[0001] Die Erfindung betrifft einen Befehlsschalter, insbesondere einen NOT-AUS-Schalter,
mit einem Betätiger und einem dazu getrennt ausgeführten Kontaktgeber, welcher am
Betätiger befestigbar ist. Der Betätiger weist ein Gehäuse und einen in diesem geführten
Stößel mit einer Ruhe- und Betätigungsstellung auf. Der Kontaktgeber umfasst ein Öffner-Schaltelement,
welches in der Betätigungsstellung mittels des Stößels in eine geöffnete Stellung
gebracht werden kann.
[0002] Der Befehlsschalter kann z.B. ein NOT-AUS-Schalter sein, welcher eine topfförmige
oder pilzförmige rote Kappe aufweist. Üblicherweise ist die Kappe mit dem Stößel fest
verschraubt. Wird der Befehlsschalter betätigt, so wird der Stößel des Betätigers
von der Ruhestellung in die Betätigungsstellung gebracht. Der Stößel unterbricht dabei
zwangsgeführt die Kontakte des Öffner-Schaltelements, so dass der Stromkreis z.B.
einer angeschlossenen elektrischen Maschine unterbrochen wird. Darüber hinaus können
im Kontaktgeber - je nach Anwendungsfall - weitere Öffner- und Schließer-Schaltelemente
untergebracht sein, welche gemeinsam über den Stößel betätigt werden.
[0003] Die europäische Norm EN 418 "Sicherheit von Maschinen" aus dem Jahre 1992 legt weiterhin
die Sicherheitsanforderungen an NOT-AUS-Einrichtungen fest. In Punkt 4.1.2. ist dazu
beschrieben, dass das Befehlsgerät und sein Stellteil nach dem Prinzip der Zwangsbetätigung
arbeiten müssen. Ein Schalter mit Zwangsöffnung ist z.B. ein geeignetes Befehlsgerät.
[0004] Der Zustand des Öffner-Schaltelements kann alternativ auch durch ein Überwachungsgerät
abgefragt werden, in dem z.B. ein Bitmuster über die geschlossenen Öffnerkontakte
des Öffner-Schaltelements eingekoppelt wird und fortlaufend das empfangene Ergebnis
überprüft wird. Ein derartiges Überwachungsgerät ist z.B. das ASI-F-Überwachungsgerät
der Fa. Siemens. Dieses Gerät ist zudem busfähig, so dass bei Ausbleiben des erwarteten
Bitmusters über einen Bus datentechnisch erreichbare Anlagenteile in einen sicheren
Zustand gebracht werden können.
[0005] Der Befehlsschalter ist ferner zweiteilig ausgeführt. Die Trennbarkeit ist deshalb
erforderlich, um den Befehlsschalter mittels des Betätigers z.B. an einer Schaltschranktür,
Frontplatte oder Schalttafel befestigen zu können. Hierzu wird beispielsweise der
Betätiger zur Montage durch eine verhältnismäßig kleine Bohrung in einer Schaltschranktür
o.ä. geführt und mittels einer Befestigungsmutter oder eines Klemmrings fest mit dieser
verbunden. Anschließend kann der Kontaktgeber am Betätiger, üblicherweise mittels
einer Schnapp- oder Schraubverbindung, befestigt werden. Dadurch sind auch die spannungsführenden
Teile des Befehlsschalters z.B. im Schaltschrank untergebracht.
[0006] Wird die Befestigung des Kontaktgebers am Betätiger nicht ordnungsgemäß ausgeführt,
z.B. weil der Kontaktgeber nicht richtig eingeschnappt ist, oder hat sich die Schraubverbindung
durch Vibrationen gelöst, so kann sich der Kontaktgeber vom Betätiger lösen, ohne
dass dies bemerkt wird. Ein NOT-AUS-Stromkreis bleibt dann trotz Betätigung des NOT-AUS-Schalters
weiterhin geschlossen. Der NOT-AUS-Schalter verliert somit seine Funktionsfähigkeit
und damit seine Schutzfunktion. Dies kann in Steuerungsanlagen zu unabsehbaren Schäden
an Mensch und Anlagenteilen führen.
[0007] Aus der
DE 41 01 493 A1 ist z.B. eine Befehlsschalter bzw. ein NOT-AUS-Schalter bekannt, welcher eine Überwachung
der Funktion des Kontaktgebers ermöglicht.
[0008] Nachteilig darin ist, dass die Kontakte eines dort vorgesehenen Schließers zur Überwachung
des Kontaktgebers verschweißen oder verkleben können, so dass ein Löslösen des Kontaktgebers
vom Betätiger nicht bemerkt wird, da die Kontakte des Schließers weiterhin geschlossen
bleiben.
[0009] Ein weiterer Nachteil ist, dass eine für den Schließerkontakt vorgesehene Kontaktfeder,
welche den Schließer im inaktiven Zustand geöffnet hält, brechen kann. Auch in diesem
Fall wird das Löslosen des Kontaktgebers vom Betätiger nicht erkannt.
[0010] Das Dokument "
WO 2004/023501 A" offenbart einen Befelsschalter gemäβ dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0011] Es ist somit eine Aufgabe der Erfindung einen Befehlsschalter anzugeben, bei welchem
eine nicht ordnungsgemäße Befestigung des Kontaktgebers am Betätiger sicher feststellbar
ist.
[0012] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst mit einem Befehlsschalter, insbesondere mit
einem NOT-AUS-Schalter, welcher einen Betätiger und einen am Betätiger befestigbaren
Kontaktgeber aufweist. Der Betätiger weist ein Gehäuse sowie einen in diesem geführten
Stößel mit einer Ruhe- und Betätigungsstellung auf. Der Kontaktgeber umfasst ein Öffner-Schaltelement,
welches in der Betätigungsstellung mittels des Stößels in eine geöffnete Stellung
gebracht werden kann. Zudem weist der Befehlsschalter ein weiteres Schaltelement mit
einem ersten Schaltstück und einem zweiten Schaltstück auf, welches getrennt am Betätiger
und im/am Kontaktgeber angebracht ist. Das weitere Schaltelement schließt dabei nur,
d.h. wird elektrisch leitend, wenn der Kontaktgeber ordnungsgemäß am Betätiger befestigt
ist.
[0013] Der große Vorteil der Erfindung ist, dass durch die getrennte Ausführung des Befehlsschalters
zwangsweise die Schaltstücke des weiteren Schaltelements voneinander getrennt werden,
da diese an unterschiedlichen Bauteilen des Befehlsschalters befestigt sind. Insbesondere
sind das weitere Schaltelement sowie der Befehlsschalter zweiteilig ausgeführt. Das
weitere Schaltelement ist folglich auch nur dann funktions- und einsatzfähig, wenn
die beiden Teile - Betätiger und Kontaktgeber - ordnungsgemäß miteinander befestigt
sind. Ein axialer oder radialer Versatz, eine Verkippung oder Verdrehung zwischen
Betätiger und Kontaktgeber führen dann dazu, dass die Kontakte der Schaltstücke untereinander
keine leitende Verbindung eingehen.
[0014] Im Vergleich zum Stand der Technik werden vorteilhaft punktuelle Verschweißungen
oder Verklebungen an den Kontakten der Schaltstücke sozusagen "auseinander gerissen",
in dem der losgelöste Kontaktgeber den jeweiligen Kontakt seines Schaltstücks "mitnimmt".
[0015] In einer ersten Ausführungsform sind die Schaltstücke des weiteren Schaltelements
gegenüberliegend angeordnet. Hierzu ist entweder das erste bzw. das zweite Schaltstück
an der dem Kontaktgeber zugewandten Gehäuseseite des Betätigers angebracht, während
das zweite bzw. das erste Schaltstück im oder am Kontaktgeber angebracht ist. Dadurch
ist vorteilhaft eine gute Möglichkeit zur Ausrichtung der Schaltstücke zueinander
gegeben.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform sind das Öffner-Schaltelement und ein Schaltstück
des weiteren Schaltelements auf einer Leiterplatte im Kontaktgeber angeordnet. Durch
die Anordnung dieser elektrischen Komponenten ist neben der mechanischen Fixierung
im bzw. am Kontaktgeber auch eine elektrische Verbindung, wie z.B. eine Reihenschaltung
der elektrischen Kontakte verschiedener Schaltelemente untereinander, in einfacher
Weise möglich. Zudem kann die Leiterplatte auf einfache Weise in eine geeignete Aussparung
im Kontaktgeber eingeschoben werden.
[0017] In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind das erste Schaltstück aus mindestens
zwei Kontaktstiften und das zweite Schaltstück aus einer Kontaktbrücke gebildet. Die
Kontaktbrücke kann im einfachsten Falle ein elektrischer Leiter oder auch eine Kontaktierungsfläche
sein. Im ordnungsgemäß montierten Zustand des Kontaktgebers am Betätiger überbrückt
diese Kontaktbrücke die beiden Kontaktstifte. Diese beiden Kontaktstifte können z.B.
auch an eine Außenseite des Kontaktgebers zur externen Beschaltung geführt werden.
[0018] Alternativ können die beiden Kontaktstifte auch im Gehäuse des Betätigers untergebracht
werden, wobei die Kontaktstifte dann untereinander elektrisch zu verbinden sind. Auf
der Seite des Kontaktgebers können zwei Kontaktierungsflächen angebracht werden, welche
je einem Kontaktstift gegenüberliegen. Die Kontaktierungsflächen können z.B. kleine
kreisförmige ausgewiesene Flächen auf einer Leiterplatte sein, die beispielsweise
zu den externen Anschlusskontakten an die Außenseite des Kontaktgebers weitergeführt
werden.
[0019] Durch die Verwendung von Kontaktstiften als Teilstück des weiteren Schaltelements
ist eine äußerst exakte Kontaktierung möglich. Ist die Kontaktierungsfläche bzw. sind
die Kontaktierungsflächen der Kontaktbrücke im Verhältnis zur Querschnittsfläche eines
Kontaktstifts nur wenig größer, so können vorteilhaft kleinste Montagefehler wie radiale
Versätze, Verkippungen etc. sofort erkannt werden. In diesen Fällen ist eine Kontaktstiftspitze
nicht mehr mit einer Kontaktierungsfläche elektrisch verbunden.
[0020] Die Kontaktstifte sind vorzugsweise gefedert kontaktiert, wobei sie beispielsweise
einen Federweg von 1 mm aufweisen. Dies kann z.B. durch einen mechanischen Anschlag
im Kontaktstift erreicht werden. Durch die federnde Kraft der Kontaktstifte wird vorteilhaft
eine ausreichende und konstante Kontaktierungskraft zwischen Kontaktstift und Kontaktbrücke
bzw. Kontaktierungsfläche erreicht. Mögliche Fertigungstoleranzen beim Betätiger und
Kontaktgeber werden dadurch ausgeglichen.
[0021] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform sind das Öffner-Schaltelement und
das weitere Schaltelement elektrisch in Reihe geschaltet. Zur externen Beschaltung
sind weiterhin vorteilhaft nur zwei Anschlusskontakte zu führen. Die zusätzliche Funktion
der Montageüberwachung ist im erfindungsgemäßen Befehlsschalter integriert.
[0022] Schließlich kann der Kontaktgeber auf vorteilhaft einfache Weise am Betätiger aufgeschnappt,
verriegelt oder angeschraubt werden kann. Im Fehlerfall kann ein als defekt erkannter
Kontaktgeber entriegelt und ausgetauscht werden.
[0023] Die Erfindung wird an Hand der nachfolgenden Figuren näher erläutert. Dabei zeigt
- FIG 1
- einen Längsschnitt durch einen beispielhaften NOT- AUS-Schalter mit einem weiteren
Schaltelement gemäß der Erfindung,
- FIG 2
- einen Längsschnitt durch einen weiteren beispielhaf- ten NOT-AUS-Schalter mit auf
einer Leiterplatte ange- ordneten Schaltelementen gemäß einem Ausführungsbei- spiel
der Erfindung,
- FIG 3
- ein beispielhaftes Schaltbild zur Überwachung von zwei NOT-AUS-Stromkreisen nach dem
Stand der Technik, und
- FIG 4
- ein beispielhaftes Schaltbild zur Überwachung von zwei NOT-AUS-Stromkreisen mit einem
herkömmlichen und einem erfindungsgemäßen NOT-AUS-Schalter gemäß FIG 1 oder FIG 2.
[0024] FIG 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen beispielhaften NOT-AUS-Schalter. Im oberen
Teil der Figur ist ein Betätiger 1 abgebildet, dessen Gehäuse 4 in einer Öffnung einer
beispielhaften Frontplatte 2 eingesetzt ist. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde
auf die Darstellung eines Klemmrings zur Befestigung des Betätigers 1 an der Frontplatte
2 verzichtet. Im Betätiger 1 ist ein Stößel 5 geführt, welcher an einem oberen Ende
mit einer NOT-AUS-Kappe 3 fest verbunden ist. Der Betätiger 1 bzw. der Stößel 5 weisen
eine Ruhe- und eine Betätigungsstellung auf. Die Betätigungsstellung ist dabei an
der gestrichelten Darstellung des unteren Rands der NOT-AUS-Kappe 3 erkennbar. Bei
Druck auf die NOT-AUS-Kappe 3 stellt sich der in der Figur eingetragene Betätigungsweg
s ein. Diese Wegstrecke wird in gleichem Maße auch über den Stößel 5 übertragen.
[0025] Im unteren Teil der Figur ist weiterhin ein kastenförmiger Kontaktgeber 6 dargestellt,
welcher beispielhaft auf den Betätiger 1 aufgeschnappt ist. Das Bezugszeichen 10 deutet
die Position von Rastnasen an, die in entsprechende Öffnungen im Gehäuse 4 des Betätigers
1 greifen. Nach dem Einschnappen ist der Kontaktgeber 6 über einen beispielhaften
Halterahmen 11 formschlüssig mit dem Betätiger 1 verbunden. Das untere Ende des Stößels
5 wirkt nun auf ein an sich bekanntes Öffner-Schaltelement 8. Dabei wird in der Betätigungsstellung
eine Kontaktbrücke 83 von zwei Kontakten 81, 82 getrennt. Auf diese Weise wird ein
NOT-AUS-Stromkreis, welcher über zwei externe Anschlusskontakte 91, 92 geführt wird,
unterbrochen.
[0026] Erfindungsgemäß wird nun ein weiteres Schaltelement 7 vorgesehen, welches aus einem
ersten 71, 72 und aus einem zweiten Schaltstück 73 besteht. Im Beispiel der Figur
bilden zwei Kontaktstifte 71, 72 das erste Schaltstück. Beide sind fest mit dem Gehäuse
des Kontaktgebers 6 verbunden, wobei die Kontaktstifte 71, 72 durch entsprechende
Öffnungen im Halterrahmen 11 hindurchragen. Die beiden Kontaktstifte 71, 72 sind gemäß
einer Ausführungsform der Erfindung bereits federnd ausgeführt. Das zweite Schaltstück
73 ist im Beispiel der Figur eine Kontaktbrücke, welche am unteren Ende des Gehäuses
4 des Betätigers 1 angebracht ist.
[0027] Im montierten Zustand des Kontaktgebers 6 liegen nun die beiden Kontaktstifte 71,
72 gegenüber der Kontaktbrücke 73. Kontaktstifte 71, 72 und Kontaktbrücke 73 sind
so zueinander ausgerichtet und angeordnet, dass gemäß der Erfindung nur im ordnungsgemäß
montierten Zustand eine leitende Verbindung zwischen den beiden Kontaktstiften über
die Kontaktbrücke 73 hergestellt wird.
[0028] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind das Öffner-Schaltelement
8 und das weitere Schaltelement 7 elektrisch in Reihe geschaltet. Dies ist im Beispiel
der Figur bereits geschehen. Über die beiden externen Anschlüsse 91, 92 ist somit
eine NOT-AUS-Erkennung wie auch eine Montageüberwachung des Kontaktgebers 6 am Betätiger
1 möglich.
[0029] FIG 2 zeigt einen Längsschnitt durch einen weiteren beispielhaften NOT-AUS-Schalter
mit auf einer Leiterplatte 13 angeordneten Schaltelementen 7', 81', 82'. Der Kontaktgeber
6' ist bereits am Gehäuse 4' des Betätigers 1' befestigt dargestellt. Im Kontaktgeber
6' sind Haltestege 12 zur Aufnahme und Fixierung der Leiterplatte 13 vorgesehen. Mit
dem Bezugszeichen 81' und 82' sind zwei Öffnerkontakte eines Öffner-Schaltelements
symbolisiert. Mittels je eines Stößels 51, 52, die untereinander mechanisch fest verbunden
sind, können die Öffner-Kontakte 81', 82' bei einem NOT-AUS zwangsgeöffnet werden.
Neben den Öffner-Kontakten 81', 82' sind zudem zwei Kontaktstifte 71', 72' auf der
Leiterplatte 13 angebracht und dort eingelötet. Im ordnungsgemäß montierten Zustand
des Kontaktgebers 6' werden die beiden Kontaktstifte 71', 72' über eine Kontaktbrücke
73' elektrisch leitend verbunden. Die Öffner-Kontakte 81', 82' sowie die Kontaktstifte
71', 72' sind untereinander in Reihe verschaltet, so dass über die externen Anschlusskontakte
91', 92' eine NOT-AUS-Erkennung sowie eine Montageüberwachung des Kontaktgebers 6'
am Betätiger 1' möglich ist.
[0030] FIG 3 zeigt ein Schaltbild zur Überwachung von zwei NOT-AUS-Stromkreisen nach dem
Stand der Technik. Ein Überwachungsgerät 14 überwacht beispielhaft einen NOT-AUS-Schalter
mit zwei Öffner-Schaltelementen 8, 16. Eine Überwachung eines Kontaktgebers 6, 6'
auf eine ordnungsgemäße Montage hin ist in diesem Fall nicht möglich.
[0031] FIG 4 zeigt ein beispielhaftes Schaltbild eines NOT-AUS-Stromkreises mit einem herkömmlichen
und einem erfindungsgemäßen NOT-AUS-Schalter gemäß FIG 1 und FIG 2. Ein weiteres Überwachungsgerät
15 überwacht beispielhaft einen NOT-AUS-Schalter mit zwei Öffner-Schaltelementen 8,
16 und je einem weiteren Schaltelement 7. Das weitere Schaltelement 7 trägt entsprechend
seiner Funktion das schaltungstechnische Symbol eines Öffners. Durch die Reihenschaltung
ist gemäß der Erfindung eine NOT-AUS-Erkennung sowie eine Erkennung eines nicht ordnungsgemäß
montierten Kontaktgebers 6, 6' möglich. In beiden Fällen wird der betreffende NOT-AUS-Stromkreis
geöffnet, so dass darauf hin eine elektrische Maschine oder andere Anlagenteile sicher
abgeschaltet werden können.
[0032] Alternativ können die Kontakte eines Öffner-Schaltelements 81, 81', 82, 82' sowie
eines weiteren Schaltelements 71, 71', 72, 72', 73, 73' auch separat, d.h. nicht in
Reihenschaltung, zu externen Anschlusskontakten am Kontaktgeber 6, 6' verlegt werden.
In diesem Fall kann eine Überwachungseinrichtung die Erkennung eines NOT-AUS sowie
die Erkennung eines nicht ordnungsgemäß montierten Kontaktgebers getrennt überwachen.
1. Befehlsschalter, insbesondere NOT-AUS-Schalter,
- mit einem Betätiger (1), welcher ein Gehäuse (4) und einen in diesem geführten Stößel
(5) mit einer Ruhe- und Betätigungsstellung aufweist,
- mit einem Kontaktgeber (6), welcher am Betätiger (1) befestigbar ist und welcher
ein Öffner-Schaltelement (8) aufweist, wobei das Öffner-Schaltelement (8) in der Betätigungsstellung
mittels des Stößels (5) in eine geöffnete Stellung gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet dass der Befehlsschalter
- mit einem weiteren Schaltelement (7) versehen ist, das Schaltelement mit einem ersten
Schaltstück (71, 72) und zweiten Schaltstück (73), welche getrennt am Betätiger (1)
und im Kontaktgeber (6) angebracht sind, versehen, so dass das weitere Schaltelement
(7) bei ordnungsgemäßer Befestigung des Kontaktgebers (6) am Betätiger (1) geschlossen
ist.
2. Befehlsschalter nach Anspruch 1, wobei die Schaltstücke (71-73) des weiteren Schaltelements
(7) gegenüberliegend angeordnet sind.
3. Befehlsschalter nach Anspruch 1 oder 2, wobei das Öffner-Schaltelement (8) und ein
Schaltstück (71, 72) des weiteren Schaltelements (7) auf einer Leiterplatte (13) im
Kontaktgeber (6) angeordnet sind.
4. Befehlsschalter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das erste Schaltstück
(71, 72) aus mindestens zwei Kontaktstiften und das zweite Schaltstück (73) aus einer
Kontaktbrücke gebildet sind.
5. Befehlsschalter nach Anspruch 4, wobei die Kontaktstifte (71, 72) gefedert kontaktieren.
6. Befehlsschalter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei das Öffner-Schaltelement
(8, 16) und das weitere Schaltelement (7) elektrisch in Reihe geschaltet sind.
7. Befehlsschalter nach einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei der Kontaktgeber (6)
am Betätiger (1) aufgeschnappt, verriegelt oder angeschraubt werden kann.
1. Command switch, in particular an EMERGENCY-OFF switch,
- having an actuator (1) which has a housing (4) and a plunger (5), which is guided
therein, with a rest position and an operated position,
- having a contact maker (6), which can be attached to the actuator (1) and has a
break switching element (8), wherein, when the break switching element (8) is in the
operated position, it can be moved to an open position by means of the plunger (5),
characterized in that
- the command switch is provided with a further switching element (7), and the switching
element is provided with a first switching piece (71,72) and a second switching piece
(73), which are fitted separately in the actuator (1) and in the contact maker (6),
such that the further switching element (7) is closed when the contact maker (6) is
correctly attached to the actuator (1).
2. Command switch according to Claim 1, in which the contact pieces (71, 73) of the further
switching element (7) are arranged opposite.
3. Command switch according to Claim 1 or 2, in which the break switching element (8)
and a contact piece (71, 72) of the further switching element (7) are arranged on
a printed circuit board (13) in the contact maker (6).
4. Command switch according to one of the preceding claims, in which the first contact
piece (71, 72) is formed from at least two contact pins, and the second contact piece
(73) is formed from a contact link.
5. Command switch according to Claim 4, in which the contact pins (71, 72) make sprung
contact.
6. Command switch according to one of the preceding claims, in which the break switching
element (8, 16) and the further switching element (7) are electrically connected in
series.
7. Command switch according to one of the preceding claims, in which the contact maker
(6) can be snapped, locked or screwed to the actuator (1).
1. Commutateur de commande, et plus particulièrement commutateur d'arrêt d'urgence, comportant
- un actionneur (1) qui comporte un boîtier (4) et un poussoir (5) guidé dans celui-ci
avec une position de repos et une position d'actionnement ;
- un contacteur (6) qui peut être fixé à l'actionneur (1) et qui comporte un élément
de commutation d'ouverture (8), l'élément de commutation d'ouverture (8) pouvant,
dans la position d'actionnement, être mis, au moyen du poussoir (5), dans une position
ouverte, caractérisé en ce que le commutateur de commande est pourvu d'un autre élément de commutation (7), et que
l'élément de commutation est pourvu d'une première pièce de commutation (71, 72) et
d'une deuxième pièce de commutation (73) qui sont montées séparément sur l'actionneur
(1) et dans le contacteur (6) de sorte que l'autre élément de commutation (7) est
fermé lorsque le contacteur (6) est correctement fixé à l' actionneur (1).
2. Commutateur de commande selon la revendication 1, les pièces de commutation (71-73)
de l'autre élément de commutation (7) étant disposées en vis-à-vis.
3. Commutateur de commande selon la revendication 1 ou 2, l'élément de commutation d'ouverture
(8) et une pièce de commutation (71, 72) de l'autre élément de commutation (7) étant
disposés sur une carte imprimée (13) dans le contacteur (6).
4. Commutateur de commande selon 1"une des revendications précédentes, la première pièce
de commutation (71, 72) étant constituée par au moins deux broches de contact et la
deuxième pièce de commutation (73) étant constituée par un pont de contact.
5. Commutateur de commande selon la revendication 4, les broches de contact (71, 72)
établissant un contact élastique.
6. Commutateur de commande selon l'une des revendications précédentes, l'élément de commutation
d'ouverture (8, 16) et l'autre élément de commutation (7) étant montés électriquement
en série.
7. Commutateur de commande selon l'une des revendications précédentes, le contacteur
(6) pouvant être enclenché, verrouillé ou vissé sur l'actionneur (1).