[0001] Die Erfindung betrifft eine Rollenrotationsdruckmaschine nach dem Oberbegriff des
Anspruches 1 und ein Verfahren zum Betreiben einer Rollenrotationsdruckmaschine nach
dem Oberbegriff des Anspruches 10.
[0002] Bei Rollenrotationsdruckmaschinen kommen verschiedene Farbsysteme mit unterschiedlichen
Trocknungsverhalten zum Einsatz.
[0003] Es sind zum Beispiel Coldset-Farben bekannt, die vor allem zusammen mit saugfähigen
Zeitungspapieren Verwendung finden. Diese Farben trocknen, indem die öligen Bestandteile
der Farbe in die Papiere penetrieren. Dieser Prozess kann optional durch Wärmezufuhr
unterstützt beziehungsweise beschleunigt werden.
[0004] Heatset-Farben, die meist auf gestrichenen Papieren gedruckt werden, werden unter
Einfluss von Wärmezufuhr getrocknet. Die öligen Bestandteile der Farbe verdunsten
hierbei unter Einfluss der Wärmezufuhr und werden meist abgesaugt.
[0005] Eine weitere Kategorie von Farben trocknen durch eine chemische Reaktion, die durch
Beaufschlagung mit elektromagnetischer Strahlung einer bestimmten Wellenlänge, zum
Beispiel ultraviolettem Licht, ausgelöst wird.
[0006] In allen Fällen können entsprechend ausgebildete Trockner den Trocknungsprozess der
Farbe zumindest unterstützen. Bisher sind diese Trockner den Druckwerken nachgeschaltet.
[0007] Bei diesen zuvor genanten Farben kann es zum ungewollten Ablegen beziehungsweise
Abfärben von Druckfarbe kommen. Wird beispielsweise bei einem Druckwerk, welches aus
zwei 9 Zylinder Satelliten aufgebaut ist, die Bedruckstoffbahn im ersten 9 Zylinder
Satellit auf einer Seite mit vier Farben bedruckt, so kann die noch feuchte Druckfarbe
auf der Oberfläche des Gegendruchzylinders des zweiten 9 Zylinder Satelliten abfärben.
Aus diesem Grund kommen bisher bei Verwendung von Heatset-Farben keine Satellitendruckwerke
zum Einsatz. Bei Heatset-Farben und gewünschtem Schon- und Widerdruck werden bevorzugt
Gummi-/Gummizylinderanordnung in den Druckwerken verbaut. Aber auch hier kann das
Problem der Farbablegens bei Bahnleitelementen, wie Wendestangen oder Leitwalzen,
auftreten.
[0008] Ein weiteres Problem, welches beim Rollenoffsetdruck auftritt, ist unter dem Namen
Fan-out-Effekt bekannt. Beim Fan-out-Effekt kommt es durch die Aufnahme von Feuchtigkeit
zu einer Breitendehnung der Bedruckstoffbahn. Diese Breitendehnung der Bedruckstoffbahn
kann zu Passerdifferenzen führen, die nur durch eine präzise Registerverstellung und
durch elektronische Bahnregelung reduziert werden können. Ist der Abstand zwischen
zwei Druckstellen groß, so kann dies gar zu einem Riss der zwischen den beiden Druckstellen
geführten, feuchten und gedehnten Bedruckstoffbahn führen.
[0009] Die Erfinder haben sich daher die Aufgabe gestellt, eine Rollenrotationsdruckmaschine
und ein Verfahren zum Betreiben einer Rollenrotationsdruckmaschine zur Verfügung zu
stellen, bei der/dem das Farbablegen und der Fan-out-Effekt nicht mehr auftreten.
[0010] Die Erfinder haben erkannt, dass sich das Farbablegen oder der Fan-out-Effekt vermeiden
lässt, wenn die Bedruckstoffbahn zumindest nach dem ersten Bedrucken mit einer oder
mehreren Farben und vor dem Eintritt oder Passieren der nächsten Druckstelle oder
eines Bahnleitelementes getrocknet wird. Bei einer Druckstelle kann die Bedruckstoffbahn
einseitig oder beidseitig bedruckt werden.
[0011] Die Erfinder schlagen daher vor, eine Rollendruckmaschine mindestens bestehend aus
zwei Druckstellen, wobei zumindest eine Bedruckstoffbahn an zumindest einer Druckstelle
vorbeiführbar und an jeder Druckstelle einseitig oder zweiseitig mit zumindest einer
Offsetdruckfarbe belegbar ist und mindestens einem Trockner, der die mindestens eine
Bedruckstoffbahn trocknet, dahingehend zu verbessern, dass zumindest ein Trockner
nach der ersten Druckstelle und vor der zweiten Druckstelle angeordnet ist.
[0012] Besteht die Rollendruckmaschine beispielsweise aus genau zwei Druckstellen, beispielsweise
aus zwei 9 Zylinder Satelliten, und wird nach dem Bedrucken im ersten 9 Zylinder Satellit
die Druckfarbe getrocknet, so kann das Farbablegen auf dem Satellitenzylinder beim
Passieren des zweiten 9 Zylinder Satellits vermieden werden. Hierdurch können beispielsweise
Heatset-Farben auch in Satellitendruckwerke verwendet werden.
[0013] Aber auch hinsichtlich des Fan-out-Effekts ist die neue Rollendruckmaschine von Vorteil.
Nimmt die Bedruckstoffbahn nach der ersten Druckstelle neben der Druckfarbe auch Feuchtmittel
auf und wird dann nach der ersten Druckstelle getrocknet, so wird die Breitendehnung
der Bedruckstoffbahn und ein damit möglicherweise einhergehender Bahnriss vermieden.
[0014] Es ist von Vorteil, wenn nach jeder Druckstelle zumindest ein Trockner angeordnet
ist. Hierdurch wird die einseitig oder zweiseitig aufgebrachte Farbe auf dem Bedruckstoff
nach jedem Druckvorgang getrocknet.
[0015] Die Trocknungswirkung kann optimiert werden, wenn jeweils ein Trockner pro bedruckter
Seite der Bedruckstoffbahn angeordnet ist.
[0016] Um das Ablegen von Druckfarbe auf Bahnleitelementen, wie Wendestangen, Gegendruckzylindern
oder Trichtern, die zur Führung der Bedruckstoffbahn angeordnet sind, zu vermeiden,
kann in einer möglichen Variante der Rollendruckmaschine vor jedem Bahnleitelement
mindestens ein Trockner angeordnet sein.
[0017] Der Trockner kann als UV-Trockner oder als Infrarottrockner ausgebildet sein. Als
UV-Trockner bestrahlt er die Bedruckstoffbahn mit elektromagnetischer Strahlung in
einem Wellenlängenbereich kleiner 400 nm. In der Ausführung als Infrarottrockner,
kann dieser Wärmestrahlung oder heiße Luft an die Druckfarbe auf der Oberfläche der
Bedruckstoffbahn leiten.
[0018] In einer weiteren Ausführung kann nach jedem Trockner ein Kühlelement angeordnet
sein. Hierdurch kann der Wärmeeintrag, der durch die Trockner in die Druckwerke oder
Drucktürme gelangt und sich negativ auf den Druckprozess auswirkt, wieder reduziert
werden.
[0019] Die Kühlelemente können als separate Einheiten vor, zwischen oder nach den Druckwerken
beziehungsweise den Druckstellen angeordnet sein. Jedoch ist auch eine integrierte
Kühlung möglich, bei der die Kühlelemente innerhalb eines Gegendruckzylinder, eines
Gummizylinders, eines Bahnleitelementes oder innerhalb eines Druckturmes der Rollendruckmaschine
angeordnet sind.
[0020] Ferner kann der Trockner innerhalb eines Gehäuses gelagert sein und als Trocknermodul
vor oder nach einer Druckstelle oder zwischen zwei Druckstellen an den Drucktürmen
der Rollendruckmaschine integrierbar sein.
[0021] Die Druckstellen der Rollendruckmaschine können jeweils als mindestens ein Zylinderpaar
ausgebildet sein. Es sind dann Ein- oder Mehrzylinder-Satellitenanordnungen oder auch
Gummi-/Gummizylinderanordnungen realisierbar.
[0022] Ergänzend zur Rollendruckmaschine schlagen die Erfinder auch ein Verfahren zum Betreiben
einer Rollendruckmaschine vor, bei dem zumindest eine Bedruckstoffbahn an mindestens
zwei Druckstellen einseitig oder zweiseitig mit zumindest einer Offsetdruckfarbe bedruckt
wird und die mindestens eine Bedruckstoffbahn mit mindestens einem Trockner getrocknet
wird. Erfindungsgemäß wird die Bedruckstoffbahn zumindest nach der ersten Drucksstelle
und vor der zweiten Druckstelle getrocknet.
[0023] Hierdurch kann das ungewünschte Farbablegen und der Fan-out-Effekt vermieden werden.
[0024] Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich neben den Unteransprüchen auch
aus der nachfolgenden Beschreibung. Verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung
werden, ohne hierauf beschränkt zu sein, an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
Dabei zeigt:
- Figur 1:
- Druckturm bestehend aus zwei Neun-Zylindersatellitendruckwerken;
- Figur 2:
- Druckturm bestehend aus zwei Neun-Zylindersatellitendruckwerken mit Trocknermodul;
- Figur 3:
- Druckturm bestehend aus zwei doppelten Gummi/Gummizylinderdruckwerken mit nach geschaltetem
Trockner;
- Figur 4:
- Druckturm aus Figur 3 mit jeweils einem Trockner nach jeder Druckstelle;
- Figur 5:
- Druckturm aus Figur 3 mit Trockner nach den beiden Druckstellen aber vor dem Bahnleitelement.
[0025] Nachfolgend wird die hier vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren
1 bis 5 beschrieben.
[0026] Die Figur 1 zeigt einen bekannten Druckturm 1 mit zwei Druckstellen, wie er ein oder
mehrfach in einer Rollendruckmaschine angeordnet sein kann. Die beiden Druckstellen
bestehen hier jeweils aus einem Neun-Zylindersatellitendruckwerk 2 und 3. Zum Bedrucken
mit vier Farben sind an einem Neun-Zylindersatellitendruckwerk 2 und 3 jeweils vier
Zylinderpaare, bestehend jeweils aus einem Gummituchzylinder 7 und dem zentralen Gegendruck-
oder Satellitenzylinder 6 angestellt. Die an die Gummituchzylinder 7 angrenzenden
Plattenzylinder 8 tragen auf Druckplatten das Druckbild. Im ersten Neun-Zylindersatellitendruckwerk
2 wird zunächst eine Seite einer Bedruckstoffbahn 9 bedruckt. Im zweiten Neun-Zylindersatellitendruckwerk
3 wird die zweite Seite der Bedruckstoffbahn 9 bedruckt. Die Bedruckstoffbahn 9 wird
in und aus beziehungsweise zwischen den beiden Druckstellen durch Bahnführungselemente
10, wie Leitwalzen, geführt.
[0027] Nachdem die Bedruckstoffbahn 9 im ersten unten in Figur 1 angeordneten Neun-Zylindersatellitendruckwerk
2 mit vier Farben bedruckt wurde, wird die Bedruckstoffbahn 9 mit der bedruckten Bedruckstoffbahnseite
an der Oberfläche des Gegendruck-/Satellitenzylinders 6 aufliegend auf der zweiten
Seite bedruckt. Dabei kann die noch feuchte Druckfarbe der Bedruckstoffbahn 9 auf
der Oberfläche des Gegendruck-/Satellitenzylinders 6 abfärben. Dieses Farbablegen
soll durch die erfindungsgemäße Ausführung einer Rollendruckmaschine verhindert werden.
[0028] Die Figur 2 zeigt einen Druckturm 1 bestehend aus zwei Neun-Zylindersatellitendruckwerken
2 und 3, wobei zwischen den Gehäusen der Druckwerke 2 und 3 ein Trocknermodul 11 angeordnet
ist. Das Trocknermodul 11 beziehungsweise dessen Gehäuse kann so ausgebildet sein,
dass ein bestehender Druckturm 1 einfach erweitert werden kann. In dem Trocknermodul
11 können die beiden Trockner 12 derart angeordnet sein, dass diese an die bestehende
Bahnführung der Bedruckstoffbahn innerhalb des Druckturmes 1 angepasst sind oder wie
in Figur 2 dargestellt, dass die Bahnführung durch Bahnführungselemente 10 verändert
wird. Ebenfalls im Sinne der Erfindung ist es, einen oder mehrere Trockner 12 in einem
bestehenden Druckturm 1, wie in Figur 1 dargestellt, im Bereich der Bedruckstoffbahnführung
zwischen den Druckwerken 2 und 3 zu integrieren. Vorteil der Anordnung der Trockner
12 zwischen zwei Druckstellen ist es, dass die noch feuchte Farbe auf der Bedruckstoffbahn
9 nach dem Verlassen des ersten Druckstelle und vor Eintritt in die zweite Druckstelle
getrocknet wird. Werden nun ein oder mehrere Trockner 12 zwischen den beiden Neun-Zylindersatellitendruckwerk
2 und 3 angeordnet, so kann die Farbe nicht mehr auf dem Satellitenzylinder 6 des
zweiten Neun-Zylindersatellitendruckwerk 3 ablegen. Bei den Trocknern 12 handelt es
sich beispielsweise um UV- oder Infrarotrockner, die an die Trocknungseigenschaften
der Farbe angepasst sind. Um den Wärmeeintrag der Trockner 12 in die Druckwerke zu
kompensieren können im Trocknermodul 12 oder an anderer Stelle im Druckturm 1 Kühlelemente
angeordnet sein.
[0029] Die Figur 3 zeigt einen bekannten Druckturm 1 mit zwei Druckstellen, wie er ein oder
mehrfach in einer Rollendruckmaschine angeordnet sein kann. Die beiden Druckstellen
bestehen hier jeweils aus zwei Gummituchzylinderpaaren 7, so dass an einer Druckstelle
jeweils zwei Farben im Schön- und Widerdruckverfahren auf der Bedruckstoffbahn 9 aufgebracht
werden können. Es ist bekannt bei Verwendung von Heatset-Farben die Trocknung der
Heatset-Farbe durch eine den Druckwerken nachgeschaltet Trockner 12 vorzunehmen. Bei
dieser Anordnung von Druckturm 1 und Trockner 12 kann jedoch der Fan-out-Effekt oder
das Farbablegen auf einem Bahnführungselement 10 nicht verhindert werden.
[0030] Im Druckturm 1 der Figur 4 ist zwischen dem Druckwerk 4 und 5 ein Trocknermodul 11
angeordnet, der die beidseitig bedruckte und feuchte Bedruckstoffbahn 9 trocknet uns
somit den Fan-out-Effekt mit seinen negativen Folgen, wie Bahndehnung oder Bahnriss,
verhindert. Weiterhin ist dem zweiten Druckwerk 5 ein Trockner 12 nachgeschaltet,
der ebenfalls die frische bedruckte Bedruckstoffbahn 9 trocknet und das Farbablegen
verhindert.
[0031] Die Figur 5 zeigt den Druckturm 1 aus Figur 3, bei dem ein Trockner 12 nach den beiden
Druckstellen 4 und 5 aber vor einem Bahnführungselement 10 angeordnet ist. Durch diese
besondere Anordnung des Trockners 12 kann das Farbablegen auf dem Bahnführungselement
10 verhindert werden. Eine besondere Ausführung der Erfindung sieht vor, vor jedem
Bahnführungselement 10 jeweils einen Trockner 12 für jede Seite der Bedruckstoffbahn
9 anzuordnen.
[0032] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten Merkmale und die Merkmale der Ansprüche
nicht nur in den jeweils angegebenen Kombinationen, sondern auch in anderen Kombinationen
oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Druckturm
- 2
- erstes Neun-Zylindersatellitendruckwerk
- 3
- zweites Neun-Zylindersatellitendruckwerk
- 4
- erstes Gummi-/Gummizylinderdruckwerk
- 5
- zweites Gummi-/Gummizylinderdruckwerk
- 6
- Gegendruckzylinder/Satellitenzylinder
- 7
- Gummituchzylinder
- 8
- Plattenzylinder
- 9
- Bedruckstoffbahn
- 10
- Bahnführungselement
- 11
- Trocknermodul
- 12
- Trockner
1. Rollendruckmaschine mindestens bestehend aus zwei Druckstellen (2 bis 5), wobei zumindest
eine Bedruckstoffbahn (9) an zumindest einer Druckstelle (2 bis 5) vorbeiführbar und
an jeder Druckstelle (2 bis 5) einseitig oder zweiseitig mit zumindest einer Offsetdruckfarbe
belegbar ist und mindestens einem Trockner (12), der die mindestens eine Bedruckstoffbahn
(9) trocknet, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Trockner (9) nach der ersten Drucksstelle (2 und 4) und vor der zweiten
Druckstelle (3 und 5) angeordnet ist.
2. Rollendruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach jeder Druckstelle (2 bis 5) zumindest ein Trockner (12) angeordnet ist.
3. Rollendruckmaschine nach einem oder beiden der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Trockner (12) pro bedruckter Seite der Bedruckstoffbahn (9) angeordnet
ist.
4. Rollendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Bahnleitelement (10) zur Führung der Bedruckstoffbahn (9) angeordnet
ist, wobei vor jedem Bahnleitelement (10) mindestens ein Trockner (12) angeordnet
ist.
5. Rollendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockner (12) als UV-Trockner oder Infrarottrockner ausgebildet ist.
6. Rollendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass nach jedem Trockner (12) ein Kühlelement angeordnet ist.
7. Rollendruckmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlelement vorzugsweise innerhalb eines Gegendruckzylinder (6), eines Gummizylinders
(7), eines Bahnleitelementes (10) oder innerhalb eines Druckturmes (10) der Rollendruckmaschine
angeordnet ist.
8. Rollendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Trockner (12) innerhalb eines Gehäuses gelagert ist und als Trocknermodul (11)
vor oder nach (12) einer Druckstelle (2 bis 5) oder zwischen zwei Druckstellen (2
bis 5) an den Drucktürmen (1) der Rollendruckmaschine integrierbar ist.
9. Rollendruckmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckstellen (2 bis 5) jeweils als mindestens ein Zylinderpaar (6 und 7) ausgebildet
sind, wobei ein Zylinderpaar (6 und 7) zumindest aus Gegendruckzylinder (6) und einen
Gummizylinder (7) oder zumindest aus zwei Gummizylindern (7) besteht.
10. Verfahren zum Betreiben einer Rollendruckmaschine, bei dem zumindest eine Bedruckstoffbahn
(9) an mindestens zwei Druckstellen (2 bis 5) einseitig oder zweiseitig mit zumindest
einer Offsetdruckfarbe bedruckt wird und die mindestens eine Bedruckstoffbahn (9)
mit mindestens einem Trockner (12) getrocknet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedruckstoffbahn (9) zumindest nach der ersten Drucksstelle (2 und 4) und vor
der zweiten Druckstelle (3 und 5) getrocknet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedruckstoffbahn (9) nach jeder Druckstelle (2 bis 5) getrocknet wird.
12. Verfahren nach einem oder beiden der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder bedruckten Seite der Bedruckstoffbahn (9) getrocknet wird.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedruckstoffbahn (9) über zumindest ein Bahnleitelement (10) geführt wird, wobei
vor jedem Bahnleitelement (10) die Bedruckstoffbahn (9) getrocknet wird.
14. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Bedruckstoffbahn (9) mittels ultravioletter Strahlung oder Infrarotstrahlung
getrocknet wird.
15. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedruckstoffbahn (9) nach jedem Trocknen gekühlt wird.