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(11) |
EP 1 867 003 B9 |
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KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Beschreibung |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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26.08.2009 Patentblatt 2009/35 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.09.2008 Patentblatt 2008/39 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.03.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/002189 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/105847 (12.10.2006 Gazette 2006/41) |
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| (54) |
HOCHFREQUENZKOPPLER ODER LEISTUNGSTEILER, INSBESONDERE SCHMALBANDIGER UND/ODER 3dB-KOPPLER
ODER LEISTUNGSTEILER
HIGH-FREQUENCY COUPLER OR POWER SPLITTER, ESPECIALLY A NARROW-BAND 3DB COUPLER OR
POWER SPLITTER
COUPLEUR HAUTE FREQUENCE OU DIVISEUR DE PUISSANCE, NOTAMMENT COUPLEUR HAUTE FREQUENCE
3 DB OU DIVISEUR DE PUISSANCE A BANDE ETROITE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
07.04.2005 DE 102005016054
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.12.2007 Patentblatt 2007/51 |
| (73) |
Patentinhaber: Kathrein-Werke KG |
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83022 Rosenheim (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ROTTMOSER, Franz
83135 Schechen (DE)
- HEROLD, Joachim
83126 Fintsbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Flach, Dieter Rolf Paul et al |
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Andrae Flach Haug
Adlzreiterstrasse 11 83022 Rosenheim 83022 Rosenheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 3 593 208 US-A1- 2004 017 267 US-A1- 2004 119 559
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US-A1- 2002 113 667 US-A1- 2004 113 717 US-A1- 2005 017 821
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN Bd. 005, Nr. 125 (E-069), 12. August 1981 (1981-08-12) -&
JP 56 062402 A (FUJITSU LTD), 28. Mai 1981 (1981-05-28)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen HF-Koppler oder HF-Leistungsteiler, insbesondere schmalbandigen
HF-Koppler oder HF-Leistungsteiler nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, bekannt
aus der
US 2005/0017821 A1.
[0002] In hochfrequenztechnischen Anlagen ist es oft notwendig, ein Signal beispielsweise
mit einer Leistung P auf zwei Signale mit einer Leistung von jeweils P/2 aufzuteilen.
Hierzu werden häufig Ringkoppler verwendet. Derartige Ringkoppler sind beispielsweise
aus Zinke Brunswig "
Hochfrequenztechnik", Springer-Verlag, 6. Auflage, 2000 bekannt, und zwar dort aus Seite 192.
[0003] Diese Ringkoppler werden häufig in Mikrostreifenleitertechnik ausgeführt.
[0004] Darüber hinaus sind aber auch Hochfrequenzkoppler bekannt, bei denen das Maß der
Verkopplung in der Regel über stirn- oder längsseitig gekoppelte Leitungen eingestellt
wird. Für höhere Koppelgrade, wie für einen Leistungsteiler notwendig, werden diese
Abstände oft sehr gering oder sogar zu gering, um noch wirtschaftlich gefertigt werden
zu können.
[0005] So ist beispielsweise auch aus der
EP 1 291 959 A1 ein direktionaler Koppler bekannt geworden, der beispielsweise in Suspended-Substrat-Technik
aufgebaut ist. In anderen Worten ist auf einem Substrat auf der einen Seite eine Koppelstrecke
in Streifenleitungstechnik vorgesehen, die mit zwei ebenfalls in Streifenleitungstechnik
ausgebildeten ersten und zweiten Anschlüssen auf dem Substrat in Verbindung stehen.
Auf der gegenüberliegenden Seite ist dann eine zweite Koppelstrecke angeordnet, die
zu einem dritten und vierten Ausgang oder Anschluss führen. In Draufsicht sind die
beiden Koppelstrecken zumindest teilweise überlappend angeordnet.
[0006] Gemäß der vorstehend genannten Vorveröffentlichung
EP 1 291 959 A1 können dabei ferner auch noch an den beiden gegenüberliegenden Enden der beiden Koppelstrecken
jeweils Kondensatoren angeschlossen sein, deren zweite Anschlussstelle jeweils auf
Masse liegt.
[0007] Aus der gleichen Vorveröffentlichung sind aber auch andere Ausführungsbeispiele zu
ersehen, bei welchen der Koppler in Koplanartechnik aufgebaut ist. In diesem Fall
sind die beiden Koppelleitungen jeweils mit ihren beiden Anschlussstellen auf einer
gemeinsamen Seite des Substrates angeordnet, wobei die Koppelstrecken in möglichst
geringem Abstand parallel zueinander verlaufen.
[0008] Schließlich ist aber auch beispielsweise aus der
EP 1 014 472 B1 ein direktionaler Koppler bekannt geworden, der wiederum ebenfalls in Suspended-Substrat-Technik
aufgebaut ist. Es handelt sich bei diesem vorbekannten Richtkoppler um einen Breitbandrichtkoppler
mit zumindest zwei in Kaskade geschalteten Koppelabschnitten unterschiedlicher Koppeldämpfung,
bei dem die Koppelabschnitte mit loser Kopplung aus stirnseitig verkoppelten Streifenleitern
und die Koppelabschnitte mit fester Kopplung aus breitseitig verkoppelten Streifenleitern
bestehen.
[0009] Um die entsprechende Koppelstrecke mit fester Kopplung zu realisieren sind in diesem
Ausführungsbeispiel Durchkontaktierungen im Substrat vorgesehen. Alle Zuleitungen
sind jedoch auf einer Seite des Substrates angeordnet.
[0010] Bezüglich der aus dem Stand der Technik vorbekannten Koppler kann also festgehalten
werden, dass diese häufig in Mikrostreifenleitertechnik ausgeführt sind. Bedingt durch
die relativ hohe Dämpfung der Mikrostreifenleitung und deren Sensibilität bezüglich
Schwankungen der Dielektrizitätskonstanten liegen die Nachteile dieser Koppler im
hohen Platzbedarf sowie den relativ großen elektrischen Verlusten und den hohen Kosten
für hochwertiges Leiterplattenmaterial.
[0011] Die Nachteile der Richtkoppler in Suspended-Substrat-Technik sind einerseits hohe
Anforderungen an die Positionierung des Substrates zwischen den beiden Masseflächen
(Probleme bestehen hier bei der richtigen Positionierung in der Horizontalen aber
auch bezüglich der exakten Berücksichtigung der Abstände zwischen Deckel und Boden).
Diese Anforderungen an eine richtige oder optimale Positionierung verursachen hohe
Kosten für die mechanische Bearbeitung und Montage. Andererseits wird dadurch beim
Entwurf eines Kopplers bereits die Gehäusegeometrie festgelegt. Dies ist in Bezug
auf eine Wiederverwendbarkeit bzw. Erzielung einer ausreichenden Flexibilität bezüglich
der Realisierung und Umsetzung eines gewählten Konzeptes für einen Koppler sowie für
den Einsatz für weitere Anwendungsfälle oft von Nachteil.
[0012] Zudem ist es aus elektrischer Sicht in dieser Technik nur schwer möglich, die unterschiedlichen
Phasengeschwindigkeiten der Gleich- und Gegentaktwelle auszugleichen.
[0013] Die Hauptnachteile der Richtkoppler in Koplanar-Technik liegen schließlich in den
geforderten Mindestabständen zwischen den längsseitig gekoppelten Leiterbahnen und
dem insoweit auch begrenzten Koppelfaktor. Weiterhin ist der Koppelfaktor stark toleranzabhängig
(Ätztoleranzen und Schwankungen der Dielektrizitätskonstanten des Substratmaterials
üben einen nachteiligen Einfluss aus). Weiterhin ist ein Koppler in Koplanar-Technik
bezüglich der elektrischen Verluste nicht optimal.
[0014] Nachteilig an allen drei Typen von Kopplern ist, wie vorstehend erläutert, dass sie
insbesondere bei Verwendung für ein modernes nachrichtentechnisches System nicht die
hierfür notwendigen geforderten Eigenschaften eines Hochfrequenzkopplers wie z.B.
mit ausreichend geeignetem Koppelfaktor, Richtschärfe oder Symmetrie aufweisen oder
bzw. nicht realisierbar sind oder nur unter erheblichem Entwicklungsaufwand.
[0015] Aus der
GB 2 218 853 A ist ferner ein Hochfrequenzkoppler oder Leistungsteiler als bekannt zu entnehmen,
der auf einem Substrat auf einer Seite zwei ausgebildete Koppelstrecken umfasst. Beide
Koppelstrecken sind jeweils am Anfang und am Ende mit Anschlussleitern versehen, die
zu versetzt liegenden Anschlüssen führen. Zwischen den beiden Koppelstrecken sind
zudem Kondensatoren zur Verkopplung beider Koppelstrecken vorgesehen und ausgebildet.
[0016] Aus der
EP 1 014 472 B1 ist ferner ein Richtkoppler als bekannt zu entnehmen. In Abweichung zum gattungsbildenden
Stand der Technik ist dieser Richtkoppler auf einem Substrat so ausgebildet, dass
die eine Koppelstrecke auf der einen Substratseite und die damit verkoppelte zweite
Koppelstrecke auf der gegenüberliegenden Substratseite ausgebildet ist. Dabei ist
jeweils an einer Seite der Koppelstrecke eine Durchverbindung durch das Substrat hindurch
vorgesehen, um eine elektrisch-galvanische Verbindung einer Anschlussleitung zu einer
gegenüberliegenden Koppelfläche herzustellen.
[0017] Aus der
US 4,376,921 ist ferner ein Mikrowellenkoppler als bekannt zu entnehmen, der ebenfalls vier Anschlüsse
und zwei Koppelstrecken aufweist, wobei zwischen den beiden Koppelstrecken - die vergleichsweise
kurz gehalten sind - vom Anfang bis zum Ende Kondensatoren zur Verkopplung zwischen
den Koppelstrecken vorgesehen sind.
[0018] Nachteilig an allen vorstehend genannten Typen von Kopplern ist, dass sie insbesondere
bei Verwendung für ein modernes nachrichtentechnisches System nicht die hierfür notwendigen
geforderten Eigenschaften eines Hochfrequenzkopplers z.B. mit ausreichendem Koppelfaktor,
ausreichender Richtschärfe oder Symmetrie aufweisen oder nicht oder nur unter erheblichem
Entwicklungsaufwand realisierbar sind. Ein gattungsbildender Koppler oder Leistungsteiler
ist aus der
US 2005/0017821 A1 bekanntgeworden. Auf dem Substrat sind zwei erste Anschlussleitungen vorgesehen,
die zu einem Anfang und zu einem Ende einer ersten Koppelstrecke führen. Ferner ist
eine zweite, mit der erste Koppelstrecke verkoppelte Koppelstrecke vorgesehen, zu
deren Anfang und deren Ende zwei weitere Anschlussleitungen führen.
[0019] Die erwähnten beiden Koppelstrecken sind auf dem Substrat auf zwei gegenüberliegenden
Seiten ausgebildet, wobei die gesamte Anordnung mit der unteren Koppelstrecke auf
einem unteren Substrat aufliegt.
[0020] Aus der
US 2004/0113717 A1 ist ein weiterer Koppler als bekannt zu entnehmen, der beispielsweise geerdete Interdigital-Kondensatoren
umfasst, die der Verbesserung der elektrischen Eigenschaft dienen.
[0021] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher ausgehend von dem gattungsbildenden
Stand der Technik, einen verbesserten Koppler oder Leistungsteiler zu schaffen, insbesondere
einen schmalbandigen, vorzugsweise 3dB-Koppler zu schaffen, der bezüglich Kosten,
Baugröße, Verlusten und Fertigungstoleranzen gegenüber herkömmlichen Lösungen optimiert
ist.
[0022] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0023] Der erfindungsgemäße HF-Koppler oder Leistungsteiler weist eine Reihe positiver,
sich von herkömmlichen Lösungen absetzende Vorteile auf. Der erfindungsgemäße Hochfrequenzkoppler
ist schmalbandig aufgebaut.
[0024] Der erfindungsgemäße Koppler oder Leistungsteiler weist an den jeweils gegenüberliegenden
End- oder Anschlussbereichen zu der jeweiligen Koppelstrecke Kondensatoren auf, wie
sie grundsätzlich auch aus der
EP 1 291 959 A1 bekannt sind. In Abweichung dazu werden jedoch keine diskreten Reaktanzen oder Kondensatoren
verwendet, sondern sogenannte interdigitale Kondensatoren. Zwar offenbart die
US 2004/0113717 A1 einen Koppler mit geerdeten Interdigital-Kondensatoren, wobei hier allerdings ein
zweites Substrat ohne Durchkontaktierungen vorgesehen ist.
[0025] Durch die erfindungsgemäße Lösung wird ein Leistungsteiler oder Koppler mit höchst
geringem Platzbedarf realisiert, dessen elektrische Parameter in weiten Grenzen vergleichsweise
frei einstell- oder vorwählbar sind. Er weist vor allem niedrige elektrische Verluste
auf. Zudem ist der erfindungsgemäße Leistungsteiler oder Koppler auch durch seine
hohe Richtschärfe gekennzeichnet. Vor allem auch dadurch, dass der erfindungsgemäße
Koppler oder Leistungsteiler - der üblicherweise in einem Gehäuse eingebaut ist -
im Bereich der unteren Koppelstrecke ebenfalls einen Abstand zu dem Gehäuse, d.h.
einer Gehäusewand aufweist, hier also kein festes Dielektrikum unmittelbar benachbart
vorgesehen ist, lässt sich ein niedrigeres ε realisieren und erzielen, was sich positiv
auf die elektrischen Eigenschaften des Kopplers bzw. Leistungsteilers niederschlägt.
Dadurch weist der erfindungsgemäße Koppler oder Leistungsteiler weitere Vorteile gegenüber
dem gattungsbildenden Stand der Technik auf.
[0026] Der erfindungsgemäße Koppler oder Leistungsteiler ist auch vergleichsweise robust
gegenüber Gehäusetoleranzen. Dies zeigt sich vor allem bei der Wahl unterschiedlicher
Deckelabstände. Diese Robustheit gegenüber Gehäusetoleranzen eröffnet auch die Möglichkeit,
einzelne Entwürfe in weiteren Einsatzfällen wieder zu verwenden. Zudem ist der erfindungsgemäße
Koppler auch vergleichsweise robust gegenüber Ätztoleranzen sowie gegenüber Schwankungen
der Dielektrizitätskonstanten des Substratmaterials. Ferner sind grundsätzlich keine
weiteren Bedrahtungen oder konzentrierte Bauelemente notwendig, obgleich sie grundsätzlich
bei Bedarf mit eingesetzt werden könnten. Schließlich sind sämtliche Zuleitungen auf
der selben Seite der Substratseite vorgesehen, was als vorteilhaft zu werten ist.
[0027] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich nachfolgend
aus den anhand von Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen. Dabei zeigen im
einzelnen:
- Figur 1:
- eine schematische Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Kopplers;
- Figur 2:
- eine rückseitige Ansicht des in Figur 1 wiedergegebenen erfindungsgemäßen Kopplers;
- Figur 3:
- einen Schnitt längs Figur 1;
- Figur 4:
- eine zu Figur 1 entsprechende Darstellung bezüglich eines gegenüber Figur 1 leicht
abgewandelten Ausführungsbeispieles;
- Figur 5:
- eine rückwärtige Ansicht auf das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4.
[0028] In Figur 1 ist die Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
Kopplers oder Leistungsteilers 1 gezeigt, der auf einem Substrat 3 in Form einer Leiterplatine
aufgebaut ist.
[0029] Auf dem Substrat 3 sind auf der in Figur 1 sichtbaren Oberseite 3a des Substrats
vier Flächenbereiche 5 sichtbar, die von Ausnehmungen 7 voneinander elektrisch-galvanisch
getrennt sind. Bei diesem Flächenbereich 5 handelt es sich um Masseflächen 5.
[0030] In den Ausnehmungen 7 ist eine erste Koppelstrecke 9 in Streifenleitungstechnik ausgebildet,
die in einer ersten Richtung oder Längsrichtung auf dem Substrat 3 verläuft.
[0031] Am Anfang 11a und am Ende 11b dieser Koppelstrecke 9 ist quer verlaufend eine erste
und zweite Anschlussleitung 13a und 13b vorgesehen, die zu Anschlüssen 15a und 15b
an dem einen Substratrand 3' führen.
[0032] Der nicht leitende ausgenommene Bereich 7 ist in Draufsicht in dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 1 H-förmig gebildet. In unmittelbarer Verlängerung der Anschlussleitung
13a und 13b aber von diesen getrennt, sind zwei weitere Anschlussleitungen 17a und
17b zu sehen, die zum gegenüberliegenden Substratrand 3" führen und dort Anschlüsse
19a und 19b bilden.
[0033] An den zu den Anschlüssen 19a und 19b gegenüberliegenden Enden der Anschlussleitungen
17a, 17b sind diese benachbart zur ersten Koppelstrecke 9 mit Durchkontaktierungen
21 versehen, die durch Bohrungen 21' durch das Substrat 3 hindurch verlaufen.
[0034] Wie insbesondere aus der Unteransicht aus Figur 2 zu ersehen ist, ist auf der dort
wiedergegebenen Unterseite 3b eine zweite Koppelstrecke 25 vorgesehen, die parallel
zur ersten Koppelstrecke 9 verläuft und in Draufsicht sich bevorzugt mit dieser ganz
oder zumindest teilweise überlappt. Die Länge und/oder Breite beider Koppelstrecken
ist im gezeigten Ausführungsbeispiel auch zumindest näherungsweise gleich.
[0035] Wie aus der Unteransicht der Unterseite 3b des Substrates 3 gemäß Figur 2 zu ersehen
ist, sind am Anfang 27a und am Ende 27b der zweiten Koppelstrecke 25 entsprechende
mit der zweiten Koppelstrecke zwei elektrisch verbundene und in Streifenleitungstechnik
ausgebildete Leitungserweiterungen 25' vorgesehen, in deren Mitte die Bohrungen 21'
der Durchkontaktierung 21 enden. Von daher sind die zweiten Anschlussleitungen 17a
und 17b über die erwähnten beiden Durchkontaktierungen mit der zweiten Koppelstrecke
25 elektrisch-galvanisch verbunden.
[0036] Die Länge der Koppelstrecken entspricht etwa λ/4. Die vier Zu- oder Anschlussleitungen
13a, 13b und 17a, 17b sind in Koplanar-Leitertechnik ausgeführt und verbinden den
Koppler 1 mit weiteren im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Einzelnen nicht gezeigten
Hochfrequenzbaugruppen.
[0037] Zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften sind zudem im gezeigten Ausführungsbeispiel
noch insgesamt zwölf Kondensatoren C vorgesehen, welche sich jeweils im Eingangs-
und Ausgangsbereich, d.h. am jeweiligen Anfang 11a und am Ende 12b der ersten Koppelstrecke
9 bzw. am Anfang 11'a und am Ende 12'b der zweiten Koppelstrecke 25 befinden. Dort
sind also die Kondensatoren C-9a und C-9b am einen Ende sowie die entsprechenden Kondensatoren
C-9c und C-9d am anderen Ende der ersten Koppelstrecke 9 angeordnet. Entsprechende
Kondensatoren sind auch am Anfang und Ende der zweiten Koppelstrecke 25 vorgesehen,
nämlich die Kondensatoren C-25a und C-25b sowie am gegenüberliegenden Ende der Koppelstrecke
25 die Kondensatoren C-25c und C-25d. Diese Kondensatoren sind nicht unter Verwendung
von diskreten Bauteilen aufgebaut, sondern in Form von Interdigital-Kondensatoren.
[0038] Aus Figuren 1 und 2 ist aber auch ersichtlich, dass im gezeigten Ausführungsbeispiel
vorzugsweise auch im mittleren Bereich, also auf halber Länge der jeweiligen Koppelstrecke
9 bzw. 25 noch jeweils ein weiteres Kondensator-Paar C vorgesehen ist, das im gezeigten
Ausführungsbeispiel als C-9e und C-9f sowie C-25e und C-25f bezeichnet ist.
[0039] Bei den Kondensatoren ist jeweils die eine Kondensatorfläche oder -hälfte leitend
mit der jeweiligen Koppelstrecke 9 bzw. 25 verbunden und die jeweils damit zusammenwirkende
elektrisch-galvanisch getrennte Kondensatorfläche oder - hälfte mit der zugehörigen
Massefläche.
[0040] Dazu ist auch auf der Unterseite gemäß Figur 2 das Substrat 3 mit einer umlaufend
geschlossenen Massefläche 31 versehen, in deren mittleren Bereich eine nicht leitende
Ausnehmung 33 vorgesehen ist, innerhalb derer Längsrichtung die zweite Koppelstrecke
25 davon galvanisch getrennt verläuft.
[0041] Die Dimensionierung der Interdigital-Kondensatoren kann so erfolgen, dass hierüber
bestimmte Koppeleigenschaften eingestellt bzw. vorgewählt werden. Die erwähnten Masseflächen
sind aber notwendig, um einerseits für definierte Masseverhältnisse zu sorgen und
zum anderen ein Massepotential für die Interdigital-Kondensatoren zu bilden. Die eigentliche
Verkopplung erfolgt also durch die auf den beiden Seiten des Substrates 3 ausgebildeten
Leitungen 9 und 25 (Suspended-Substrat).
[0042] Wie sich aus der Querschnittsdarstellung gemäß Figur 3 ergibt, ist unterhalb des
Koppelbereiches eine Vertiefung 37 in einem Gehäuse 29 ausgebildet, also ein Abstand
37 zu einer entsprechenden Gehäusewand 29 vorgesehen. Das Maß der Vertiefung, also
das Maß des Abstandes zwischen dem Substrat und dem Gehäuse bzw. der Gehäusewand 29
sowie der Abstand zwischen dem Substrat und dem zugehörigen Deckel 41 kann innerhalb
gewisser Grenzen frei gewählt werden.
[0043] Abweichend vom gezeigten Ausführungsbeispiel können auch die in den Koppelstrecken
bevorzugt in der Mitte vorgesehenen Kondensatoren auch von der Mitte abweichend eher
zwischen den am Anfang und am Ende der jeweiligen Koppelstrecke vorgesehenen Kondensatoren
vorgesehen sein. Gegebenenfalls können auch zwischen dem am Anfangs- und am Endbereich
der jeweiligen Koppelstrecke vorgesehenen Kondensatoren auch noch weitere zusätzliche
Kondensatoren vorgesehen sein, also mehr als in den gezeigten Ausführungsbeispielen.
[0044] Bezogen auf die gesamte Koppellänge vom Anfangsbereich 11a bis 12b bzw. vom Anfangsbereich
11'a bis zum Endbereich 12'b können die eingangs- wie ausgangsseitigen Kondensatoren
C-9a, C-9b bzw. C-9c, C-9d und auf der gegenüberliegenden Seite die Kondensatoren
C-25a, C-25b bzw. C-25c, C-25d auch eher zur Mitte hin versetzt liegen. Der Abstand
vom Anfangs- und Endbereich kann dabei beispielsweise durchaus bis zu 30% der gesamten
Länge der Koppelstrecke betragen, vorzugsweise aber weniger, insbesondere weniger
als 25%, 20%, 15% bzw. 10% der gesamten Länge der Koppelstrecke. Dabei ist zu berücksichtigen,
dass die Positionierung der Kondensatoren am Anfang und am Ende des Kopplers.die größte
Wirkung entfalten.
[0045] Das Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 4 und 5 entspricht weitgehend jenem nach den
Figuren 1 bis 3.
[0046] Unterschiedlich ist lediglich, dass beispielsweise bei der Draufsicht auf das Substrat
vergleichbar dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 die auf der einen Seite des Substrats
liegende Koppelstrecke 9 nicht mit zwei zur gleichen Randbegrenzung 3' des Substrates
führenden Anschlussleitungen versehen ist, sondern die in Figur 4 rechts liegende
Anschlussleitung 15b, die mit der Koppelstrecke 9 elektrisch-galvanisch verbunden
ist, zur gegenüberliegenden Seite 3" des Substrates zu dem dort ausgebildeten Anschluss
17b führt. Entsprechend ist die in Figur 4 oben liegende rechte Anschlussleitung 17b
mit einer Durchkontaktierung 21 versehen, so dass der in Figur 4 oben rechts liegende
Anschluss 19b mit dem in Figur 4 unten links liegenden Anschluss 19a elektrisch-galvanisch
verbunden ist.
[0047] Aus den erläuterten Ausführungsbeispielen ergibt sich also, dass die Masseflächen
auf beiden Seiten des Substrats im Bereich der Anschlussleitungen wie aber auch der
Koppelabschnitte 9 und 25 Aussparungen 7 aufweisen. Der Abstand zwischen den Kopplerwegen
9 und 25 und den Masseflächen beträgt vorzugsweise das 1,5 bis 4-fache der Breite
der Leitung. Ebenso beträgt der Abstand der Anschlussleitungen zu den angrenzenden
Masseflächen etwa das 1,5 bis 4-fache der Breite dieser Anschlussleitungen.
[0048] Wie ebenfalls erwähnt wurde, sind die koplanaren Koppelleitungen 9 und 25 in geeigneter
Weise zur Erzielung der erwünschten Kopplung angeordnet. In Draufsicht auf das Substrat,
also senkrecht zur Substratebene, sollen von daher beide Koppelleitungen 9, 25 entweder
übereinander licgen oder einen Seitenversatz aufweisen, der vorzugsweise kleiner als
die Breite der Koppelleitung ist. Somit liegen die Koppelleitungen in Draufsicht nicht
nebeneinander, sondern überlappen sich. Bevorzugt ist der Seitenversatz größer als
die halbe Breite der Koppelleiterbahn 9 bzw. 25, so dass sich also beide Leitungen
bei bevorzugt gleicher Breite zu fünfzig Prozent überdecken. Mit anderen Worten soll
die Überdeckung vorzugsweise mehr als 0%, insbesondere mehr als 10%, mehr als 20%,
mehr als 30% und vorzugsweise mehr als 50%, insbesondere bezogen auf die Breite der
Koppelbahnen 9 und 25 betragen.
[0049] Aus dem geschilderten Aufbau des Kopplers oder Leistungsteilers ergibt sich, dass
die vier Anschlussleiten 13a, 13b sowie 17a, 17b in Koplanar-Technik ausgebildet sind.
Ebenso ergibt sich aus der Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Erfindung, dass
die beiden Koppelstrecken 9 und 25 in Suspended-Substrat-Technik ausgebildet sind.
1. HF-Koppler oder HF-Leistungsteiler mit folgenden Merkmalen:
- einem Substrat (3),
- auf dem Substrat (3) sind zwei erste Anschlussleitungen (13a, 13b) vorgesehen, die
zu einem Anfang (11a) und zu einem Ende (11b) einer ersten Koppelstrecke (9) führen,
- es ist eine zweite, mit der ersten Koppelstrecke (9) verkoppelte Koppelstrecke (25)
vorgesehen, zu deren Anfang (27a) und deren Ende (27b) zwei weitere Anschlussleitungen
(17a, 17b) führen,
- die vier Anschlussleitungen (13a, 13b; 17a, 17b) führen von der jeweiligen Koppelstrecke
weg zu versetzt zueinander liegenden Anschlüssen (15a, 15b; 19a, 19b),
- die vier Anschlussleitungen (13a, 13b; 17a, 17b) sind auf der gleichen Seite (3a)
des Substrats (3) angeordnet,
- die beiden Koppelstrecken (9; 25) sind auf dem Substrat auf zwei gegenüberliegenden
Seiten (3a, 3b) ausgebildet,
- die beiden Anschlussleitungen (13a, 13b) sind mit der ersten Koppelstrecke (9) elektrisch-galvanisch
verbunden und sind dabei auf der gleichen Seite des Substrats (3) angeordnet wie die
erste Koppelstrecke (9),
- die zweite Koppelstrecke (25) ist an ihrem Anfang und Ende (27a, 27b) über jeweils
zumindest eine Durchkontaktierung (21) mit den zugehörigen weiteren Anschlussleitungen
(17a, 17b) elektrisch-galvanisch verbunden, die auf der zur zweiten Koppelstrecke
(25) gegenüberliegenden Seite (3a) des Substrats (3) liegen,
gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale
- unterhalb des Koppelbereiches der zweiten Koppelstrecke (25) ist eine Vertiefung
in einer Gehäusewandung (29) vorgesehen,
- in Längsrichtung der beiden Koppelstrecken (9; 25) sind Interdigital-Kondensatoren
(C) vorgesehen, die jeweils verkoppelt sind zwischen einer Koppelstrecke (9, 25) und
Masse (5, 31).
2. Koppler oder Leistungsteiler, insbesondere HF-Koppler oder HF-Leistungsteiler oder
Koppler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest bezüglich einer Koppelstrecke (9, 25) zwischen dem Anfangs- bzw. Endbereich
(11a, 11b; 18a, 18b) zumindest jeweils ein weiterer Interdigital-Kondensator (C-9e,
C-9f; C-25e, C-25f) vorgesehen ist.
3. Koppler oder Leistungsteiler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Kondensatoren (C-9e, C-9f; C-25e, C-25f) im mittleren Bereich der jeweiligen
Koppelstrecke (9, 25) angeordnet sind.
4. Koppler oder Leistungsteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Koppelstrecke (9) mit den zugehörigen Anschlussleitungen (13a, 13b) in Draufsicht
so angeordnet sind, dass die Anschlussleitungen (13a, 13b) bezogen auf die Koppelstrecke
(9) zum gleichen Substratrand (3') führen und vorzugsweise in Draufsicht zumindest
näherungsweise einen U-förmigen Leitungsweg bilden.
5. Koppler oder Leistungsteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch die mit der zweiten Koppelstrecke (25) elektrisch-galvanisch über die Durchkontaktierung
(21) verbundene Anschlussleitung (17a, 17b) in Draufsicht so angeordnet ist, dass
die Anschlussleitungen (17a, 17b) bezogen auf die Koppelstrecke (25) zum gleichen
Substratrand (3") führen und vorzugsweise in Draufsicht näherungsweise einen U-förmigen
Leitungsweg bilden.
6. Koppler oder Leistungsteiler nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der einen Koppelstrecke (9) verbundene Anschlussleitung (13a, 13b) zu dem
einen Substratrand (3') führt, wohingegen die mit der zweiten Koppelstrecke (25) elektrisch-galvanisch
verbundene Anschlussleitung (17a, 17b) zu dem gegenüberliegenden Substratrand (3")
führt.
7. Koppler oder Leistungsteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Koppelstrecke (9) mit den zugehörigen Anschlussleitungen (13a, 13b) in Draufsicht
so angeordnet sind, dass die eine Anschlussleitung (13a) bezogen auf die Koppelstrecke
(9) zumindest mit einer Komponente in einer Richtung weg von der Koppelstrecke (9)
vorzugsweise zu einem Substratrand (3') führt, wohingegen die zweite Anschlussleitung
(13b) mit entgegengesetzt gerichteter Komponente von der Koppelstrecke (9) weg führt,
vorzugsweise zu dem gegenüberliegenden Substratrand (3").
8. Koppler oder Leistungsteiler nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden mit der Koppelstrecke (9) am Anfang (11a) und am Ende (11b) verbundenen
Anschlussleitungen (13a, 13b) mit entgegengesetzter Komponente vorzugsweise in entgegengesetzter
Richtung von der Koppelstrecke (9) weg führen, so dass bevorzugt in Draufsicht zumindest
näherungsweise ein Z-förmiger Leitungsweg gebildet ist.
9. Koppler oder Leistungsteiler nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass auch die mit der gegenüberliegenden Koppelstrecke (25) über die Durchkontaktierung
(21) elektrisch-galvanisch verbundenen Anschlussleitungen (17a, 17b) am Anfang (27a)
und am Ende (27b) dieser Koppelstrecke (25) mit entgegengesetzter Komponente und vorzugsweise
in entgegengesetzter Richtung von der Koppelstrecke (25) weg führen, so dass bevorzugt
in Draufsicht zumindest näherungsweise ein Z-förmiger Leitungsweg gebildet ist.
10. Koppler oder Leistungsteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Koppelstrecke (9, 25) und/oder im Bereich der Anschlussleitungen (13a,
13b; 17a, 17b) die auf der Ober- oder Unterseite des Substrats (3) ausgebildeten Masseflächen
(5, 31) Ausnehmungen (7, 33) aufweisen, in denen die Anschlussleitungen (13a, 13b;
17a, 17b) sowie die Koppelstrecken (9, 25) angeordnet sind.
11. Koppler oder Leistungsteiler nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Koppelstrecken (9, 25) und/oder den Anschlussleitungen (13a,
13b; 17a, 17b) und den Masseflächen (5, 31) zwischen 1,5 bis 4 mal der Breite der
Koppelstrecke (9, 25) bzw. der Breite der Anschlussleitungen (13a, 13b; 17a, 17b)
entspricht.
12. Koppler oder Leistungsteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Koppelstrecken (9, 25) in Draufsicht senkrecht zur Fläche des Substrats
(3) überlappen und der Überlappungsbereich bezogen auf die Breite der beiden Koppelstrecken
(9, 25) zumindest 10%, vorzugsweise mehr als 40% oder insbesondere mehr als 70% beträgt.
13. Koppler oder Leistungsteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Anschlussleitungen (13a, 13b; 17a, 17b) in Koplanar-Technik ausgebildet
sind.
14. Koppler oder Leistungsteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Koppelstrecken (9; 25) in Suspended-Substrat-Technik ausgebildet sind.
15. Koppler oder Leistungsverteiler nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (37) oder die Vertiefung (37) unterhalb des Koppelbereiches der zweiten
Koppelstrecke (25) in einem Gehäuse (29) ausgebildet ist.
1. HF-coupler or HF-power splitter, with the following features:
- a substrate (3),
- provided on the substrate (3) are two first connection lines (13a, 13b), which lead
to a beginning (11a) and an end (11b) of a first coupling zone (9),
- a second coupling zone (25) is provided, coupled to the first coupling zone (9),
to the beginning (27a) and end (27b) of which two further connection lines (17a, 17b)
lead,
- the four connection lines (13a, 13b; 17a, 17b) lead from the individual coupling
zone in each case to connections (15a, 15b; 19a, 19b) located offset to one another,
- the four connection lines (13a, 13b; 17a, 17b) are arranged on the same side (3a)
of the substrate (3),
- the two coupling zones (9; 25) are formed on the substrate on two opposing sides
(3a, 3b),
- the two connection lines (13a, 13b) are electrically-galvanically connected to the
first coupling zone (9) and are arranged on the same side (3a) of the substrate (3)
as the first coupling zone (9),
- the second coupling zone (25) is electrically-galvanically connected at its beginning
and end (27a, 27b) in each case by means of at least one electroplated via hole (21)
to the further connection lines (17a, 17b) belonging to it, which lie on the side
(3a) of the substrate (3) opposite the second coupling zone (25),
characterised by the following further features:
- below the coupling area of the second coupling zone (25), an indentation is provided
in a housing wall (29) and
- in the longitudinal direction of the two coupling zones (9, 25), inter-digital capacitors
(C) are provided which in each case are coupled between a coupling zone (9, 25) and
earth (5, 31).
2. Coupler or power splitter, in particular an HF-coupler or HF-power splitter or coupler
according to Claim 1, characterised in that, at least with regard to one coupling zone (9, 25), at least one further inter-digital
capacitor (C-9e, C-9f; C-25e, C-25f) is provided in each case between the beginning
and end areas (11a, 11b; 18a, 18b) respectively.
3. Coupler or power splitter according to Claim 2, characterised in that further capacitors (C-9e, C-9f; C-25e, C-25f) are arranged in the middle area of
the individual coupling zone (9, 25).
4. Coupler or power splitter according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the one coupling zone (9) with the connection lines (13a, 13b) belonging to it is
arranged in plan view in such a way that the connection lines (13a, 13b), related
to the coupling zone (9), lead to the same substrate edge (3') and preferably in plan
view form at least approximately a U-shaped conductor path.
5. Coupler or power splitter according to any one of Claims 1 to 4, characterised in that also the connection line (17a, 17b) connected electrically-galvanically by the electroplated
via hole (21) to the second coupling zone (25) is arranged in plan view in such a
way that the connection lines (17a, 17b) related to the coupling zone (25) lead to
the same substrate edge (3") and preferably in plan view form approximately a U-shaped
conductor path.
6. Coupler or power splitter according to Claim 4 or 5, characterised in that the connection line (13a, 13b) connected to the one coupling zone (9) leads to the
one substrate edge (3'), while by contrast the connection line (17a, 17b) connected
electrically-galvanically to the second coupling zone (25) leads to the opposite substrate
edge (3").
7. Coupler or power splitter according to any one of Claims 1 to 3, characterised in that the one coupling zone (9) with the connection lines (13a, 13b) belonging to it is
arranged in such a way in plan view that the one connection line (13a), related to
the coupling zone (9) leads with at least one component in a direction away from the
coupling zone (9), preferably to a substrate edge (3'), while by contrast the second
connection line (13b) with a component pointing in an opposite direction leads away
from the coupling zone (9), preferably to the opposite substrate edge (3").
8. Coupler or power splitter according to Claim 6 or 7, characterised in that the two connection lines (13a, 13b) connected to the coupling zone (9) at the beginning
(11a) and the end (11b) with the opposed component lead preferably in the opposed
direction from the coupling zone (9), so that, preferably, in the plan view a conductor
path is formed which is at least approximately Z-shaped.
9. Coupler or power splitter according to any one of Claims 6 to 8, characterised in that also the connection lines (17a, 17b), electrically-galvanically connected to the
opposite coupling zone (25) by the electroplated via hole (21) lead away at the beginning
(27a) and at the end (27b) of this coupling zone (25), with opposed components and
preferably in the opposed direction from the coupling zone (25), so that, preferably,
in plan view a conductor path is formed which is at least approximately Z-shaped.
10. Coupler or power splitter according to any one of Claims 1 to 9, characterised in that, in the area of the coupling zone (9, 25) and/or in the area of the connection lines
(13a, 13b; 17a, 17b), the earthing surfaces (5, 31) formed on the upperside or underside
of the substrate (3) have cut-outs (7, 33), in which the connection lines (13a, 13b;
17a, 17b) and the coupling zones (9, 25) are arranged.
11. Coupler or power splitter according to Claim 10, characterised in that the distance interval between the coupling zones (9, 25) and/or the connection lines
(13a, 13b; 17a, 17b) and the earthing surfaces (5, 31) corresponds to between 1.5
to 4 times the width of the coupling zone (9, 25) and the width of the connection
lines (13a, 13b; 17a, 17b).
12. Coupler or power splitter according to any one of Claims 1 to 11, characterised in that the coupling zones (9, 25) in plan view perpendicular to the surface of the substrate
(3) overlap and the overlap area related to the width of the two coupling zones (9,
25) amounts to at least 10%, preferably more than 40%, or, in particular, more than
70%.
13. Coupler or power splitter according to any one of Claims 1 to 12, characterised in that the four connection lines (13a, 13b; 17a, 17b) are designed in coplanar technology.
14. Coupler or power splitter according to any one of Claims 1 to 13, characterised in that the two coupling zones (9; 25) are designed in suspended-substrate technology.
15. Coupler or power splitter according to any one of Claims 1 to 14, characterised in that the distance interval (37) or the indentation (37) beneath the coupling area of the
second coupling zone (25) is formed in a housing (29).
1. Coupleur HF ou diviseur de puissance HF, présentant les éléments suivants :
- il est prévu un substrat (3),
- sur le substrat (3) sont prévues deux premières lignes de connexion (13a, 13b) qui
mènent à un début (11a) et à une fin (11b) d'un premier trajet de couplage (9),
- il est prévu un second trajet de couplage (25) couplé avec le premier trajet de
couplage (9), au début (27a) et à la fin (27b) duquel mènent deux autres lignes de
connexion (17a, 17b),
- les quatre lignes de connexion (13a, 13b ; 17a, 17b) mènent en éloignement du trajet
de couplage respectif vers des bornes (15a, 15b ; 19a, 19b) décalées les unes des
autres,
- les quatre lignes de connexion (13a, 13b ; 17a, 17b) sont agencées sur le même côté
(3a) du substrat (3),
- les deux trajets de couplage (9 ; 25) sont réalisés sur le substrat sur deux côtés
opposés (3a, 3b),
- les deux lignes de connexion (13a, 13b) sont reliées par voie électrique-galvanique
au premier trajet de couplage (9) en étant agencées sur le même côté (3a) du substrat
(3) que le premier trajet de couplage (9),
- le second trajet de couplage (25) est relié par voie électrique-galvanique, à son
début et à sa fin (27a, 27b), via au moins un trou métallisé (21), aux autres lignes
de connexion associées (17a, 17b) qui se trouvent sur le côté (3a) du substrat (3)
opposé au second trajet de couplage (25),
caractérisé par les autres éléments suivants :
- au-dessous de la zone de couplage du second trajet de couplage (25) est prévu un
renfoncement dans une paroi de boîtier (29),
- en direction longitudinale des deux trajets de couplage (9 ; 25) sont prévus des
condensateurs interdigités (C) qui sont couplés chacun entre un trajet de couplage
(9, 25) et la masse (5, 31).
2. Coupleur ou diviseur de puissance, en particulier coupleur HF ou diviseur de puissance
HF ou coupleur selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un autre condensateur interdigité (C-9e, C-9f ; C-25e, C-25f)
entre la zone initiale et la zone finale (11a, 11b ; 18a, 18b).
3. Coupleur ou diviseur de puissance selon la revendication 2, caractérisé en ce que d'autres condensateurs (C-9e, C-9f ; C-25e, C-25f) sont agencés dans la zone médiane
du trajet de couplage respectif (9, 25).
4. Coupleur ou diviseur de puissance selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'un des trajets de couplage (9) avec les lignes de connexion associées (13a, 13b)
est agencé, en vue de dessus, de telle sorte que les lignes de connexion (13a, 13b)
mènent vers le même bord de substrat (3') par rapport au trajet de couplage (9) et
forment de préférence au moins approximativement un tracé de ligne en forme de U,
en vue de dessus.
5. Coupleur ou diviseur de puissance selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que la ligne de connexion (17a, 17b) reliée par voie électrique-galvanique au second
trajet de couplage (25) via le trou métallisé (21) est agencée, en vue de dessus,
de telle sorte que les lignes de connexion (17a, 17b) mènent au même bord de substrat
(3") par rapport au trajet de couplage (25) et forment de préférence un tracé de ligne
approximativement en forme de U, en vue de dessus.
6. Coupleur ou diviseur de puissance selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la ligne de connexion (13a, 13b) reliée à l'un des trajets de couplage (9) mène à
l'un des bords de substrat (3'), tandis que la ligne de connexion (17a, 17b) reliée
par voie électrique-galvanique au second trajet de couplage (25) mène au bord de substrat
opposé (3").
7. Coupleur ou diviseur de puissance selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'un des trajets de couplage (9) avec les lignes de connexion associées (13a, 13b)
est agencé de telle sorte que, en vue de dessus, l'une des lignes de connexion (13a),
par rapport au trajet de couplage (9), mène au moins par une composante dans une direction
en éloignement du trajet de couplage (9) de préférence vers un bord de substrat (3'),
tandis que la seconde ligne de connexion (13b) mène avec une composante dirigée en
sens opposé en éloignement du trajet de couplage (9), de préférence vers le bord de
substrat opposé (3").
8. Coupleur ou diviseur de puissance selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que les deux lignes de connexion (13a, 13b) reliées au trajet de couplage (9) au début
(11a) et à la fin (11b) mènent par une composante opposée de préférence en sens opposés
en éloignement du trajet de couplage (9), de sorte qu'il se forme de préférence au
moins approximativement un tracé de ligne en forme de Z, en vue de dessus.
9. Coupleur ou diviseur de puissance selon l'une des revendications 6 à 8, caractérisé en ce que les lignes de connexion (17a, 17b) reliées par voie électrique-galvanique au trajet
de couplage opposé (25) par le trou métallisé (21) mènent également avec une composante
opposée et de préférence en sens opposés en éloignement du trajet de couplage (25),
au début (27a) et à la fin (27b) de ce trajet de couplage (25), de sorte qu'il se
forme de préférence au moins approximativement un tracé de ligne en forme de Z, en
vue de dessus.
10. Coupleur ou diviseur de puissance selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que dans la zone du trajet de couplage (9, 25) et/ou dans la zone des lignes de connexion
(13a, 13b ; 17a, 17b), les surfaces de masse (5, 31) réalisées sur le côté supérieur
ou inférieur du substrat (3) présentent des évidements (7, 33) dans lesquels sont
agencés les lignes de connexion (13a, 13b ; 17a, 17b) ainsi que les trajets de couplage
(9, 25).
11. Coupleur ou diviseur de puissance selon la revendication 10, caractérisé en ce que la distance entre les trajets de couplage (9, 25) et/ou les lignes de connexion (13a,
13b ; 17a, 17b) et les surfaces de masse (5, 31) est 1,5 à 4 fois la largeur du trajet
de couplage (9, 25) ou la largeur des lignes de connexion (13a, 13b ; 17a, 17b).
12. Coupleur ou diviseur de puissance selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que les trajets de couplage (9, 25) se chevauchent en vue de dessus perpendiculairement
à la surface du substrat (3), et la zone de chevauchement est d'au moins 10 %, de
préférence de plus de 40 % ou en particulier de plus de 70 % par rapport à la largeur
des deux trajets de couplage (9, 25).
13. Coupleur ou diviseur de puissance selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que les quatre lignes de connexion (13a, 13b ; 17a, 17b) sont réalisées en technique
coplanaire.
14. Coupleur ou diviseur de puissance selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que les deux trajets de couplage (9, 25) sont réalisés en technique dite "suspended substrat"
(à substrat suspendu).
15. Coupleur ou diviseur de puissance selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que la distance (37) ou le renfoncement (37) est prévu(e) au-dessous de la zone de couplage
du second trajet de couplage (25) dans un boîtier (29).
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- HochfrequenztechnikSpringer-Verlag20000000 [0002]