[0001] Die Erfindung betrifft eine Strahlanlage mit mindestens einem oberen Schleuderrad,
welches in einem oberen Bereich einer Strahlkammer angeordnet ist, und mindestens
einem unteren Schleuderrad, welches in einem unteren Bereich der Strahlkammer angeordnet
ist.
[0002] Strahlanlagen sind grundsätzlich bekannt und dienen zur abrasiven Oberflächenbehandlung
von Werkstücken. Bei einer bekannten Strahlanlage der eingangs genannten Art ist der
untere Bereich der Strahlkammer schwer zugänglich, weshalb sich die Wartung bzw. der
Austausch des unteren Schleuderrads als problematisch erweist.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Strahlanlage der eingangs genannten
Art zu schaffen, welche eine einfachere Wartung bzw. einen einfacheren Austausch des
unteren Schleuderrads ermöglicht.
[0004] Die Aufgabe wird durch eine Strahlanlage mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und insbesondere
dadurch gelöst, dass das untere Schleuderrad auf einem Schlitten gelagert ist, welcher
zwischen einer Betriebsstellung, in der sich das untere Schleuderrad innerhalb der
Strahlkammer befindet, und einer Montagestellung verschiebbar ist, in der sich das
untere Schleuderrad außerhalb der Strahlkammer befindet.
[0005] Der erfindungsgemäße Gedanke besteht mit anderen Worten also darin, das untere Schleuderrad
bzw. die unteren Schleuderräder nicht fest in der Strahlkammer zu installieren, sondern
statt dessen auf einem Schlitten anzuordnen, welcher nach Art einer Schublade aus
der Strahlkammer herausgezogen bzw. in diese hineingeschoben werden kann.
[0006] Wird der Schlitten so weit aus der Strahlkammer herausgefahren, dass er sich in seiner
Montagestellung befindet, so sind alle unteren Schleuderräder leicht zugänglich, d.h.
sie können auf einfache Weise und insbesondere ohne, dass die Strahlkammer geöffnet
zu werden braucht, gewartet oder ausgetauscht werden.
[0007] Vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen, der Beschreibung
und der Zeichnung zu entnehmen.
[0008] Gemäß einer Ausführungsform ist der Schlitten quer zu der Richtung verschiebbar,
in welcher ein zu strahlendes Werkstück in die Strahlkammer hinein bzw. durch diese
hindurch transportiert wird. Dadurch, dass die Verschieberichtung des Schlittens quer
zur Transportrichtung des Werkstücks orientiert ist, die "Schleuderradschublade" also
seitlich aus der Strahlkammer herausgezogen bzw. in diese hineingeschoben wird, ist
ein leichter Zugang zu dem unteren Schleuderrad bzw. den unteren Schleuderrädern selbst
dann sichergestellt, wenn es sich bei der Strahlanlage um eine Durchlaufanlage handelt.
[0009] Besonders vorteilhaft ist es, wenn das untere Schleuderrad bezüglich des Schlittens
verschwenkbar ist. Auf diese Weise kann das untere Schleuderrad bei in Montagestellung
befindlichem Schlitten in eine Lage gebracht werden, in der eine noch einfachere Wartung
bzw. ein noch einfacherer Austausch des unteren Schleuderrads möglich ist.
[0010] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist bei in Betriebsstellung befindlichem Schlitten
eine Abdeckplatte oberhalb des unteren Schleuderrads angeordnet, welche Öffnungen
für ein von dem unteren Schleuderrad beschleunigtes Strahlmittel aufweist. Die Abdeckplatte
trennt den unteren Bereich der Strahlkammer, in welchem das untere Schleuderrad angeordnet
ist, von einem Arbeitsbereich der Strahlkammer, in welchem die Bearbeitung eines zu
strahlenden Werkstücks erfolgt, und schützt das untere Schleuderrad sowie dessen Antrieb
vor herabfallendem Strahlmittel, d.h. also vor Strahlmittel, welches von dem unteren
und/oder dem oberen Schleuderrad ausgestoßen wurde und aus dem Arbeitsbereich nach
unten fällt.
[0011] Die Abdeckplatte kann mit dem Schlitten verbunden sein, so dass sie zusammen mit
dem unteren Schleuderrad aus der Strahlkammer herausgefahren wird, wenn der Schlitten
aus seiner Betriebsstellung in seine Montagestellung gebracht wird.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die Abdeckplatte bezüglich des Schlittens
verschwenkbar. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn das untere Schleuderrad
an der Abdeckplatte befestigt ist, da das unter der Abdeckplatte gelegene untere Schleuderrad
auf diese Weise durch ein "Hochklappen" der Abdeckplatte leicht in eine Lage gebracht
werden kann, welche eine noch einfachere Wartung bzw. einen noch einfacheren Austausch
des Schleuderrads ermöglicht.
[0013] Zum Verschwenken des Schleuderrads kann wenigstens ein pneumatischer oder hydraulischer
Zylinder vorgesehen sein. Der Zylinder kann dabei direkt mit der Abdeckplatte oder
mit einem die Abdeckplatte tragenden Rahmen zusammenwirken. Grundsätzlich kommen auch
andere Möglichkeiten zur Verschwenkung des Schleuderrads in Frage, wie beispielsweise
eine Verschwenkung mittels eines Motors, z.B. Elektromotors, oder eine manuelle Verschwenkung.
[0014] Vorteilhafterweise ist die Schwenkachse parallel zur Verschieberichtung des Schlittens
orientiert. Insbesondere in dem Fall, dass mehrere untere Schleuderräder in Verschieberichtung
des Schlittens gesehen hintereinander angeordnet sind, erleichtert die zur Verschieberichtung
parallele Ausrichtung der Schwenkachse nicht nur die Verschwenkung der Schleuderräder,
sondern sie stellt auch einen guten Zugang zu allen unteren Schleuderrädern sicher.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist eine Dichtung vorgesehen, um bei in Betriebsstellung
befindlichem Schlitten zumindest abschnittsweise einen unterhalb der Abdeckplatte
gelegenen Bereich der Strahlkammer gegenüber einem oberhalb der Abdeckplatte gelegenen
Bereich der Strahlkammer abzudichten. Durch die Dichtung kann das unter der Abdeckplatte
angeordnete untere Schleuderrad und dessen Antrieb noch besser vor aus dem Arbeitsbereich
der Strahlkammer herabfallendem Strahlmittel geschützt werden. Die Dichtung erstreckt
sich vorzugsweise entlang eines Randbereichs der Abdeckplatte, um während eines Strahlvorgangs
einen zwischen der Abdeckplatte und einer Wand der Strahlkammer auftretenden Spalt
zumindest annähernd vollständig zu verschließen.
[0016] Die Dichtung kann einen Dichtschlauch umfassen, dessen Querschnitt durch Beaufschlagung
mit einem Druckfluid vergrößerbar ist. Bei dem Druckfluid kann es sich um ein Gas,
z.B. Luft, oder eine Flüssigkeit handeln, welches bzw. welche unter einem gewissen
Druck durch den Dichtschlauch geleitet wird.
[0017] Alternativ oder zusätzlich kann die Dichtung ein permanentmagnetisches Material oder
eine elektromagnetische Anordnung umfassen. Durch das permanentmagnetische Material
oder die elektromagnetische Anordnung wird ein ein ferromagnetisches Material aufweisendes
Strahlmittel angezogen. Bei geeigneter Positionierung des permanentmagnetischen Materials
oder der elektromagnetischen Anordnung kann das Strahlmittel somit dazu gebracht werden,
sich in einem abzudichtenden Spalt zwischen der Abdeckplatte und einer Wand der Strahlkammer
festzusetzen und diesen zumindest annähernd vollständig zu verschließen. In diesem
Fall wird das Strahlmaterial selbst also als Dichtmaterial genutzt.
[0018] Alternativ oder zusätzlich kann die Dichtung auch ein hydraulisches oder pneumatisches
Spannsystem umfassen.
[0019] Nachfolgend wird die Erfindung rein beispielhaft anhand einer vorteilhaften Ausführungsform
unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Strahlanlage mit aus der Strahlkammer herausgefahrenen
und verschwenkten unteren Schleuderrädern;
- Fig. 2
- eine Vorderansicht der Strahlanlage von Fig. 1; und
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf die Strahlanlage von Fig. 1.
[0020] In den Figuren ist eine erfindungsgemäße Strahlanlage 10 zum abrasiven Oberflächenbehandeln
eines Werkstücks 12 dargestellt. Die Strahlanlage 10 umfasst eine Strahlkammer 14,
an deren Rückseite 16 eine Eingangsöffnung (nicht gezeigt) und an deren Vorderseite
20 eine entsprechende Ausgangsöffnung 18 für das zu strahlende Werkstück 12 vorgesehen
ist.
[0021] Bei der Strahlanlage 10 handelt es sich also um eine Durchlaufanlage, d.h. das zu
strahlende Werkstück 12 wird über die Eingangsöffnung in die Strahlkammer 14 eingeführt,
durchläuft einen Arbeitsbereich der Strahlkammer 14, in welchem die Oberflächenbehandlung
des Werkstücks 12 erfolgt, und tritt über die Ausgangsöffnung 18 wieder aus der Strahlkammer
14 aus. Die Transportrichtung des Werkstücks 12 durch die Strahlanlage 10 ist in Fig.
1 durch den Pfeil 22 angedeutet.
[0022] Während seines Durchlaufs durch die Strahlanlage 10 ist das Werkstück 12 auf mehreren
Transportrollen 24 gelagert, die sich quer zur Transportrichtung 22 des Werkstücks
12 durch die Strahlkammer 14 hindurch erstrecken.
[0023] In einem oberen Bereich der Strahlkammer 14 sind mehrere obere Schleuderräder 26
angeordnet. Genauer gesagt sind die oberen Schleuderräder 26 auf eine obere Wand 28
der Strahlkammer 14 aufgesetzt und mit dieser fest verbunden, beispielsweise verschraubt
(Fig. 3). Jedes der oberen Schleuderräder 26 ist durch einen Antriebsmotor 30 antreibbar.
Ferner ist jedem oberen Schleuderrad 26 mittels einer in den Figuren nicht dargestellten
Strahlmittelzuführung ein Strahlmittel axial zuführbar, welches durch die Schleuderräder
26 beschleunigbar und über in der oberen Wand 28 ausgebildete Öffnungen (nicht gezeigt)
in den Arbeitsbereich der Strahlkammer 14 ausstoßbar ist.
[0024] In den Figuren sind drei obere Schleuderräder 26 dargestellt. Die Anzahl der oberen
Schleuderräder 26 kann hiervon jedoch auch abweichen, beispielsweise in Abhängigkeit
von der Breite, d.h. der Ausdehnung quer zur Transportrichtung 22, der Strahlkammer
14 bzw. des zu strahlenden Werkstücks 12.
[0025] Die oberen Schleuderräder 26 sind quer zur Transportrichtung 22 nebeneinander angeordnet
und bezüglich der Transportrichtung 22 leicht schräg gestellt, damit die Bereiche,
in die das Strahlmittel von den einzelnen Schleuderrädern 26 jeweils ausgestoßen wird,
einander in Transportrichtung 22 nicht überlappen.
[0026] In einem unteren Bereich der Strahlkammer 14 sind mehrere untere Schleuderräder 32
angeordnet. Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind drei untere Schleuderräder
32 vorgesehen, wobei auch hier - z.B. je nach Breite der Strahlkammer 14 bzw. des
zu strahlenden Werkstücks 12 - die Anzahl der unteren Schleuderräder 32 variieren
kann.
[0027] Ähnlich wie die oberen Schleuderräder 26 sind auch die unteren Schleuderräder 32
quer zur Transportrichtung 22 nebeneinander angeordnet und bezüglich der Transportrichtung
22 leicht schräg gestellt, damit die Bereiche, in die Strahlmittel von den unteren
Schleuderrädern 32 jeweils ausgestoßen wird, einander in Transportrichtung nicht überlappen.
Entsprechend den oberen Schleuderrädern 26 ist auch jedem unteren Schleuderrad 32
ein Antriebsmotor 34 zugeordnet.
[0028] Ferner erfolgt auch bei den unteren Schleuderrädern 32 die Zufuhr von Strahlmittel
in axialer Richtung. Zu diesem Zweck sind in der Strahlkammer 14 fest installierte
und mit den unteren Schleuderrädern 32 koppelbare Strahlmittelzuführungen vorgesehen
(nicht gezeigt). Die Kopplung der unteren Schleuderräder 32 mit ihren jeweils zugeordneten
Strahlmittelzuführungen erfolgt automatisch, sobald der Schlitten 36 seine Betriebsstellung
erreicht.
[0029] Im Unterschied zu den oberen Schleuderrädern 26 sind die unteren Schleuderräder 32
nicht fest an der Strahlkammer 14 montiert. Statt dessen sind die unteren Schleuderräder
32 auf einem Schlitten 36 gelagert, welcher in einer Verschieberichtung 38 quer zur
Transportrichtung 22 zwischen einer Betriebsstellung, in welcher sich der Schlitten
36 vollständig innerhalb der Strahlkammer 14 befindet, und einer Montagestellung,
in welcher sich der Schlitten 36 vollständig außerhalb der Strahlkammer 14 befindet,
verschiebbar ist. Der Schlitten 36 ist durch zwei zueinander beabstandete und quer
zur Transportrichtung 22 verlaufende Führungen 37 geführt.
[0030] Mit Hilfe des Schlittens 36 lassen sich die unteren Schleuderräder 32, beispielsweise
zum Zwecke einer Wartung oder eines Austauschs, teilweise oder vollständig aus der
Strahlkammer 14 herausfahren bzw. umgekehrt wieder in die Strahlkammer 14 hineinfahren.
Der Schlitten 36 bildet zusammen mit den unteren Schleuderrädern 32 gewissermaßen
also eine Schleuderradschublade, die sich bei Bedarf seitlich aus der Strahlkammer
14 herausziehen bzw. in diese hineinschieben lässt. In den Figuren ist der Schlitten
36 in seiner Montagestellung dargestellt.
[0031] Wie insbesondere Fig. 2 und 3 zu entnehmen ist, sind die unteren Schleuderräder 32
an der Unterseite 40 einer Abdeckplatte 42 angebracht, die den Schleuderrädern 32
zugeordnete Öffnungen 44 aufweist, um einen Ausstoß des durch die unteren Schleuderräder
32 beschleunigten Strahlmittels in den Arbeitsbereich der Strahlkammer 14 zu erlauben.
[0032] Die Abdeckplatte 42 ist durch einen Rahmen 46 getragen, welcher verschwenkbar mit
dem Schlitten 36 verbunden ist. Die Schwenkachse 48 verläuft dabei parallel zur Verschieberichtung
38 des Schlittens 36 entlang eines vorderen Randbereichs 50 des Schlittens 36.
[0033] Durch eine Verschwenkung des Rahmens 46 lassen sich die Abdeckplatte 42 und die an
der Abdeckplatte 42 befestigten unteren Schleuderräder 32 in eine Lage bringen, in
der die unteren Schleuderräder 32 zum Zwecke einer Wartung oder eines Austauschs sowohl
von oben als auch von hinten frei zugänglich sind. In dieser Lage, die in den Figuren
dargestellt ist, ist die Abdeckplatte 42 im Wesentlichen vertikal orientiert, d.h.
das ganze Ensemble aus Rahmen 46, Abdeckplatte 42 und unteren Schleuderrädern 32 ist
nach oben gekippt.
[0034] Das Verschwenken bzw. Hochkippen der Anordnung aus Rahmen 46, Abdeckplatte 42 und
unteren Schleuderrädern 32 erfolgt gemäß der dargestellten Ausführungsform mittels
zweier pneumatischer oder hydraulischer Zylinder 52, die sich zum einen an dem Schlitten
32 und zum anderen an der Unterseite 40 der Abdeckplatte 42 abstützen. Die Anzahl
der Zylinder kann auch von zwei abweichen. Außerdem sind grundsätzlich auch andere
Varianten zur Verschwenkung der unteren Schleuderräder 32 bzw. der Abdeckplatte 42
denkbar, beispielsweise die Verschwenkung mittels eines Elektromotors oder eine manuelle
Verschwenkung.
[0035] Während die Abdeckplatte 42 in der in den Figuren gezeigten Montagestellung im Wesentlichen
vertikal orientiert ist, nimmt sie in der Betriebsstellung, d.h. also im heruntergeklappten
Zustand, eine im Wesentlichen horizontale Lage ein. Hierbei sind die unteren Schleuderräder
32 und deren Antriebsmotoren 34 während eines Strahlvorgangs vor Strahlmittel geschützt,
welches aus dem Arbeitsbereich der Strahlkammer 14 herabfällt.
[0036] Um den Schutz der unteren Schleuderräder 32 vor herabfallendem Strahlmittel noch
weiter zu verbessern, ist eine Dichtung vorgesehen, die sich entlang eines Randbereichs
der Abdeckplatte 42 erstreckt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Dichtung
durch einen mittels eines Druckfluids aufblasbaren Dichtschlauch 54 gebildet, welcher
entlang den von der Schwenkachse 48 abgewandten Seiten der Abdeckplatte 42 verläuft.
[0037] Durch das Aufblasen des Dichtschlauchs 54 kann ein zwischen der Abdeckplatte 42 und
einer Wand der Strahlkammer 14 und/oder zwischen der Abdeckplatte 42 und einer in
der Strahlkammer 14 gegebenenfalls vorgesehenen weiteren Abdeckung bestehender Spalt
verschlossen werden.
[0038] Alternativ oder zusätzlich kann die Dichtung auch ein permanentmagnetisches Material
oder eine elektromagnetische Anordnung umfassen. Alternativ oder zusätzlich ist auch
eine Ausbildung der Dichtung mit einem hydraulischen oder pneumatischen Spannsystem
denkbar.
Bezugszeichenliste
[0039]
- 10
- Strahlanlage
- 12
- Werkstück
- 14
- Strahlkammer
- 16
- Rückseite
- 18
- Ausgangsöffnung
- 20
- Vorderseite
- 22
- Transportrichtung
- 24
- Transportrollen
- 26
- obere Schleuderräder
- 28
- obere Wand
- 30
- Antriebsmotor
- 32
- untere Schleuderräder
- 34
- Antriebsmotor
- 36
- Schlitten
- 37
- Führung
- 38
- Verschieberichtung
- 40
- Unterseite
- 42
- Abdeckplatte
- 44
- Öffnung
- 46
- Rahmen
- 48
- Schwenkachse
- 50
- vorderer Randbereich
- 52
- Zylinder
- 54
- Dichtschlauch
1. Strahlanlage (10) mit mindestens einem oberen Schleuderrad (26), welches in einem
oberen Bereich einer Strahlkammer (14) angeordnet ist, und mindestens einem unteren
Schleuderrad (32), welches in einem unteren Bereich der Strahlkammer (14) angeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das untere Schleuderrad (32) auf einem Schlitten (36) gelagert ist, welcher zwischen
einer Betriebsstellung, in der sich das untere Schleuderrad (32) innerhalb der Strahlkammer
(14) befindet, und einer Montagestellung verschiebbar ist, in der sich das Schleuderrad
(32) außerhalb der Strahlkammer (14) befindet.
2. Strahlanlage (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Schlitten (36) quer zu der Richtung (22) verschiebbar ist, in welcher ein zu
strahlendes Werkstück (12) in die Strahlkammer (14) hinein bzw. durch diese hindurch
transportiert wird.
3. Strahlanlage (10) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das untere Schleuderrad (32) bezüglich des Schlittens (36) verschwenkbar ist.
4. Strahlanlage (10) nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schwenkachse (48) parallel zur Verschieberichtung (38) des Schlittens (36) orientiert
ist.
5. Strahlanlage (10) nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens ein pneumatischer oder hydraulischer Zylinder (52) zum Verschwenken des
unteren Schleuderrads (32) vorgesehen ist.
6. Strahlanlage (10) nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei in Betriebsstellung befindlichem Schlitten (36) eine Abdeckplatte (42) oberhalb
des unteren Schleuderrads (32) angeordnet ist, welche Öffnungen (44) für ein von dem
unteren Schleuderrad (32) beschleunigtes Strahlmittel aufweist.
7. Strahlanlage (10) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdeckplatte (42) mit dem Schlitten (36) verbunden ist.
8. Strahlanlage (10) nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Abdeckplatte (42) bezüglich des Schlittens (36) verschwenkbar ist.
9. Strahlanlage (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das untere Schleuderrad (32) an der Abdeckplatte (42) befestigt ist.
10. Strahlanlage (10) nach einem der Ansprüche 6 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Dichtung vorgesehen ist, um bei in Betriebsstellung befindlichem Schlitten (36)
einen unterhalb der Abdeckplatte (42) gelegenen Bereich der Strahlkämmer (14) gegenüber
einem oberhalb der Abdeckplatte (42) gelegenen Bereich der Strahlkammer (14) zumindest
abschnittsweise abzudichten.
11. Strahlanlage (10) nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dichtung einen Dichtschlauch (54) umfasst, dessen Querschnitt durch Beaufschlagung
mit einem Druckfluid vergrößerbar ist.
12. Strahlanlage (10) nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dichtung ein permanentmagnetisches Material oder eine elektromagnetisches Anordnung
umfasst.
13. Strahlanlage (10) nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Dichtung ein hydraulisches oder pneumatisches Spannsystem umfasst.
1. A blasting plant (10) having at least one upper blast wheel (26) which is arranged
in an upper region of a blasting chamber (14) and having at least one lower blast
wheel (32) which is arranged in a lower region of the blasting chamber (14),
characterised in that
the lower blast wheel (32) is supported on a slide (36) which is displaceable between
an operating position in which the lower blast wheel (32) is located within the blasting
chamber (14) and an installation position in which the blast wheel (32) is located
outside the blasting chamber (14).
2. A blasting plant (10) in accordance with claim 1, characterised in that the slide (36) is displaceable transversely to the direction (22) in which a workpiece
(12) to be blasted is transported into or through the blasting chamber (14).
3. A blasting plant (10) in accordance with claim 1 or claim 2, characterised in the lower blast wheel (32) is pivotable with respect to the slide (36).
4. A blasting plant (10) in accordance with claim 3, characterised in the pivot axis (48) is oriented parallel to the displacement direction (38) of the
slide (36).
5. A blasting plant (10) in accordance with claim 3 or claim 4,
characterised in at least one pneumatic or hydraulic cylinder (52) is provided for the pivoting of
the lower blast wheel (32).
6. A blasting plant (10) in accordance with any one of the preceding claims, characterised in that a cover plate (42) is arranged above the lower blast wheel (32) when the slide (36)
is in the operating position, said cover plate having openings (44) for a blasting
medium accelerated by the lower blast wheel (32).
7. A blasting plant (10) in accordance with claim 6, characterised in that the cover plate (42) is connected to the slide (36).
8. A blasting plant (10) in accordance with claim 6 or claim 7, characterised in that the cover plate (42) is pivotable with respect to the slide (36).
9. A blasting plant (10) in accordance with any one of the claims 6 to 8, characterised in that the lower blast wheel (32) is fastened to the cover plate (42).
10. A blasting plant (10) in accordance with any one of the claims 6 to 9, characterised in that a seal is provided to seal a region of the blasting chamber (14) disposed beneath
the cover plate (42) at least region-wise when the slide (36) is in the operating
position from a region of the blasting chamber (14) disposed above the cover plate
(42).
11. A blasting plant (10) in accordance with claim 10, characterised in that the seal includes a sealing hose (54) whose cross-section can be enlarged by being
pressurised by a pressure fluid.
12. A blasting plant (10) in accordance with claim 10 or claim 11, characterised in that the seal includes a permanent magnetic material or an electromagnetic arrangement.
13. A blasting plant (10) in accordance with any one of the claims 10 to 12, characterised in that the seal includes a hydraulic or pneumatic clamping system.
1. Installation de sablage (10) comprenant au moins une roue de projection supérieure
(26) qui est agencée dans une région supérieure d'une chambre de sablage (14), et
au moins une roue de projection inférieure (32) qui est agencée dans une région inférieure
de la chambre de sablage (14),
caractérisée en ce que
la roue de projection inférieure (32) est montée sur un chariot (36) qui peut être
déplacé entre une position de service dans laquelle la roue de projection inférieure
(32) se trouve à l'intérieur de la chambre de sablage (14) et une position de montage
dans laquelle la roue de projection (32) se trouve à l'extérieur de la chambre de
sablage.
2. Installation de sablage (10) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le chariot (36) est déplaçable transversalement à la direction (22) dans laquelle
une pièce à oeuvrer (12) qu'il s'agit de sabler est transportée en entrant dans la
chambre de sablage (14) ou à travers celle-ci.
3. Installation de sablage (10) selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que la roue de projection inférieure (32) est capable de pivoter par rapport au chariot
(36).
4. Installation de sablage (10) selon la revendication 3,
caractérisée en ce que l'axe de pivotement (48) est orienté parallèlement à la direction de déplacement
(38) du chariot (36).
5. Installation de sablage (10) selon la revendication 3 ou 4,
caractérisée en ce qu'il est prévu au moins un vérin pneumatique ou hydraulique (52) pour faire pivoter
la roue de projection inférieure (32).
6. Installation de sablage (10) selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que, lorsque le chariot (36) se trouve dans la position de service, une plaque de couverture
(42) est agencée au-dessus de la roue de projection inférieure (32), ladite plaque
présentant des ouvertures (44) pour un agent de sablage accéléré par la roue de projection
inférieure (32).
7. Installation de sablage (10) selon la revendication 6,
caractérisée en ce que la plaque de couverture (42) est reliée au chariot (36).
8. Installation de sablage (10) selon la revendication 6 ou 7,
caractérisée en ce que la plaque de couverture (42) est capable de pivoter par rapport au chariot (36).
9. Installation de sablage (10) selon l'une des revendications 6 à 8,
caractérisée en ce que la roue de projection inférieure (32) est fixée sur la plaque de couverture (42).
10. Installation de sablage (10) selon l'une des revendications 6 à 9,
caractérisée en ce qu'il est prévu un joint pour étancher, lorsque le chariot (36) se trouve dans la position
de service, au moins par tronçons une zone de la chambre de sablage (14) située au-dessous
de la plaque de couverture (42) vis-à-vis d'une zone de la chambre de sablage (14)
située au-dessus de la plaque de couverture (42).
11. Installation de sablage (10) selon la revendication 10,
caractérisée en ce que le joint comprend un tube-joint (54), dont la section transversale peut être agrandie
par alimentation avec un fluide sous pression.
12. Installation de sablage (10) selon la revendication 10 ou 11,
caractérisée en ce que le joint comprend un matériau magnétique permanent ou un agencement électromagnétique.
13. Installation de sablage (10) selon l'une des revendications 10 à 12,
caractérisée en ce que le joint comprend un système de serrage hydraulique ou pneumatique.