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EP 1 862 674 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.02.2017 Patentblatt 2017/06 |
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Anmeldetag: 16.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kreiselpumpe
Centrifugal pump
Pompe centrifuge
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
30.05.2006 DE 102006024997
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.12.2007 Patentblatt 2007/49 |
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Patentinhaber: WILO SE |
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44263 Dortmund (DE) |
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Erfinder: |
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- Le Mée, Anthony
53000 Laval (FR)
- Rousseau, Xavier
53200 Chateau Gontier (FR)
- Ciron, Maurice
53260 Entrammes (FR)
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Vertreter: Cohausz Hannig Borkowski Wißgott |
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Patent- und Rechtsanwaltskanzlei
Schumannstrasse 97-99 40237 Düsseldorf 40237 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 19 613 486 FR-A- 2 697 598 US-A- 5 577 886
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FR-A- 972 528 US-A- 3 893 785 US-A- 5 618 168
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mit einem Pumpengehäuse, in dessen Pumpenraum
auf einer Welle ein Pumpenlaufrad gelagert ist, das eine zentrale Ansaugöffnung mit
einem vorstehenden buchsenförmigen koaxialen Rand aufweist, der in einem Saugring
abdichtend einliegt, der die im Pumpengehäuse angeordnete Saugöffnung umgibt, aus
der das Laufrad die zu fördernde Flüssigkeit ansaugt, wobei der Saugring einen U-förmigen
Querschitt aufweist. Eine solche Pumpe ist aus der
US-A-5 618 168 bekannt.
[0002] Bei Kreiselpumpen ist dafür zu sorgen, dass eine ausreichende Abdichtung zwischen
dem Pumpenraum und der vom Gehäuse gebildeten Saugöffnung besteht, um eine Rückströmung
der zu pumpenden Flüssigkeit zu verhindern. Hierzu ist es aus der
US 3,893,785 und der
FR-A-2697598 bekannt, die Saugöffnung des Gehäuses mit einem Saugring auszustatten, an oder in
dem der buchsenförmige Rand der zentralen Ansaugöffnung des Laufrades dichtend anliegt.
Dieser bekannte Saugring lässt aber immer nur einen bestimmten entsprechenden Durchmesser
des buchsenförmigen Randes und damit nur ein bestimmtes Laufrad zu.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kreiselpumpe der eingangs genannten Art so zu
verbessern, dass bei gleichem Saugring unterschiedliche Laufräder mit unterschiedlich
großer Ansaugöffnung verwendbar sind.
[0004] Diese Aufgabe wird erfingdungsgemäß dadurch gelöst, dass die innere radiale Breite
des Saugrings mindestens einem Viertel insbesondere einem Drittel des Innendurchmessers
der Saugöffnung beträgt.
[0005] Ein solcher Saugring weist eine verhältnismäßig große innere radiale Breite auf,
so dass unterschiedliche Laufräder mit unterschiedlich großen Ansaugöffnungen einsetzbar
sind. Somit ist es nicht mehr erforderlich, zu jedem Laufrad mit jeweiligem Ansaugöffnungsdurchmesser
ein jeweils dazugehöriges Gehäuse mit dazu abgestimmtem Saugring herzustellen. Vielmehr
können in ein und demselben Pumpengehäuse Laufräder mit verschieden großen Ansaugöffnungen
verwendet werden.
[0006] Die erfindungsgemäße Lösung hat hierbei den Vorteil, dass auch noch nachträglich
nach Einbau der Pumpe ein Laufrad mit größerer oder kleinerer Ansaugöffnung eingebaut
werden kann, ohne das Pumpengehäuse verändern zu müssen, so dass bei einem Austausch
das Pumpengehäuse unverändert in der Leitung eingebaut bleiben kann. Der erfindungsgemäße
Saugring des Pumpengehäuses kann damit verschiedene Laufräder aufnehmen, ohne das
Pumpengehäuse ausbauen zu müssen.
[0007] Darüber hinaus ist diese Lösung in Konstruktion, Herstellung und Montage einfach
und preiswert.
[0008] Von Bedeutung ist, dass der vom Saugring gebildete Zwischenraum zum Laufrad hin geöffnet
ist.
[0009] Hierbei kann der außen liegende Schenkel des U-förmigen Querschnitts eine Höhe aufweisen,
die weniger als die Hälfte der Höhe des innen liegenden Schenkels beträgt. Auch wird
vorgeschlagen, dass die Saugöffnung des Gehäuses von der Innenöffnung des Saugrings
gebildet ist.
[0010] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen in axialen Schnitten
jeweils im Ausschnitt dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- ein Pumpengehäuse mit einem Laufrad mit einer Ansaugöffnung kleinerem Durchmessers
und
- Fig. 2
- ein Pumpengehäuse mit einem Laufrad mit größerer Ansaugöffnung.
[0011] Die Kreiselpumpe weist ein Gehäuse 1 mit einem Pumpenraum 2 auf, in dem ein Laufrad
3 auf einer Welle 4 befestigt ist. Die Welle 4 wird durch einen nicht dargestellten
Elektromotor angetrieben.
[0012] Das Laufrad 3 fördert mit Schaufeln 5 über einen schneckenförmigen Pumpenraumbereich
in einen nicht dargestellten Druckstutzen. Das Laufrad 3 saugt hierbei über eine zentrale
Ansaugöffnung 6 die Flüssigkeit aus einer Saugöffnung 7, die in der Wandung des Gehäuses
1 angeordnet ist, und die ihre Flüssigkeit über einen Kanal 8 von einem nicht dargestellten
Ansaugstutzen erhält.
[0013] Die Saugöffnung 7 ist von einem Saugring (Hohlring) 9 koaxial umgeben, der einen
U-förmigen Querschnitt aufweist, wobei der Zwischenraum 10 zwischen den Schenkeln
11, 12 zum Laufrad 3 hin geöffnet ist. Die Ansaugöffnung 6 des Laufrads 3 ist von
einem buchsenförmigen koaxialen Rand 13 gebildet, der in dem Zwischenraum 10 des Saugrings
9 abdichtend hineinragt.
[0014] Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 weist das Laufrad 3 eine Ansaugöffnung 6 mit verhältnismäßig
geringem Innendurchmesser I auf, so dass die Innenseite des buchsenförmigen Randes
13 an der Innenseite des inneren Schenkels 11 anliegt oder zumindest nahe ist. Im
Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist dagegen im selben Gehäuse 1 ein Laufrad 3 mit
einer Ansaugöffnung 6 größeren Durchmessers als im ersten Ausführungsbeispiel montiert,
so dass der buchsenförmige Rand 13 näher zum Schenkel 12 des Saugrings 9 liegt. Somit
können bei gleichem Gehäuse mit gleichem Saugring Laufräder mit unterschiedlich großer
Ansaugöffnung montiert werden.
[0015] Um mit einem einzigen Pumpengehäuse 1 Laufräder 3 mit unterschiedlich großer Ansaugöffnung
6 montieren zu können, weist die innere radiale Breite B des Saugrings 9 mindestens
ein Viertel insbesondere mindestens ein Drittel des Innendurchmessers I der Saugöffnung
7 des Gehäuses 1 auf, wobei die Saugöffnung 7 von der Innenöffnung des Saugrings 9
gebildet ist.
[0016] Die Schenkel 11 und 12 des Saugrings 9 können die gleiche Höhe besitzen. Im Ausführungsbeispiel
weist aber der innere Schenkel 11, der die Saugöffnung 7 bildet, eine größere Höhe
auf, insbesondere mehr als die doppelte Höhe als die Höhe H2 des äußeren Schenkels
12.
1. Kreiselpumpe mit einem Pumpengehäuse (1), in dessen Pumpenraum (2) auf einer Welle
(4) ein Pumpenlaufrad (3) gelagert ist, das eine zentrale Ansaugöffnung (6) mit einem
vorstehenden buchsenförmigen koaxialen Rand (13) aufweist, der in einem Saugring (9)
abdichtend einliegt, der die im Pumpengehäuse (1) angeordnete Saugöffnung (7) umgibt,
aus der das Laufrad (3) die zu fördernde Flüssigkeit ansaugt, wobei der Saugring (9)
einen U-förmigen Querschnitt aufweist dadurch gekennzeichnet, dass die innere radiale Breite (B) des Saugrings (9) mindestens einem Viertel insbesondere
einem Drittel des Innendurchmessers (I) der Saugöffnung (7) beträgt.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Saugring (9) gebildete Zwischenraum (10) zum Laufrad (3) hin geöffnet ist.
3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der außen liegende Schenkel (12) des U-förmigen Querschnitts eine Höhe (H2) aufweist,
die weniger als die Hälfte der Höhe (H1) des innen liegenden Schenkels (11) beträgt.
4. Pumpe nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugöffnung (7) des Gehäuses (1) von der Innenöffnung des Saugrings (9) gebildet
ist.
1. Centrifugal pump having a pump housing (1), in the pump space (2) of which a pump
impeller (3) is mounted on a shaft (4), which pump impeller (3) has a central intake
opening (6) with a projecting bush-shaped coaxial edge (13) which lies in a sealing
manner in a suction ring (9) which surrounds the suction opening (7) which is arranged
in the pump housing (1) and from which the impeller (3) sucks in the liquid to be
conveyed, the suction ring (9) having a U-shaped cross section, characterized in that the inner radial width (B) of the suction ring (9) is at least one quarter, in particular
one third, of the internal diameter (I) of the suction opening (7).
2. Centrifugal pump according to Claim 1, characterized in that the intermediate space (10) which is formed by the suction ring (9) is open towards
the impeller (3).
3. Pump according to Claim 1 or 2, characterized in that the outer limb (12) of the U-shaped cross section has a height (H2) which is less
than half the height (H1) of the inner limb (11).
4. Pump according to one of the preceding claims, characterized in that the suction opening (7) of the housing (1) is formed by the inner opening of the
suction ring (9).
1. Pompe centrifuge comprenant un carter de pompe (1) dans l'espace de pompe (2) duquel
un rotor de pompe (3) est supporté sur un arbre (4), le rotor de pompe présentant
une ouverture d'aspiration centrale (6) avec un bord coaxial saillant en forme de
douille (13) qui s'insère hermétiquement dans une bague d'aspiration (9) qui entoure
l'ouverture d'aspiration (7) disposée dans le carter de pompe (1) depuis laquelle
le rotor (3) aspire le fluide à refouler, la bague d'aspiration (9) présentant une
section transversale en forme de U, caractérisée en ce que la largeur radiale intérieure (B) de la bague d'aspiration (9) représente au moins
un quart, en particulier un tiers, du diamètre intérieur (I) de l'ouverture d'aspiration
(7).
2. Pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'espace intermédiaire (10) formé par la bague d'aspiration (9) est ouvert vers le
rotor (3).
3. Pompe selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la branche située à l'extérieur (12) de la section transversale en forme de U présente
une hauteur (H2) qui est inférieure à la moitié de la hauteur (H1) de la branche située
à l'intérieur (11).
4. Pompe selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'ouverture d'aspiration (7) du carter (1) est formée par l'ouverture intérieure
de la bague d'aspiration (9).

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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