[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine solche Einrichtung ist im Stand der Technik durch die
EP-A-1 563 968 des Anmelders bekannt geworden. Diese dient für das Beschneiden von Druckprodukten.
Die Druckprodukte werden mit einer Fördervorrichtung an einen Förderrotor übergeben,
der die Druckprodukte einem Schneidwerk zuführt. Die Vorrichtung zum Positionieren
der Druckprodukte ist in einem Schneidrotor integriert. Diese hier als Positionsvorrichtung
genannte Vorrichtung besitzt eine feste Kurve, die den Boden von Fächern bildet, in
welche die Druckprodukte eingelegt werden. Die Druckprodukte werden bei der Übergabe
auf das angetriebene Band der Positioniervorrichtung abgestellt. Das Band liegt auf
mehreren hintereinander angeordneten Rollen auf und bildet eine Führungskurve, mit
welcher die Druckprodukte so positioniert werden, dass sie jeweils von einer Klammer
in einer vorgesehenen Position gefasst werden können. Zur Anpassung an unterschiedliche
Formate der Druckprodukte sind die auf einem gebogenen Abschnitt hintereinander angeordneten
Rollen an einem in Förderrichtung der Druckprodukte vorderen Ende der Positioniervorrichtung
um eine zur Drehachse des Förderrotors parallele Achse schwenkbar. Das Verschwenken
erfolgt von Hand.
[0003] Die
EP-A-0 753 386 offenbart eine Einrichtung zum Beschneiden von Druckprodukten, die ebenfalls einen
Förderrotor mit Fächern aufweist. Zum Positionieren der Druckprodukte für den Frontschnitt
werden die Fächer mit dem jeweils darin abgelegten Druckprodukt radial positioniert,
was vergleichsweise aufwendig ist.
[0004] Erfindungsgemäss wird eine Einrichtung vorgeschlagen, bei welcher die Vorrichtung
eine veränderbare Führungskurve aufweist. Die Führungskurve ist bei der erfindungsgemässen
Einrichtung nicht fest, sondern ist veränderbar. Der Verlauf bzw. die Form der Führungskurve
kann verändert werden. Dadurch ist eine einfachere und flexiblere Format- und Schnittanpassung
möglich.
[0005] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass wenigstens ein Antriebselement
vorgesehen ist, das zum Verändern der Führungskurve an dieser angreift. Dies hat den
wesentlichen Vorteil, dass die Form der Führungskurve selbsttätig und mit einer geeigneten
Steuervorrichtung geändert werden kann.
[0006] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Antriebselement einen
Linearantrieb aufweist. Vorzugsweise sind die Antriebselemente durch eine Steuervorrichtung
mit einer Positioniervorrichtung verbunden, sodass ein genauer Kurvenverlauf eingestellt
werden kann.
[0007] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Antriebselement zwischen
zwei Führungsplatten angeordnet und an diesen befestigt sind. Dies ermöglicht eine
besonders stabile und dennoch eine einfache und kostengünstige Konstruktion. Vorzugsweise
sind die Antriebselemente im Wesentlichen fächerartig angeordnet.
[0008] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass sich ein Führungselement
zwischen zwei im Abstand zueinander angeordneten Umlenkrollen erstreckt. Vorzugsweise
sind die Umlenkrollen ebenfalls mit einem Antriebselement verstellbar. Dies ermöglicht
eine besonders hohe Flexibilität bezüglich der Einstellbarkeit und Veränderbarkeit
der Führungskurve. Das Führungselement ist vorzugsweise flexibel und bandförmig und
kann beispielsweise sehr kostengünstig als Stahlband, beispielsweise aus Federstahl
realisiert werden. Dies ermöglicht eine sehr genaue Ausbildung von auch komplizierten
Führungskurven, wobei diese ein- oder auch mehrdimensional anpassbar ist. Es ist somit
eine Ausführung denkbar, bei welcher das Band um seine Längsrichtung gedreht wird.
Es können somit dreidimensionale Kurvenflächen gebildet werden.
[0009] Nach einer Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich die Führungskurve zwischen
zwei Umlenkrollen. Über die Umlenkrollen und die Führungskurve ist ein endlos angetriebenes
Band oder eine Kette gelegt. Dadurch können die Druckprodukte besonders sicher und
schonend entlang der Führungskurve bewegt werden.
[0010] Die Einrichtung eignet sich besonders zum Beschneiden von Druckprodukten, beispielsweise
Zeitschriften, Broschüren, gefalzten Bögen und ähnlichen Produkten. Es sind hier aber
auch andere Einrichtungen denkbar, bei denen die Druckprodukte entlang einer Kurve
gefördert bzw. transportiert werden müssen.
[0011] Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen, der
nachfolgenden Beschreibung sowie der Zeichnung.
[0012] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Ansicht der erfindungsgemässen Einrichtung,
- Fig. 2
- eine räumliche Ansicht der Vorrichtung zum Positionieren der Druckprodukte und
- Fig. 3
- schematisch eine Teilansicht der Einrichtung gemäss Figur 1.
[0013] Die in den Figuren 1 und 3 gezeigte Einrichtung 10 dient insbesondere zum Beschneiden
von Druckprodukten 36 wie beispielsweise Zeitungen, Bücher, Zeitschriften, Broschüren
oder Teile davon.
[0014] Die Einrichtung 10 bildet einen Schneidrotor und besitzt ein Fächerrad 55, das auf
einer Achse 40 drehbar gelagert ist und am Umfang eine Mehrzahl von Fächern 54 besitzt,
die jeweils zwei gegeneinander verschwenkbare Klappen 56 aufweisen. In der Figur 1
sind lediglich einige obere Fächer 54 gezeigt. Die Druckprodukte 36 werden dem Fächerrad
55 mit einer Transportvorrichtung 50 zugeführt, die zum Fassen der Druckprodukte 36
eine Mehrzahl von Klammern 51 aufweist, die an Klammeröffnungskurven 52 gesteuert
sind. Die Klammern 51 sind gemäss Figur 3 mit Laufwagen 60, die Rollen 61 besitzen,
in einer Führungsschiene 59 geführt.
[0015] Durch eine geeignete Steuerung der Klammern 51 werden die Druckprodukte 36 jeweils
einzeln von oben in einen geöffneten Fächer 54 abgelegt und an einer unteren Kante,
die in diesem Fall als Falz 36a ausgebildet ist, auf eine insbesondere in Figur 2
gezeigte Vorrichtung 1 zum Positionieren der Druckprodukte 36 abgestellt. Mit dieser
Vorrichtung 1 können die Druckprodukte 36 für eine Format- und Schnittanpassung radial
positioniert werden. Diese Anpassung erfolgt vor dem Schliessen der Fächer 54. Die
Fächer 54 müssen somit radial nicht bewegt und somit lediglich geöffnet und geschlossen
werden.
[0016] Die Druckprodukte 36 werden bei geschlossenem Fächer 54 zunächst für den Kopf- und
Fussschnitt einer ersten Schneidvorrichtung 57 und anschliessend nach einem Drehwinkel
von etwa 90° für den Frontschnitt einer zweiten Schneidvorrichtung 58 zugeführt. Die
zweite Schneidvorrichtung 58 ist beispielsweise gemäss der
EP 1 563 968 A als Schneidtrommel ausgebildet. In der Figur 1 ist mit D der Schneiddurchmesser angegeben,
mit dem die Druckprodukte 36 an der Frontkante 36b geschnitten werden.
[0017] Damit die Druckprodukte 36 in einem geöffneten Fächer 54 abgestellt werden können,
sind gemäss Figur 3 zwei Vorrichtungen 1 im Abstand zueinander angeordnet. Zwischen
diesen befinden sich an sich bekannte Betätigungsmittel 62, mit denen die Fächer 54
geschlossen und damit die Druckprodukte 36 für den Schnitt festgeklemmt werden können.
Die Positionierung der Druckprodukte 36 ist genau auf die Schliessbewegung der Fächer
54 abgestimmt. Dies gilt ebenfalls für den Transport der Druckprodukte 36 durch die
Transportvorrichtung.
[0018] Die Positionierung der Druckprodukte 36 erfolgt an Führungskurven K der beiden Vorrichtungen
1. Der Verlauf und damit die Form der Führungskurven K sind selbsttätig veränderbar,
so dass die Druckprodukte 36 entsprechend dem Format genau entlang der Führungskurven
K radial positioniert werden können.
[0019] Die Vorrichtungen 1 weisen gemäss Figur 1 jeweils ein endloses Band 2 auf, das als
Flachriemen oder beispielsweise auch als Kette mit Plattenelementen ausgebildet sein
kann. Dieses endlos umlaufende Band 2 bildet zwischen einer ersten Umlenkrolle 5 und
einer zweiten Umlenkrolle 4 eine veränderbare Führungskurve K. Im Bereich dieser Führungskurve
K ist das Band 2 auf einem länglichen, bandförmigen Führungsmittel 3 geführt. Dieses
Führungsmittel 3 ist flexibel und beispielsweise ein Federstahlband, so dass die Führungskurve
K an sich beliebig veränderbar ist, wie weiter unten näher erläutert wird.
[0020] Das Band 2 ist in Richtung des Pfeils 23 angetrieben und um ein Antriebsrad 7 gelegt,
das von einem Elektromotor 12 angetrieben ist. Das Band 2 ist ferner um Rollen 20
und 41 gelegt, die an einem Arm 9 einer Spannvorrichtung 8 gelagert sind.
[0021] Solche Spannvorrichtungen 8 sind dem Fachmann an sich bekannt und brauchen hier nicht
näher erläutert zu werden. Die Geschwindigkeit des Bandes 2 ist entsprechend dem Radius
mittels steuerbarem Antriebsmotor 12 regulierbar, so dass das Band 2 der Führungskurve
K im Wesentlichen gleich schnell läuft wie die umlaufenden Fächer 54.
[0022] Zum Verändern der Führungskurve K sind gemäss Figur 2 eine Mehrzahl von Antriebselemente
15 bis 19 vorgesehen, die gemäss Figur 3 sandwichartig zwischen zwei Platten 21, 22
angeordnet sind und die insgesamt eine Antriebsvorrichtung bilden. Die Antriebselemente
15 bis 19 sind jeweils an einem Ende über ein Gelenk 43 mit einem Führungsmittel 3
schwenkbar verbunden. Mit jeweils einer hier nicht gezeigten linear verfahrbaren Spindel
sind die Antriebselemente 15, 16, 18 und 19 jeweils gelenkig an Positionen 26 mit
den Platten 21 und 22 verbunden. Die Antriebselemente 15, 16, 18 und 19 bilden jeweils
ein Antriebselement, das an sich als beliebiger steuerbarer Antrieb ausgebildet sein
kann. Vorzugsweise sind die Antriebselemente 15, 16, 18 und 19 elektrische Antriebe.
Grundsätzlich können diese aber auch pneumatische oder hydraulische Antriebe sein.
Die Gelenke 43 können beispielsweise am Führungsmittel 3 angeschraubt oder sonst wie
mit diesem verbunden sein.
[0023] Zum selbsttätigen Verstellen der beiden Umlenkrollen 4 und 5 sind Hebel 27 und 28
vorgesehen, die mit den beiden Antriebselemente 15 und 16 bzw. 18 und 19 gelenkig
verbunden sind. Mit den Antriebselementen 15 und 19 sind die Hebel 27 und 28 jeweils
mit einem Drehgelenk 29 bzw. 30 verbunden. Die Gelenke 31 und 32 ermöglichen jeweils
eine lineare Verschiebung der Hebel 27 und 28 jeweils im Bereich eines Langlochs 33
bzw. 34.
[0024] Diese Anordnung hat den Vorteil, dass sich die Umlenkrollen 4 und 5 selbsttätig an
eine Änderung der Führungsmittel 3 bzw. an eine Änderung der Führungskurve K anpassen.
[0025] Die beiden Platten 21 und 22 sind mit Distanzbolzen 24 und 25 in parallelem Abstand
zueinander miteinander verbunden. Über einen Flansch 38 mit einer Öffnung 39 sind
zudem diese beiden Platten 21 und 22 gemäss Figur 1 auf der Achse 40 drehfest fixiert.
Um diese Achse 40 ist das Fächerrad 55 drehbar. Die beiden Platten 21 und 22 sind
somit ortsfest fixiert. Dies gilt ebenfalls für eine Lagerplatte 11, an welcher der
Motor 12 befestigt ist.
[0026] Die Antriebselemente 15 bis 19 sind jeweils über eine Signalleitung 48 mit einer
Steuervorrichtung 47 so verbunden, dass sie jeweils unabhängig voneinander steuerbar
sind.
[0027] Über die Steuervorrichtung 47 können die Antriebselemente 15 bis 19 einzeln angesteuert
werden. Dadurch kann eine Führungskurve K gebildet werden, deren Verlauf an das Format
der Druckprodukte 36 angepasst ist. Bei der Betätigung der Antriebselemente 15, 16,
18 und 19 ist jeweils um die entsprechende Position 26 eine Schwenkbewegung möglich.
Das Antriebselement 17 ist hingegen so fixiert, dass eine solche Schwenkbewegung nicht
möglich ist. Das Antriebselement 17 ist damit in jeder Position auf das Zentrum Z
ausgerichtet. Dadurch wird erreicht, dass das Führungsmittel 3 in seiner Längsrichtung
fixiert ist.
[0028] Die Steuerung der Antriebselemente 15 bis 19 ermöglicht es im Wesentlichen jeden
beliebigen Verlauf der Führungskurve K einzustellen. Das Führungsmittel 3 kann an
jedem der fünf Gelenke 43 unabhängig radial nach innen und aussen verstellt werden.
Beispielsweise kann das Führungsmittel 3 mit dem Linearantrieb 15 radial nach aussen
und mit dem Linearantrieb 19 radial nach innen bewegt werden. Durch entsprechende
Ausbildung der Antriebselemente 15 bis 19 ist auch eine Ausführung denkbar, bei welcher
das Führungsmittel 3 um seine Längserstreckung verwunden wird und die Führungskurve
K somit einen räumlichen Verlauf annimmt.
[0029] Die Kurve K verläuft gemäss den Figuren 1 und 2 bogenförmig. Grundsätzlich sind aber
weitgehend beliebige Führungskurven möglich, beispielsweise könnte der Kurvenverlauf
auch S-förmig sein. Es wäre beispielsweise auch möglich, die Kurve K lediglich mit
einem der Antriebselemente 15 bis 19 in einem Teilbereich zu verändern. Die Kurve
K kann somit beispielsweise in einem Teilbereich auch konvex sein. Die Antriebselemente
15 bis 19 könnten zudem so ausgebildet und am Führungsmittel 3 angelenkt sein, dass
die in Figur 2 gezeigte Oberseite 35 des Bandes 2 in der Längsrichtung des Führungsmittels
3 verschwenkt wird. Das Führungsmittel 3 kann somit um seine Längsrichtung auch verwindbar
sein.
[0030] Wie bereits erwähnt, werden mit den beiden Antriebselemente 15 und 19 jeweils die
erste Umlenkrolle 4 bzw. die zweite Umlenkrolle 5 bewegt. Grundsätzlich ist auch eine
Ausführung denkbar, bei welcher die eine oder beide der Umlenkrollen 4 bzw. 5 fest
ist bzw. sind.
[0031] Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind fünf Antriebselemente 15 bis 19 vorgesehen.
Grundsätzlich können auch mehr oder weniger Antriebselemente vorgesehen sein. Grundsätzlich
ist auch eine Ausführung mit lediglich einem Antriebselement denkbar.
[0032] Die Antriebselemente 15 bis 19 sind jeweils in an sich bekannter Weise mit einer
hier nicht gezeigten Wegmessvorrichtung versehen, so dass die Steuervorrichtung 47
jeweils die Positionen feststellen und steuern kann. In einem geeigneten Programm
können vorgesehene Führungskurven K gesteuert und vergleichsweise schnell angefahren
werden.
[0033] Die Führungsvorrichtung 1 dient beispielsweise in einer Einrichtung gemäss der oben
genannten
EP-A-1 563 968 zum Positionieren von Druckbogen. Es ist aber auch eine Verwendung der Führungsvorrichtung
1 bei einer anderen Fördervorrichtung denkbar, bei welcher die Druckprodukte entlang
einer Förderstrecke geführt werden. Über die Steuervorrichtung 47 kann die Form bzw.
der Verlauf der Führungskurve K jederzeit auch ohne Betriebsunterbruch verändert werden.
Ein Umstellen von Hand ist nicht erforderlich. Dadurch ist es beispielsweise möglich,
ohne Betriebsunterbruch sehr schnell und genau nacheinander Druckprodukte 36 mit unterschiedlichen
Formaten zu bearbeiten.
1. Einrichtung zum Bearbeiten von Druckprodukten, mit einer einstellbaren Vorrichtung
(1) zum Positionieren der Druckprodukte (36) entlang einer Förderstrecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1) eine veränderbare Führungskurve (K) aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die veränderbare Führungskurve (K) ein bandförmiges Führungsmittel (3) aufweist,
das die Führungskurve (K) bildet.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsmittel (3) flexibel ausgebildet ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Antriebselement (15 bis 19) vorgesehen ist, das zum Verändern des
Führungsmittels (3) an diesem angreift.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (15 bis 19) eine hubartige Bewegung ausübt.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (15 bis 19) an einem Ende mit dem Führungsmittel (3) verbunden
ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (15 bis 19) durch ein Gelenk (43) mit dem Führungsmittel (3)
verbunden ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Antriebselemente (15 bis 19) vorgesehen sind, die jeweils im Abstand hintereinander
am Führungsmittel (3) angreifen.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Führungskurve (K) zwischen zwei Umlenkrollen (4, 5) erstreckt, und dass
über die Umlenkrollen (4, 5) und die Führungskurve (K) ein endlos umlaufendes Band
(2) gelegt ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Führungsrollen (4, 5) unabhängig voneinander verstellbar sind.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das umlaufende Band (2) als Zugmittel, beispielsweise Riemen oder Kette ausgebildet
ist.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zur Variabilität der Bandgeschwindigkeit ein steuerbarer Antriebsmotor (12) vorgesehen
ist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebselemente (15 bis 19) an einem Ende gelenkig an wenigstens einer mit einem
Maschinengestell verbundenen Platte (21) angelenkt sind und dass sie jeweils am anderen
Ende ebenfalls gelenkig am Führungsmittel (3) angreifen.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebselemente (15 bis 19) mit einer Steuervorrichtung (47) verbunden ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (47) mit einer Positioniervorrichtung ausgebildet ist.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Beschneiden der Druckprodukte (36) wenigstens einer Schneidvorrichtung (57,
58) zugeordnet ist.
17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie zum Beschneiden der Kopf-und Fuss- sowie der Öffnungskante der Druckprodukte
(36) vorgesehen ist.