die Klinke 21 vom Anschlussblock 9 aus ihrer Verriegelungsstellung
herausgeschwenkt wird. Hierbei wird die senkrecht zu den Zugfedern 16 zum Einschub
angeordnete Druckfeder 21, welche auf die Klinke 21 wirkt, komprimiert und gespannt.
Der Kragen oder Rahmen 11 läuft leicht in einer Rolle 23, die auf einem Stift 24 an
der Klinke 21 angeordnet ist. Der Rahmen 11 weist dabei eine abgerundetes Ausnehmung
25 auf, in welche die Rolle 23 eingreift.
[0039] Bei ihrem Einschwenken gibt die Klinke 21 die Bewegung des Anschlussblockes 9 frei,
so dass beim weiteren manuellen oder motorischen Einschieben des Kontaktblockes 9
die Zugfedern 16 gespannt werden. Wenn der Kontaktblock 9 der Verbindungsvorrichtung
4 in den Kragen 11 geschoben wird, führt dies schließlich dazu, dass das zu beschaltende
elektrische Gerät entsprechend zu Fig. 3 an der zweiten Anschlussseite 18 kontaktiert
wird (nicht dargestellt).
Bezugszeichen
[0040]
| Anschlussblock |
1 |
| Klemmen |
2 |
| Anschlussreihen |
3a, 3b, ... |
| Verbindungsvorrichtung |
4 |
| Buchsenkontakte |
5 |
| Anschlussreihen |
6 |
| Wand |
7 |
| Kontaktblock |
8 |
| Verbindungsvorrichtung |
9 |
| Stiftkontakten |
10 |
| Kragen |
11 |
| Verriegelungseinrichtung |
12 |
| Federanordnung |
13 |
| Seitenwände |
14, 15 |
| Zugfedern |
16 |
| Stift |
17 |
| Kontaktseite |
18 |
| Kontakte |
19 |
| Stift |
20 |
| Klinke |
21 |
| Feder |
22 |
| Rolle |
23 |
| Stift |
24 |
| Ausnehmung |
25 |
1. Elektrisches Gerät mit einem Anschlussblock und mit einer Verbindungsvorrichtung zur
Verbindung von Anschlusskontakten (5) des Anschlussblockes (1) mit weiteren Anschlusskontakten
des elektrischen Gerätes,
a. wobei die Verbindungsvorrichtung derart ausgestaltet ist, dass der Anschlussblock
(1) in einer ersten Kontaktstellung - einer Teststellung - nur die Verbindungsvorrichtung
(4) und nicht die Anschlusskontakte des Gerätes kontaktiert und in einer zweiten Kontaktstellung
- einer beschalteten Stellung - sowohl die Verbindungsvorrichtung (4) als auch die
Anschlusskontakte des Gerätes,
b. wobei der Anschlussblock (1), die Verbindungsvorrichtung (4) und das zu beschaltende
Gerät jeweils eine Mehrzahl der Anschlusskontakte (5, 10, 19) aufweisen, die derart
ausgelegt sind, dass durch ein rein translatorisches Bewegen sämtliche der Anschlusskontakte
in eine beschaltete und eine entschaltete Stellung bringbar sind,
c. wobei die Verbindungsvorrichtung ferner eine lösbare Verriegelungseinrichtung (12)
zur Verriegelung der Teststellung aufweist, wobei die Verriegelungseinrichtung (12)
wenigstens eine schwenkbare Klinke (21) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
d. der Anschlussblock (1) wenigstens eine oder mehrere Anschlussreihen (3a, 3b) aus
den Anschlusskontakten aufweist, die einen Kontaktblock (8) ausbilden und dass die
Verbindungsvorrichtung (4) einen zum Kontaktblock (8) des Anschlussblocks (1) komplementären
und mit diesem zusammensteckbaren weiteren Kontaktblock (9) aufweist,
e. der Kontaktblock (9) der Verbindungsvorrichtung (4) in einem Kragen (11) der Verbindungsvorrichtung
(4) verschieblich geführt ist, und
f. die Verriegelungsvorrichtung mit einer Federanordnung (13) zum definierten Sichern
des Kontaktblockes (9) in der Teststellung versehen ist, welche aus einer oder mehreren
Zugfedern (16) besteht, die mit einem ihrer Enden an dem Kontaktblock (9) oder an
einem mit diesem verbundenen Element (17) und an ihrem jeweils anderen Ende an der
Klinke (21) oder einem mit dem Kragen verbundenen Element festgelegt sind.
2. Elektrisches Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungseinrichtung (12) dazu ausgelegt ist, den Kontaktblock (9) der Verbindungsvorrichtung
am Kragen in der Teststellung lösbar festzulegen.
3. Elektrisches Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Verriegelungsvorrichtung (12) die an einem Stift (20) schwenkbar
gelagerte Klinke (21) aufweist, der eine Feder (22) zugeordnet ist, welche derart
auf die Klinke (21) einwirkt, dass sie die Klinke (21) selbsttätig in eine Stellung
verschwenkt, in welcher sie den Kontaktblock (9) der Verbindungsvorrichtung (4) in
der Einschubrichtung lösbar arretiert.
4. Elektrisches Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (21) beim Erreichen der Teststellung dem weiteren Einschieben des Anschlussblocks
(1) einen spürbaren Widerstand entgegensetzt.
5. Elektrisches Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (21) und der an der Klinke anliegende Rand des Kontaktblockes (9) der
Verbindungsvorrichtung so geformt sind, dass bei einem weiteren Einschieben des Anschlussblockes
(1) nach dem Erreichen der Teststellung nach Überschreiten einer Grenzkraft die Klinke
(21) aus ihrer Verriegelungsstellung herausschwenkbar ist.
6. Elektrisches Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die der Klinke zugeordnete Feder (22) der Verriegelungseinrichtung eine Druckfeder
ist.
7. Elektrisches Gerät nach Anspruch 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die der Klinke zugeordnete Feder (22) der Verriegelungseinrichtung orthogonal zur
Zugfeder (16) der Verbindungsvorrichtung angeordnet ist.
8. Elektrisches Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (11) direkt an das elektrische Gerät angeformt oder an diesem arretierbar
ist.
9. Elektrisches Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kontaktblock (9) der Verbindungsvorrichtung (4) jeweils Doppelanschlüsse bzw.
-kontakte ausgebildet sind, die sowohl an einer Seite zur Kontaktierung des Anschlussblockes
(1) als auch an der anderen Seite zur Kontaktierung des zu beschaltenden Gerätes ausgelegt
sind.
10. Elektrisches Gerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktblock (8) eine leistenförmige Buchse und der Kontaktblock (9) einen leistenförmigen
Stecker ausbildet.
1. Electric device comprising a connecting block with a connecting device for connecting
terminal contacts (5) of the connecting block (1) to further terminal contacts of
the electric device.
a. wherein the connecting device is designed such that the connecting block (1) contacts
in a first contact position - a test position - only the connecting device (4) and
not the terminal contacts of the electric device and in a second contact position
- a wired position - contacts both the connecting device (4) and the terminal contacts
of the electric device,
b. wherein the connecting block (1), the connecting device (4) and the device to be
wired each have a plurality of terminal contacts (5, 10, 19) which are designed such
that all of the terminal contacts can be brought into a wired and a non-wired position
by a purely translational movement,
c. wherein the connecting device further comprises a releasable locking device (12)
for locking the test position and wherein the locking device (12) has at least one
pivotable catch (21),
characterised in that
d. the connecting block (1) has one or more rows (3a, 3b) of terminal contacts which
form a contact block (8), and in that the connecting device (4) has a further contact block (9) which complements the contact
block (8) of the connecting block (1) and can be plugged together therewith,
e. in that the contact block (9) of the connecting device (4) is displaceably guided in a collar
(11) of the connecting device (4), and
f. in that the locking device (12) is provided with a spring arrangement (13) for securing the
contact block (9) in a defined way in the test position, which spring arrangement
(13) consists of one or more tension springs (16) which are located at one end on
the contact block (9) or on an element (17) connected thereto and at the other end
on the catch (21) or on an element connected to the collar.
2. Electric device according to any of the preceding claims, characterised in that the locking device (12) is configured to locate the contact block (9) of the connecting
device releasably on the collar in the test position.
3. Electric device according to any of the preceding claims, characterised in that the at least one locking device (12) comprises the catch (21) pivotably mounted on
a pin (20), to which a spring (22) is assigned which acts on the catch (21) in such
a way that it automatically pivots the catch (21) into a position in which it releasably
locks the contact block (9) of the connecting device (4) in the direction of insertion.
4. Electric device according to any of the preceding claims, characterised in that the catch (21), when reaching the test position, detectably resists any further insertion
of the connecting block (1).
5. Electric device according to any of the preceding claims, characterised in that the catch (21) and the edge of the contact block (9) of the connecting device which
bears against the catch are designed such that, if the connecting block (1) is inserted
further after reaching the test position, the catch (21) can be pivoted out of its
locking position after exceeding a limit force.
6. Electric device according to claim 3, characterised in that the spring (22) of the locking device which is assigned to the catch is a compression
spring.
7. Electric device according to claim 3 or 6, characterised in that the spring (22) of the locking device which is assigned to the catch is arranged
to be orthogonal to the tension spring (16) of the connecting device.
8. Electric device according to any of the preceding claims, characterised in that the collar (11) is integrally formed with the electric device or can be locked thereon.
9. Electric device according to any of the preceding claims, characterised in that double connections or contacts are formed on the contact block (9) of the connecting
device (4), which double connections or contacts are designed on one side for contacting
the connecting block (1) and on the other side for contacting the device to be wired.
10. Electric device according to any of the preceding claims, characterised in that the contact block (8) forms strip-shaped socket and the contact block (9) forms a
strip-shaped plug.
1. Appareil électrique avec un bloc de connexion et avec un dispositif de connexion pour
connecter des contacts de connexion (5) du bloc de connexion (1) avec d'autres contacts
de connexion de l'appareil électrique,
a. le dispositif de connexion étant réalisé de manière à ce que le bloc de connexion
(1), dans une première position de contact - une position de test-établisse un contact
seulement avec le dispositif de connexion (4) et non avec les contacts de connexion
de l'appareil, et dans une deuxième position de contact - une position câblée - établisse
un contact non seulement avec le dispositif de connexion (4) mais également avec les
contacts de connexion de l'appareil,
b. le bloc de connexion (1), le dispositif de connexion (4) et l'appareil à câbler
présentant respectivement une pluralité des contacts de connexion (5, 10, 19), lesquels
sont étudiés de manière à ce que, grâce à un simple mouvement de translation, l'ensemble
des contacts de connexion peuvent passer dans une position câblée et une position
non câblée,
c. le dispositif de connexion présentant de plus un dispositif de verrouillage amovible
(12) pour le verrouillage de la position de test, le dispositif de verrouillage (12)
présentant au moins un cliquet pivotant (21),
caractérisé en ce que
d. le bloc de connexion (1) présente au moins une ou plusieurs rangées de connexion
(3a, 3b) à partir des contacts de connexion, lesquelles forment un bloc de contact
(8), et en ce que le dispositif de connexion (4) présente un autre bloc de contact (9) complémentaire
au bloc de contact (8) du bloc de connexion (1) et pouvant s'enficher avec celui-ci,
e. le bloc de contact (9) du dispositif de connexion (4) étant guidé de manière coulissante
dans un col (11) du dispositif de connexion (4), et
f. le dispositif de verrouillage étant muni d'un ensemble ressort (13) pour la sauvegarde
définie du bloc de contact (9) dans la position de test, lequel se compose d'un ou
plusieurs ressorts de traction (16), lesquels sont fixés avec l'une de leurs extrémités
au bloc de contact (9) ou à un élément (17) relié à celui-ci et à leur autre extrémité
respective au cliquet (21) ou à un élément relié au col.
2. Appareil électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de verrouillage (12) est étudié pour fixer de manière amovible le bloc
de contact (9) du dispositif de connexion au col dans la position de test.
3. Appareil électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisées en ce que ce dispositif de verrouillage (12) au moins au nombre de un présente le cliquet (21)
monté de manière pivotante sur une tige (20), auquel un ressort (22) est associé,
lequel agit sur le cliquet (21) de manière à faire automatiquement pivoter le cliquet
(21) dans une position dans laquelle il arrête de manière amovible le bloc de contact
(9) du dispositif de connexion (4) dans la direction d'insertion.
4. Appareil électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cliquet (21), lorsqu'il atteint la position de test, oppose une résistance sensible
à la poursuite de l'insertion du bloc de connexion (1).
5. Appareil électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cliquet (21) et le bord reposant contre le cliquet du bloc de contact (9) du dispositif
de connexion sont formés de manière à ce qu'en poursuivant l'insertion du bloc de
connexion (1) une fois la position de test atteinte en cas de dépassement d'une force
limite, le cliquet (21) peut pivoter hors de sa position de verrouillage.
6. Appareil électrique selon la revendication 3, caractérisé en ce que le ressort (22) du dispositif de verrouillage associé au cliquet est un ressort de
pression.
7. Appareil électrique selon la revendication 3 ou 6, caractérisé en ce que le ressort (22) du dispositif de verrouillage associé au cliquet est disposé orthogonalement
au ressort de traction (16) du dispositif de connexion.
8. Appareil électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le col (11) est directement formé sur l'appareil électrique ou bien peut être arrêté
sur celui-ci.
9. Appareil électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisées en ce que sur le bloc de contact (9) du dispositif de connexion (4), des connexions ou contacts
doubles sont formés, lesquels sont étudiés non seulement pour entrer en contact avec
le bloc de connexion (1) d'un côté mais également pour entrer en contact avec l'appareil
à câbler de l'autre côté.
10. Appareil électrique selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le bloc de contact (8) forme une prise femelle en forme de baguette, et le bloc de
contact (9) une prise mâle en forme de baguette.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente