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(11) |
EP 1 856 447 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.09.2014 Patentblatt 2014/39 |
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Anmeldetag: 03.03.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/060437 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/094939 (14.09.2006 Gazette 2006/37) |
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VORMISCHBRENNER ZUM BETREIBEN EINER BRENNKAMMER
BURNER COMPRISING A PREMIX FOR COMBUSTION CHAMBER
BRULEUR A PREMELANGE POUR UNE CHAMBRE DE COMBUSTION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Priorität: |
09.03.2005 CH 409052005
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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21.11.2007 Patentblatt 2007/47 |
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Patentinhaber: Alstom Technology Ltd |
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5400 Baden (CH) |
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Erfinder: |
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- VON PLANTA, Martin, Andrea
8955 Oetwil A.D.L. (CH)
- STEINBACH, Christian, Dr.
5413 Birmensdorf (CH)
- RUCK, Thomas
5332 Rekingen (CH)
- GENG, Weiqun, Dr.
5405 Daettwil (CH)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-2005/078348 US-A- 5 479 773 US-B1- 6 702 574
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US-A- 5 085 575 US-A- 5 738 509
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Vormischbrenner zum Erzeugen eines zündfähigen
Brennstoff-Luftgemisches, mit einem Drallerzeuger, der wenigstens zwei sich zu einem
Durchströmungskörper ergänzende Brennerschalen vorsieht, die jeweils einen teilkegelförmig
ausgebildeten ersten Brennerschalenabschnitt aufweisen und gemeinsam einen sich axialwärts
kegelförmig erweiternden Drallraum eingrenzen, und die in axialer Kegellängserstreckung
gegenseitig tangentiale Lufteintrittsschlitze begrenzen, durch die Verbrennungszuluft
in den Drallraum gelangt, in dem sich eine axialwärts ausbreitende Drallströmung ausbildet,
sowie mit Mitteln zur Eindüsung von Brennstoff, die wenigstens abschnittsweise längs
der tangential verlaufenden Lufteintrittschlitze angeordnet sind.
Stand der Technik
[0002] Vormischbrenner der vorstehend genannten Gattung sind aus einer Vielzahl vor veröffentlichter
Druckschriften bekannt, so bspw. aus der
EP 0 210 462 A1 sowie der
EP 0 321 809 B1, um nur einige zu nennen. Vormischbrennern dieser Art liegt das allgemeine Wirkprinzip
zugrunde, innerhalb eines zumeist als kegelförmig ausgebildeten Drallerzeugers, der
wenigstens zwei mit entsprechend gegenseitiger Überlappung zusammengesetzte Teilkegelschalen
vorsieht, eine aus einem Brennstoff-Luftgemisch bestehende Drallströmung zu erzeugen,
die innerhalb einer in Strömungsrichtung dem Vormischbrenner nachfolgenden Brennkammer
unter Ausbildung einer räumlich möglichst stabilen Vormischflamme zur Zündung gebracht
wird. Hierbei ist die räumliche Lage der Vormischflamme bestimmt durch das aerodynamische
Verhalten der Drallströmung, deren Drallzahl mit zunehmender Ausbreitung längs der
Brennerachse zunimmt, damit instabil wird und letztlich durch einen unsteten Querschnittsübergang
zwischen Brenner und Brennkammer in eine annulare Drallströmung unter Ausbildung einer
Rückströmzone aufplatzt, in deren, in Strömungsrichtung vorderen Bereich sich die
Vormischflamme ausbildet.
[0003] Von besonderer Bedeutung ist die aerodynamische Stabilität der sich ausbildenden
Rückströmzone, die jedoch in höchst sensibler Weise vom Design, Form und Größe des
Drallerzeugers abhängt. Gelingt es beispielsweise nicht, die in Strömungsrichtung
vorderste Front der sich ausbildenden Rückströmzone räumlich zu stabilisieren, so
treten verstärkt thermoakustische Schwingungen bzw. Pulsationen innerhalb des Verbrennungssystems
auf, die die gesamte Verbrennung sowie die Wärmefreisetzung wesentlich beeinträchtigen.
[0004] Eingedenk dieser Tatsache sind die bisher bekannten und im Einsatz befindlichen Vormischbrennersysteme
auf Baugrößen beschränkt, deren maximaler Brennerdurchmesser am Brenneraustritt lediglich
180 mm beträgt. Derartige Vormischbrenner weisen darüber hinaus einen verhältnismäßig
spitzen, d.h. kleinen Kegelwinkel von kleiner gleich 18° auf, so dass die Brennerlänge
im Verhältnis zum stromab gewandten Brennerdurchmesser eher groß, jedoch zu Montage-
und Wartungszwecken noch durchaus handhabbar ist.
[0005] Gilt es jedoch groß dimensionierte Brennkammern zu befeuern, so bedient man sich
bis anhin so genannte Mehrfachbrenneranordnungen, die den Einsatz der vorstehenden
Vormischbrenner vorsehen. Derartige im Aufbau komplexe Mehrfachbrenneranordnungen
gehen beispielsweise aus der
DE 42 23 828 A1 oder der
DE 44 12 315 A1 hervor. Es besteht jedoch der Wunsch, die Komplexität und damit auch die Anzahl der
einzelnen Vormischbrenner, die zur Befeuerung groß dimensionierter Brennkammern erforderlich
sind, zu reduzieren, ohne dabei Qualitätseinbußen im Verbrennungsvorgang selbst in
Kauf nehmen zu müssen. Darüber hinaus gilt es aus Gründen der stets strenger werdenden
Umweltnormen im Hinblick auf die Reduzierung von Emissionswerten, die bis anhin im
Betrieb befindlichen Diffusions-Einzelbrennern, die vornehmlich zur Befeuerung von
groß dimensionierten Silobrennkammern verwendet werden, durch modernere, umweltgerechtere
Brennersysteme zu ersetzen. Insbesondere im Hinblick auf die Vermeidung hoher Umrüst-
sowie Neubeschaffungskosten, ist es wünschenswert, möglichst groß dimensionierte Vormischbrenner
bereitzustellen, um bspw. den Betrieb derartiger groß dimensionierter Silobrennkammern
mit nur einem einzigen Vormischbrenner weiterhin aufrechterhalten zu können.
[0006] Theoretische Überlegungen sowie auch Versuche haben gezeigt, dass eine einfache Skalierung
beispielsweise eines aus der
EP 0321 809 B1 bekannten Doppelkegelbrenners nicht Ziel führend ist, zumal, wie bereits vorstehend
erwähnt, die Brennerlänge überproportional ansteigen würde. Hinzukommt, dass die Breite
der in der Brennerachse tangential verlaufenden Lufteintrittschlitze, durch die Verbrennungszuluft
zur Erzeugung der gewünschten Drallströmung in den Drallerzeuger einströmt, ebenfalls
proportional ansteigen würde, so dass eine gute Durchmischung von Brennstoff sowie
Verbrennungszuluft nicht mehr in ausreichender Qualität gewährleistet werden kann.
[0007] In den meisten in Einsatz befindlichen Vormischbrennern sind die zur Um- bzw. Einlenkung
der Zuluft in den Drallerzeuger vorgesehenen Teilkegelschalen, die auch als Brennerschalen
bezeichnet werden, als dünnwandige Umlenkbleche ausgebildet, die die Form der Mantelfläche
von Kegelhälften oder kleineren Kegelsegmenten aufweisen und radialseits den Drallraum
begrenzen, wobei die Brennerschalen durch ihre räumliche Anordnung jeweils gegenseitig
tangential zur Brennerachse orientierte Lufteintrittsschlitze miteinander einschließen.
[0008] Im Bestreben das Schluck- und Leistungsvermögen derartiger Vormischbrenner zu verbessern,
sind Drallerzeuger mit mehr als zwei Brennerschalen bekannt, so genannte mehrschalige
Vormischbrenner, die auch einen größeren Brennerdurchmesser gewährleisten können.
Es zeigt sich jedoch, dass sich bei derartigen Mehrschalenanordnungen keine zufrieden
stellenden Durchmischungsergebnisse einstellen, zumal aerodynamische Probleme auftreten,
die höchstwahrscheinlich auf lokal im Bereich der einzelnen Brennerschalen sich ausbildende
Rückströmzonen zurückzuführen sind. Dies führt einerseits zu Wirkungsgradverlusten,
birgt aber auch Gefahren in sich, sofern sich brennbares Gas in derartigen Rückströmzonen
ansammeln und letztlich zünden kann.
[0009] Der
US 6,702,574 B1 ist ein Brenner zum Betrieb eines Wärmeerzeugers zu entnehmen, mit einem Drallerzeuger,
dessen in Strömungsrichtung orientierter Eintrittsquerschnitt rechteckig ausgebildet
ist und aus Gründen einer verbesserten Durchmischung stromab einen in Strömungsrichtung
quadratischen oder runden Durchströmungsquerschnitt vorsieht, an dem sich vorzugsweise
eine im Querschnitt runde Mischstrecke anschließt. Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur
3 ist ein in perspektivischer Darstellung gezeigter Drallerzeuger gezeigt, dessen
Drallraum von geschwungen ausgebildeten Brennerschalen 156 radial begrenzt wird. Die
im Querschnitt dargestellte Brennerschale bzw. Drallschaufel 156 verfügt über drei
Brennerschalenabschnitte, die einstückig miteinander verbunden sind, wobei der jeweils
teilkegelförmig ausgebildete erste Brennerschalenabschnitt bündig mit einem entgegengesetzt
zum ersten Brennerschalenabschnitt gekrümmten zweiten Brennerschalenabschnitt ergänzt
ist und sich ein dritter Brennerschalenabschnitt an den zweiten Brennerschalenabschnitt
bündig anschließt, mit einer sich an den zweiten Brennerschalenabschnitt tangential
angleichenden Krümmung.
Darstellung der Erfindung
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Vormischbrenner gemäß den Merkmalen
des Oberbegriffes des Anspruches 1 derart weiterzubilden, dass trotz Vergrößerung
der Brennerdimensionen die bei bisher bekannten Vormischbrennern optimierten Brennereigenschaften
nahezu unverändert erhalten bleiben sollen. So gilt es, die bei Vormischbrennern mit
Mehrfachschalenanordnungen auftretenden aerodynamischen Probleme zu lösen und die
damit verbundenen Nachteile und Gefahren zu beseitigen. Insbesondere gilt es Massnahmen
zu treffen, dass keine durch sich in Rückströmzonen ansammelndes Gas verursachende
Rückzünderscheinungen auftreten.
[0011] Die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist im Anspruch 1 angegeben.
Den Erfindungsgedanken vorteilhaft weiterbildende Merkmale sind Gegenstand der Unteransprüche
sowie der Beschreibung insbesondere unter Bezugnahme auf die Ausführungsbeispiele
zu entnehmen.
[0012] Grundsätzlich sind die den Drallraum radialwärts begrenzenden Brennerschalen aerodynamisch
ausschliesslich durch eine Teilkegelform beschreibende Brennerschalen derart ausgebildet,
dass der durch die Lufteintrittsschlitze in den Drallraum einströmende Zuluftstrom
weitgehend verlustfrei, d.h. ohne jegliche Randwirbelbildung, zwischen zwei den Lufteintrittsschlitz
begrenzende Brennerschalen geführt wird. Durch die Brennerschalengeometrie, die in
üblicher Weise als dünne die Zuluftströmung umleitende Umlenkbleche ausgebildet sind,
wird ein durch die Lufteintrittsschlitze hindurchströmender Zuluftstrom längs einer
den Zuluftstrom zugewandten Oberfläche der Brennerschale bei Eintritt in den Lufteintrittsschlitz
zunächst kontinuierlich beschleunigt und sukzessive umgelenkt, bis die Luftströmung
die Brennerschale hin zum Drallraum verlässt. Die Brennerschalengeometrie weist unterschiedlich
geformte, den Lufteintrittsschlitz seitlich begrenzende Oberflächenbereiche auf, durch
die die radial in den Lufteintrittsschlitz einströmende Luftströmung weitgehend widerstandslos
und ohne Ausbildung von oberflächennahen Strömungsrandwirbel in den Drallraum zur
Ausbildung einer sich axialwärts zum Brenner ausbreitenden Drallströmung umgelenkt
wird. Auf diese Weise können jegliche sich bei bisher bekannten Vormischbrennern mit
Mehrschalenanordnungen ausbildende Rückströmzonen vermieden werden, in denen sich
darüber hinaus Gasansammlungen auszubilden vermögen, die im Wege spontaner Verpuffungen
zu Beschädigungen an der Vormischbrennerstruktur und insbesondere an den Brennerschalen
führen können.
[0013] So weist eine jeweils lösungsgemäss ausgebildete Brennerschale drei unterschiedlich
geformte Brennerschalenabschnitte auf, die einstückig miteinander verbunden sind,
wobei der jeweils teilkegelförmig ausgebildete erste Brennerschalenabschnitt bündig
mit einem entgegengesetzt zum ersten Brennerschalenabschnitt gekrümmten zweiten Brennerschalenabschnitt
ergänzt ist und sich ein dritter Brennerschalenabschnitt an den zweiten Brennerschalenabschnitt
bündig anschließt, mit einer sich an den zweiten Brennerschalenabschnitt tangential
angleichenden Krümmung. Der dritte Brennerschalenabschnitt begrenzt dabei einseitig
jeweils einen der tangentialen Lufteintrittschlitze und sieht eine für die Verbrennungszuluft
dienende Anströmkante vor. Hierbei geht die durch die Teilkegelform bestimmte Krümmung
des teilkegelförmig ausgebildeten ersten Brennerschalenabschnittes stetig, d.h. übergangslos,
in die Krümmung des zweiten Brennerschalenabschnittes über und alle Orte eines Krümmungswechsels
beschreiben eine Linie, die so genannte Wendepunktslinie, längs der die Mittel zur
Brennstoffeinspeisung vorgesehen sind.
[0014] Vorzugsweise lässt sich eine derart ausgebildete Brennerschale im Rahmen eines Giessvorganges
oder im Wege eines Umform- oder Materialabtragevorganges herstellen. Zur Vereinfachung
der weiteren Beschreibung wird auf die Darstellung eines Ausführungsbeispieles unter
Bezugnahme auf die nachstehenden Figuren verwiesen.
Kurze Beschreibung der Erfindung
[0015] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung exemplarisch beschrieben.
Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisierte perspektivische Darstellung einer lösungsgemäss ausgebildeten Brennerschale,
- Fig. 2
- Detaildarstellung eines Teilbereiches des viertelelliptisch ausgeformten Brennerschalenbereiches
mit angrenzendem tangential erweiterten dreiecksförmig ausgebildeten Brennerschalenbereich,
- Fig. 3
- 3D-Darstellung einer lösungsgemäss ausgebildeten Brennerschale,
- Fig. 4
- Darstellung einer lösungsgemäss ausgebildeten Brennerschale in Erstreckung längs zur
Brennerschale, sowie
- Fig. 5
- 3D-Darstellung eines Drallerzeugers mit Mehrschalenanordnung.
Wege zur Ausführung der Erfindung, gewerbliche Verwendbarkeit
[0016] In Figur 1 ist eine lösungsgemäss ausgebildete Brennerschale schematisiert dargestellt
mit einem ersten Brennerschalenabschnitt 1, der durch die Mantelform eines Teilkegels
beschreibbar ist. Zur leichteren Veranschaulichung der geometrischen Ausbildung des
ersten Brennerschalenabschnittes 1 ist als Hilfskonstruktion ein Teilsegment 2 eines
Kegelkörpers dargestellt, längs dessen kegelförmiger Manteloberfläche 3 der erste
Brennerschalenabschnitt 1 konform anliegt. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass
der erste Brennerschalenabschnitt 1 der Form jener bisher im Einsatz befindlichen
Brennerschalen entspricht, wobei die im Ausführungsbeispiel gemäss Figur 1 länger
ausgebildete Seitenkante 4 der Abströmkante der Brennerschale entspricht, sowie die
durch den Linienzug 5 angedeutete Vorderkante des Brennerschalenabschnittes 1 der
Anströmkante einer bisher üblichen Brennerschale entspricht. Wie im weiteren unter
Bezugnahme auf die dreidimensionale Darstellung eines Drallerzeugers in Figur 5 entnommen
werden kann, ist die in Figur 1 dargestellte Brennerschale längs ihrer geschwungen
ausgebildeten oberen Seitenkante 6 sowie ihrer unteren Seitenkante 7 zu Zwecken ihrer
Befestigung an entsprechenden Vormischbrennerkomponenten befestigt.
[0017] In lösungsgemässer Weiterbildung der bis anhin im Einsatz befindlichen Brennerschale
mit der durch den ersten Brennerschalenabschnitt 1 vorgegebenen Form, sieht die lösungsgemässe
Brennerschale zwei weitere Brennerschalenabschnitte 8, 9 vor, die sich nahtlos und
einstückig an die durch den Linienzug 5 angedeuteten linienhaften Endbereich des ersten,
teilkegelförmig ausgebildeten Brennerschalenabschnittes 1 anschliessen. Der unmittelbar
an den ersten Brennerschalenabschnitt 1 anschliessende zweite Brennerschalenabschnitt
8 weist eine Krümmung auf, die entgegengesetzt zur Krümmung des ersten teilkegelförmig
ausgebildeten Brennerschalenabschnittes 1 orientiert ist. Aus der graphischen Darstellung
des Ausführungsbeispiels gemäss Figur 1 kann entnommen werden, dass der erste Brennerschalenabschnitt
1 konvex und die zweiten und dritten Brennerschalenabschnitt 8, 9 konkav zur Zeichenebene
gekrümmt sind. Hierbei weist der zweite Brennerschalenabschnitt die Krümmung einer
Viertel-Ellipse auf. Zur Veranschaulichung der konkaven Krümmung des zweiten Brennerschalenabschnittes
8 ist in Figur 1 ein prismatischer Körper 10 eingezeichnet, dessen dem zweiten Brennerschalenabschnitt
8 zugewandte Oberfläche der Krümmung einer Viertel Ellipse entspricht. Nur der guten
Ordnung halber sei nochmals darauf hingewiesen, dass sowohl der in Figur 1 dargestellte
Teilsegmentkörper 2 sowie auch der prismatisch ausgebildete Körper 10 ausschliesslich
Hilfskörper darstellen, die der besseren Veranschaulichung der geometrischen Form
der Brennerschale dienen.
[0018] Alternativ zur der in Figur 1 dargestellten Formgebung des zweiten Brennerschalenabschnittes
8 in Art einer Viertelellipse, ist es auch denkbar die Krümmung und Form des zweiten
Brennerschalenabschnittes modifiziert auszubilden bspw. in Anlehnung an ein Viertelkreissegment
oder an eine ähnliche zur Viertelellipse oder zum Viertelkreis angelehnte gekrümmte
Form.
[0019] Des Weiteren schliesst sich an die virtuell verlaufende Begrenzungslinie 11 des zweiten
Brennerschalenabschnittes 8 der dritte Brennerschalenabschnitt bündig an, der eine
sich an den zweiten Brennerabschnitt tangential angleichende Krümmung vorsieht. Der
dritte Brennerschalenabschnitt 9 weist im Wesentlichen eine dreiecksförmig ausgebildete
Grundform auf mit einer vorderen Begrenzungskante 12, die zugleich auch als Anströmkante
der lösungsgemäss ausgebildeten Brennerschale dient.
[0020] Im Wesentlichen handelt es sich somit bei der in Figur 1 dargestellten Brennerschale
um eine Kombination eines reinen kegelförmig ausgebildeten Brennerschalenabschnittes,
einem gekrümmten Flächenkörper mit einer Oberflächenform einer Viertelellipse sowie
einer dazu tangentialen Verlängerung, die durch den dritten Brennerschalenabschnitt
9 dargestellt ist.
[0021] Da das Krümmungsverhalten des ersten Brennerabschnittes entgegengesetzt zu jenem
der jeweils zweiten und dritten Brennerschalenabschnitte orientiert ist, verläuft
längs der virtuell durch die komplex geformte Brennerschale verlaufende Linie 5 ein
stetiger, d.h. übergangsloser Wechsel des Krümmungsverhaltens der Brennerschalenoberfläche,
so dass die Gesamtheit aller längs der Linie 5 angeordneten Orte jeweils Wendepunkte
darstellen und der Linienzug 5 somit Wendepunktslinie aufgefasst werden kann.
[0022] Die in Figur 1 dargestellte Brennerschale, die im übrigen aus einem hitzebeständigem
Flachmaterial gefertigt ist und vorzugsweise längs ihrer gesamten Flächenerstreckung
über eine weitgehend konstante Dicke verfügt, umschliesst radialseits einen Teil des
sich kegelförmig erstreckenden Drallraums eines Vormischbrenners. Die dem Betrachter
der in Figur 1 dargestellten Brennerschale zugewandte Oberfläche ist somit vom Drallraum
abgewandt. An eben dieser, vom Drallraum abgewandten Oberfläche gilt es eine nicht
in Figur 1 dargestellte Brennstoffleitung vorzusehen, die für eine Brennstoffzufuhr
durch die jeweils längs der Wendepunktslinie 5 vorgesehenen Durchtrittsöffnungen 13
dient. Eine diesbezügliche Detaildarstellung der längs der Wendepunktslinie 5 beabstandet
zueinander angeordneten Durchtrittsöffnungen 13 ist in Figur 2 dargestellt, die einen
oberen Teil der lösungsgemäss ausgebildeten Brennerschale zeigt.
[0023] Am Krümmungsverlauf der obersten Seitenkante der Brennerschale ist das Krümmungsverhalten
der jeweiligen Brennerschalenabschnitte 1, 8 und 9 zu entnehmen. Der Wechsel der konkaven
Krümmung des ersten Brennerschalenabschnittes 1 zur konvex ausgebildeten Krümmung
des zweiten Brennerabschnittes 8 sowie der sich daran mit gleicher Krümmung anschliessenden
dritten Brennerschalenabschnittes 9 erfolgt längs des Linienzuges 5, der, wie vorstehend
erwähnt, als Wendepunktslinie aufzufassen ist. Der dritte Brennerschalenabschnitt
9 schliesst am oberen Ende der Brennerschale unter einem spitzen Winkel an den zweiten
Brennerabschnitt 8 an und erweitert im Wesentlichen die Krümmung des zweiten Brennerschalenabschnittes
8 am Ort der Übergangslinie 11 in tangentialer Fortsetzung. Ebenso der Detaildarstellung
in Figur 2 sind die die Brennerschale durchsetzenden Öffnungen 13 zu entnehmen, die
längs der Wendepunktslinie 5 angeordnet sind, durch die gasförmiger Brennstoff eingedüst
wird.
[0024] In Figur 3 ist eine dreidimensionale Ansicht einer vorstehend beschriebenen Brennerschale
aus einem Blickwinkel dargestellt, die die dem Drallraum zugewandte Fläche der Brennerschale
zeigt. Deutlich zu erkennen sind längs der Wendepunktslinie 5 die Öffnungen 13 angeordnet,
durch die Brennstoffdüsen ragen, die mit einer Brennstoffleitung 14, die dem Drallraum
abgewandt an der Brennerschale angebracht ist, verbunden sind. Eine die Brennerschale
in Draufsicht zeigende Darstellung ist der Figur 4 zu entnehmen, auf die im Weiteren
gemeinsam mit Figur 3 Bezug genommen wird.
[0025] Eine durch den Strömungspfeil stilisiert dargestellte radial auf die Anströmkante
12 der Brennerschale auftreffende Luftströmung L wird im Bereich des dritten und zweiten
Brennerabschnittes 9, 8 in Strömungsrichtung beschleunigt und im weiteren durch den
teilkegelförmig ausgebildeten ersten Brennerschalenabschnitt 1 sukzessive umgelenkt,
bis die Strömung L die Brennerschale über den Brennerschalenabschnitt 1 hin zum Brennerraum
bzw. Drallraum verlässt. Am Bereich der grössten Strömungsgeschwindigkeit, der sich
im Bereich der Wendepunktslinie 5 einstellt, wird gasförmiger Brennstoff durch die
Öffnungen 13 dem Luftstrom L zugegeben, wodurch sich bereits in diesem Strömungsbereich
eine effektive Durchmischung von Brennstoff und Luft ergibt.
[0026] Die lösungsgemässe Brennerschalengeometrie vermeidet somit jegliche Rückströmzonen
innerhalb der Luftströmung längs der der Luftströmung L zugewandten Fläche der Brennerschale.
[0027] Die Brennerschalengeometrie ist überdies derart ausgelegt, dass die Herstellung der
Brennerschalen ohne Spezialwerkzeuge, beispielsweise ohne spezielle Pressformwerkzeuge
möglich ist. So ist die Schalengeometrie stets durch eine Schar von Geraden beschreibbar,
die axial bzw. in Längserstreckung der Brennerschale orientiert sind, wodurch die
Brennerschale mittels einer CNC-Biegemaschine herstellbar ist.
[0028] In Figur 5 ist ein Vormischbrenner in dreidimensionaler Darstellung gezeigt, der
acht einen innenliegenden Drallraum radialwärts begrenzende Brennerschalen B vorsieht,
die in der vorstehend beschriebenen Weise einzeln ausgeformt sind. Jeweils zwei benachbart
zueinander angeordnete Brennerschalen B schliessen einen Lufteintrittsschlitz LS ein,
durch den eine Luftströmung in den Drallraum eindringen kann. Es liegt auf der Hand,
dass das Schluckvermögen des Vormischbrenners durch Vorsehen von acht einzelnen Lufteintrittsschlitzen
LS sehr viel grösser ist, als im Falle sogenannter Doppelkegelbrenner, bei denen lediglich
zwei Teilkegelschalen den Drallraum begrenzen. Die einzelnen Brennerschalen B sind
einerseits mit ihrer oberen Begrenzungskante mit einer zylinderförmig ausgebildeten
zentrisch angeordneten Haltestruktur 15 fest verbunden, durch die in axialer Richtung
Mittel zur axialen Brennstoffeinspeisung einsetzbar sind. Andererseits sind die Brennerschalen
B längs ihrer unteren Begrenzungskante mit einem Formelement 16 verbunden, durch das
die sich innerhalb des Drallerzeugers ausbildende Drallströmung in ein nicht weiter
dargestelltes Mischrohr oder unmittelbar in eine nicht weiter dargestellte Brennkammer
zur weiteren Durchmischung bzw. Zündung überführt wird. Durch die in Strömungsrichtung
durch den jeweils zweiten und dritten Brennerschalenabschnitt verdeckt an den Brennerschalen
angeordneten Brennstoffleitungen 14 wird in den Bereich der Lufteintrittsschlitze
LS gasförmiger Brennstoff durch die linear angeordneten Öffnungen 13 zur Ausbildung
eines Brennstoffluftgemisches eingespeist.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- erster Brennerschalenabschnitt
- 2
- Kegelsegment
- 3
- Manteloberfläche
- 4
- Abströmkante
- 5
- Linienzug, Wendepunktslinie
- 6,7
- obere und untere Seitenkante des ersten Brennerschalenabschnittes
- 8
- zweiter Brennerschalenabschnitt
- 9
- dritter Brennerschalenabschnitt
- 10
- prismatischer Hilfskörper mit viertelelliptischer Oberfläche
- 11
- Trennlinie
- 12
- Anströmkante
- 13
- Öffnung
- 14
- Brennstoffleitung
- 15
- Tragstruktur
- 16
- Formelement
- B
- Brennerschale
- L
- Luftströmung
- LS
- Lufteintrittsschlitz
1. Vormischbrenner zum Erzeugen eines zündfähigen Brennstoff-Luftgemisches, mit einem
Drallerzeuger, der wenigstens zwei sich zu einem Durchströmungskörper ergänzende Brennerschalen
(B) vorsieht, die jeweils einen teilkegelförmig ausgebildeten ersten Brennerschalenabschnitt
(1) aufweisen und gemeinsam einen sich axialwärts kegelförmig erweiternden Drallraum
eingrenzen, und die in axialer Kegellängserstreckung gegenseitig tangentiale Lufteintrittsschlitze
(LS) begrenzen, durch die Verbrennungszuluft (L) in den Drallraum gelangt, in dem
sich eine axialwärts ausbreitende Drallströmung ausbildet, sowie mit Mitteln zur Eindüsung
von Brennstoff, die wenigstens abschnittsweise längs der tangential verlaufenden Lufteintritts
schlitze (LS) angeordnet sind, wobei der jeweils teilkegelförmig ausgebildete erste
Brennerschalenabschnitt (1) bündig mit einem entgegengesetzt zum ersten Brennerschalenabschnitt
(1) gekrümmten zweiten Brennerschalenabschnitt (8) ergänzt ist, und sich an den zweiten
Brennerschalenabschnitt (8) ein dritter Brennerschalenabschnitt (9) bündig anschließt,
mit einer sich an den zweiten Brennerschalenabschnitt (8) tangential angleichenden
Krümmung, und der dritte Brennerschalenabschnitt (9) einseitig jeweils einen der tangentialen
Lufteintritts schlitze (LS) begrenzt und eine für die Verbrennungszuluft (L) dienende
Anströmkante (12) vorsieht, und die durch die Teilkegelform bestimmte Krümmung des
teilkegelförmig ausgebildeten ersten Brennerschalenabschnittes (1) stetig, d.h. übergangslos,
in die Krümmung des zweiten Brennerschalenabschnittes (8) übergeht und alle Orte eines
Krümmungswechsels eine Linie, die so genannte Wendepunktslinie (5) beschreiben, dadurch gekennzeichnet, dass längs der Wendepunktslinie (5) die Mittel zur Brennstoffeinspeisung (14) vorgesehen
sind.
2. Vormischbrenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Brennerschalenabschnitt (9) im Wesentlichen dreieckförmig ausgebildet
ist und sich unter einem spitzen Winkel an den zweiten Brennerschalenabschnitt (8)
im Bereich des kleinsten Teilkegelumfanges des ersten Brennerschalenabschnitt (1)
anschmiegt.
3. Vormischbrenner nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass der dritte Brennerschalenabschnitt (9) eine längste Dreiecksseite aufweist, die einstückig
mit dem zweiten Brennerschalenabschnitt (8) verbunden ist,
dass der dritte Brennerschalenabschnitt (9) eine kürzeste Dreiecksseite aufweist,
die sich bündig an ein Formelement (16) anschmiegt, das alle Brennerschalen (B) am
stromabseitigen Endbereich des Drallerzeugers umschließt, und
dass eine dritte Dreiecksseite vorgesehen ist, die die Anströmkante (12) bildet.
4. Vormischbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerschale aus einem ein- oder mehrlagigen Flächenwerkstoff besteht.
5. Vormischbrenner nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass der Flächenwerkstoff aus metallischem Material, vorzugsweise Stahl, besteht, das
im Wege eines Biegeformvorganges bearbeitbar ist.
6. Vormischbrennern nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite (8) und dritte Brennerschalenabschnitt (9) eine dem Lufteintrittsschlitz
(LS) zugewandte konvex gekrümmte Oberfläche bilden, die stetig in eine dem Drallraum
zugewandte konkav ausgebildete Oberfläche übergeht, die durch den ersten Brennerschalenabschnitt
(1) gebildet ist.
7. Vormischbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass bei Vorsehen von n den Drallraum einbeschreibenden Brennerschalen (B) der jeweils
erste Brennerschalenabschnitt einem n-tel einer vollständigen Kegelschale entspricht.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass sich der zweite Brennerschalenabschnitt (8) bündig an eine tangential verlaufende
Mantellinie (5) des ersten Brennerschalenabschnitt (1) und der dritte Brennerschalenabschnitt
(9) an eine tangential verlaufende Randkontur (11) anschmiegt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Brennerschalenabschnitt (8) eine Krümmung sowie eine Form aufweist, die
durch ein Viertelellipsensegment beschreibbar sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Brennerschalenabschnitt (8) eine Krümmung und Form aufweist, die durch
ein Viertelkreissegment beschreibbar sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Form aller drei einstückig zusammenhängender Brennerschalenabschnitte (1, 8,
9) durch eine Schar in Längsrichtung zur Brennerschale verlaufender Geraden beschreibbar
ist.
1. Premix burner for producing an ignitable fuel/air mixture, comprising a swirl generator
which provides at least two burner shells (B) which complement one another to form
a throughflow body, which in each case have a first burner shell section (1) designed
in a partial cone shape and together enclose an axially conically widening swirl space
and which mutually define in the axial cone longitudinal extension tangential air
inlet slots (LS), through which the combustion feed air (L) passes into the swirl
space, in which an axially spreading swirl flow forms, and comprising means for spraying
fuel which are arranged at least in sections along the tangentially running air inlet
slots (LS), a second burner shell section (8) curved in opposition to the first burner
shell section (1) in each case designed in a partial cone shape being added in a flush
manner to said first burner shell section (1), and a third burner shell section (9)
adjoining the second burner shell section (8) in a flush manner, said third burner
shell section (9) having a curvature tangentially adapted to the second burner shell
section (8), and the third burner shell section (9) defining on the one side in each
case one of the tangential air inlet slots (LS) and providing a leading edge (12)
serving for the combustion feed air (L), and the curvature, determined by the partial
cone shape of the first burner shell section (1) designed in a partial cone shape
merging continuously, i.e. smoothly, into the curvature of the second burner shell
section (8), and all the locations of a change of curvature describing a line, the
"turning point line" (5), characterized in that the means for the fuel feed (14) are provided along the turning point line (5).
2. Premix burner according to Claim 1, characterized in that the third burner shell section (9) is of essentially triangular design and closely
joins the second burner shell section (8) in the region of the smallest partial cone
circumference of the first burner shell section (1) at an acute angle.
3. Premix burner according to Claim 2, characterized in that the third burner shell section (9) has a longest triangle side which is connected
in one piece to the second burner shell section (8), in that the third burner shell section (9) has a shortest triangle side which closely joins
a shaped element (16) in a flush manner, said shaped element (16) enclosing all the
burner shells (B) at the downstream end region of the swirl generator, and in that a third triangle side is provided which forms the leading edge (12).
4. Premix burner according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the burner shell consists a single- or multi-layer surface material.
5. Premix burner according to Claim 4, characterized in that the surface material is a metallic material, preferably steel, which can be processed
by a bending operation.
6. Premix burner according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the second and third burner shell sections (8, 9) form a convexly curved surface
which faces the air inlet slot (LS) and merges continuously into a surface of concave
design which faces the swirl space and is formed by the first burner shell section
(1).
7. Premix burner according to one of Claims 1 to 6, characterized in that, if n burner shells (B) enclosing the swirl space are provided, the respective first
burner shell section corresponds to one nth of a complete cone shell.
8. Device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the second burner shell section (8) closely joins a tangentially running surface
line (5) of the first burner shell section (1) in a flush manner, and the third burner
shell section (9) closely joins a tangentially running edge contour (11).
9. Device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the second burner shell section (8) has a curvature and a shape which can be described
by a quarter ellipse segment.
10. Device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the second burner shell segment (8) has a curvature and a shape which can be described
by a quarter circle segment.
11. Device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the shape of all three burner shell sections (1, 8, 9) joined in one piece can be
described by a system of straight lines running in the longitudinal direction of the
burner shell.
1. Brûleur à prémélange pour générer un mélange combustible-air capable d'être enflammé,
comprenant un générateur de tourbillons qui comprend au moins deux coques de brûleur
(B) se complétant pour former un corps de passage d'écoulement, lesquelles présentent
chacune une première portion de coque de brûleur (1) réalisée en forme de cône partiel
et délimitent ensemble un espace de tourbillonnement s'élargissant en forme de cône
dans la direction axiale et qui limitent des fentes d'entrée d'air mutuellement tangentielles
(LS) dans l'étendue longitudinale axiale du cône, à travers lesquelles l'air d'apport
de combustion (L) parvient dans l'espace de tourbillonnement dans lequel s'établit
un écoulement tourbillonnaire se propageant dans la direction axiale, et comprenant
des moyens pour l'injection de combustible, lesquels sont disposés au moins en partie
le long des fentes d'entrée d'air (LS) s'étendant tangentiellement, la première portion
de coque de brûleur (1) réalisée à chaque fois en forme de cône partiel étant complétée
en affleurement avec une deuxième portion de coque de brûleur (8) de courbure opposée
à la première portion de coque de brûleur (1), et une troisième portion de coque de
brûleur (9) se raccordant en affleurement à la deuxième portion de coque de brûleur
(8), avec une courbure ajustée tangentiellement à la deuxième portion de coque de
brûleur (8), et la troisième portion de coque de brûleur (9) limitant d'un côté à
chaque fois l'une des fentes d'entrée d'air tangentielles (LS) et comprenant une arête
d'afflux (12) servant à l'air d'apport de combustion (L), et la courbure déterminée
par la forme en cône partiel de la première portion de coque de brûleur (1) réalisée
en forme de cône partiel se prolongeant de manière continue, c'est-à-dire sans transition,
par la courbure de la deuxième portion de coque de brûleur (8) et tous les endroits
d'un changement de courbure décrivant une ligne, que l'on appelle la ligne de points
d'inflexion (5), caractérisé en ce que le long de la ligne de points d'inflexion (5) sont prévus les moyens d'injection
de combustible (14).
2. Brûleur à prémélange selon la revendication 1, caractérisé en ce que la troisième portion de coque de brûleur (9) est réalisée essentiellement sous forme
triangulaire et se raccorde intimement, en formant un angle aigu, à la deuxième portion
de coque de brûleur (8) dans la région de la plus petite périphérie de cône partiel
de la première portion de coque de brûleur (1).
3. Brûleur à prémélange selon la revendication 2, caractérisé en ce que la troisième portion de coque de brûleur (9) présente un côte le plus long du triangle
qui est connecté d'une seule pièce à la deuxième portion de coque de brûleur (8),
en ce que la troisième portion de coque de brûleur (9) présente un côté le plus court du triangle
qui se raccorde intimement en affleurement avec un élément façonné (16) qui entoure
toutes les coques de brûleur (B) au niveau de la région d'extrémité aval du générateur
de tourbillons, et
en ce qu'un troisième côté du triangle est prévu, lequel forme l'arête d'afflux (12).
4. Brûleur à prémélange selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que la coque de brûleur se compose d'un matériau plat monocouche ou multicouche.
5. Brûleur à prémélange selon la revendication 4, caractérisé en ce que le matériau plat est constitué d'un matériau métallique, de préférence d'acier, qui
peut être traité au cours d'une opération de cintrage.
6. Brûleur à prémélange selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que la deuxième (8) et la troisième portion de coque de brûleur (9) forment une surface
de courbure convexe tournée vers la fente d'entrée d'air (LS), laquelle se prolonge
de manière continue par une surface concave tournée vers l'espace de tourbillonnement,
laquelle est formée par la première portion de coque de brûleur (1).
7. Brûleur à prémélange selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce que si l'on prévoit n coques de brûleur (B) circonscrivant l'espace de tourbillonnement,
la première portion de coque de brûleur respective correspond à un énième d'une coque
conique complète.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que la deuxième portion de coque de brûleur (8) se raccorde intimement en affleurement
avec une ligne d'enveloppe (5) s'étendant tangentiellement de la première portion
de coque de brûleur (1) et la troisième portion de coque de brûleur (9) se raccorde
intimement à un contour de bord (11) s'étendant tangentiellement.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que la deuxième portion de coque de brûleur (8) présente une courbure et une forme qui
peuvent être décrites par un segment formant un quart d'ellipse.
10. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce que la deuxième portion de coque de brûleur (8) présente une courbure et une forme qui
peuvent être décrites par un segment formant un quart de cercle.
11. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que la forme de toutes les trois portions de coque de brûleur (1, 8, 9) pouvant être
réunies d'une seule pièce peut être décrite par un système de droites s'étendant dans
la direction longitudinale par rapport à la coque de brûleur.
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