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EP 1 862 594 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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05.12.2007 Patentblatt 2007/49 |
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Anmeldetag: 29.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL BA HR MK YU |
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Priorität: |
02.06.2006 DE 102006026314
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Anmelder: KRONIMUS AG |
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76473 Iffezheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Maier, Guido
76547 Sinzheim (DE)
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Vertreter: Otten, Herbert |
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Patentanwälte
Eisele, Otten, Roth & Dobler
Karlstrasse 8 88212 Ravensburg 88212 Ravensburg (DE) |
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(57) Die Erfindung betrifft einen Betonstein (1) mit Seitenflächen (4) und wenigstens
einem an einer der Seitenflächen (4) angeordneten Verbundabschnitt (3), welche sich
zu einer Oberseite des Betonsteins .(1) verjüngt. Hierbei umfasst der verbundabschnitt
(3) einen Unterkörper (A), einen Mittelkörper (B) und einen Kopfkörper (C) umfasst,
wobei der Unterkörper (A) als Quader (Q) ausgebildet ist und eine Tiefe aufweist und
wobei der Mittelkörper (B) als Trapezsäule (T) ausgebilciet ist, welche auf der Seitenfläche
(4) steht und eine Tiefe aufweist, wobei sich die Tiefe des Unterkörpers. (A) und
Tiefe des Mittelktirpers (B) entsprechen und wobei der Kopfkörper (C) als schiefer
Pyramidenstumpf (P) ausgebildet ist, welcher sich zu der Seitenfläche (4) des Betonsteins
(1). neigt. (Figur 1)
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[0001] Die Erfindung betrifft einen Betonstein gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
DE 102 05 135 A1 und der
EP 1 105 576 B1 sind Betonsteine mit Verbundabschnitten bekannt, welche sich zu einer Steinoberseite
hin verjüngen. Nachteilig an derartigen Verbundabschnitten ist, dass diese insbesondere
in ihrem schlanken Kopfbereich relativ häufig Abplatzungen aufweisen, welche die Brauchbarkeit
der Betonsteine negativ beeinflussen und regelmäßig durch den Kunden bemängelt werden.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Betonstein zu entwickeln, dessen
Verbundabschnitte weniger Abplatzungen aufweisen als die Verbundabschnitte herkömmlicher
Betonsteine.
[0004] Diese Aufgabe wird ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 durch
die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte
und zweckmäßige Weiterbildungen angegeben.
[0005] Der erfindungsgemäße Betonstein weist einen Verbundabschnitt auf, der einen Unterkörper,
einen Mittelkörper und einen Kopfkörper umfasst, wobei der Unterkörper als Quader
ausgebildet ist und eine Tiefe TA aufweist und wobei der Mittelkörper als Trapezsäule
ausgebildet ist, welche auf der Seitenfläche steht und eine Tiefe TB aufweist, wobei
sich die Tiefe TA des Unterkörpers und Tiefe TB des Mittelkörpers entsprechen und
wobei der Kopfkörper als schiefer Pyramidenstumpf ausgebildet ist, welcher sich zu
der Seitenfläche des Betonsteins neigt. Als Grund für die erhöhte Qualität von Verbundabschnitten
mit einer derartigen Formgebung - es zeigen sich weniger Abplatzungen am Mittelkörper
und am Kopfkörper des Verbundabschnitts - wird eine durch die Formgebung des Verbundabschnitts
optimierte Betonströmung beim Befüllen und Verdichten der Form angesehen. Es wird
angenommen, dass sich ein mit zunehmender Höhe des Verbundabschnitts verringernder
waagrechter Querschnitt des Verbundabschnitts positiv auf die Vermeidung von Lufteinschlüssen
und wenig verdichteten Bereichen auswirkt. Hinzu kommt die Vermutung, dass der Kopfkörper,
welcher mit seinen drei Deckflächen nach oben gerichtet in einen Hauptkörper des Betonsteins
mündet; Lufteinschlüsse und wenig verdichtete Bereiche in den Hauptkörper zurückleitet.
Kern der Erfindung ist somit ein auf die Betonströmung beim Befüllen und Verdichten
optimierter Betonstein.
[0006] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand von schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.
[0007] Hierbei zeigt:
- Figur 1:
- eine perspektivische Ansicht eines Ausschnitts eines Betonsteins;
- Figur 2:
- eine Seitenansicht auf den in der Figur 1 gezeigten Betonstein aus einer Pfeilrichtung
II;
- Figur 3:
- eine Seitenansicht auf den in der Figur 1 gezeigten Betonstein aus einer Pfeilrichtung
III und
- Figur 4:
- eine Draufsicht auf den in der Figur 1 gezeigten Betonstein.
[0008] In der Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Ausschnitts eines Betonsteins
1 gezeigt. Der Betonstein 1 Umfasst einen quaderförmigen Hauptkörper 2 und Nocken
bzw. Abstandshalter bzw. Verbundabschnitte 3, welche an Seitenflächen 4 angeordnet
sind. In der Figur 1 ist nur einer der Verbundabschnitte 3 sichtbar. Der Verbundabschnitt
3 besteht aus einem Unterkörper A, einem Mittelkörper B und einem Kopfkörper C. Der
Unterkörper A ist als Quader Q ausgebildet, auf welchem der Mittelkörper B ruht. Dieser
steht hierbei als Trapezsäule T auf der Seitenfläche 4. Auf der Trapezsäule T ist
schließlich noch der Kopfkörper C angeordnet, welcher sich als schiefe Pyramide P
an die Seitenfläche 4 lehnt.
[0009] In der Figur 2 ist der Betonstein 1 aus einer in der Figur 1 dargestellten Pfeilrichtung
II in Seitenansicht gezeigt. In dieser Ansicht ist erkennbar wie sich ab dem Mittelkörper
B eine Breite B3 des Verbundabsehnitts zunehmend in Pfeilrichtung x verringert.
[0010] In der Figur 3 ist der Betonstein 1 aus einer in der Figur 1 dargestellten Pfeilrichtung
III in Seitenansicht gezeigt. Der Unterkörper A und der Mittelkörper B weisen gleiche
Tiefen TA und TB auf. Eine Tiefe TC des Kopfkörpers C des Verbundabschnitts 3 verringert
sich in die Pfeilrichtung x: auf einen Wert 0. Das heißt, aufsteigende Blasen bzw.
aufsteigende gering verdichtete Bereiche treten in Pfeilrichtung w aus dem Verbundabschnitt
3 in den Hauptkörper 2 aus und werden hierbei durch Deckflächen 5, 6 und 7 des Kopfkörpers
C in Richtung einer Oberseite 8 des Betonsteins 1 geleitet (siehe auch Figur 1 und
2).
[0011] In der Figur 4 ist schließlich eine Draufsicht auf den in der Figur 1 gezeigten Ausschnitt
des Betonsteins 1 gezeigt. In dieser Ansicht ist erkennbar, wie sich eine Breite B6
der Deckfläche 6 in eine Pfeilrichtung y zu dem Hauptkörper 2 des Betonsteins 1 hin
verjüngt und somit einer aufsteigenden Bewegung im feuchten Beton eine Dynamik gibt.
[0012] Die Erfindung ist nicht auf dargestellte oder beschriebene Ausführungsbeispiele beschränkt.
Sie umfasst vielmehr Weiterbildungen der Erfindung im Rahmen der Schutzrechtsansprüche.
Bezugszeichenliste:
[0013]
- 1
- Betonstein
- 2
- Hauptkörper
- 3
- Verbundabschnitt
- 4
- Seitenfläche von 1
- 5 -7
- Deckfläche von C
- 8
- Oberseite von 1
- A
- Unterkörper
- B
- Mittelkörper
- B3
- Breite von 3
- B6
- Breite von 6
- C
- Kopfkörper
- P
- schiefer Pyramidenstumpf
- Q
- Quader
- T
- Trapezsäule
- TA
- Tiefe von A
- TB
- Tiefe von B
- TC
- Tiefe von C
1. Betonstein (1) mit Seitenflächen (4) und wenigstens einem an einer der Seitenflächen
(4) angeordneten Verbundabschnitt (3), welcher sich zu einer Oberseite (8) des Betonsteins
(1) verjüngt, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbundabschnitt (3) einen Unterkörper (A), einen Mittelkörper (B) und einen
Kopfkörper (C) umfasst, wobei der Unterkörper (A) als Quader (Q) ausgebildet ist und
eine Tiefe (TA) aufweist und wobei der Mittelkörper .(B) als Trapezsäule (T) ausgebildet
ist, welche auf der Seitenfläche (4) steht und eine Tiefe (TB) aufweist, wobei sich
die Tiefe (TA) des Unterkörpers (A) und Tiefe (TB) des Mittelkörpers (B) entsprechen
und wobei der Kopfkörper (C) als schiefer Pyramidenstumpf (P) ausgebildet ist, welcher
sich zu der Seitenfläche (4) des Betonsteins (1) neigt.
2. Betonstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der schiefe Pyramidenstumpf (P) drei Deckflächen (5, 6, 7.) aufweist, welche zu der
Oberseite (8) des Betonsteins (1) ausgerichtet sind.
3. Betonstein nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere Deckfläche (6) des Kopfkörpers (C) in der Draufsicht trapezförmig ausgebildet
ist.


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