[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Brennstoffeinspritzventil zur intermittierenden
Einspritzung von Brennstoff in den Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine gemäss
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] EP 0 385 397 A offenbart ein Brennstoffeinspritzventil mit Führungshülse, an welcher außen Hochdurchkraffstoff
vorbeiströmt.
[0003] Ein Brennstoffeinspritzventil ist beispielsweise aus
DE 10121340 A1 bekannt. Es weist einen Gehäusekörper und einen mittels einer Ueberwurfmutter stirnseitig
daran dichtend angepressten Düsenkörper auf. Dieser begrenzt einen Hochdruckraum,
der mit einem am Gehäusekörper angeordneten Brennstoffhochdruckeinlass und mit einem
Einspritzventilsitz am Düsenkörper verbunden ist. Im Hochdruckraum befindet sich ein
längsverstellbar angeordnetes Einspritzventilglied, das einerseits mit dem Einspritzventilsitz
zusammenwirkt und andererseits in der Art eines Kolbens einen mit dem Hochdruckraum
über einen Drosselzulass verbundenen Steuerraum begrenzt. Der Steuerraum ist weiter
von einem nutartig ausgebildeten Stützkörper begrenzt, in welchen das Einspritzventilglied
eingreift und an welchem es in Gleitpassung gelagert ist. Eine Schliessfeder stützt
sich einerseits am Ventilglied und andererseits am Stützkörper ab, welcher durch die
Kraft der Feder am Gehäusekörper in Anlage gehalten ist. Weiter verläuft durch den
Stützkörper vom Steuerraum her ein Drosselauslass, welcher mittels eines aktuatorgesteuerten
Pilotventils zur hydraulischen Steuerung der Bewegung des Einspritzventilgliedes mit
einem Niederdruckauslass verbindbar bzw. von diesem abtrennbar ist. Ein mittels eines
Aktuators gesteuertes Pilotventilglied wirkt mit einem am Stützkörper ausgebildeten
Pilotventilsitz zusammen. Um bei den sehr hohen Betriebsdrücken für den Brennstoff
eine zuverlässige Abdichtung des Hochdruckraums zwischen dem Gehäusekörper und dem
Stützkörper zu erreichen, ist es notwendig, die betreffenden Oberflächen zu läppen,
was einen erheblichen Produktions- und somit Kostenaufwand mit sich zieht.
[0004] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Brennstoffeinspritzventil zu
schaffen, das eine kurze axiale Ausbildung des Düsenkörpers ermöglicht.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem Brennstoffeinspritzventil gemäss dem Patentanspruch
1 gelöst.
[0006] Ein Brennstoffeinspritzventil gemäss Anspruch 1 ermöglicht eine derart kurze axiale
Ausbildung des Düsenkörpers, dass er zusammen mit einer Ueberwurfmutter in einem Durchlass
eines Zylinderkopfes der Verbrennungskraftmaschine Platz findet, und trotzdem nur
geringfügig in bekannter Art und Weise über den Zylinderkopf in den betreffenden Brennraum
vorsteht.
[0007] Weiter ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Brennstoffeinspritzventil
zu schaffen, das einfacher und günstiger herstellbar ist.
[0008] Gemäss Anspruch 4 weist der Gehäusekörper eine in Richtung zum Düsenkörper hin offene
Ausnehmung mit einer konischen Verjüngung im dem Düsenkörper abgewandten Endbereich
auf. In die Ausnehmung greift der Stützkörper ein, wo er mittels der Schliessfeder
an der Verjüngung dichtend in Anlage gehalten ist. Diese erfindungsgemässe Ausführungsform
erlaubt eine zuverlässige Abdichtung des Hochdruckraumes zwischen dem Gehäusekörper
und dem Stützkörper selbst dann, wenn die Verjüngung und der mit dieser zusammenwirkende
Teil des Stützkörpers geschliffen sind. Ueberdies ist eine einfachere Montage gewährleistet,
indem der Stützkörper automatisch an der Verjüngung zentriert wird. Ueberdies erlaubt
das erfindungsgemässe Brennstoffeinspritzventil das Anordnen der Verjüngung tief im
Gehäusekörper, da in tiefen Ausnehmungen wohl schleifen jedoch nicht mehr läppen mit
vertretbarem Aufwand möglich ist. Derartige tiefe Ausnehmungen im Gehäusekörper erlauben
eine platzsparende, vor allem kurze Konstruktion des Brennstoffeinspritzventils und
des Düsenkörpers. Dies ist bei der Verwendung des Brennstoffeinspritzventils bei grossen
Dieselmotoren, wie z.B. Schiffs- oder Generatormotoren sehr vorteilhaft.
[0009] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Brennstoffeinspritzventils
ist im Anspruch 5 angegeben. Da der Stützkörper einen konischen Endbereich aufweist,
dessen Kegelwinkel grösser, in bevorzugter Weise jedoch nur geringfügig grösser ausgebildet
ist, als der Kegelwinkel der Verjüngung der Ausnehmung im Gehäusekörper, wird eine
sehr schmale kegelstumpfmantelförmige Dichtfläche erzielt, wodurch eine besonders
zuverlässige Dichtwirkung gewährleistet ist. Da die Dichtfläche dabei auf einem grossen
Radius der Konen zu liegen kommt, werden in Abheberichtung wirkende hydraulische Kräfte
minimiert.
[0010] Entsprechendes gilt für eine weitere besonders bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen
[0011] Brennstoffeinspritzventils gemäss Patentanspruch 6 mit einem kalottenartig geformten
mit der Verjüngung zusammen wirkenden Endbereich des Stützkörpers.
[0012] Weitere bevorzugte Ausführungsformen des erfindungsgemässen Brennstoffeinspritzventils
sind in den weiteren abhängigen Patentansprüchen definiert.
[0013] Mit einem Brennstoffeinspritzventil gemäss Anspruch 12 kann auf wirtschaftliche Weise
eine besonders lange Lebensdauer erzielt werden. Ein Auslassdrosseleinsatz, an welchem
ein Pilotventilsitz ausgebildet ist, kann aus einem besonders widerstandsfähigen Material
hergestellt werden, während ein Gehäusekörper aus einem anderen, billigeren Material
bestehen kann.
[0014] Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen näher
erläutert. Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- im Längsschnitt ein erfindungsgemäßes, Brennstoffeinspritzventil, in welchem ein Stützkörper
ebenflächig an einem Gehäusekörper anliegt, eine Aktuatoranordnung bezüglich eines
Einspritzventilglieds desaxiert im Gehäusekörper angeordnet ist und dieser einen Auslassdrosseleinsatz
aufnimmt, an welchem ein Pilotventilsitz eines mittels des Aktuators gesteuerten Pilotventils
angeformt ist;
- Fig. 2
- im Längsschnitt einen Teil eines nicht erfindungsgemässen Einspritzventils mit einer
Ausnehmung, welche tief im Gehäusekörper eine konische Verjüngung aufweist, in welche
der Stützkörper mit einem konischen Endbereich eingreift;
- Fig. 3
- ebenfalls im Längsschnitt einen Teil einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemässen
Brennstoffeinspritzventils besonders kurzer Baulänge;
- Fig. 4
- im Längsschnitt einen Teil einer dritten Ausführungsform des erfindungsgemässen Brennstoffeinspritzventils,
bei welchem der Stützkörper einen kalottenartig geformten, mit der konischen Verjüngung
im Gehäusekörper zusammenwirkenden Endbereich aufweist, und bei welchem an den Stützkörper
einstückig eine Führungshülse für das Einspritzventilglied angeformt ist;
- Fig. 5
- im Längsschnitt einen Teil eines nicht erfindungsgemassen Einspritzventils, bei welchem
der Stützkörper einen mit der konischen Verjüngung zusammenwirkenden konischen Endbereich
aufweist, die Schliessfeder sich an einem am Stützkörper anliegenden Führungskolben
abgestützt ist und dieser in einen zylinderartigen Abschnitt des Einspritzventilglieds
eingreift; und
- Fig. 6
- im Längsschnitt einen Teil einer vierten Ausführungsform des erfindungsgemässen Einspritzventils,
bei welcher an den konischen Endbereich des Stützkörpers eine zylinderförmige Verlängerung
anschliesst, an welcher der Pilotventilsitz ausgebildet ist.
[0015] Figur 1 zeigt ein Brennstoffeinspritzventil 4, das zur intermittierenden Einspritzung
von Brennstoff in den Brennraum 6 einer Verbrennungskraftmaschine 8 bestimmt ist.
Es weist ein längliches, aussen im Wesentlichen die Form eines abgestuften Kreiszylinders
aufweisendes Gehäuse 10 auf, dessen Gehäuseachse mit 12 bezeichnet ist. Das Gehäuse
10 besteht aus einem einstückigen Gehäusekörper 14, einem einstückigen Zwischenkörper
15 und einem einstückigen Düsenkörper 16. Der Zwischenkörper 15 ist mittels einer
auf den Gehäusekörper 14 aufgewindeten, als Ueberwurfmutter ausgebildeten Spannmutter
18 in dichtender Anlage an einer axialen Stirnseite 20 des Gehäusekörpers 14 gehalten,
während der Düsenkörper 16 mittels einer auf den Zwischenkörper 15 aufgewindeten Ueberwurfmutter
19 an einer axialen Stirnseite des Zwischenkörpers 15 in dichtender Anlage gehalten
ist.
[0016] Der Zwischenkörper 15 und der Düsenkörper 16 begrenzen einen Hochdruckraum 22, der
sich von der Stirnseite 20 des Gehäusekörpers 14 in Richtung der Gehäuseachse 12 bis
zu einer Düsenspitze 24 des Düsenkörpers 16 erstreckt, wo am Düsenkörper 16 ein kegelstumpfmantelförmiger
Einspritzventilsitz 26 angeformt ist. Weiter weist der Düsenkörper 16 im Bereich der
Düsenspitze 24 in bekannter Art und Weise Düsenöffnungen 28 auf, durch welche hindurch
bei geöffnetem Brennstoffeinspritzventil der Brennstoff in den Brennraum 6 eingedüst
wird.
[0017] Der Hochdruckraum 22 ist über einen Brennstoffzuführkanal 30, welcher im Zwischenkörper
15 schräg zur Gehäuseachse 12 und durch den Gehäusekörper 14 hindurch parallel zur
Gehäuseachse 12 und bezüglich dieser desaxiert verläuft, mit einem Brennstoffhochdruckeinlass
32 an einer freien Stirnseite 20' des Gehäusekörpers 14 verbunden. Der Brennstoffhochdruckeinlass
32 ist in bekannter Art und Weise mit einer Brennstoffspeisung verbunden, welche dem
Brennstoffeinspritzventil Brennstoff unter sehr hohem Druck von beispielsweise 1600
bar oder höher zuführt.
[0018] Der Brennstoffzuführkanal 30 mündet im Zwischenkörper 15 in eine umfangsnutartige
Erweiterung des Hochdruckraums 22.
[0019] Im Hochdruckraum 22 befindet sich, zur Gehäuseachse 12 konzentrisch, ein nadelförmiges
Einspritzventilglied 34, das einerseits mit dem Einspritzventilsitz 26 zusammenwirkt
und andererseits mit einem kolbenartigen Endbereich 36 in der Art eines doppelwirkenden
Kolbens in einer einen Zylinder bildenden. Führungshülse 38 in enger Gleitpassung
von ca. 0,002 - 0,010 mm in Richtung der Gehäuseachse 12 verschiebbar geführt ist.
[0020] Eine konzentrisch um das Einspritzventilglied 34 angeordnete Schliessfeder 40 stützt
sich einerends über eine Stützscheibe 42 und eine Stützmanschette 44 in bekannter
Art und Weise an einer umlaufenden Schulter des Einspritzventilgliedes 34 ab und beaufschlagt
dieses mit einer auf den Einspritzventilsitz 26 zu gerichteten Schliesskraft. Andererends
stützt sich die Schliessfeder 40 an einer ersten Stirnseite 46 der Führungshülse 38
ab, welche mit ihrer gegenüberliegenden zweiten Stirnseite 46' an einem Stützkörper
48 anliegt. Der pillenartig geformte Stützkörper 48 wird durch die Kraft der Schliessfeder
40 an der Stirnseite 20 des Gehäusekörpers 14 in dichtender Anlage gehalten.
[0021] Benachbart zum Stützkörper 48 weist die Führungshülse 38 in radialer Richtung vorstehende
Zentrierrippen 50 auf, mittels welchen sie gegenüber dem Zwischenkörper 15 zentriert
gehalten ist. Weiter weist die Führungshülse 38 zu ihrer Zentrierung gegenüber dem
Zwischenkörper 15 einen über die erste Stirnseite 46 vorstehenden und den diesseitigen
Endbereich der Schliessfeder 40 zentrierend umfassenden Führungsring 50' auf. Da die
Zentrierrippen 50 und der Zentrierring 50' in axialer Richtung weit voneinander beabstandet
sind und der kolbenartige Endbereich 36 zur Führung an der Führungshülse 38 in Richtung
der Gehäuseachse 12 lange ausgebildet ist, kann auf eine direkte Führung des Einspritzventilglieds
34 am Zwischenkörper 15 oder Düsenkörper 16 verzichtet werden.
[0022] Mit Ausnahme bei den Zentrierrippen 50 und dem Zentrierring 50' ist zwischen der
Führungshülse 38 und dem Düsenkörper 16 ein ringförmiger Spalt vorhanden. Die Führungshülse
38 weist in der Nähe der ersten Stirnseite 46 radiale Durchlässe 52 auf, um den genannten
Spalt hydraulisch mit dem zwischen der Führungshülse 38 und dem Einspritzventilsitz
26 liegenden Teil des Hochdruckraumes 22 zu verbinden. Dadurch sind grosse Strömungsquerschnitte
zum Zuführen von Brennstoff vom Brennstoffzuführkanal 30 durch den Spalt zwischen
der Führungshülse 38 und dem Zwischenkörper 15, die radialen Durchlässe 52, die Schliessfeder
40 und den Spalt zwischen der Stützscheibe 42 sowie Stützmanschette 44 und dem Zwischenkörper
15 hindurch zum Einspritzventilsitz 26 gewährleistet.
[0023] Weiter gewährleistet der genannte Spalt zwischen dem Zwischenkörper 15 und der Führungshülse
38 die Brennstoffzufuhr zu Brennstoffeinlasskanälen 54 im Stützkörper 48. Dieser weist
in einem an die Führungshülse 38 angrenzenden Abschnitt einen kleineren Aussendurchmesser
auf, als in einem dem Gehäusekörper 14 zugewandten Abschnitt oder alternativ gefräste
Vertiefungen. Der genannte dem Gehäusekörper 14 zugewandte Abschnitt dient der Zentrierung
des Stützkörpers 48 relativ zum Zwischenkörper 15. Die Brennstoffeinlasskanäle 54
sind durch vom Abschnitt mit kleinerem Aussenradius beziehungsweise den gefrästen
Vertiefungen ausgehende radiale Sacklochbohrungen und in diese von der dem Einspritzventilsitz
26 zugewandten Stirnseite her führende axiale Bohrungen gebildet. Weiter führt vom
Boden einer der genannten Sacklochbohrungen eine Drosselbohrung 56 in einen zur Gehäuseachse
12 konzentrischen durch den Stützkörper 48 hindurch verlaufenden Abschnitt eines Steuerkanals
58.
[0024] In einem an den Stützkörper 48 angrenzenden Endabschnitt 60 der Führungshülse 38
weist diese eine grössere lichte Weite auf, um einen Zwischenventilkörper 62, in Richtung
der Gehäuseachse 12 um einen geringen Hub, beweglich aufzunehmen. Der Zwischenventilkörper
62 wirkt mit einem am Stützkörper 48 ausgebildeten ringförmigen Zwischenventilsitz
64 zusammen, in dessen Bereich die Brennstoffeinlasskanäle 54 münden. Bei Anliegen
am Stützkörper 48 verschliesst der Zwischenventilkörper 62 die Brennstoffeinlasskanäle
54. Ist jedoch der Zwischenventilkörper 62 vom Stützkörper 48 abgehoben, ist der Steuerkanal
58 über den Spalt zwischen dem Stützkörper 48 und dem Zwischenventilkörper 62 sowie
den Brennstoffeinlasskanälen 54 mit dem Hochdruckraum 22 verbunden.
[0025] Zur Gehäuseachse 12 konzentrisch verläuft durch den Zwischenventilkörper 62 hindurch
ein weiterer Abschnitt des Steuerkanals 58, wobei dieser Abschnitt in seinem dem Einspritzventilsitz
26 zugewandten Endbereich mit einer Drosselverengung 66 versehen ist. Mittels einer
sich an der Führungshülse 38 abstützenden Feder 68 ist der Zwischenventilkörper 62,
bei hydraulischem Druckausgleich, am Stützkörper 48 in Anlage gehalten.
[0026] Der durch den Zwischenventilkörper 62 hindurch verlaufende Abschnitt des Steuerkanals
58 mündet in einem Steuerraum 70, der umfangsseitig von der Führungshülse 38 und in
axialer Richtung einerseits vom Einspritzventilglied 34 und andererseits vom Zwischenventilkörper
62 begrenzt ist.
[0027] Bezüglich der Gehäuseachse 12 desaxiert und dem Brennstoffzuführkanal 30 gegenüber
liegend weist der Gehäusekörper 14 eine von der freien Stirnseite 20' ausgehende sacklochartige
Aktuatoraufnahmeausnehmung 72 auf. Ausgehend vom Boden 74 der Aktuatoraufnahmeäusnehmung
72 ist im Gehäusekörper 14, koaxial zur im Wesentlichen kreiszylinderförmigen Aktuatoraufnahmeausnehmung
72, eine kreiszylinderförmige Vertiefung 76 aufgenommen. In diese ist mit umfangsseitigem
Spiel ein kreiszylinderförmiger Auslassdrosseleinsatz 78 eingesetzt, welcher mittels
einer sich am Gehäusekörper 14 abstützenden Tellerfeder 80 in Richtung gegen die Aktuatoraufnahmeausnehmung
72 gedrückt wird. Von der Mitte der axialen Stirnseite 20 des Gehäusekörpers 14 verläuft,
bezüglich der Gehäuseachse 12 schräg, ein Verbindungsabschnitt des Steuerkanals 58
zum Boden der Vertiefung 76. In axialer Richtung durch den Auslassdrosseleinsatz 78
hindurch verläuft ein weiterer Abschnitt des Steuerkanals 58 mit einer Auslassdrosselverengung
82 im der Aktuatoraufnahmeausnehmung 72 zugewandten Endbereich des Auslassdrosseleinsatzes
78.
[0028] In der Aktuatoraufnahmeausnehmung 72 ist ein bekannter elektromagnetischer Aktuator
84 zur Steuerung des Brennstoffeinspritzventils 10 über ein Pilotventil 86 angeordnet.
Ein an der dem Aktuator 84 zugewandten Stirnseite des Auslassdrosseleinsatzes 78 angeformter,
um die Mündung des Steuerkanals 58 herum verlaufender Pilotventilsitz 88 wirkt mit
einem schaftartigen Pilotventilglied 90 zusammen. Das Pilotventilglied 90 ist in einer
durchgehenden Ausnehmung eines Abdichtungselementes 92 angeordnet und mit radial vorstehenden
Rippen am Abdichtungsselement 92 in axialer Richtung bewegbar geführt. Das Abdichtungselement
92 liegt mit einer ringförmigen stirnseitigen Dichtfläche sowohl am Boden 74 der Aktuatoraufnahmeausnehmung
72, als auch am Auslassdrosseleinsatz 78 - radial ausserhalb des Pilotventilsitzes
88 - dichtend an. Die zur dichtenden Anlage des Auslassdrosseleinsatzes 78 führende
Kraft wird durch die Tellerfeder 80 und durch jene durch den Brennstoff im Hochdruckraum
22 ausgeübte hydraulische Kraft sicher gestellt. Die Kraft für das dichtende Anliegen
des Abdichtungselements 92 am Boden 74 wird durch eine in den Gehäusekörper 14 eingewindete
Ringmutter 94 erzeugt, welche den andererseits am Abdichtungselement 92 anliegenden
Aktuator 84 in Richtung gegen den Boden 74 gedrückt hält.
[0029] Der Aktuator 84 weist einen mit dem Pilotventilglied 90 zusammen wirkenden Betätigungsschaft
96 auf, an welchem ein tellerartiger Anker 98 befestigt ist. Durch elektrische Erregung
einer Wicklung 100 wird der Anker 98 und somit der Betätigungsschaft 96 entgegen der
Kraft einer in Richtung der Schliessstellung des Pilotventils 86 wirkenden Aktuatorfeder
102 angezogen, was zum Oeffnen des Pilotventils 86 führt. Bei Entregung der Wicklung
100 wird das Pilotventil 86 mittels der Aktuatorfeder 102 geschlossen.
[0030] Die Führungsausnehmung für das Pilotventilglied 90 im Abdichtungselement 92 ist Teil
eines Niederdruckauslasskanals 104, der sich durch das Abdichtungselement 92 und den
Betätigungsschaft 96 hindurch zu einem, die Aktuatorfeder 102 aufnehmenden Niederdruckraum
106 und von dort durch einen radial durch das Gehäuse des Aktuators 84 und den Gehäusekörper
14 hindurch zu einem Niederdruckauslass erstreckt, von welchem der Brennstoff in bekannter
Art und Weise in einen Brennstoffvorratsbehälter zurück geführt wird.
[0031] Die desaxierte Anordnung des Aktuators 84 bezüglich der Gehäuseachse 12 und somit
des Einspritzventilglieds 34 und die desaxierte Anordnung des Brennstoffzuführkanals
30 erlauben eine besonders platzsparende kurze Ausbildungsform des Brennstoffeinspritzventils.
[0032] Der Zwischenkörper 15 weist eine ringförmige Stützschulter 107 an welcher die Spannmutter
18 mit einer Gegenschulter dichtend anliegt. Eine freie, ebene, ringförmige Stirnfläche
18' der Ueberwurfmutter ist als Dichtungsfläche ausgebildet. Im an die Verbrennungskraftmaschine
8 montierten Zustand liegt diese Dichtungsfläche an einem scheibenförmigen Dichtungsring
142, beispielsweise aus Kupfer an, der seinerseits an einer an einem Zylinderkopf
144 der Verbrennungskraftmaschine 8 ausgebildeten, ebenen, ringförmigen Gegendichtungsfläche
146 anliegt. Der Gehäusekörper 14 ist auf allgemein bekannte Art und Weise, beispielsweise
mittels Spannschrauben, gegen den Zylinderkopf 144 gespannt, so dass der Zwischenkörper
15 unter Zusammenwirken mit der Spannmutter 18, dem Dichtungsring 142 und dem Zylinderkopf
144 den von diesem und einem Zylinder der Verbrennungskraftmaschine 8 begrenzten Brennraum
6 gegenüber der Umgebung abdichtet.
[0033] Der Düsenkörper 16 zusammen mit der Ueberwurfmutter 19 finden zylinderraumseitig
der als Dichtungsfläche ausgebildeten Stirnfläche 18' der Spannmutter 18 und der Gegendichtungsfläche
146 in einem Einspritzventildurchlass 150 des Zylinderkopfes 144 üblicher Grösse Platz.
Dabei steht, in allgemein üblicher Weise, der Düsenkörper 16 nur gering mit seiner
Düsenspitze 24 über dem Zylinderkopf 144 in den Brennraum 6 vor.
[0034] Nebst der sehr kompakten Bauweise des Brennstoffeinspritzventiles 4 kann der verhältnismässig
sehr klein ausgebildete Düsenkörper 16 aus einem verschleissfesteren und somit wesentlich
teureren Material als das übrige Gehäuse 10 wirtschaftlich hergestellt werden, was
die Lebensdauer des Brennstoffeinspritzventils 4 vorteilhaft erhöht.
[0035] Eine kreiszylinderförmige Innenfläche 19' der Ueberwurfmutter 19 hat die Funktion,
den Düsenkörper 16 auf die Gehäuseachse 12 auszurichten. Mit dieser Innenfläche 19'
zusammenwirkende Aussenflächen 15', 16' des Zwischenkörpers 15 beziehungsweise des
Düsenkörpers 16 weisen eine Passung von wenigen hundertstel Millimeter auf, typischerweise
0.01-0.05 mm.
[0036] Bei dem Brennstoffeinspritzventil 4 gemäss Figur 1 ist der Düsenkörper 16 über dem
Zwischenkörper 15 indirekt, dichtend am Gehäusekörper 14 angeordnet. Um eine kompakte,
kurze Bauweise zu ermöglichen, befindet sich die Ueberwurfsmutter 19 in einem geringen
axialen Abstand zur als Dichtungsfläche wirkenden Stirnfläche 18' der Ueberwurfmutter
18.
[0037] Bei der Beschreibung der in den Figuren 2 - 6 gezeigten Brennstoffeinspritzventile
werden für die entsprechenden Teile dieselben Bezugszeichen benützt, wie weiter oben
im Zusammenhang mit der Beschreibung des in der Figur 1 gezeigten Brennstoffeinspritzventils
4. Weiter werden im Folgenden nur noch die Unterschiede zum in der Figur 1 gezeigten
Brennstoffeinspritzventil 4 beziehungsweise den bereits vorgängig beschriebenen Ausführungsbeispielen
dargelegt.
[0038] Beim in der Figur 2 gezeigten, nicht erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventil
4 erstreckt sich der Hochdruckraum 22 durch eine zur Gehäuseachse 12 koaxiale und
in Richtung zum Zwischenkörper 15 und Düsenkörper 16 hin offene Ausnehmung 108 in
den Gehäusekörper 14 hinein. Diese Ausnehmung 108 ist im Bereich ihres Bodens mit
einer konischen Verjüngung 110 versehen. Von ihrem dem Hochdruckraum 22 abgewandten
verjüngten Ende verläuft der Verbindungsabschnitt des Steuerkanals 58 zum wiederum
desaxiert angeordneten Auslassdrosseleinsatzes 78. Da die Ausnehmung 108 tief in den
Gehäusekörper 14 hineinreicht, ist ein Teil des Verbindungsabschnitts durch eine radiale
Bohrung 112 gebildet, welche, in radialer Richtung gesehen ausserhalb einer kurzen
axialen Verbindungsbohrung zur Vertiefung 76, mittels eines in die Bohrung 112 eingepressten
Stiftes 114 gegenüber der Umgebung abgedichtet ist. Die Bohrung 112 könnte wie in
Fig. 1 auch schräg angeordnet sein.
[0039] Der Stützkörper 48 mit den Brennstoffeinlasskanälen 54 und der Drosselbohrung 56
weist einen in die Verjüngung 110 eingreifenden Fortsatz 116 auf, der in einem mit
der konischen Verjüngung 110 zusammenwirkenden Endbereich 118 konisch ausgebildet
ist. Der Kegelwinkel α des konischen Endbereichs 118 ist geringfügig grösser ausgebildet,
als der entsprechende Kegelwinkel der Verjüngung 110. Dadurch wird eine in Richtung
der Gehäuseachse 12 schmale, kegelstumpfmantelförmige Dichtfläche 120 erreicht, welche
mit einer gestrichelten Linie angedeutet ist. Diese praktisch kreislinienförmige Dichtfläche
120 liegt beim dem Hochdruckraum 22 zugewandten Ende des konischen Endbereichs 118.
Eine zuverlässig sichere Abdichtung des Hochdruckraums wird dadurch erzielt.
[0040] Da der Stützkörper 48 in Folge des Zusammenwirkens des konischen Endbereichs 118
mit der Verjüngung 110 automatisch zentriert wird, sind keine weiteren zentrierenden
Abstützungen notwendig.
[0041] Die, in gleicher Art und Weise wie bei der in Figur 1 gezeigten Ausführungsform,
den Zwischenventilkörper 62 aufnehmende und zylinderartig den kolbenartigen Endbereich
36 des Einspritzventilgliedes 34 führende Führungshülse 38 weist wiederum Zentrierrippen
50, jedoch keinen Zentrierring 50' mehr auf. Zur Zentrierung der Schliessfeder 40
ist auf die erste Stirnseite 46 der Führungshülse 38 eine kappenartige Ringscheibe
122 aufgesetzt, an welcher das diesseitige Ende der Schliessfeder 40 anliegt und von
welcher ein ringförmiger Zentrierfortsatz in die Schliessfeder 40 eingreift.
[0042] Das Einspritzventilglied 34 ist mittels radial vorstehender Führungsrippen 124 in
einem Bereich zwischen der Schliessfeder 40 und dem mit dem Einspritzventilsitz 26
des Düsenkörpers 16 zusammenwirkenden Ende am Zwischenkörper 15 geführt. Da der kolbenartige
Endbereich 36 des Einspritzventilgliedes 34 bezüglich seines Durchmessers in axialer
Richtung lange ausgebildet ist, ist eine zentrische Anordnung der Führungshülse 38
über deren gesamte Länge gewährleistet. Schlussendlich weist die Führungshülse 38
auch keine radialen Durchlässe 52 mehr auf, da Brennstoff nun frei vom Brennstoffzuführkanal
30 zum Einspritzventilsitz 26 strömen kann. Um den Strömungswiderstand zusätzlich
zu verkleinern, ist der ansonsten kreiszylinderförmige Hochdruckraum 22 durch eine
in axialer Richtung verlaufende Nut 126 erweitert, die am Zwischenkörper 15 ausgenommen
von dessen dem Gehäusekörper 14 zugewandten Ende bis etwa mittig der Schliessfeder
40 verläuft. In diese Nut 126 mündet eine Radialnut 128, die einen Abschnitt des Brennstoffzuführkanals
30 bildet und mit dem parallel zur Gehäuseachse 12 durch den Gehäusekörper 14 verlaufenden
Abschnitt des Brennstoffzuführkanals 30 verbunden ist.
[0043] Auch beim Brennstoffeinspritzventil gemäss Figur 2 ist der klein ausgebildete Düsenkörper
16, indirekt über den Zwischenkörper 15, dichtend am Gehäusekörper 14 angeordnet.
Der Zwischenkörper 15 findet etwa mit seiner halben Länge zusammen mit dem Düsenkörper
16 und der Ueberwurfmutter 19 im Einspritzventildurchlass 150 des Zylinderkopfes 144
Platz. Die Abdichtung erfolgt in gleicher Art und Weise wie bei dem in Figur 1 gezeigten
Brennstoffeinspritzventil 4.
[0044] Bei der in der Figur 3 gezeigten erfindungsgemäßen Ausführungsform des Brennstoffeinspritzventils
4 ist der Düsenkörper 16 wiederum kurz, der Gehäusekörper 14 jedoch länger ausgebildet.
Der Zwischenkörper 15 gemäss den Figuren 1 und 2 ist einstückig in den Gehäusekörper
14 integriert. Der grösste Teil des Hochdruckraums 22 befindet sich im Gehäusekörper
14 und die Ausnehmung 108 mit der endseitigen konischen Verjüngung 110 greift entsprechend
tiefer in den Gehäusekörper 14 ein. Die Ueberwurfmutter 19 ist mit entsprechend kleinerem
Durchmesser ausgebildet und auf einen Stummel des Gehäusekörpers 14 aufgewindet. Der
Düsenkörper 16 ist hier direkt am Gehäusekörper 14 dichtend angeordnet und mittels
der Ueberwurfsmutter 19 - eine Spannmutter 18 ist nicht vorhanden - an diesem befestigt.
[0045] Der Stützkörper 48 mit seinem konischen Endbereich 118 sowie der Steuerkanal 58 sind
gleich ausgebildet wie bei der in der Figur 2 gezeigten Ausführungsform.
[0046] Am Stützkörper 48 liegt wiederum die Führungshülse 38 mit ihrer zweiten Stirnseite
46' dichtend an. Sie weist keine Zentrierrippen 50 (siehe Figuren 1 und 2), jedoch
einen Zentrierring 50', wie er bereits in der Figur 1 gezeigt ist, und somit auch
radiale Durchlässe 52 für den Brennstoff auf.
[0047] Die Zentrierung der Führungshülse 38 beim Stützkörper 48 erfolgt bei der Montage
durch den in der Führungshülse 38 in enger Gleitpassung geführten langen Ausbildungsform
des kolbenartigen Endbereichs 36 des Einspritzventilgliedes 34 und der Zentrierung
des kegelartigen freien Endbereichs des Einspritzventilgliedes 34 durch Zusammenwirken
mit dem Einspritzventilsitz 26 des Düsenkörpers 16.
[0048] In Folge der in axialer Richtung gesehenen kurzen Bauweise kann auf eine zusätzliche
Führung des Einspritzventilgliedes 34, beispielsweise mittels in der Figur 2 gezeigten
Führungsrippen 124, verzichtet werden.
[0049] Der Brennstoffzuführkanal 30 verläuft vollständig im Gehäusekörper 14, wobei er durch
eine zur Gehäuseachse 12 parallele, jedoch bezüglich dieser desaxierte sacklochartige
Bohrung und eine in diese mündende, rechtwinklig zur Gehäuseachse 12 verlaufende Bohrung
gebildet ist, wobei letztere gegenüber der Umgebung mit einem eingepressten weiteren
Stift 114' dicht verschlossen ist. Bei der Einmündung des Brennstoffzuführkanals 30
in den Hochdruckraum 22 weist die diesen begrenzende Ausnehmung 108 eine nutartige
umlaufende Verbreiterung auf.
[0050] Der Gehäusekörper 14 weist, in einem geringen axialen Abstand zur Ueberwurfmutter
19, eine schulterartige, ebene, ringförmige Dichtungsfläche 140 auf. Diese liegt,
bei an den Zylinderkopf 144 montierten Brennstoffeinspritzventil 4, am scheibenförmigen
Dichtungsring 142, beispielsweise aus Kupfer an, der seinerseits an den am Zylinderkopf
144 ausgebildeten ringförmigen Gegendichtungsfläche 146 anliegt. Der Gehäusekörper
14 ist auf allgemein bekannte Art und Weise, beispielsweise mittels Spannschrauben,
gegen den Zylinderkopf 144 gespannt, so dass er unter Zusammenwirkung mit dem Dichtungsring
142 und dem Zylinderkopf 144 den von diesem und dem Zylinder der Verbrennungskraftmaschine
8 begrenzten Brennraum 6 gegenüber der Umgebung abdichtet.
[0051] Der Düsenkörper 16 zusammen mit der Ueberwurfmutter 19 finden zylinderraumseitig
der Dichtungsfläche 140 und Gegendichtungsfläche 146 im Einspritzventildurchlass 150
des Zylinderkopfes 144 Platz. Dabei steht, wie allgemein bekannt, der Düsenkörper
16 nur geringfügig mit seiner Einspritzspitze über den Zylinderkopf 144 in den Brennraum
6 vor.
[0052] Auch bei dieser Ausführungsform weist die Ueberwurfmutter 19, zur Zentrierung des
Düsenkörpers 16, die Innenfläche 19' auf, welche mit einer Passung von typischerweise
0.01-0.05 mm mit der Aussenfläche 16' des Düsenkörpers 16 und einer (der Aussenfläche
15' des Zwischenkörpers 15 entsprechenden) Aussenfläche 14' des Gehäusekörpers 14
zusammenwirkt.
[0053] Bei der in der Figur 4 gezeigten Ausführungsform des Brennstoffeinspritzventils sind
der Gehäusekörper 14 und der Düsenkörper 16 gleich ausgebildet wie bei der in der
Figur 3 gezeigten Ausführungsform.
[0054] Der Stützkörper 48 und die Führungshülse 38, in welcher das Einspritzventilglied
34 mit seinem kolbenartigen Endbereich 36 in enger Gleitpassung geführt ist, sind
nun jedoch einstückig ausgebildet. Der Fortsatz 116 des Stützkörpers 48 ist mit einem
kalottenartigen Endbereich 118' ausgebildet, welcher mit der konischen Verjüngung
110 der Ausnehmung 108 dichtend zusammenwirkt. Auch bei dieser Ausführungsform wird
eine zuverlässige Dichtung durch die Erzielung eines in axialer Richtung sehr schmalen,
nahezu kreislinienförmigen Dichtfläche 120 erzielt.
[0055] In der Führungshülse 38 ist, im Gegensatz zu den in den Figuren 1, 2 und 3 gezeigten
Ausführungsformen, kein Zwischenventilkörper 62 aufgenommen. Der durch den Stützkörper
48 konzentrisch zur Gehäuseachse 12 hindurch verlaufende Abschnitt des Steuerkanals
58 mündet drosselungslos direkt in den Steuerraum 70, welcher vom kolbenartigen Endbereich
36 des Einspritzventilglieds 34 und der einstückig mit dem Stützkörper 48 ausgeformten
Führungshülse 38 begrenzt ist.
[0056] In Folge dieser einstückigen Ausführungsform weist die Führungshülse 38 keine Zentrierrippen
50 (vergleiche Figuren 1 und 2), jedoch einen Zentrierring 50', wie aus den Figuren
1 und 3 bekannt, auf.
[0057] Durch den Fortsatz 116 des Stützkörpers 48 verläuft in radialer Richtung eine Drosselbohrung
56, welche den Steuerkanal 58 und somit den Steuerraum 70 mit dem Hochdruckraum 22
verbindet.
[0058] Mit 140 ist die Dichtungsfläche des Gehäusekörpers 14 bezeichnet. Wie auch bei der
Ausführungsform gemäss Fig. 3 befindet sich die Schliessfeder 40 vollständig in der
Ausnehmung 108 des Gehäusekörpers 14 und sind in diese der Stützkörper 48, die Führungshülse
38, das Einspritzventilglied 34 und die Schliessfeder 40 von der Seite des Düsenkörpers
16 her eingebaut.
[0059] Bei dem in der Figur 5 gezeigten nicht erfindungsgemäßen Brennstoffeinspritzventils
ist das Gehäuse 10 mit dem die Dichtungsfläche 140 aufweisenden Gehäusekörper 14 und
Düsenkörper 16 sehr ähnlich den in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsformen
ausgebildet. Die tief in den Gehäusekörper 14 eingreifende Ausnehmung 108 ist in ihrem
bodenseitigen Endbereich wiederum mit einer konischen Verjüngung 110 versehen. In
diese greift wiederum der Fortsatz 116 mit einem konischen Endbereich 118 des Stützkörpers
48 ein, welcher gleich ausgebildet ist, wie bei den in den Figuren 2 und 3 gezeigten
Ausführungsformen.
[0060] Die Schliessfeder 40 stützt sich einerseits am freien Ende des Einspritzventilgliedes
34 ab, das in einem der Schliessfeder 40 zugewandten Endbereich 130 zylinderförmig
ausgebildet ist. In diesen zylinderförmigen Endbereich greift mit enger Gleitpassung
von ca. 0,002 - 0,010 mm ein Führungskolben 132 ein, welcher zusammen mit dem zylinderförmigen
Endbereich 130 des Einspritzventilgliedes 34 den Steuerraum 70 begrenzt. Der einstückig
ausgebildete Führungskolben 132 verläuft durch die Schliessfeder 40 hindurch, welche
sich mit ihrem dem Einspritzventilglied 34 abgewandten Ende an einer Stützschulter
46" des Führungskolbens 132 abstützt. Der Führungskolben 132 liegt mit seiner zweiten
Stirnseite 46' unter der Wirkung der Kraft der Schliessfeder 40 an den Stützkörper
48 dichtend an. Zwischen der Stützschulter 46" für die Schliessfeder 40 und der zweiten
Stirnseite 46' ist der Führungskolben 132 am Gehäusekörper 14 anliegend zentriert
gehalten, wobei eine parallel zur Gehäuseachse 12 verlaufende Längsnut 134 die Verbindung
des Hochdruckraums 22 mit den Brennstoffeinlasskanälen 54 im Stützkörper 48 sicherstellt.
[0061] Durch den Führungskolben 132 hindurch verläuft konzentrisch zur Gehäuseachse 12 ein
Steuerdurchlass 136, welcher sich im dem Stützkörper 48 zugewandten Endabschnitt 60,
zur Aufnahme eines Zwischenventilkörpers 62, stufenartig erweitert. Dieser ist wiederum,
gleich wie bei den in den Figuren 1- 3 gezeigten Brennstoffeinspritzventilen, in axialer
Richtung um einen kleinen Hub verschiebbar und mittels der sich am Führungskolben
132 abstützenden Feder 68, bei hydraulischem Kräfteausgleich, am Stützkörper 48 in
Anlage gehalten, um die Brennstoffeinlasskanäle 54 zu verschliessen. Der Zwischenventilkörper
62 weist einen in die Feder 68 eingreifenden Stummel auf, entsprechend einem vom kolbenartigen
Endbereich 36 abstehenden Stummel, bei den in den Figuren 1 - 3 gezeigten Ausführungsformen.
Durch den Zwischenventilkörper 62 und seinen Stummel hindurch verläuft wiederum der
Abschnitt des Steuerkanals 58 mit der Drosselverengung 66. Durch diese hindurch und
den Steuerdurchlass 136 ist der Steuerraum 70, bei am Stützkörper 48 anliegendem Zwischenventilkörper
62, über die Drosselbohrung 56 mit dem Hochdruckraum 22 verbunden.
[0062] Die in der Figur 6 gezeigte erfindungsgemäße Ausführungsform des Brennstoffeinspritzventils
ist jener in der Figur 3 gezeigten Ausführungsform äusserst ähnlich. Der wesentliche
Unterschied besteht darin, dass der Aktuator 84 koaxial zur Gehäuseachse 12 angeordnet
ist. Der Pilotventilsitz 88 ist an einem Auslassdrosselfortsatz 138 des Stützkörpers
48 angeformt. Der Stützkörper 48 greift mit seinem konischen Endbereich 118 in die
konische Verjüngung 110 der Ausnehmung 108 im Gehäusekörper 14 ein und liegt wiederum
an diesem dichtend an. Vom konischen Endbereich 118 weg verläuft der Auslassdrosselfortsatz
138, welcher mit radialem Spiel im entsprechenden, von der Verjüngung 110 zum Boden
74 der Aktuatoraufnahmeausnehmung 72 verlaufenden Durchlass aufgenommen ist. Wie bei
dem in den Brennstoffeinspritzventilen gemäss den Figuren 1 - 5 gezeigten Auslassdrosseleinsatz
78 ist im Auslassdrosselfortsatz 138 die Auslassdrosselverengung 82 ausgebildet. Bei
dieser Ausführung werden die Druckkräfte, hervorgerufen durch den Hochdruck in der
Ausnehmung 108, vollständig von der Abdichtung zwischen dem konischen Endbereich 118
des Stützkörpers 48 und der Verjüngung 110 im Gehäusekörper 14 aufgenommen. Das Element
92', welches in den Figuren 1 bis 5 als Abdichtungselement 92 ausgeführt ist, muss
hier weder eine Abdichtungs- noch eine Abstützfunktion des Auslassdrosselfortsatzes
138 übernehmen. Diese Vorkehrungen entfallen bei Figur 6 und demzufolge müssen sie
bei der Ausführung und beim Zusammenbau der beteiligten Komponenten nicht berücksichtigt
werden. Auch bei der Ausführungsform gemäss Fig. 6 weist der Gehäusekörper 14 die
ringförmige Dichtungsfläche 140 für die Abdichtung des Brennraumes (Fig. 3) auf.
[0063] Allen in den Figuren 2 - 6 gezeigten Brennstoffeinspritzventilen ist gemeinsam, dass
der Gehäusekörper 14 eine in Richtung zum Düsenkörper 16 offene Ausnehmung 108 mit
einer konischen Verjüngung 110 aufweist, und der Stützkörper 48 in diese Ausnehmung
108 eingreift und mittels der Schliessfeder 40 an der Verjüngung 110 dichtend in Anlage
gehalten ist.
[0064] In allen gezeigten Ausführungsformen ist der Düsenkörper 16 besonders kurz, was eine
sehr kompakte Ausführung des Brennstoffeinspritzventils 10 ermöglicht. Allerdings
muss berücksichtigt werden, dass das Einspritzventilglied 34 und der Düsenkörper 16
auf der Gehäuseachse 12 gut ausgerichtet sind, so dass der Einspritzventilsitz 26
dichtet und die Funktion beim Oeffnen und Schliessen des Einspritzventils einwandfrei
ist.
[0065] Gehäuseseitig wird dies dadurch erreicht, dass die Verjüngung 110, die Ausnehmung
108 (zumindest im Bereich der Führung 50'), die Dichtfläche 20 und gegebenenfalls
der Aussenumfang 14' in einer einzigen Aufspannung bearbeitet werden.
[0066] Falls dies zu Zentrierungszwecken nötig sein sollte, könnten bei der Ausführungsform
gemäss Figur 1 und dem Brennstoffeinspritzventilen gemäß Figur 2 die Spanmutter 18
mit einer Innenfläche und der Gehäusekörper 14 sowie Zwischenkörper 15 mit entsprechenden
Aussenflächen - analog den Flächen 14', 16', 19' - ausgebildet werden.
[0067] Düsenkörperseitig wird die gute Zentrierung, wie weiter oben beschrieben, mit den
Flächen 14', 16' und 19' erreicht.
[0068] Die in den Figuren 1, 2, 3, 5 und 6 gezeigten Brennstoffeinspritzventile funktionieren
in bekannter Weise wie folgt. Es wird von dem in den genannten Figuren gezeigten Zustand
ausgegangen, in welchem das Pilotventil 86 geschlossen ist, das Einspritzventilglied
34 am Einspritzventilsitz 26 anliegt und der Zwischenventilkörper 62, die Brennstoffeinlasskanäle
54 verschliessend, am Stützkörper 48 anliegt. Im Steuerraum 70 und im Steuerkanal
58 herrscht derselbe Druck wie im Hochdruckraum 22.
[0069] Zur Auslösung eines Einspritzvorgangs wird der Aktuator 84 erregt, wodurch sich unter
der hydraulischen Kraft des Brennstoffs das Pilotventilglied 90 vom Pilotventilsitz
88 abhebt und den Steuerkanal 58 durch die Auslassdrosselverengung 82 hindurch mit
dem Niederdruckauslasskanal 104 verbindet. Der Druck im Steuerraum 70 fällt ab, wodurch
das Einspritzventilglied 34 vom Einspritzventilsitz 26 abgehoben wird. Dabei bleibt
der Zwischenventilkörper 62 am Stützkörper 48 in Anlage.
[0070] Für die Beendigung des Einspritzvorgangs wird der Aktuator 84 entregt, wodurch das
Pilotventil 86 geschlossen wird. In Folge des schnelleren Druckanstiegs im Steuerkanal
58 gegenüber dem Druckanstieg im Steuerraum 70 wird der Zwischenventilkörper 62 von
seiner Anlage im Stützkörper 48 abgehoben, wodurch der gesamte Spalt zwischen dem
Stützkörper 48 und dem Zwischenventilkörper 62 durch die Brennstoffeinlasskanäle 54
mit dem Hochdruckraum 22 verbunden wird und der Druck im Steuerraum 70 sehr rasch
ansteigt. Dies wiederum führt zu einer sehr schnellen Schliessbewegung des Einspritzventilgliedes
34. Durch die Drosselverengung 66 hindurch gleicht sich dann der Druck im Steuerraum
70 an den Druck im Hochdruckraum 22 an, wodurch unter der Kraft der Feder 68 der Zwischenventilkörper
62 wieder in Anlage an den Stützkörper 48 gelangt. Das Brennstoffeinspritzventil ist
zur nächsten Einspritzung von Brennstoff bereit.
[0071] Für die Beschreibung der Funktion der in der Figur 4 gezeigten Ausführungsform des
Brennstoffeinspritzventils 4 wird von der dort gezeigten Situation ausgegangen. Das
Pilotventil 86 ist geschlossen und das Einspritzventilglied 34 liegt am Einspritzventilsitz
26 an. Zwischen dem Hochdruckraum 22, dem Steuerraum 70 und Steuerkanal 58 herrscht
Druckausgleich.
[0072] Zur Auslösung eines Einspritzvorgangs wird der Aktuator 84 erregt, wodurch unter
der hydraulischen Kraft des Brennstoffs das Pilotventilglied 90 vom Pilotventilsitz
88 abgehoben wird. Dadurch wird durch die Auslassdrosselverengung 82 hindurch der
Steuerkanal 58 mit dem Niederdruckauslasskanal 104 (siehe Figur 1) verbunden. Der
Druck im Steuerraum 70 fällt ab, was zum Abheben des Einspritzventilglieds 34 ab dem
Einspritzventilsitz 26 führt. Brennstoff wird unter hohem Druck durch die Düsenöffnungen
28 hindurch in den Brennraum eingespritzt.
[0073] Zur Beendigung des Einspritzvorgangs wird der Aktuator 84 entregt, wodurch das Pilotventil
86 geschlossen wird. In Folge der Zufuhr von Brennstoff durch die Drosselbohrung 56
hindurch steigt der Druck im Steuerraum 70 an, was zu einer Bewegung des Einspritzventilglieds
34 auf den Einspritzventilsitz 26 zu bewirkt. Sobald sich das Einspritzventilglied
34 am Einspritzventilsitz 26 anlegt, ist der Einspritzvorgang beendet.
[0074] Es ist durchaus denkbar, die konischen Endbereiche 118 der Stützkörper 48 entsprechend
dem Endbereich 118' kalottenförmig auszubilden und umgekehrt.
[0075] Es ist auch möglich, die konische Verjüngung 110 und die konischen Endbereiche 118
mit identischem Kegelwinkel α auszubilden.
[0076] Weiter kann bei dem Brennstoffeinspritzventil 4 gemäss der Figur 1 der Zwischenkörper
15 am Düsenkörper 16 einstückig ausgebildet sein. Dieser Düsenkörper 16 weist eine
entsprechend grössere axiale Länge auf, so dass er direkt an der axialen Stirnseite
20 des Gehäusekörpers 14 anliegt. Er ist dann von der Spannmutter 18 am Gehäusekörper
14 gehalten; die Ueberwurfmutter 19 entfällt.
[0077] Bei dem in Figur 6 gezeigten Brennstoffeinspritzventil 4 ist es denkbar, die Auslassdrosselverengung
82, und entsprechend auch das Pilotventil 86, exzentrisch zur Gehäuseachse 12 anzuordnen.
Der Steuerkanal 58 kann dann im Stützkörper 48 schräg zur Gehäuseachse 12 oder zu
dieser parallel, jedoch entsprechend desaxiert verlaufen. Es ist auch möglich den
Auslassdrosselfortsatz 138 exzentrisch zu platzieren.
1. Brennstoffeinspritzventil zur intermittierenden Einspritzung von Brennstoff in den
Brennraum einer Verbrennungskraftmaschine, mit einem länglichen Gehäuse (10), das
einen Gehäusekörper (14) und einen Düsenkörper (16) mit einem Einspritzventilsitz
(26) aufweist, einem im Gehäuse (10) angeordneten Hochdruckraum (22), der mit einem
Brennstoffhochdruckeinlass (30) und dem Einspritzventilsitz (26) in Verbindung steht,
einem im Gehäuse (10) längsverstellbar angeordneten Einspritzventilglied (34), das
mit dem Einspritzventilsitz (26) zusammenwirkt, und einer Schliessfeder (40), die
einerseits sich am Einspritzventilglied (34) abstützt und dieses mit einer in Richtung
gegen den Einspritzventilsitz (26) gerichteten Schliesskraft beaufschlagt, und die
andererseits sich an einer ersten Stirnseite (46) einer Führungshülse (38) abstützt,
wobei das Einspritzventilglied (34) ausschliesslich an der Führungshülse (38) und
in dieser kolbenartig in Gleitpassung geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse (38) sich ihrerseits an einem Stützkörper (48) abstützt und dabei
diesen, den Hochdruckraum (22) dichtend, an den Gehäusekörper (14) andrückt, zwischen
der Führungshülse (38) und dem Gehäuse (10) ein ringförmiger Spalt vorhanden ist und
die Führungshülse (38) bei der ersten Stirnseite (46) Zentriermittel sowie in der
Nähe der ersten Stirnseite (46) wenigstens einen radialen Durchlass (52) aufweist,
wobei der Spalt und der radiale Durchlass (52) die hydraulische Verbindung des Brennstoffhochdruckeinlasses
(30) mit dem Einspritzventilsitz (26) gewährleistet.
2. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentriermittel einen Zentrierring (50') aufweisen und an der Führungshülse benachbart
zum Zentrierring (50') wenigstens ein radialer Durchlass (52) ausgebildet ist.
3. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusekörper (14) eine in Richtung zum Düsenkörper (16) offene Ausnehmung (108)
mit einer Verjüngung (110) aufweist, der Stützkörper (48)in die Ausnehmung (108) eingreift
und mittels der Schliessfeder (40) an der Verjüngung (110) dichtend in Anlage gehalten
ist.
4. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verjüngung (110) konisch ausgebildet ist.
5. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörpers (48) einen konischen Endbereich (118) aufweist, der mit der Verjüngung
(110) zusammenwirkt und dessen Kegelwinkel (α) grösser ist als der Kegelwinkel der
Verjüngung.
6. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (48) einen kalottenartig geformten Endbereich (118') aufweist, der
mit der Verjüngung (110) zusammenwirkt.
7. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse (38) zusammen mit dem Stützkörper (48) einstückig ausgebildet ist.
8. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse (38) mit einer zweiten Stirnseite (46') am Stützkörper (48)anliegt
und mit einem an die zweite Stirnseite (48') angrenzenden Endbereich (60) einen Zwischenventilkörper
(62) aufnimmt, der mit einem am Stützkörper (48) ausgebildeten Zwischenventilsitz
(64) zusammenwirkt und von diesem abhebbar ist, um eine schnelle Schliessbewegung
des Einspritzventilgliedes (34) zu unterstützen.
9. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Stützkörper (48) hindurch ein Abschnitt eines Steuerkanals (58) verläuft,
welcher zur Steuerung der Bewegung des Einspritzventilgliedes (34) mittels eines Pilotventils
(86) mit einem Niederdruckauslass (104) verbindbar und von diesem wieder abtrennbar
ist.
10. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (48) einen Auslassdrosselfortsatz (138) aufweist, an welchem ein
Pilotventilsitz (88) angeformt ist.
11. Brennstoffspritzventil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassdrosselfortsatz (138) mit Spiel im Gehäusekörper (14) aufgenommen ist.
12. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusekörper (14) einen Auslassdrosseleinsatz (78), vorzugsweise mit Spiel aufnimmt,
durch welchen hindurch der Steuerkanal (58) verläuft, und an welchem einerseits ein
Pilotventilsitz (88) ausgebildet ist und auf welchem andererseits eine am Gehäusekörper
(14) abgestützte Stützfeder (80) einwirkt, um den Auslassdrosseleinsatz (78) an einem
Abdichtungselement (92) in Anlage zu halten.
13. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdichtungselement (92) dichtend am Gehäusekörper (14) in Anlage gehalten ist
und der Auslassdrosseleinsatz (78) dichtend am Führungselement (92) anliegt.
14. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Pilotventilglied. (90) zusammenwirkender Aktuator (84), das Pilotventilglied
(90) und der Auslassdrosseleinsatz (78) bezüglich des Stützkörpers (48) und des Einspritzventilglieds
(34) desaxiert angeordnet sind und dass im Gehäusekörper (14) ein Verbindungsabschnitt
des Steuerkanals (58) verläuft, welcher den durch den Stützkörper (48) verlaufenden
Abschnitt des Steuerkanals (58) mit einem eine Drossel (82) aufweisenden Abschnitt
im Auslassdrosseleinsatz (78) verbindet.
15. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (108), die Verjüngung (110), eine Dichtfläche (20) an einer dem Düsenkörper
(16) zugewandten Stirnseite des Gehäusekörpers (14) und vorzugsweise die aussenliegende
Oberfläche (14') des Gehäusekörpers (14) eines einem dem Düsenkörper (16) zugewandten
Endbereiches in einer einzigen Aufspannung des Gehäusekörpers (14) hergestellt sind.
16. Brennstoffeinspritzventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse (38), benachbart zum Stützkörper (48), in radialer Richtung vorstehende
Zentrierrippen (50) aufweist.
17. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper (48) pillenartig geformt ist.
18. Brennstoffeinspritzventil nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Einspritzventilglied (34) in der Führungshülse (38) in enger Gleitpassung geführt
ist.
1. Fuel injection valve for intermittent injection of fuel into the combustion space
of an internal combustion engine, comprising an elongated housing (10) which has a
housing body (14) and a nozzle body (16) with an injection valve seat (26), a high-pressure
space (22) which is arranged in the housing (10) and is connected to a fuel high-pressure
inlet (30) and the injection valve seat (26), an injection valve member (34) which
is arranged in the housing (10) in a longitudinally adjustable manner and interacts
with the injection valve seat (26), and a closing spring (40) which is supported on
the one side on the injection valve member (34) and acts upon the latter with a closing
force directed toward the injection valve seat (26) and which is supported on the
other side on a first end face (46) of a guide sleeve (38), the injection valve member
(34) being guided solely on the guide sleeve (38) and in a piston-like manner in the
latter in a sliding fit, characterized in that the guide sleeve (38) is in turn supported on a supporting body (48) and in the process
presses the latter against the housing body (14) in such a way as to seal the high-pressure
space (22), there is an annular gap between the guide sleeve (38) and the housing
(10), and the guide sleeve (38) has centring means at the first end face (46) and
at least one radial passage (52) in the vicinity of the first end face (46), the gap
and the radial passage (52) ensuring the hydraulic connection of the fuel high-pressure
inlet (30) with the injection valve seat (26).
2. Fuel injection valve according to Claim 1, characterized in that the centring means has a centring ring (50'), and at least one radial passage (52)
is formed on the guide sleeve adjacent to the centring ring (50').
3. Fuel injection valve according to Claim 1 or 2, characterized in that the housing body (14) has a recess (108) open in the direction of the nozzle body
(16) and having a taper (110), the supporting body (48) engages in the recess (108)
and is held in sealing contact with the taper (110) by means of the closing spring
(40).
4. Fuel injection valve according to Claim 3, characterized in that the taper (110) is of conical design.
5. Fuel injection valve according to Claim 4, characterized in that the supporting body (48) has a conical end region (118) which interacts with the
taper (110) and whose cone angle (α) is greater than the cone angle of the taper.
6. Fuel injection valve according to Claim 3 or 4, characterized in that the supporting body (48) has an end region (118') which is formed like a spherical
cap and interacts with the taper (110).
7. Fuel injection valve according to one of Claims 3 to 6, characterized in that the guide sleeve (38) is formed in one piece together with the supporting body (48).
8. Fuel injection valve according to one of Claims 3 to 6, characterized in that the guide sleeve (38) is in contact with the supporting body (48) by means of a second
end face (46') and, with an end region (60) adjoining the second end face (46'), accommodates
an intermediate valve body (62) which interacts with an intermediate valve seat (64)
formed on the supporting body (48) and can be lifted from said intermediate valve
seat (64) in order to assist a rapid closing movement of the injection valve member
(34).
9. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 8, characterized in that a section of a control channel (58) runs through the supporting body (48), which
section, for controlling the movement of the injection valve member (34) by means
of a pilot valve (86), can be connected to a low-pressure outlet (104) and can be
separated again from the latter.
10. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the supporting body (48) has an outlet choke extension (138), on which a pilot valve
seat (88) is integrally formed.
11. Fuel injection valve according to Claim 10, characterized in that the outlet choke extension (138) is accommodated in the housing body (14) with clearance.
12. Fuel injection valve according to Claim 9, characterized in that the housing body (14) accommodates an outlet choke insert (78), preferably with clearance,
through which the control channel (58) runs and on which a pilot valve seat (88) is
formed on one side and on which a supporting spring (80) supported on the housing
body (14) acts on the other side in order to hold the outlet choke insert (78) in
contact with a sealing element (92).
13. Fuel injection valve according to Claim 12, characterized in that the sealing element (92) is held in sealing contact with the housing body (14), and
the outlet choke insert (78) is held in sealing contact with the sealing element (92).
14. Fuel injection valve according to Claim 12 or 13, characterized in that an actuator (84) interacting with the pilot valve member (90), the pilot valve member
(90) and the outlet choke insert (78) are arranged offset relative to the supporting
body (48) and the injection valve member (34), and in that a connecting section of the control channel (58) runs in the housing body (14), said
connecting section connecting that section of the control channel (58) which runs
through the supporting body (48) to a section in the outlet choke insert (78) that
has a choke (82).
15. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 14, characterized in that the recess (108), the taper (110), a sealing face (20) on an end face, facing the
nozzle body (16), of the housing body (14), and preferably the outer surface (14')
of the housing body (14) of an end region facing the nozzle body (16) are produced
in a single setup of the housing body (14).
16. Fuel injection valve according to Claim 1 or 2, characterized in that the guide sleeve (38) has, adjacent to the supporting body (48), radially projecting
centring ribs (50).
17. Fuel injection valve according to one of Claims 1, 2 or 16, characterized in that the supporting body (48) is of pill-like shape.
18. Fuel injection valve according to one of Claims 1 to 17, characterized in that the injection valve member (34) is guided in the guide sleeve (38) in a close sliding
fit.
1. Soupape d'injection de carburant pour l'injection intermittente de carburant dans
la chambre de combustion d'un moteur à combustion interne, comprenant un boîtier allongé
(10) qui présente un corps de boîtier (14) et un corps de buse (16) avec un siège
de soupape d'injection (26), un espace haute pression (22) disposé dans le boîtier
(10), qui est en liaison avec une entrée haute pression de carburant (30) et le siège
de soupape d'injection (26), un organe de soupape d'injection (34) disposé de manière
déplaçable en longueur dans le boîtier (10), qui coopère avec le siège de soupape
d'injection (26) et un ressort de fermeture (40), qui s'appuie d'une part contre l'organe
de soupape d'injection (34) et qui sollicite celui-ci avec une force de fermeture
orientée dans la direction du siège de soupape d'injection (26), et qui s'appuie d'autre
part contre un premier côté frontal (46) d'une douille de guidage (38), l'organe de
soupape d'injection (34) étant guidé exclusivement sur la douille de guidage (38)
et à la manière d'un piston avec ajustement glissant, caractérisée en ce que la douille de guidage (38) s'appuie pour sa part contre un corps de support (48)
et presse en l'occurrence ce dernier contre le corps de boîtier (14) en fermant hermétiquement
l'espace haute pression (22), en ce qu'une fente annulaire est réalisée entre la douille de guidage (38) et le boîtier (10),
et la douille de guidage (38), présente au niveau du premier côté frontal (46) des
moyens de centrage, et à proximité du premier côté frontal (46) au moins un passage
radial (52), la fente et le passage radial (52) garantissant la connexion hydraulique
de l'entrée haute pression de carburant (30) au siège de soupape d'injection (26).
2. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1, caractérisée en ce que les moyens de centrage présentent une bague de centrage (50') et au moins un passage
radial (52) est réalisé sur la douille de guidage à côté de la bague de centrage (50').
3. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le corps de boîtier (14) présente un évidement (108) ouvert dans la direction du
corps de buse (16), avec un rétrécissement (110), le corps de support (48) vient en
prise dans l'évidement (108) et est maintenu hermétiquement au moyen du ressort de
fermeture (40) en appui contre le rétrécissement (11).
4. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 3, caractérisée en ce que le rétrécissement (110) est réalisé sous forme conique.
5. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 4, caractérisée en ce que le corps de support (48) présente une région d'extrémité conique (118) qui coopère
avec le rétrécissement (110) et dont l'angle de conicité (α) est supérieur à l'angle
de conicité du rétrécissement.
6. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 3 ou 4, caractérisée en ce que le corps de support (48) présente une région d'extrémité (118') en forme de calotte
qui coopère avec le rétrécissement (110).
7. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 3 à 6,
caractérisée en ce que la douille de guidage (38) est réalisée d'une seule pièce conjointement avec le corps
de support (48).
8. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 3 à 6,
caractérisée en ce que la douille de guidage (38) s'applique avec un deuxième côté frontal (46') sur le
corps de support (48) et reçoit, avec une région d'extrémité (60) adjacente au deuxième
côté frontal (48'), un corps de soupape intermédiaire (62) qui coopère avec un siège
de soupape intermédiaire (64) réalisé sur le corps de support (48), afin de favoriser
un mouvement de fermeture rapide de l'organe de soupape d'injection (34).
9. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisée en ce qu'une portion d'un canal de commande (58) s'étend à travers le corps de support (48),
laquelle portion peut être connectée au moyen d'une soupape pilote (86) à une sortie
basse pression (104) pour commander le mouvement de l'organe de soupape d'injection
(34) et peut en être à nouveau séparée.
10. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que le corps de support (48) présente une saillie d'étranglement de sortie (138) sur
laquelle est formé un siège de soupape pilote (88).
11. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 10, caractérisée en ce que la saillie d'étranglement de sortie (138) est reçue avec jeu dans le corps de boîtier
(14).
12. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 9, caractérisée en ce que le corps de boîtier (14) reçoit un insert d'étranglement de sortie (78), de préférence
avec jeu, à travers lequel s'étend le canal de commande (58) et sur lequel est réalisé
d'une part un siège de soupape pilote (88) et sur lequel d'autre part agit un ressort
de support (80) supporté sur le corps de boîtier (14), afin de maintenir en appui
l'insert d'étranglement de sortie (78) contre un élément d'étanchéité (92).
13. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 12, caractérisée en ce que l'élément d'étanchéité (92) est maintenu en appui hermétiquement contre le corps
de boîtier (14) et l'insert d'étranglement de sortie (78) s'applique hermétiquement
contre l'élément de guidage (92).
14. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 12 ou 13, caractérisée en ce qu'un actionneur (84) coopérant avec l'organe de soupape pilote (90), l'organe de soupape
pilote (90) et l'insert d'étranglement de sortie (78) sont disposés de manière désaxée
par rapport au corps de support (48) et à l'organe de soupape d'injection (34), et
en ce qu'une portion de connexion du canal de commande (58) s'étend dans le corps de boîtier
(14), laquelle portion relie la portion du canal de commande (58) s'étendant à travers
le corps de support (48) à une portion présentant un étranglement (82) dans l'insert
d'étranglement de sortie (78).
15. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 14,
caractérisée en ce que l'évidement (108), le rétrécissement (110), une surface d'étanchéité (20) d'un côté
frontal du corps de boîtier (14) tourné vers le corps de buse (16) et de préférence
la surface extérieure (14') du corps de boîtier (14) d'une région d'extrémité tournée
vers le corps de buse (16), sont fabriqués en une étape de fixation unique du corps
de boîtier (14).
16. Soupape d'injection de carburant selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la douille de guidage (38) présente, à côté du corps de support (48), des nervures
de centrage (50) saillant dans la direction radiale.
17. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1, 2 ou
16, caractérisée en ce que le corps de support (48) est formé en forme de pilule.
18. Soupape d'injection de carburant selon l'une quelconque des revendications 1 à 17,
caractérisée en ce que l'organe de soupape d'injection (34) est guidé dans la douille de guidage (38) avec
un ajustement glissant étroit.