| (19) |
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(11) |
EP 1 866 481 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.05.2010 Patentblatt 2010/20 |
| (22) |
Anmeldetag: 31.03.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/061259 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/106089 (12.10.2006 Gazette 2006/41) |
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| (54) |
SCHIENENLAGER
RAIL BEARING
ASSIETTE DE RAIL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
02.04.2005 DE 102005015288
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.12.2007 Patentblatt 2007/51 |
| (73) |
Patentinhaber: Kölner Verkehrs-Betriebe AG |
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50933 Köln (DE) |
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Erfinder: |
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- Löffelsend, Hermann-Josef
51067 Köln (DE)
- Wenglorz, Uwe
50823 Köln (DE)
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Vertreter: Bungartz, Klaus Peter |
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Patentanwälte Bungartz & Tersteegen
Eupener Strasse 161a 50933 Köln 50933 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 1 111 131 DE-A1- 19 517 112
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EP-A2- 1 118 711 DE-U1- 29 507 130
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schienenlager für Schienen, die einen beidseitig mit oberen
Auflageflächen versehenen, unteren Schienenfuß aufweisen, wobei das Schienenlager
eine über Befestigungen mit einer Stützauflage verbundene Rippenplatte, Niederdrückelemente
zum Halten der Schiene und zumindest eine, zwischen der Rippenplatte und der Stützauflage
angeordnete, elastische Zwischenplatte aufweist, die die Rippenplatte im lastfreien
Zustand gegen wenigstens ein oberes Widerlager drückt, wobei die Rippenplatte in Richtung
der Stützauflage unter Zusammendrücken der elastischen Zwischenplatte niederdrückbar
ist und zwischen der Stützauflage und der Rippenplatte wenigstens ein zusätzliches
Federelement angeordnet ist.
[0002] Die gattungsgemäßen Schienen sind dabei Schienen aller Art, insbesondere Schienen
oder Weichen eines Eisenbahn- oder Straßenbahngleissystems. Aber auch Schienen eines
sonstigen Logistik- oder Transportsystems, etwa im Bereich der Lagerhaltung oder des
Bergbaus können mit der erfindungsgemäßen Lagerung gehalten werden. aus diesem Grund
ist unter Schiene im Sinne dieser Anmeldung jegliche Schiene eines Schienen-gebundenen
Transportsystems zu verstehen. Die verwendeten Schienen weisen dabei einen beidseitig
mit oberen Auflageflächen versehenen unteren Schienenfuß auf. Das Schienenlager ist
mit einer so genannten Rippenplatte, die über Befestigungen mit einer Stützauflage
verbunden ist und federnden, auf der Rippenplatte gehaltenen Niederdrückelementen
versehen, die sich auf den Auflageflächen zum Halten der Schienen abstützen.
[0003] Aus der
EP 1 111 131 A1 sowie aus der
EP 1 118 711 A2 sind derartige Schienenlager bekannt, die sowohl im Bereich des Schotteroberbaus
als auch bei den so genannten "Feste-Fahrbahn-Systemen" verwendet werden können. In
beiden Fällen müssen Schwingungen aufgrund von unvermeidlichen Rad- und Fahrbahnunebenheiten
ausgeglichen werden, um einerseits den Fahrkomfort zu erhöhen und andererseits Abrollgeräusche
zu minimieren.
[0004] Hierzu weisen die Schienenlager Zwischenplatten unterhalb der Schienenlager auf.
Diese bestehen aus einem elastischen Material und federn die Belastung durch den vorüber
fahrenden Zug ab. Unterhalb der Zwischenplatte ist eine Stützauflage vorgesehen, die
entweder von einer Eisenplatte gebildet sein kann, auf die die übrigen Teile des Schienenlagers
aufgeschraubt werden können oder die von einem einbetonierten Lagerelement gebildet
sein kann. Dieses Lagerelement kann beispielsweise dann Teil des "Feste-Fahrbahn-Systems"
oder einer Schwelle sein.
[0005] Ferner ist zur Vermeidung von Schwingungen unter den Schienen, zwischen Schienenfuß
und Rippenplatte eine elastische Zwischenlage, in der Regel aus einem Kunstgummi,
angeordnet.
[0006] Die bekannten Schienenlager sind über zwei oder mehr Niederdrückelemente mit den
Schienen verbunden. Üblicherweise haben die Schienen die Form eines "Doppel-T"-Trägers,
wobei die obere Lauffläche dicker und der untere Schienenfuß eher dünner, dafür aber
breiter ausgebildet sind. Die Oberseite der seitlich hervorspringenden Schienenfüße
dienen dabei aus Auflagefläche für die Niederdrückelemente, die meist in Form eines
Drahtbügels einseitig mit der Rippenplatte verschraubt sind und durch die Schraubenkraft
mit einem seitlich hervorspringenden Bereich auf die Auflagefläche gedrückt sind.
Hierdurch wird die Schiene gehalten. Eine seitliche Stütze an jeder Seite des Schienenfußes
kann die Schiene zusätzlich fixieren, was insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten
oder in Kurven zweckmäßig ist.
[0007] Obwohl die bekannten Schienenlager die Schiene sicher zu halten vermögen, haben sie
doch zwei Nachteile. Zum einen ist die Elastizität der Zwischenlage und der Zwischenplatte
gerade im Straßenbahnbereich oft nicht ausreichend. So wird im Straßenbahnbau bei
modernen Niederflurwagen oft eine Einfedermöglichkeit der Schiene um bis zu 4 mm gefordert,
die auch im Bereich der Schienenlager gegeben sein sollte, um eine unruhige Fahrt
durch nicht nachgebende Lager zu vermeiden.
[0008] Ferner sind die Montage und insbesondere die Demontage der bekannten Schienenlager
recht aufwendig. Über große Vierkantschlüssel müssen die Verschraubungen der Niederdrückelemente
angezogen oder gelöst werden, wobei insbesondere das Lösen nach meist jahrelanger
Einwirkung von Streusalz, Regen oder metallischen Schienenabrieben schwer sein kann.
Durch die mit dem gewaltsamen Lösen verbundene Krafteinwirkung wird oft auch das Schienenlager
so stark geschädigt, dass es vollständig ausgewechselt werden muss. Hierzu muss wiederum
ein großer Bereich der Schiene gelockert werden, um das gesamte Schienenlager entnehmen
zu können.
[0009] Aus der
DE 195 17 112 A1 und aus der
DE 295 07 130 U1 sind ferner zwei weitere Schienenlager bekannt, die ebenfalls eine Rippenplatte und
eine darunter angeordnete elastische Zwischenlage aufweisen, wobei die elastische
Zwischenlage auf einer Stützauflage aufliegt. Diese Schienenlager unterscheiden sich
hinsichtlich der Federwirkung im Grunde nicht von den oben bereits genannten bekannten
Schienenlagern, da auch hier die Zusatzfeder zusammen mit der Last des Fahrzeuges
und der Schienenlast die elastische Zwischenlage belastet. Die Zusatzfedern sind hier,
wie auch schon bei den beiden oben genannten Schienen lagern, im Wesentlichen lediglich
dafür vorgesehen, eine Entlastung der Schraubverbindung während der Überfahrt eines
Zuges zu verhindern, um so ein Lösen der Schraube zu vermeiden.
[0010] Auch diese Schienenlager weisen daher die Einschränkung auf, dass sie hinsichtlich
der Federkennlinie der elastischen Zwischenlage während der Überfahrt eines Zuges
nicht mit der gewünschten Flexibilität anpassbar sind. Im Gegenteil, aufgrund der
zusätzlichen Druckkraft durch die Zusatzfeder ist die elastische Zwischenlage bereits
zusätzlich vorgespannt, so dass eine Elastizität mit den im Straßenbahnbereich gewünschten,
relativ großen Federwegen von bis zu 4mm kaum realisierbar ist. Auch sind hier die
Nachteile hinsichtlich der Montierbarkeit der Schiene nicht überwunden.
[0011] Eine erste Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein elastisches Schienenlager zu schaffen,
das eine definierte Durchbiegung der Schiene bei gleichzeitig sicherer Befestigung
ermöglicht. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein leicht montierbares, kostengünstiges
Schienenlager zu schaffen.
[0012] Diese erste Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass das zusätzliche
Federelement zur Federwirkung der elastischen Zwischenplatte zur Bildung einer Gesamtfederkonstante
der Verbindung zwischen Rippenplatte und Stützauflage parallel geschaltet ist.
[0013] Die weitere Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Rippenplatte Unterschiebdurchlässe
mit einer unteren Druckfläche aufweist und die Niederdrückelemente quer zur Längsrichtung
der Schienen derart durch die Unterschiebdurchlässe schiebbar sind, dass sie sich
federnd auf den oberen Auflageflächen abstützen.
[0014] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Schienenlagers wesentliches Merkmal
der Erfindung ist die Tatsache, dass nun zwei verschiedene elastische Mittel miteinander
parallel geschaltet werden. Zum einen ist dies die elastische Zwischenplatte, die
zwischen der Rippenplatte und der Stützauflage angeordnet ist. Diese bewirkt eine
Grundelastizität des Lagers, muss aber bei den bekannten Systemen auch die gesamte
Lagerlast aufnehmen. Daher kann sie nicht beliebig elastisch ausgebildet werden.
[0015] Erfindungsgemäß ist nun neben der elastischen Zwischenplatte wenigstens ein zusätzliches,
zu der Zwischenplatte parallel geschaltetes Federelement vorgesehen. Dieses kann neben
der elastischen Zwischenplatte angeordnet sein oder auch die elastische Zwischenplatte
durchsetzen. Bevorzugt wird letztere Lösung gewählt werden, da so ein besonders kompakter
Aufbau des Lagers erzielt werden kann, der eine weitgehend beliebige Realisierung
der Federkennlinie ermöglicht.
[0016] Erfindungsgemäß kann zur Lösung der weiteren Aufgabe, entweder in Kombination mit
der Lösung der ersten Aufgabe oder auch unabhängig hiervon, nun das Niederdrückelement
einfach durch die Unterschiebdurchlässe hindurch geschoben werden. Auf der Schienenseite
läuft sein Ende dabei auf die Auflagefläche auf, die üblicherweise zur Einschubrichtung
des Niederdrückelementes geneigt, zum Beispiel leicht ansteigend ausgebildet ist.
Hierdurch wird das Niederdrückelement etwas verbogen und klemmt sich hierdurch in
dem Unterschiebdurchlass fest. Die Reibungskraft verhindert ein Zurückrutschen des
Niederdrückelementes.
[0017] Bevorzugt werden die Unterschiebdurchlässe von Durchgangsöffnungen in einem Teil
der Rippenplatte gebildet sein, wobei derzeit meist eine im Wesentlichen ebene Rippenplatte
Verwendung findet. Möglicherweise wird sich dies jedoch künftig ändern, so dass die
Erfindung hierauf nicht beschränkt ist. Im Falle einer ebenen Rippenplatte wird die
Durchgangsöffnung besonders einfach durch eine lagerbockartige Schweißkonstruktion
realisiert, die im wesentlichen von einer auf die Oberseite der Rippenplatte geschweißten
Brücke gebildet ist. Der zwischen der Brücke und der Rippenplatte verbleibende Freiraum
bildet dann die Durchgangsöffnung.
[0018] Alternativ zur oben genannten Ausgestaltung kann auch eine Gussform oder eine komplexere
Schweißkonstruktion für die Rippenplatte verwendet werden, die zum Beispiel einen
U-förmigen Bereich aufweisen kann, wobei die Schiene in das nach oben offene "U" eingesetzt
wird und in die beiden Schenkel die Durchgangsöffnungen aufweisen.
[0019] Insbesondere durch die Verwendung einer elastischen Zwischenlage zwischen dem Schienenfuß
und der Rippenplatte kann die Schiene während der Montage in das Schienenlager eingedrückt
werden und so die federnde Zwischenlage vorgespannt werden. Wesentliches Merkmal dieses
Erfindungsteils ist somit, dass das Niederdrückelement unter den Unterschiebdurchlass
unter Herstellung einer elastischen Vorspannung eingeschoben wird und sich auf der
Auslagefläche abstützt.
[0020] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der
Zeichnungen.
[0021] In den Zeichnungen zeigt:
- Figur 1:
- ein erfindungsgemäßes Schienenlager in einer perspektivischen Ansicht,
- Figur 2:
- das Lager aus Figur 1 in einer Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
- Figur 3:
- die Schraubverbindung des in Figur 1 und 2 dargestellten Lagers in einer Explosionsdarstellung,
- Figur 4:
- eine alternative Ausgestaltung des oberen Teils der Schraubverbindung und
- Figur 5:
- eine weitere alternative Ausgestaltung des oberen Teils der Schraubver- bindung.
[0022] In den Figuren 1 und 2 (in Figur 2 ohne Darstellung der Niederdrückelemente 4) ist
ein Schienenlager mit einer Rippenplatte 1 und einer Stützauflage 2 dargestellt. Das
Lager dient zum Halten und Lagern einer Schiene 3, die einen Schienenfuß 3' und zu
beiden Seiten eine obere Auflagefläche 3" aufweist, die hier von der Oberseite des
Schienenfuß 3' gebildet ist.
[0023] Die Rippenplatte 1 ist zu beiden Seiten des Schienenfuß 3' mit jeweils einem lagerbockartigen
Aufsatz 8 versehen, der hier als aufgeschweißte Brücke ausgebildet ist. Selbstverständlich
kann die Geometrie auch auf andere Weise hergestellt werden, wesentlich ist lediglich
die Tatsache, dass ein Unterschiebdurchlass 5 vorhanden ist, der ein eingeschobenes
Niederdrückelement 4 nach unten zu halten vermag.
[0024] Das Niederdrückelement 4 ist in eine rechteckige Ausnehmung der lagerbockartigen
Aufsätze 8 eingeschoben und stützt sich mit einer Biegespannung mit einem vorderen
schienennahen Biegefederabschnitt 4' auf dem Schienenfuß ab. Die gegenüberliegende
Seite des Niederdrückelements 4 ist als Druckbereich 4" ausgebildet, der sich auf
der Rippenplatte 1 als Widerlager abstützt.
[0025] Zwischen der Schiene 3 und der Rippenplatte 1 ist eine Zwischenlage 9 angeordnet.
Diese federt einen Teil der Biegebelastungen bei Vorüberfahren eines Zuges ab und
erleichtert das elastische Einschieben der Niederdrückelemente 4. Unterhalb der Rippenplatte
1 ist eine elastische Zwischenplatte 7 vorgesehen, die hier mehrlagig mit zwei übereinander
angeordneten Lagen aus einem Gummimaterial ausgebildet ist.
[0026] Die Rippenplatte 1, die sich vom rechten bis zum linken Rand des Schienenlagers erstreckt,
ist über Schrauben mit der Stützauflage 2, hier als aufschraubbare Platte ausgebildet,
verbunden. Die Schrauben durchsetzen die Zwischenplatte 7, zur Optimierung der elastischen
Eigenschaften der Zwischenplatte 7 ist das verwendete Gummi weicher als üblich gewählt,
wobei zwischen der Rippenplatte 1 und der Stützauflage 2 von den Gewindebolzen der
Schraubverbindung 12 geführte Schraubenfedern 11 angeordnet sind. Diese beiden, parallel
geschalteten Federsysteme ergeben dann die Gesamtfederkonstante der Verbindung zwischen
Rippenplatte 1 und Stützauflage 2. Auf diese Weise kann eine Einfederung von beispielsweise
4mm realisiert werden.
[0027] Zum Abnehmen des Schienenlagers weisen die Niederdrückelemente 4 Ansetzkanten 6 auf,
an die ein Abzugswerkzeug 10 in Form eines Spezialhebel angesetzt werden kann, um
das Niederdrückelement 4 seitlich aus Unterschiebdurchlass 5 herauszuziehen.
[0028] Die Rippenplatte 1 wird hier, wie in der Regel üblich, über vier Schraubverbindungen
12, die jeweils an den Ecken der oft rechteckigen Rippenplatten 1 angeordnet sind,
mit der Stützauflage 2 verbunden. Dabei bilden die Köpfe der Schrauben das Widerlager
für die Bewegung der Rippenplatte 1 relativ zu Stützauflage 2, dass heißt die Rippenplatte
2 ist zwischen der Unterseite der Schraubenköpfe und der Oberfläche der elastischen
Zwischenplatte 7 bei maximal-möglicher Kompression beweglich. Natürlich können auch
andere Wegbegrenzungen Verwendung finden.
[0029] Als zusätzliche Federelemente 11 können nun Tellerfedern oder Tellerfederpakete oder
auch elastische Federblöcke verwendet werden, letztere können einen massiven Block
aufweisen oder mit Öffnungen, entweder als einseitig offene oder als geschlossene
Kammern ausgebildet, versehen sein. Dabei kann der Federblock aus einem Gummi- oder
einem Kunstgummi gefertigt sein und metallische Verstärkungen oder Führungen aufweisen.
Ein solches Federelement 11 kann dann an beliebiger Stelle und in beliebiger Anzahl
vorgesehen werden, wobei bevorzugt die elastische Zwischenplatte 7 Ausnehmungen aufweist,
in die die Federblöcke dann eingesetzt werden.
[0030] Die hier dargestellte bevorzugte Ausgestaltung weist jedoch zusätzliche Federelemente
11 in Form einer Schraubenfeder auf. Diese sind kostengünstig beziehbar und stellen
eine sinnvolle Kombination zu den Gummilagen dar, die meist die elastische Zwischenlage
7 bilden. Alle oder nur einige der Schraubenfedern können konzentrisch zu den Schrauben
der Schraubverbindung 12 angeordnet sein, dass heißt sie sind um die Schrauben gewunden
und somit knicksicher geführt, ohne dass zusätzliche Sicherungen hierfür vorgesehen
werden müssten.
[0031] Das Gewinde der Schraubverbindung 12 kann, wie am besten aus Figur 3 ersichtlich
ist, von einer, die elastische Zwischenlage 7 durchsetzenden Hülse 13 geschützt sein,
die natürlich nur so lang ist, dass sie die erforderliche Beweglichkeit nicht einschränkt.
Diese Hülse 13 kann beispielsweise einen oberen, sich flanschartig nach außen erstreckenden
Kragen 13' aufweisen, der auf der Oberseite der Rippenplatte 1 aufliegt. Mit einem
sich nach unten an diesen Kragen 13' anschließenden unteren Rohrabschnitt 13" ragt
die Hülse 13 dann durch die Rippenplatte 1 hindurch in die elastische Zwischenlage
7 hinein. Die oberste Windung der Schraubenfeder stützt sich dabei, die Rippenplatte
1 zwischen sich und dem oberen, flanschartigen Kragen 13' einklemmend, auf der Unterseite
der Rippenplatte 1 ab.
[0032] Zwischen dem oberen Widerlager, also dem Schraubenkopf und der Rippenplatte 1 kann
eine weitere Druckfeder 14, insbesondere eine um die Schraube gewundene Schraubenfeder
angeordnet sein, wie es zum Beispiel in Figur 4 dargestellt ist.
[0033] Grundsätzlich kann durch das Eindrücken der elastischen Zwischenlage 7 infolge eine
Zuges, insbesondere beim Bremsen des Zuges und infolge der damit einhergehenden Schwerpunktverlagerung,
der Schraubenkopf von der Rippenplatte 1 abheben, wobei sich ein Spalt neben der Schraube
öffnet, in den möglicherweise Schmutz oder Wasser eindringen könnte. Insbesondere
im Falle einer Notbremsung wird ein Schienenfahrzeug automatisch Sand streuen, um
die Reibung zu erhöhen. Gerade dann könnte aber der Sand in den Spalt eindringen und
so auf die Dauer den Raum innerhalb der elastischen Zwischenlage 7 füllen, wodurch
dann die Federwirkung zunächst eingeschränkt und dann sogar aufgehoben werden könnte.
[0034] Um dies zu vermeiden, könnte natürlich eine Wartungs- und Spülmöglichkeit vorgesehen
werden. Dies erfordert jedoch einen erheblichen Aufwand, so dass ein Eindringen von
Fremdkörpern bevorzugt von vorneherein vermieden wird. Hierzu kann das Schienenlager,
wie in Figur 4 beispielhaft dargestellt, im Bereich der Schraubverbindung 12 eine
weitere elastische Lage, insbesondere eine Gummilage zum Ableiten von Flüssigkeiten,
Fremdkörpern und/oder Bremssand aufweisen, die aus Sicht des Widerlagers eine konvexe
Oberfläche 15 besitzt, so dass Partikel und Flüssigkeiten abgleiten können und somit
von der Bohrung weggeführt werden. An der Unterseite kann die weitere elastische Lage
mit der Rippenplatte dichtend verklebt sein. Natürlich kann dieser Abweiskörper für
Fremdstoffe auch aus einem nicht elastischen Material gefertigt sein, wobei dann eine
Gummiplatte als Zwischenscheibe die Abdichtung übernehmen kann.
[0035] Eine weitere Möglichkeit für den Schutz vor Verschmutzung ist in Figur 5 dargestellt.
Hier wird die Schraubverbindung 12 von einer hülsenartigen Umhüllung 16 gebildet,
in der die Feder 11 angeordnet ist, so dass sich ein geschlossenes Federsystem ergibt,
in das kein Schmutz eindringen kann. Um die Federwirkung durch die Wandung der hülsenartigen
Umhüllung 16 nicht aufzuheben ist diese Wandung im mittleren Bereich Ziehharmonika-artig
ausgebildet, wobei dies nur als Beispiel aufgefasst werden soll. Auch andere Arten
des Längenausgleichs können selbstverständlich Verwendung finden, auch ein kolbenartiges
Übereinanderschieben wäre möglich.
[0036] Die hülsenartigen Umhüllung 16 weist an dem unteren Ende ein Außengewinde auf, mit
dem es in die Stützauflage 2 eingeschraubt ist. Am gegenüberliegenden Ende ist ein
üblicher Schraubenkopf angeordnet, der hier an die Rippenplatte angeschweißt ist.
Durch den - hier nur stilisiert dargestellten - Längenausgleich im mittleren Bereich
kann die hülsenartigen Umhüllung 16 die Beweglichkeit trotz der Verbindung mit der
Rippenplatte 1 und gleichzeitig der unteren Stützauflage 2 aufrechterhalten.
[0037] Bei allen Ausgestaltungen werden zur Vermeidung einer Lockerung der Schrauben bevorzugt
selbsttätig konternde Schaftschrauben verwendet. Neben den Federelementen im Bereich
der Schraubverbindung 12 können auch weitere Federelemente vorgesehen sein, die etwa
in einem größeren Abstand zu der Schraubverbindung 12 angeordnet sein können. Aufgrund
des Abstandes und der Abdeckung durch die Rippenplatte 1 wären diese dann vor einer
Verschmutzung weitgehend geschützt.
[0038] Bei der in Figur 1 dargestellten Ausgestaltung der Erfindung ist ein Unterschiebdurchlass
5 vorgesehen, über den ein Niederdrückelement 4 auf den Schienenfuß 3' der Schiene
3 gedrückt werden kann. Der Unterschiebdurchlass 5 ist hier eine Durchlassöffnung,
also eine Öffnung in einer vertikalen Wandung der Rippenplatte 1, die Teil der Platte
selbst, oder wie hier gezeigt, Teil eines auf der Rippenplatte 1 angeordnete, lagerbockartigen
Aufsatzes 8 sein kann.
[0039] Die Durchgangsöffnungen weisen bevorzugt einen rechteckigen, ovalen oder runden Querschnitt
aufweisen. Am einfachsten ist die zumindest abschnittsweise Ausgestaltung der Niederdrückelemente
4 als gebogene oder gerade Flacheisen, so dass dann die hier gezeigte rechteckige
Formgebung der Durchgangsöffnungen gewählt werden kann, die besonders leicht herstellbar
ist und gleichzeitig eine möglichst große Auflagefläche der Niederdrückelemente 4
bietet.
[0040] Die Niederdrückelemente 4 sind zu beiden Seiten der Schiene 3 angeordnet, obwohl
es theoretisch auch möglich wäre, dass einseitig die Schiene 3 unter einer auf der
Rippenplatte 1 angeordnete Haltekante gehalten ist, unter die die Schiene 3 dann bei
dem Verlegen untergeschoben wird. Dann müsste nur noch einseitig eine Konterung durch
die Niederdrückelemente 4 erfolgen. Auch in diesem Fall sollte die Haltekante eine
mechanische Spannung auf den Schienenfuß 3' übertragen können, was zum Beispiel durch
eine sich in Richtung eines hinteren Anschlags sich verjüngende Formgebung des Profils
möglich wäre, so dass der Schienenfuß 3' beim Unterschieben unter die Haltekante nach
unten gedrückt wird.
[0041] Sind Niederdrückelemente 4 auf einer Seite vorgesehen, können dort dann jeweils mehrere
Niederdrückelemente 4 oder auch nur ein Niederdrückelement 4 angeordnet werden. Damit
sich die Niederdrückelemente 4 nicht gegenseitig entlasten und damit die Haltespannung
bei einem der Niederdrückelemente 4 aufgehoben wird, wird allerdings bevorzugt auf
jeder Seite nur ein Niederdrückelement 4 vorgesehen.
[0042] Das Niederdrückelement 4 kann beispielsweise auf der der Schiene 3 abgewandten Seite
einen sich auf der Rippenplatte 1 mittelbar oder unmittelbar abstützenden Druckbereich
4" aufweisen, der die erforderliche Spannung des Niederdrückelementes 4 bewirkt und
gleichzeitig einen Ansatz für einen Hammer darstellen kann. Der Druckbereich 4" kann
auch eine Ansetzkante 6 zum Ansetzen eines Abzugswerkzeuges 10 aufweisen um so die
Hebelwirkung aufbringen zu können.
[0043] Die Rückhaltekraft der Niederdrückelemente 4 zum Vermeiden des unbeabsichtigten Herausrutschens
und von Vandalismus wird bevorzugt durch die Spannkraft und die damit verbundene Reibung
bewirkt. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine Sicherung vorgesehen sein, die
entweder von einer Rastmöglichkeit oder einer formschlüssigen Sicherung, zum Beispiel
einem Splint oder einer Schraube, gebildet sein kann.
[0044] Das Schienenlager kann als frei montierbares Lager ausgebildet sein, wobei dann die
Stützauflage von einem mit einer Querschwelle verbindbaren Tragblech gebildet sein
kann. Dieses Lager wird dann auf eine Schwelle oder auch auf einen festen Untergrund
montiert. Alternativ kann die Stützauflage auch bereits in den Beton eingelassen sein,
so wie es bei einem "Feste-Fahrbahn-System" oft der Fall sein wird.
Bezugszeichenliste:
[0045]
- 1
- Rippenplatte
- 2
- Stützauflage
- 3
- Schiene
- 3'
- Schienenfuß
- 3"
- Obere Auflagefläche der Schiene
- 4
- Niederdrückelement
- 4'
- Biegefederabschnitt des Niederdrückelements
- 4"
- Druckbereich des Niederdrückelements
- 5
- Unterschiebdurchlass
- 6
- Ansetzkante
- 7
- Zwischenplatte
- 8
- Lagerbockartige Aufsätze des Schienenfuß
- 9
- Zwischenlage
- 10
- Abzugswerkzeug
- 11
- Zusätzliches Federelement
- 12
- Schraubverbindung
- 13
- Hülse
- 13'
- Flanschartiger Kragen der Hülse
- 13"
- Unterer Rohrabschnitt der Hülse
- 14
- Weitere Druckfeder
- 15
- Konvexe Oberfläche zur Partikelabfuhr
- 16
- Hülsenartige Umhüllung der Schraube
1. Schienenlager für Schienen (3), die einen beidseitig mit oberen Auflageflächen (3")
versehenen, unteren Schienenfuß (3') aufweisen, wobei das Schienenlager eine über
Befestigungen mit einer Stützauflage (2) verbundene Rippenplatte (1), Niederdrückelemente
(4) zum Halten der Schiene (3) und zumindest eine, zwischen der Rippenplatte (1) und
der Stützauflage (2) angeordnete, elastische Zwischenplatte (7) aufweist, die die
Rippenplatte (1) im lastfreien Zustand gegen wenigstens ein oberes Widerlager drückt,
wobei die Rippenplatte (1) in Richtung der Stützauflage (2) unter Zusammendrücken
der elastischen Zwischenplatte (7) niederdrückbar ist und zwischen der Stützauflage
(2) und der Rippenplatte (1) wenigstens ein zusätzliches Federelement (11) angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Federelement zur Federwirkung der elastischen Zwischenplatte (7)
zur Bildung einer Gesamtfederkonstante der Verbindung zwischen Rippenplatte (1) und
Stützauflage (2) parallel geschaltet ist.
2. Schienenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Federelement (11) die elastische Zwischenplatte (7) durchsetzt.
3. Schienenlager nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippenplatte (1) mit der Stützauflage (2) über wenigstens zwei Schraubverbindungen
(12) verbunden ist, die von in die Rippenplatte (1) eingeschraubten Schrauben gebildet
sind, deren Köpfe das Widerlager bilden.
4. Schienenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Federelement (11) von einer Tellerfeder, einem Tellerfederpaket oder
einem elastischen Federblock, insbesondere einem massiven oder einem mit einseitig
offenen oder geschlossenen Kammern versehenen Gummi- oder Kunstgummiblock gebildet
ist.
5. Schienenlager nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zusätzliche Federelement (11) von einer Schraubenfeder gebildet ist.
6. Schienenlager nach Anspruch 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder konzentrisch zu den Schrauben der Schraubverbindung (12) angeordnet
ist.
7. Schienenlager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubverbindung (12) von einer, die elastische Zwischenlage (7) durchsetzenden
Hülse (13) und der durch die Hülse (13) geführten Schraube gebildet ist, wobei die
Hülse mit einem unteren Rohrabschnitt (13") in die Schraubenfeder gesteckt ist und
einen oberen, flanschartigen Kragen (13') aufweist, der sich auf der obersten Windung
der Schraubenfeder abstützt.
8. Schienenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem oberen Widerlager und der Rippenplatte (1) eine weitere Druckfeder (14),
insbesondere eine um die Schraube gewundene Schraubenfeder angeordnet ist.
9. Schienenlager nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es eine zusätzliche, insbesondere elastische Lage zum Ableiten von Flüssigkeiten,
Fremdkörpern und/oder Bremssand mit einer aus Sicht des Widerlagers konvexen Oberfläche
(15) aufweist, die derart um die Schraubverbindung (12) herum angeordnet ist, dass
ihre Oberfläche in radialer Richtung abfällt.
10. Schienenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubverbindung (12) zumindest teilweise innerhalb einer hülsenartigen Umhüllung
(16) angeordnet ist.
11. Schienenlager nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube von der hülsenartigen Umhüllung (16) gebildet ist, wobei die Hülse eine
geschlossene Hülse ist, die über ein Außengewinde mit der Stützauflage (2) verschraubt
und mit der Rippenplatte (1) verbunden ist, wobei die hülsenartigen Umhüllung (16)
zwischen der Rippenplatte (1) und der Stützauflage (2) einen in der Länge komprimierbaren
Wandbereich aufweist und das Federelement (11) in der hülsenartigen Umhüllung (16)
angeordnet ist.
12. Schienenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben der Schraubverbindung (12) selbsttätig konternde Schaftschrauben sind.
13. Schienenlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einige der zusätzlichen Federelemente (11) von Federn gebildet sind, die
neben der Schraubverbindung (12) und im Abstand zu dieser angeordnet sind.
14. Schienenlager mit federnden, auf der Rippenplatte (1) gehaltenen Niederdrückelementen
(4), die sich auf den Auflageflächen (3") zum Halten der Schienen abstützen, nach
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippenplatte (1) Unterschiebdurchlässe (5) mit einer unteren Druckfläche aufweist
und die Niederdrückelemente (4) quer zur Längsrichtung der Schienen (3) derart durch
die Unterschiebdurchlässe (5) schiebbar sind, dass sie sich federnd auf den oberen
Auflageflächen (3") abstützen, wobei die Unterschiebdurchlässe (5) von Durchgangsöffnungen
in einem Bereich der Rippenplatte (1) gebildet sind.
15. Schienenlager nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippenplatte (1) im wesentlichen als ebene Platte ausgebildet ist, wobei der
die Durchgangsöffnungen aufweisende Bereich der Rippenplatte (1) von lagerbockartigen
Aufsätzen (8) gebildet ist und die Durchgangsöffnungen einen rechteckigen, ovalen
oder runden Querschnitt aufweisen.
16. Schienenlager dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippenplatte seitliche Stützen zum Abstützen des Schienenfußes in Querrichtung
aufweist, wobei die seitlichen Stützen von den von lagerbockartigen Aufsätzen (8)
gebildet sind.
17. Schienenlager nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdrückelemente (4) von einem federnden Profilabschnitt gebildet sind, der
schienenseitig eine sich auf der Auflagefläche (3") abstützenden Biegefederabschnitt
(4') mit im Wesentlichen rechteckigem Querschnitt und auf der gegenüberliegenden Seite
einen sich auf der Rippenplatte abstützenden Druckbereich (4") aufweist, wobei der
Biegefederabschnitt (4') von einem geradlinigen oder in Querrichtung zur Schiene geschwungenen
Rechteckprofil gebildet ist, wobei der Druckbereich (4") eine Ansetzkante (6) zum
Ansetzen eines Abhebelwerkzeuges aufweist.
18. Schienenlager nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Niederdrückelemente (4) und die Rippenplatte (1) derart ausgebildet sind, dass
Niederdrückelemente (4) gegen eine Rückhaltekraft durch die Unterschiebdurchlässe
(5) schiebbar sind, wobei in montierten Zustand die Niederdrückelemente (4) und die
Rippenplatte (1) über eine Rastverbindung miteinander verbunden sind, wobei eine Rastnase
bei Einschieben des Niederdrückelements (4) in den Unterschiebdurchlass (5) in eine
Rastausnehmung federn einrastet.
1. A rail bearing for rails (3) having a lower rail foot (3') provided with upper support
surfaces (3") on both sides, wherein the rail bearing comprises a rib plate (1) connected
with a support rest (2) press-down elements (4) for holding the rail (3) and at least
one elastic intermediate plate (7) arranged between the rib plate (1) and the support
rest (2), which in the load-free state presses the rib plate (1) against at least
one upper abutment, wherein the rib plate (1) in the direction of the support rest
(2) can be pressed down subject to the compression of the elastic intermediate plate
(7) and between the support rest (2) and the rib plate (1) at least one additional
spring element (11) is arranged, characterized in that the additional spring element for the spring action of the elastic intermediate plate
7 is connected in parallel for forming a total spring constant of the connection between
rib plate (1) and support rest (2).
2. The rail bearing according to Claim 1, characterized in that the additional spring element (11) passes through the elastic intermediate plate
(7).
3. The rail bearing according to any one of the two preceding claims, characterized in that the rib plate (1) is connected with the support rest (2) via at least two screw connections
(12) which are formed by screws screwed into the rib plate (1) whose heads form the
abutment.
4. The rail bearing according to any one of the preceding claims, characterized in that the additional spring element (11) is formed by a disc spring, a disc spring set
or an elastic spring block, more preferably a solid rubber or artificial rubber block
or such provided with open or closed chambers on one side.
5. The rail bearing according to any one of the Claims 1 or 3, characterized in that the additional spring element (11) is formed by a coil spring.
6. The rail bearing according to Claim 2 and 4, characterized in that the coil spring is arranged concentrically to the screws of the screw connection
(12).
7. The rail bearing according to Claim 5, characterized in that the screw connection (12) is formed by a sleeve (13) passing through the elastic
intermediate layer (7) and the screw passed through the sleeve (13), wherein the sleeve
with a lower tube section (13") is inserted in the coil spring and comprises an upper,
flange-like collar (13') which supports itself on the uppermost coil of the coil spring.
8. The rail bearing according to any one of the preceding claims, characterized in that between the upper abutment and the rib plate (1) a further compression spring (14),
more preferably a coil spring wound about the screw is arranged.
9. The rail bearing according to the preceding claim, characterized in that it comprises an additional more preferably elastic layer for discharging liquids,
foreign bodies and/or brake sand having a convex surface (15) viewed from the abutment
which is arranged about the screw connection (12) so that its surface slopes in radial
direction.
10. The rail bearing according to any one of the preceding claims, characterized in that the screw connection (12) is at least partially arranged within a sleeve-like casing
(16).
11. The rail bearing according to the preceding claim, characterized in that the screw is formed by the sleeve-like casing (16), wherein the sleeve is a closed
sleeve which via an external thread is screwed to the support rest (2) and connected
with the rib plate (1), wherein the sleeve-like casing (16) between the rib plate
(1) and the support rest (2) comprises a wall region that can be compressed in length
and the spring element (11) is arranged in the sleeve-like casing (16).
12. The rail bearing according to any one of the preceding claims, characterized in that the screws of the rail connection (12) are self-locking headless screws.
13. The rail bearing according to any one of the preceding claims, characterized in that at least some of the additional spring elements (11) are formed by springs which
are arranged next to the screw connection (12) and spaced from the latter.
14. The rail bearings with resilient press-down elements (4) held on the rib plate (1),
which support themselves on the support surfaces (3") for holding the rails according
to any one of the preceding claims, characterized in that the rib plate (1) comprises slide-under passages (5) with a lower thrust surface
and the press-down elements (4) can be slid through the slide-under passages (5) transversely
to the longitudinal direction of the rails (3) in such a manner that they resiliently
support themselves on the upper support surfaces (3"), wherein the slide-under passages
(5) are formed by through-openings in a region of the rib plate (1).
15. The rail bearing according to the preceding claim, characterized in that the rib plate (1) is substantially formed as a flat plate, wherein the region of
the rib plate (1) comprising the through-openings is formed by bearing pedestal-like
attachments (8) and the through-openings have a rectangular, oval or round cross section.
16. The rail bearing according to the preceding claim, characterized in that the rib plate comprises lateral supports for supporting the rail foot in transverse
direction, wherein the lateral supports are formed by the bearing pedestal-like attachments
(8).
17. The rail bearing according to any one of the claims 14 to 16, characterized in that the press-down elements (4) are formed by a resilient profile section comprises a
bending spring section (4') supporting itself on the support surface (3") with substantially
rectangular cross section and on the opposite side comprises a pressure region (4")
supporting itself on the rib plate, wherein the bending spring section (4') is formed
by a rectangular profile that is linear or curved in transverse direction to the rail,
wherein the pressure region (4") comprises a starting edge (6) for starting a prising
tool.
18. The rail bearing according to any one of the Claims 14 to 17, characterized in that the press-down elements (4) and the rib plate (1) are embodied in such a manner that
press-down elements (4) can be slid through the slide-under passages (5) against a
retaining force, wherein in the mounted state the press-down elements (4) and the
rib plate (1) are connected with one another via an engagement connection, wherein
an engagement lug when sliding the press-down element (4) into the slide-under passage
(5) resiliently engages in an engagement recess.
1. Palier de rail pour rails (3) qui présentent un patin de rail inférieur (3') pourvu
bilatéralement de surfaces d'appui supérieures (3''), le palier de rail présentant
une plaque nervurée (1) raccordée par des fixations à un support (2), des éléments
de compression (4) pour maintenir le rail (3) et au moins une plaque intercalaire
élastique (7) disposée entre la plaque nervurée (1) la surface d'appui (2) et qui,
en position hors charge, comprime la plaque nervurée (1) contre au moins un palier
de butée supérieur, la plaque nervurée (1) pouvant être enfoncée en direction du support
(2) sous la pression conjuguée de la plaque intercalaire élastique (7) et étant disposé
entre le support (2) et la plaque nervurée (1) au moins un élément à ressort supplémentaire
(11), caractérisé en ce que l'élément à ressort supplémentaire assurant l'effet de ressort de la plaque intercalaire
élastique (7) est en circuit parallèle pour créer une constante de ressort globale
de la liaison entre la plaque nervurée (1) et le support (2).
2. Palier de rail selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément à ressort supplémentaire (11) traverse la plaque intercalaire élastique
(7).
3. Palier de rail selon une des deux revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque nervurée (1) est reliée au support (2) par au moins deux raccords vissés
(12) qui sont constitués par des vis vissées dans la plaque nervurée (1) et dont les
têtes forment le palier de butée.
4. Palier de rail selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément à ressort supplémentaire (11) est constitué d'une rondelle-ressort élastique,
d'un ensemble de rondelles-ressort ou d'un bloc à ressort élastique, notamment d'un
bloc de caoutchouc ou de caoutchouc synthétique massif ou pourvu de chambres ouvertes
ou fermées d'un côté.
5. Palier de rail selon une des revendications 1 ou 3, caractérisé en ce que l'élément à ressort supplémentaire (11) est constitué d'un ressort hélicoïdal.
6. Palier de rail selon les revendications 2 et 4, caractérisé en ce que le ressort hélicoïdal est disposé concentriquement par rapport aux vis du raccord
vissé (12).
7. Palier de rail selon la revendication 5, caractérisé en ce que le vissage (12) est constitué d'un manchon (13) traversant la couche intercalaire
élastique (7) et de la vis passant dans le manchon (13), le manchon étant fiché par
une section tubulaire inférieure (13'') dans le ressort hélicoïdal et présentant une
collerette supérieure en forme de bride (13') qui s'appuie sur la spire supérieure
du ressort hélicoïdal.
8. Palier de rail selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, entre le palier de butée supérieur et la plaque nervurée (1), un autre ressort de
compression (14), notamment un ressort enroulé autour de la vis, est disposé.
9. Palier de rail selon la revendication précédente, caractérisé en ce qu'il présente une couche supplémentaire, notamment élastique, pour évacuer les liquides,
les corps étrangers et/ou la poussière de frein et comportant une surface convexe
(15) vue du palier de butée, qui est disposée autour du raccord vissé (12) de manière
à ce que sa surface s'abaisse dans le sens radial.
10. Palier de rail selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le raccord vissé (12) est disposé au moins partiellement dans une enveloppe en forme
de manchon (16).
11. Palier de rail selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la vis est constituée par l'enveloppe en forme de manchon (16), le manchon étant
un manchon fermé qui est vissé par un filetage extérieur au support (2) et est relié
à la plaque nervurée (1), l'enveloppe en forme de manchon (16) présentant, entre la
plaque nervurée (1) et le support (2), une zone de paroi comprimable en longueur et
l'élément à ressort (17) étant disposé dans l'enveloppe en forme de manchon (16).
12. Palier de rail selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les vis du raccord vissé (12) sont des vis sans tête autobloquantes.
13. Palier de rail selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins certains des éléments à ressort supplémentaires (11) sont constitués par
des ressorts qui sont disposés près du raccord vissé (12) et à distance de celui-ci.
14. Palier de rail doté d'éléments de compression (4) maintenus sur la plaque nervurée
(1) et qui s'appuient sur les surfaces d'appui (3") pour maintenir les rails selon
une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la plaque nervurée (1) présente des passages sous-jacents (5) ayant une surface de
pression inférieure et que les éléments de compression (4) peuvent être glissés dans
les passages sous-jacents (5) transversalement au sens longitudinal des rails (3)
de manière à s'appuyer élastiquement sur les surfaces d'appui supérieures (3''), les
passages sous-jacents (5) étant constitués par des orifices de passage pratiqués dans
une partie de la plaque nervurée (1).
15. Palier de rail selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la plaque nervurée (1) se présente sensiblement sous forme d'une plaque plane, la
partie présentant les orifices de passage de la plaque nervurée (1) étant formée de
talons de type poupées (8) et les orifices de passage ayant une section transversale
rectangulaire, ovale ou ronde.
16. Palier de rail selon la revendication précédente, caractérisé en ce que la plaque nervurée (1) présente des supports latéraux pour soutenir le patin de rail
dans le sens transversal, les supports latéraux étant constitués par les talons de
type poupées (8).
17. Palier de rail selon une des revendications 14 à 16, caractérisé en ce que les éléments de compression (4) sont constitués d'une section profilée élastique
qui présente, côté rail, une section à flexion élastique (4') s'appuyant sur la surface
d'appui (3") et ayant une section transversale sensiblement rectangulaire et, du côté
opposé, une zone de pression (4'') s'appuyant sur la plaque nervurée, la section à
flexion élastique (4') étant constituée par un profilé rectangulaire rectiligne ou
incurvé dans le sens transversal au rail, la zone de pression (4'') présentant un
bord de fixation (6) pour y fixer un outil faisant levier.
18. Palier de rail selon une des revendications 14 à 17, caractérisé en ce que les éléments de compression (4) et la plaque nervurée (1) sont réalisés de manière
ce que les éléments de compression (4) puissent être glissés à l'encontre d'une force
de retenue dans les passages sous-jacents (5), les éléments de compression (4) et
la plaque nervurée (1) étant, en position montée, reliés ensemble par une liaison
d'enclenchement, un bec d'enclenchement s'enclenchant élastiquement dans le passage
sous-jacent (5) dans une échancrure d'enclenchement lors de l'insertion de l'élément
de compression (4).


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