| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 868 264 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
01.02.2012 Patentblatt 2012/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.05.2007 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
|
| (54) |
Anschlussleiste mit Kodiervorrichtung
Terminal strip with encoding device
Réglette de raccordement dotée d'un dispositif de codage
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
16.06.2006 DE 202006009459 U
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
19.12.2007 Patentblatt 2007/51 |
| (73) |
Patentinhaber: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG |
|
32758 Detmold (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Hackemack, Frank
32758 Detmold (DE)
- Jaschke, Bernhard
32791 Detmold (DE)
- Bönsch, Matthias
33659 Bielefeld (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Dantz, Jan Henning et al |
|
Loesenbeck - Stracke - Specht - Dantz
Patentanwälte Rechtsanwälte
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 702 427 WO-A-98/31157 DE-A1- 19 500 156 DE-U1- 8 800 296
|
EP-A2- 1 331 693 DE-A1- 2 362 060 DE-A1- 19 753 843
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Anschlussleiste nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Anschlussleisten zum Kontaktieren einer Gegenleiste nach Art einer Stecker- und Buchsenverbindung
sind an sich bekannt.
[0003] Derartige Anschlussleisten und Gegenleisten weisen jeweils Metallbaugruppen mit miteinander
zu verbindenden ersten Kontakten auf und mit den ersten Kontakten verbundene zweite
Kontakte, an denen zur Anschlussleiste führende Leiter anbringbar sind.
[0004] Zum Stand der Technik werden die
DE 197 21 501 A1, die
DE 20 2004 006 125 U 1, und die
EP 15 05 692 A1 genannt. Es werden ferner zum technologischen Hintergrund die
EP-A2-0 702 427, die eine Trennschieberanordnung an einer Reihenklemme zeigt und nach der die Präambel
des Anspruchs 1 formuliert wurde, die
EP-A2-1 331 693 A2, die eine Anschlussklemmenleiste zeigt, die
DE 195 00 156 A1, die ein Codiersystem für Verbinder zeigt, die
DE 23 62 060 A 1, die eine Codiervorrichtung für Flachbaugruppen zeigt, die
DE 88 00 296 U1 die einen Steckverbinder für eine externe Codierung zeigt, die die
WO 98/31157 A, die eine Einrichtung zum Einstellen der Kontaktlage von Steekkontaktstellen eines
Verteilerbauteils zeigt, und die
DE 19753 843 A1, die eine modulare Anordnung zur Potentialverteilung zeigt, genannt.
[0006] Es ist auch bekannt, an den Metalbaugruppen Querbrücker anzubringen, welche Metallbaugruppen
innerhalb der Anschlussleiste miteinander verbinden.
[0007] Dabei besteht das Problem, dass es bei verschiedenen Anwendungsfällen notwendig ist,
den Querbrücker entweder bereits vor dem Schließen der ersten Kontakte oder danach
zu deaktivieren bzw. von den Metallbaugruppen zu lösen.
[0008] Die Lösung dieses Problems ist die Aufgabe der Erfindung.
[0009] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
[0010] Vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0011] Nach den Kennzeichen des Anspruchs 1 zeichnet sich die Anschlussleiste durch wenigstens
eines oder mehrere Kodierelemente (bzw. hier "Trennelementen") aus, mit dem/denen
der Kontakt zwischen dem Querbrücker und dem ersten Kontakt oder der mit diesem verbundenen
Stromschiene trennbar ist.
[0012] Besonders einfach und zweckmäßig weisen die Kodierelemente zu diesem Zweck wenigstens
einen oder mehrere Flachsteckabschnitt(e) auf und bestehen aus einem isolierendem
Material bzw. Stoff wie einem nicht leitenden Kunststoff.
[0013] Besonders vorteilhaft, da kostengünstig sowie schnell und einfach handhabbar ist
eine kammartige Ausbildung der Kodierelemente mit einem Griffabschnitt und mehreren
daran angeordneten Dachsteckabschnitten. Diese Ausbildung macht es auch möglich, mehrere
Kontakte zum Querbrücker hin auf einmal zu trennen.
[0014] Vorzugsweise ist vorteilhaft jedes Kodierelement derart ausgestaltet und an der Anschlussleiste
und/oder der Gegenleiste montierbar, dass wahlweise eine Trennung zwischen dem Querbrücker
und den ersten Kontakten bereits vor eine Kontaktierung zwischen den ersten Kontakten
der Anschlussleiste und den ersten Kontakten der Gegenleiste realisierbar ist oder
nach der kontaktierung der ersten Kontakte der Anschlussleiste und der Gegenleiste,
was z.B. bei der Beschaltung von Strom- oder Spannungswandlern sinnvoll und vorteilhaft
sein kann.
[0015] Mit dem Kodiersystem bzw. den Kodierelementen in der einfachsten Form ist es zunächst
möglich, einen Kontakt an der Anschlussleiste, insbesondere zum Querbrücker hin, in
der erforderlichen Weise zur öffnen bzw. die korrespondierenden Kontaktbereiche zu
trennen.
[0016] Bevorzugt ist das Kodierelement dabei von außen in vormontierter Stellung gut sichtbar.
[0017] Der Anwender kann je nach Belegung mit Strom- und Spannungswandlern mittels der Kodierelemente
in einfachster Weise eine anwendungsspezifische und vorzugsweise von außen gut erkennbare
Vorkodierung vornehmen, wodurch auch ein Schutz der Geräte gegen Fehlbeschaltungen
gegeben ist.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezug auf die Zeichnung anhand eines Ausführungsbeispiels
näher Beschrieben, wobei auch weitere Vorteile und Varianten der Erfindung deutlich
werden. Es zeigt:
- Fig. 1a, b
- eine perspektivische Ansicht einer an einer Gegenleiste installierten Anschlussleiste
und eine perspektivische Darstellung einiger Metallbaugruppen dieser Anschlussleiste;
- Fig. 2
- eine Sprengansicht einer Anschlussleiste und einer mit dieser koppelbaren Gegenleiste
an einer Leiterplatte und einige Kodierelemente;
- Fig. 3
- die Elemente aus Fig. 1 im jeweils zusammengebauten Zustand und einige Kodierelemente;
- Fig. 4
- eine Ansicht der Elemente aus Fig. 3 nach der Montage von Kodierelementen an der Gegenleiste
und an der Anschlussleiste, von der lediglich die Metallbaugruppen mit Kodierelementen
dargestellt sind;
- Fig. 5 bis 7
- das Koppeln der Anschlussleiste aus Fig. 1 mit der Gegenleiste in einer Seitenansicht
mit einem in einer ersten Kodierposition vormontierten Kodierelement;
- Fig. 8a
- eine Draufsicht auf Anschlussleiste und Gegenleiste mit einigen vormontierten Kodierelementen;
- Fig. 8b-10
- Schnittansichten der Fig. 5 bis 7;
- Fig. 11 a
- ein Kodierelement in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 11b-13
- das Koppeln der Anschlussleiste mit der Gegenleiste in einer Seitenansicht mit einem
in einer zweiten Kodierposition vormontierten Kodierelement;
- Fig. 14
- eine perspektivische Darstellung des seitlichen Randbereichs einer Anschlussleiste;
- Fig. 15
- eine perspektivische Darstellung des seitlichen Randbereichs einer Gegenleiste;
- Fig. 16, 17
- verschiedene Ansichten von Befestigungsböcken und deren Montage an einer Anschlussleiste.
[0019] Fig. 1 zeigt eine Anschlussleiste 1 in montierter bzw. beschalteter Stellung an einer
korrespondierenden Gegenleiste 2 insbesondere eines elektrischen Gerätes, von dem
hier lediglich eine Leiterplatte 3 dargestellt ist.
[0020] Die Anschlussleiste 1 weist wenigstens eine oder mehrere bzw. hier sogar eine Vielzahl
von Anschlusskammern 4 auf (siehe z.B. Fig. 8b), in denen jeweils eine Metallbaugruppe
5 angeordnet ist, die mit mehreren Anschlussbereichen bzw. Kontakten versehen ist.
[0021] Ein erster Kontakt der Metallbaugruppe der Anschlussleiste ist hier als Flachstecker
6 ausgebildet, der zur Kontaktierung eines korrespondierenden ersten Kontaktes, hier
einer korrespondierenden Kontakttulpe/-buchse 7, an der Gegenleiste 2 dient (siehe
Fig. 9, 10 und 11). Nach Fig. 9 ist die Kontakttulpe 7 über Stifte 8 mit der Leiterplatte
3 verbunden.
[0022] Der Flachstecker 6 ist mit einer Stromschiene 9 verbunden, welche hier beispielhaft
- in vorteilhaft kompakt bauender Weise - in eine Art von C-Form gebogen ist, wobei
hier der Flachstecker 6 mit einem winkligen Endbereich 10 am Grundschenkel 9b der
C-förmigen Stromschiene 9 angebracht ist.
[0023] An dem einen freien Schenkel 9a der C-förmig gebogenen Stromschiene 9 ist ein zweiter
Kontakt ausgebildet, der zum Anschluss externer Leiter dient.
[0024] Nach Fig. 1 wurde der zweite Kontakt als Schraubanschluss 11 realisiert. Es ist aber
auch denkbar, diesen zweiten Kontakt in anderer Anschlusstechnik (z.B. Zugfeder, IDC,
Push-In- oder dgl.) zu realisieren.
[0025] Als dritter Kontakt der Metallbaugruppen 5 dient der zweite freie Schenkel 9c der
Stromschiene 9, welcher dazu ausgelegt ist, einen sich über wenigstens zwei oder mehr
- vorzugsweise drei - Metallbaugruppen 5 erstreckenden Querbrücker - einen Querbrückerkamm
12 - zu kontaktieren.
[0026] Der Querbrückerkamm 12 - siehe Fig. 1b - weist einen stromschienenartigen Rückenbereich
13 und Federschenkel (Zähne) 14 auf, die relativ zum Rückenbereich 13 V-förmig umgebogen
sind, so dass sich in der Querschnittsansicht die Bauform einer V-förmigen Feder ergibt,
deren einer Schenkel - der Rückenbereich 13- im Isolierstoffgehäuse 15 der Anschlussleiste
1 abgestützt ist und deren freie Federschenkel 14 federnd an den Schenkeln 9c der
C-förmigen Stromschienen 9 anliegen und diese kontaktieren.
[0027] Derart wird eine der Anzahl der Federschenkel 14 am Querbrückerkamm 12 entsprechende
Anzahl an Metallbaugruppen 5 kurzgeschlossen bzw. leitend miteinander verbunden.
[0028] Die Federschenkel 14 sind an ihrem Ende nochmals in sich gewinkelt ausgebildet bzw.
mit einer Abwinklung 16 versehen. Analoges gilt für die Enden der Schenkel 9c der
Stromschienen 9.
[0029] Ein Isolierstoffgehäuse 15 der Anschlussleiste 1 weist - wie z.B. in Fig. 8b oder
1 - zu erkennen, eine der Metallbaugruppe angepasste Geometrie auf.
[0030] Insbesondere sind ein vorzugsweise an das Isolierstoffgehäuse ansetzbarer Schutzkragen
17 für die Flachstecker 6 und ein angeformter Kragen 18 mit Einführöffnungen für die
Schraubanschlüsse 11 vorgesehen.
[0031] In dem Bereich des Gehäuses 15, in welchem die Federschenkel 14 und die Stromschiene
9 einander kontaktieren, ist unterhalb der Flachstecker 6 bzw. des Schutzkragens 17
ein Schlitz 21 ausgebildet, welcher sich vollständig durch das Isolierstoffgehäuse
15 hindurch erstreckt.
[0032] Derart sind flachsteckerartige Kodierelemente 19 aus einem Isolierstoff (Kunststoff)
von zwei Seiten her in den Schlitz 21 bzw. in das Isolierstoffgehäuse einsteckbar,
wodurch der Kontakt zwischen dem Querbrückerkamm 12 und der Stromschiene 9 trennbar
ist.
[0033] So können die Kodierelemente von der Seite der ersten Kontakte her in Richtung A
eingesteckt werden oder von der gegenüberliegenden Seite her in Richtung B.
[0034] Die Kodierelemente 19 - siehe Fig. 2 oder 11 - sind vorzugsweise ebenfalls kammartig
ausgebildet und weisen eine Mehrzahl von Flachsteckabschnitten 20 auf und einen Griffabschnitt
21, wobei die Anzahl der Flachsteckabschnitte 20 vorzugsweise der Anzahl der Federschenkel
14 der Querbrückerkämme 12 entspricht.
[0035] In der Gegenleiste 2 mit einem ein- oder mehrteiligen Isolierstoffgehäuse 27 sind
eine oder hier mehrere schlitzartige Aufnahmen 22 ausgebildet (siehe Fig. 8b), welche
dazu ausgelegt sind, die Kodierelemente 19 in vormontierter Stellung (insbesondere
deren Griffabschnitt, siehe Fig. 2) aufzunehmen. Die Kodierelemente 19 sind derart
lang, dass sie aus der schlitzartigen Aufnahme 22 jeweils so weit nach außen vorstehen,
dass sie im zusammengesteckten Zustand von Anschlussleiste und der Gegenleiste zunächst
in den Schlitz (Fig. 5 und 8b) eingreifen und die Federschenkel 14 von den Stromschienen
9 trennen (siehe Fig. 7 und 10).
[0036] Die Kodierelemente 19 sind dabei derart bemessen, dass die Trennung allerdings in
diesem Fall erst dann erfolgt, wenn der Kontakt zwischen den Flachsteckern und den
Kontakttulpen hergestellt ist (Fig. 6 und 9).
[0037] Ein derartiger Trennvorgang kann aber nur dann realisiert werden, wenn nicht bereits
vorab durch das Einstecken eines Kodierelemente aus der Richtung B in den Schlitz
21 der Anschlussleiste bzw. durch ein Einstecken direkt in die Isolierstoffgehäuse
von der den Flachsteckern abgewandten Seite her der Anschlussleiste bereits eine Trennung
erfolgt ist (Fig. 4, 11-13).
[0038] Würden versehentlich auch in dem korrespondierenden Bereich der Gegenleiste in den
Schlitzen 22 Kodierelemente 19 montiert, würden die beiden Kodierelemente 19 in der
Anschlussleiste 1 und in der Gegenleiste 2 kollidieren. Ein Zusammenstecken wäre nicht
möglich.
[0039] Sinn dieser Auslegung ist es, sicher wahlweise bereits eine Trennung zwischen dem
Querbrücker 12 und den Stromschienen 9 (insbesondere den ersten Kontakten) der Anschlussleisten
1 bereits vor einer Kontaktierung der ersten Kontakte 6, 7 der Anschlussleiste 1 und
der Gegenleiste 2 zu realisieren (Fig. 5-7) oder danach (Fig. 11-13).
[0040] Der Anwender kann je nach einer gewünschten Realisierung z.B. von Strom- und Spannungswandlern
mittels der Kodierelemente 19 eine anwendungsspezifische Vorkodierung bzw. hier Beschaltung
vornehmen.
[0041] Seitlich können die Anschlussleiste 1 und die Gegenleiste 2 nach Fig. 14 bis 17 beispielhaft
an einer wenigstens einer Nutfederverbindung 23 mit Befestigungsböcken 24 verbindbar
sein, die in unkomplizierter Weise ein Verschrauben der Anschlussleiste 1 mittels
Schrauben 25 mit einem Gehäuse, einem Gegenstück oder dgl. ermöglichen. Andere Befestigungsarten
sind alternativ ebenfalls denkbar.
[0042] Auch an der Gegenleiste 2 können weitere Kontakte ausgebildet sein, z.B. IDC-Anschlüsse
26 oder Anschlüsse 28 in anderer Technik (sie z.B. Fig. 15).
[0043] Fig. 17a zeigt noch, dass auch mehrere Anschlussleisten 1 an den Nut/Federverbindungen
23 einfach miteinander verbindbar sind.
Bezugszeichen
[0044]
- Anschlussleiste
- 1
- Gegenleiste
- 2
- Leiterplatte
- 3
- Anschlusskammern
- 4
- Metallbaugruppe
- 5
- Flachstecker
- 6
- Kontakttulpe/-buchse
- 7
- Stifte
- 8
- Stromschiene
- 9
- freie Schenkel
- 9a,c
- Grundschenkel
- 9b
- Endbereich
- 10
- Schraubanschluss
- 11
- Querbrückerkamm
- 12
- Rückenbereich
- 13
- Federschenkel (Zähne)
- 14
- Isolierstoffgehäuse
- 15
- Abwinklung
- 16
- Schutzkragen
- 17
- Kragen
- 18
- Kodierelemente
- 19
- Flachsteckabschnitte
- 20
- Schlitz
- 21
- Griffabschnitt
- 21'
- schlitzartige Aufnahme
- 22
- Nutfederverbindung
- 23
- Befestigungsböcken
- 24
- Schraube
- 25
- IDC-Anschlüsse
- 26
- Isolierstoffgehäuse
- 27
- Anschlüsse
- 28
1. Anschlussleiste (1) zum Kontaktieren einer Gegenleiste (2) nach Art einer Stecker-
und Buchsenverbindung, die mehrere Metallbaugruppen (5) mit ersten Kontakten (6) zum
Kontaktieren korrespondierender erste Kontakte (7) der Gegenleiste (2) aufweist und
zweite Kontakte (11) zum Anschluss externer Leiter, wobei wenigstens zwei oder mehr
der ersten Kontakte (6) oder mit diesen verbundene Stromschienen (9) der Anschlussleiste
(1) mittels Querbrückern (12) über mehrere Metallbaugruppen ( 5) hinweg leitend miteinander
verbindbar sind, gekennzeichnet durch wenigstens ein oder mehrere Kodierelemente (19), mit dem/denen jeweils der Kontakt
zwischen dem Querbrücker (12) und dem ersten Kontakt (6) oder der mit diesem verbundenen
Stromschiene (9) trennbar ist.
2. Anschlussleiste (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierelemente (19) wenigstens einen Flachsteckabschnitt (20) aufweisen.
3. Anschlussleiste (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierelemente (19) mehrere Flachsteckabschnitte (20) aufweisen.
4. Anschussleiste (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierelemente (19) kammartig ausgebildet sind und einen Griffabschnitt (21')
als Rückenbereich aufweisen, an dem eine Mehrzahl der Flachsteckabschnitte (20) angeordnet
ist.
5. Anschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierelemente (19) aus isolierendem Material bestehen.
6. Anschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kodierelement (19) derart ausgestaltet und an der Anschlussleiste (1) montierbar
ist, dass wahlweise eine Trennung zwischen dem Querbrücker (12) und den ersten Kontakten
bereits vor einer oder nach einer Kontaktierung der ersten Kontakte der Anschlussleiste
(1) mit den ersten Kontakten (7) einer Gegenleiste (2) realisierbar ist.
7. Anschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussleiste (1) wenigstens eine oder mehrere Anschlusskammern (4) aufweist,
in denen jeweils eine der Metallbaugruppen (5) angeordnet ist.
8. Anschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontakt der Metallbaugruppen (5) der Anschlussleiste (1) jeweils als Flachstecker
(6) ausgebildet ist, der zur Kontaktierung einer Kontakttulpe/-buchse (7) an der Gegenleiste
(2) ausgelegt ist.
9. Anschlussleiste (1) nach einein der vorstehenden Anspruche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromschiene (9) in eine C-Form gebogen ist.
10. Anschlussleiste (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen freien Schenkel (9a) der C-förmig gebogenen Stromschiene (9) der zweite
Kontakt (11) ausgebildet ist, der zum Anschluss externer Leiter dient.
11. Anschlussleiste (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Schenkel (9c) der Stromschiene (9) dazu ausgelegt ist, einen sich über
wenigstens zwei oder mehr Metallbaugruppen (5) erstreckenden Querbrücker zu kontaktieren.
12. Anschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Schenkel (9b) eine Abwinklung aufweist.
13. Anschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querbrücker (12) als Querbrückerkamm (12) ausgelegt ist, der einen stromschienenartigen
Rückenbereich (13) und Federschenkel (14) aufweist, die relativ zum Rückenbereich
(13) V-förmig umgebogen sind.
14. Anschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Isolierstoffgehäuse (15).
15. Anschlussleiste (1) nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückenbereich (13) im Isolierstoffgehäuse (15) der Anschlussleiste (1) abgestützt
ist und dass die Federschenkel (14) jeweils federnd an dem Schenkel (9c) der C-förmigen
Stromschiene (9) anliegen und diesen kontaktieren.
16. Anschlussleiste (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Isolierstoffgehäuse (15) mit einem durchgehenden Schlitz (21) versehen ist, so
dass die Kodierelemente (19) aus zwei verschiedenen Richtungen in das Isolierstoffgehäuse
(15) eingreifen können.
17. Anschlussleite (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einer Gegenleiste (2).
18. Anschlussleiste (1) mit Gegenleiste (2) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenleiste (2) schlitzartige Aufnahme (22) zur Vormontage insbesondere der Griffabschnitte
(21') der Kodierelemente (19) aufweist.
19. Anschlussleiste (1) mit Gegenleiste (2) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierelemente (19) derart bemessen sind, dass sie aus der schlitzartigen Aufnahme
(22) so weit nach außen vorstehen, dass sie im zusammengesteckten Zustand von Anschlussleiste
(1) und der Gegenleiste (2) zunächst in den Schlitz (21) der Anschlussleiste (1) eingreifen
und die Federschenkel (14) von den Stromschienen (9) trennen und das die Trennung
der Querbrücker (12) von den Stromschienen (9) erst erfolgt, wenn der Kontakt zwischen
den Flachsteckern (6) und den Kontakttulpen (7) hergestellt ist.
20. Anschlussleiste (1) mit Gegenleiste (2) nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Kodierelemente (19) an der Anschlussleiste (1) von außen in vormontierter Stellung
sichtbar sind.
1. Terminal strip (1) for contacting a mating strip (2) in the manner of a plug-and-socket
connection, comprising a plurality of metal assemblies (5) with first contacts (6)
for contacting corresponding first contacts (7) of the mating strip (2) and second
contacts (11) for connection to external conductors, wherein at least two or more
of the first contacts (6) or bus bars (9) of the terminal strip (1) connected thereto
can be conductively connected to one another across several metal assemblies (5) by
means of transverse links (12), characterised by at least one or more encoding elements (19), by means of each of which the contact
between the transverse link (12) and the first contact (6) or bus bar (9) connected
thereto can be broken.
2. Terminal strip (1) according to claim 1, characterised in that the encoding elements (19) comprise at least one tab connector section (20).
3. Terminal strip (1) according to claim 2, characterised in that the encoding elements (19) comprise a plurality of tab connector sections (20).
4. Terminal strip (1) according to claim 2, characterised in that the encoding elements (19) have a comb-type design and comprise a handle section
(21) as a rear region, where a majority of the tab connector sections (20) is located.
5. Terminal strip (1) according to any of the preceding claims, characterised in that the encoding elements (19) are made of an insulating material.
6. Terminal strip (1) according to any of the preceding claims, characterised in that each encoding element (19) is designed such and can be mounted on the terminal strip
(1) in such a way that a disconnection between the transverse links (12) and the first
contacts can optionally be obtained before or after a contacting of the first contacts
of the terminal strip (1) with the first contacts (7) of a mating strip (2).
7. Terminal strip (1) according to any of the preceding claims, characterised in that the terminal strip (1) comprises one or more terminal chambers (4), in each of which
one of the metal assemblies (5) is accommodated.
8. Terminal strip (1) according to any of the preceding claims, characterised in that each first contact of the metal assembly (5) of the terminal strip (1) is designed
as a tab connector (6) configured for contacting a contact groove/socket (7) on the
mating strip (2).
9. Terminal strip (1) according to any of the preceding claims, characterised in that the bus bar (9) is bent into a C-shape.
10. Terminal strip (1) according to claim 9, characterised in that the second contact (11) used for connecting external conductors is formed on one
free leg (9a) of the C-shaped bus bar (9).
11. Terminal strip (1) according to claim 10, characterised in that one of the legs (9c) of the bus bar (9) is designed to contact a transverse link
which extends across at least two or more metal assemblies (5).
12. Terminal strip (1) according to claim 10 or 11, characterised in that the leg (9b) has an offset.
13. Terminal strip (1) according to any of the preceding claims, characterised in that the transverse link (12) is designed as a transverse link comb (12) having a bus
bar-type rear region (13) and spring legs (14) which are bent into a V-shape relative
to the rear region (13).
14. Terminal strip (1) according to any of the preceding claims, characterised by an insulating material housing (15).
15. Terminal strip (1) according to claims 13 and 14, characterised in that the rear region (13) is supported in the insulating material housing (15) of the
terminal strip (1), and in that each of the spring legs (14) bears resiliently against the leg (9c) of the C-shaped
bus bar (9) and contacts said leg (9c).
16. Terminal strip (1) according to claim 14 or 15, characterised in that the insulating material housing (15) is provided with a continuous slot (21), so
that the encoding elements (19) can engage the insulating material housing (15) from
two different directions.
17. Terminal strip (1) according to any of the preceding claims, comprising a mating strip
(2).
18. Terminal strip (1) with a mating strip (2) according to claim 17, characterised in that the mating strip (2) has a slot-like receptacle (22) for the pre-assembly of the
handle sections (21) of the encoding elements (19) in particular.
19. Terminal strip (1) with a mating strip (2) according to claim 17 or 18, characterised in that the encoding elements (19) are dimensioned such that they project outwards from the
slot-like receptacle (22) to such an extent that, if the connecting strip (1) and
the mating strip (2) are plugged together, they first engage the slot (21) of the
terminal strip (1) and disconnect the spring legs (14) from the bus bars (9), and
that the transverse links (12) are only disconnected from the bus bars (9) when the
contact between the tab connectors (6) and the contact grooves (7) has been established.
20. Terminal strip (1) with a mating strip (2) according to any of claims 17 to 19, characterised in that the encoding elements (19) on the terminal strip (1) are externally visible in the
pre-assembled state.
1. Barrette de raccordement (1) pour la mise en contact avec une barrette complémentaire
(2) selon le type de connexion par jacks et douilles, laquelle comprend plusieurs
groupes d'éléments métalliques (5) avec des premiers contacts (6) pour la mise en
contact avec des premiers contacts correspondants (7) de la barrette complémentaire
(2) et des deuxièmes contacts (11 ) pour le raccordement de conducteurs externes,
au moins deux ou davantage des premiers contacts (6) ou des barres omnibus (9) reliées
avec ceux-ci de la barrette de raccordement (1) pouvant être connectés ensemble de
manière conductrice au moyen de pontages transversaux (12) sur plusieurs groupes d'éléments
métalliques (5), caractérisée par au moins un ou plusieurs éléments de codage (19), avec lequel/lesquels le contact
respectif entre le pontage transversal (12) et le premier contact (6) ou la barre
omnibus reliée avec celui-ci (9) peut être séparé.
2. Barrette de raccordement (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les éléments de codage (19) présentent au moins une section enfichable plate (20).
3. Barrette de raccordement (1) selon la revendication 2, caractérisée en ce que les éléments de codage (19) présentent plusieurs sections enfichables plates (20).
4. Barrette de raccordement (1) selon la revendication 2, caractérisée en ce que les éléments de codage (19) sont réalisés à la manière de peignes et présentent une
section de prise (21) en guise de zone dorsale, sur laquelle une pluralité de sections
enfichables plates (20) sont disposées.
5. Barrette de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les éléments de codage (19) se composent d'un matériau isolant.
6. Barrette de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chaque élément de codage (19) est réalisé, et peut être monté sur la barrette de
raccordement (1), de manière à pouvoir réaliser au choix une séparation entre le pontage
transversal (12) et les premiers contacts dès avant ou après une mise en contact entre
les premiers contacts de la barrette de raccordement (1) et les premiers contacts
(7) d'une barrette complémentaire (2).
7. Barrette de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la barrette de raccordement (1) présente au moins un ou plusieurs compartiments de
raccordement (4) dans lesquels respectivement l'un des groupes d'éléments métalliques
(5) est disposé.
8. Barrette de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le premier contact des groupes d'éléments métalliques (5) de la barrette de raccordement
(1) est respectivement réalisé en tant que fiche plate (6), laquelle est étudiée pour
la mise en contact avec une douille/tulipe de contact (7) sur la barrette complémentaire
(2).
9. Barrette de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la barre omnibus (9) est courbée en forme de C.
10. Barrette de raccordement (1) selon la revendication 9, caractérisée en ce que le deuxième contact (11) est réalisé sur l'une des branches libres (9a) de la barre
omnibus (9) courbée en forme de C, lequel contact sert au raccordement de conducteurs
externes.
11. Barrette de raccordement (1) selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'une des branches (9c) de la barre omnibus (9) est étudiée pour la mise en contact
avec un pontage transversal s'étendant sur au moins deux ou davantage de groupes d'éléments
métalliques (5).
12. Barrette de raccordement (1) selon l'une des revendications 10 ou 11, caractérisée en ce que la branche (9b) présente un pliage en U.
13. Barrette de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le pontage transversal (12) est étudié en tant que peigne de pontage (12), lequel
présente une zone dorsale (13) à la manière d'une barre omnibus et des branches élastiques
(14), lesquelles sont recourbées en forme de V par rapport à la zone dorsale (13).
14. Barrette de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par un boîtier en matériau isolant (15).
15. Barrette de raccordement (1) selon les revendications 13 et 14, caractérisée en ce que la zone dorsale (13) est en appui dans le boîtier en matériau isolant (15) de la
barrette de raccordement (1) et en ce que les branches élastiques (14) reposent respectivement de manière élastique contre
la branche (9c) de la barre omnibus en forme de C (9) et entrent en contact avec celle-ci.
16. Barrette de raccordement (1) selon l'une des revendications 14 ou 15, caractérisée en ce que le boîtier en matériau isolant (15) est muni d'une fente d'un seul tenant, de sorte
que les éléments de codage (19) peuvent se mettre en prise dans le boîtier en matériau
isolant (15) à partir de deux directions différentes.
17. Barrette de raccordement (1) selon l'une des revendications précédentes avec une barrette
complémentaire (2).
18. Barrette de raccordement (1) avec une barrette complémentaire (2) selon la revendication
17, caractérisée en ce que la barrette complémentaire (2) présente un logement semblable à une fente (22) pour
le prémontage en particulier des sections de prise (21) des éléments de codage (19).
19. Barrette de raccordement (1) avec barrette complémentaire (2) selon la revendication
17 ou 18, caractérisée en ce que les éléments de codage (19) sont dimensionnés de manière à ce qu'ils dépassent suffisamment
vers l'extérieur du logement semblable à une fente (22) pour se mettre tout d'abord
en prise, à l'état assemblé de la barrette de raccordement (1 ) et de la barrette
complémentaire (2), dans la fente (21) de la barrette de raccordement (1) et pour
séparer les branches élastiques (14) des barres omnibus (9), et que la séparation
entre les pontages transversaux (12) et barres omnibus (9) s'effectue seulement lorsque
le contact est établi entre les fiches plates (6) et les tulipes de contact (7).
20. Barrette de raccordement (1) avec une barrette complémentaire (2) selon l'une des
revendications 17 à 19, caractérisée en ce que les éléments de codage (19) sur la barrette de raccordement (1) sont visibles de
l'extérieur dans la position prémontée.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente