| (19) |
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(11) |
EP 1 863 985 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.2014 Patentblatt 2014/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.12.2005 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2005/013807 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/094547 (14.09.2006 Gazette 2006/37) |
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| (54) |
SCHALUNGSSYSTEM
FORMWORK SYSTEM
SYSTEME DE COFFRAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
11.03.2005 DE 202005003979 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.12.2007 Patentblatt 2007/50 |
| (73) |
Patentinhaber: B.T. Innovation GmbH |
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39108 Magdeburg (DE) |
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Erfinder: |
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- VON LIMBURG, Felix
39108 Magdeburg (DE)
- SCHREYER, Bernd
68809 Neulussheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Grünecker, Kinkeldey,
Stockmair & Schwanhäusser |
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Leopoldstrasse 4 80802 München 80802 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 075 917 DE-A1- 2 907 508 DE-U1- 29 707 436
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WO-A-02/079595 DE-A1- 19 961 062 US-A- 5 096 155
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schalungssystem mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1.
[0002] Ein gattungsgemäßes Schalungssystem ist bekannt, (vgl.
WO 02/079595), bei welchem ein mit dem Schalungsträger beweglich koppelbarer Magnetkörper im Koppelungszustand
um eine Schwenkachse zwischen einer angehobenen Stellung und einer aufgesetzten Stellung
verschwenkbar ist.
[0003] Bei derartige Schalungssysteme ergibt sich das Problem, dass durch die Schwenkbewegung
der Magnetkörper von der angehobenen Stellung in die aufgesetzte Stellung oft nicht
unerhebliche Kräfte mit Kraftanteilen in der Ebene der Schalungsunterlage auftreten,
welche die bereits platzierten und genau zueinander ausgerichteten Schalungselemente
bzw. Schalungsträger verschieben oder verdrehen, so dass eine präzise Positionierung
der Schalungsträger zueinander erschwert wird.
[0004] Um die aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile zu beseitigen, stellt die Erfindung
ein Schalungssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0005] Die Magnetvorrichtung ist mit dem Schalungsträger gattungsgemäß beweglich gekoppelt,
erfindungsgemäß aber auch gleichzeitig gegenüber dem Schalungsträger verschieblich.
Dies hat den Vorteil, dass der Magnetkörper zusammen mit Schalungsträger verschieblich
ist zunächst präzise platziert werden kann, da der Magnetkörper und der Schalungsträger
gekoppelt sind, der Magnetkörper aber auch zusätzlich zwischen der angehobenen Stel-lung
und der aufgesetzten Stellung in einer im Wesentlichen translatorischen Bewegung bei
Vermeidung einer Verschwenkung überführt werden kann. Dabei können Kräfte mit Kraftanteilen
in der Ebene der Schalungsunterlage weitgehend vermieden werden, welche die bereits
platzierten und genau zueinander ausgerichteten Schalungselemente bzw. Schalungsträger
verschieben oder verdrehen können. Mit dem erfindungsgemäßen Schalungssystem kann
ein Schalungsteil einfacher und präziser positioniert werden, als es der Stand der
Technik erlaubt.
[0006] Um ein Schalungssystem nach dem Prinzip eines Baukastens zu schaffen, bei dem die
Magnetvorrichtungen und Schalungsträger austauschbar sind, ist es von besonderem Vorteil,
wenn die Magnetvorrichtung und der Schalungsträger lösbar miteinander gekoppelt sind.
[0007] Die mechanische Umsetzung einer Führungseinrichtung zum Überführen des Magnetkörpers
zwischen der angehobenen Stellung und der abgesenkten Stellung gestaltet sich als
besonders einfach, wenn der Magnetkörper in einer im Wesentlichen linearen Bewegung
zwischen der angehobenen Stellung und der abgesenkten Stellung überführbar ist.
[0008] Die Querkräfte, die parallel zur Schalungsunterlage wirken und eine Verschiebung
oder Verdrehung der bereits platzierten und ausgerichteten Schalungsträger verursachen
könnten, können fast vollständig unterbunden werden, wenn die Bewegungsrichtung der
linearen Überführungsbewegung im Wesentlichen senkrecht zur Schalungsunterlage verläuft.
[0009] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfasst das Schalungssystem zumindest
eine Führungseinrichtung mit zumindest einem Führungsabschnitt und zumindest einem
Aufnahmeabschnitt, wobei sich der Führungsabschnitt mit dem Aufnahmeabschnitt vorzugsweise
lösbar in Eingriff bringbar ist. Eine derartige Führungseinrichtung lässt sich mit
geringem Fertigungsaufwand besonders einfach und kostengünstig herstellen, wobei eine
leicht lösbare aber dennoch stabile Koppelung zwischen dem Magnetkörper und dem Schalungsträger
bewerkstelligt werden kann.
[0010] Um ein Eindringen von Beton in einen Spalt zwischen einem Schalungsteil und der Schalungsunterlage
beim Füllen der Schalung mit Beton zu vermeiden, erweist es sich als hilfreich, wenn
die Magnetvorrichtung in der abgesenkten Stellung des Magnetkörpers eine Kraft auf
den Schalungsträger ausübt, um diesen gegen die Schalungsunterlage zu drücken. Dabei
wird auch ein von dem Schalungsträger getragenes Schalungsteil fest gegen die Schalungsunterlage
gedrückt, wodurch sich die Größe eines Spalts zwischen den Berührungsflächen des Schalungsteils
und der Schalungsunterlage verringern lässt.
[0011] Die Haltekraft des Magnetkörpers lässt sich besonders gut auf den Schalungsträger
übertragen, wenn der Führungsabschnitt fest mit dem Magnetkörper verbunden ist.
[0012] Eine stabile Koppelung der Magnetvorrichtung an den Schalungsträger und eine besonders
gleichmäßige Führung lässt sich dadurch bewerkstelligen, dass die Führungseinrichtung
zumindest zwei Führungsabschnitte umfasst, welche von unterschiedlichen Seiten des
Magnetkörpers im Wesentlichen auf einer Achse liegend hervorstehen.
[0013] In einem bevorzugten weil besonders einfach herzustellenden Ausführungsbeispiel der
Erfindung umfasst der Aufnahmeabschnitt eine vorzugsweise längliche Nut und der Führungsabschnitt
umfasst einen Vorsprung, der in die Nut hineinragt.
[0014] Eine leicht lösbare Koppelung der Magnetvorrichtung an den Schalungsträger lässt
sich dadurch bewerkstelligen, dass die Nut zu einem Ende hin offen ist.
[0015] Eine stabile Koppelung der Magnetvorrichtung an den Schalungsträger und eine besonders
gleichmäßige Führung lässt sich auch dadurch bewerkstelligen, dass der Schalungsträger
zumindest zwei Aufnahmeabschnitte umfasst, welche in Längsrichtung des Schalungsträgers
voneinander beabstandet angeordnet sind.
[0016] Ein wesentlicher Aspekt der Erfindung ist ein für das erfindungsgemäße Schalungssystem
geeigneter Schalungsträger von besonders stabiler Bauart, welcher ein längliches Profil
mit einem im Wesentlichen C-förmigen Querschnitt umfasst, wobei das Profil einen Rücken
und zwei vom Rücken im Wesentlichen senkrecht hervorstehende Schenkel aufweist. Der
Schalungsträger dieser Gestalt kann auch unabhängig von dem erfindungsgemäßen Schalungssystem
zum Einsatz kommen.
[0017] Bei einer besonders biegefesten und verwindungssteifen Ausführung des Schalungsträgers
umfasst der Schalungsträgers zumindest ein im Wesentlichen flächiges Versteifungselement,
welches sich im Wesentlichen senkrecht zum Rücken und / oder senkrecht zu den Schenkeln
des C-Profils erstreckt. Dieser besonders biegefeste und verwindungssteife Schalungsträger
zeichnet sich darüber hinaus auch durch geringes Gewicht und geringe Herstellungskosten
aus.
[0018] Die Steifigkeit und Stabilität des Schalungsträgers kann weiter erhöht werden, wenn
das Versteifungselement die Schenkel des Profils miteinander verbindet.
[0019] Die Steifigkeit und Stabilität des Schalungsträgers kann noch erhöht werden, dass
das Versteifungselement den Rücken des Profils mit zumindest einem der Schenkel verbindet.
[0020] Um die Befestigung eines Schalungsteils am Schalungsträger zu vereinfachen, ist es
von Vorteil, wenn der Schalungsträger am Rücken des Profils im Bereich zwischen zwei
Versteifungselementen zumindest einen Durchbruch aufweist.
[0021] Die Anzahl der erforderlichen Bauteile des Schalungsträgers, folglich auch dessen
Gewicht und Fertigungsaufwand, kann dadurch verringert werden, dass das Versteifungselement
als Aufnahmeabschnitt ausgebildet ist.
[0022] In einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung sind die Schenkel des Profils
unterschiedlich lang. Ein Schalungsträger mit derartiger Gestalt bietet bei minimalem
Gewicht den Vorteil einer optimalen Kraftverteilung, wenn beim Befüllen der Schalungsform
mit Beton die Gewichtskraft des flüssigen Betons auf die Schalungen bzw. Schalungsträger
wirkt.
[0023] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Schalungsträger
als Schalung ausgebildet und umfasst zumindest eine Schalungsfläche.
[0024] In einem bevorzugten Schalungssystem, welches dem Anwender neben den bereits genannten
Vorteilen den Vorteil großer Flexibilität durch Bereitstellung einer Vielzahl von
Verstellmöglichkeiten für die Magnetvorrichtung bietet, weist der Schalungsträger
mindestens drei Aufnahmeabschnitte auf, die vorzugsweise in Längsrichtung des Schalungsträgers
in etwa gleichmäßig voneinander beabstandet sind. In der Erfindung weist die Führungseinrichtung
eine Kulissenführung auf, in welcher der Führungsabschnitt gleitend führbar ist.
[0025] Um beim Überführen des Magnetkörpers zwischen den angehobenen und abgesenkten Stellungen
das Auftreten von Kräften weitestgehend zu unterbinden, die eine ungewollte Verschiebung
oder Verdrehung eines bereits platzierten Schalungsträgers auf der Schalungsunterlage
bewirken könnten, ist es von besonderem Vorteil, wenn eine Führungsrichtung der Kulissenführung
in etwa senkrecht zur Längsrichtung des Schalungsträgers verläuft.
[0026] Vorzugsweise erstreckt sich die Kulissenführung dabei über eine Länge, die in etwa
dem halben Abstand der Schenkel des C-Profils entspricht.
[0027] Die wesentlichen Merkmale und bevorzugten Ausführungen der Erfindung werden nachstehend
mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0028]
- Fig. 1a
- zeigt einen Schalungsträger für das erfindungsgemäße Schalungssystem in einer ersten
Ausführungsform mit einem im Querschnitt C-förmigen Profilkörper.
- Fig. 1b
- zeigt eine Seitenansicht des Schalungsträgers aus Figur 1 a.
- Fig. 1c
- zeigt einen Schnitt A-A des Schalungsträgers aus Figur 1 b.
- Fig. 1d
- zeigt einen Schnitt B-B des Schalungsträgers aus Figur 1 b.
- Fig. 2a
- zeigt einen als Befestigungswinkel ausgeführten Schalungsträger einer zweiten Ausführungsform
für das erfindungsgemäße Schalungssystem, mit einem Zwischenstück und einem Schalungsteil.
- Fig. 2b
- zeigt eine Vorderansicht des Befestigungswinkels aus Figur 2a.
- Fig. 2c
- zeigt eine Seitenansicht des Befestigungswinkels aus Figur 2a.
- Fig. 2d
- zeigt eine Draufsicht auf den Befestigungswinkel aus Figur 2a.
- Fig. 3a
- zeigt eine Magnetvorrichtung für das erfindungsgemäße Schalungssystem in einer Gesamtansicht.
- Fig. 3b
- zeigt eine Vorderansicht der Magnetvorrichtung in einer angehobenen Stellung.
- Fig. 3c
- zeigt eine Schnittansicht der Magnetvorrichtung aus Figur 3b.
- Fig. 3d
- zeigt eine Vorderansicht der Magnetvorrichtung in abgesenkter Stellung.
- Fig. 3e
- zeigt eine Schnittansicht der Magnetvorrichtung aus Figur 3d.
- Fig. 3f
- zeigt eine vergrößerte Detailansicht der Magnetvorrichtung aus Figur 3c.
- Fig. 3g
- zeigt eine vergrößerte Detailansicht der Magnetvorrichtung aus Figur 3e.
- Fig. 4a
- zeigt das erfindungsgemäße Schalungssystem mit der Magnetvorrichtung und dem Schalungsträger
des ersten Ausführungsbeispiels im entkoppelten Zustand.
- Fig. 4b
- zeigt das Schalungssystem aus Figur 4a in einer Gesamtansicht.
- Fig. 4c
- zeigt das erfindungsgemäße Schalungssystem mit der Magnetvorrichtung und dem Schalungsträger
des ersten Ausführungsbeispiels im gekoppelten Zustand, wobei sich die Magnetvorrichtung
in angehobener Stellung befindet.
- Fig. 4d
- zeigt das Schalungssystem aus Figur 4c in einer Gesamtansicht.
- Fig. 4e
- zeigt das erfindungsgemäße Schalungssystem mit der Magnetvorrichtung und dem Schalungsträger
des ersten Ausführungsbeispiels im gekoppelten Zustand, wobei sich die Magnetvorrichtung
in abgesenkter Stellung befindet.
- Fig. 4f
- zeigt das Schalungssystem aus Figur 4e in einer Gesamtansicht.
- Fig. 5a
- zeigt das erfindungsgemäße Schalungssystem mit der Magnetvorrichtung und dem als Befestigungswinkel
ausgeführten Schalungsträger des zweiten Ausführungsbeispiels im entkoppelten Zustand.
- Fig. 5b
- zeigt das Schalungssystem aus Figur 5a in einer Gesamtansicht.
- Fig. 5c
- zeigt das erfindungsgemäße Schalungssystem mit der Magnetvorrichtung und dem als Befestigungswinkel
ausgeführten Schalungsträger des zweiten Ausführungsbeispiels im gekoppelten Zustand,
wobei sich der Magnetkörper in angehobener Stellung befindet.
- Fig. 5d
- zeigt das Schalungssystem aus Figur 5c in einer Gesamtansicht.
- Fig. 5e
- zeigt das erfindungsgemäße Schalungssystem mit der Magnetvorrichtung und dem als Befestigungswinkel
ausgeführten Schalungsträger des zweiten Ausführungsbeispiels im gekoppelten Zustand,
wobei sich die Magnetvorrichtung in abgesenkter Stellung befindet.
- Fig. 5f
- zeigt das Schalungssystem aus Figur 5e in einer Gesamtansicht.
Detaillierte Beschreibung der Zeichnungen
[0029] In der nachfolgenden Beschreibung werden positionsangebende Begriffe wie "oben",
"unten", "links", "rechts" oder dergleichen verwendet, die dem besseren Verständnis
der Erfindungsbeschreibung dienen. Diese positionsangebenden Bezeichnungen sind jeweils
nur im Bezug auf die jeweilige Darstellung der Zeichnung zu verstehen und haben darüber
hinaus keinen bindenden Charakter.
[0030] Die Erfindung betrifft ein insbesondere in den Figuren 4a bis 4f und 5a bis 5f dargestelltes
Schalungssystem 1 mit einem Schalungsträger 2 zum Tragen eines Schalungsteils 10,
und einer mit dem Schalungsträger 2 beweglich koppelbaren Magnetvorrichtung 3 zum
Fixieren der Position des Schalungsträgers 2 auf einer Schalungsunterlage 4, wobei
die Magnetvorrichtung 3 einen Magnetkörper 30 aufweist, der zwischen einer in den
Figuren 4c, 4d bzw. 5c, 5d dargestellten, angehobenen Stellung, in welcher der Schalungsträger
2 gemeinsam mit der Magnetvorrichtung 3 gegenüber der Schalungsunterlage 4 verschieblich
ist, und einer in den Figuren 4e, 4f bzw. 5e, 5f dargestellten, abgesenkten Stellung,
in welcher das Schalungssystem 1 gegenüber der Schalungsunterlage 4 magnetisch festgelegt
ist, überführbar ist. Zum Überführen des Magnetkörpers 30 bzw. der Magnetvorrichtung
3 zwischen der angehobenen Stellung und der abgesenkten Stellung ist die Magnetvorrichtung
3 gegenüber dem Schalungsträger 2 verschieblich. Die angenobene Stellung des Magnetkörpers
30 bzw. der Magnetvorrichtung 3 in einem mit dem Schalungsträger 2 gekoppelten Zustand
ist insbesondere in den Figuren 4c, 4d sowie 5c und 5d dargestellt. Die abgesenkte
Stellung des Magnetkörpers 30 bzw. der Magnetvorrichtung 3 in einem mit dem Schalungsträger
2 gekoppelten Zustand ist insbesondere in den Figuren 4e, 4f sowie 5e und 5f dargestellt.
[0031] Nachstehend werden die wesentlichen Merkmale des Schalungsträgers 2 eines ersten
Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Figuren 1a bis 1d erläutert.
[0032] Figur 1 a zeigt eine Gesamtansicht des Schalungsträgers 2 des ersten Ausführungsbeispiels
in einer Gesamtansicht. Der Schalungsträger 2 des ersten Ausführungsbeispiels umfasst
einen länglichen, im Querschnitt im Wesentlichen C-förmigen Profilkörper 20 mit einem
oberen Schenkel 21, einem unteren Schenkel 22 und einem die Schenkel 21, 22 verbindenden
Rücken 23. Die oberen und unteren Schenkel 21, 22 stehen jeweils senkrecht vom Rücken
23 des C-Profils 20 ab, wie in den Schnittansichten der Figuren 1c und 1d dargestellt
ist, wobei die Schenkel 21, 22 unterschiedlich lang sind und der obere Schenkel 21
länger ist bzw. weiter vom Rücken 23 absteht als der untere Schenkel 22. Der C-förmige
Profilkörper 20 kann eine im Wesentlichen beliebige Länge aufweisen. In das C-Profil
20 sind, wie in den Figuren 1a, 1c und 1d besonders anschaulich dargestellt ist, zwischen
den Schenkeln 21, 22 jeweils identische, flächige Versteifungselemente 25 in gleichmäßigem
Abstand voneinander eingeschweißt. Diese flächigen Versteifungselemente 25 sind vorzugsweise
aus einem Blech in der in den Figuren 1 a bis 1 d dargestellten Form freigeschnitten
oder herausgestanzt. Diese in das C-Profil 20 eingeschweißten, flächigen Versteifungselemente
25 dienen gleichzeitig der Versteifung des Schalungsträgers 2 und der Aufnahme bzw.
der Ankoppelung von Führungsabschnitten 36 der Magnetvorrichtung 3 und werden nachstehend
im Zusammenhang mit dem Schalungsträger 20 des ersten Ausführungsbeispiels auch als
Aufnahmeabschnitte 25 bezeichnet. D.h. die Verbindungsabschnitte 25 sind als Aufnahmeabschnitte
25 im Sinne der Erfindung ausgebildet und mit einer Doppelfunktion - einerseits Versteifung
des Schalungsträgers 2 und andererseits Koppelungsstelle für die Magnetvorrichtung
3-belegt.
[0033] Mit Bezug auf die Figuren 1a, 1 c und 1d werden nachstehend die wesentlichen Merkmale
der als Aufnahmeabschnitte 25 ausgebildeten Versteifungselemente 25 beschrieben. Die
Aufnahmeabschnitte 25 weisen zwei Schenkel unterschiedlicher Länge auf, die sich im
Wesentlichen in paralleler Richtung erstrecken und zwischen sich einen U-förmigen
Spalt 26 bilden. Der längere - in der Darstellung der Figuren 1 c und 1 d rechte -
Schenkel hat eine Länge; die im Wesentlichen dem Abstand der oberen und unteren Schenkel
21, 22 des C-förmigen Profilkörpers 20 entspricht. Der die beiden Schenkel des Aufnahmeabschnitts
25 teilende Spalt 26 verläuft im Wesentlichen parallel zu den linken und rechten Außenkanten
des Aufnahmeabschnitts 25 und erstreckt sich in etwa über die halbe Länge der rechten
Außenkante vom oberen Rand in das Material des Aufnahmeabschnitts 25 hinein. Am unteren
Ende des Aufnahmeabschnitts 25 ist vom linken Rand her ein U-förmiger Schlitz vorgesehen,
der sich in etwa über die Hälfte der Breite des Aufnahmeabschnitts 25 in das Innere
des Materials des Aufnahmeabschnitts 25 erstreckt und im Wesentlichen parallel zur
unteren Kante des Aufnahmeabschnitts 25 verläuft. Dieser Schlitz ist zur Aufnahme
des unteren Schenkels 22 des C-Profils 20 vorgesehen und entsprechend breit bemessen.
Der längere Schenkel des Aufnahmeabschnitts 25 ist, wie in den Figuren 1c und 1 d
dargestellt, auf den Abstand der oberen und unteren Schenkel 21, 22 des Profilkörpers
20 abgestimmt und wird im Einbauzustand mit beiden Schenkeln 21, 22 sowie dem Rücken
23 in Anlage gebracht und verschweißt, was symbolisch durch die Striche dargestellt
ist. Dieser, den unteren Schenkel 22 des C-profilförmigen Körpers 20 umgreifende Vorsprung
hat den Zweck, den unteren Schenkel 22 von der Schalungsunterlage 4 im Anwendungsfall
zu beabstanden, was die Auflagefläche des Schalungsträgers 20 verringert. Zur weiteren
Verringerung der Auflagefläche kann die Unterkante des Vorsprungs, wie in den Figuren
1 a, 1 c und 1d dargestellt ist, nach innen hin ausgebaucht sein. Dadurch werden eventuelle
Unebenheiten der Schalungsunterlage 4 ausgeglichen und eine präzise Positionierung
des Schalungsträgers 20 auf der Schalungsunterlage 4 ermöglicht. Auf den Vorsprung
am unteren Ende des Aufnahmeabschnitts 25, welcher den unteren Schenkel 22 des C-Profils
20 umgreift, kann aber auch verzichtet werden, so dass das untere Ende des Aufnahmeabschnitts
25 im Wesentlichen mit der Unterseite des Profilkörpers 20 fluchtet, wie in den Figuren
4a bis 4f dargestellt ist.
[0034] Die Aufnahmeabschnitte 25 sind in Längsrichtung des Profilkörpers 20 mit gleichmäßigem
Abstand zueinander zwischen den Schenkeln 21, 22 angeordnet, und mit beiden Schenkeln
21, 22 sowie dem Rücken 23 in einer Weise verschweißt, dass sich die Aufnahmeabschnitte
25 parallel zueinander und jeweils in etwa senkrecht zu beiden Schenkeln 21, 22 sowie
in etwa senkrecht zum Rücken 23 des C-förmigen Profilkörpers 20 erstrecken, was dem
so entstehenden Schalungsträger 2 eine besonders hohe Steifigkeit verleiht. Zwischen
den Aufnahmeabschnitten 25 können am Rücken des C-förmigen Profilkörpers 20 fensterartige
Durchbrüche 24 vorgesehen sein, um Schalungsteile 10 beispielsweise durch Klammern
(nicht dargestellt) auf einfache Weise am Schalungsträger 2 zu befestigen, ohne dass
die Notwendigkeit besteht, den Rücken 23 des Profilkörpers 20 an jeder Befestigungsstelle
zu durchbohren. Wenngleich in den Figuren 1a und 1 b lediglich drei Aufnahmeabschnitte
25 dargestellt sind, so wird darauf hingewiesen, dass die Länge des Schalungsträgers
2 theoretisch nach Belieben wählbar ist und dazu eine Vielzahl von Aufnahmeabschnitten
25 umfassen kann, wobei zumindest zwei benachbarte Aufnahmeabschnitte 25 in einem
auf die weiter unten beschriebene Magnetvorrichtung 3 abgestimmten Abstand angeordnet
sind. Der Schalungsträger 2 des ersten Ausführungsbeispiels eignet sich darüber hinaus
für Anwendungen unabhängig von der nachstehend beschriebenen Magnetvorrichtung 3.
[0035] Mit Bezug auf die Figuren 2a bis 2d wird nun der als Befestigungswinkel 27 ausgeführte
Schalungsträger 2 des zweiten Ausführungsbeispiels beschrieben. Der Befestigungswinkel
27, der in Figur 2a mit einem Zwischenstück 11 und einem Schalungsteil 10 dargestellt
ist, umfasst einen mit einer Vielzahl von Bohrungen versehenen Rücken und zwei senkrecht
von dem Rücken hervorstehenden Schenkel 25, die von der Schenkeloberseite jeweils
mit einem im Wesentlichen parallel zu dem Rücken des Befestigungswinkels 27 verlaufenden,
nutartigen Aufnahmeschlitz 26 versehen sind. In der Draufsicht der Figur 2d ist zu
sehen, dass der Befestigungswinkel 27 im Querschnitt im Wesentlichen ein C-förmiges
Profil aufweist. Die nutartigen Aufnahmeschlitze 26 sind im gleichen Abstand vom Rücken
des Befestigungswinkels 27 in den als Aufnahmeabschnitten 25 bezeichneten Schenkeln
des Befestigungswinkels 27 angebracht und ragen bis auf dieselbe Tiefe in das Material
der Aufnahmeabschnitte 25 hinein. Die nutartigen Aufnahmeschlitze 26 dienen als Kulissenführung
für die gleitfähig darin aufgenommenen Führungsabschnitte 36 der Magnetvorrichtung
3 mit Verstellmöglichkeit in einer zur Bewegungsrichtung der Überführungsbewegung
parallelen Richtung beim Überführen des Magnetkörpers 30 zwischen den angehobenen
und abgesetzten Stellungen. Die Schenkel 25 des Befestigungswinkels 27 sind an ihrem
freien oberen Ende angeschrägt.
[0036] Figur 2b zeigt eine Vorderansicht des Befestigungswinkels 27, allerdings ohne Zwischenstück
11 und Schalungsteil 10.
[0037] Figur 2c zeigt eine Seitenansicht des Befestigungswinkels 27 aus Figur 2b.
[0038] Figur 2d zeigt eine Draufsicht auf den Befestigungswinkel 27 der Figur 2b.
[0039] Nachstehend werden mit Bezug auf die Figuren 3a bis 3g die wesentlichen Merkmale
der Magnetvorrichtung 3 beschrieben. Die Magnetvorrichtung 3 umfasst einen im Wesentlichen
quaderförmigen Magnetkörper 30 auf dessen Oberseite eine im Wesentlichen rechteckige
Metallplatte 35 aufgeschraubt und / oder aufgeschweißt ist. Der Umriss der Metallplatte
35 entspricht in der Draufsicht im Wesentlichen dem Umriss des Magnetkörpers 30, wobei
die Metallplatte 35 um 90° gegenüber dem Magnetkörper 30 verdreht ist, und wobei eine
Breitrandseite der Metallplatte 35 mit einer Längsrandseite des quaderförmigen Magnetkörpers
30 fluchtet und das gegenüber liegende Ende der Metallplatte 35 über die gegenüber
liegende Längsrandseite des Magnetkörpers 30 hervorsteht. An dem über die eine Längsrandseite
des Magnetkörpers 30 hervorstehenden, freien Ende der Metallplatte 30 ist eine Metallstange
36 angeschweißt, die sich rechtwinkelig zur Längsrichtung der Metallplatte 35 und
parallel zur Längsrichtung des Magnetkörpers 30 erstreckt und die Länge des Magnetkörpers
30 beidseitig überragt. Auf der Oberseite der Metallplatte 25 ist des Weiteren ein
Griff 39 zum Anheben und Tragen der Magnetvorrichtung 3 vorgesehen. Symbolisch sind
zur Darstellung der Verbindung der Metallplatte mit dem Magnetkörper 30 Schraubenköpfe
dargestellt. An der Längsrandseite des Magnetkörpers 30, die mit einer Breitrandseite
der Metallplatte 35 fluchtet, ist ein Exzenter 37 mit einem Exzenterhebel 38 vorgesehen,
der schwenkbar bzw. drehbar am Magnetkörper 30 angebracht ist. An der Unterseite des
Magnetkörpers 30, die gleichzeitig die Auflageseite für die Auflage des Magnetkörpers
30 auf der Schalungsunterlage 4 bildet, sind insgesamt vier im Wesentlichen stufenförmig
zylindrische Bohrungen 31 senkrecht zur Unterseite des Magnetkörpers 30 vorgesehen.
In diesen zweistufigen zylindrischen Bohrungen 31 sind, wie in den Figuren 3f und
3g gezeigt, stufenförmige, im Wesentlichen zylindrische Bolzen 33, welche die Füße
33 der Magnetvorrichtung 3 bilden, eingelassen. Die Füße 33 weisen, wie in den Figuren
3f und 3g dargestellt ist, einen im Wesentlichen T-förmigen Querschnitt auf, wobei
die Kontur des breiten Kopfabschnitts im Wesentlichen auf die Kontur der Aufnahmebohrung
31 abgestimmt ist. In die eine Stufe bildende Vertiefung, die von der Unterseite des
Magnetkörpers 30 in das Material des Magnetkörpers 30 eingebracht ist, ist ein im
Wesentlichen ringförmiger Deckel 34 eingesetzt. Der Deckel 34 weist eine Durchgangsöffnung
auf, die im Wesentlichen auf den Durchmesser des dünneren Abschnitts des Fußes 33
abgestimmt ist, wobei der Deckel den breiten Kopfabschnitt des Fußes 33 zurückhält,
so dass der Fuß 33, der von einem Federelement 32 vorgespannt wird, beim Abheben der
Magnetvorrichtung 3 von der Schalungsunterlage 4 nicht aus der Bohrung 31 fallen kann.
[0040] Figuren 3b, 3c und 3f zeigen die Magnetvorrichtung 3, wobei sich der Magnetkörper
30 in einer gegenüber der Schalungsunterlage 4 angehobenen Stellung befindet. Der
Einfachheit halber ist zur Darstellung der Bohrungen 31, Federelemente 32 und Füße
33 eine vereinfachte Darstellung gewählt. Die detailgetreue Darstellung ist in den
Figuren 3f und 3g zu sehen. In der angehobenen Stellung des Magnetkörpers bzw. der
Magnetvorrichtung 3 stehen die Füße 33 über die Unterseite des Magnetkörpers 30 hervor,
so dass die Unterseite des Magnetkörpers 30 von der Oberfläche der Schalungsunterlage
4 beabstandet ist. Die magnetische Anziehungskraft des Magnetkörpers 30 auf die Schalungsunterlage
ist in der angehobenen Stellung des Magnetkörpers 30 bzw. der Magnetvorrichtung 3
im Wesentlichen vernachlässigbar, so dass die auf die Schalungsunterlage 4 ausgeübte
Kraft im Wesentlichen der Gewichtskraft der Magnetvorrichtung 3 entspricht. Durch
Drehung des Exzenters 37 in eine entsprechende Position wird ein Umfangsabschnitt
des Exzenters 37 in Anlage mit der Schalungsunterlage 4 gebracht, dessen Abstand zur
Drehachse des Exzenters 37 größer ist als der Abstand der Drehachse zur Unterseite
des Magnetkörpers 30. Figur 3c zeigt eine Schnittansicht der Magnetvorrichtung 3 in
der angehobenen Stellung und Figur 3f eine zugehörige Detailansicht der Bohrung 31,
des Federelements 32, des Fußes 33 sowie des Deckels 34 der Magnetvorrichtung 3.
[0041] Figuren 3d, 3e und 3g zeigen den Magnetkörper 30 bzw. die Magnetvorrichtung 3 in
einer gegenüber der Schalungsunterlage 4 abgesenkten Stellung, wobei sich die Füße
33 vollständig in den Aufnahmen 31 befinden und der Magnetkörper 30 die volle Magnetkraft
entfaltet. Zusätzlich zur Gewichtskraft zieht die in Wechselwirkung mit der Schalungsunterlage
4 entwickelte Magnetkraft 30 bzw. die gesamte Magnetvorrichtung 3 senkrecht zur Schalungsunterlage
4 nach unten. Der Exzenter 37 befindet sich dabei in einer Stellung, in welcher kein
Umfangsabschnitt des Exzenters 37 über die Unterseite des Magnetkörpers 30 herausragt.
In Figur 3g ist im Detail dargestellt, wie ein Fuß 33 entgegen der Kraft des Federelements
32 in das Innere der Bohrung 31 gedrückt ist und vollständig im Inneren der Bohrung
31 aufgenommen ist.
[0042] Nachstehend wird die bevorzugte Anwendung der Erfindung mit Bezug auf die Figuren
4a bis 4f sowie 5a bis 5f beschrieben.
[0043] Die Figuren 4a bis 4f zeigen symbolisch die Anwendung des Schalungssystems 1 mit
der oben beschriebenen Magnetvorrichtung 3 und dem oben beschriebenen Schalungsträger
2 des ersten Ausführungsbeispiels. Figuren 4a und 4b zeigen einen entkoppelten Zustand
der Schalungseinrichtung 2 und der Magnetvorrichtung 3. Der Schalungsträger 2 steht
auf einer Schalungsunterlage 4 und trägt ein am Rücken 23 des C-förmigen Profilkörpers
20 angeschraubtes Schalungsteil 10. Im entkoppelten Zustand ist die Magnetvorrichtung
3 unabhängig von dem Schalungsträger 2 mit angeschraubtem Schalungsteil 10 bewegbar
und beispielsweise nach dem Prinzip eines Baukastens austauschbar.
[0044] Zur Erstellung einer mit flüssigem Beton zu füllenden Schalung wird der Schalungsträger
2 mit angeschraubtem Schalungsteil 10 in seine bestimmungsgemäße Position auf der
Schalungsunterlage 4 gebracht. Zur Koppelung der Magnetvorrichtung 3 an den Schalungsträger
2 werden die freien Enden der an die Metallplatte 35 angeschweißten Metallstange 36
von oben in die U-förmigen, nutartigen und länglichen Aufnahmeschlitze 26 der Aufnahmeabschnitte
25 eingebracht. Die nutartigen Aufnahmeschlitze 26 sind nach oben offen und dienen
den darin anzuordnenden, freien Enden der Metallstange 36, die nachstehend auch als
Führungsabschnitte 36 bezeichnet werden, als Kulissenführung. In dieser Kulissenführung
26 sind die freien Enden der Metallstange 36 bzw. die Führungsabschnitte beweglich
aufgenommen und in der Bewegungsrichtung des Magnetkörpers beim Überführen von der
angehobenen in die abgesenkte Stellung gleitend führbar. Die nutartige Aufnahme 26
kann, wie dargestellt, zum oberen Ende hin offen sein oder aber geschlossen sein,
um die Magnetvorrichtung 3 nicht lösbar mit dem Schalungsträger 2 zu koppeln. In der
in den Figuren 4a bis 4f dargestellten Ausführung, ist die nutartige Aufnahme 26 nach
oben offen und die Magnetvorrichtung 3 ist lösbar an den Schalungsträger gekoppelt.
In der in Figur 4c und 4d dargestellten, angehobenen Stellung des Magnetkörpers 30
bzw. der Magnetvorrichtung 3 sind die Magnetvorrichtung 3 und der Schalungsträger
2 bereits gekoppelt und gemeinsam auf der Schalungsunterlage 4 verschieblich. In seiner
angehobenen Stellung ist die auf die Schalungsunterlage 4 wirkende Magnetkraft des
Magnetkörpers 30 vernachlässigbar, so dass beim Verschieben des Schalungssystems,
d. h. Schalungsträgers 2 mit angekoppelter Magnetvorrichtung 3 lediglich die durch
die Gewichtskraft bedingte Reibung beider Elemente zu überwinden ist.
[0045] Eine Führungseinrichtung im Sinne der Erfindung umfasst einerseits die Führungsabschnitte
36 auf Seiten der Magnetvorrichtung 3 und andererseits die nutartigen Aufnahmeschlitze
26 in den Aufnahmeabschnitten 25 auf Seiten des Schalungsträgers 2. Im gekoppelten
Zustand der Magnetvorrichtung 3 und des Schalungsträgers 2 befinden sich die Führungsabschnitte
36 formschlüssig im Eingriff mit den Aufnahmeabschnitten 25, wobei die Kulissenführung
lediglich eine Bewegung der Führungsabschnitte 36 in einer Richtung zulässt, die im
Wesentlichen der Bewegungsrichtung der Magnetvorrichtung 3 beim Überführen des Magnetkörpers
30 zwischen den angehobenen und abgesetzten Stellungen entspricht. Diese Bewegung
erfolgt in einer linearen Bewegung im Wesentlichen senkrecht zur Schalungsunterlage
4, so dass beim Überführen des Magnetkörpers 30 zwischen den angehobenen und abgesetzten
Stellungen keine Querkräfte parallel zur Ebene der Schalungsunterlage 4 auftreten,
die eine ungewollte Verschiebung oder Verdrehung des bereits platzierten Schalungsträgers
2 bewirken könnten.
[0046] Zum Überführen des Magnetkörpers 30 von in der in Figuren 4c und 4d gezeigten, angehobenen
Stellung gegenüber der Schalungsunterlage 4 in die in Figuren 4e und 4f gezeigte abgesenkte
Stellung, wird von oben eine Druckkraft auf die Magnetvorrichtung 3 ausgeübt, beispielsweise
durch einen Fußtritt oder dergleichen. Dabei werden die Führungsabschnitte 36 in den
nutartigen Aufnahmeschlitzen 26 bzw. der Kulissenführung gleitend im Wesentlichen
senkrecht auf die Schalungsunterlage 4 zu bewegt. Die Magnetvorrichtung 3 ist zum
Überführen des Magnetkörpers 30 zwischen der angehobenen Stellung und der abgesenkten
Stellung gegenüber dem Schalungsträger 2 verschieblich, und zwar im speziellen in
einer linearen Bewegung, deren Bewegungsrichtung im Wesentlichen senkrecht zur Oberfläche
der Schalungsunterlage 4 verläuft.
[0047] Beim Herunterdrücken der Magnetvorrichtung 3 senkrecht auf die Schalungsunterlage
4 werden die Federkräfte der Federelemente 32, welche die Füße 33 vorspannen und über
die Unterseite des Magnetkörpers 30 hervorstehen lassen, so dass die Unterseite des
Magnetkörpers 30 von der Schalungsunterlage 4 beabstandet ist, überwunden. Der schwenkbar
um die Schwenkachse gelagerte Exzenter 37 wird, wie in Figuren 4e und 4f dargestellt,
automatisch in eine Position gedreht, in welcher kein Umfangsabschnitt des Exzenters
37 über die Unterseite des Magnetkörpers 30 hervorsteht. Die Schwenkachse des Exzenters
37 erstreckt sich im Wesentlichen parallel zur Schalungsunterlage 4. Die Federelemente
32 werden entgegen ihrer Federkraft zusammengedrückt und die Füße 33 werden vollständig
im Inneren der Aufnahmebohrungen 31 aufgenommen, so dass kein Abschnitt der Füße 33
über die Unterseite des Magnetkörpers 30 hervorsteht. Dabei wird der Magnetkörper
30 mit seiner Unterseite flächig in Anlage auf der Schalungsunterlage 4 gebracht,
bis er so seine volle Magnetkraft entfaltet. Weiterhin wird in der abgesenkten Stellung
des Magnetkörpers 30 bzw. der Magnetvorrichtung 3 der Schalungsträger 2 über die Metallplatte
35 und die daran angeschweißte Metallstange 36 auf die Schalungsunterlage 4 gedrückt.
Dabei drücken die sich in den nutartigen Aufnahmeschlitzen 26 der Aufnahmeabschnitte
25 befindlichen freien Enden der Metallstange 36 bzw. die Führungsabschnitte 36 gegen
den Boden der U-förmigen Aufnahme, so dass die Position des Schalungssystems 1 auf
der Schalungsunterlage 4 fixiert ist.
[0048] Von der in den Figuren 4e und 4f gezeigten abgesenkten Stellung ist der Magnetkörper
30 bzw. die Magnetvorrichtung 3 durch Drehen des Exzenters 37 bei Betätigung des Exzenterhebels
38 wieder von der abgesenkten Stellung in die in Figuren 4c und 4d gezeigte, angehobene
Stellung überführbar. Der in den Figuren 4a bis 4f gezeigte Vorgang ist beliebig oft
wiederholbar. Beispielsweise kann die Magnetvorrichtung 3 ausgetauscht werden und
beispielsweise wie in Figuren 5a bis 5f gezeigt, bei einem anderen Anwendungsfall
zum Einsatz kommen.
[0049] Wenn alle erforderlichen Schalungsteile 10 in der oben beschriebenen Weise platziert
sind, so dass eine geschlossene Schalung entsteht, kann die Schalung mit flüssigem
Beton gefüllt werden. Nach dem Aushärten des Betons wird die Schalung bzw. die einzelnen
Schalungssysteme 1 in der beschrieben Weise gelöst.
[0050] Figuren 5a bis 5f zeigen eine bevorzugte Anwendung des erfindungsgemäßen Schalungssystems
mit Magnetvorrichtung 3 und dem als Befestigungsmittel 27 ausgeführten Schalungsträger
2 des zweiten Ausführungsbeispiels, die im Wesentlichen der zuvor im Zusammenhang
mit den Figuren 4a bis 4f beschriebenen Anwendung gleicht. Anders als der Schalungsträger
2 des ersten Ausführungsbeispiels ist der Befestigungswinkel 27 speziell zur Befestigung
einer einzigen Magnetvorrichtung 3 vorgesehen. Ein Schalungsteil 10 wird mit dem Befestigungswinkel
27 an dessen Rücken verschraubt und auf der Schalungsunterlage 4 in seine bestimmungsgemäße
Position gebracht. In dem in Figuren 5a und 5b gezeigten Zustand ist die Magnetvorrichtung
3 von dem Befestigungswinkel 27 entkoppelt. Zum Koppeln der Magnetvorrichtung 3 an
den Schalungsträger 2 werden die freien Enden der Metallstange 36 bzw. die Führungsabschnitte
von oben in die nutartigen Aufnahmeschlitze 26 in den Aufnahmeabschnitten 25 des Befestigungswinkels
27 eingebracht bzw. eingehängt, so dass sich die Führungsabschnitte 36 im Eingriff
mit den Schenkeln bzw. Aufnahmeabschnitten 25 des Befestigungswinkels 27 befinden.
Im gekoppelten Zustand der Magnetvorrichtung 3 und des Schalungsträgers 2 sind die
Führungsabschnitte 36 in den als Kulissenführung dienenden, nutartigen Aufnahmeschlitzen
26 der Aufnahmeabschnitte 25 in Bewegungsrichtung des Magnetkörpers 30 beim Überführen
zwischen den angehobenen und abgesetzten Stellungen in einer linearen Bewegung im
Wesentlichen senkrecht zur Schalungsunterlage 4 gleitend führbar. Dadurch ist die
Magnetvorrichtung 3 gegenüber dem Schalungsträger 2 zum Überführen des Magnetkörpers
30 zwischen den angehobenen und abgesetzten Stellungen verschieblich. In dem in Figuren
5c und 5d gezeigten Zustand ist die Magnetvorrichtung 3 lösbar an den Schalungsträger
2 gekoppelt und die Magnetvorrichtung 3 sowie der Schalungsträger 2 sind gemeinsam
und im gekoppelten Zustand auf der Schalungsunterlage 4 verschieblich. Durch Ausüben
einer Druckkraft, beispielsweise durch einen Tritt auf die Oberseite des Magnetkörpers
30 wird der Magnetkörper 30 bzw. die Magnetvorrichtung 3 von der in Figuren 5c und
5d gezeigten, angehobenen Stellung in die in Figuren 5e und f gezeigte abgesenkte
Stellung überführt. Dazu wird die Federkraft, welche die Füße 33 über die Unterseite
des Magnetkörpers 33 herausdrückt, überwunden und der Exzenter 37 wird in eine Stellung
gedreht, in welcher kein Umfangsabschnitt über die Unterseite des Magnetkörpers 30
hervorsteht. In der in Figuren 5e und 5f gezeigten, abgesenkten Stellung des Magnetkörpers
30 bzw. der Magnetvorrichtung 3 befindet sich die Unterseite des Magnetkörpers 30
flächig in Anlage mit der Oberfläche der Schalungsunterlage 4. Dabei entfaltet der
Magnetkörper 30 seine volle Magnetkraft und drückt über die an der Metallplatte 35
angeschweißte Metallstange 36 den Befestigungswinkel 27 fest auf die Schalungsunterlage
4.
[0051] Um die Magnetvorrichtung 3 von der in Figuren 5e und 5f gezeigten, abgesenkten Stellung
in die in Figuren 5c und 5d gezeigte angehobene Stellung zu überführen, wird der Exzenter
37 durch Betätigen des Exzenterhebels 38 in eine Stellung gedreht, in welcher ein
Umfangsabschnitt des Exzenters 37 über die Unterseite des Magnetkörpers 30 her-vorsteht
und die Unterseite des Magnetkörpers 30 von der Schalungsunterlage 4 abhebt. Dabei
vermindert sich die entfaltete Magnetkraft des Magnetkörpers 30 sprungartig und die
Füße 33 der Magnetvorrichtung 3 werden durch die Federkraft der Federelemente 33 aus
den Öffnungen 31 gedrückt, bis sich der Magnetkörper 30 in der in Figuren 5c und 5d
gezeigten Position befindet.
[0052] Dieselbe Magnetvorrichtung 3 kann im Zusammenhang mit dem Schalungsträger 2 des ersten
Ausführungsbeispiels als auch mit dem als Befestigungswinkel 27 ausgebildeten Schalungsträger
2 des zweiten Ausführungsbeispiels verwendet werden. Darüber hinaus ist der Schalungsträger
2 des ersten Ausführungsbeispiels auch unabhängig von der Magnetvorrichtung 3 einsetzbar.
1. Schalungssystem (1) mit einem Schalungsträger (2), vorzugsweise zum Tragen zumindest
eines Schalungsteils (10), und einer mit dem Schalungsträger (2) beweglich gekoppelten
Magnetvorrichtung (3) zum Fixieren der Position des Schalungsträgers (2) auf einer
Schalungsunterlage (4), wobei die Magnetvorrichtung (3) einen Magnetkörper (30) aufweist,
der zwischen einer angehobenen Stellung, in welcher der Schalungsträger (2) gemeinsam
mit der Magnetvorrichtung (3) gegenüber der Schalungsunterlage (4) verschieblich ist,
und einer abgesenkten Stellung, in welcher das Schalungssystem (1) gegenüber der Schalungsunterlage
(4) magnetisch festgelegt ist, überführbar ist, wobei die Magnetvorrichtung (3) zum
Überführen des Magnetkörpers (30) zwischen der angehobenen Stellung und der abgesenkten
Stellung gegenüber dem Schalungsträger (2) verschieblich ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schalungssystem (1) zumindest eine Führungseinrichtung (25, 26, 36) mit zumindest
einem Führungsabschnitt (36) und zumindest einem Aufnahmeabschnitt (25, 26) umfasst,
wobei sich der Führungsabschnitt (36) mit dem Aufnahmeabschnitt (25, 26) lösbar im
Eingriff befindet, wobei die Führungseinrichtung (25, 26, 36) eine Kulissenführung
(26) aufweist, in welcher der Führungsabschnitt (36) beim Überführen der Magnetvorrichtung
zwischen der angehobenen Stellung und der abgesenkten Stellung gleitend führbar ist.
2. Schalungssystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetvorrichtung (3) und der Schalungsträger (2) lösbar miteinander gekoppelt
sind.
3. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkörper (30) in einer im Wesentlichen linearen Bewegung zwischen der angehobenen
Stellung und der abgesenkten Stellung überführbar ist.
4. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsrichtung der linearen Bewegung im Wesentlichen senkrecht zur Schalungsunterlage
(4) verläuft.
5. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnetvorrichtung (3) in der abgesenkten Stellung des Magnetkörpers (30) eine
Kraft auf den Schalungsträger (2) ausübt, um diesen gegen die Schalungsunterlage (4)
zu drücken.
6. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsabschnitt (36) fest mit dem Magnetkörper (30) verbunden ist.
7. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (25, 26, 26) zumindest zwei Führungsabschnitte (36) umfasst,
welche von unterschiedlichen Seiten des Magnetkörpers (30) im Wesentlichen auf einer
Achse liegend hervorstehen.
8. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeabschnitt (25) eine vorzugsweise längliche Nut (26) umfasst und der Führungsabschnitt
einen Vorsprung (36) umfasst, der in die Nut hineinragt.
9. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (26) zu einem Ende hin offen ist.
10. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalungsträger (2) zumindest zwei Aufnahmeabschnitte (25) umfasst, welche in
Längsrichtung des Schalungsträgers (2) voneinander beabstandet angeordnet sind.
11. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalungsträger (2) ein längliches Profil (20) mit einem im Wesentlichen C-förmigen
Querschnitt umfasst, welches einen Rücken (23) und zwei vom Rücken (23) im Wesentlichen
senkrecht hervorstehende Schenkel (21, 22) aufweist.
12. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalungsträger (2) zumindest ein im Wesentlichen flächiges Versteifungselement
(25) umfasst, welches sich im Wesentlichen senkrecht zum Rücken (23) und/oder senkrecht
zu den Schenkeln (21, 22) des Profils (20) erstreckt.
13. Schalungssystem (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (25) die Schenkel (21, 22) des Profils (20) miteinander verbindet.
14. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Versteifungselement (25) den Rücken (23) des Profils (20) mit zumindest einem
der Schenkel (21, 22) verbindet.
15. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalungsträger (2) am Rücken (23) des Profils (20) im Bereich zwischen zwei
Versteifungselementen (25) zumindest einen Durchbruch (24) aufweist.
16. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (21, 22) des Profils (20) unterschiedlich lang sind
17. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalungsträger (2) mindestens drei Aufnahmeabschnitte (25) aufweist, die vorzugsweise
in Längsrichtung des Schalungsträgers (20) in etwa gleichmäßig voneinander beabstandet
sind.
18. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalungsträger (2) als Befestigungswinkel (27) ausgebildet ist.
19. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Führungsrichtung der Kulissenführung (26) in etwa senkrecht zur Längsrichtung
des Schalungsträgers (2) verläuft.
20. Schalungssystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulissenführung (26) sich etwa über eine Länge erstreckt, die in etwa dem halben
Abstand der Schenkel (21, 22) des C-Profils entspricht.
1. Formwork system (1) having a formwork support (2), preferably for supporting at least
one formwork part (10), and a magnet device (3), movably coupled to the formwork support
(2), for fixing the position of the formwork support (2) on a formwork base (4), the
magnet device (3) having a magnet member (30) which can be transferred between a raised
position, in which the formwork support (2) can be moved together with the magnet
device (3) relative to the formwork base (4), and a lowered position in which the
formwork system (1) is magnetically fixed relative to the formwork base (4), the magnet
device (3) preferably being movable relative to the formwork support (2) in order
to transfer the magnet member (30) between the raised position and the lowered position,
characterised in that the formwork system (1) comprises at least one guide device (25, 26, 36) having at
least one guide section (36) and at least one receptacle section (25, 26), the guide
section (36) being detachably engaged with the receptacle section (25, 26), the guide
device (25, 26, 36) having a link guide (26) in which the guide section (26) can be
guided in a sliding fashion when the magnet device is being transferred between the
raised position and the lowered position.
2. Formwork system (1) according to Claim 1, characterised in that the magnet device (3) and the formwork support (2) are detachably coupled to one
another.
3. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the magnet member (30) can be transferred in an essentially linear movement between
the raised position and the lowered position.
4. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the movement direction of the linear movement runs essentially perpendicular to the
formwork base (4).
5. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the magnet device (3) in the lowered position of the magnet member (30) exerts a
force on the formwork support (2) in order to press the latter against the formwork
base (4).
6. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the guide section (36) is firmly connected to the magnet member (30).
7. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the guide device (25, 26, 26) comprises at least two guide sections (36), which protrude
from different sides of the magnet member (30) while essentially lying on one axis.
8. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the receptacle section (25) comprises a preferably longitudinal groove (26), and
the guide section comprises a projection (36) which protrudes into the groove.
9. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the groove (26) is open at one end.
10. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the formwork support (2) comprises at least two receptacle sections (25), which are
arranged spaced from one another in the longitudinal direction of the formwork support
(2).
11. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the formwork support (2) comprises a longitudinal profiled section (20) with an essentially
C-shaped cross section, which has a back (23) and two limbs (21, 22) which protrude
essentially perpendicular from the back (23).
12. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the formwork support (2) comprises at least one essentially flat stiffening element
(25), which extends essentially perpendicular to the back (23) and/or perpendicular
to the limbs (21, 22) of the profiled section (20).
13. Formwork system (1) according to Claim 12, characterised in that the stiffening element (25) connects the limbs (21, 22) of the profiled section (20)
to one another.
14. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the stiffening element (25) connects the back (23) of the profiled section (20) to
at least one of the limbs (21, 22).
15. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the formwork support (2) has at least one opening (24) on the back (23) of the profiled
section (20) in the region between two stiffening elements (25).
16. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the limbs (21, 22) of the profiled section (20) are of different lengths.
17. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the formwork support (2) has at least three receptacle sections (25), which are approximately
equally spaced from one another in the longitudinal direction of the formwork support
(20).
18. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the formwork support (2) is formed as an angle bracket (27).
19. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that a guide device of the link guide (26) runs approximately perpendicular to the longitudinal
direction of the formwork support (2).
20. Formwork system (1) according to one of the preceding claims, characterised in that the link guide (26) extends approximately over a length which approximately corresponds
to half the spacing of the limbs (21, 22) of the C-section.
1. Système de coffrage (1) avec une poutrelle de coffrage (2), préférablement pour supporter
au moins un élément de coffrage (10), et un dispositif magnétique (3) accouplé de
manière mobile à la poutrelle de coffrage (2) pour fixer la position de la poutrelle
de coffrage (2) sur un support de coffrage (4), dans lequel le dispositif magnétique
(3) comporte un corps magnétique (30) qui peut être transféré entre une position levée,
dans laquelle la poutrelle de coffrage (2) peut être déplacée conjointement au dispositif
magnétique (3) par rapport au support de coffrage (4), et une position abaissée, dans
laquelle le système de coffrage (1) est fixé magnétiquement par rapport au support
de coffrage (4), dans lequel le dispositif magnétique (3) peut être déplacé pour transférer
le corps magnétique (30) entre la position levée et la position abaissée par rapport
à la poutrelle de coffrage (2), caractérisé en ce que le système de coffrage (1) comporte au moins un dispositif de guidage (25, 26, 36)
avec au moins une section de guidage (36) et au moins une section de réception (25,
26), dans lequel la section de guidage (36) est engagée de manière amovible avec la
section de réception (25, 26), dans lequel le dispositif de guidage (25, 26, 36) comporte
un guidage à coulisseau (26) dans lequel la section de guidage (36) peut être guidée
de manière glissante lors du transfert du dispositif magnétique entre la position
levée et la position abaissée.
2. Système de coffrage (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif magnétique (3) et la poutrelle de coffrage (2) sont accouplés entre
eux de manière amovible.
3. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps magnétique (30) peut être transféré selon un déplacement essentiellement
linéaire entre la position levée et la position abaissée.
4. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la direction du déplacement linaire est essentiellement perpendiculaire au support
de coffrage (4).
5. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'en position abaissée du corps magnétique (30), le dispositif magnétique (3) exerce
une force sur la poutrelle de coffrage (2) pour appliquer celle-ci contre le support
de coffrage (4).
6. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section de guidage (36) est reliée de façon fixe au corps magnétique (30).
7. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de guidage (25, 26, 26) comporte au moins deux sections de guidage
(36) qui font saillie de différents côtés du corps magnétique (30) essentiellement
sur un même axe.
8. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la section de réception (25) comporte préférablement une gorge longitudinale (26),
et la section de guidage comporte une projection (36) qui s'engage dans la gorge.
9. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la gorge (26) est ouverte à une extrémité.
10. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poutrelle de coffrage (2) comporte au moins deux sections de réception (25) qui
sont espacées entre elles en direction longitudinale de la poutrelle de coffrage (2).
11. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poutrelle de coffrage (2) présente un profil longitudinal (20) avec une section
essentiellement en forme de C, qui comporte une face arrière (23) et deux ailes (21,
22) qui sortent de la face arrière (23) de manière essentiellement perpendiculaire.
12. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poutrelle de coffrage (2) comporte au moins un élément de raidissement (25) essentiellement
plat, qui s'étend de manière essentiellement perpendiculaire à la face arrière (23)
et/ou perpendiculaire aux ailes (21, 22) du profil (20).
13. Système de coffrage (1) selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'élément de raidissement (25) connecte les ailes (21, 22) du profil (20) entre elles.
14. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément de raidissement (25) relie la face arrière (23) du profil (20) avec au
moins l'une des ailes (21, 22).
15. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poutrelle de coffrage (2) comporte au moins une ouverture (24) sur la face arrière
(23) du profil (20), dans la zone comprise entre deux éléments de raidissement (25).
16. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ailes (21, 22) du profil (20) présentent des longueurs différentes.
17. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poutrelle de coffrage (2) comporte au moins trois sections de réception (25) qui
sont espacées préférablement en direction longitudinale de la poutrelle de coffrage
(20) de manière sensiblement uniforme.
18. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la poutrelle de coffrage (2) est constituée comme une cornière de fixation (27).
19. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif de guidage du guidage à coulisseau (26) est essentiellement perpendiculaire
à la direction longitudinale de la poutrelle de coffrage (2).
20. Système de coffrage (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le guidage à coulisseau (26) s'étend essentiellement selon une longueur correspondant
environ à la moitié de l'espacement des ailes (21, 22) du profil en C.
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