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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIRO..CY..TRBGCZEEHUPLSK....IS..........</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.15 (14 Jul 2008) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>1869671</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20090701</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>06725716.2</B210><B220><date>20060412</date></B220><B240><B241><date>20061215</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102005019863</B310><B320><date>20050428</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330><B310>102005028182</B310><B320><date>20050617</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330><B310>102005032079</B310><B320><date>20050708</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20090701</date><bnum>200927</bnum></B405><B430><date>20071226</date><bnum>200752</bnum></B430><B450><date>20090701</date><bnum>200927</bnum></B450><B452EP><date>20080327</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>G10L  19/14        20060101AFI20061117BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>G10L  19/02        20060101ALI20061117BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>G10L  21/02        20060101ALI20061117BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR GERÄUSCHUNTERDRÜCKUNG</B542><B541>en</B541><B542>NOISE SUPPRESSION PROCESS AND DEVICE</B542><B541>fr</B541><B542>PROCEDE ET DISPOSITIF POUR ATTENUER LE BRUIT</B542></B540><B560><B561><text>EP-A- 1 335 353</text></B561><B561><text>US-B1- 6 453 282</text></B561><B562><text>MAHIEUX Y ET AL: "HIGH-QUALITY AUDIO TRANSFORM CODING AT 64 KBPS" IEEE TRANSACTIONS ON COMMUNICATIONS, IEEE SERVICE CENTER, PISCATAWAY, NJ, US, Bd. 42, Nr. 11, 1. November 1994 (1994-11-01), Seiten 3010-3019, XP000475155 ISSN: 0090-6778</text></B562><B562><text>PAINTER T ET AL: "Perceptual coding of digital audio" PROCEEDINGS OF THE IEEE, IEEE. NEW YORK, US, Bd. 88, Nr. 4, April 2000 (2000-04), Seiten 451-515, XP002197929 ISSN: 0018-9219</text></B562></B560></B500><B600><B620EP><parent><cdoc><dnum><anum>08008031.0</anum><pnum>1953739</pnum></dnum><date>20080425</date></cdoc></parent></B620EP></B600><B700><B720><B721><snm>GARTNER, Martin</snm><adr><str>Am Bahnsteig 10</str><city>82024 Taufkirchen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>SCHANDL, Stefan</snm><adr><str>Klimtgasse 6/5/4</str><city>A-1130 Wien</city><ctry>AT</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT</snm><iid>00200520</iid><irf>2005P12135WE</irf><adr><str>Wittelsbacherplatz 2</str><city>80333 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>EP2006061537</anum></dnum><date>20060412</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2006114368</pnum></dnum><date>20061102</date><bnum>200644</bnum></B871></B870><B880><date>20071226</date><bnum>200752</bnum></B880></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Decodierung eines Signals, welches mittels eines Hybridcodierers codiert wurde. Die Erfindung betrifft ferner eine entsprechend ausgestaltete Vorrichtung zur Decodierung.</p>
<p id="p0002" num="0002">Zur Codierung von Audiosignalen haben sich unterschiedliche Verfahren als besonders effektiv herausgestellt. So hat sich beispielsweise zur qualitativ guten Codierung von Sprachsignalen, welche eine gute Qualität aufweisen, und bei gleichzeitig niedrigen Bitraten des codierten Datenstroms insbesondere die sogenannte CELP Technologie (Code Excited Linear Prediction) als günstig erwiesen. CELP arbeitet im Zeitbereich und basiert auf einem Anregungsmodell für ein variables Filter. Hierbei wird das Sprachsignal sowohl durch Filterparameter als auch durch Parameter, welche das Anregungssignal beschreiben, dargestellt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Zumeist wird in Hinblick auf Codierer auch von dem entsprechenden Decodierer gesprochen, der die codierten Daten wieder entschlüsseln bzw. decodieren kann. Entsprechende Kommunikationsgeräte weisen einen solchen sogenannten Codec auf, um eben Daten versenden und empfangen zu können, was für eine Kommunikation erforderlich ist.</p>
<p id="p0004" num="0004">Für die Codierung von Musik- und Sprachsignalen, welche eine sehr hohe Qualität insbesondere auch bei höheren Bitraten des codierten Datenstroms aufweisen sollen, haben sich vor allem sogenannte perceptuelle Codecs (Codec = Codierer/Decodierer) durchgesetzt. Diese perceptuellen Codecs basieren auf einer Informationsreduktion im Frequenzbereich und sie nutzen Maskierungseffekte<!-- EPO <DP n="2"> --> des menschlichen Hörsystems aus, d.h., dass beispielsweise bestimmte Frequenzen oder Änderungen, die der Mensch nicht wahrnehmen kann, auch nicht dargestellt werden. Dadurch wird die Komplexität des Coders oder Codecs gesenkt. Da diese Coder meist mit einer Transformierung des Zeitsignals in den Frequenzbereich arbeiten, wobei die Transformierung beispielsweise mittels MDCT (Modified Discrete Cosine Transformation) vorgenommen wird, werden diese oft auch als Transformcoder oder -codecs bezeichnet. Dieser Ausdruck wird im Rahmen der weiteren Anmeldung verwendet.</p>
<p id="p0005" num="0005">In letzter Zeit kommen zunehmend sogenannte skalierbare Codecs zum Einsatz. Skalierbare Codecs sind solche Codecs, die zunächst eine exzellente Audioqualität bei relativ hoher Bitrate des codierten Datenstroms erzeugen. Damit ergeben sich relativ lange, periodisch zu übertragende Pakete.</p>
<p id="p0006" num="0006">Ein Paket ist eine Mehrzahl Daten, welche in einem Zeitintervall anfallen, und zusammen eben in diesem Paket übertragen werden. Bei Paketen werden oftmals wichtige Daten zuerst und weniger wichtige Daten nachfolgend übertragen. Bei diesen langen Paketen besteht jedoch die Möglichkeit, diese Pakete zu kürzen, indem ein Teil der Daten entfernt wird, insbesondere indem der zeitlich zuletzt übertragene Teil des Paketes abgeschnitten wird. Damit geht natürlich eine Verschlechterung der Qualität einher.</p>
<p id="p0007" num="0007">Wegen der zuvor genannten Eigenschaften bietet es sich für skalierbare Codecs an, bei niedrigen Bitraten mit CELP Codecs zu arbeiten und bei höheren Bitraten mit Transformcodecs. Dies hat zur Entwicklung von hybriden CELP/Transformcodecs geführt, die ein Basissignal mit guter Qualität nach dem CELP Verfahren codieren und zusätzlich dazu ein Zusatzsignal nach dem Transformcodec-Verfahren generieren, mit dem das Basissignal<!-- EPO <DP n="3"> --> verbessert wird. Dies führt dann zu der erwünschten exzellenten Qualität.</p>
<p id="p0008" num="0008">Nachteilig bei der Verwendung dieser Transformcodecs ist, dass ein sogenannter "Pre-Echo Effekt" auftritt. Dabei handelt es sich um ein Störgeräusch, das gleichmäßig über die gesamte Blocklänge eines Transform-Coder Blocks verteilt ist. Unter einem Block versteht man, eine Gesamtheit von Daten, welche gemeinsam codiert werden. Für Transformcodecs beträgt eine typische Blocklänge 40 msec. Das Störgeräusch des PreEcho Effekts entsteht durch Quantisierungsfehler von übertragenen spektralen Komponenten. Bei gleichmäßigem Signalpegel liegt der Pegel dieses Störgeräusches überall unter dem Pegel des Nutzsignals. Hat man allerdings ein Nutzsignal mit einem Null-Pegel gefolgt von einem plötzlichen hohen Pegel, so ist dieses Störgeräusch vor dem Einsetzen des hohen Pegels deutlich zu hören. In der Literatur ist ein bekanntes Beispiel hierfür der Signalverlauf beim Klappern einer Castanette.</p>
<p id="p0009" num="0009">Zur Reduktion dieses Effekts werden bereits verschiedene Verfahren angewandt. Diese arbeiten aber alle mit der Übertragung von Zusatzinformationen, was wiederum das Coderdesign sehr komplex gestaltet oder erzwingt, dass die Coder mit vorübergehend erhöhten Bitraten arbeiten müssen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Zum Beispiel, das Dokument <patcit id="pcit0001" dnum="EP1335353A"><text>EP1335353</text></patcit> (NTT docomo, Inc), 13. August 2003, offenbart ein Verfahren zur Geräuschunterdrückung bei einem decodierten Signal, welches sich aus einem esten Signalbeitrag und einem zweiten decodierten Signalbeitrag zusammensetzt.</p>
<p id="p0011" num="0011">Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine einfache Möglichkeit zu schaffen, eine Störgeräuschreduktion bei mittels eines hybriden Coders codierten Signalen herbeizuführen, bei der keine Zusatzinformation benötigt wird.</p>
<p id="p0012" num="0012">Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.<!-- EPO <DP n="4"> --><!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0013" num="0013">Für diese Störgeräuschreduktion bei einem decodierten Signal, das sich aus einem ersten, z.B. von einem CELP Decodierer stammenden, und einem zweiten, z.B. von einem Transform-Decodierer stammenden Signal zusammensetzt, werden folgende Schritte durchgeführt:</p>
<p id="p0014" num="0014">Aus den beiden decodierten Signalbeiträgen wird jeweils die zugehörige Energiehüllkurve ermittelt. Unter Energiehüllkurve versteht man insbesondere den Energieverlauf eines Signals gegenüber der Zeit.</p>
<p id="p0015" num="0015">Aus einem Vergleich beider Hüllkurven wird eine Kennzahl gebildet, beispielsweise ein Verhältnis.</p>
<p id="p0016" num="0016">Diese Kennzahl dient wiederum zum Ableiten eines Verstärkungsfaktors.</p>
<p id="p0017" num="0017">Dieses Verfahren weist insbesondere Vorteile auf, wenn Energie z.B. bei dem Codierverfahren, welches zum ersten decodierten Signalbeitrag führt, zuverlässiger erkannt wird. Dann kann nämlich durch die Kennzahl oder den Verstärkungsfaktor eine Abweichung erkannt werden.</p>
<p id="p0018" num="0018">Insbesondere kann der zweite decodierte Signalbeitrag mit dem Verstärkungsfaktor multipliziert werden. Dadurch kann die oben erwähnte Abweichung korrigiert werden.</p>
<p id="p0019" num="0019">Sämtliche Signale können in Zeitabschnitte unterteilt sein, wobei insbesondere die Zeitabschnitte, welche für den ersten decodierten Signalbeitrag verwendet werden, kürzer sein können als diejenigen für den zweiten.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">Damit können aufgrund der höheren Zeitauflösung Energieabweichungen im zweiten Signalbeitrag besser korrigiert werden.</p>
<p id="p0021" num="0021">Der erste Signalbeitrag kann aus einem CELP Decodierer stammen, der ein CELP codiertes Signal decodiert, der zweite aus einem Transformdecodierer, der ein transformcodiertes Signal decodiert. Dieses transformcodierte Signal kann insbesondere auch den ersten, CELP-decodierten Signalbeitrag enthalten, der nach der Decodierung transform-codiert wurde, zum vom Sender übertragenen transformcodierten Signal addiert wurde (also schon im Frequenzbereich), und dann im Transformdecodierer als Beitrag zum zweiten Signalbeitrag decodiert wird.</p>
<p id="p0022" num="0022">Alternativ hierzu kann eine Summenbildung aus dem übertagenen CELP-codierten Signal und dem übertragenen transformcodierten-Signal auch im Zeitbereich erfolgen.</p>
<p id="p0023" num="0023">Der Verstärkungsfaktor kann insbesondere gleich der Kennzahl sein. Dann kann sich bei Bildung eines geeigneten Verhältnisses einen entsprechende Schwächung des zweiten decodierten Signalbeitrages ergeben, wenn dieses vornehmlich das Pre-Echo noise enthält.</p>
<p id="p0024" num="0024">Insbesondere kann es sich bei dem ersten Decoder um einen auf der CELP-Technologie basierenden, oder/und bei dem zweiten Coder um einen Transformdecoder handeln. Damit ergibt sich eine besonders effektive Geräuschreduktion bei gleichzeitig exzellenter Qualität des decodierten Signals.</p>
<p id="p0025" num="0025">Die Veränderung des empfangenen Gesamtsignals auf Decoderseite kann insbesondere nur dann vorgenommen werden, wenn bestimmte Kriterien vorliegen.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0026" num="0026">Insbesondere ist es vorgesehen, dass das Verändern des empfangenen Gesamtsignals auf Decoderseite nur erfolgt, wenn die Signalpegeländerung eine bestimmte Schwelle übersteigt. Dies ermöglicht eine besonders effektive Pre-Echo-Reduktion, da der Pre-Echo-Effekt - wie bereits dargelegt- hauptsächlich bei Pegeländerungen auftritt, da dann das Pre-Echo Geräusch überhalb des Signalpegels liegt. Andererseits wird durch dieses selektive Verändern nicht unnötigerweise auf die Qualitätsverbesserung durch den zweiten Coder verzichtet.</p>
<p id="p0027" num="0027">Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren geschaffen, bei dem aufbauend auf dem erläuterten Verfahren das decodierte Signal bzw. dessen erste und zweite decodierte Signalbeiträge nach Frequenzbereichen getrennt behandelt werden. Dies hat folgenden Vorteil. Beim Decodieren ist für mehrere Frequenzbänder die Sollenergie für diese Frequenzbändern bekannt, nämlich aus der Energie der einzelnen nach Frequenzbereichen getrennten ersten decodierten Signalbeiträge, beispielsweise CELP-Signale. Durch den zweiten decodierten Signalbeitrag kann nun ein Add-on Signal (Zusatzbeitrag) bereitgestellt werden, welches jedoch in seiner Energie erheblich abweichen kann. Problematisch ist vor allem, wenn die Energie des zweiten decodierten Signalbeitrags erheblich zu hoch ist, z.B. aufgrund von Pre-Echo-Effekten. Das Verfahren führt nun für jedes einzeln behandelte Frequenzband eine Begrenzung der Energie (bzw. des Pegels) des zweiten Signalbeitrags abhängig von der Energie des ersten Signalbeitrags ein. Dieses Verfahren ist umso effektiver, je mehr Frequenzbänder auf diese Weise getrennt behandelt werden.</p>
<p id="p0028" num="0028">Weitere Vorteile der Erfindung werden anhand beispielhafter Ausführungsformen dargestellt.</p>
<p id="p0029" num="0029">Es zeigen:<!-- EPO <DP n="8"> -->
<dl id="dl0001">
<dt>Figur 1</dt><dd>eine Darstellung der wesentlichen Komponenten auf einer Codiererseite und einer Decodiererseite zur Erläuterung des beispielhaften Ablaufs eines Codierungs/Decodierungsvorganges;</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>eine schematische Darstellung einer Kommunikations-anordnung zur Übertragung eines codierten Signals zwischen Kommunikationsgeräten über ein Kommunikationsnetz;</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>eine Decodiereinrichtung bzw. eine Geräuschunterdrückungseinrichtung zur Erläuterung der Reduktion von Pre-Echos mit Hilfe von Gain-Adaption, welche auf einem CELP Signal basiert;</dd>
<dt>Figur 4</dt><dd>eine weitere Ausführungsform zur Pegelanpassung bzw. zur Reduktion von Pre-Echos.</dd>
</dl></p>
<p id="p0030" num="0030">In <figref idref="f0001">FIG 1</figref> ist der schematische Ablauf eines Codierungs- und Decodierungsvorgang anhand einer Ausführungsführungsform gezeigt. Auf einer Codiererseite C wird ein analoges an einen Empfänger zu übertragendes Signal S mittels einer Vorverarbeitungseinrichtung PP für die Codierung vorverarbeitet bzw. vorbereitet, beispielsweise indem es digitalisiert wird. Es erfolgt weiterhin eine Zerlegung des Signals in Zeitabschnitte bzw. Rahmen in einer Unterteilungseinheit F. Ein derart vorbereitetes Signal wird einer Codierungseinheit COD zugeführt. Die Codierungseinheit COD weist einen hybriden Coder auf, der einen ersten Coder, einen CELP-Coder COD1 und einen zweiten Coder, einen Transformcoder COD2 umfasst. Der CELP-Coder COD1 umfasst eine Mehrzahl von CELP-Codern COD1_A, COD1_B, COD1_C, welche in unterschiedlichen Frequenzbereichen arbeiten. Durch diese Aufteilung in unterschiedliche Frequenzbereiche<!-- EPO <DP n="9"> --> kann eine besonders akkurate Codierung gewährleistet werden. Ferner unterstützt diese Aufteilung in unterschiedliche Frequenzbereiche sehr gut das Konzept eines skalierbaren Codecs, da je nach gewünschter Skalierung nur einer, mehrere oder alle Frequenzbereiche übertragen werden können. Der CELP-Coder COD1 liefert einen Grundbeitrag S_G zum codierten Gesamtsignal S_GES. Der Transformcoder COD2 liefert einen Zusatzbeitrag S_Z zum codierten Gesamtsignal S_GES. Das codierte Gesamtsignal S_GES wird mittels einer Kommunikationsvorrichtung KC auf der Codiererseite C an eine Kommunikationsvorrichtung KD auf einer Decodiererseite D übertragen. Hier erfolgt ggf. eine Verarbeitung (beispielsweise eine Aufspaltung des codierten Gesamtsignals in die Beiträge S_G und S_Z) der Daten bzw. des empfangenen codierten Gesamtsignals S_GES in einer Verarbeitungseinrichtung PROC, wobei anschließend die verarbeiteten Daten bzw. das verarbeitete Signal einer Decodiereinrichtung DEC zur nachfolgenden Decodierung DEC übertragen werden (vgl. dazu auch die <figref idref="f0002">Figuren 3</figref> und <figref idref="f0003">4</figref>). An die Decodierung schließt sich eine Geräuschreduktion in einer Geräuschreduktionseinrichtung NR an, die in <figref idref="f0002">Figur 3</figref> in größerem Detail dargestellt ist.</p>
<p id="p0031" num="0031">In <figref idref="f0001">FIG 2</figref> ist ein erstes Kommunikationsgerät COM1 (beispielsweise repräsentierend die Komponenten auf der Codiererseite C von <figref idref="f0001">Figur 1</figref>) dargestellt, welches eine Sende- und Empfangseinheit ANT1 (beispielsweise entsprechend der Kommunikationsvorrichtung KC) zum Übertragen oder/und Empfangen von Daten, sowie eine Recheneinheit CPU1 aufweiset, die zur Realisierung der Komponenten auf der Codiererseite C bzw. zur Durchführung des in <figref idref="f0001">FIG 1</figref> dargestellten Codierverfahrens (Verarbeitung auf der Codiererseite C) eingerichtet ist. Die Übertragung von Daten erfolgt mittels der Sende/Empfangseinheit ANT1 über ein Kommunikationsnetz CN (das beispielsweise je nach zu verwendenden Kommunikationsgeräten als Internet, ein Telefonnetz<!-- EPO <DP n="10"> --> bzw. Mobilfunknetz eingerichtet sein kann). Der Empfang erfolgt durch ein zweites Kommunikationsgerät COM2 (beispielsweise repräsentierend die Komponenten auf der rechten Seite der <figref idref="f0001">Figur 1</figref>), welches wiederum eine Sende- und Empfangseinheit ANT2 (beispielsweise entsprechend der Kommunikationsvorrichtung KB), sowie eine Recheneinheit CPU2 aufweist, welche zur Realisierung der Komponenten auf der Decodiererseite D bzw. zur Durchführung eines Decodierverfahrens (Verarbeitung auf der Decodiererseite D) gemäß <figref idref="f0001">FIG 1</figref> eingerichtet ist. Beispiele für mögliche Realisierungen der Kommunikationsgeräte COM1 und COM2, in denen dieses Verfahren zur Anwendung kommen kann, sind IP-Telefone, Voice-Gateways oder Mobiltelefone.</p>
<p id="p0032" num="0032">Es sei nun auf <figref idref="f0002">Figur 3</figref> verwiesen, in der die Decodierungseinrichtung DEC und die Geräuschreduktionseinrichtung NR mit den wesentlichen Komponenten zur schematischen Darstellung des Ablaufs einer Pre-Echo-Reduktion zu sehen ist.<br/>
Ein CELP-codiertes Signal S_COD,CELP (entsprechend dem Signal S_G) wird mittels eines Gesamtband-CELP-Decodierers DEC_GES,CELP decodiert. Das decodierte Signal S_CELP wird einerseits zu einer (ersten) Energiehüllkurvenbestimmungseinheit GE1 zur Bestimmung der zugehörigen Hüllkurve ENV_CELP, anderseits zu einem TDAC(Time domain aliasing cancellation)Encoder COD_TDAC weitergeleitet. Bei der TDAC-Codierung handelt es sich um ein Beispiel für eine Transformcodierung.</p>
<p id="p0033" num="0033">Das codierte Signal S_COD,CELP,TDAC wird zusammen mit dem von Empfängerseite stammenden transformcodierten Signal S_COD,TDAC (entsprechend dem Signal S_Z) zu einem Transformdecodierer DEC_TDAC geleitet, um ein decodiertes Signal S_TDAC zu erzeugen. Auch aus diesem decodierten Signal S_TDAC wird ebenfalls in einer (zweiten) Energiehüllkurvenbestimmungseinheit GE2 die zugehörige Energiehüllkurve ENV_TDAC bestimmt.<!-- EPO <DP n="11"> --> In einer Verhältnisbestimmungseinheit D wird das Verhältnis R der Energiehüllkurven zueinander als Kennzahl zeitabschnittweise bestimmt. In einer Bedingungsfeststellungseinheit BFE wird festgestellt, ob das Verhältnis R einen festgelegten Mindestabstand von 1 (1: beide Energiehüllkurven gleich) hat, d.h. dass die Pegel beider Signale gleich sind oder zumindest nur um einen vorgegebenen Prozentsatz voneinander abweichen.</p>
<p id="p0034" num="0034">Ergebnis ist dann ein Verstärkungsfaktor bzw. Dämpfungsfaktor G, der im gezeigten Fall gleich dem Verhältnis R (Kennzahl) ist, mit dem der transformdecodierte Signalbeitrag S_TDAC in einer Multiplikationseinrichtung M multipliziert wird, um ein endgültiges störgeräuschreduziertes Signal S_OUT zu erhalten. Genauer gesagt, wird beispielsweise davon ausgegangen, dass das Verhältnis R gebildet wird durch R = ENV_CELP / ENV_TDAC, und wurde festgelegt, dass dieses Verhältnis einen vorbestimmten Schwellenwert SW nicht unterschreiten darf, so wird bei unterschreiten des Schwellenwerts SW der transformdecodierte Signalbeitrag S_TDAC mit einem Verstärkungsfaktor G, beispielsweise G = R multipliziert, was zu einer Dämpfung des Signalbeitrags S_TDAC führt. Es ist ferner möglich, in dem Fall, in dem der Schwellenwert SW nicht unterschritten wird, dem Verstärkungsfaktor G den Wert "1" zuzuordnen, so dass bei einer Multiplikation des Signalbeitrags S_TDAC, die dann in jedem Fall stattfinden kann, der Wert S_TDAC unverändert bleibt.</p>
<p id="p0035" num="0035">Somit kann im Fall einer Abweichung der Energie des transformdecodierten Signalbeitrags S_TDAC, wobei die Abweichung eben der genannte Pre-Echo-Effekt ist, die Energie bzw. der Pegel dieses Signalbeitrags zum zuverlässigeren Wert des CELP-decodierten Signals S_CELP bewegt werden, so dass das endgültige Signal S_out störgeräuschreduziert ist.<!-- EPO <DP n="12"> --></p>
<p id="p0036" num="0036">Es sei nun auf <figref idref="f0003">Figur 4</figref> verwiesen, anhand der eine weitere Ausführungsform zur Reduzierung des Pre-Echoeffekts erläutert werden soll.</p>
<p id="p0037" num="0037">Es ist möglich, dass anstelle nur eines CELP-codecs mehrere, nach Frequenzbereichen getrennte (CELP- oder andere) Codecs vorhanden sind. Die in <figref idref="f0003">Figur 4</figref> gezeigte Ausführungsform entspricht größtenteils der in <figref idref="f0002">Figur 3</figref> gezeigten Ausführungsform und stellt ein Erweiterung diesbezüglich dar, dass das in Figur 3 gezeigte Verfahren nicht auf die Gesamtsignale von CELP (oder anderen)-Decoder und Transformdecoder angewendet wird, sondern dass das Verfahren getrennt nach Frequenzbereichen angewendet wird. Das heißt, es findet zunächst eine Aufteilung des Gesamtsignals bzw. der einzelnen Signalbeiträge nach Frequenzbereichen statt, wobei das Verfahren von <figref idref="f0002">Figur 3</figref> dann pro Frequenzbereich auf die einzelnen Signalbeiträge angewendet werden kann.</p>
<p id="p0038" num="0038">Der Vorteil davon wird im Folgenden erläutert. Beim Decoder ist für mehrere Frequenzbänder die Sollenergie für diese Frequenzbänder bekannt, nämlich aus der Energie der einzelnen nach Frequenzbereichen getrennten CELP-Signale. Der Transformdecoder liefert nun ein Add-on Signal (Zusatzbeitrag), welches jedoch in seiner Energie erheblich abweichen kann. Problematisch ist vor allem, wenn die Energie des Signals aus dem Transformdecoder erheblich zu hoch ist, z.B. aufgrund von Pre-Echo-Effekten. Das Verfahren führt nun für jedes einzeln behandelte Frequenzband eine Begrenzung der Transformcodec-Energie abhängig von der CELP-Energie ein. Dieses Verfahren ist umso effektiver, je mehr Frequenzbänder auf diese Weise getrennt behandelt werden.</p>
<p id="p0039" num="0039">Dies wird anhand von folgendem Beispiel sofort deutlich:<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0040" num="0040">Das Gesamtsignal bestehe aus einem 2000 Hz Ton, welches gänzlich aus dem CELP codec Anteil kommt. Zusätzlich, aufgrund von Preecho Effekten liefert der Transformcodec nun noch ein Störsignal mit einer Frequenz von 6000 Hz; die Energie des Störsignals sei 10% der Energie des 2000 Hz Tons.<br/>
Das Kriterium zur Begrenzung des Transformcodec-Anteils sei, dass dieser max. gleich groß wie der CELP-Anteil sein darf. Fall 1: Es wird kein Splitting nach Frequenzbändern gemacht (erste Ausführungsform): Dann wird das 6000 Hz Störsignal nicht unterdrückt, da es nur 10% der Energie des 2000Hz Tons aus dem CELP Codec hat.</p>
<p id="p0041" num="0041">Fall 2: Die Frequenzbänder A: 0 - 4000 Hz und B: 4000 Hz - 8000 Hz werden getrennt behandelt (weitere Ausführungsform):<br/>
In diesem Fall wird das Störsignal komplett unterdrückt, da im oberen Frequenzband der CELP-Anteil Null ist, und somit auch das Transformcodecsignal auf den Wert Null begrenzt wird.</p>
<p id="p0042" num="0042">In <figref idref="f0003">Figur 4</figref> ist nun (entsprechend zu <figref idref="f0002">Figur 3</figref>) wieder eine Decodierungseinrichtung DEC und eine Geräuschreduktionseinrichtung NR mit den wesentlichen Komponenten zur schematischen Darstellung des Ablaufs einer Pegelanpassung bzw. Pre-Echo-Reduktion zu sehen. Für die Erzeugung von codierten Signalen bzw. die Übertragung an einen Empfänger sei wieder auf die <figref idref="f0001">Figuren 1 oder 2</figref> verwiesen.</p>
<p id="p0043" num="0043">Ein CELP-codiertes Signal S_COD,CELP (entsprechend dem Signalbeitrag S_G) wird mittels eines Gesamtband-CELP-Decodierers DEC_GES,CELP' decodiert. Der Gesamtband-CELP-Decodierer umfasst dabei zwei Decodiereinrichtungen, eine erste Decodiereinrichtung DEC_FB_A zum Decodieren des Signals S_COD,CELP in einem ersten Frequenzband A und eine zweite Decodiereinrichtung DEC_FB_B zum Decodieren des Signals<!-- EPO <DP n="14"> --> S_COD,CELP in einem zweiten Frequenzband B. Ein erstes decodiertes Signal S_CELP_A wird zu einer (ersten) Energiehüllkurvenbestimmungseinheit GE1_A zur Bestimmung der zugehörigen Hüllkurve ENV_CELP_A geleitet, während ein zweites decodiertes Signal S_CELP_B zu einer (zweiten) Energiehüllkurvenbestimmungseinheit GE1_B zur Bestimmung der zugehörigen Hüllkurve ENV_CELP_B geleitet wird.</p>
<p id="p0044" num="0044">Ein von der Empfängerseite stammendes transformcodiertes Signal S_COD,TDAC (entsprechend dem Signal S_Z) wird zu einem Transformdecodierer DEC_TDAC geleitet, um ein decodiertes Signal S_TDAC zu erzeugen, das wiederum einem Frequenzbandsplitter (Frequenzbandaufteiler) FBS zugeführt wird. Dieser teilt das Signal S_TDAC in zwei Signale, nämlich S_TDAC_A für das Frequenzband A und S_TDAC_B für das Frequenzband B auf.<br/>
Die Aufteilung in Frequenzbänder kann optional auch im Frequenzbereich, vor der Rücktransformation in den Zeitbereich, erfolgen. Dadurch entfällt insbesondere die mit einem im Zeitbereich arbeitenden Frequenzbandsplitter (Hoch-,Tief-, oder Bandpassfilter) einhergehende Verzögerung. Auch aus diesen decodierten frequenzbandabhängigen Signalen S_TDAC_A und S_TDAC_B wird ebenfalls in einer (dritten) Energiehüllkurvenbestimmungseinheit GE2_A bzw. einer (vierten) Energiehüllkurvenbestimmungseinheit GE2_B die zugehörige Energiehüllkurve ENV_TDAC_A bzw. ENV_TDAC_B bestimmt.</p>
<p id="p0045" num="0045">In einer ersten Verstärkungsbestimmungseinheit BD_A wird für das Frequenzband A anhand der Energiehüllkurven ENV_CELP_A und ENV_TDAC_A ein Verstärkungsfaktor (oder auch Dämpfungsfaktor, da die Verstärkung negativ ist) G_A bestimmt, während in einer zweiten Verstärkungsbestimmungseinheit BD_B für das Frequenzband B anhand der Energiehüllkurven ENV_CELP_B und ENV_TDAC_B ein Verstärkungsfaktor (Dämpfungsfaktor) G_B bestimmt wird. Die Bestimmung der jeweiligen Verstärkungsfaktoren<!-- EPO <DP n="15"> --> kann entsprechend der Bestimmung von <figref idref="f0002">Figur 3</figref> (vgl. Komponenten D, BFE) von statten gehen. Es kann dabei beispielsweise wieder ein jeweiliges Verhältnis (Kennzahl) R_A, R_B der Energiehüllkurven für ein jeweiliges Frequenzband A und B, nämlich R_A = ENV_CELP_A/ ENV_TDAC_A bzw. R_B = ENV_CELP_B/ENV_TDAC_B gebildet werden, wobei für ein jeweiliges Frequenzband ein Schwellenwert SW_A bzw. SW_B festgelegt wird, bei dessen Unterschreiten ein jeweiliger Verstärkungsfaktor G_A (beispielsweise G_A = R_A) bzw. G_B (beispielsweise G_B = R_B) erzeugt wird, der schließlich auf ein jeweiliges frequenzbandabhängiges Signal S_TDAC_A bzw. S_TDAC_B anzuwenden ist (um eine Dämpfung herbeizuführen). Wird ein jeweiliger Schwellenwert nicht unterschritten kann ein jeweiliger Verstärkungsfaktor G_A bzw. G_B auf "1" festgelegt werden, so dass bei einer Multiplikation ein jeweiliges frequenzbandabhängiges Signal S_TDAC_A bzw. S_TDAC_B unverändert bleibt.</p>
<p id="p0046" num="0046">In einer ersten Multiplikationseinrichtung M_A für das Frequenzband A wird schließlich der Verstärkungsfaktor G_A mit dem Signal S_TDAC_A und wird der Verstärkungsfaktor G_B mit dem Signal S_TDAC_B multipliziert. Schließlich werden die multiplizierten (eventuell gedämpften) frequenzbandabhängigen Signale zusammengeführt, um ein endgültiges störgeräuschreduziertes (Gesamtfrequenz-)Signal S_OUT' zu erzielen.</p>
<p id="p0047" num="0047">Es sei bemerkt, dass obwohl im vorliegenden Beispiel lediglich eine Aufspaltung der decodierten Signalbeiträge S_CELP_A, S_CELP_B, S_TDAC_A und S_TDAC_B in zwei Frequenzbereiche A und B stattgefunden hat, eine Aufteilung auch in 3 oder mehr Frequenzbereiche möglich und vorteilhaft sein kann.</p>
</description><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zur Geräuschunterdrückung (S_OUT) bei einem von einem hybriden skalierbaren Decodierer decodierten Audiosignal, welches sich aus einem ersten decodierten Signalbeitrag (S_CELP) als Grundbeitrag und einem zweiten decodierten Signalbeitrag (S_TDAC) als Zusatzbeitrag zusammensetzt, <b>gekennzeichnet durch</b> die Schritte:
<claim-text>a. Ermitteln einer ersten Energiehüllkurve (ENV_CELP) und einer zweiten Energiehüllkurve (ENV_TDAC) des ersten decodierten Signalbeitrags (S_CELP) und des zweiten decodierten Signalbeitrags (S_TDAC);</claim-text>
<claim-text>b. Bilden einer Kennzahl (R) <b>durch</b> das Bilden des Verhältnisses von erster und zweiter Energiehüllkurve (ENV_CELP, ENV_TDAC);</claim-text>
<claim-text>c. Ableiten eines Verstärkungsfaktors (G) in Abhängigkeit von der Kennzahl (R);</claim-text>
<claim-text>d. Multiplizieren des zweiten decodierten Signalbeitrags (S_TDAC) mit dem Verstärkungsfaktor (G), wenn die Kennzahl (R) einen vorbestimmten Schwellwert unterschreitet.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die decodierten Signalbeiträge (S_TDAC, S_CELP) in Zeitabschnitte unterteilt sind und die Schritte a) bis d) zeitabschnittweise erfolgen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 2, bei dem die Länge der Zeitabschnitte für den ersten und den zweiten decodierten Signalbeitrag (S_TDAC, S_CELP) unterschiedlich ist und die Schritte a) bis d) zeitabschnittweise für den kürzeren Zeitabschnitt erfolgen.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der erste decodierte Signalbeitrag (S_CELP) durch Decodieren eines ersten Codierbeitrags (S_COD,CELP) aus einem ersten Decodierer (DEC_GES,CELP) stammt und der zweite decodierte Signalbeitrag (S_TDAC) durch Decodieren eines zweiten Codierbeitrags (S_COD,TDAC, S_COD,CELP,TDAC) aus einem zweiten Decodierer (DEC_TDAC) stammt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 4, bei dem der zweite Codierbeitrag (S_TDAC) den ersten Codierbeitrag (S_CELP) enthält.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem der Verstärkungsfaktor (G) gleich der Kennzahl (R) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem das erste decodierte Signal (S_CELP) durch Decodieren eines Signals (S_COD,CELP) gebildet wird, welches von einer Mehrzahl von ersten Codierern (COD1_A, COD1_B, COD_C) stammt, welche in unterschiedlichen Frequenzbereichen arbeiten.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4 oder 5, bei dem der erste Decodierer (DEC_GES_CELP) durch einen CELP-Decodierer gebildet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4, 5 oder 8, bei dem ,der zweite Decodierer (DEC_TDAC) durch einen Transform-Decodierer gebildet wird.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche 4, 5, 8 oder 9, bei dem erster und zweiter Decodierer (DEC_TDAC, DEC_CELP) den gleichen Frequenzbereich umfassen.<!-- EPO <DP n="18"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Vorrichtung, insbesondere Kommunikationsgerät, mit einer Recheneinheit (CPU2), die zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 1 bis 10 ausgebildet ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="19"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Method for noise suppression (S_OUT) in an audio signal decoded by a hybrid scalable decoder which is made up of a first decoded signal contribution (S_CELP) as a basic contribution and a second decoded signal contribution (S_TDAC) as an additional contribution, <b>characterized by</b> the following steps:
<claim-text>a. Determining a first energy envelope (ENV_CELP) and a second energy envelope (ENV_TDAC) of the first decoded signal contribution (S_CELP) and of the second decoded signal contribution (S_TDAC);</claim-text>
<claim-text>b. Forming a ratio (R) by forming the relationship between the first and second energy envelope (ENV_CELP, ENV_TDAC);</claim-text>
<claim-text>c. Deriving a gain factor (G) depending on the ratio (R).</claim-text>
<claim-text>d. Multiplying the second decoded signal contribution (S_TDAC) by the gain factor (G), if the ratio (R) falls below a predetermined threshold value.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Method according to claim 1, wherein the decoded signal contributions (S_TDAC, S_CELP) are split up into time segments and steps a) to d) are performed for each time segment.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Method according to claim 2, wherein the length of the time segments is different for the first and the second decoded signal contribution (S_TDAC, S_CELP) and the steps a) to d) are undertaken for each time segment for the shorter time segment.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, wherein the first decoded signal contribution (S_CELP) stems from decoding a first coding contribution (S_COD,CELP) from a<!-- EPO <DP n="20"> --> first decoder (DEC GES,CELP) and the second decoded signal contribution (S_TDAC) stems from decoding a second coding contribution (S_COD,TDAC, S_COD, CELP, TDAC) from a second decoder (DEC_TDAC).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Method according to claim 4, wherein the second coding contribution (S_TDAC) contains the first coding contribution (S_CELP).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, wherein the gain factor (G) is the same as the ratio (R).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, wherein the first decoded signal (S_CELP) is formed by decoding a signal (S_COD,CELP) which stems from a plurality of first coders (COD1_A, COD1_B, COD_C) which operate in different frequency ranges.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, 4 or 5, wherein the first decoder (DEC_GES_CELP) is formed by a CELP decoder.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, 4, 5 or 8, wherein the second decoder (DEC_TDAC) is formed by a transform decoder.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Method according to one of the preceding claims, 4, 5, 8 or 9, wherein the first and second decoder (DEC_TDAC, DEC_CELP) cover the same frequency range.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Device, especially communication device, with a central processing unit (CPU2), which is embodied for executing a method according to claims 1 to 10.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="21"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé pour atténuer le bruit (S_OUT) dans un signal audio décodé par un décodeur hybride échelonnable, lequel se compose d'une première partie de signal décodée (S_CELP) en tant que partie de base et d'une seconde partie de signal décodée (S_TDAC) en tant que partie supplémentaire, <b>caractérisé par</b> les étapes :
<claim-text>a. détermination d'une première courbe d'enveloppe d'énergie (ENV_CELP) et d'une seconde courbe d'enveloppe d'énergie (ENV_TDAC) de la première partie de signal décodée (S_CELP) et de la seconde partie de signal décodée (S_TDAC) ;</claim-text>
<claim-text>b. formation d'un indice (R) en formant le rapport entre la première courbe d'enveloppe d'énergie et la seconde courbe d'enveloppe d'énergie (ENV_CELP, ENV_TDAC) ;</claim-text>
<claim-text>c. déduction d'un facteur d'amplification (G) en fonction de l'indice (R) ;</claim-text>
<claim-text>d. multiplication de la seconde partie de signal décodée (S_TDAC) par le facteur d'amplification (G), lorsque l'indice (R) dépasse vers le bas une valeur seuil prédéterminée.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé selon la revendication 1, dans lequel les parties de signal décodées (S_TDAC, S_CELP) sont divisées en segments de temps et les étapes a) à d) réalisées par segments de temps.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé selon la revendication 2, dans lequel la longueur des segments de temps est différente pour la première et la seconde parties de signal (S_TDAC, S_CELP) et les étapes a)<!-- EPO <DP n="22"> --> à d) sont réalisées par segments de temps pour le segment de temps le plus court.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel la première partie de signal décodée (S_CELP) provient d'un premier décodeur (DEC_GES, CELP) par décodage d'une première partie de codage (S_COD, CELP) et la seconde partie de signal décodée (S_TDAC) provient d'un second décodeur (DEC_TDAC) par décodage d'une seconde partie de codage (S_COD, TDAC, S_COD, CELP, TDAC).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Procédé selon la revendication 4, dans lequel la seconde partie de codage (S_TDAC) contient la première partie de codage (S_CELP).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le facteur d'amplification (G) est égal à l'indice (R).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel le premier signal décodé (S_CELP) est formé par décodage d'un signal (S_COD, CELP), lequel provient d'une pluralité de premiers codeurs (COD1_A, COD1_B, COD_C), lesquels travaillent dans différentes plages de fréquence.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 4 ou 5, dans lequel le premier décodeur (DEC_GES_CELP) est formé par un décodeur CELP.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 4, 5 ou 8, dans lequel le second décodeur (DEC_TDAC) est formé par un décodeur de transformation.<!-- EPO <DP n="23"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes 4, 5, 8 ou 9, dans lequel le premier et le second décodeurs (DEC_TDAC, DEC_CELP) comprennent la même plage de fréquence.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Dispositif, notamment appareil de communication, comprenant une unité de calcul (CPU2) qui est exécutée pour la réalisation d'un procédé selon les revendications 1 à 10.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="24"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="165" he="228" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="25"> -->
<figure id="f0002" num="3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="137" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0003" num="4"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="163" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP1335353A"><document-id><country>EP</country><doc-number>1335353</doc-number><kind>A</kind><date>20030813</date></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0010]</crossref></li>
</ul></p>
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