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EP 1 862 229 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.2009 Patentblatt 2009/36 |
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Anmeldetag: 25.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Reinigungsgerät
Cleaning device
Appareil de nettoyage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
29.05.2006 AT 9232006
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.12.2007 Patentblatt 2007/49 |
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Patentinhaber: Ertl GmbH Reinigungstechnik |
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8230 Hartberg (AT) |
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Erfinder: |
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- Barbisch, Helmut
6812 Meiningen (AT)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
BARGER, PISO & PARTNER |
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Mahlerstrasse 9
P. O. Box 96 1015 Wien 1015 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 526 024 FR-A- 2 326 903 US-A- 2 350 876 US-A- 3 522 909
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DE-A1- 3 530 954 FR-A1- 2 391 778 US-A- 2 919 070
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein mobiles Reinigungsgerät, insbesondere Hochdruckreinigungsgerät,
mit einem Wasserbehälter, einer Pumpe, wenigstens einer Heizeinrichtung zum Erwärmen
des Wassers und einer Ausbringvorrichtung für das Wasser, wobei das Reinigungsgerät
zum wahlweisen Bereitstellen und Ausbringen von Hochdruckheißwasser bzw. von Trockendampf
ausgebildet ist, in Übereinstimmung mit dem einleitenden Teil des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiges mobiles Reinigungsgerät ist sowohl aus der
DE 35 30 954 A als auch aus der
US 2,919,070 A bekannt und hat sich grundsätzlich bewährt. Nachteilig ist, dass trotz der alternativen
Bereitstellung von Hochdruckheißwasser bzw. von Trockendampf die Zahl der Anwendungsgebiete
nicht so groß ist wie zu erwarten.
[0003] Das Gleiche gilt für die
FR2 326 903 A, die heißes Wasser unter hohem Druck und, getrennt und unabhängig davon, ein Reinigungsmittel
ausbringen kann.
[0004] Auch das Gerät gemäß der Prinzipiell sind mobile Reinigungsgeräte in verschiedensten
Ausführungsvarianten bekannt, beispielsweise als Hochdruckkaltwasser-, Hochdruckheißwasser-
oder als Nassdampfreiniger. Ebenso zählen Trockeneis- und Trockendampfreiniger bereits
zum Stand der Technik. Die bisher bekannten mobilen Reinigungsgeräte sind den Erfordernissen
der jeweiligen Einsatzgebiete angepasst und durchaus geeignet, diese speziellen Anforderungen
zu erfüllen.
[0005] Allerdings sind die bisher bekannten Reinigungsgeräte aufgrund ihrer speziellen Bauart,
die sich hauptsächlich auf die Art der verwendeten Heizeinrichtung sowie auf die den
geforderten Wassertemperaturen angepassten Materialien auswirkt, auf einzelne Anwendungsgebiete
beschränkt.
[0006] Die Erfindung hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, ein mobiles Reinigungsgerät
der eingangs angegebenen Art zu schaffen, das über einen größeren Anwendungsbereich
verfügt und dabei seine einfache und kostengünstige Konstruktion beibehält.
[0007] Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung in Übereinstimmung mit dem kennzeichnenden
Teil des Anspruches 1 vor, dass das Reinigungsgerät eine Anschlusseinrichtung zum
Einspeisen von Pressluft aufweist. So kann das Volumen des auszubringenden Trockendampfes
erhöht werden und es wird eine bisher unerreichte Vielseitigkeit des Gerätes erreicht.
[0008] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibung
unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Darin zeigt
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung eines mobilen Reinigungsgerätes und
- Fig. 2
- ein Robrleitungsschema mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0009] Das in Fig. 1 dargestellte Ausführongsbeispiel eines erfindungsgemäßen mobilen Reinigungsgerätes
1 weist ein auf einem Fahrgestell angeordnetes Gehäuse 48 auf. Innerhalb des Gehäuses
48 ist die Heizeinrichtung 4, eine Hochdruckpumpe 3, die mittels eines Elektromotors
betrieben wird, eine Reinigungsmittelpumpe, der Wasserbehälter 2, der Brennstoffbehälter
31 sowie die Elektronik und ein Kalkschutzsystem angeordnet. Das mobile Reinigungsgerät
1 verfügt über eine Ausbringvorrichtung 24 zum Ausbringen von Hochdruckheißwasser
46 sowie über eine Ausbringvornchtung 25 zum Ausbringen von Trockendampf 47, wobei
beide Ausbringvorrichtungen 24, 25 über flexible Schläuche 26,27 an den entsprechenden
Anschlussvorrichtungen 21,22 für Hochdruckheißwasser und Trockendampf angeschlossen
sind. Neben diesen bei den Anschlussvorrichtungen 21, 22 weist das mobile Reinigungsgerät
1 zusätzlich eine Reinigungsmittelleitung 15 auf, in deren vorderem Bereich ein Filter
angeordnet sein kann und über den in einfacher Weise Reinigungsmittel 43 aus einem
externen Behälter 14 zugeführt werden kann. Selbstverständlich ist es aber auch möglich
den Reinigungsbehälter 14 ebenfalls innerhalb des Gehäuses 48 anzuordnen. An der Außenseite
des Gehäuses 48 ist zudem eine Steckverbindung 30b für ein zur Ausbringvorrichtung
25 für den Trockendampf führendes Steuerkabel 30 angeordnet.
[0010] Die Bedingung und Kontrolle des mobilen Reinigungsgerätes 1 erfolgt über ein Bedienungsfeld
49, das neben mehreren Anzeigevorrichtungen, wie einem Manometer 34, einem Thermostat
36, einer Wassemiveaukontrolle 38 und einer Brennstoffniveaukontrolle 39, den Hauptschalter
37 sowie einen NOT-AUS-Schalter 35 verfügt. Auf der leicht zugänglichen Oberseite
des Gehäuses 48 ist weiters ein Brennstoffeinfüllstutzen 40 sowie eine Abgasaustrittsöffnung
41 angeordnet.
[0011] Im Folgenden soll anhand der Fig. 2 die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung
beschrieben werden. Das Wasser 42, vorzugsweise entmineralisiertes und entkalktes
Wasser, wird über einen Wasserzulaufanschluss 50 in den Wasserbehälter 2 gefüllt.
Vom Wasserbehälter 2 wird das Wasser 42 von einer elektrischen Pumpe 3 über eine Saugleitung
7 angesaugt und über eine Druckleitung 8 zur Heizeinrichtung 4 und weiter zu den Ausbringvorrichtungen
24 und 25 befördert. Unmittelbar nach der Pumpe 3 ist im Verlauf der Druckleitung
8 ein Umschaltventil 19 angeordnet, welches das Wasser 42 entweder in den ersten Druckerleitungsabschnitt
8b zur Bereitstellung von Hochdruckheißwasser 46 oder in den zweiten Druckleitungsabschnitt
8a zur Bereitstellung von Trockendampf 47 leitet.
[0012] Im ersten Druckleitungsabschnitt 8b ist eine Druckregeleinrichtung 9 in Form eines
Druckregelventils angeordnet, mittels dem der Druck im Druckleitungsabschnitt 8b auf
ca. 120 bar eingestellt wird. Im zweiten Druckleitungsabschnitt 8a ist ebenfalls eine
Druckregeleinrichtung 9 in Form eines Druckregelventils angeordnet, wobei in diesem
zweiten Druckleitungsabschnitt 8b zur Bereitstellung von Trockendampf 47 der Druck
auf etwa 30 bar geregelt wird. Der Druckleitungsabschnitt 8b weist zwei Unterzweige
auf, in denen jeweils eine Mengenregeleinrichtung 10, 10' in Form einer Drosseldüse
angeordnet ist. Der Durchmesser der Drosseldüse 10, 10' legt fest wie viel Wasser
pro Minute in die Heizeinrichtung 4 geführt wird. Von dieser der Heizeinrichtung 4
zugeführten Wassermenge hängt es ab, ob der produzierte Dampf der Ausbringvorrichtung
25 als Nass- oder Trockendampf zugeführt wird.
[0013] Die beiden Druckleitungsabschnitte 8a und 8b werden dann wieder zu einer gemeinsamen
Druckleitung 8 zusammengeführt und münden in die Heizeinrichtung 4, wobei in der Druckleitung
8 ein Strömungswächter 12 angeordnet ist.
[0014] Die Heizeinrichtung 4 ist beim dargestellten Ausführungsbeispiel als ein mit fossilen
Brennstoffen 44 betreibbarer Dampferzeuger ausgebildet. Der Dampferzeuger weist dabei
einen Dampfkessel 5 sowie einen Ölbrenner 6 auf. Dem Ölbrenner 6 ist eine Pumpe 32
zugeordnet, die über eine Saugleitung 33 und eine Rücklaufleitung 33' mit dem Behälter
31 für den Brennstoff 44 in Verbindung steht.
[0015] Innerhalb des Dampfkessels 5 ist eine Heizschlage in Form eines dickwandigen Stahlrohres
angeordnet, wobei eine optimale Führung der Verbrennungsgase eine umweltfreundliche
Verbrennung mit hohem Wirkungsgrad sicherstellt.
[0016] Vom Dampfkessel 5 wird das Hochdruckheißwasser 46 bzw. der Trockendampf 47 über die
Ausbringleitung 13 zur Anschlussvorrichtung 21 zum Ausbringen von Hochdruckheizwasser
46 oder zur Anschlussvorrichtung 22 zum Ausbringen von Trockendampf 47 geführt, je
nach Stellung des Umschaltventils 20. Zwischen dem Dampfkessel 5 und dem Umschaltventil
20 ist ein weiters Thermostat 23 angeordnet.
[0017] An der Anschlussvorrichtung 21 ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel eine Ausbringvorrichtung
24 für Hochdruckheizwasser 46 in Form einer Reinigungslanze über einen flexiblen Schlauch
27 angeschlossen, wobei der Austritt des Hochdruckheißwassers 46 über eine Hochdruckstrahldüse
28 erfolgt.
[0018] An der zweiten Anschlussvorrichtung 22 ist eine Ausbringvorrichtung 25 für Trockendampf
47 anschließbar, die ebenfalls als Reinigungslanze ausgebildet ist und über einen
flexiblen Spezialschlauch 26 den Transport des Trockendampfes 47 ermöglicht.
[0019] Die Ausbringung des Trockendampfes 47 erfolgt über eine Dampfstrahldüse 29, wobei
das Ausbringen des Trockendampfes 47 über den Steuerknopf 30a, der mit der Anschlussvorrichtung
30b des mobilen Reinigungsgerätes 1 über eine Steuerleitung 30 in Verbindung steht,
gesteuert wird.
[0020] Zwischen dem Umschaltventil 20 und der Anschlussvorrichtung 22 ist zudem ein Sicherheitsventil
45 angeordnet.
[0021] Um den Volumenstrom des auszubringenden Trockendampfes 47 erhöhen zu können, ist
weiters eine Anschlussvorrichtung 16 für Pressluft vorgesehen, wobei das Einspeisen
der Pressluft über die Pressluftleitung 17 in die Ausbringleitung 13 erfolgt. Im Verlauf
der Pressluftleitung 17 ist ein Wärmetauscher 18, der von der Heizeinrichtung 4 gespeist
wird angeordnet, um sicherzustellen, dass die eingebrachte Pressluft zumindest annähernd
die gleiche Temperatur wie der Trockendampf 47 hat, wodurch sichergestellt werden
kann, dass an der Ausbringvorrichtung 25 tatsächlich Trockendampf 47austritt. Würde
man nämlich die Pressluft ohne Erwärmung in die Ausbringleitung 13 einspeisen, würde
sich der in der Ausbringleitung 13 befindliche Trockendampf 47 auf eine unter 170°
liegende Temperatur abkühlen und würde dann an der Ausbringvorrichtung 25 nicht mehr
als Trocken- sonder als Nassdampf austreten.
[0022] Eine weitere Ausführungsvariante ist in Fig. 3a und 3b dargestellt. Es versteht sich
dabei von selbst, dass das erfindungsgemäße Reinigungsgerät neben der dargestellten
Ausführungsvariante als Mobilgerät ebenso als Standgerät ausgeführt sein kann.
[0023] Unter Bezugnahme auf die Fig. 3a wird nachfolgend die Funktionsweise dieses zweiten
Ausführungsbeispieles näher erläutert: Die Kesselpumpe 3 saugt über die Saugleitung
7 Wasser 42 aus dem Wasserbehälter 2 an und pumpt dieses über die Druckleitung 8,
in deren Verlauf ein Rückschlagventil angeordnet ist, in den leeren Dampfkessel 51.
Erreicht das Wasser 2 die Sonde 57 schaltet die Heizeinrichtung automatisch an. Erreicht
das Wasser 42 die Sonde 58, schaltet die Kesselpumpe automatisch aus. Das Erhitzen
des Wassers 2 erfolgt über Heizpatronen 52, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel
jeweils eine Leistung von 9000 W erbringen. Jede Heizpatrone 52 besteht dabei aus
mehreren Heizstäben, die zu Gruppen zusammengefasst sind.
[0024] Durch das Erhitzen des Wassers 2 wird im Dampfkessel 51 Druck aufgebaut, der mittels
den Druckreglern 59 limitiert werden kann. Bei Erreichen der Drucksollvorgabe bzw.
des voreingestellten Arbeitsdruckes schaltet die Heizeinrichtung 4 automatisch wieder
aus. Über die Druckanzeige 61 kann ersehen werden, welcher Arbeitsdruck erreicht wurde.
Beim Öffnen des elektrischen Ventils 62 strömt der Dampf über die Leitung 67 in den
Mischer 63, wo je nach Bedarf Reinigungsmittel 43 oder Desinfektionsmittel mittels
der elektrischen Pumpe 56, die beispielsweise als Schwingkolbenpumpe ausgebildet sein
kann, zugeführt werden kann. Über die Steckkupplung 29 kann das so erzeugte Dampf-ReinigungsmittelGemisch
mittels eines Dampfschlauches zur Ausführungsvorrichtung 25 geführt werden.
[0025] Bei Bedarf kann über die Mischgruppe 68 DrucKluft über die Leitung 71 einer Wärmekopplungseinrichtung
72 zugeführt werden, in der die Druckluft mittels Dampf erwärmt wird und dann über
die Steckkupplung 70 über einen Druckschlussschlauch und die Steckkupplung 53 der
Ausbringvorrichtung 25, die beispielsweise als Lanze ausgebildet sein kann, zugeführt
wird.
[0026] An der Ausbringvorrichtung 25 kann entweder Dampf oder Druckluft oder ein Gemisch
aus beidem zusammen mit Reinigungs- bzw. Desinfektionsmittel, vorzugsweise elektrisch
gesteuert, gemischt werden. Dazu sind im Handgriff der Ausbringvorrichtung 25 Steuerungselemente
54 angeordnet. Wenn Dampf über das elektrische Ventil 62 aus dem Dampfkessel 51 abgelassen
wird, wird über die Kesselpumpe 3 genauso viel Wasser 2 in den Kessel 51 gepumpt,
wie Dampf abgelassen wurde. Damit werden kontinuierlich die Temperatur und der Arbeitsdruck
gehalten, sodass kein Arbeitsdruck- oder Temperaturverlust entsteht.
[0027] Sollte infolge eines Schadens an der Kesselpumpe 3 oder der elektrischen Steuerung
oder aufgrund von Wassermangel der zulässige Arbeitsdruck überstiegen werden, so öffnet
das Sicherheitsventil 45, sodass der Überdruck entweichen kann. Fällt die Kesselpumpe
3 aus, sodass kein Wasser 2 mehr in den Dampfkessel 51 gepumpt wird, fällt der Wasserstand
unter die Sonde 57, worauf die Heizeinrichtung 4 automatisch ausschaltet. Erreicht
das Wasser 42 im Wassertank 2 einen Minimalstand, dann schaltet ein im Wasserbehälter
2 angeordneter Niveauschalter 73 die Heizeinrichtung 4 aus. Wird im Reinigungsmittelbehälter
14 ein Minimalstand erreicht, schaltet der dort angeordnete Niveauschalter 74 in einfacher
Weise die Pumpe 56 automatisch aus.
[0028] Mit diesem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist es möglich, elektrisch -
mit unterschiedlicher Leistung von 9000 W bzw. 18000 W - Dampf bereitzustellen und
diesen wahlweise auf 175 °C/6 bar oder 195 °C/9,5 bar zu erhitzen. Diese zwei verschiedenen
Dampfstufen können mengengeregelt mit Druckluft, mindestens mit 2,5 m
3 bis 3,5 m
3 bei 6 bis 8 bar, und wahlweise mit Reinigungsmittel gemischt mittels ansteckbarem
Dampf- und Druckluftschlauch über eine Ausbringvorrichtung, in der elektrisch die
gewünschte Menge Dampf, Druckluft und Reinigungsmittel gesteuert werden kann, ausgebracht
werden. Mit einem derartigen Dampf-Druckluft-Reinigungsmittelgemisch kann ein weit
größeres Betätigungsfeld in der Industriereinigung abgedeckt werden, als dies mit
den bisher bekannten gattungsgemäßen Vorrichtungen der Fall war.
[0029] Mit dem erfindungsgemäßen mobilen Reinigungsgerät können also die bisher bekannten
Anwendungen für Kalt- und Heißwasserhochdruckreinigungsgeräte erzielt und zudem das
Entfernen von Grobverschmutzungen, Fett, Öl, Grafit und ähnlichen Schmutzablagerungen
an industrie-Produktionsmaschinen und -anlagen mit dem trockenen Heißdampfstrahl ermöglicht
werden. Ebenso können Kontaminierungen und Desinfektionen vorgenommen werden, wobei
durch die Zuschalung von Press-/Druckluft ein Vielfaches an Trockendampf produziert
werden kann, mit dem sich neue Anwendungsmöglichkeiten, wie bspw. Trockendampfstrahlen
mit hoher Temperatur, ergeben. Weiters wäre es möglich, dem Trockendampfstrahl Ober
die Pressluft zusätzliche Mittel, wie beispielsweise Steinmehl, zuzuführen und damit
die Reinigungswirkung zusätzlich zu erhöhen.
[0030] Es versteht sich von selbst, dass die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele
beschränkt ist. So wäre es beispielsweise durchaus möglich und praktikabel die beiden
Druckerleitungsabschnitte jeweils mit einer separaten Pumpe mit dem Wasserbehälter
zu verbinden. In diesem Fall könnte das Umschaltventil entfallen. Auch die Integration
eines Reinigungsmittelbehälters mit Reinigungsmittel innerhalb des Gehäuses des mobilen
Reinigungsgerätes wäre durchaus denkbar oder machbar.
1. Mobiles Reinigungsgerät, insbesondere Hochdruckreinigungsgerät, mit einem Wasserbehälter
(2), einer Pumpe (3), wenigstens einer Heizeinrichtung (4) zum Erwärmen des Wassers
und einer Ausbringvorrichtung (24, 25) für das Wasser, wobei das Reinigungsgerät (1)
zum wahlweisen Bereitstellen und Ausbringen von Hochdruckheißwasser (46) bzw. von
Trockendampf (47) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungsgerät (1) eine Anschlusseinrichtung (16) zum Einspeisen von Pressluft
aufweist, und
dass die Einspeisung der Pressluft über eine Pressluftleitung (17) in die von der
Heizeinrichtung (4) wegführende Ausbringleitung (13) erfolgt.
2. Reinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Verlauf der Pressluftleitung (17) ein Wärmetauscher (18), der vorzugsweise von
der Heizeinrichtung (4) gespeist ist, zum Erwärmen der Pressluft angeordnet ist.
3. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochdruckheißwasser (46) eine Temperatur von etwa 90°C und einen Druck von mehr
als 100 bar, vorzugsweise etwa 120 bar, aufweist und der Trockendampf (47) eine Temperatur
von mehr als 170°C, vorzugsweise etwa 185°C, und einen Druck von wenigstens 23 bar,
vorzugsweise etwa 30 bar, aufweist.
4. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erwärmung des Wassers (42) sowohl bei der Bereitstellung von Hochdruckheißwasser
(46) als auch bei der Bereitstellung von Trockendampf (47) mittels derselben Heizeinrichtung
(4) erfolgt.
5. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (4) einen mit vorzugsweise fossilen Brennstoffen (44) betreibbaren
Dampferzeuger aufweist.
6. Reinigungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Dampferzeuger einen brennerbeheizten Dampfkessel (5) aufweist.
7. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (3) mit einer zum Wasserbehälter (2) führenden Saugleitung (7) und einer
zur Heizeinrichtung (4) führenden Druckleitung (8, 8a, 8b) versehen ist.
8. Reinigungsgerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Verlauf der Druckleitung (8, 8a, 8b) wenigstens eine Druckregeleinrichtung (9)
und/oder eine Mengenregeleinrichtung (10, 10') angeordnet ist (sind).
9. Reinigungsgerät nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckleitung (8) wenigstens zwei parallel geschaltete Druckleitungsabschnitte
(8a, 8b) aufweist, wobei in einem ersten Druckleitungsabschnitt (8b) zur Bereitstellung
von Hochdruckheißwasser (46) wenigstens eine Druckregeleinrichtung (9), vorzugsweise
ein Druckregelventil, und in einem zweiten Druckleitungsabschnitt (8a) zur Bereitstellung
von Trockendampf (47) wenigstens eine Druckregeleinrichtung (9), vorzugsweise ein
Druckregelventil, und eine Mengenregeleinrichtung (10, 10'), vorzugsweise eine Drosseldüse,
angeordnet ist.
10. Reinigungsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten und dem zweiten Druckleitungsabschnitt (8a, 8b) jeweils eine separate
Pumpe (3) mit einer zum Wasserbehälter (2) führenden Saugleitung (7) zugeordnet ist.
11. Reinigungsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten und dem zweiten Druckleitungsabschnitt (8a, 8b) eine gemeinsame Pumpe
(3) mit einer zum Wasserbehälter (2) führenden Saugleitung (7) zugeordnet ist, wobei
in der Druckleitung (8) zwischen der Pumpe (3) und den parallel geschalteten Druckleitungsabschnitten
(8a, 8b) ein Umschaltventil (19) zum wahlweisen beaufschlagen des ersten oder des
zweiten Druckleitungsabschnittes (8a, 8b) angeordnet ist.
12. Reinigungsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Druckleitungsabschnitte (8a, 8b) vor der Heizeinrichtung (4)
zu einer Druckleitung (8) zusammengeführt sind.
13. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (4) über eine Ausbringleitung (13) mit einer ersten Anschlussvorrichtung
(22) für eine Ausbringvorrichtung (25) für Trockendampf (47) und mit einer zweiten
Anschlussvorrichtung (21) für eine Ausbringvorrichtung (24) für Hochdruckheißwasser
(46) verbunden ist.
14. Reinigungsgerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausbringleitung (13) ein Umschaltventil (20) zum wahlweisen Beaufschlagen
der ersten Anschlussvorrichtung (22) mit Trockendampf (47) oder der zweiten Anschlussvorrichtung
(21) mit Hochdruckheißwasser (46) angeordnet ist.
15. Reinigungsgeräte nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausbringleitung (13), vorzugsweise zwischen dem Umschaltventil (20) und der
Anschlussvorrichtung (22) für die Ausbringvorrichtung (25) für Trockendampf (47),
ein Sicherheitsventil (45) angeordnet ist.
16. Reinigungsgerät nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausbringvorrichtung (25) für Trockendampf (47) und/oder die Ausbringvorrichtung
(24) für Hochdruckheißwasser (46) von einer Reinigungslanze gebildet ist (sind), die
über einen flexiblen Schlauch (26, 27) versorgt wird (werden).
1. Mobile cleaning device, in particular high-pressure cleaning device, with a water
container (2), a pump (3), at least one heater (4) for heating the water, and a discharging
device (24, 25) for the water, wherein the cleaning device (1) is designed for optionally
preparing and discharging high-pressure hot water (46) or dry steam (47), characterized in that the cleaning device (1) has a connecting means (16) for feeding in compressed air,
and in that the compressed air is fed in via a compressed air pipe (17) into the discharging
pipe (13) which leads away from the heater (4).
2. Cleaning device according to Claim 1, characterized in that a heat exchanger (18), which is preferably fed by the heater (4), is arranged in
the course of the compressed air pipe (17) in order to heat the compressed air.
3. Cleaning device according to either of Claims 1 and 2, characterized in that the high-pressure hot water (46) has a temperature of approximately 90°C and a pressure
of more than 100 bar, preferably approximately 120 bar, and the dry steam (47) has
a temperature of more than 170°C, preferably approximately 185°C and a pressure of
at least 23 bar, preferably approximately 30 bar.
4. Cleaning device according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the water (42) is heated by means of the same heater (4) both for the preparation
of high-pressure hot water (46) and for the preparation of dry steam (47).
5. Cleaning device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the heater (4) has a steam generator which can be operated preferably using fossil
fuels (44).
6. Cleaning device according to Claim 5, characterized in that the steam generator has a burner-heated steam boiler (5).
7. Cleaning device according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the pump (3) is provided with a suction pipe (7) leading to the water container (2)
and with a pressure pipe (8, 8a, 8b) leading to the heater (4).
8. Cleaning device according to Claim 7, characterized in that at least one pressure regulator (9) and/or at least one quantity regulator (10, 10')
is(are) arranged over the course of the pressure pipe (8, 8a, 8b).
9. Cleaning device according to Claim 7 or 8, characterized in that the pressure pipe (8) has at least two pressure pipe sections (8a, 8b) which are
connected in parallel, with at least one pressure regulator (9), preferably a pressure-regulating
valve, being arranged in a first pressure pipe section (8b) for providing high-pressure
hot water (46), and at least one pressure regulator (9), preferably a pressure-regulating
valve, and at least one quantity regulator (10, 10'), preferably a throttle nozzle,
being arranged in a second pressure pipe section (8a) for preparing dry steam (47).
10. Cleaning device according to Claim 9, characterized in that the first and second pressure pipe sections (8a, 8b) are each assigned a separate
pump (3) with a suction pipe (7) leading to the water container (2).
11. Cleaning device according to Claim 9, characterized in that the first and second pressure pipe sections (8a, 8b) are assigned a common pump (3)
with a suction pipe (7) leading to the water container (2), with a changeover valve
(19) for optionally charging the first or the second pressure pipe section (8a, 8b)
being arranged in the pressure pipe (8) between the pump (3) and the pressure pipe
sections (8a, 8b) which are connected in parallel.
12. Cleaning device according to Claim 9, characterized in that the at least two pressure pipe sections (8a, 8b) are brought together upstream of
the heater (4) to form a pressure pipe (8).
13. Cleaning device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the heater (4) is connected via a discharging pipe (13) to a first connecting device
(22) for a discharging device (25) for dry steam (47) and to a second connecting device
(21) for a discharging device (24) for high-pressure hot water (46).
14. Cleaning device according to Claim 13, characterized in that a changeover valve (20) for optionally charging the first connecting device (22)
with dry steam (47) or the second connecting device (21) with high-pressure hot water
(46) is arranged in the discharging pipe (13).
15. Cleaning device according to Claim 14, characterized in that a safety valve (45) is arranged in the discharging pipe (13), preferably between
the changeover valve (20) and the connecting device (22) for the discharging device
(25) for dry steam (47).
16. Cleaning device according to one of Claims 13 to 15, characterized in that the discharging device (25) for dry steam (47) and/or the discharging device (24)
for high-pressure hot water (46) is(are) formed by a cleaning lance which is(are)
supplied via a flexible tube (26, 27).
1. Appareil mobile de nettoyage, en particulier appareil de nettoyage haute pression
comprenant un réservoir d'eau (2), une pompe (3), au moins un système de chauffage
(4) affecté au réchauffage de l'eau, et un dispositif (24, 25) de délivrance d'eau,
ledit appareil de nettoyage (1) étant conçu pour la préparation et la délivrance sélectives
d'eau chaude pressurisée (46), ou de vapeur sèche (47), caractérisé par le fait que ledit appareil de nettoyage (1) comporte un système de raccordement (16) en vue de
l'alimentation en air comprimé ; et par le fait que ladite alimentation en air comprimé s'opère, par l'intermédiaire d'un conduit (17)
à air comprimé, dans le conduit de délivrance (13) partant du système de chauffage
(4).
2. Appareil de nettoyage selon la revendication 1, caractérisé par le fait qu'un échangeur thermique (18), de préférence alimenté par le système de chauffage (4),
est disposé sur le tracé du conduit (17) à air comprimé, en vue du réchauffage de
l'air comprimé.
3. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 2, caractérisé par le fait que l'eau chaude pressurisée (46) présente une température d'environ 90°C et une pression
de plus de 100 bar, de préférence d'environ 120 bar ; et la vapeur sèche (47) présente
une température de plus de 170°C, de préférence d'environ 185°C, et une pression d'au
moins 23 bar, de préférence d'environ 30 bar.
4. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé par le fait que le réchauffage de l'eau (42), tant lors de la préparation d'eau chaude pressurisée
(46) que lors de la préparation de vapeur sèche (47), a lieu au moyen du même système
de chauffage (4).
5. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé par le fait que le système de chauffage (4) comporte un générateur de vapeur actionnable, de préférence,
à l'aide de combustibles fossiles (44).
6. Appareil de nettoyage selon la revendication 5, caractérisé par le fait que le générateur de vapeur présente une cuve de vapeur (5) à chauffage par brûleur.
7. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par le fait que la pompe (3) est dotée d'un conduit d'aspiration (7) menant au réservoir d'eau (2),
et d'un conduit de pression (8, 8a, 8b) menant au système de chauffage (4).
8. Appareil de nettoyage selon la revendication 7, caractérisé par le fait qu'au moins un système (9) régulateur de pression, et/ou un système (10, 10') de régulation
quantitative, est (sont) disposé(s) sur le tracé du conduit de pression (8, 8a, 8b).
9. Appareil de nettoyage selon la revendication 7 ou 8, caractérisé par le fait que le conduit de pression (8) offre au moins deux tronçons (8a, 8b) branchés en parallèle,
un premier tronçon (8a) dudit conduit de pression renfermant, en vue de la préparation
d'eau chaude pressurisée (46), au moins un système (9) régulateur de pression revêtant
de préférence la forme d'un clapet régulateur de pression ; et un second tronçon (8a)
dudit conduit de pression renfermant, en vue de la préparation de vapeur sèche (47),
au moins un système (9) régulateur de pression revêtant de préférence la forme d'un
clapet régulateur de pression, et un système (10, 10') de régulation quantitative
se présentant, de préférence, comme une buse d'étranglement.
10. Appareil de nettoyage selon la revendication 9, caractérisé par le fait qu'une pompe distincte (3) est respectivement associée, aux premier et second tronçons
(8a, 8b) du conduit de pression, par un conduit d'aspiration (7) menant au réservoir
d'eau (2).
11. Appareil de nettoyage selon la revendication 9, caractérisé par le fait qu'une pompe commune (3) est associée, aux premier et second tronçons (8a, 8b) du conduit
de pression, par un conduit d'aspiration (7) menant au réservoir d'eau (2), sachant
que ledit conduit de pression (8) renferme, entre ladite pompe (3) et lesdits tronçons
(8a, 8b) branchés en parallèle, une vanne de commutation (19) dédiée à la sollicitation
sélective du premier ou du second tronçon (8a, 8b) dudit conduit de pression.
12. Appareil de nettoyage selon la revendication 9, caractérisé par le fait que les deux tronçons (8a, 8b) du conduit de pression, prévus au minimum, sont rassemblés
en un conduit de pression (8) en amont du système de chauffage (4).
13. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé par le fait que le système de chauffage (4) est relié, par l'intermédiaire d'un conduit de délivrance
(13), à un premier dispositif de raccordement (22) assigné à un dispositif (25) de
délivrance de vapeur sèche (47), et à un second dispositif de raccordement (21) assigné
à un dispositif (24) de délivrance d'eau chaude pressurisée (46).
14. Appareil de nettoyage selon la revendication 13, caractérisé par le fait que le conduit de délivrance (13) renferme une vanne de commutation (20) dédiée à la
sollicitation sélective du premier dispositif de raccordement (22) assigné à de la
vapeur sèche (47), ou du second dispositif de raccordement (21) assigné à de l'eau
chaude pressurisée (46).
15. Appareil de nettoyage selon la revendication 14, caractérisé par le fait que le conduit de délivrance (13) renferme un clapet de sûreté (45), de préférence entre
la vanne de commutation (20) et le dispositif de raccordement (22) assigné au dispositif
(25) de délivrance de vapeur sèche (47).
16. Appareil de nettoyage selon l'une des revendications 13 à 15, caractérisé par le fait que le dispositif (25) de délivrance de vapeur sèche (47), et/ou le dispositif (24) de
délivrance d'eau chaude pressurisée (46), est (sont) matérialisé(s) par une lance
de nettoyage à alimentation par l'intermédiaire d'un tuyau flexible (26, 27).


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