[0001] In der Beschreibung wird die Erfindung an wenigen Anwendungsbeispielen näher erläutert,
wobei das grundsätzliche Funktionsprinzip der Erfindung auch für andere Produktsysteme
oder technische Anwendungen vorgesehen ist.
[0002] Bekannte pneumatische oder hydraulische Auslenksysteme haben den Nachteil, dass sie
technisch aufwändig und komplex sind und somit in der Regel nur für eine Funktion
ausgelegt. Von daher sind diese Systeme sehr kostenintensiv in der Produktion.
[0003] Der bereits bekannte pneumatische "Festo-Muskel" ist in seiner Funktion nur für eine
Zugaufgabe ausgelegt und kann daher keine weiteren Aufgaben innerhalb einer Konstruktion
übernehmen.
[0004] Der Erfindung liegt nun das Problem zu Grunde, ein pneumatisches oder hydraulisches
Auslenkelement zu schaffen, das mindestens für zwei Funktionsaufgaben ausgelegt ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe z.B. dadurch gelöst, dass ein pneumatisches oder
hydraulisches Kissen mit seiner Unterseite an einem flexiblen Träger z.B. durch Vulkanisieren
oder Druckknopfsysteme fest verbunden wird und dass auf der Oberseite des Kissens
eine gewebeverstärkte Ausdehnungsbegrenzung angebracht ist, die gleichzeitig als Zugelement
fungiert. Das Gewebe kann sowohl in das Grundmaterial des Kissens eingearbeitet sein
als auch als loses Element das Kissen überspannen, wobei es in letzterem Fall an den
Randzonen des Kissens selbst befestigt sein muss. Wird das Kissen mit Druck beaufschlagt,
entwickelt es gleichzeitig Druck- und
[0005] Zugkräfte, die ein Ausknicken des vertikal oder horizontal ausgerichteten Trägers
ermöglichen. Die Druckkraft wirkt senkrecht zum Träger und die Zugkraft horizontal
in Richtung des Trägers.
[0006] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Auslenkelementes wird durch die Verwendung
eines zusätzlichen Zugelementes geschaffen, das über dem pneumatischen bzw. hydraulischen
Kissen verläuft und an seinen Enden fest mit dem Träger verbunden ist. Das Zugelement
kann aus einem biegsamen oder flexiblen, unter Umständen gewebeverstärkten Gummimaterial
bestehen. Das pneumatische Kissen selbst muss in diesem Falle nicht mehr mit seiner
Unterseite fest mit dem Träger verbunden sein, sondern kann als loses Teil zwischen
dem Träger und der Unterseite des Zugelementes eingelagert werden. Auch die direkt
am Kissen angebrachte Gewebeverstärkung wird in der Regel durch das zusätzliche Zugelement
hinfällig bzw. wird nur noch bei besonderen Ausformungen des Kissens als Ausdehnungsbegrenzung
für das Kissen selbst benötigt. Mit einzelnen oder mehreren Auslenkelementen oder
mit mehreren Kissen unter einem Zugelement können z.B. gering auslenkbare, aber in
der Härte und Tragkraft einstellbare Produkte, wie Bettfederleisten, Tragwerksysteme
für leichte Membrandächer, ergonomisch geformte Sitzrückenlehnen mit gesteuerter Ausdehnung
der Lordosestütze oder auch pneumatische Möbel mit veränderbaren Sitz- und Liegepositionen
realisiert werden.
[0007] Bei dieser Ausführung des Auslenkelementes mit einem Zugelement können zusätzliche
Zugkraftelemente wie pneumatische, hydraulische oder Elektromotoren an einem oder
an beiden Enden des Zugelementes angebracht werden. In diesem Falle ist das Zugelement
nicht mehr fest an seinen Enden mit dem Träger verbunden, sondern verläuft z.B. unter
Rollenführungen, die am Träger, unmittelbar am Kissenrand liegend, zusätzlich zu den
Zugkraftelementen befestigt sind. In diesem Fall übernimmt das Kissen vorrangig die
Aufgabe, das Ausknicken des Trägers einzuleiten, damit die zusätzlichen Zugkraftelemente,
die am Zugelement angebracht sind, über einen zur Mittelachse des Trägers versetzten
Auslenkpunkt optimal ihre Zugkräfte entfalten können. Die genaue Auslenkdistanz bzw.
Auslenkkraft kann durch die am Zugbandende angebrachte Messtechnik mit entsprechenden
Sensoren gemessen werden. Die Messtechnik wird auch in Verbindung mit den zusätzlichen
Zugkraftelementen eingesetzt. Werden z.B. mehrere Auslenkelemente hintereinander angeordnet
verlaufen die einzelnen Zugelemente nur bis unter die Rollenführung und werden dann
durch einen Zugdraht abgelöst, der durch einen Endblock geführt ist und des weiteren
als Bowdenzug zu den Zugkraftelementen geleitet wird.
[0008] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist die Positionierung von
zwei sich gegenüberliegenden Auslenkelementen, die auf mindestens zwei abgewandten
Seiten des Trägers befestigt sind. In dieser Anwendung wird der Träger in zwei Richtungen
auf einer gemeinsamen Schwenkachse liegend ausgelenkt. In dieser Ausführung kann durch
die gemeinsame Regelung der Druckbeaufschlagung der einzelnen Kissen jede eingenommene
Winkelstellung des Trägers bzw. die Auslenkdistanz statisch festgelegt oder in eine
gesteuerte Schwenkbewegung des Trägers überführt werden. Die Auslenkelemente können
in ihrer Größe und Anzahl frei gewählt werden, um den unterschiedlichen produktspezifischen
Anforderungen zu entsprechen.
[0009] Mit diesem Anwendungsprinzip können z.B. Flossenantriebe für Boote, aerodynamische
Profiländerungen von Flugzeugtragflächen oder deren Bremsklappen, Windkraftflügel,
Spoiler oder Roboterarme und deren Greifwerkzeuge realisiert werden.
[0010] Mehrere Auslenkelemente können um eine Mittelachse eines Trägers angeordnet sein,
um unterschiedliche Auslenkrichtungen des Trägers zu ermöglichen. Der Träger kann
z.B. als pneumatischer Träger ausgeformt sein, der in seinem vorgesehenen Auslenkbereich
materialverstärkt ist und Einschnürungen aufweist, die ein faltenfreies Ausknicken
des Trägers in alle Richtungen gestatten. In diese Einschnürungen ist die vorgesehene
Anzahl der Kissen integriert, wobei die Befestigung alternativ über Vulkanisieren
oder über das Zugelement geschehen kann. Auch in diesem Anwendungsfall kann durch
die gemeinsame Regelung der Druckbeaufschlagung der einzelnen Kissen jede eingenommene
Winkelstellung des pneumatischen Trägers bzw. die Auslenkdistanz statisch festgelegt
oder in eine gesteuerte Schwenkbewegung des Trägers in mehreren Achsen überführt werden.
[0011] In dieser Anwendung ist es vorteilhaft, wenn das Zugelement aus einem Gewebe besteht,
das ein unterschiedliches Funktionslayout aufweist. Das Gewebe ist nur in den Bereichen
auf Zug ausgelegt, die einer Zugbeanspruchung unterliegen. Das übrige Gewebe ist in
hohem Maße dehnbar, um einen geringen Widerstand bei der Verformung zu bewirken. Das
Gewebe kann in ein flexibles und dehnbares Gummi- oder Kunststoffmaterial eingebettet
sein.
[0012] Für kleine Bauteile ist es vorteilhaft, wenn die Auslenkelemente bzw. die Kissen
als hydraulische Baukörper ausgelegt sind. Es können mit dieser Ausführung z.B. im
Bereich der Steuerungs- und Regelungstechnik elektrische, pneumatische oder hydraulische
Schaltelemente mit mehreren Regelbereichen und zeitlich versetzten Steuerungsabläufen
umgesetzt werden. Beispielhaft kann ein pneumatisches oder hydraulisches Kissen in
kreisrunder Ausführung auf einem kreisrunden Träger angeordnet sein, der in regelmäßigen
Abständen Freischnitte aufweist, die zum Kreismittelpunkt hin orientiert sind und
bis zum Kissenrand verlaufen. Über ein über dem Kissen liegendes mehrteiliges Zugelement,
bestehend aus mehreren einzelnen Zugbändern unterschiedlicher Länge, die im Kreismittelpunkt
des Kissens punktuell fest mit dem Kissen verbunden sind, werden bei einer Druckbeaufschlagung
des Kissens die einzelnen Trägersegmente gesteuert zum ausknicken gebracht. Die Justierung
des Ausknickpunktes des Trägers und der einzelnen Trägerelemente, kann über längenverstellbare
Zugbänder erfolgen, ob am Band selbst oder an der Stelle der Befestigung am Träger.
Ein unterschiedlicher Widerstand der einzelnen Trägersegmente bei der Ansteuerung
kann unter anderem durch die verschiedene Materialdicke oder die unterschiedliche
Breite der eingeschnittenen Segmente erzeugt werden, um somit differenzierte Steuerzeiten
für einzelne Empfängereinheiten, wie z.B. elektrische, pneumatische, hydraulische
oder sonstige Steuerungs- und Regelsysteme, zu erzielen. Die geforderte Anzahl von
einzelnen Ausknickungen der Trägersegmente kann extrem erhöht werden, wenn das mehrteilige
Zugelement aus Fäden gebildet wird und der flexible Träger kammartig ausgeformt ist.
Besteht das zuvor beschriebene System aus zwei sich gegenüberliegenden Auslenkelementen,
die auf mindestens zwei abgewandten Seiten des Trägers befestigt sind, kann die Anzahl
der möglichen Steuerimpulse noch weiter erhöht werden. Durch die Anordnung von zwei
sich gegenüberliegenden Auslenkelementen kann eine schnellere Schaltfolge und eine
höhere Arbeitsleistung in beide Ausknickrichtungen erzielt werden. Bei diesem Anordnungsprinzip
der Auslenkelemente auf dem Träger kann das Ausknicken des Trägers oder der einzelnen
Trägersegmente vorteilhaft durch Scharnierlösungen oder Kugelgelenkköpfe erfolgen.
Je nach Aufgabenstellung können mehrere Auslenkelemente hintereinander angeordnet
sein und eine unterschiedliche Größe und Form haben. Schlauchförmige Kissen werden
vorteilhaft für adaptive Überdachungssysteme im Bereich der Architektur eingesetzt.
[0013] Sie werden auf Grund ihrer Länge, Ausformung, Anordnung und Druckbeaufschlagung zu
statisch tragenden Baukörpern. In diesem Anwendungsfall ist das breite Zugelement
sowohl in seiner Querrichtung als auch in seiner Längsrichtung auf eine Zugbelastung
ausgelegt. Je nach Ausführung können verschiedene Funktionsanforderungen realisiert
werden, wie z.B. das Öffnen und Schließen von einzelnen Segmenten für die Belüftung
oder Lichtsteuerung sowie das Entfalten, Aufrichten oder Aufrollen von temporär nutzbaren
pneumatischen Gebäuden oder deren Teilsegmenten, in Verbindung mit den dafür notwendigen
statischen Anforderungen. Eine vorteilhafte Anwendung der Auslenkelemente für eine
Aussteifung von pneumatischen Wand- oder Dachelementen wird durch die Anordnung der
Auslenkelemente auf der jeweils gegenüberliegenden Seite des Trägers und durch eine
versetzte Anordnung der Auslenkelemente erreicht. In diesem Anwendungsfall kann der
Träger z.B. aus einem flexiblen Folienmaterial bestehen.
[0014] Eine noch höhere Aussteifung wird erzielt, wenn die Kissen auf dem Träger in Ausknickrichtung
übereinander gestapelt angeordnet sind und wenn mittels der einzelnen Kissen oder
Zugbänder eine feste Verbindung der einzelnen Auslenkelemente untereinander hergestellt
wird. Mit dieser Anordnung der Auslenkelemente können vorteilhaft stark belastbare
Baukörper wie z.B. Brücken, Querträger oder Aussteifungen z.B. von Seenotrettungsinseln
oder pneumatischen Bootskörpern verwirklicht werden. Werden statt der einzelnen Kissen
rohrförmige Fäden und statt der Zugelemente Zugfäden eingesetzt, können durch den
Einsatz spezieller Webtechniken mit entsprechenden Bindungen oder durch Produktionstechniken
im Bereich der Maschenware, wie etwa Gewirke, Gestricke oder gehäkelte Textilien,
großformatige Elemente erstellt werden, die in der Fläche verformbar und festlegbar
sind.
[0015] Die gewebten Elemente müssen in der Regel mit einem flexiblen Ober- und Untergurt
kaschiert werden, damit eine gesteuerte Auslenkung der Fläche sowie das Festlegen
mit unterschiedlicher Federhärte und eine Stabilisierung des jeweiligen Auslenkungszustandes
erfolgen kann. Der Ober- und Untergurt kann die Funktion des Zugelementes übernehmen,
wenn beide Fäden die Funktion des Kissens übernehmen. Bei einem Gewirke das räumlich
dreidimensional ausgeformt ist, wie z.B. dem Abstandsgewirke, kann in der Regel auf
den Ober- und Untergurt verzichtet werden. Die Ausknickrichtung einzelner Bereiche
der Fläche oder die gesamte Verformung der Fläche wird durch die Wahl eines entsprechenden
Web- oder Gewirklayouts vorbestimmt. Bei einem Abstandsgewirke kann darüber hinaus,
die Elastizität der Abstandsfäden, die zu den Außenflächen führen, verändert werden.
Die rohrförmigen Fäden sind mit einer dünnflüssigen Flüssigkeit gefüllt und werden
über ein hydraulisches Drucksystem mit dem notwendigen Druck beaufschlagt. Handelt
es sich um Schläuche mit größerem Durchmesser, kann die Druckbeaufschlagung durch
Gas oder Druckluft erfolgen. Für besondere Anwendungen können beide Fäden rohrförmig
ausgebildet sein, wobei dann der Druck in einem Faden der das Zugelement bildet, höher
sein sollte als in dem Faden, der die einzelnen Kissen ersetzt.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Prinzipdarstellung eines pneumatischen oder hydraulischen Auslenkelementes
in Seitenansicht, das an zwei Kissenrandbereichen Quer zum Träger mit dem darunter
liegenden Träger verbunden ist und das Kissen nicht druckbeaufschlagt ist.
Fig. 2 eine Draufsicht der Fig.1.
Fig. 3 das druckbeaufschlagte Auslenkelement der Fig. 1 und 2 und die entsprechende Ausknickung
des Trägers in Seitenansicht.
Fig. 4 eine zweite Prinzipdarstellung eines nicht druckbeaufschlagten pneumatischen oder
hydraulischen Auslenkelementes in Seitenansicht, das gebildet wird durch ein Kissen
und ein darüber verlaufendes Zugelement, das neben den zwei Kissenrandbereichen mit
dem darunter liegenden Träger fest verbunden ist.
Fig. 5 eine Draufsicht der Fig.4.
Fig. 6 eine Prinzipdarstellung eines nicht druckbeaufschlagten pneumatischen oder hydraulischen
Auslenkelementes in Seitenansicht, das durch ein Kissen und ein darüber verlaufendes
Zugelement gebildet wird, das an einem Ende des Kissenrandbereiches fest mit dem darunter
liegenden Träger verbunden ist und das am anderen Ende des Kissenrandbereichs unter
einer Rollenführung verläuft, die fest am Träger verankert ist, wobei des Ende des
Zugelementes auf dieser Seite mit Zugkraftelementen verbunden ist.
Fig. 7 eine Draufsicht der Fig. 6.
Fig. 8 eine Seitenansicht von Fig. 6 und 7 mit einer zusätzlichen Messeinheit an den Zugkraftelementen.
Fig. 9 eine Draufsicht der Fig.8.
Fig. 10 eine Prinzipdarstellung eines nicht druckbeaufschlagten pneumatischen oder hydraulischen
Auslenkelementes in Seitenansicht, das durch ein Kissen und ein darüber verlaufendes
Zugelement gebildet wird, das an beiden Ende des Kissenrandbereichs unter einer Rollenführung
verläuft, die fest am Träger verankert ist, wobei beide Enden des Zugelementes mit
Zugkraftelementen und Messeinrichtungen verbunden sind.
Fig. 11 eine Draufsicht der Fig. 10.
Fig. 12 eine Prinzipdarstellung eines nicht druckbeaufschlagten pneumatischen oder hydraulischen
Auslenkelementes in Draufsicht, das durch ein Kissen und ein darüber verlaufendes
Zugelement mit vier einzelnen Armen gebildet wird, die an vier Punkten neben den Kissenrandbereich
liegen, während die einzelnen Arme fest mit dem Träger bzw. den einzelnen Trägerelemente
verankert sind und das Zugelement im Kreismittelpunkt des Kissens punktuell fest mit
dem Kissen verbunden ist.
Fig. 13 einen Schnitt der Fig. 12.
Fig. 14 eine Prinzipdarstellung von drei gleich großen, hintereinander angeordneten, nicht
druckbeaufschlagten, pneumatischen oder hydraulischen Auslenkelementen in Seitenansicht.
Fig. 15 eine Prinzipdarstellung von drei unterschiedlich großen, hintereinander angeordneten,
nicht druckbeaufschlagten, pneumatischen oder hydraulischen Auslenkelementen in Seitenansicht.
Fig. 16 eine Prinzipdarstellung von drei hintereinander angeordneten, nicht druckbeaufschlagten,
pneumatischen oder hydraulischen Kissen auf der jeweils gegenüberliegenden Seite des
Trägers in Seitenansicht.
Fig. 17 eine Prinzipdarstellung von drei hintereinander angeordneten, nicht druckbeaufschlagten,
pneumatischen oder hydraulischen Kissen auf einer Seite des Trägers und einem größeren
Kissen auf der gegenüberliegenden Seite des Trägers, ebenfalls ohne Druckbeaufschlagung.
Fig.18 eine Prinzipdarstellung in Seitenansicht von zwei hintereinander angeordneten, pneumatischen
oder hydraulischen Kissen auf den jeweils gegenüberliegenden Seiten des Trägers mit
unterschiedlicher Druckbeaufschlagung der einzelnen Kissen und der Ausknickung unter
dem jeweiligen Auslenkelement, das mit Druck beaufschlagt ist.
Fig. 19 eine Prinzipdarstellung in Seitenansicht von einem pneumatischen oder hydraulischen
Auslenkelement mit je einem Kissen auf den jeweils gegenüberliegenden Seiten des Trägers
und einem Zugelement, das über beide Kissen verläuft, indem es schlaufenförmig durch
den Träger geführt ist, während beide Kissen mit gleichen Druck beaufschlagt sind
und der Träger dadurch einen leichten Doppelschwung einnimmt.
Fig. 20 einen Träger in Seitenansicht mit einzelnen Kettenelementen, die durch flexible Dämpfungselemente,
welche das Ausknicken des Trägers dämpfen, beabstandet sind, sowie ein darunter angeordnetes
Kissen und ein Zugelement, das durch Umlenkrollen zu den Zugkraftelementen geführt
ist.
Fig. 21 eine Prinzipdarstellung einer brückenartigen Konstruktion, die mit einem Auslenkelement
gebildet wird, wobei das Kissen mit Druck beaufschlagt ist.
Fig. 22 eine Prinzipdarstellung einer brückenartigen Konstruktion, die aus mehreren in Druckverbindung
stehenden Kissen gebildet wird und aus einem Zugelement, das über die einzelnen Kissen
verläuft und hinter dem jeweils letzten Kissen am Träger befestigt ist, während die
Kissen druckbeaufschlagt sind.
Fig. 23 eine Unteransicht der Fig.22
Fig. 24 einen Träger in Seitenansicht mit einzelnen Kissen und einem Zugelement, das über
die einzelnen Kissen verläuft und über Umlenkrollen, die zwischen den einzelnen Kissen
am Träger fest angeordnet sind, umgelenkt wird und am jeweiligen Ende des Trägers
fest mit diesem verbunden ist.
Fig. 25 einen Träger in Seitenansicht mit einzelnen Kettenelementen auf der jeweils gegenüberliegenden
Seite des Trägers, die durch flexible Dämpfungselemente beabstandet sind, die das
Ausknicken des Trägers in beiden Ausknickachsen dämpfen, wobei jeweils ein Zugelement
über den darunter angeordneten Kissen verläuft und durch Umlenkrollen zu den Zugkraftelementen
geführt ist.
Fig. 26 eine Anordnung von hintereinander angeordneten, schlauchförmigen Kissen in Draufsicht,
und ein breites Zugband, das jeweils zwischen den einzelnen Kissen fest mit dem Träger
verbunden ist.
Fig. 27 eine Seitenansicht von Fig. 26 mit druckbeaufschlagten Kissen und der entsprechenden
Auslenkung des Trägers.
Fig. 28 einen ausgeknickten Träger in Seitenansicht mit aufeinander gestapelten, druckbeaufschlagten
Kissen, wobei die erste Reihe mit dem Träger verbunden ist und die folgenden jeweils
über Zugbänder untereinander verbunden sind und die Kissen einzeln oder in Gruppen
über ein geregeltes druckgebendes System mit Druck beaufschlagt werden können.
Fig. 29 einen ausgeknickten Träger in Seitenansicht mit auf beiden Seiten aufeinander gestapelten
druckbeaufschlagten Kissen, wobei die erste Reihe mit dem Träger verbunden ist und
die folgenden jeweils über Zugbänder untereinander verbunden sind und die Kissen einzeln
oder in Gruppen über ein geregeltes druckgebendes System mit Druck beaufschlagt werden
können.
Fig. 30 einen rotationssymmetrisch ausgeformten, pneumatischen Träger im vertikalen Schnitt
mit entsprechenden Einschnürungen für die Aufnahme von vier Auslenkelementen und zeigt
beispielhaft eine Möglichkeit der Ausformung, damit ein faltenfreies Ausknicken des
pneumatischen Trägers realisiert werden kann.
Fig. 31 einen horizontalen Schnitt der Fig. 29, die vier in der Einschnürung eingelagerten
Kissen und die Zugverbindungen der einzelnen Einschnürungsbereiche im pneumatischen
Körper.
Fig. 32 einen Schnitt davon, wie beispielhaft zwei Folienkissen, die ein Innenspannelement
aufweisen, durch zwei Auslenkelemente miteinander verbunden werden können, wobei in
diesem Fall die Zugelemente mit der Außenfolie des Folienkissens fest verbunden sind
und die beiden sich gegenüberliegenden Kissen, die unter dem jeweiligen Zugband liegen,
an ihrem Berührungspunkt auch fest miteinander und mit dem Rand des Folienkissens
verbunden sind.
Fig. 33 einen Schnitt davon, wie beispielhaft zwei Folienkissen, die ein Innenspannelement
aufweisen, durch zwei Auslenkelemente miteinander verbunden werden können, wobei in
diesem Fall die beiden Kissen, die das Auslenkelement bilden, auf einem äußeren Teilabschnitt
des Innenspannelementes fest angebracht sind, während die beiden Folienkissen bzw.
die Innenspannelemente mit einem Filmscharnier miteinander verbunden sind.
Fig. 34 einen Träger im Schnitt und in Seitenansicht mit einem Scharnier, an dem zwei Auslenkelemente
auf den jeweils abgewandten Seiten des Trägers angebracht sind, wobei die Kissen zwischen
dem Zugelement und dem Träger in Schaum oder flexiblen Kunststoffen eingeschäumt bzw.
eingegossen sind und mit Druck beaufschlagt sind.
Fig. 35 einen Träger im Schnitt und in Seitenansicht mit einem Scharnier, auf dem auf einer
Seite ein Auslenkelement angebracht ist und auf der gegenüberliegenden Seite nur ein
Zugelement, das über einen Abstandshalter, der im Gelenkbereich befestigt ist, verläuft
und unter einer Rollenführung zu einem Zugkraftelement und einer Messeinheit.
Fig. 36 beispielhaft eine Anordnung von mehreren Auslenkelementen in Draufsicht, die hintereinander
und in Reihe auf dem Träger befestigt sind, um bestimmte Teilbereiche des Trägers
auszuknicken.
Fig. 37 beispielhaft eine Anordnung von mehreren Auslenkelementen in Draufsicht, die unterschiedlich
versetzt auf dem Träger befestigt sind, um vorbestimmte Teilbereiche des Trägers auszuknicken.
Fig. 38 beispielhaft eine Anordnung von vier kreuzförmig angeordneten Auslenkelementen, die
auf dem Träger befestigt sind, um bestimmte Teilbereiche des Trägers auszuknicken,
wobei der Träger Freischnitte aufweist, damit nur die Trägerabschnitte ausgeknickt
werden, die durch eine geregelte Druckbeaufschlagung auf das jeweilige Auslenkelement
gewünscht werden.
Fig. 39 beispielhaft eine Sitzrückenlehne, bei der der Lordosebereich über ein Auslenkelement
angesteuert werden kann, das aus einem beidseitig befestigten Zugelement, unter dem
das pneumatische oder hydraulische Kissen eingebracht ist.
Fig. 40 ein loses Kissen auf einem Träger, über dem ein Zugelement verläuft, das auf einer
Seite am Träger befestigt ist und auf der anderen Seite unter einer Umlenkrolle hindurchgeführt
wird, wobei kurz nach dem Bereich der Umlenkrolle das Zugelement mit einem Stahlseil
verbunden ist, das durch einen Anschlagsblock hindurchläuft und in einen Bowdenzug
mündet, der sich wiederum gegen den Anschlagsblock abstützt.
Fig. 41 beispielhaft einen pneumatischen oder hydraulischen Greifer in Seitenansicht, in
dem das Auslenkelement horizontal angeordnet ist ohne Druckbeaufschlagung.
Fig. 42 die Fig. 38 in geschlossenem Zustand in Seitenansicht, wenn das Auslenkelement mit
Druck beaufschlagt ist.
Fig. 43 beispielhaft einen pneumatischen oder hydraulischen Greifer in Seitenansicht, in
dem zwei Auslenkelemente diagonal angeordnet sind ohne Druckbeaufschlagung.
Fig. 44 die Fig. 40 in geschlossenem Zustand in Seitenansicht, wenn die Auslenkelemente mit
Druck beaufschlagt sind.
Fig. 45 beispielhaft einen pneumatischen oder hydraulischen Greifer in Seitenansicht, in
dem zwei Auslenkelemente senkrecht angeordnet sind ohne Druckbeaufschlagung.
Fig. 46 beispielhaft einen pneumatischen oder hydraulischen Greifer in Seitenansicht, der
auf jedem der beiden Schenkel innen und außen Auslenkelemente besitzt, die senkrecht
angeordnet sind ohne Druckbeaufschlagung.
Fig. 47 beispielhaft zwei parallel angeordnete Träger mit jeweils einem Kissen, die sich
gegenüberliegen und sich mit der dem Träger abgewandten Seite beinahe berühren.
Fig. 48 beispielhaft zwei parallel angeordnete Träger mit jeweils einem Kissen, die sich
gegenüberliegen und sich mit der dem Träger abgewandten Seite beinahe berühren, wobei
jeder Träger ebenfalls mit jeweils einem Kissen auf der außenliegenden Seite bestückt
ist.
Fig. 49 beispielhaft hintereinander in Reihe auf einem Träger angeordnete Greifer der Fig.
45.
Fig. 50 beispielhaft rotationssymmetrisch angeordnete Auslenkelemente.
[0017] In den Fig. 1 bis 3 sind die Kissen 3 mit ihren Randbereichen 4a und 4b am Träger
1 auf seiner Randschicht 2 befestigt. Die Befestigung des Kissens 3 mit ihren Randbereichen
4a und 4b kann durch Festklemmen, Einhaken oder Einschiebung in Führungsnuten am Träger
1 erfolgen. Das Kissen 3 kann beispielhaft mit seiner Kissenunterseite 3a am Träger
1 auf seiner Randschicht 2 anvulkanisiert oder angeklebt werden. Das Kissen kann darüberhinaus
bei leichteren Beanspruchungen der Ausknickfunktion über wieder zu lösende Verbindungen
durch Steck- oder Druckknopfsysteme fixiert werden.
[0018] Das Kissen 3 kann auf seiner Oberseite 3b oder im Kissenmaterial selbst ein Gewebe,
das auf Zug ausgelegt ist oder ein flächiges flexibles Material, besitzen. In den
Fig. 4 und 5 besteht das Auslenkelement aus einem Kissen 3 und einem separaten Zugelement
6, das an den Kissenrandbereichen 4a und 4b mit dem Träger 1 fest verbunden ist. In
den Fig. 6 bis 9 ist das Zugelement 6 nur auf einer Seite am Kissenrandbereich 4a
am Träger 1 befestigt. Auf der gegenüberliegenden Seite wird das Zugelement 6 unter
einer Rollenführung 7a zu den Zugkraftelementen 8 und den Messelementen 9 hindurchgeführt.
In den Fig. 10 und 11 läuft das Zugelement 6 in beiden Randbereichen 4a und 4b unter
einer Rollenführung 7a zu den auf beiden Seiten angeordneten Zugkraftelementen 8 und
den Messelementen 9. In den Fig. 12 und 13 wird ein mehrachsiges Auslenkelement dargestellt,
das über ein Zugelelement 6, das einzelne Fortsätze 6a besitzt, die mit den einzelnen
ausknickbaren Trägersegmenten 1a verbunden sind, ausgeknickt wird. In den Fig. 14
bis 17 werden einige Anordnungsbeispiele von einzelnen Kissen 3, die eine unterschiedliche
Größe und Anordnung aufweisen, dargestellt. In der Fig. 18 wird ein in beide Achsen
ausgeknickter Träger dargestellt, der auf seinen beiden gegenüberliegenden Seiten
Kissen 3 besitzt, die unterschiedlich mit Druck beaufschlagt sind und dadurch eine
wellenförmige Ausformung des Trägers erzeugt. In Fig. 19 durchläuft das Zugelement
6 den Träger über Rollenführung 7a und erzeugt dadurch eine Ausknickung in beiden
Achsen. In Fig. 20 ist das Auslenkelement über den Kettenelementen 17, die durch Dämpfungselemente
21 beabstandet sind, angebracht. In den Fig. 21 bis 25 werden einige Anwendungsbeispiele
prinziphaft dargestellt. Fig. 25 zeigt einen achsialsymmetrischen Aufbau von Fig.
20, dadurch ist eine gesteuerte Ausknickung in beiden Richtungen möglich. In der Fig.
26 und 27 wird ein Prinzip dargestellt, das für pneumatische adaptive Baukörper z.B.
in der Architektur eingesetzt werden kann.
[0019] Durch das schlauchförmige Kissen 3d und das breite Zugelement 6, das in beiden Achsrichtungen
für Zugkräfte ausgelegt ist, können z.B. große pneumatische Überdachungssysteme realisiert
werden, die sich öffnen oder aufrollen können. Mit diesem Prinzip können pneumatische
Liege- oder Sitzmöbel gebaut werden, die sich gesteuert für unterschiedliche Nutzungsbedingen
anpassen lassen. Für das Ausknicken in beide Richtungen können die Auslenkelemente
auf beiden Seiten des Trägers 1 angebracht werden oder je nach Aufgabe auch einzelne
Auslenkelemente besitzen.
[0020] Die Fig. 28 und 29 zeigt eine spezielle Ausführung eines äußerst belastbaren Trägers
1. Hier können die statischen Belastungseigenschaften des Trägers 1 je nach Anzahl
der Auslenkelemente auf dem Träger 1 und über die Anzahl der aufeinander gestapelten
Reihen von Auslenkelementen gewählt werden. Diese Auslenkelemente sind entweder mit
ihrer Kissenaußenseite untereinander verbunden oder unterschiedlich mit ihren Zugelementen
6 sowie der entsprechenden Druckbeaufschlagung der Kissen 3 oder 3d. In den Fig. 30
und 31 ist der Träger 1b ein pneumatischer rotationssymmetrischer Körper. Um ihn in
verschiedene Achsrichtungen auszuknicken ist er mit Einschnürungen 13 versehen, die
im Idealfall an ihren Berührungspunkten miteinander verschmelzen. Durch diese neue
Funktion, die als ein dreidimensionales richtungsunabhängiges Scharnier beschrieben
werden kann, auch Filmscharnier genannt, können komplexe Ausknickbewegungsmuster realisiert
werden, wie z.B. eine eingelenkte Ausknickbewegung, die anschließend in einer Kurve
verlaufenden Schwenk- oder Drehbewegung z.B. eines Roboterarmes führen kann. Das dreidimensionale
Filmscharnier kann in diesen Fall auch durch ein Kugelgelenk gebildet werden. Werden
Bewegungsrichtungen des Trägers 1b vorgegeben, können diese geforderten Bewegungsrichtungen
auch nur durch die Anordnung der Auslenkelemente am Träger 1b selbst bzw. durch die
Zugrichtungsfestlegung der Zugelemente 6 verwirklicht werden. Soll der Träger 1b nur
in einer Schwenkachse in zwei gegenüberliegenden Richtungen ausgeknickt werden, weist
der Träger 1b nur zwei Einschnürungen auf, die an ihren Berührungspunkten zu einem
flexiblen Scharnier ausgeformt sind. Auch bei der Verwendung von pneumatischen oder
hydraulischen Trägern 1b können zusätzlich Zugkraftelemente 8 oder Messeinrichtungen
9 vorgesehen werden. In besonderen Anwendungsfällen können z.B. komplett pneumatisch
ausgeformte Greifsysteme dargestellt werden, die in ihrer Funktionalität ähnlich einer
menschlichen Hand aufgebaut sind. Darüber hinaus können schwimmfähige, pneumatische
Roboter mit Hebekraftsystemen oder adaptive Rettungssysteme für das Einsatzgebiet
Wasser umgesetzt werden. Die für den pneumatischen Träger 1b beschriebenen Auslegungsmöglichkeiten
sind auch auf feste Träger 1 zu übertragen.
[0021] In der Fig. 32 und 33 wird ein Anwendungsbeispiel für den Einsatz von Auslenkelementen
im Bereich der pneumatischen Architektur gezeigt. Das hier dargestellte Prinzip ist
auch für andere Aufgaben einzusetzen wie z.B. das Anheben, Öffnen oder Schließen von
Haltevorrichtungen sowie Schleusen, Öffnen und Schließen von brückenartigen Konstruktionen
oder nur für die Funktion eines pneumatischen Scharniers.
[0022] In der Fig. 34 wird ein besonderer Anwendungsfall gezeigt, in dem ein Kissen 3 zwischen
dem Träger 1 und dem Zugelement 6 eingeschäumt oder eingegossen ist. Vorteilhaft ist
diese Lösung für einige Anwendungen, die in ihrer Funktion eine bestimmte Flexibilität
benötigen. Besonders bei hydraulischen, mit Druck beaufschlagten Systemen, die in
der Regel eine geringe Flexibilität besitzen, ist diese mögliche Anwendung vorgesehen.
Die Fig. 35 zeigt eine Anwendung die nur in einer Ausknickrichtung ein Auslenkungselement
erfordert und in der anderen nur ein auf Zug ausgelegtes System benötigt. Auch in
diesen Fall, kann das Zugelement 6a neben den Zugkraftelementen 8 mit entsprechenden
Messsystemen 9 gekoppelt sein.
[0023] In den Fig. 36 und 37 werden beispielhaft einige Anordnungen von Auslenkelementen
auf dem Träger 1 dargestellt. Über die Anordnungen von einzelnen Auslenkelementen
auf dem Träger 1 kann die Ausknickrichtung des Trägers 1 in seinen Teilflächen bzw.
Teilsegmenten bestimmt werden. Mit der Anordnung der Auslenkelemente auf beiden Seiten
des Trägers 1 und einer in seiner Wirkung vorbestimmten Anordnung der Auslenkungselemente
können komplexe dreidimensionale Verformungen des Trägers 1 in mehrere Achsrichtungen
erzeugt werden.
[0024] In der Fig. 38 wird ein Anordnungsbeispiel gezeigt, in der sternförmig auf einem
Träger 1 mehrere Auslenkelemente angeordnet sind. Diese Freischnitte 1c im Träger
1 ermöglichen das Ausknicken von einzelnen Trägersegmenten 1a.
[0025] In der Fig. 12 wird eine vergleichbare Lösung gezeigt, die statt einzelner Auslenkelemente
auf dem Träger 1 nur ein Auslenkelement aber mit einem sich teilenden Zugelement 6
und 6a vorsieht. Der Unterschied zwischen den beiden Ausführungen ist, dass in Fig.
38 die Trägerteilsegmente 1a durch einzeln ansteuerbare Auslenkelemente ausgeknickt
werden und dass sie in Fig. 12 und 13 ausschließlich über ein Auslenkelement ausgeknickt
werden, das unterschiedlich lange Fortsätze 6a am Zugelement 6 besitzt.
[0026] Mit der dargestellten Lösung in der Fig. 38 kann das Ausknicken einzelner Trägerteilsegmente
1a immer entsprechend der neuen Aufgabe über das Druck- und Regelsystem neu programmiert
werden. In Gegensatz dazu kann die Lösung, wie sie in Fig. 12 gezeigt wird, zwar auch
über die am Zugelement 6 wahlweise vorgesehenen Justiermöglichkeiten gesteuert werden,
wie z.B. die Schaltabfolge festzulegen, aber diese können in dieser dargestellten
Ausformung in der Prozessabfolge nicht mehr variabel verändert werden. In einer solchen
Anordnung können die Zugelemente 6a dann ebenfalls eine variable Steuerung erzielen,
wenn die Zugelemente 6a über Umlenkvorrichtungen 7 zu entsprechenden Zugkraftelementen
8 oder Messeinrichtungen 9 geführt werden. Durch eine beidseitige Anordnung der Auslenkelemente
auf den Trägers 1, sowohl in Fig. 12 und 38 dargestellt, kann in beiden Ausknickrichtungen
eine gesteuerte kraftvolle Ausknickung des Trägers 1 realisiert werden.
[0027] Werden zwei Träger 1, an denen einseitig ein oder mehrere Auslenkelemente angebracht
sind, mit ihrer den Auslenkelementen abgewandten Seite mittels eines Distanzstückes,
das im Durchmesser kleiner als die Freischnitte 1c ist, zueinander beabstandet, können
zusätzlich in dem vom Distanzstück vorgegebenen Zwischenraum, zwischen den beiden
Trägern 1, Schalt-, Regelungs- und Steuerungssysteme für elektrische, pneumatische
oder hydraulische Ausführungen integriert werden.
[0028] In der Fig. 39 wird ein Anwendungsbeispiel des Auslenkelementes in einer Sitzrückenlehne
dargestellt. Das Auslenkelement bildet hier die verstellbare Lordosestütze z.B. für
Fahrer- oder Fahrgastsitze im Auto.
[0029] Die Lordosestütze kann unter Verwendung des Auslenkelementes einfacher und genauer
an unterschiedliche Personen angepasst werden.
[0030] Fig. 40 zeigt eine technische Lösung, bei der z.B. mehrere Auslenkelemente hintereinander
angeordnet sind und mehrere Zugelemente 6 zu den zusätzlichen Zugkraftelementen und
Messeinrichtungen geführt sind. In diesen Fall wird das Zugelement 6 mittels eines
Bowdenzuges bis zum Anschlagblock 20 geführt, der unmittelbar am Kissenrandbereich
4a, 4b, 4c, 4d angeordnet ist.
[0031] In den Fig. 41 bis 46 werden beispielhaft einige konstruktive Anordnungen der Auslenkelemente
am Träger 1 dargestellt, die einige Anwendungsmöglichkeiten von speziellen Ausformungen
von Greifern bzw. von Greifersystemen in einem gesteuerten automatisierten Prozessablauf
in der Produktion aufzeigen. Die Anordnung der Kissen 3 und des Zugelementes 6 im
Träger 1 ist in diesen Fall so gewählt, das bei einer Druckbeaufschlagung der Kissen
3, das Zugelement 6, den als Feder ausgebildeten Träger 1 schließt, der in diesem
Fall zu Greiferarmen ausgeformt ist.
[0032] In der Fig. 45 sind jeweils zwei Auslenkelemente an den Greiferarmen angebracht.
Damit kann ein Greifsystem realisiert werden, das jeweils am einzelnen Greiferarm
zwei Ausknickrichtungen aufweist. In dieser Anordnung kann statt eines flexiblen Trägers
1 ein starrer Träger gewählt werden und über Scharniere oder Kugelgelenke kann in
diesem Anwendungsfall ein gesteuertes Ausknicken des Trägers 1 das Schließen und Öffnen
der Greiferarme ermöglichen. Auch in diesem Anwendungsfall kann das Zugelement 6 über
entsprechende Umlenkvorrichtungen 7 zu zusätzlichen Zugkraftelementen 8 oder zu entsprechenden
Messeinrichtungen 9 geführt werden, die die Ausknickdistanz und den Anpressdruck zwischen
den Greiferaufnahmen messen. Eine Kombination von unterschiedlichen Auslenkelementen
sowie eine Kombination einzelner Auslenkelemente mit Zugelementen 6a ist für spezielle
Anwendungen vorgesehen. Auch das Zugelement 6a kann über Umlenkvorrichtungen 7 mit
Zugkraftelementen 8 oder Messeinrichtungen 9 verbunden werden. In der Fig. 47 und
48 werden zwei mögliche Anordnungsbeispiele von Auslenkelementen gezeigt, die übereinander
angeordnet sind und deren Ausknickrichtung auf einer Achse liegt. In den Fig. 49 und
50 werden zwei Beispiele von Anordnungsmöglichkeiten der Auslenkelemente dargestellt,
die z.B. mehrere Arbeitsschritte gleichzeitg ausführen können. Bei einigen aufgeführten
Anwendungsbeispielen, speziell bei den dargestellten Greifern, können in Sonderfällen
auch pneumatische Zugelemente bzw. Muskeln eingesetzt werden, die regelbar mit Druck
beaufschlagt werden können oder mit Auslenkelementen kombinierbar sind. Eine vorteilhafte
Ausgestaltung der Erfindung und deren Anwendung im Produktbereich Greifer und Greifersysteme
ist die Möglichkeit, ein Baukastensystem zu konzipieren, das aus verschiedenen Ausformungen
und technischen Lösungen einzelner Greifer sowie aus einzelnen Elementen z.B. für
die Aufnahme der Greifer besteht. Auch die Kombination von pneumatischen Trägern 1b,
mit flexiblen Trägern 1 kann in diesem Baukastensystem berücksichtigt werden. Aus
den einzelnen Komponenten können Greifer für einfache Produktionsanforderungen zusammengestellt
werden aber auch komplexe Greifersysteme, die in ihrer Funktionalität und biomechanischen
Auslegung einer menschlichen Hand entsprechen.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Träger
- 1a
- Trägersegment
- 1b
- Pneumatischer Träger
- 1c
- Freischnitte
- 2
- Randschicht
- 3
- Kissen
- 3a
- Kissenunterseite
- 3b
- Kissenoberseite
- 3c
- Kissenoberseite mit eingearbeitetem Zugelement
- 3d
- Schlauchförmige Kissen
- 4a, 4b, 4c, 4d
- Kissenrandbereiche
- 5
- Trägerlängsachse
- 6
- Zugelement
- 6a
- Zugelement
- 7
- Umlenkvorrichtungen
- 7a
- Rollenführung
- 8
- Zugkraftelemente
- 9
- Messelemente und -sensoren
- 10
- Auslenkdistanz
- 11
- Abstandsbügel
- 12
- Scharniere
- 13
- Einschnürungen
- 14
- Pneumatische Einzelelemente
- 15
- Kunststoffschäume
- 16
- Ausknickrichtung
- 17
- Kettenelemente
- 18
- Zugverbindung
- 19
- Bowdenzug
- 20
- Anschlagblock
- 21
- Dämpfungselemente
- 22
- Innenspannrahmen
1. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein flexibler Träger(1) besteht, dass der Träger(1) an mindestens einer Randschicht(2)
ein oder mehrere druckbeaufschlagbare Kissen(3) aufweist, dass die Kissen(3) den Träger(1)
flächig berühren, dass die Kissen(3) zumindest an ihren sich in Richtung der Trägerlängsachse(5)
gegenüberliegenden Randbereichen(4a, 4b) mit dem Träger(1) unmittelbar oder mittelbar
befestigt sind, sodass bei Druckbeaufschlagung der Kissen(3) eine gesteuerte Ausknickung
des Trägers eingeleitet wird.
2. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kissen(3) an sich in mehreren räumlichen Richtungen gegenüberliegenden Randbereichen(4a,
4b, 4c, 4d) mit dem Träger(1) unmittelbar oder mittelbar befestigt sind, sodass eine
gesteuerte Ausknickung des Trägers in unterschiedlichen Achsen eingeleitet wird.
3. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kissen auf ihrer der Randschicht(2) zugewandten Unterseite(3a) fest mit der Randschicht(2)
durch Vulkanisieren, Kleben oder Schweißen oder durch punktuell angeordnete Steckverbindungen
verbunden sind.
4. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mittelbare Befestigung der Kissenrandbereiche(4a, 4b) durch Klemm- und Führungssysteme
oder durch Haken fest, aber lösbar, mit dem darunter liegenden Träger verbunden sind.
5. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kissen(3) aus einem dehnbaren Material wie Gummi oder Kunststoff gebildet wird
und es vorteilhaft schlauch-, kissen- oder kugelförmig ausgebildet ist und dass ein
Textil- oder Drahtgewebe oder ein flächiges biegsames Material mit entsprechender
Zugbelastung auf der Außenhaut des Kissens(3) oder im Kissenmaterial selbst angebracht
ist.
6. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die mittelbare Befestigung der Kissenrandbereiche(4a, 4b) durch ein das Kissen(3)
überspannendes Zugelement(6) gebildet wird.
7. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zugelement(6) aus einem Gewebe besteht, das ein differenziertes Funktionslayout
aufweist, in dem nur die Bereiche, die Zugkräfte aufnehmen müssen, auf Zug ausgelegt
sind und die restlichen Bereiche im Gewebe eine hohe Ausdehnung erlauben.
8. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zugelement(6) dreidimensional schalen- oder kalottenförmig ausgeformt ist, aus
verschiedenen Werkstoffen mit unterschiedlicher Flexibilität und Dehnbarkeit besteht.
9. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Zugelement(6) über mehrere einzelne Kissen(3) verläuft und die Befestigung des
Zugelementes(6) hinter dem jeweilig letzten Kissen(3) am Träger(1) erfolgt oder dass
das Zugelement(6) die jeweils einzelnen Kissen(3) schlaufenförmig umspannt und
dass am Träger(1) zwischen den einzelnen Kissen(3)Umlenkvorrichtungen(7) für das Umlenken
des Zugelementes(6) bestehen und dass die Befestigung des Zugelementes(6) hinter dem
jeweils letzten Kissen(3) am Träger erfolgt.
10. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein durchgehendes Zugelement(6) für mehrere einzelne Kissen(3) besteht und dass das
Zugelement(6) schlaufenförmig durch den Träger(1) geführt wird und einzelne Kissen(3)
erfasst, die auf den zwei einander abgewandten Seiten des Trägers(1) angebracht sind.
11. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an mindestens einem Ende des Zugelementes(6) ein oder mehrere zusätzliche Zugkraftelemente(8)
wie pneumatische, hydraulische oder Elektromotoren angebracht sind, welche die durch
die Kissen(3) eingeleitete Ausknickung verstärken.
12. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an mindestens einem Ende des Zugelementes(6) ein oder mehrere Messelemente(9) angebracht
sind, die über einen Sensor die genaue Auslenkdistanz(10) bzw. Auslenkkraft ermitteln.
13. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass es ein oder mehrere Befestigungsmittel enthält, die zur Aufnahme von Zug- und Schaltvorrichtungen
ausgelegt sind, wie z.B. das Ansteuern von Hebekraftsystemen, Auslösemechanismen,
Steuerelementen.
14. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die einzelnen Kissen(3) auf dem Träger(1) einzeln, versetzt, hintereinander, nebeneinander,
in Reihen parallel verlaufend oder in unterschiedlichen Winkelstellungen zueinander
angeordnet sind und dass sie unterschiedliche Ausformungen und Größen haben können.
15. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich die Kissen(3) auf mindestens zwei einander abgewandten Seiten des Trägers(1)
befinden oder räumlich um das Trägersegment(la) herum angeordnet sind.
16. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
das sich die Kissen(3) mit ihrem Zugelement(6) auf einer Seite des Trägers(1) befinden
und auf der gegenüberliegenden abgewandten Seite des Trägers(1) nur ein Zugelement(6)
ohne Kissen verläuft, das vorteilhaft in gleicher Befestigungshöhe wie das gegenüberliegende
Zugelement(6) befestigt ist und das über einen Abstandsbügel(11) geführt wird, der
vorteilhaft im Zentrumsbereich des gegenüberliegenden Kissens(3) am Träger(1) befestigt
ist.
17. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger(1) in Querrichtung federnd auslenkbar, jedoch in Längsrichtung druckfest
ist.
18. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger(1) aus einer festen druck- und zugstabilen Konstruktion gebildet wird
und Scharniere(12) oder Kugelgelenkköpfe aufweist.
19. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger(1) aus pneumatischen Körpem(1b) gebildet wird, die insbesondere rotationssymmetrisch
ausgeformt sind und entsprechende Einschnürungen(13) für die Aufnahme der einzelnen
Kissen(3) aufweisen.
20. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger(1) aus verschiedenen pneumatischen Einzelelementen gebildet wird und
dass die Kissen(3), mit oder ohne Innenspannrahmen(22), zwischen den pneumatischen Einzelelementen
angeordnet sind.
21. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Kissen(3) auf dem Träger in mindestens einer Ausknickrichtung(16) übereinander
gestapelt angeordnet sind und dass über die einzelnen Kissen(3) oder Zugelement(6)
eine feste Verbindung der einzelnen Auslenkelemente untereinander hergestellt wird.
22. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kissen(3) ein flexibler Hohlfaden und das Zugelement(6) ein flexibler Faden ist,
die gemeinsam zu einer Webstruktur oder zu einer Maschenware wie Gewirke, Gestricke
oder gehäkelte Strukturen verarbeitet werden.
23. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass es aus einem Gewebe besteht, das aus zwei flexiblen Fäden gebildet wird, von denen
mindestens einer ein Hohlfaden ist und mindestens mit einem Ober- oder Untergurt kaschiert
sein muss und dass die Fäden zu einer Webstruktur oder zu einer Maschenware verarbeitet
werden und dass die Druckbeaufschlagung unterschiedlich geregelt ist.
24. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass sowohl die einzelnen pneumatischen oder hydraulischen Kissen(3) als auch Gruppen
von einzelnen Kissen(3) regelbar mit Gas, Luft oder Hydraulikflüssigkeit beaufschlagt
werden können.
25. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auslenkelemente in Kunststoffschäume oder flexible Kunststoffe eingebettet sind.
26. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kissen(3) mit Abstand zum Träger(1) und zum Zugelement(6) in Kunststoffschäume
oder flexible Kunststoffe eingebettet sind.
27. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kissen(3) in seinem Innenraum mit offenporigem Schaum oder einer Kombination
von offenporigem Schaum und in ihm eingebetteten Hohlkammern gebildet wird, die in
Sonderfällen auch mit Druck beaufschlagt werden können.
28. Pneumatisches oder hydraulisches Auslenkelement nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auslenkelemente in ihrer Ausknickrichtung nebeneinander oder aufeinander in Reihe
angeordnet und untereinander kombinierbar sind und unterschiedliche Kissengrößen und
Formen haben und dass sie einzeln oder in Gruppen regelbar mit druckgebenden Systemen
mit Druck beaufschlagt werden können.