(19)
(11) EP 1 865 122 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.01.2013  Patentblatt  2013/02

(21) Anmeldenummer: 07009575.7

(22) Anmeldetag:  12.05.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04F 19/08(2006.01)

(54)

Verfahren zur Herstellung einer Wand mit einer Vorrichtung zum Verschließen von Revisionsöffnungen

Method for the construction of a wall with a device for closing inspection holes

Procédé pour la construction d'une paroi avec un dispositif de recouvrement pour ouvertures d'inspection


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 06.06.2006 DE 202006008972 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.12.2007  Patentblatt  2007/50

(73) Patentinhaber: Brandschutztechnik Bukoshi GmbH
57614 Berod (DE)

(72) Erfinder:
  • Bukoshi, Gazmend
    57610 Altenkirchen (DE)

(74) Vertreter: Grommes, Karl F. 
Mehlgasse 14-16
56068 Koblenz
56068 Koblenz (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-U1- 29 601 291
US-A1- 2002 184 827
US-A- 5 165 189
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    Technisches Gebiet



    [0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erstellung einer mit einer Revisionsöffnung (4) versehenen und aus einem Brandschutzmaterial bestehenden Wand (2) mit einer Vorrichtung (3) zum Verschließen der Revisionsöffnung (4), wobei die Vorrichtung (3) einen um die zu verschließende Revisionsöffnung (4) außenseitig befestigbaren und aus einem Brandschutzmaterial bestehenden Außenrahmen (5) sowie einen mit dem Außenrahmen (5) lösbar befestigbaren und aus einem Brandschutzmaterial bestehenden Revisionsdeckel (6) umfaßt, der in seinem befestigten Zustand die Öffnung (7) des Außenrahmens (5) außenseitig vollständig abdeckt, wobei der Revisionsdeckel (6) und der Außenrahmen (5) über mindestens zwei verteilt angeordnete Schraubverbindungen (8) miteinander kraftschlüssig verbindbar sind, und wobei die Schraubverbindungen derart angeordnet sind, daß sie sich bei der montierten Vorrichtung (3) vor der aus dem Brandschutzmaterial bestehenden Wand (2) befinden.

    [0002] Dabei soll im folgenden unter einer Wand sowohl die aus einem Brandschutzmaterial bestehende Wand (wie Seitenwand, Trennwand u.ä.) als auch die aus einem Brandschutzmaterial bestehende Decke eines Gebäudes verstanden werden, ebenso wie die aus einem Brandschutzmaterial bestehende Seitenwand, der Deckel oder der Boden eines Kanals, insbesondere eines Lüftungskanals, eines kabel- oder leitungsführenden Kanals oder dgl.

    Stand der Technik



    [0003] Den Stand der Technik gibt beispielsweise die Druckschrift DE 196 47 241 A1 an. Die daraus bekannte Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem die Revisionsöffnung umschließenden und aus einem Brandschutzmaterial zusammengesetzten Innenrahmen (d.h. einem Rahmen, der auf der Innenseite eines Kanals oder Schachtes anzuordnen ist) sowie einem aus einem ebenfalls aus Brandschutzmaterial gebildeten Revisionsdeckel. Der Revisionsdeckel weist auf seiner dem Innenrahmen zugewandten Seite eine umlaufende Stufe auf, wobei der vordere, infolge der Stufe allseitig zurückspringende Teil des Revisionsdeckels zumindest teilweise in die Öffnung des Innenrahmens hineinragt und diese verschließt und wobei der gegenüber dem vorderen Teil des Revisionsdeckels vergrößerte hintere Teil des Revisionsdeckels sich vor der Öffnung des lnnenrahmens befindet und zumindest teilweise den Innenrahmen überdeckt.

    [0004] Ein anderer Stand der Technik wird in der Druckschrift US-2002/0184827 offenbart.

    [0005] Bei der dadurch bekannten Vorrichtung wird die in der Wand vorhandene Revisionsöffnung durch den Innenrahmen wesentlich verkleinert, so daß für die üblichen Wartungszwecke die Revisionsöffnung in der Wand immer relativ groß gewählt werden muß. Außerdem kann es durch den nach innen vorstehenden Innenrahmen bei einem Lüftungskanal zur Bildung von störenden Luftwirbeln kommen, welche die Funktion der Lüftungsanlage beeinträchtigen können. Ferner soll bei dieser bekannten Vorrichtung innerhalb der Revisionsöffnung der Wand bevorzugt ein L-förmiges Metallprofil als Stützrahmen verwendet werden, der gleichzeitig als Anschlag für den Revisionsdeckel dient. Schließlich sind im Bereich der Revisionsöffnung auch noch Scharniere sowie ein Riegelmechanismus für den Revisionsdeckel vorgesehen.

    [0006] Die Montage einer derartigen bekannten Vorrichtung vor Ort ist außerordentlich zeitaufwendig, da nach dem Ausschneiden der Revisionsöffnung zunächst der Stützrahmen eingepaßt und befestigt werden muß und anschließend der aus dem Brandschutzmaterial bestehende Innenrahmen in das Innere des entsprechenden Kanals oder Schachtes eingebracht und befestigt werden muß. Es kommt zwangsläufig zu einem hohen Materialverbrauch und einem beträchtlichen Endgewicht, was die Montage zusätzlich erschwert. Außerdem besitzen die eingebauten Metallteile, wie der Stützrahmen, hier den Nachteil einer hohen Wärmeleitfähigkeit, d.h. sie können unerwünschte Wärmebrücken bilden, was zusätzlich beachtet und ggfs. kompensiert werden muß.

    [0007] Aus der US 5 165 189 ist Zudem eine Vorrichtung zum Verschließen einer Revisionsöffnung einer ausschließlich aus einem Stahlblech bestehenden Wand, beispielsweise eines Lüftungsschachtes, bekannt. Dabei umfaßt die Revisionsöffnung einen außenseitig mit der Metallwand verschweißbaren und aus Stahl bestehenden Außenrahmen sowie einen mit dem Außenrahmen lösbar befestigbaren, ebenfalls aus Stahl bestehenden Revisionsdeckel, der in seinem befestigten Zustand die Öffnung des Außenrahmens außenseitig vollständig abdeckt.

    [0008] Um zu vermeiden, daß die beispielsweise bei einem Fettbrand in dem Lüftungsschacht entstehenden Flammen durch die Revisionsöffnung direkt auf den Revisionsdeckel auftreffen, ist dieser innenseitig durch eine feuerbeständige Dichtung geschützt.

    [0009] Außerdem sind der Außenrahmen, die feuerbeständige Dichtung und der Revisionsdeckel über mehrere Schraubverbindungen miteinander kraftschlüssig verbindbar, wobei die Schraubverbindungen derart angeordnet sind, daß sie sich bei der montierten Vorrichtung vor der aus Metall bestehenden Wand befinden und hierzu der jeweilige Schraubbolzen mit seinem einen Ende mit dem Außenrahmen der Vorrichtung verschweißt wird.

    Darstellung der Erfindung



    [0010] Ausgehend von der vorstehend erwähnen DE 196 47 241 A1 liegt der Erfindung die Aufgabe zugrund, ein Herstellungsverfahren für ein Wand mit Revisionsöffnung und insbesondere eine einfache und kostengünstige Vorrichtung zum verschließen der Revisionsöffnung anzugeben, die sowohl leicht und schnell montierbar als auch demontierbar ist.

    [0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.

    [0012] Die Erfindung beruht im wesentlichen auf dem Gedanken, die Herstellung von Revisionsöffnung und Verschlußvorrichtung in vorteilhafter Weise miteinander zu Verbinden, indem der Außenrahmen vor seiner Montage als Schablone für das Aussägen der Revisionsöffnung vor Ort verwendet wird und der ausgesägte Wandbereich dann mit dem Revisionsdeckel verbunden wird, so daß nach der Montage des Revisionsdeckels dieser teilweise in die Revisionsöffnung ragt und diese verschließt.

    [0013] Bei der jeweiligen Schraubverbindung kann es sich um eine an dem Außenrahmen befestigte Gewindehülse, die zum Befestigen des Revisionsdeckels in eine entsprechende Bohrung des Revisionsdeckels einführbar ist, und um eine Flügelschraube handeln, die von der dem Außenrahmen abgewandten Außenseite des Revisionsdeckels in die Gewindehülse einschraubbar ist.

    [0014] Es kann aber auch vorgesehen sein, daß an dem Außenrahmen eine Gewindestange (Schraubenschaft) befestigt ist, welche durch eine entsprechende Bohrung durch den Revisionsdeckel hindurchführbar ist, und auf die von der Außenseite des Revisionsdeckels eine Mutter (gegebenenfalls mit Unterlegscheibe), insbesondere eine Flügelmutter, aufschraubbar ist.

    [0015] Als zweckmäßig hat es sich ferner erwiesen, wenn die jeweilige Gewindehülse oder der Schraubenschaft nicht etwa durch Einschäumen oder Einkleben mit dem Außenrahmen kraftschlüssig verbunden werden, sondern jeweils erst vor der Montage der Vorrichtung von der Rückseite des Außenrahmens aus durch eine entsprechende Bohrung gesteckt werden, wobei die Gewindehülse oder der Schraubenschaft auf ihrer der Wand zugewandten Seite einen quaderförmigen Bereich aufweisen, welcher in eine entsprechende Ausnehmung des Außenrahmens formschlüssig eingreift, derart, daß die Gewindehülse oder der Schraubenschaft bei dem an der Wand befestigten Außenrahmen drehfest und axial nicht verschiebbar in dem Außenrahmen gelagert sind und sich heckseitig an der Wand abstützen.

    [0016] Bei Verwendung derartiger Gewindehülsen oder Schraubenschäfte können diese beispielsweise zum Transport oder zur platzsparenden Lagerung der erfindungsgemäßen Vorrichtung separat aufbewahrt werden. Es ist aber auch möglich und durchaus vorteilhaft, Außenrahmen, und Revisionsdeckel samt ihrer. Schaubverbindungen als Einheit zu handhaben. Ja, selbst eine Montage ist als Einheit möglich, wenn der Revisionsdeckel gegenüber dem Außenrahmen zumindest stellenweise zurückspringt, so dass er dort ohne weiteres durch mechanische Befestigungsmittel (wie Schraube, Stift, Drahtklammer) an dem die Revisionsöffnung umgebenden Randbereich der Wand direkt fixiert werden kann.

    [0017] Bei der Erfindung ist vorgesehen, daß die Öffnung des Außenrahmens den Abmessungen der Revisionsöffnung in der Wand entspricht, so daß für Wartungszwecke die Revisionsöffnung vollständig genutzt werden kann.

    Kurze Beschreibung der Zeichnung



    [0018] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem folgenden anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispiel und zwar für einen Lüftungskanal. Es zeigen:
    Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht des Lüftungskanals eines Gebäudes mit einer Revisionsöffnung und eine in Explosionsdarstellung wiedergegebene Vorrichtung zum Verschließen der Revisionsöffnung sowie
    Fig.2
    eine vergrößerte Schnittdarstellung eines der beiden in Fig.1 dargestellten Befestigungsbereiche der Vorrichtung.


    [0019] In Fig.1 ist mit 1 ein horizontaler Lüftungskanal bezeichnet, dessen Seitenwände 2 (einschließlich Deckel und Boden) aus einem Brandschutzmaterial (d.h. einem brandhemmenden oder flammresistenten Material) bestehen. Der Lüftungskanal 1 besitzt eine mittels einer Vorrichtung 3 verschließbare Revisionsöffnung 4. Diese ist hier rechteckig, könnte aber auch eine andere Form haben und z.B. rund sein, was für bestimmte Anwendungsfälle von besonderem Vorteil sein kann.

    [0020] Die Vorrichtung 3 umfaßt einen um die zu verschließende Revisionsöffnung 4 befestigbaren und ebenfalls aus einem Brandschutzmaterial bestehenden Außenrahmen 5 sowie einen mit dem Außenrahmen 5 lösbar befestigbaren und aus einem Brandschutzmaterial bestehenden Revisionsdeckel 6, der die Öffnung 7 des Außenrahmens 5 abdeckt, im übrigen hier aber hinter dem äußeren Rand des Außenrahmens 5 zurückbleibt. Dieser Umstand erlaubt eine direkte Montage mit aufgesetztem Revisionsdeckel 6, also als eine Einheit an der Wand 2.

    [0021] Der Revisionsdeckel 6 und der Außenrahmen 5 sind über zwei Schraubverbindungen 8 miteinander kraftschlüssig verbindbar, wobei jede der beiden Schraubverbindungen 8 eine an dem Außenrahmen 5 befestigte Gewindehülse 9 umfaßt, die zum Befestigen des Revisionsdeckels 6 in eine entsprechende Bohrung 10 des Revisionsdeckels 6 einführbar ist und in welche dann von der dem Außenrahmen 5 abgewandten Außenseite des Revisionsdeckels 6 eine Flügelschraube 11 einschraubbar ist. Dabei ist eine Unterlegscheibe zwischen Flügelschraube 11 und Revisionsdeckel 6 geschaltet, was hier nicht näher dargestellt ist. Dank ihrer glatten Außenfläche führt die Gewindehülse 9 auch bei häufiger Kontrolle des Lüftungskanals nicht zu einem Ausreißen des außenseitigen Randes der Bohrung 10.

    [0022] Die jeweilige Gewindehülse 9 besitzt in ihrem dem Außenrahmen 5 zugewandten Ende einen quaderförmigen Bereich 12, welcher auf der der Seitenwand 2 zugewandten Seite des Außenrahmens 5 in eine entsprechende Ausnehmung 13 des Außenrahmens 5 formschlüssig eingreift, derart, daß die Gewindehülse 9 bei dem an der Seitenwand 2 montierten Außenrahmen 5 drehfest und axial nicht verschiebbar in dem Außenrahmen 5 gelagert ist und sich im montierten Zustand heckseitig an der Seitenwand 2 abstützt.

    [0023] Wie Fig.2 entnehmbar, entspricht die Öffnung 7 des Außenrahmens 5 der Form und den Abmessungen der Revisionsöffnung 4 in der Seitenwand 2. Außerdem ist der Revisionsdeckel 6 auf seiner der Seitenwand 2 zugewandten Seite im Bereich der Revisionsöffnung 4 mit einer in die Revisionsöffnung 4 ragenden Platte 14 aus Brandschutzmaterial verstärkt, deren seitliche Abmessungen im wesentlichen den Abmessungen der Revisionsöffnung 4 und deren Wandstärke der Wandstärke der mit der Revisionsöffnung 4 versehenen Seitenwand 2 entspricht.

    [0024] Die Montage der Vorrichtung 3 ist denkbar einfach und kann beispielsweise wie folgt erfindungsgemäß vonstatten gehen. Zunächst wird in den vorhandenen Lüftungskanal 1 die gewünschte Revisionsöffnung 4 beispielsweise durch Aussägen eines entsprechenden Wandbereichs eingebracht, wobei der Außenrahmen 5 als Schablone dienen kann. Anschließend werden dann die Gewindehülsen 9 in die dafür bereits vorgesehenen Ausnehmungen 13 des Außenrahmens 5 eingebracht und der Außenrahmen 5 um die Revisionsöffnung 4 herum außenseitig, z.B. durch Stahldrahtklammern, an der Seitenwand 2 des Lüftungskanals 1 befestigt.

    [0025] Sodann wird das aus dem Lüftungskanal 1 herausgesägte Wandteil, das der Platte 14 entspricht, mit dem Revisionsdeckel 6 beispielsweise ebenfalls durch Stahldrahtklammern verbunden und der Revisionsdeckel 6 auf die Gewindehülsen 9 aufgeschoben. Anschließend kann dann der Revisionsdeckel 6 dadurch mit dem Außenrahmen 5 befestigt werden, daß die Flügelschrauben 11 in die Gewindehülsen 9 eingeschraubt werden.

    [0026] Soll der Revisionsdeckel 6 zur Kontrolle des Lüftungskanals 1 entfernt werden, so werden die Flügelschrauben 11 gelöst und der Revisionsdeckel 6 von den Gewindehülsen 9 abgezogen.

    [0027] Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So kann statt der Verwendung von Gewindehülsen auch vorgesehen sein, daß Gewindestangen bzw. Schraubenschäfte mit dem Außenrahmen verbunden werden, die dann zur Montage des Revisionsdeckels durch die entsprechenden Bohrungen des Revisionsdeckels hindurchgeführt werden und auf die dann zur Befestigung des Revisionsdeckels außenseitig Muttern, insbesondere Flügelmuttern, aufgeschraubt werden.

    [0028] Es können auch mehr als zwei Schraubverbindungen zur Befestigung des Revisionsdeckels an dem Außenrahmen vorgesehen sein. Insbesondere bei Verwendung eines quadratischen oder rechteckigen Außenrahmens werden Revisionsdeckel und der Außenrahmen über vier gleichmäßig verteilt angeordnete Schraubverbindungen miteinander kraftschlüssig verbunden.

    [0029] Für den Fall, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung gegen äußere Einflüsse geschützt werden soll, kann im übrigen vorgesehen sein, einen Gehäusedeckel über der Vorrichtung anzuordnen, der beispielsweise über eine Rastverbindung mit dem Außenrahmen der Vorrichtung verbunden wird.

    Bezugszeichenliste



    [0030] 
    1
    Lüftungskanal
    2
    Seitenwand, Wand
    3
    Vorrichtung
    4
    Revisionsöffnung
    5
    Außenrahmen
    6
    Revisionsdeckel
    7
    Öffnung
    8
    Schraubverbindung
    9
    Gewindehülse
    10
    Bohrung
    11
    Flügelschraube
    12
    quaderförmiger Bereich
    13
    Ausnehmung
    14
    Platte



    Ansprüche

    1. Verfahren zur Herstellung einer mit einer Revisionsöffnung (4) versehenen und aus einem Brandschutzmaterial bestehenden Wand (2) mit einer Vorrichtung (3) zum Verschließen der Revisionsöffiiung (4), wobei die Vorrichtung (3) einen um die zu verschließende Revisionsöffnung (4) außenseitig befestigbaren und aus einem Brandschutzmaterial bestehenden Außenrahmen (5) sowie einen mit dem Außenrahmen (5) lösbar befestigbaren und aus einem Brandschutzmaterial bestehenden Revisionsdeckel (6) umfaßt, der in seinem befestigten Zustand die Öffnung (7) des Außenrahmens (5) außenseitig vollständig abdeckt, wobei der Revisionsdeckel (6) und der Außenrahmen (5) über mindestens zwei verteilt angeordnete Schraubverbindungen (8) miteinander kraftschlüssig verbindbar sind, und wobei die Schraubverbindungen derart angeordnet sind, daß sie sich bei der montierten Vorrichtung (3) vor der aus dem Brandschutzmaterial bestehenden Wand (2) befinden, dadurch gekennzeichnet,
    daß die gewünschte Revisionsöffnung (4) in die aus Brandschutzmaterial bestehende Wand (2) eingebracht wird, wobei der vorgefertigte Außenrahmen (5) als Schablone verwendet wird, so daß die form und Abmessungen der Revisionsöffnung (4) der Öffnung (7) des Außenrahmens (5) entsprechen, und
    daß der herausgetrennte Wandbereich (14) mit dem Revisionsdeckel (6) vor dessen Befestigung an dem Außenrahmen (5) fest verbunden wird, derart, daß der an dem Revisionsdeckel (6) befestigte Wandbereich (14) nach Montage der Vorrichtung (3) in die Revisionsöffntmg (4) ragt und diese im wesentlichen ausfüllt.
     
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wandbereich (14) aus der aus Brandschutzmaterial bestehenden Wand (2) ausgesägt wird.
     
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Wandbereiches (14) an dem Revisionsdeckel und/oder die Befestigung des Außenrahmens (5) an der Wand (2) mittels Stahldrahtklammern erfolgt.
     
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Revisionsdeckels (6) an dem Außenrahmen (5) eine Gewindehülse (9) an dem Außenrahmen (5) befestigt wird, die mindestens teilweise in eine in dem Revisionsdeckel (6) vorgesehene Bohrung (10) eingeführt wird, und daß in die Gewindehülse (9) von der dem Außenrahmen (5) abgewandten Seite des Revisionsdeckels (6) eine Kopf- oder Flügelschraube (11) eingeschraubt wird.
     
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung des Revisionsdeckels (6) an dem Außenrahmen (5) ein Schraubenschaft befestigt wird, der vollständig durch eine in dem Revisionsdeckel (6) vorgesehene Bohrung (10) hindurchgeführt wird, und daß auf den Schraubenschaft von der dem Außenrahmen (5) abgewandten Seite des Revisionsdeckels (6) eine Mutter, vorzugsweise eine Flügelmutter, aufgeschraubt wird.
     
    6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindehülse (9) oder der Schraubenschaft auf der dem Außenrahmen (5) zugewandten Seite mit einem quaderförmigen Bereich (12) versehen wird, welcher im montierten Zustand der Vorrichtung (1) auf der der Wand (2) zugewandten Seite des Außenrahmens (5) in eine entsprechende Ausnehmung (13) des Außenrahmens (5) formschlüssig eingreift, derart, daß die Gewindehülse (9) oder der Schraubenschaft drehfest und axial nicht verschiebbar in dem Außenrahmen (5) gelagert sind und sich heckseitig an der Wand (2) abstützen.
     
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Revisionsdeckel (6) und der Außenrahmen (5) über vier gleichmäßig verteilt angeordnete Schraubverbindungen (8) miteinander kraftschlüssig verbunden werden.
     


    Claims

    1. Method for construction of a wall (2) made of a fire-resistant material and provided with an inspection opening (4), and a device (3) for closure of the inspection opening (4), wherein the device (3) comprises an external frame (5) which is made of a fire-resistant material and can be fastened externally around the inspection opening (4) to be closed, and an inspection cover (6) which is made of a fire-resistant material and can be fastened detachably with the external frame (5) and when fastened completely covers the opening (7) of the external frame (5) externally, wherein the inspection cover (6) and the external frame (5) can be connected to one another in a force-locking manner by means of at least two distributed screw connections (8), and wherein the screw connections are arranged such that they are located in front of the wall (2) made of the fire-resistant material when the device (3) is fitted, characterised in that the desired inspection opening (4) is formed in the wall (2) made of fire-resistant material, the prefabricated external frame (5) being used as a template so that the shape and dimensions of the inspection opening (4) correspond to the opening (7) of the external frame (5), and in that the cut out wall area (14) is connected securely to the inspection cover (6) before it is fastened to the external frame (5) such that the wall area (14) fastened to the inspection cover (6) extends into the inspection opening (4) and essentially fills this after the device (3) is fitted.
     
    2. Method according to claim 1, characterised in that the wall area (14) is sawn out of the wall (4) made of fire-resistant material.
     
    3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the fastening of the wall area (14) to the inspection cover and/or the fastening of the external frame (5) to the wall (2) is effected by means of steel wire staples.
     
    4. Method according to one of claims 1 to 3, characterised in that for fastening the inspection cover (6) to the external frame (5) a threaded sleeve (9) is fastened to the external frame (5), this sleeve being at least partly introduced into a bore (10) provided in the inspection cover (6), and in that a headed or wing screw (11) is screwed into the threaded sleeve (9) from the side of the inspection cover (6) remote from the external frame (5).
     
    5. Method according to one of claims 1 to 3, characterised in that for fastening the inspection cover (6) to the external frame (5) a screw shank is fastened which is passed completely through an opening (10) provided in the inspection cover (6) and in that a nut, preferably a wing nut, is screwed onto the screw shank from the side of the inspection cover (6) remote from the external frame (5).
     
    6. Method according to claim 4 or 5, characterised in that on the side facing the external frame (5) the threaded sleeve (9) or the screw shank is provided with a parallelepiped area (12) which when the device (3) is fitted, engages in form-locking manner in a corresponding recess (13) in the external frame (5) on the side of the external frame (5) facing the wall (2), such that the threaded sleeve (9) or the screw shank is mounted in the external frame (5) in such a way that it cannot turn and cannot be moved axially and bears on the wall (2) on the rear side.
     
    7. Method according to one of claims 1 to 6, characterised in that the inspection cover (6) and the external frame (5) are connected to one another in a force-locking manner by means of four screw connections (8) which are arranged uniformly distributed.
     


    Revendications

    1. Procédé pour fabriquer une paroi (2) en matériau protégeant du feu et munie d'une ouverture d'inspection (4), ainsi qu'un dispositif (3) pour fermer l'ouverture d'inspection (4), le dispositif (1) comprenant un cadre extérieur (5) en matériau protégeant du feu et pouvant être fixé côté extérieur à l'ouverture d'inspection (4) à fermer ainsi qu'un couvercle d'inspection (6) en matériau protégeant du feu, pouvant être fixé, de façon amovible, au cadre extérieur (5) et couvrant, à l'état fixé, côté extérieur, complètement l'ouverture (7) du cadre extérieur (5), le couvercle d'inspection (6) et le cadre extérieur (5) pouvant être reliés ensemble par liaison de force par le biais d'au moins deux liaisons boulonnées disposées réparties, les liaisons boulonnées étant disposées de telle sorte qu'elles se trouvent, le dispositif (3) monté, devant la paroi (2) en matériau protégeant du feu, caractérisé en ce que l'ouverture d'inspection (4) souhaitée est mise en place dans la paroi (2) en matériau protégeant du feu, le cadre extérieur (5) pré-fabriqué étant utilisé en tant que gabarit, de sorte que la forme et les dimensions de l'ouverture d'inspection (4) correspondent à l'ouverture (7) du cadre extérieur (5) et en ce que la zone de paroi (14) retirée est reliée fixement au couvercle d'inspection (6) avant sa fixation au niveau du cadre extérieur (5), de telle sorte que la zone de paroi (14) fixée au niveau du couvercle d'inspection (6) fait saillie après le montage du dispositif (3) dans l'ouverture d'inspection (4) et remplit celle-ci essentiellement.
     
    2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la zone de paroi (14) est découpée de la paroi (2) en matériau protégeant du feu.
     
    3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la fixation de la zone de paroi (14) au niveau du couvercle d'inspection et/ou la fixation du cadre extérieur (5) au niveau de la paroi (2) est effectuée à l'aide d'agrafes de fil d'acier.
     
    4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que pour fixer le couvercle d'inspection (6) au cadre extérieur (5), une douille filetée (9) est fixée au niveau du cadre extérieur (5) qui est introduite au moins en partie dans un orifice (10) prévu dans le couvercle d'inspection (6) et en ce qu'une vis papillon ou une vis à tête (11) est vissée dans la douille filetée (9) du côté, opposé au cadre extérieur (5), du couvercle d'inspection (6).
     
    5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que pour fixer le couvercle d'inspection (6) au niveau du cadre extérieur (5), une tige de vis est fixée qui est totalement traversée par un orifice (10) prévu dans le couvercle d'inspection (6) et en ce qu'un écrou, de préférence un écrou papillon, est vissé sur la tige de vis du côté, opposé au cadre extérieur (5), du couvercle d'inspection (6).
     
    6. Procédé selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la douille filetée (9) ou la tige de vis est munie, sur le côté orienté vers le cadre extérieur (5), d'une zone parallélépipédique (12), laquelle, le dispositif (1) à l'état monté, est en prise, de façon solidaire, dans un évidement (13) correspondant du cadre extérieur (5), sur le côté, orienté vers la paroi (2), du cadre extérieur (5), de telle sorte que la douille filetée (9) ou la tige de vis est logée fixement et de façon non amovible axialement dans le cadre extérieur (5) et s'appuie côté arrière au niveau de la paroi (2).
     
    7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le couvercle d'inspection (6) et le cadre extérieur (5) sont reliés ensemble par liaison de force par le biais de quatre liaisons boulonnées (8) disposées réparties de manière régulière.
     




    Zeichnung











    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente