[0001] Die Erfindung betrifft eine Anschlussleiste nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Anschlussleisten zum Kontaktieren einer Gegenleiste nach Art einer Stecker- und Buchsenverbindung
sind an sich bekannt.
[0003] Derartige Anschlussleisten und Gegenleisten weisen jeweils Metallbaugruppen mit miteinander
zu verbindenden ersten Kontakten auf und mit den ersten Kontakten verbundene zweite
Kontakte, an denen zur Anschlussleiste führende Leiter anbringbar sind.
[0006] Es ist auch bekannt, an den Metallbaugruppen Querbrücker anzubringen, welche Metallbaugruppen
innerhalb der Anschlussleiste miteinander verbinden.
[0007] Dabei besteht das Problem, dass es bei verschiedenen Anwendungsfällen notwendig ist,
den Querbrücker entweder bereits vor dem Schließen der ersten Kontakte oder danach
zu deaktivieren bzw. von den Metallbaugruppen zu lösen.
[0008] Die Lösung dieses Problems ist die Aufgabe der Erfindung.
[0009] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1. Sie schafft
zudem die Kodierelemente der Ansprüche 20 und 21.
[0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0011] Nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1 zeichnet sich die Anschlussleiste durch wenigstens
eines oder mehrere Kodierelemente (bzw. hier ,,Trennelementen") aus, mit dem/denen
der Kontakt zwischen dem Querbrücker und dem ersten Kontakt oder der mit diesem verbundenen
Stromschiene trennbar ist.
[0012] Besonders einfach und zweckmäßig weisen die Kodierelemente zu diesem Zweck wenigstens
einen oder mehrere Flachsteckabschnitt(e) auf und bestehen aus einem isolierendem
Material bzw. Stoff wie einem nicht leitenden Kunststoff.
[0013] Besonders vorteilhaft, da kostengünstig sowie schnell und einfach handhabbar ist
eine kammartige Ausbildung der Kodierelemente mit einem Griffabschnitt und mehreren
daran angeordneten Flachsteckabschnitten. Diese Ausbildung macht es auch möglich,
mehrere Kontakte zum Querbrücker hin auf einmal zu trennen.
[0014] Vorzugsweise ist vorteilhaft jedes Kodierelement derart ausgestaltet und an der Anschlussleiste
und/oder der Gegenleiste montierbar, dass wahlweise eine Trennung zwischen dem Querbrücker
und den ersten Kontakten bereits vor einer Kontaktierung zwischen den ersten Kontakten
der Anschlussleiste und den ersten Kontakten der Gegenleiste realisierbar ist oder
nach der Kontaktierung der ersten Kontakte der Anschlussleiste und der Gegenleiste,
was z.B. bei der Beschaltung von Strom- oder Spannungswandlern sinnvoll und vorteilhaft
sein kann.
[0015] Mit dem Kodiersystem bzw. den Kodierelementen in der einfachsten Form ist es zunächst
möglich, einen Kontakt an der Anschlussleiste, insbesondere zum Querbrücker hin, in
der erforderlichen Weise zu öffnen bzw. die korrespondierenden Kontaktbereiche zu
trennen.
[0016] Bevorzugt ist das Kodierelement dabei von außen in vormontierter Stellung gut sichtbar.
[0017] Der Anwender kann je nach Belegung mit Strom- und Spannungswandlern mittels der Kodierelemente
in einfachster Weise eine anwendungsspezifische und vorzugsweise von außen gut erkennbare
Vorkodierung vornehmen, wodurch auch ein Schutz der Geräte gegen Fehlbeschaltungen
gegeben ist.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiels
näher Beschrieben, wobei auch weitere Vorteile und Varianten der Erfindung deutlich
werden. Es zeigt:
- Fig. 1a, b
- eine perspektivische Ansicht einer an einer Gegenleiste installierten Anschlussleiste
und eine perspektivische Darstellung einiger Metallbaugruppen dieser Anschlussleiste;
- Fig. 2
- eine Sprengansicht einer Anschlussleiste und einer mit dieser koppelbaren Gegenleiste
an einer Leiterplatte und einige Kodierelemente;
- Fig. 3
- die Elemente aus Fig. 1 im jeweils zusammengebauten Zustand und einige Kodierelemente;
- Fig. 4
- eine Ansicht der Elemente aus Fig. 3 nach der Montage von Kodierelementen an der Gegenleiste
und an der Anschlussleiste, von der lediglich die Metallbaugruppen mit Kodierelementen
dargestellt sind;
- Fig. 5 bis 7
- das Koppeln der Anschlussleiste aus Fig. 1 mit der Gegenleiste in einer Seitenansicht
mit einem in einer ersten Kodierposition vormontierten Kodierelement;
- Fig. 8a
- eine Draufsicht auf Anschlussleiste und Gegenleiste mit einigen vormontierten Kodierelementen;
- Fig. 8b-10
- Schnittansichten der Fig. 5 bis 7;
- Fig. 11 a
- ein Kodierelement in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 11b-13
- das Koppeln der Anschlussleiste mit der Gegenleiste in einer Seitenansicht mit einem
in einer zweiten Kodierposition vormontierten Kodierelement;
- Fig. 14
- eine perspektivische Darstellung des seitlichen Randbereichs einer Anschlussleiste;
- Fig. 15
- eine perspektivische Darstellung des seitlichen Randbereichs einer Gegenleiste;
- Fig. 16, 17
- verschiedene Ansichten von Befestigungsböcken und deren Montage an einer Anschlussleiste.
[0019] Fig. 1 zeigt eine Anschlussleiste 1 in montierter bzw. beschalteter Stellung an einer
korrespondierenden Gegenleiste 2 insbesondere eines elektrischen Gerätes, von dem
hier lediglich eine Leiterplatte 3 dargestellt ist.
[0020] Die Anschlussleiste 1 weist wenigstens eine oder mehrere bzw. hier sogar eine Vielzahl
von Anschlusskammern 4 auf (siehe z.B. Fig. 8b), in denen jeweils eine Metallbaugruppe
5 angeordnet ist, die mit mehreren Anschlussbereichen bzw. Kontakten versehen ist.
[0021] Ein erster Kontakt der Metallbaugruppe der Anschlussleiste ist hier als Flachstecker
6 ausgebildet, der zur Kontaktierung eines korrespondierenden ersten Kontaktes, hier
einer korrespondierenden Kontakttulpe/-buchse 7, an der Gegenleiste 2 dient (siehe
Fig. 9, 10 und 11). Nach Fig. 9 ist die Kontakttulpe 7 über Stifte 8 mit der Leiterplatte
3 verbunden.
[0022] Der Flachstecker 6 ist mit einer Stromschiene 9 verbunden, welche hier beispielhaft
- in vorteilhaft kompakt bauender Weise - in eine Art von C-Form gebogen ist, wobei
hier der Flachstecker 6 mit einem winkligen Endbereich 10 am Grundschenkel 9b der
C-förmigen Stromschiene 9 angebracht ist.
[0023] An dem einen freien Schenkel 9a der C-förmig gebogenen Stromschiene 9 ist ein zweiter
Kontakt ausgebildet, der zum Anschluss externer Leiter dient.
[0024] Nach Fig. 1 wurde der zweite Kontakt als Schraubanschluss 11 realisiert. Es ist aber
auch denkbar, diesen zweiten Kontakt in anderer Anschlusstechnik (z.B. Zugfeder, IDC,
Push-In- oder dgl.) zu realisieren.
[0025] Als dritter Kontakt der Metallbaugruppen 5 dient der zweite freie Schenkel 9c der
Stromschiene 9, welcher dazu ausgelegt ist, einen sich über wenigstens zwei oder mehr
- vorzugsweise drei - Metallbaugruppen 5 erstreckenden Querbrücker - einen Querbrückerkamm
12 - zu kontaktieren.
[0026] Der Querbrückerkamm 12 - siehe Fig. 1b - weist einen stromschienenartigen Rückenbereich
13 und Federschenkel (Zähne) 14 auf, die relativ zum Rückenbereich 13 V-förmig umgebogen
sind, so dass sich in der Querschnittsansicht die Bauform einer V-förmigen Feder ergibt,
deren einer Schenkel - der Rückenbereich 13- im Isolierstoffgehäuse 15 der Anschlussleiste
1 abgestützt ist und deren freie Federschenkel 14 federnd an den Schenkeln 9c der
C-förmigen Stromschienen 9 anliegen und diese kontaktieren.
[0027] Derart wird eine der Anzahl der Federschenkel 14 am Querbrückerkamm 12 entsprechende
Anzahl an Metallbaugruppen 5 kurzgeschlossen bzw. leitend miteinander verbunden.
[0028] Die Federschenkel 14 sind an ihrem Ende nochmals in sich gewinkelt ausgebildet bzw.
mit einer Abwinklung 16 versehen. Analoges gilt für die Enden der Schenkel 9c der
Stromschienen 9.
[0029] Ein Isolierstoffgehäuse 15 der Anschlussleiste 1 weist - wie z.B. in Fig. 8b oder
1 - zu erkennen, eine der Metallbaugruppe angepasste Geometrie auf.
[0030] Insbesondere sind ein vorzugsweise an das Isolierstoffgehäuse ansetzbarer Schutzkragen
17 für die Flachstecker 6 und ein angeformter Kragen 18 mit Einführöffnungen für die
Schraubanschlüsse 7 vorgesehen.
[0031] In dem Bereich des Gehäuses 15, in welchem die Federschenkel 14 und die Stromschiene
9 einander kontaktieren, ist unterhalb der Flachstecker 6 bzw. des Schutzkragens 17
ein Schlitz 21 ausgebildet, welcher sich vollständig durch das Isolierstoffgehäuse
15 hindurch erstreckt.
[0032] Derart sind flachsteckerartige Kodierelemente 19 aus einem Isolierstoff (Kunststoff)
von zwei Seiten her in den Schlitz 21 bzw. in das Isolierstoffgehäuse einsteckbar,
wodurch der Kontakt zwischen dem Querbrückerkamm 12 und der Stromschiene 9 trennbar
ist.
[0033] So können die Kodierelemente von der Seite der ersten Kontakte her in Richtung A
eingesteckt werden oder von der gegenüberliegenden Seite her in Richtung B.
[0034] Die Kodierelemente 19 - siehe Fig. 2 oder 11 - sind vorzugsweise ebenfalls kammartig
ausgebildet und weisen eine Mehrzahl von Flachsteckabschnitten 20 auf und einen Griffabschnitt
21, wobei die Anzahl der Flachsteckabschnitte 20 vorzugsweise der Anzahl der Federschenkel
14 der Querbrückerkämme 12 entspricht.
[0035] In der Gegenleiste 2 mit einem ein- oder mehrteiligen Isolierstoffgehäuse 27 sind
eine oder hier mehrere schlitzartige Aufnahmen 22 ausgebildet (siehe Fig. 8b), welche
dazu ausgelegt sind, die Kodierelemente 19 in vormontierter Stellung (insbesondere
deren Griffabschnitt, siehe Fig. 2) aufzunehmen. Die Kodierelemente 19 sind derart
lang, dass sie aus der schlitzartigen Aufnahme 22 jeweils so weit nach außen vorstehen,
dass sie im zusammengesteckten Zustand von Anschlussleiste und der Gegenleiste zunächst
in den Schlitz (Fig. 5 und 8b) eingreifen und die Federschenkel 14 von den Stromschienen
9 trennen (siehe Fig. 7 und 10).
[0036] Die Kodierelemente 19 sind dabei derart bemessen, dass die Trennung allerdings in
diesem Fall erst dann erfolgt, wenn der Kontakt zwischen den Flachsteckern und den
Kontakttulpen hergestellt ist (Fig. 6 und 9).
[0037] Ein derartiger Trennvorgang kann aber nur dann realisiert werden, wenn nicht bereits
vorab durch das Einstecken eines Kodierelemente aus der Richtung B in den Schlitz
21 der Anschlussleiste bzw. durch ein Einstecken direkt in die Isolierstoffgehäuse
von der den Flachsteckern abgewandten Seite her der Anschlussleiste bereits eine Trennung
erfolgt ist (Fig. 4, 11-13).
[0038] Würden versehentlich auch in dem korrespondierenden Bereich der Gegenleiste in den
Schlitzen 22 Kodierelemente 19 montiert, würden die beiden Kodierelemente 19 in der
Anschlussleiste 1 und in der Gegenleiste 2 kollidieren. Ein Zusammenstecken wäre nicht
möglich.
[0039] Sinn dieser Auslegung ist es, sicher wahlweise bereits eine Trennung zwischen dem
Querbrücker 12 und den Stromschienen 9 (insbesondere den ersten Kontakten) der Anschlussleisten
1 bereits vor einer Kontaktierung der ersten Kontakte 6, 7 der Anschlussleiste 1 und
der Gegenleiste 2 zu realisieren (Fig. 5-7) oder danach (Fig. 11-13).
[0040] Der Anwender kann je nach einer gewünschten Realisierung z.B. von Strom- und Spannungswandlern
mittels der Kodierelemente 19 eine anwendungsspezifische Vorkodierung bzw. hier Beschaltung
vornehmen.
[0041] Seitlich können die Anschlussleiste 1 und die Gegenleiste 2 nach Fig. 14 bis 17 beispielhaft
an einer wenigstens einer Nutfederverbindung 23 mit Befestigungsböcken 24 verbindbar
sein, die in unkomplizierter Weise ein Verschrauben der Anschlussleiste 1 mittels
Schrauben 25 mit einem Gehäuse, einem Gegenstück oder dgl. ermöglichen. Andere Befestigungsarten
sind alternativ ebenfalls denkbar.
[0042] Auch an der Gegenleiste 2 können weitere Kontakte ausgebildet sein, z.B. IDC-Anschlüsse
26 oder Anschlüsse 28 in anderer Technik (sie z.B. Fig. 15).
[0043] Fig. 17a zeigt noch, dass auch mehrere Anschlussleisten 1 an den Nut/Federverbindungen
23 einfach miteinander verbindbar sind.
Bezugszeichen
[0044]
- Anschlussleiste
- 1
- Gegenleiste
- 2
- Leiterplatte
- 3
- Anschlusskammern
- 4
- Metallbaugruppe
- 5
- Flachstecker
- 6
- Kontakttulpe/-buchse
- 7
- Stifte
- 8
- Stromschiene
- 9
- freie Schenkel
- 9a,c
- Grundschenkel
- 9b
- Endbereich
- 10
- Schraubanschluss
- 11
- Querbrückerkamm
- 12
- Rückenbereich
- 13
- Federschenkel (Zähne)
- 14
- Isolierstoffgehäuse
- 15
- Abwinklung
- 16
- Schutzkragen
- 17
- Kragen
- 18
- Schlitz
- 18
- Kodierelemente
- 19
- Flachsteckabschnitte
- 20
- Griffabschnitt
- 21
- schlitzartige Aufnahme
- 22
- Nutfederverbindung
- 23
- Befestigungsböcken
- 24
- Schraube
- 25
- IDC-Anschlüsse
- 26
- Isolierstoffgehäuse
- 27
- Anschlüsse
- 28
1. Anschlussleiste (1) zum Kontaktieren einer Gegenleiste (2) nach Art einer Stecker-
und Buchsenverbindung, die wenigstens eine oder mehrere Metallbaugruppen (5) mit ersten
Kontakten (6) zum Kontaktieren korrespondierender erste Kontakte (7) der Gegenleiste
(2) aufweist und vorzugsweise zweite Kontakte zum Anschluss externer Leiter, wobei
wenigstens zwei oder mehr der ersten Kontakte (6) oder mit diesen verbundene Stromschienen
(9) der Anschlussleiste (1) mittels Querbrückern (12) über mehrere Metallbaugruppen
(5) hinweg leitend miteinander verbindbar sind, gekennzeichnet durch wenigstens eines oder mehrere Kodierelemente (19), mit dem/denen jeweils der Kontakt
zwischen dem Querbrücker (12) und dem ersten Kontakt (6) oder der mit diesem verbundenen
Stromschiene (9) trennbar ist.
2. Anschlussleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierelemente wenigstens einen Flachsteckabschnitt (20) aufweisen.
3. Anschlussleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierelemente mehrere Flachsteckabschnitte (20) aufweisen.
4. Anschlussleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierelemente (19) kammartig ausgebildet sind und einen Griffabschnitt (21)
als Rückenbereich aufweisen, an dem eine Mehrzahl, insbesondere drei, der Flachsteckabschnitte
(20) angeordnet ist.
5. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierelemente (19) aus isolierendem Material, insbesondere einem isolierenden
Kunststoff, bestehen.
6. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleiste (2) derart ausgestaltet sind, dass die Kodierelemente (19) von
außen in vormontierter Stellung sichtbar ist.
7. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kodierelement (19) derart ausgestaltet und an der Anschlussleiste (1) und/oder
der Gegenleiste (2) montierbar ist, dass wahlweise eine Trennung zwischen dem Querbrücker
(12) und den ersten Kontakten bereits vor einer Kontaktierung der ersten Kontakte
der Anschlussleiste (1) mit den ersten Kontakten (7) der Gegenleiste (2) realisierbar
ist oder nach der Kontaktierung der ersten Kontakte (6, 7).
8. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleiste (1) wenigstens eine oder mehrere Anschlusskammern (4) aufweist,
in denen jeweils eine der Metallbaugruppen (5) angeordnet ist.
9. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontakt der Metallbaugruppen (5) der Anschlussleiste (1) jeweils als Flachstecker
(6) ausgebildet ist, der zur Kontaktierung einer Kontakttulpe/-buchse (7) an der Gegenleiste
(2) ausgelegt ist.
10. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flachstecker (6) mit einer Stromschiene (9) verbunden ist.
11. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschiene (9) in eine C-Form gebogen ist.
12. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen freien Schenkel (9a) der C-förmig gebogenen Stromschiene (9) der zweite
Kontakt (11) ausgebildet ist, der zum Anschluss externer Leiter dient.
13. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Schenkel (9c) der Stromschiene (9) dazu ausgelegt ist, einen sich über
wenigstens zwei oder mehr - vorzugsweise drei - Metallbaugruppen (5) erstreckenden
Querbrücker zu kontaktieren.
14. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (9b) eine Abwinklung aufweist.
15. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querbrücker als Querbrückerkamm (12) ausgelegt ist, der einen stromschienenartigen
Rückenbereich (13) und Federschenkel (14) aufweist, die relativ zum Rückenbereich
(13) V-förmig umgebogen sind.
16. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenbereich (13) im Isolierstoffgehäuse (15) der Anschlussleiste (1) abgestützt
ist und dass die Federschenkel (14) jeweils federnd an dem Schenkel (9c) der C-förmigen
Stromschiene (9) anliegen und diesen kontaktieren.
17. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Isolierstoffgehäuse (15) mit einem durchgehenden Schlitz (21) versehen ist, so
dass die Kodierelemente (19) aus zwei verschiedenen Richtungen in das Isolierstoffgehäuse
eingreifen können.
18. Anschlussleiste mit Gegenleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenleiste (22) schlitzartige Aufnahme (22) zur Vormontage insbesondere der
Griffabschnitte (21) der Kodierelemente (19) aufweist.
19. Anschlussleiste nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierelemente (19) derart bemessen sind, dass sie aus der schlitzartigen Aufnahme
so weit nach außen vorstehen, dass sie im zusammengesteckten Zustand von Anschlussleiste
und der Gegenleiste zunächst in den Schlitz (21) der Anschlussleiste eingreifen und
die Federschenkel (14) von den Stromschienen (9) trennen und dass die Trennung der
Querbrücker von den Stromschienen (9) erst erfolgt, wenn der Kontakt zwischen den
Flachsteckern (6) und den Kontakttulpen (7) hergestellt ist.
20. Kodierelemente, insbesondere für eine Anschlussleiste nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es wenigstens einen Flachsteckabschnitt (20) aufweist und aus Isolierstoff besteht.
21. Kodierelement nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass es kammartig ausgebildet ist und einen Griffabschnitt (21) als Rückenbereich aufweist,
an dem eine Mehrzahl, insbesondere Drei, der Flachsteckabschnitte (200) angeordnet
ist.