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EP 1 860 275 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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28.11.2007 Patentblatt 2007/48 |
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Anmeldetag: 26.04.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA HR MK YU |
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Anmelder: BAUER Maschinen GmbH |
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86529 Schrobenhausen (DE) |
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Erfinder: |
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- Stötzer, Erwin
86551 Aichach (DE)
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Vertreter: Wunderlich, Rainer et al |
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Patentanwälte
Weber & Heim
Irmgardstrasse 3 81479 München 81479 München (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86 (2) EPÜ. |
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| (54) |
Kupplungsvorrichtung |
(57) Die Erfindung betrifft eine Kupplungsvorrichtung für Bohrgestänge mit einer Aufnahmemuffe
zum Aufnehmen eines Anschlussbereiches des Bohrgestänges. Es ist mindestens eine Verriegelungseinrichtung
mit einem Riegelelement vorgesehen, welches zwischen einer Freigabeposition und einer
Verriegelungsposition verstellbar gelagert ist, in welche das Riegelelement in eine
korrespondierende Ausnehmung des Anschlussbereiches eingreift.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Kupplungsvorrichtung für Bohrgestänge, insbesondere für
Erdbohrgeräte.
[0002] Es ist bekannt, einzelne Bohrstangen eines Bohrgestänges mittels Schraubbolzen miteinander
zu verbinden. Dies sorgt für eine zuverlässige stabile Drehverbindung. In gleicher
Weise wird eine Verbindung des Bohrgestänges zu einem Bohrantrieb geschaffen. Allerdings
ist diese Art der Verbindung sehr zeitaufwändig.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupplungsvorrichtung für Bohrgestänge
anzugeben, mit welcher eine schnelle und zugleich zuverlässige Verbindung geschaffen
werden kann.
[0004] Die Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine Kupplungsvorrichtung mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen
angegeben.
[0005] Die erfindungsgemäße Kupplungsvorrichtung für Bohrgestänge weist eine Aufnahmemuffe
zur Aufnahme eines Anschlussbereiches eines Bohrgestänges auf, wobei eine Verriegelungseinrichtung
mit einem Riegelelement vorgesehen ist, welches zwischen einer Freigabeposition und
einer Verriegelungsposition verstellbar gelagert ist, in welcher das Riegelelement
in eine korrespondierende Ausnehmung des Anschlussbereiches eingreift. Mit der erfindungsgemäßen
Kupplungsvorrichtung ist eine schnelle halb- oder vollautomatische Kupplung mit einem
Bohrgestänge möglich. Dies vereinfacht und beschleunigt den Arbeitsvorgang beim Bohren.
[0006] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass die Verriegelungseinrichtung
ein Gehäuse aufweist, welches an einer Außenseite der Aufnahmemuffe angeordnet ist,
und dass in dem Gehäuse ein Schiebeelement zum Verstellen des Riegelelementes gelagert
ist. Hierdurch wird eine stabile und zuverlässige Betätigung der erfindungsgemäßen
Kupplungsvorrichtung erreicht.
[0007] Das Schiebeelement kann dabei manuell oder durch ein betätigbares Stellorgan, wie
einen Motor oder einen Stellzylinder, betätigt werden.
[0008] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich nach der Erfindung dadurch,
dass das Schiebeelement als ein verschwenkbar gelagerter Bolzen mit einer Nocke ausgebildet
ist, welche in eine schräg verlaufende Kulisse in dem Gehäuse eingreift. Durch diesen
Nockenmechanismus kann eine Drehbewegung in eine axiale Stellbewegung umgesetzt werden.
Dieser Mechanismus erlaubt eine gute Kraftaufbringung auch bei manueller Betätigung.
[0009] Hierzu ist es nach der Erfindung bevorzugt, dass zum Verschwenken des Bolzens ein
Schwenkhebel vorgesehen ist, der an einem hinteren Bereich des Bolzens mit diesem
verbunden ist. Entsprechend der Länge des Schwenkhebels kann in einfacher Weise ein
entsprechend großes Drehmoment aufgebracht werden, was für eine zuverlässige Verriegelung
vorteilhaft ist. Der Schwenkhebel kann sowohl für eine manuelle Betätigung als auch
für eine Betätigung mittels eines ferngesteuerten Stellorganes ausgebildet sein.
[0010] Nach der Erfindung ist es weiterhin bevorzugt, dass das Sperrelement an dem Schiebeelement
in radialer Richtung verschiebbar und federnd gelagert ist. Bei der Benutzung von
Bohrgestängeelementen können erhebliche Abnutzungserscheinungen, wie Kerben und Verformungen,
entstehen, welche nur grobe Passungen erlauben. Auch besteht die Gefahr, dass beispielsweise
Erdmaterial und Gestein auf den Anschlussbereich des Bohrgestänges gelangen kann,
so dass eine Verriegelung nur schwer möglich ist. Die spezielle verschiebbare und
federnde Lagerung des Sperrelementes auf dem Verschiebeelement selbst erlaubt eine
gewisse Kompensation, so dass auch in diesen Fällen eine gute Verriegelung gewährleistet
ist.
[0011] Für eine gute Drehverbindung ist es erfindungsgemäß, dass an einer Innenseite der
Aufnahmemuffe Axialstege angeordnet sind, welche zur Erzeugung einer Drehverbindung
mit korrespondierenden Axialnuten des Anschlussbereiches in Eingriff bringbar sind.
Dies kann insbesondere eine Keilnutprofilierung sein. Durch ein axiales zusammenschieben
wird so eine stabile hochfeste Drehverbindung geschaffen. In diesem Fall kann das
Riegelelement lediglich eine Axialsicherung gewährleisten. Die Ausnehmung im Anschlussbereich
kann in diesem Falle eine umlaufende Nut, insbesondere eine Rechtecknut sein, in welche
ein entsprechendes Rechteckprofil des Riegelelementes eingreift.
[0012] Für eine besonders stabile Verbindung ist es nach der Erfindung vorteilhaft, das
drei Verriegelungseinrichtungen vorgesehen sind, welche gleichmäßig verteilt am Außenumfang
der Aufnahmemuffe angeordnet sind.
[0013] Bevorzugt wird die erfindungsgemäße Kupplungsvorrichtung bei einem Bohrgerät mit
einem Bohrantrieb zum Antreiben eines Bohrgestänges eingesetzt.
[0014] Vorteilhafterweise ist dabei die Aufnahmemuffe an der Ausgangswelle des Bohrantriebes
angebracht. Bei Erdbohrgeräten ragt die Ausgangswelle üblicherweise nach unten, so
dass die erfindungsgemäße Kupplungsvorrichtung unterhalb des Bohrantriebes angeordnet
ist.
[0015] Weiterhin ist es erfindungsgemäß, dass der Bohrantrieb an einem Schlitten gelagert
ist, welcher an einem Mast verschiebbar geführt ist. Bei dieser Anordnung kann die
erfindungsgemäße Kupplungsvorrichtung mit dem Schlitten entlang des Mastes verstellt
werden, so dass die Kupplungsvorrichtung beim Einsetzen eines neuen Bohrgestängeelementes
schnell und zuverlässig eine Verbindung zwischen dem oberen Anschlussbereich des neu
eingesetzten Bohrgestänges und dem Bohrantrieb sorgt.
[0016] Die Erfindung wird anhand von Ausführungsbeispielen weiter erläutert, welche schematisch
in den beigefügten Zeichnungen dargstellt sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine teilgeschnittene Ansicht einer erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung in Freigabeposition;
- Fig. 2
- eine Teilansicht der Kupplungsvorrichtung gemäß Fig. 1 in Verriegelungsposition;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Kupplungsvorrichtung von Fig. 1 und Fig. 2;
- Fig. 4
- einen Anschlussbereich eines Bohrgestänges und
- Fig. 5
- eine Teilansicht eines Bohrgerätes mit der erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung.
[0017] Der Aufbau und die Funktion einer erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung wird anhand
der Figuren 1 bis 3 erläutert. Die Kupplungsvorrichtung 10 weist eine hülsenförmige
Aufnahmemuffe 12 auf, an deren Innenseite Axialstege 28 zum Bilden eines Keilnutprofiles
angeordnet sind. An der Außenseite sind drei Verriegelungseinrichtungen 14 um 120°
zueinander versetzt angeordnet.
[0018] Jede Verriegelungseinrichtung 14 umfasst ein hülsenförmiges Gehäuse 18, in welchem
ein etwa rechteckiges Riegelelement 16 verschiebbar gelagert ist. Die Vorderseite
des rechteckigen Riegelelementes 16 ist konkav entsprechend dem zu verriegelnden Anschlussbereich
ausgebildet. Weiterhin ist im Gehäuse 18 ein zylindrisches, bolzenförmiges Schiebeelement
20 axial verstellbar und verdrehbar gelagert. Im Gehäuse 18 ist eine schräg verlaufende
Nut eingebracht, welche eine Kulisse 24 bildet. In die Kulisse 24 greift ein Nocken
22 ein, welcher fest an dem bolzenförmigen Schiebeelement 20 angeordnet ist. Mittels
eines Schwenkhebels 26, welcher an dem aus dem Gehäuse 18 herausragenden Ende des
Schiebeelementes 20 befestigt ist, kann das Schiebeelement im vorliegende Ausführungsbeispiel
um 180° verschwenkt werden. Aufgrund des Zusammenwirkens zwischen der Nocke 22 und
der Kulisse 24 wird das Schiebeelement axial verschoben. Hierdurch wird das Riegelelement
16 von einer rückgezogenen Freigabeposition, welche in Fig. 1 dargestellt ist, in
eine Verriegelungsposition gemäß Fig. 2 verstellt.
[0019] Das Riegelelement 16 ist an dem Schiebeelement 20 federnd gelagert. Hierzu weist
das Riegelelement 16 eine mittige Bohrung 30 und das Schiebelement 20 einen mittigen
Zapfen 32 auf. Zwischen der Bohrung 30 und dem Zapfen 32 ist eine Spiralfeder 34 angeordnet,
welche das Schiebeelement 20 und das Riegelelement 16 auseinanderdrückt. Zur Begrenzung
des Schiebeweges ist ein Schraubbolzen 36 mit einer Anschlagsmutter angeordnet.
[0020] In Fig. 4 ist schematisch ein Anschlussbereich 62 dargestellt, welcher am freien
Ende eines Bohrgestänges angeschweißt werden kann. Der Anschlussbereich 62 weist Axialnuten
66 auf, welche zur Bildung einer Keilnutverbindung mit den Axialstegen 28 an der Innenseite
der Aufnahmemuffe 12 korrespondieren. Zum Eingriff in das Riegelelement 16 ist als
eine Ausnehmung 64 eine ringförmige Nut am Anschlussbereich 62 ausgebildet. Die Breite
der Nut entspricht der Breite der Riegelelemente 16, so dass diese zur Bildung einer
Axialsicherung in die Ausnehmung 64 eingreifen können.
[0021] In Fig. 5 ist die Anordnung der erfindungsgemäßen Kupplungsvorrichtung 10 an einem
Bohrgerät 70 dargestellt. Das Bohrgerät 70 weist einen Mast 78 auf, entlang welchem
ein Schlitten 76 verschiebbar geführt und angetrieben ist. An dem Schlitten ist ein
Bohrantrieb 72 gelagert, welcher aus einem Motor und einem angeflanschten Getriebe
besteht. An einer Ausgangswelle 74 des Bohrantriebes 72 ist die Aufnahmemuffe 12 der
Kupplungsvorrichtung 10 angeschweißt. Zum Kuppeln eines Bohrgestänges 60 weist dieses
den Anschlussbereich 62 auf, welcher vorausgehend im Zusammenhang mit Fig. 4 beschrieben
worden ist. Eine drehfeste Verbindung wird durch die miteinander korrespondierenden
Keilnutprofile erreicht, während eine Axialsicherung durch die Riegelelemente 16 der
Kupplungsvorrichtung 10 erreicht wird.
1. Kupplungsvorrichtung für Bohrgestänge (60) mit einer Aufnahmemuffe (12) zum Aufnehmen
eines Anschlussbereiches (62) des Bohrgestänges (60), wobei mindestens eine Verriegelungseinrichtung
(14) mit einem Riegelelement (16) vorgesehen ist, welches zwischen einer Freigabeposition
und einer Verriegelungsposition verstellbar gelagert ist, in welcher das Riegelelement
(16) in eine korrespondierende Ausnehmung (64) des Anschlussbereiches (62) eingreift.
2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet ,
dass die Verriegelungseinrichtung (14) ein Gehäuse (18) aufweist, welches an der Außenseite
der Aufnahmemuffe (12) angeordnet ist, und
dass in dem Gehäuse (18) ein Schiebeelement (20) zum Verstellen des Riegelelementes (16)
gelagert ist.
3. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet ,
dass das Schiebeelement (20) als ein schwenkbar gelagerter Bolzen mit einer Nocke (22)
ausgebildet ist, welche in eine schräg verlaufende Kulisse (24) in dem Gehäuse (18)
eingreift.
4. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet ,
dass zum Verschwenken des Bolzens ein Schwenkhebel (26) vorgesehen ist, der an einem hinteren
Bereich des Bolzens mit diesem verbunden ist.
5. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet ,
dass das Riegelelement (16) an dem Schiebeelement (20) in radialer Richtung verschiebbar
und federnd gelagert ist.
6. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet ,
dass an einer Innenseite der Aufnahmemuffe (12) Axialstege (28) angeordnet sind, welche
zur Erzeugung einer Drehverbindung mit korrespondierenden Axialnuten (66) des Anschlussbereiches
(62) in Eingriff bringbar sind.
7. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet ,
dass drei Verriegelungseinrichtungen (14) vorgesehen sind, welche gleichmäßig verteilt
am Außenumfang der Aufnahmemuffe (12) angeordnet sind.
8. Bohrgerät mit einem Bohrantrieb (72) zum Antreiben eines Bohrgestänges (60),
dadurch gekennzeichnet ,
dass eine Kupplungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 vorgesehen ist.
9. Bohrgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet ,
dass die Aufnahmemuffe (12) an der Ausgangswelle (74) des Bohrantriebes (72) angebracht
ist.
10. Bohrgerät nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet ,
dass der Bohrantrieb (72) an einem Schlitten (76) gelagert ist, welche an einem Mast (78)
verschiebbar geführt ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 86(2) EPÜ.
1. Kupplungsvorrichtung für Bohrgestänge (60) mit einer Aufnahmemuffe (12) zum Aufnehmen
eines Anschlussbereiches (62) des Bohrgestänges (60), wobei mindestens eine Verriegelungseinrichtung
(14) mit einem Riegelelement (16) vorgesehen ist, welches zwischen einer Freigabeposition
und einer Verriegelungsposition verstellbar gelagert ist, in welcher das Riegelelement
(16) in eine korrespondierende Ausnehmung (64) des Anschlussbereiches (62) eingreift,
dadurch gekennzeichnet,
- dass zur Axialsicherung die Ausnehmung (64) des Anschlussbereiches (62) als eine ringförmige
Nut ausgebildet ist und
- dass zum Bilden eines Keilnutprofiles an einer Innenseite der Aufnahmemuffe (12) Axialstege
(28) angeordnet sind, welche zur Erzeugung einer Drehverbindung mit korrespondierenden
Axialnuten (66) des Anschlussbereiches (62) in Eingriff bringbar sind.
2. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verriegelungseinrichtung (14) ein Gehäuse (18) aufweist, welches an der Außenseite
der Aufnahmemuffe (12) angeordnet ist, und
dass in dem Gehäuse (18) ein Schiebeelement (20) zum Verstellen des Riegelelementes (16)
gelagert ist.
3. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schiebeelement (20) als ein schwenkbar gelagerter Bolzen mit einer Nocke (22)
ausgebildet ist, welche in eine schräg verlaufende Kulisse (24) in dem Gehäuse (18)
eingreift.
4. Kupplungsvorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass zum Verschwenken des Bolzens ein Schwenkhebel (26) vorgesehen ist, der an einem hinteren
Bereich des Bolzens mit diesem verbunden ist.
5. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Riegelelement (16) an dem Schiebeelement (20) in radialer Richtung verschiebbar
und federnd gelagert ist.
6. Kupplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass drei Verriegelungseinrichtungen (14) vorgesehen sind, welche gleichmäßig verteilt
am Außenumfang der Aufnahmemuffe (12) angeordnet sind.
7. Bohrgerät mit einem Bohrantrieb (72) zum Antreiben eines Bohrgestänges (60),
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Kupplungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 vorgesehen ist.
8. Bohrgerät nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahmemuffe (12) an der Ausgangswelle (74) des Bohrantriebes (72) angebracht
ist.
9. Bohrgerät nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Bohrantrieb (72) an einem Schlitten (76) gelagert ist, welcher an einem Mast
(78) verschiebbar geführt ist.