[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für die Montage eines Detektionskabels
an einem Sicherheitszaun mit Zaunpfosten und flächigen Zaunelementen, bestehend aus
Gittermatten mit horizontalen und vertikalen Gittermattenstäben, mittels wenigstens
eines sich in Längsrichtung des Zaunes erstreckenden Führungsprofils, das mit einer
Innenwand gegen das Detektionskabel anpressbar ist.
[0002] Sicherheitszäune werden verwendet, um z. B. Gefängnisausbrüche und ein unbefugtes
Eindringen von Personen in bestimmte, zu schützende Bereiche zu verhindern, indem
bereits eine Manipulation am Zaun oder ein versuch, ihn zu übersteigen, registriert
werden. Zu schützende großflächige Außenbereiche sind beispielsweise Flughäfen und
Firmengelände, z. B. Erdölraffinerien, Tanklager, Kraftwerke etc. Ein in zunehmendem
Maße wichtiger werdendes Einsatzgebiet sind beispielsweise auch die Freiflächen von
Kraftfahrzeugherstellern und -händlern, auf denen Kraftfahrzeuge gelagert oder zum
Verkauf ausgestellt werden. Um die Beschädigung oder Zerstörung der im Freien stehenden
Kraftfahrzeuge durch Vandalismus zu verhindern, sind Umzäunungen mit zuverlässigen
Sensoren erforderlich, die bereits den Versuch eines Einbruchs melden. Übliche Bewagungsmelder
allein reichen dafür nicht aus, da sie auch bei Bewegungen von Tieren ein Signal auslösen.
Zur Vermeidung derartiger Fehlalarme werden deshalb Sicherheitszäune mit speziellen
Detektoren versehen, die auf bestimmte Bewegungen der Zaunelemente ansprechen. Beispielsweise
nimmt bei einer auf dem Sicherheitsmarkt angebotenen Lösung ein an Gittermatten eines
Zauns angeschweißtes, horizontal verlaufendes, umgekehrtes U-Profil ein Detektionskabel
auf, das bei Erschütterungen und Schwingungen des Zauns, beispielsweise bei einem
versuchten Aufsägen oder Auftrennen des Zauns oder bei einer versuchten Übersteigung,
ein Alarmsignal erzeugt, das an eine Alarmeinheit übermittelt wird. Damit das Detektionskabel
die Bewegung bzw. Körperschallschwingung erfassen kann, muss es wenigstens stellenweise
starr mit dem Zaun verbunden sein. Bei der verfügbaren Lösung soll das Kabel durch
Kunststoffkeile in dem nach unten offenen Profil festgelegt werden. Es hat sich jedoch
gezeigt, dass die Kunststoffkeile das Kabel in dem U-Profil nicht dauerhaft fixieren
können und oft sogar schon nach kurzer Zeit ausfallen. Die Kabel werden daher in der
Praxis regelmäßig mittels Silikon oder anderen Dichtungsmassen in dem U-Profil festgelegt.
Das ist jedoch eine verhältnismäßig weiche, nachgiebige Einbindung des Kabels, unter
der seine Detektionsfähigkeit und die Signalauswertung leiden. Außerdem ist das Profil
zur Aufnahme des Kabels an den Gittermatten angeschweißt, so dass ein derartiger Sicherheitszaun
von vornherein mit Detektionskabel geplant und errichtet werden muss. Bei bestehenden
Zaunanlagen ohne Detektionseinrichtungen bedeutet die Aufrüstung zu einem Sicherheitszaun
meist einen aufwendigen und teuren Ersatz der Zaunflächen.
[0003] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, eine Befestigungsvorrichtung
zu schaffen, mit der ein Detektionskabel in einfacher Weise an einem aus Gittermatten
gebildeten Zaun dauerhaft befestigt werden kann und die sich auch für einen nachträglichen
Einbau eignet.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass das Führungsprofil wenigstens
einen horizontalen Gittermattenstab zumindest teilweise umgreift und durch ein oder
mehrere Klemmelemente an mindestens einem flächigen Zaunelement mit solcher Spannung
festlegbar ist, dass das Detektionskabel mit einem bestimmten Mindestdruck zwischen
dem Führungsprofil und wenigstens einem Gittermattenstab einklemmbar ist.
[0005] Der Vorteil der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung besteht zunächst darin,
dass sie zur Anbringung von Führungsschienen mit Detektionskabeln an neue und bereits
vorhandene Gittermattenzäune gleichermaßen geeignet ist. Mit ihr lassen sich daher
bestehende Zäune kostengünstig zu Sicherheitszäunen aufrüsten. Darüber hinaus hat
die neue Befestigungsvorrichtung den Vorteil, dass das Detektionskabel im montierten
Zustand des mittels des Klemmelements zuverlässig an einem Gittermattenstab anliegt.
Dadurch wird erreicht, dass Erschütterungen und Schwingungen einer Gittermatte nicht
nur indirekt über die Führungsschiene, sondern auch unmittelbar auf das Detektionskabel
wirken, so dass ein Einbruch bzw. eine Manipulation am Zaun möglichst genau erfasst
werden kann.
[0006] Vorzugsweise ist das Führungsprofil im Querschnitt im wesentlichen U-förmig und an
seiner offenen Seite auf einen horizontalen Gittermattenstab aufschiebbar. Die Klemmelemente
sind Klammern, mit denen das Detektionskabel wenigstens punktuell mit dem bestimmten
Mindestdruck zwischen dem Führungsprofil und dem darin eingeführten horizontalen Gittermattenstab
einklemmbar ist. Durch das U-förmige Führungsprofil ist das Detektionskabel zuverlässig
gegen Beschädigung geschützt. Durch die Klammern ist das Anliegen des Kabels an der
Gittermatte gewährleistet.
[0007] In einer weiter bevorzugten Ausführungsform können die Klammern im montierten Zustand
einen geschlitzten Ring mit sich überlappenden freien Enden bilden, der das Führungsprofil
und den darin eingeführten Gittermattenstab umgibt. Alternativ können die Klammern
im montierten Zustand auch noch einen weiteren Gittermattenstab umfassen, beispielsweise
bei sogenannten Doppelstabmatten.
[0008] Die Klammern sind zweckmäßigerweise als soweit offene, polygonale Ringe vorgeformt,
dass sie über das auf einen Gittermattenstab aufgeschobene Führungsprofil und ggf.
einen weiteren Gittermattenstab steckbar und mittels einer Zange zu einem geschlossenen
Ring mit überlappenden freien Enden plastisch verformbar sind.
[0009] Vorzugsweise sind die Klammern derart vorgeformt, dass sie beim ringförmigen Schließen
um das Führungsprofil an dessen drei Außenflächen anlegbar sind und auch nach einem
Zurückfedern in Öffnungsrichtung die freien Enden noch überlappen. Dabei können die
freien Enden der Klammern im geschlossenen Zustand miteinander einen stumpfen Winkel
von mehr als 150° bilden und jeweils im wesentlichen tangential am Umfang eines Gittermattenstabs
anliegen. Auf diese Weise verringert sich der Spanndruck der Klammer durch das geringfügige
Zurückfedern nur minimal. Weiterhin macht es sich vorteilhaft bemerkbar, wenn die
Klammern derart vorgeformt sind, dass ihre freien Enden beim ringförmigen Schließen
um das Führungsprofil durch den Andruck gegen den anliegenden Gittermattenstab elastisch
nach außen aufbiegbar sind. Nach Maßgabe dieser elastischen Verformung haben sie anschließend
das Bestreben, das Detektionskabel zwischen der Führungsschiene und dem in sie eingeführten
Gittermattenstab eingeklemmt zu halten. Um die freien Enden der Klammern nicht mit
unterschiedlichen Radien oder unterschiedlich weit nach innen biegen zu müssen, empfiehlt
es sich, sie so vorzuformen, dass sie im montierten Zustand in Längsrichtung der Führungsschiene
nebeneinander liegen. Der Versatz der freien Enden der Klammern in Längsrichtung der
Führungsschiene kann allerdings reduziert oder ganz beseitigt werden, indem im Überlappungsbereich
der Querschnitt der Klammerenden gegebenenfalls soweit reduziert wird, dass die Mittelachse
des übrigen Teils einer Klammer in einer geraden Querebene durch die Führungsschiene
liegt.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die überlappenden freien Enden der Klammern
im montierten Zustand im Überlappungsbereich so kurz, dass sie bei Blickrichtung längs
des Führungsprofils nur geringfügig über das jeweils andere freie Ende vorstehen,
um das Lösen der geschlossenen Klammern zu erschweren.
[0011] In einer alternativen zweckmäßigen Ausführungsform bilden die Klammern im montierten
Zustand einen offenen Ring, dessen eines freies Ende einen horizontalen Gittermattenstab
und dessen anderes freies Ende das Führungsprofil teilweise umgreift.
[0012] Diese Klammern umgreifen bestimmungsgemäß jeweils nur die Ober- oder Unterseite und
die gegenüberliegenden Außenseiten sowie einen kleinen Teil der Unter- bzw. Oberseite
des Gittermattenstabs und des Führungsprofils. Dabei ist das eine Ende jeder Klammer
in Anpassung an die Außenseite des anliegenden Gittermattenstabs bogenförmig und das
andere Ende der Klammer in Anpassung an die Außenseite der Führungsschiene U-förmig
gebogen. Außerdem empfiehlt es sich im Hinblick auf die elastische Spannwirkung der
offenen Klammern, sie in dem die Ober- oder Unterseite der Führungsschiene und des
anliegenden Gittermattenstabs umgebenden Bereich mit wenigstens einer nach außen weisenden
stumpfwinkligen Ecke oder außenseitig bogenförmig konvex vorzuformen. Wenn bei einer
solchen Klammer während ihres Setzens mittels einer sie plastisch verformenden Zange
auf die nach außen weisende stumpfwinklige Ecke bzw. den entsprechenden Bogen gedrückt
wird, wobei diese Verformung wegen der Anlage der Klammer an die Ober- oder Unterseite
der Führungsschiene im elastischen Bereich bleibt, wird die Klammer in ihrer Längsausdehnung
gestreckt und hat nach dem Setzen das Bestreben, sich wieder zu verkürzen, wobei diese
Federkraft zum Einklemmen des Detektionskabels zwischen der Führungsschiene und dem
in sie eingeführten Gittermattenstab ausgenutzt wird. Die für die Erfindung vorgesehenen
Klammern haben vorzugsweise einen runden oder rechteckigen Querschnitt. Der runde
Querschnitt kann z. B. einen Durchmesser von 2,8 bis 3 mm haben. Als Material für
die Klammern kommt z. B. Edelstahl oder ein verzinkter Stahl in Frage, der bei einer
die Klammer zusammendrückenden Montage plastisch verformbar ist.
[0013] Daneben besteht aber auch die Möglichkeit, Klammern aus Federstahl zu verwenden,
die bei der Montage gegen ihre Federkraft aufspreizbar sind, um sie auf die Führungsschiene
und einen Gittermattenstab aufzusetzen.
[0014] Die Führungsschienen bestehen beispielsweise aus verzinktem Stahl und sind vorzugsweise
0,7 bis 1,5 mm stark, Ihre Seitenwände erstrecken sich in der Regel parallel, können
im Einzelfall aber auch zur Längsöffnung der Führungsschiene hin konvergieren. Die
Schenkellänge der U-förmigen Führungsschienen ist so zu bemessen, dass ihre freien
Enden im montierten zustand einen bestimmten Mindestabstand von z. B. 1 bis 2,5 mm
von den Gittermattenstäben einhalten, welche den in die Führungsschiene aufgenommenen
Gittermattenstab kreuzen. Auf diese weise wird die Einspannung des Detektionskabels
zwischen der Führungsschiene und dem in sie eingeführten Gittermattenstab aufrechterhalten.
[0015] In einer alternativen Ausführungsform ist das Führungsprofil ein Abdeckblech, das
im montierten Zustand im Querschnitt zwei benachbarte horizontale Gittermattenstäbe
teilweise umgreifende Abkantungen aufweist, zwischen denen sich auf der einen Seite
eine Längsflanke erstreckt, während sich auf der anderen Seite an die eine Abkantung
eine bei der Montage umzubiegende, als Klemmelement dienende Lasche anschließt, nach
deren Umbiegen das Detektionskabel zwischen der Längsflanke des Abdeckblechs und senkrechten
Gittermattenstäben geklemmt gehalten ist. Der Vorteil dieser Ausführungsvariante besteht
darin, dass das Abdeckblech sowohl die Funktion der Führung und des Schutzes als auch
der Befestigung und des Andrückens übernimmt. Da zur Montage neben dem Detektionskabel
nur ein Teil, nämlich das Abdeckblech erforderlich ist, lässt sich das Detekblonskabel
einfacher befestigen. Durch das Umbiegen der Lasche wird auf einfache Weise ein zuverlässiger
Andruck des Detektionskabels erreicht. Das Abdeckblech eignet sich besonders für die
Befestigung eines Detektionskabels an einer Gittermatte mit geringen Abständen zwischen
den Horizontalstäben, bei denen der Abstand zu klein ist, um ein Werkzeug, wie 2.
B. eine Zange, ansetzen zu können, um beispielsweise eine der erwähnten Klammern umzubiegen.
Bezogen auf die Länge der Gittermatten oder Zaunsegmente kann das Abdeckblech aus
einzelnen Segmenten oder aus einem Stück bestehen. Das Abdeckblech eignet sich dabei
auch für eine kostengünstige Nachrüstung bestehender Zäune.
[0016] Vorzugsweise entspricht der innere Biegeradius der beiden Abkantungen dem halben
Außendurchmesser der horizontalen Gittermattenstäbe und der Abstand zwischen den beiden
Abkantungen dem Abstand und Querschnitt zweier benachbarter horizontaler Gittermattenstäbe.
Im montierten Zustand ist außerdem der Abstand zwischen dem freien Laschenende und
der gegenüberliegenden Abkantung kleiner als der Durchmesser des Detektionskabels,
damit das Kabel in der Führung zuverlässig gehalten ist. Um eine Beschädigung oder
Sabotage auszuschließen, ist der Abstand klein zu wählen, damit ein Eindringen von
z. B. spitzen Gegenständen oder Zangen in den durch das Abdeckblech gebildeten Hohlraum
erschwert ist.
[0017] Weiter bevorzugt ist eine Ausführungsform, bei der die Längsflanke des Abdeckblechs
mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden, einwärts gewölbten Sicke geformt ist.
Durch die Sicke wird die Federwirkung verstärkt, um einen gleichmäßigen und dauerhaften
Andruck des Kabels an den Gittermattenstäben sicherzustellen. Außerdem wird das Profil
durch die Sicke zusätzlich versteift. Zur Montage an den Gittermatten weisen die Abkantungen
und die Lasche gleichmäßig beabstandete Ausnehmungen auf, deren lichte Weite größer
ist als der Durchmesser der vertikalen Gittermattenstäbe und deren Abstand dem Abstand
der vertikalen Gittermattenstäbe entspricht.
[0018] Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der beigefügten
Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Querschnitt durch eine ein Detektionskabel enthaltende, auf einen horizontalen
Gittermattenstab aufgesteckte Führungsschiene, die durch eine noch zu schließende
Klammer, welche auch noch einen weiteren runden Gittermattenstab umgreift, mit der
Gittermatte zu verbinden ist;
- Fig. 2
- einen Querschnitt entsprechend Fig. 1 nach dem Schließen der Klammer;
- Fig. 3
- einen Querschnitt durch eine Anordnung entsprechend Fig. 1 mit der Abweichung, dass
eine Führungsschiene auf einen Flachstab einer Flachstab-Gittermatte aufgesetzt ist;
- Fig. 4
- die Anordnung nach Fig. 3 nach dem Schließen der Klammer;
- Fig. 5
- einen Querschnitt durch eine mittels einer im Vergleich zu Fig. 1 bis 4 kleineren
Klammer an eine aus Gitterstäben mit 6 mm Durchmesser gebildete Gittermatte angeklammerte
Führungsschiene für ein Detektionskabel;
- Fig. 6
- in einer Ansicht entsprechend Fig. 5 eine Ausführung, die einer aus Rundstäben mit
8 mm Durchmesser gebildeten Gittermatte angepasst ist;
- Fig. 7
- einen Querschnitt durch eine Ausführung mit einer Gittermatte entsprechend Fig. 3
und 4 und einer Klammer entsprechend Fig. 5 und 6;
- Fig. 8
- einen Querschnitt durch eine alternative Ausführung einer Befestigungsvorrichtung
mit einem Abdeckblech;
- Fig. 9
- eine Schrägansicht der Befestigungsvorrichtung nach Fig. 8 in einem Ausschnitt und
- Fig. 10
- einen Querschnitt durch die Befestigungsvorrichtung nach Fig. 8 in montiertem Zustand
mit umgebogener Lasche.
[0019] Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind von einer Gittermatte
eines Sicherheitszauns nur ein senkrechter Stab 10 und zwei horizontale Stäbe 12,
14 gezeigt. Sämtliche Stäbe 10, 12, 14 der Gittermatte sind Rundstäbe mit einem Durchmesser
von 8 mm. Jeweils zwei horizontale Rundstäbe 12, 14 erstrecken sich auf demselben
Niveau und sind auf gegenüberliegenden Seiten mit den senkrechten Gittermattenstäben
10 verschweißt.
[0020] Um ein Detektionskabel 16 an dem Sicherheitszaun anzubringen, wird es jeweils in
eine U-förmige Führungsschiene 18 eingelegt, die ebenso lang ist wie eine Gittermatte
und die innen so breit ist wie der Durchmesser eines waagerechten Gittermattenstabs,
so dass die Führungsschiene 18, wie in Fig. 1 und 2 gezeigt, durch eine horizontale
Bewegung von der Seite her mit ihrer zur Gittermatte weisenden Längsöffnung auf einen
horizontalen Gittermattenstab 12 aufgesteckt werden kann. Da die beiden Schenkel beziehungsweise
Seitenwände der U-förmigen Führungsschiene 18 kürzer sind als die Summe der Durchmesser
des horizontalen Gittermattenstabs 12 und des Detektionskabels 16, verbleibt ein Freiraum
zwischen der Führungsschiene 18 und den senkrechten Gittermattenstäben 10.
[0021] Selbst bei Druck auf die Führungsschiene 18 in horizontaler Richtung zur Gittermatte
hin soll ein Abstand zu den senkrechten Gittermattenstäben 10 gewahrt bleiben, damit
das Detektionskabel 16 fest eingespannt werden kann zwischen der Innenwand der Führungsschiene
18 und dem horizontalen Gittermattenstab 12.
[0022] Eine dauerhafte feste Einspannung des Detektionskabels 16 wird durch Klammern 20
gewährleistet, mit denen die Führungsschiene 18 an der Gittermatte befestigt wird.
Der Zwischenabstand zwischen den Klammern 20 kann z. B. 50 - 80 cm betragen.
[0023] Die Klammer 20 ist in Fig. 1 im vorgeformten, offenen Zustand gezeigt, in dem sie
durch im wesentlichen horizontale Bewegung mit der Öffnung voraus über die Führungsschiene
18 und die beiden benachbarten horizontalen Gittermattenstäbe 12, 14 geschoben wird.
Man erkennt, dass die Klammer 20 im vorgeformten Zustand nach Fig. 1 eine im wesentlichen
viereckige Form mit einer ausreichend breiten Öffnung hat. Die vier Ecken der im Querschnitt
kreisrunden Klammer 20 sind gerundet. Die der Öffnung gegenüberliegende Seite ist
innen etwa so lang wie die außen gemessene Breite der Führungsschiene 18. An die der
Öffnung gegenüberliegende Seite der Klammer 20 schließen sich im vorgeformten Zustand
zwei divergierende Schenkel an, deren Enden 22 zur Öffnung hin einwärts gebogen sind.
Die Länge der Schenkel der Klammer 20 ist so bemessen, dass sie unter Einschluss der
Führungsschiene 18 und der beiden benachbarten horizontalen Gittermattenstäbe 12,
14 gemäß Fig. 2 ringförmig geschlossen werden kann. Die Schließbewegung wird mit einer
zur Form der Klammer 20 passenden Zange ausgeführt, wobei sich die beiden Schenkel
der Klammer nicht weiter als bis zur Anlage an den Schenkeln der Führungsschiene 18
zusammendrücken lassen. Dieses Zusammendrücken bewirkt eine plastische verformung
der Klammer 20 in den an der Führungsschiene 18 anliegenden Eckbereichen. Dennoch
findet nach dem Zusammendrücken der Klammer 20 ein geringfügiges Zurückfedern statt,
so dass die beiden Schenkel der Klammer am Ende wieder ein wenig von der Führungsschiene
18 abgehoben haben, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist.
[0024] Die Länge der Schenkel der Klammer 20 sowie die Abwinkelung und Länge ihrer freien
Enden 22 sind so gewählt, dass beim Schließen der Klammer 20 zweierlei passiert: die
freien Enden 22 der Klammer treffen schon während des Schließvorgangs gegen den horizontalen
Gittermattenstab 14 und werden während der weiteren Schließbewegung ein wenig nach
außen aufgebogen. Diese Verformung bleibt im elastischen Bereich, so dass nach dem
Schließen der Klammer 20 deren freie Enden 22 das Bestreben haben, nach innen zurückzufedern
und mit dieser Federkraft über die Führungsschiene 18 das Detektionskabel 16 gegen
den Gittermattenstab 12 angedrückt halten. Außerdem kommt es gemäß Fig. 2 zu einer
leichten Überlappung der freien Enden 22 der Klammer 20, die auch noch nach dem geringfügigen
Zurückfedern der Klammerschenkel in Öffnungsrichtung vorhanden ist. Im montierten
Zustand liegen somit die freien Schenkelenden 22 in Längsrichtung der Führungsschiene
18 und des horizontalen Gittermattenstabs 14 nebeneinander an diesem an. Die Achsen
der freien Schenkelenden 22 bilden miteinander einen großen stumpfen Winkel, der vorzugsweise
nur wenig kleiner ist als 180°. Die daraus resultierende, im wesentlichen tangentiale
Anlage der freien Enden 22 der Klammer 20 an dem Gittermattenstab 14 unter Bildung
eines sehr großen stumpfen Minkels hat einerseits zur Folge, dass beim Schließen der
Klammer nur eine verhältnismäßig geringe Auswärtsbiegung der freien Enden 22 erfolgt,
andererseits die Andruckkraft zwischen dem Gittermattenstab 14 und den freien Enden
22 nur eine sehr geringe, von der Reibung kompensierte Öffnungswirkung hat und außerdem
die Spannwirkung der Klammer durch das geringfügige Zurückfedern der Klammerschenkel
aus der maximalen Schließ- und Überlappungsstellung die auf das Detektionskabel 16
wirkende Klemmkraft nur minimal reduziert.
[0025] Es versteht sich, dass die beiden Schenkel der Klammer 20 auch in ihrem geschlossenen
Zustand nach Fig. 2 in derselben senkrechten Ebene liegen können, wenn die freien
Enden 22 in dem verhältnismäßig kleinen Überlappungsbereich jeweils auf den halben
Querschnitt reduziert sind, so dass die jeweils verbleibenden Querschnittsbereiche
in Längsrichtung des Gittermattenstabs 14 nebeneinander liegen und sich zum vollen
Querschnitt der Klammer 20 ergänzen.
[0026] Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 unterscheidet sich nur dadurch von dem
nach Fig. 1 und 2, dass es sich um eine Flachstab-Gittermatte handelt, bei der an
den hier der Einfachheit halber ebenfalls mit 10 bezeichneten senkrechten Gitterstäben
auf einem bestimmten Niveau jeweils nur ein Flachstab 13 mit liegender Querschnittsanordnung
angeschweißt ist. Er hat im Beispielsfall eine Höhe von 6 mm, und dazu passt die innere
Breite der wieder mit 18 bezeichneten Führungsschiene. Diese kann, muss aber nicht
eine größere innere Höhe zwischen ihrer Öffnung und der gegenüberliegenden Wand haben
als beim Aufstecken auf einen runden Gitterstab mit einem der Querschnittsbreite des
Flachstabs 13 entsprechenden Durchmesser. Wichtig ist jedoch auch hier, dass im montierten
Zustand die freien Enden der Führungsschiene 18 nicht bis an die senkrechten Stäbe
10 der Gittermatte heranreichen.
[0027] Abgesehen davon, dass in der Ausführung nach Fig. 3 und 4 die dort ebenfalls mit
20 bezeichnete Klammer nicht zwei auf gleicher Höhe parallel nebeneinander angeordnete,
horizontale Stäbe 12, 14, sondern nur den Flachstab 13 umgreift, wobei die freien
Enden 22 der Klammer 20 in derselben Weise mit dem in Fig. 3 und 4 rechten Ende des
Flachstabs 13 zusammenwirken wie mit dem Rundstab 14 der Ausführung nach Fig. 1 und
2, gilt hinsichtlich der Form, Größe, Verformung und Endstellung der Klammer 20 und
ihrer freien Enden 22 analog dasselbe, wie vorstehend im Zusammenhang mit Fig. 1 und
2 erläutert.
[0028] Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 5, 6 und 7 sind wegen der funktionellen Übereinstimmung
auch wieder dieselben Bezugszeichen für die Gittermattenstäbe, das Detektionskabel
und die Führungsschiene benutzt worden wie bei den Ausführungsbeispielen nach Fig.
1 bis 4. Lediglich die Klammer hat eine prinzipiell andere Form und ist deshalb mit
24 bezeichnet.
[0029] Fig. 5 zeigt die Verhältnisse bei einer aus Rundstäben von 6 mm Durchmesser gebildeten
Gittermatte. In der Darstellung nach Fig. 6 haben die Rundstäbe der Gittermatte einen
Durchmesser von 8 mm, so dass die Führungsschiene 18 und die Klammer 24 entsprechend
größer sein müssen. Abgesehen vom Größenunterschied, stimmen die beiden Ausführungen
vollständig überein. Vom Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 unterscheidet sich
jedoch die Form der Klammer 24. Sie umgreift auch im gezeigten, fertig montierten
Zustand die Führungsschiene 18 und den auf der gegenüberliegenden Seite der Gittermatte
angeordneten horizontalen Rundstab 14 nur teilweise Genauer gesagt, überdeckt die
Klammer 24 die Oberseite der Führungsschiene 18 und der beiden horizontalen Gittermattenstäbe
12, 14. Sie liegt auf der mit Bezug auf Fig. 5 und 6 rechten Seite angepasst an der
Außenseite der Führungsschiene 18 an und umgreift auch noch deren äußere untere Ecke
ein wenig. Auf der linken Seite liegt sie angepasst bogenförmig am äußeren Umfang
des Gittermattenstabs 1.4 an und erstreckt sich dort mit ihrem freien Ende bis etwa
zu dessen unteren äußeren Querschnittsquadranten.
[0030] Die im Vergleich zur Klammer 20 kürzere Klammer 24 stellt eine Materialersparnis
dar. Andererseits ist es unter Berücksichtigung der Toleranzen bei der Herstellung
der Gittermatten schwieriger, mit der kürzeren Klammer 24 eine dauerhafte, feste Einspannung
des Detektionskabels 16 zwischen der Führungsschiene 18 und dem Gittermattenstab 12
herzustellen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass auch die Klammer 24 in einem vorgebogenen,
weiter geöffneten Zustand auf die Führungsschiene 18 und den Gittermattenstab 14 aufgesetzt
werden muss und erst anschließend mittels einer Zange in die gezeigte Spannstellung
gebogen werden kann, aus der sie wieder ein wenig zurückfedert. Es kann allerdings
genügen, die Klammer 24 nur an einem Ende mit einer Zange in die endgültige Form zu
biegen, da das andere Ende schon bei der Vorformung die endgültige Gestalt erhalten
kann, denn auch die bereits soweit vorgeformte Klammer 24 lässt sich auf die miteinander
zu verklemmenden Teile aufsetzen.
[0031] Die Besonderheit der Klammer 24 besteht darin, dass sie im vorgeformten Zustand im
Bereich zwischen der Führungsschiene 18 und dem Gittermattenstab 14 mit einer nach
oben weisenden Ecke geformt ist, so dass die Achsen der beiden Hälften des mittleren
Klammerbereichs in einem großen stumpfen Winkel zueinander stehen, der vorzugsweise
nur wenig kleiner ist als 180°. Beim Aufsetzen und endgültigen Biegen der Klammer
24 mittels einer Zange wird diese stumpfwinklige Ecke soweit nach unten durchgedrückt,
dass die Klammer hier einen geraden Bereich erhält, wodurch sie in ihrer Länge gestreckt
wird. Diese geringe Verformung bleibt im elastischen Bereich. Nach dem Umbiegen eines
oder beider freier Enden der Klammer mittels der erwähnten Zange zur festen Anlage
an der Führungsschiene 18 und dem Gittermattenstab 14 hat die Klammer 24 in ihrem
oberen, mittleren Bereich wegen ihrer Eigenelastizität das Bestreben, wieder die nach
oben weisende, stumpfwinklige Ecke auszubilden und dabei das rechte und das linke
Ende der Klammer 24 einander anzunähern. Dadurch wird einerseits das geringfügige
Zurückfedern der Klammer nach dem Biegevorgang mit der Zange kompensiert und andererseits
dauerhaft eine Druckspannung auf das Detektionskabel 16 ausgeübt. Bei geschickter
Formgebung und Bemessung der Klammer 24 kann es eventuell sogar genügen, bereits bei
der Vorformung ihren beiden Enden die endgültige Form zu geben und die Klammer bei
durchgedrückter oberer, stumpfwinkliger Ecke auf die Führungsschiene 18 und den Gittermattenstab
14 aufzusetzen.
[0032] Selbstverständlich kann das Detektionskabel auch oberhalb oder unterhalb eines horizontalen
Gittermattenstabs angeordnet sein, wobei die gezeigte U-förmige Führungsschiene 18
von oben oder unten auf den horizontalen Gittermattenstab aufgeschoben wird. Dazu
ist es erforderlich, dass die Führungsschiene auf der den vertikalen Gitterstäben
zugewandten Seite gleichmäßig beabstandete Ausnehmungen aufweist, deren lichte Weite
größer als der Durchmesser der vertikalen Gittermattenstäbe ist und deren Abstand
dem Abstand der vertikalen Gittermattenstäbe entspricht. Damit insbesondere dann,
wenn die Klammer nur einen horizontalen Gittermattenstab um- oder übergreift, ein
Verschwenken der Führungsschiene mit Detektionskabel um den horizontalen Gittermattenstab
erschwert wird, kann eine Klammer vorgesehen sein, die einen vertikalen Gitterstab
umgreift.
[0033] Bei der Fig. 7 ist an einer Flachstab-Gittermatte gemäß Fig. 3 und 4 dieselbe Führungsschiene
18 wie dort eingesetzt. Es tritt lediglich an die Stelle der ringförmig geschlossenen
Klammer 20 die auch im montierten Zustand unten offene Klammer 24 gemäß Fig. 5 und
6. Sie braucht allerdings, wie bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4, nur die Führungsschiene
18 und den darin aufgenommenen Flachstab 13, nicht noch einen weiteren horizontalen
Gittermattenstab, zu überspannen. Im übrigen funktioniert die in Fig. 7 gezeigte Klammer
24 ebenso wie die im Zusammenhang mit Fig. 5 und 6 beschriebenen Klammern 24.
[0034] Insbesondere die mit 24 bezeichnete Klammer könnte auch durch eine ebenso oder ähnlich
geformte Klammer aus Federstahl ersetzt werden, die so vorgeformt ist, dass sie zunächst
kürzer ist, als in Fig. 5 bis 7 gezeigt. Eine solche Klammer braucht dann bei der
Montage nur noch mittels einer Zange gestreckt und auf die Führungsschiene 18 und
den Gittermattenstab 14 bzw. 13 aufgeklippt bzw. aufgeschnappt zu werden.
[0035] In den Fig. 8 bis 10 ist eine alternative Ausführung einer Befestigungsvorrichtung
dargestellt. In Fig. 8 sind in einem Querschnitt von einer Gittermatte eines Sicherheitszauns
ein senkrechter Stab 110 und drei horizontale Stäbe 112a, 112b, 112c gezeigt. Die
Gittermatte ist eine handelsübliche Gittermatte mit einseitig mit verhältnismäßig
kleinen Zwischenabständen angeordneten Horizontalstäben 112. Bei den Stäben 110, 112
handelt es sich um Rundstäbe, die miteinander verschweißt sind.
[0036] Zur Befestigung eines Detektionskabels 116 ist ein Abdeckblech 118 vorgesehen, das
zwei Abkantungen 120, 122 aufweist, zwischen denen sich auf der einen Seite eine Längsflanke
124 erstreckt, während sich auf der anderen Seite an die eine Abkantung 120 eine bei
der Montage umzubiegende, als Klemmelement dienende Lasche 126 anschließt. Wie in
Fig. 9 zu erkennen ist, weisen die Abkantungen 120, 122 und die Lasche 126 gleichmäßig
beabstandete Ausnehmungen 128 auf, deren lichte Weite größer als der Durchmesser der
vertikalen Gittermattenstäbe 110 ist und deren Abstand dem Abstand der vertikalen
Gittermattenstäbe 110 entspricht. Die Ausnehmungen 128 sind erforderlich, um das Abdeckblech
118 von der Seite der horizontalen Gittermattenstäbe 112 her an der Gittermatte zu
befestigen, indem das Abdeckblech 118 die horizontalen Gittermattenstäbe 112 umgreift.
Beim Aufschieben des Abdeckblechs 118 sind die Ausnehmungen 128 auf die vertikalen
Gitterstäbe 110 auszurichten.
[0037] Die Abkantungen 120, 122 sind vorzugsweise rund ausgebildet und an den Durchmesser
der horizontalen Gitterstäbe 11.2 angepasst, um einen guten Halt an diesen zu ermöglichen.
Der innere Biegeradius der beiden Abkantungen 120, 122 entspricht dem halben Außendurchmesser
der horizontalen Gittermattenstäbe 112. Der Abstand zwischen den beiden Abkantungen
120, 122 entspricht dem Abstand und Querschnitt zweier benachbarter horizontaler Gittermattenstäbe
112a, 112b. Die eine Abkantung 120 ist etwas mehr als 90° umgebogen. Diese Abkantung
120 geht in die Lasche 126 über. Die andere Abkantung 122 ist U-förmig um ca. 180°
umgebogen und bildet einen Hohlraum zur Aufnahme des horizontalen Gittermattenstabs
112a.
[0038] Zur Montage des Detektionskabels 116 wird das Abdeckblech 118 mit der U-förmigen
180°-Abkantung 122 an dem horizontalen Gitterstab 112a befestigt. Dazu wird der horizontale
Gitterstab 112a in die Abkantung 122 gedrückt, bzw. die Abkantung 122 auf den horizontale
Gitterstab 112a aufgeschoben, wobei die mit dem horizontalen Gitterstab 112a verbundenen
vertikalen Gitterstäbe 110 in den Ausnehmungen 128 verlaufen. Wenn das Abdeckblech
118 an dem horizontalen Gitterstab 112a eingehängt ist, wird das Detektionskabel 116
auf das Abdeckblech 118 und den horizontalen Gitterstab 112a gelegt, an dem das Abdeckblech
118 eingehängt ist. Wenn das Abdeckblech 118 daraufhin so gehalten wird, dass die
90°-Abkantung 120 mit der sich anschließenden Lasche 126 gleich hoch oder höher angeordnet
ist, wird das Detektionskabel 116 gegen ein Herabfallen während der weiteren Montageschritte
gesichert. Um das Abdeckblech 116 an dem Zaunelement zu fixieren, wird nun die von
der 90°-Abkantung abstehende Lasche 126 durch Schwenkbewegung des Abdeckblechs 118
um den unteren horizontalen Gitterstab 112a über den benachbarten horizontalen Gitterstab
112b gedrückt, wofür die Lasche 126 etwas aufgeweitet werden muss. Nachdem die Lasche
126 über den oberen horizontalen Gittermattenstab 112b geschoben ist, wird das Abdeckblech
118 durch die Federwirkung der Lasche 126 an dem oberen horizontalen Gitterstab 112b
gehalten. Die Lasche 126 ist mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden, einwärts
gewölbten Sicke 130 ausgebildet, um die Federwirkung zu unterstützen. Durch die Sicke
130 kann die Lasche 126 außerdem auch leichter auf den oberen horizontalen Gitterstab
112b aufgeschoben werden, da die äußere Hälfte der Lasche 126 im Querschnitt nach
außen weist. Ebenfalls zur Unterstützung der Federwirkung und zur Versteifung des
Profils ist die Flanke 124 mit einer Sicke 132 ausgebildet.
[0039] Während der Schwenkbewegung wird das Detektionskabel 116 von der Flanke 124 des Abdeckblechs
118 mitgenommen und gegen die vertikalen Gitterstäbe 110 gedrückt, so dass das Detektionskabel
116 in Abhängigkeit des Abstands der vertikalen Gittermattenstäbe 110 mit definierter
Klemmkraft wenigstens punktuell an der Gittermatte gehalten wird.
[0040] Anschließend wird die Lasche 126 nach unten umgebogen, so dass das Abdeckblech 118
ein Profil bildet, das in montiertem Zustand zwei benachbarte horizontale Gittermattenstäbe
112a, 112b umgreift und einen Hohlraum zur Aufnahme des Detektionskabels 116 bildet.
Durch das Umbiegen der Lasche 126 ist das Abdeckblech 118 dauerhaft an dem Zaunelement
befestigt. Durch die Federwirkung der Sicke 132 wird das Detektionskabel 116 zuverlässig
und mit einem bestimmten Mindestdruck gegen die vertikalen Gittermattenstäbe 110 gedrückt,
wobei die Schwingungen übertragende Anlage des Detektionskabels 116 an dem Zaunelement
ausreichend sein kann.
[0041] Um eine Manipulation oder Beschädigung des Kabels 116 zu verhindern, ist der Abstand
zwischen der Lasche 126 und der unteren Abkantung 122 in umgebogenem Zustand kleiner
als der Durchmesser des Detektionskabels 116. Die maximale Länge der Lasche 126 ist
dabei durch den Schwenkvorgang bestimmt, da während diesem die Lasche 126 zwischen
dem benachbarten horizontalen Gittermattenstab 112b und dem darüber befindlichen horizontalen
Gittermattenstab 112c hindurch bewegt wird. Wenn die Lasche 126 zu lang ist, stößt
sie an dem darüber befindlichen horizontalen Gittermattenstab 112c an.
[0042] Bezogen auf die Länge der Gittermatten oder Zaunsegmente kann das Abdeckblech 118
aus einzelnen Segmenten oder aus einem längeren Stück bestehen. Da das Abdeckblech
118 an fertigen Gittermatten befestigt wird, eignet es sich auch für eine einfache
und kostengünstige Nachrüstung bestehender Zäune.
1. Befestigungsvorrichtung für die Montage eines Detektionskabels (16; 116) an einem
Sicherheitszaun mit Zaunpfosten und flächigen Zaunelementen, bestehend aus Gittermatten
mit horizontalen (12, 14; 13; 112a, 112b, 112c) und vertikalen Gittermattenstäben
(10; 110), mittels wenigstens eines sich in Längsrichtung des Zaunes erstreckenden
Führungsprofils (18; 118), das mit einer Innenwand gegen das Detektionskabel (16;
116) anpressbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsprofil (18; 118) wenigstens einen horizontalen Gittermattenstab (12,
14; 13; 112a, 112b, 112c) zumindest teilweise umgreift und durch ein oder mehrere
Klemmelemente (20; 24; 118) an mindestens einem flächigen Zaunelement mit solcher
Spannung festlegbar ist, dass das Detektionskabel (16; 116) mit einem bestimmten Mindestdruck
zwischen dem Führungsprofil (18; 118) und wenigstens einem Gittermattenstab (12, 14;
13; 110, 112a, 112b, 112c) einklemmbar ist.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsprofil (18) im Querschnitt im wesentlichen U-förmig ist und an seiner
offenen Seite auf einen horizontalen Gittermattenstab (12; 13) aufschiebbar ist, und
dass die Klemmelemente Klammern (20; 24) sind, mit denen das Detektionskabel (16)
wenigstens punktuell mit dem bestimmten Mindestdruck zwischen dem Führungsprofil (18)
und dem darin eingeführten horizontalen Gittermattenstab (12; 13) einklemmbar ist.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (20) im montierten Zustand einen geschlitzten Ring mit sich überlappenden
freien Enden (20) bilden, der das Führungsprofil (18) und den darin eingeführten Gittermattenstab
(12; 13) umgibt.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (20) als soweit offene, polygonale Ringe vorgeformt sind, dass sie über
das auf einen Gittermattenstab (12; 13) aufgeschobene Führungsprofil (18) und ggf.
einen weiteren Gittermattenstab (14) steckbar und mittels einer Zange zu einem geschlossenen
Ring mit überlappenden freien Enden (22) plastisch verformbar sind.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (20) derart vorgeformt sind, dass sie beim ringförmigen Schließen um
das Führungsprofil (18) an dessen drei Außenflächen anlegbar sind und auch nach einem
Zurückfedern in Öffnungsrichtung die freien Enden (22) noch überlappen.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die überlappenden freien Enden (22) der Klammern (20) im montierten Zustand im Überlappungsbereich
so kurz sind, dass sie bei Blickrichtung längs des Führungsprofils (18) nur maximal
1 mm über das jeweils andere freie Ende (22) vorstehen.
7. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (24) im montierten Zustand einen offenen Ring bilden, dessen eines freies
Ende einen horizontalen Gittermattenstab (12; 13) und dessen anderes freies Ende das
Führungsprofil (18) teilweise umgreift.
8. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (24) jeweils nur die Ober-oder Unterseite und die gegenüberliegenden
Außenseiten sowie einen kleinen Teil der Unter- bzw. Oberseite des Gittermattenstabs
(13; 14) und des Führungsprofils (18) umgreifen.
9. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammern (24) aus Federstahl bestehen und bei der Montage gegen ihre Federkraft
aufspreizbar sind, um sie auf das Führungsprofil (18) und einen Gittermattenstab (13;
14) aufzusetzen.
10. Befestigungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände des U-förmigen Führungsprofils zu dessen Öffnung hin konvergieren.
11. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsprofil ein Abdeckblech (118) ist, das im montierten Zustand im Querschnitt
zwei benachbarte horizontale Gittermattenstäbe (112a, 112b) teilweise umgreifende
Abkantungen (120, 122) aufweist, zwischen denen sich auf der einen Seite eine Längsflanke
(124) erstreckt, während sich auf der anderen Seite an die eine Abkantung (120) eine
bei der Montage umzubiegende, als Klemmelement dienende Lasche (126) anschließt, nach
deren Umbiegen das Detektionskabel (116) zwischen der Längsflanke (124) des Abdeckblechs
(118) und senkrechten Gittermattenstäben (110) geklemmt gehalten ist.
12. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Biegeradius der beiden Abkantungen (120, 122) dem halben Außendurchmesser
der horizontalen Gittermattenstäbe (112a, 112b) und der Abstand zwischen den beiden
Abkantungen (120, 122) dem Abstand und Querschnitt zweier benachbarter horizontaler
Gittermattenstäbe (112a, 112b) entspricht, und dass im montierten Zustand der Abstand
zwischen dem freien Laschenende und der gegenüberliegenden Abkantung (122) kleiner
als der Durchmesser des Detektionskabels (116) ist.
13. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsflanke (124) des Abdeckblechs (118) mit einer sich in Längsrichtung erstreckenden,
einwärts gewölbten Sicke (132) geformt ist.