| (19) |
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(11) |
EP 1 866 125 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.01.2012 Patentblatt 2012/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.02.2006 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/050689 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/100153 (28.09.2006 Gazette 2006/39) |
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| (54) |
HANDWERKZEUGMASCHINE MIT EINEM SCHLEIFTELLER
HAND-HELD MACHINE TOOL HAVING A GRINDING DISK
MACHINE-OUTIL MANUELLE POURVUE D'UN DISQUE DE PONÇAGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
23.03.2005 DE 102005014045
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.12.2007 Patentblatt 2007/51 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- REICH, Doris
70565 Stuttgart (DE)
- TIEDE, Steffen
71083 Herrenberg (DE)
- DEHDE, Joerg
71144 Steinenbronn (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 557 773 DE-U1- 9 414 167
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DE-A1- 19 945 060 DE-U1- 20 016 263
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung geht aus von einer Handwerkzeugmaschine mit einem Schleifteller
mit Löchern zur Staubabsaugung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Bekannt sind Handwerkzeugmaschinen mit einem Schleifteller mit Löchern zur Staubabsaugung.
Durch radial außerhalb der Mitte des Schleiftellers angeordneten Löcher hindurch wird
unter dem Schleifteller bzw. dem Schleifblatt anfallender Schleifstaub nach oben und
weiter radial nach außen abgesaugt und in einen Staubbehälter gefördert. Der dabei
im Mittenbereich des Schleiftellers gebildete Schleifstaub in Gestalt eines Schleifstaubpolsters
wird dabei mittels Überdruck an einem mittigen Loch weggeblasen und soll durch die
radial außerhalb angeordneten Löcher abgesaugt werden, da das Schleifstaubpolster
den Kontakt des Schleifblatts mit dem zu schleifenden Werkstück stört und dazu neigt,
infolge Erwärmung zu schmelzen und am Schleifblatt festzukleben sowie ein effizientes
Schleifen zu verhindern.
[0003] Die Anordnung getrennter Saug- und Blassysteme oberhalb des Schleiftellers macht
die Herstellung der Handwerkzeugmaschine kompliziert und teuer. Die Blaswirkung in
der Mitte des Schleiftellers führt beim Abheben der Handwerkzeugmaschine vom Werkstück
dazu, dass Schleifstaub aufgewirbelt wird und die Atemluft in der Umgebung des Bedienenden
beeinträchtigt.
[0004] Aus der
DE 200 16 263 U1 ist ein Stützteller für Werkzeuge zur Oberflächenfeinbearbeitung wie Schleifen oder
Polieren bekannt, wobei in den Stützteller eine zentrale, mittige Öffnung eingebracht
ist, welche zur Aufnahme eines Befestigungsmittels dient. Die zentrale, mittige Öffnung
durchdringt den Schleifteller axial. Zusätzlich sind weitere Absaugöffnungen vorgesehen,
die mit radialem Abstand zur mittigen Öffnung angeordnet sind und sich ebenfalls axial
durch den Stützteller hindurch erstrecken. Die mittige Öffnung und die Absaugöffnungen
sind über einen in Querrichtung verlaufenden, parallel zur Unterseite des Stütztellers
sich erstreckenden Verbindungskanal miteinander verbunden. Der Verbindungskanal erstreckt
sich zwischen diametral gegenüberliegenden Randbereichen des Stütztellers, an denen
zusätzliche, von einer Platte teilweise übergriffene Absaugöffnungen gebildet sind.
Vorteile der Erfindung
[0005] Die Erfindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, dass mit einfachen
Mitteln sowohl der im Bereich der radialen Löcher unter dem Schleifteller im Bereich
von dessen äußerem Rand als auch der mittig darunter anfallende Schleifstaub kontinuierlich
so gründlich und schnell abgesaugt werden kann, dass sich kein mittiges Schleifstaubpolster
mehr bilden kann und kein Schleifstaub aufgewirbelt wird. Die Schleifwirkung wird
verbessert und die Lebensdauer des Schleifblatts erhöht, weil ein Verkleben von Schleifstaub
verhindert wird. Außerdem ergibt sich ein Kühlungseffekt im mittigen Bereich des Schleiftellers
bzw. des Schleifblatts infolge der dort nun frei fließenden Absaugluft. Dadurch ist
das Verkleben des Schleifstaubs am Schleifblatt noch sicherer ausgeschlossen.
[0006] Dadurch, dass der Verbindungskanal als nach unten offener Schlitz in der Unterseite
des Schleiftellers angeordnet ist, der vom Klettverschluss überdeckt ist, ist auf
einfache, kostengünstige Weise eine zentrale Absaugung im Schleifteller bei guter
Haftung des Schleifblatts realisierbar.
[0007] Dadurch, dass der Schleifteller aus einer skelettartigen, stützenden Schleifplatte
besteht, die ein Kissen aus weichelastischem Material trägt, an dessen Unterseite
eine Klettschicht sitzt, wobei eine Metallringscheibe in der mittigen Öffnung zentriert
und axial zwischen der Schleifplatte und dem Kissen festgelegt ist, insbesondere eingespritzt,
ist eine besonders robuste Schleiftellerkonstruktion gewählt worden.
[0008] Dadurch, dass vier Verbindungskanäle in die mittige Öffnung münden, kreuzförmig,
radial nach außen verlaufen und dort in vier der radial äußeren Löcher münden, ist
der Schleifteller besonders einfach gestaltet, verbunden mit einer effektiven, großflächigen
und zentralen Absaugung.
[0009] Dadurch, dass acht regelmäßig voneinander beabstandete, insbesondere ovale bzw. längliche,
etwa 20 mm große Löcher im Schleifteller angeordnet sind, ist eine besonders kräftige
Staubabsaugung gesichert.
[0010] Dadurch, dass die Löcher auf der Unterseite radial weiter außen als die Löcher auf
der Oberseite des Schleiftellers verlaufen und einander axial sowie radial versetzt
überschneiden, so dass deren überschnittener Bereich den tatsächlichen Lochquerschnitt
zwischen der Ober- und der Unterseite definiert, wird auf der Oberseite des Schleiftellers
ein radial nach innen gerichteter Absaugluftstrom gesichert, der den Staubabtransport
sichert.
[0011] Dadurch, dass sich das untere Loch im Übergang zum oberen Loch hin mit einer Schrägfläche
trichterartig erweitert, ist der Strömungswiderstand zwischen unterm und oberem Loch
verringert.
[0012] Dadurch, dass die Löcher auf der Ober- und Unterseite des Schleiftellers größer als
der tatsächliche Lochquerschnitt sind, ist die Stauberfassung bzw. die Sammelwirkung
verbessert.
[0013] Dadurch, dass die Lochtiefe von der Unterseite zur Oberseite über bis zu 40% der
axialen Dicke des Schleiftellers und die Lochtiefe von der Oberseite zur Unterseite
über bis zu 80% der axialen Dicke des Schleiftellers beträgt, ergibt sich ein tatsächlicher
Lochquerschnitt, der die Staubsammelwirkung verbessert.
[0014] Dadurch, dass das Schleifblatt ein mit der mittigen Öffnung des Schleiftellers korrespondierendes
mittiges Loch aufweist, kann der Schleifstaub besonders wirksam vom Mittenbereich
des Schleiftellers abgesaugt werden.
[0015] Dadurch, dass der Verbindungskanal das radial äußere Loch radial und axial überschneidet
und so ein radial inneres Durchgangsloch bildet, ist mit einer einfachen Loch-Kanal-Geometrie
eine wirksame Mittenabsaugung realisiert.
[0016] Dadurch, dass der Verbindungskanal ca. 5 mm breit ist, verbessert er bei geringem
Herstellungsaufwand die Mittenabsaugung erheblich.
Zeichnung
[0017] Nachstehend ist die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels mit zugehöriger Zeichnung
näher erläutert.
[0018] Es zeigen
Figur 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschine
Figur 2 eine Unteransicht des Schleiftellers
Figur 3 eine Schnittdarstellung des Schleiftellers und
Figur 4 eine Draufsicht eines mit der Erfindung verwendbaren Scheifblatts.
Ausführungsbeispiel
[0019] Figur 1 zeigt eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Handwerkzeugmaschine 10, die
als Exzenterschleifer ausgestaltet ist. Dieser hat ein zylindrisches Gehäuse 12, dessen
Handgriff 14 sich nach hinten erstreckt und auf dessen Unterseite ein Schalttaste
16 angeordnet ist, die per Fingerdruck des Bedienenden einen Schalter 18 ein- oder
ausschaltet. Damit wird der Stromkreis eines im Gehäuses 12 sitzenden Motors 20 gesteuert.
Bei dessen Start dreht die Motorwelle 24 mit einem Staublüfter 26, einem Exzenter
28 und einem Schleifteller 30. Der Motor 20 ist mittels Elektrokabel 22 an eine nicht
dargestellte Spannungsquelle anschließbar.
[0020] Der drehende Staublüfter 26 erzeugt in Verbindung mit anderen üblichen, nicht genannten
Mitteln an der Oberseite 46 des Schleiftellers 30 einen Unterdruck und damit am Loch
32, 33 des Schleiftellers 30 einen Saugeffekt. Dadurch wird an der Unterseite 48 des
Schleiftellers 30 bzw. unter einem Schleifblatt 52 gebildeter Schleifstaub am unteren
Loch 33 angesaugt und nach oben zum oberen Loch 32 abgesaugt. Darüberhinaus führt
dieser Unterdruck gleichzeitig am Mittenloch 34 im mittigen Bereich der Unterseite
48 des Schleiftellers 30 zu einer gezielten Absaugung, wobei dort anfallender Schleifstaub
gemeinsam mit dem oberhalb des Schleiftellers 30 gebildeten Absaugluftstrom 40 durch
Verbindungskanäle 58 radial nach außen zu den Löchern 32, 33 und von dort nach oben
zum Ausblasstutzen 42 und zum Staubbehälter 44 geführt wird.
[0021] Der Schleifteller 30 besteht aus einer Schleifplatte 36 aus biegeelastischem, verhältnismäßig
hartem Kunststoff und einem mit der Schleifplatte 36 verbundenen, ggf. vergossenen
Schleifkissen 38 aus weichelastischem, geschäumtem Kunststoff, das auf seiner Unterseite
48 eine Lage Klettgewebe 50 trägt zum Befestigen eines Schleifblatts 52 mit Velour-Rückenbeschichtung
53. Das Schleifblatt 52 hat ein Mittenloch 55 und radial näher am Außenrand mehrere,
gleichmäßig beabstandete Staublöcher 54, die sich mit den unteren Löchern 33 decken
und auf einem gleichen Teilkreis 56 liegen.
[0022] Die Löcher 32, 33 durchtreten den Schleifteller 30 bzw. auch das Klettgewebe 50 axial
und bilden dabei ein Loch 33 auf der Unterseite 48 und ein dazu radial zum Außenrand
versetztes Loch 32 auf der Oberseite 46 des Schleiftellers 30. Das Loch 32 ist ein
Teil-Sackloch, das den Schleifteller 30 etwa zu 70 bis 80% durchtritt. Das Loch 33
der Unterseite 48 ist ein Teil-Sackloch, das den Schleifteller 30 zu etwa 30 bis 40
% durchringt. Die von entgegen gesetzten Seiten eingebrachten Löcher 32, 33 durchdringen
einander axial und radial so, dass ihr überschnittener Bereich den tatsächlichen taillenartigen
Lochquerschnitt zwischen der Ober- und der Unterseite 46, 48 definiert. Der Querschnitt
des überschnittenen Bereichs ist kleiner als der der Löcher 32, 33 und sorgt für eine
hohe Strömungsgeschwindigkeit der hindurch tretenden Staubluft und damit für einen
guten Staubabtransport.
[0023] Eine in Figur 2 gezeigte Unteransicht des Schleiftellers 30 zeigt die Gestalt und
Ort der Löcher 33 auf der Unterseite 48 und die kreuzförmige Anordnung der Verbindungskanäle
58, die vier der Löcher 33 mit dem Mittenloch 34 verbinden und die Mittenabsaugung
sichern. Die Verbindungskanäle 58 können dabei von einer Klettschicht 50 überdeckt
sein, so dass die Mittenabsaugung nur im Bereich der Mündung in das Mittenloch 34
erfolgt. Voraussetzung ist, dass die Klettschicht 50 ein mit dem Mittenloch etwa deckungsgleiches,
nicht näher bezeichnetes Loch aufweist. Auch das Schleifblatt 52 (Fig. 1) weist ein
Mittenloch 55 auf, das mit dem Mittenloch 34 etwa deckungsgleich ist. Eine gute Mittenabsaugung
wird auch durch Schleifblätter gesichert, die mehrere kleinere Löcher im Mittenbereich
haben.
[0024] Figur 3 zeigt eine Schnittdarstellung des Schleiftellers 30 und Schleifteller 30
mit dem oberen Staubloch 32 und dem unteren Staubloch 33, wobei der radiale und axiale
Versatz zwischen Oberseite 46 und Unterseite 48 zueinander erkennbar ist. Weiter ist
das Mittenloch 34 auf der Unterseite 48 erkennbar, das axial in Richtung Oberseite
46 bis zur Schleifplatte 36 reicht, also im wesentlichen nur das Schleifkissen 38
durchdringt. Das Schleifblatt 52 (Fig. 4) kommuniziert über ein Mittenloch 55 und
Staublöcher 54 mit den Löchern 33, 34 sowie auch den Verbindungskanälen 58 und sichert
eine effektive Staubabsaugung.
[0025] Im Bereich des Mittenlochs 34 ist die erste Kanalmündung 60 zwischen dem Rand der
Mittenlochs 34 und dem Verbindungskanal 58 und radial außen die zweite Kanalmündung
64 zwischen dem Rand des Lochs 33 gezeigt. Weiter erkennbar ist im Absaugsystem eine
Schrägfläche 62 im Sacklochgrund des unteren Lochs 33 im Überschneidungsbereich zum
oberen Loch 32. Deutlich wird die Anordnung der Schleifplatte 36 an der Oberseite
46 und die des Schleifkissens 38 im wesentlichen an der Unterseite 48 des Schleiftellers
30. Auf der Oberseite 46 der Schleifplatte 36 ist mittig eine Zahnnabe 66 angeordnet,
die zum Eingriff eines nicht dargestellten zahnradartigen Mitnehmers zur Drehmitnahme
des Schleiftellers 30 mit der Drehung der Motorwelle 24 dient. Weiter ist ein Zentrierloch
37 angeordnet, das zur Zahnnabe 66 und zum mittigen Loch 34 auf der Unterseite 48
des Schleiftellers fluchtet. Durch das Zentrierloch 37 greift ein Schraubbolzen 29
zum Befestigen des Schleiftellers 30 am nichtdargestellten Mitnehmer.
[0026] Zwischen Schleifplatte 36 und Schleifkissen 38 ist eine Ringscheibe 68 vergossen,
deren Ringloch 79 zum mittigen Loch 34 fluchtet und einen Schraubbolzen 29 (Fig. 1)
zentriert und führt und die Spannkraftübertragung beim Ankoppeln des Schleiftellers
30 an die Handwerkzeugmaschine 10 sichert.
[0027] Figur 4 zeigt eine Draufsicht eines mit der Erfindung verwendbaren Schleifblatts
52, das mehrer radiale Staublöcher 54 auf einem gemeinsamen Teilkreis 56 hat und ein
Mittenloch 55 zur Mittenabsaugung. Eine der zwei Flachseiten des Schleifblatts 52
trägt eine nicht dargestellte Schleifschicht und die Rückseite eine Veloursschicht
zum Verbinden mit der Klettschicht 50 des Schleiftellers 30 zum betriebsgemäßen Spannen
bzw. Festlegen des Schleifblatts 52.
1. Handwerkzeugmaschine mit einem Gehäuse (12) und einem an dessen Unterseite (13) angeordneten
Schleifteller (30) mit einer dem Gehäuse (12) zugewandten Oberseite (46) und mit einer
Unterseite (48) mit Klettverschluss (50) zur Aufnahme eines Schleifblattes (52), mit
einer die Ober- und Unterseite (48, 46) durchtretenden, mittigen Öffnung (34) insbesondere
zum Durchgriff eines Befestigungsmittels (28) zum Koppeln mit der Handwerkzeugmaschine
sowie mit axial durchgehenden Löchern (32, 33), die den Schleifteller (30) zwischen
seiner Unter- und Oberseite (46, 48) durchbrechen und die mit einem Absaugkanal (42)
kommunizieren können, wobei die mittige Öffnung (34) den Schleifteller (30) axial
durchtritt und über mindestens einen radial bzw. quer auf der Unterseite (48) verlaufenden
Verbindungskanal (58) mit mindestens einem der Löcher (32) korrespondiert und als
Absaugöffnung dient, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Verbindungskanal (58) als nach außen offener Schlitz in der Unterseite
(48) angeordnet ist, der vom Klettverschluss (50) überdeckt ist.
2. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schleifteller (30) aus einer skelettartigen, stützenden Schleifplatte (36) besteht,
die ein angeschäumtes Kissen (38) trägt, an dessen Unterseite eine Klettsehicht (50)
sitzt, wobei eine Metallringscheibe in der mittigen Öffnung (34) zentriert und axial
zwischen der Schleifplatte (36) und dem Kissen (38) festgelegt ist, insbesondere eingespritzt.
3. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass vier Verbindungskanäle (58) in die mittige Öffnung (34) münden und kreuzförmig, radial
nach außen verlanfen und dort in vier der Löcher (32, 33) münden.
4. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass acht regelmäßig voneinander beabstandete, insbesondere ovale bzw. längliche, Löcher
(32, 33) im Schleifleller (30) angeordnet sind.
5. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Löcher (33) auf der Unterseite (48) radial weiter außen als die Löcher (32) auf
der Oberseite (46) des Schleiftellers (30) verlaufen und einander axial sowie radial
versetzt überschneiden, so dass deren überschnittener Bereich den Querschnitt den
tatsächlichen Lochquerschnitt zwischen der Ober- und der Unterseite (46, 48) definiert.
6. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sich das untere Loch (33) im Übergang zum oberen Loch (32) hin mit einer Schrägfläche
(62) trichterartig erweitert.
7. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der tatsächliche Lochquerschnitt kleiner ist als der der Löcher (32,33) auf der Ober-
und Unterseite (46, 48) des Schleiftellers (30).
8. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Loch (33) von der Unterseite (46) zur Oberseite (48) über bis zu 40% der
axialen Dicke des Schleiftellers (30) und das Loch (32) von der Oberseite (48) zur
Unterseite (46) über bis zu 80 % der axialen Dicke des Schleittellers (30) erstreckt.
9. Handwerkzeugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mit einem Schleifblatt (52)
welches ein mit der mittigen Öffnung (34) des Schleiftellers (30) korrespondierendes
mittiges Loch (55) aufweist.
10. Handwerkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskanal (58) ca. 5 mm breit ist.
1. Portable power tool comprising a housing (12) and a backing pad (30) arranged on the
underside (13) thereof and having a top side (46) facing the housing (12) and having
a bottom side (48) with a hook-and-loop fastener (50) for accommodating a sanding
disc (52), having a central opening (34) passing through the top and bottom sides
(48, 46), in particular for the passage of a fastening means (28) for coupling to
the portable power tool, and having axial through-holes (32, 33) which penetrate the
backing pad (30) between its top and bottom sides (46, 48) and which can communicate
with an extraction passage (42), wherein the central opening (34) passes axially through
the backing pad (30) and corresponds with at least one of the holes (32) via at least
one connecting passage (58) running radially or transversely on the bottom side (48)
and serves as an extraction opening, characterized in that the at least one connecting passage (58) is arranged in the bottom side (48) as a
slot which opens outwards and is covered by the hook-and-loop fastener (50).
2. Portable power tool according to Claim 1, characterized in that the backing pad (30) consists of a skeletal, supporting sanding plate (36) which
carries a pad element (38) which is applied by a foaming process and on the underside
of which a hook-and-loop fastener (50) sits, wherein a metal annular disc is centred
in the central opening (34) and is secured, in particular moulded-in, axially between
the sanding plate (36) and the pad element (38).
3. Portable power tool according to Claim 1 or 2, characterized in that four connecting passages (58) open into the central opening (34) and run radially
outwards in a cross shape and open there into four of the holes (32, 33).
4. Portable power tool according to one of Claims 1 to 3, characterized in that eight regularly spaced-apart, in particular oval or elongated holes (32, 33) are
arranged in the backing pad (30).
5. Portable power tool according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the holes (33) on the bottom side (48) run radially further on the outside than the
holes (32) on the top side (46) of the backing pad (30) and overlap one another in
an axially and radially offset manner, such that their overlapped region defines the
actual hole cross section between the top and bottom sides (46, 48).
6. Portable power tool according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the bottom hole (33) widens with a sloping surface (62) in a funnel-like manner in
the transition to the top hole (32).
7. Portable power tool according to Claim 5, characterized in that the actual hole cross section is smaller than that of the holes (32, 33) on the top
and bottom sides (46, 48) of the backing pad (30).
8. Portable power tool according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the hole (33) extends from the bottom side (46) to the top side (48) over up to 40%
of the axial thickness of the backing pad (30) and the hole (32) extends from the
top side (48) to the underside (46) over up to 80% of the axial thickness of the backing
pad (30).
9. Portable power tool according to one of Claims 1 to 8, having a sanding disc (52)
which has a central hole (55) corresponding with the central opening (34) of the backing
pad (30).
10. Portable power tool according to Claim 1, characterized in that the connection passage (58) is about 5 mm wide.
1. Machine-outil à main pourvue d'un boîtier (12) et d'un disque de ponçage (30) disposé
sur sa face inférieure (13), avec une face supérieure (46) tournée vers le boîtier
(12) et avec une face inférieure (48) avec une fermeture de type velcro (50) pour
recevoir une lame de ponçage (52), avec une ouverture centrale (34) traversant la
face supérieure et la face inférieure (48, 46), notamment pour l'engagement d'un moyen
de fixation (28) en vue de l'accouplement à la machine-outil à main ainsi qu'avec
des trous traversants axialement (32, 33), qui traversent le disque de ponçage (30)
entre sa face inférieure et sa face supérieure (46, 48) et qui peuvent communiquer
avec un canal d'aspiration (42), l'ouverture centrale (34) traversant axialement le
disque de ponçage (30) et correspondant avec au moins l'un des trous (32) par le biais
d'au moins un canal de liaison (58) s'étendant radialement ou transversalement sur
la face inférieure (48), et servant d'ouverture d'aspiration, caractérisée en ce que l'au moins un canal de liaison (58) est disposé sous forme de fente ouverte vers
l'extérieur dans la face inférieure (48), laquelle fente est recouverte par la fermeture
de type velcro (50).
2. Machine-outil à main selon la revendication 1, caractérisée en ce que le disque de ponçage (30) se compose d'une plaque de ponçage (36) de support de type
squelettique, qui porte un coussin moussé (38), sur la face inférieure duquel est
appliquée une couche de matériau de type velcro (50), une rondelle annulaire métallique
étant centrée dans l'ouverture centrale (34) et étant fixée, notamment par injection,
axialement entre la plaque de ponçage (36) et le coussin (38).
3. Machine-outil à main selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que quatre canaux de liaison (58) débouchent dans l'ouverture centrale (34), s'étendent
radialement vers l'extérieur en forme de croix et, de là, débouchent dans quatre des
trous (32, 33).
4. Machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que huit trous (32, 33) espacés uniformément les uns des autres, notamment de forme ovale
ou oblongue, sont disposés dans le disque de ponçage (30).
5. Machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les trous (33) sur la face inférieure (48) s'étendent radialement plus vers l'extérieur
que les trous (32) sur la face supérieure (46) du disque de ponçage (30), et se croisent
de manière décalée axialement et radialement, de sorte que leur zone de croisement
définisse la section transversale des trous proprement dite entre la face supérieure
et la face inférieure (46, 48).
6. Machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le trou inférieur (33) s'élargit en forme d'entonnoir dans la transition au trou
supérieur (32), avec une surface en biais (62).
7. Machine-outil à main selon la revendication 5, caractérisée en ce que la section transversale de trou proprement dite est inférieure à celle des trous
(32, 33) sur la face supérieure et la face inférieure (46, 48) du disque de ponçage
(30).
8. Machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le trou (33) s'étend depuis la face inférieure (46) jusqu'à la face supérieure (48)
sur jusqu'à 40% de l'épaisseur axiale du disque de ponçage (30) et le trou (32) s'étend
depuis la face supérieure (48) jusqu'à la face inférieure (46) sur jusqu'à 80% de
l'épaisseur axiale du disque de ponçage (30).
9. Machine-outil à main selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, comprenant une
lame de ponçage (52) qui présente un trou central (55) correspondant à l'ouverture
centrale (34) du disque de ponçage (30).
10. Machine-outil à main selon la revendication 1, caractérisée en ce que le canal de liaison (58) a une largeur d'environ 5 mm.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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