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EP 1 869 987 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.08.2010 Patentblatt 2010/34 |
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Anmeldetag: 14.04.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Sammelbehälter für Abfall, insbesondere für Zigarettenasche
Container for waste, in particular for cigarette ash
Récipient pour déchets, en particulier pour cendres de cigarettes
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
20.06.2006 DE 202006009763 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.12.2007 Patentblatt 2007/52 |
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Patentinhaber: Hailo-Werk Rudolf Loh GmbH & Co. KG |
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D-35708 Haiger (DE) |
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Erfinder: |
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- Fatrai, Alexander
35216 Biedenkopf (DE)
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Vertreter: Graefe, Jörg et al |
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Fritz Patent- und Rechtsanwälte
Postfach 1580 59705 Arnsberg 59705 Arnsberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-B- 1 080 340 FR-A- 1 500 472 FR-A2- 2 243 658 GB-A- 629 068 US-B1- 6 227 400
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FR-A- 719 742 FR-A- 2 225 920 GB-A- 330 376 US-A- 1 516 183
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sammelvorrichtung für Abfall, insbesondere für Zigarettenasche
mit einem Haltemittel, einem Sammelbehälter und ersten Verbindungselementen, wobei
das Haltemittel zur Befestigung an einer Fläche geeignet und eingerichtet ist, wobei
der Sammelbehälter zur Aufnahme des Abfalls geeignet und eingerichtet ist und wobei
die ersten Verbindungselemente zur lösbaren Verbindung des Haltemittels mit dem Sammelbehälter
geeignet und eingerichtet und zum Drehen des mit dem Haltemittel verbundenen Sammelbehälter
zum Entleeren um eine Drehachse geeignet und eingerichtet sind.
[0002] Eine derartige Sammelvorrichtung für Abfall, nämlich ein Wandascher ist aus der Druckschrift
mit der Veröffentlichungsnummer
CA 1 221 601 bekannt. Der Wandascher kann an einer Wand montiert werden, wobei der Sammelbehälter
mit seiner Aufnahmeöffnung in seiner Gebrauchsstellung nach oben angeordnet ist. Zum
Entleeren des Sammelbehälters wird die Öffnung nach unten gedreht. Der Sammelbehälter
wird im Wesentlichen durch einen Rohrabschnitt gebildet, der an einer Stirnseite verschlossen
ist. In dem Mantel ist dann die Öffnung zum Einfüllen des Abfalls beziehungsweise
zum Entleeren des Sammelbehälters vorgesehen. Der Sammelbehälter ist frei drehbar
auf beziehungsweise an dem Haltemittel angebracht. Er kann jederzeit um seine eigene
Achse gedreht werden. Außerdem kann man durch Lösen der Verbindungsmittel den Sammelbehälter
von dem Haltemittel lösen. Hierbei ergibt sich jedoch das Problem, dass beim Lösen
des Sammelbehälters von dem Haltemittel Abfall, insbesondere Asche aus dem Sammelbehälter
herausfallen kann, ohne dass dies gewünscht ist.
[0003] Aus der britischen Patentschrift mit der Nummer
330,376 ist eine Sammelvorrichtung bekannt, die einen Sammelbehälter aufweist, der über Haltemittel
an einer Wand befestigt ist. Die Verbindung des Sammelbehälters mit dem Haltemittel
erfolgt durch Verbindungsmittel. Der Sammelbehälter hat einen zylindrischen Mantel
mit einer stirnseitigen vorderen und einer stirnseitigen hinteren Wand. Der Sammelbehälter
hat eine Öffnung, über welche Abfall in den Sammelbehälter gegeben werden kann und
über die der Sammelbehälter entleert werden kann. Zum Entleeren kann der Sammelbehälter
gedreht werden.
[0004] Ein Nachteil der vorstehend beschriebenen Sammelvorrichtung ist, dass die Öffnung
des Sammelbehälters sich über einen großen Teil der Oberseite des Sammelbehälters
erstreckt. Dadurch ist zwar möglich den Sammelbehälter auf einfache Art und Weise
zu entleeren. Gleichzeitig ist es aber auch möglich Abfälle in den Sammelbehälter
zu geben, die so groß sind, dass der Sammelbehälter danach bereits mehr oder weniger
vollständig gefüllt ist.
[0005] Hier setzt die vorliegende Erfindung an.
[0006] Der vorliegenden Erfindung lag das Problem zugrunde, eine Sammelvorrichtung der eingangs
genannten Art so zu verbessern, dass einerseits ein einfaches Entleeren möglich ist
und andererseits große Abfälle über die Sammelvorrichtung nicht entsorgt werden können.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Sammelvorrichtung ein
Verriegelungsmittel zum gegenseitigen Verriegeln des Haltemittels und des Sammelbehälters
zum Verhindern eines unerwünschten Entleerens aufweist. Das Verriegelungsmittel bildet
einen Aufsatz, der in einem Bereich der Öffnung zur Aufnahme von Abfall bzw. zum Entleeren
auf den Sammelbehälter aufgesetzt ist. Das Verriegelungsmittel fasst den Rand der
Öffnung ein und engt ihn auf einen Schlitz ein.
[0008] Ein erfindungsgemäßer Sammelbehälter kann eine hintere Wand und eine vordere Wand
aufweisen, die parallel zueinander und senkrecht zur Drehachse des Sammelbehälters
liegen. Ein so ausgestalteter Sammelbehälter kann ohne weiteres von dem Haltemittel
gelöst werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass in dem Sammelbehälter gesammelter
Abfall aus dem Sammelbehälter herausfällt.
[0009] Gemäß der Erfindung können die ersten Verbindungsmittel einen Bolzen umfassen. Ferner
kann eine zum Bolzen komplementäre Ausnehmung vorgesehen sein. Der Bolzen kann zum
Herstellen der Verbindung in die Ausnehmung greifen.
[0010] Das Haltemittel kann zumindest eine Platte umfassen, an welcher der Bolzen angebracht
ist. Der Bolzen kann Teil der Haltevorrichtung sein. Vorteilhaft steht der Bolzen
senkrecht auf der Platte.
[0011] Die hintere Wand und/oder die vordere Wand des Sammelbehälters können an einer oder
gegebenenfalls an je einer Platte anliegen. Der Sammelbehälter einer erfindungsgemäßen
Sammelvorrichtung kann um den Bolzen drehbar sein.
[0012] Gemäß der Erfindung kann das Verriegelungsmittel beiderseits des Schlitzes eine Auflagefläche
für Zigaretten haben
[0013] Die Platte kann eine Schlüsselfläche aufweisen, in welche das Verriegelungsmittel
zum Verriegeln eingreift. Das Verriegelungsmittel kann eine hervorgehobene Struktur
aufweisen, zum Beispiel eine Nocke, die mit komplementären Strukturen des Haltemittels,
zum Beispiel den Schlüsselflächen zum Verriegeln des Sammelbehälters gegenüber der
Haltevorrichtung zusammenwirkt.
[0014] Gemäß der Erfindung kann das Verriegelungsmittel formschlüssig und lösbar mit dem
Sammelbehälter verbunden sein. In einer besonders aufwändig gestalteten Sammelvorrichtung
kann das Verriegelungsmittel ein Schloss umfassen, welches ein unbefugtes Lösen des
Verriegelungsmittels beziehungsweise Entleeren des Sammelbehälters verhindert.
[0015] Ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Abfallsammelvorrichtung in Form
eines Wandaschers ist anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
- Fig. 1
- eine erste Explosionsdarstellung in perspektivischer Ansicht von schräg vorne,
- Fig. 2
- eine zweite Explosionsdarstellung in einer Ansicht von schräg hinten,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht von hinten und
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht von vorne.
[0016] Der in den Figuren dargestellte Wandascher umfasst als wesentliche Bauteile ein Haltemittel
1 und einen Sammelbehälter 2.
[0017] Die Haltevorrichtung 1 umfasst eine kreisförmige Platte 14 an der einseitig im Zentrum
ein Bolzen 11 angebracht ist. Die Platte weist drei im Winkel von 120° zueinander
versetzt angeordnete Bohrungen 12 auf. Durch diese Bohrungen können Schrauben 8 hindurchgeführt
werden um das Haltemittel 1 an einer Wand oder einer beliebigen anderen in einer senkrechten
Oberfläche zu verschrauben. Bohrungen 12 und Schrauben 8 bilden zweite Verbindungsmittel
zur Befestigung des Wandaschers an der Wand. An dem freien Ende des Bolzens 11 ist
eine stirnseitige Gewindebohrung vorgesehen, deren Rand von einem über die übrige
Stirnfläche erhabenen Bund eingefasst ist.
[0018] Der Sammelbehälter 2 ist in etwa zylindrisch geformt und weist eine hintere Wand
22 und eine vordere Wand 23 auf. Diese sind über einen hohlzylindrischen Mantel 24
verbunden. In der hinteren Wand 22 ist eine zentrale Bohrung 21 vorgesehen, deren
Innendurchmesser etwas größer oder gleich dem Außendurchmesser des Bolzens 11 ist.
In der vorderen Wand 23 ist eine zentrale Vertiefung vorgesehen. Diese zentrale, kreisförmige
Vertiefung hat eine zentrale Ausnehmung, deren Innendurchmesser etwas größer oder
gleich dem Außendurchmesser des umlaufenden Bundes am freien Ende des Bolzens 11 ist.
In dem Mantel 24 des Sammelbehälters ist eine Öffnung zur Aufnahme von Abfall beziehungsweise
zum Entleeren vorgesehen.
[0019] Der Bolzen 11, die Ausnehmung 21 in der hinteren Wand 22, die Ausnehmung 25 in der
vorderen Wand 23 sowie eine Hülse 3 und eine Schraube 4 bilden zusammen erste Verbindungselemente
11, 21, 25, 3, 4 zur Verbindung des Haltemittels 1 mit dem Sammelbehälter 2.
Die Verbindung ist dabei so ausgestaltet, dass der Sammelbehälter 2 um den Bolzen
1 frei drehbar ist. Dieses wird zum einen durch die Hülse 3 erreicht, die auf den
Bolzen 11 aufgesteckt ist und an der Platte 14 des Haltemittels 1 anliegt. Diese Hülse
3 wirkt als Distanzhülse und verhindert ein unmittelbares Anliegen der hinteren Wand
22 an der Platte 24, welches möglicher Weise ein Drehen des Sammelbehälters um den
Bolzen verhindern könnte. Zum anderen wird dies durch den Bund auf der Stirnseite
am freien Ende des Bolzens 11 erreicht. Die Schraube 4 wird durch die Ausnehmung 25
in die Bohrung in der Stirnseite des Bolzens 11 eingeschraubt und stößt an den umlaufenden,
stirnseitigen Bund des Bolzens 11 an. D. h., dass der Sammelbehälter zwischen der
Hülse 3 und der Schraube 4 auf dem Bolzen formschlüssig gehalten ist. Ein Kraftschluss
zwischen dem Sammelbehälter und dem Haltemittel 1 besteht nicht.
[0020] Durch die gewählte Art und Weise der Verbindung zwischen dem Haltemittel 1 und dem
Sammelbehälter 2 ist ein freies Drehen des Sammelbehälters 2 um den Bolzen 11 beziehungsweise
um die durch den Bolzen 11 definierte Drehachse möglich. Eine Drehung des Sammelbehälters
ist insbesondere dann zweckdienlich, wenn der Sammelbehälter entleert werden soll.
Er kann dann aus einer Stellung mit der Öffnung in der oberen Position in eine Stellung
mit der Öffnung in einer unteren Position gedreht werden.
[0021] Um ein ungewolltes Verdrehen des Sammelbehälters 2 in Situationen zu verhindern,
in denen der Sammelbehälter 2 nicht entleert werden soll, weist der Wandascher ein
Verriegelungsmittel 9 auf. Dieses Verriegelungsmittel 9 bildet einen Aufsatz für den
Sammelbehälter 2, der in dem Bereich der Öffnung auf den Sammelbehälter 2 aufgesetzt
wird. Der Aufsatz beziehungsweise das Verriegelungsmittel 9 fast den Rand der Öffnung
des Sammelbehälters ein und verengt ihn auf einen Schlitz 91, durch welchen Asche
in den Sammelbehälter fallen kann. Beiderseitig des Schlitzes 91 bieten sich Auflageflächen
für Zigaretten.
[0022] Das Verriegelungsmittel weist eine vordere längere Seitenwange 92 und eine hintere
kürzere Seitenwange 94 auf, welche den Sammelbehälter auf der Vorderseite beziehungsweise
auf der hinteren Seite übergreifen und an der vorderen Wand 23 beziehungsweise der
hinteren Wand 22 des Sammelbehälters 2 anliegen. Die vordere längere Wange 92 des
Verriegelungsmittels deckt dabei die Ausnehmung 25 und die Vertiefung in der vorderen
Wand 23 des Sammelbehälters 2 ab. An die hintere kürzere Wange 94 ist ein Nocken 93
angeformt. Dieser Nocken 93 greift in einen Schlitz 13 in der Platte 14 des Haltemittels
1 ein. Der Schlitz 13 bietet Schlüsselflächen, die zum Verriegeln des Sammelbehälters
2 gegenüber dem Haltemittel 1 mit dem Nocken 93 zusammenwirken. Haltestrukturen des
Verriegelungsmittels 9 unterhalb des Stegs zwischen den Wangen 92, 94 ermöglichen
ein Verrasten des Verriegelungsmittels 9 an der Öffnung des Sammelbehälters 2, so
dass eine formschlüssige, lösbare Verbindung zwischen dem Sammelbehälter 2 und dem
Verriegelungsmittel 9 hergestellt ist.
[0023] Ist das Verriegelungsmittel 9 auf den Sammelbehälter aufgesetzt, ist ein Verdrehen
nicht möglich, da der Nocken 93 in den Schlitz 13 eingreift. Nimmt man den Aufsatz
beziehungsweise das Verriegelungsmittel 9 jedoch von dem Sammelbehälter ab, ist ein
Verdrehen des Sammelbehälters möglich, so dass zum Entleeren des Sammelbehälters die
Öffnung des Sammelbehälters 2 in eine untere Stellung gebracht werden kann. Durch
die dann im Gegensatz zu der durch den Schlitz 91 gebildeten Öffnung größeren Öffnung
kann dann der in dem Wandascher gesammelte Abfall, insbesondere die in dem Wandascher
gesammelte Asche aus dem Sammelbehälter herausfallen.
1. Sammelvorrichtung für Abfall, insbesondere für Zigarettenasche, mit einem Haltemittel
(1), einem Sammelbehälter (2) und ersten Verbindungselementen (11, 12, 3, 4), wobei
das Haltemittel (1) zur Befestigung an einer Fläche geeignet und eingerichtet ist,
wobei der Sammelbehälter (2) zur Aufnahme des Abfalls geeignet und eingerichtet ist
und wobei die ersten Verbindungselementen (11, 12, 3, 4) zur lösbaren Verbindung des
Haltemittels (1) mit dem Sammelbehälter (2) geeignet und eingerichtet und zum Drehen
des mit dem Haltemittels (1) verbundenen Sammelbehälters (2) zum Entleeren um eine
Drehachse geeignet und eingerichtet sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sammelvorrichtung ein Verriegelungsmittel (9) zum gegenseitigen Verriegeln des
Haltemittels (1) und des Sammelbehälters (2) zum Verhindern eines unerwünschten Entleerens
aufweist,
dass das Verriegelungsmittel (9) einen Aufsatz bildet, der in einem Bereich einer Öffnung
zur Aufnahme von Abfall bzw. zum Entleeren auf den Sammelbehälter (2) aufgesetzt ist
und
dass das Verriegelungsmittel (9) den Rand der Öffnung einfasst und auf einen Schlitz (91)
einengt.
2. Sammelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter (2) eine hintere Wand (22) und eine vordere Wand (23) aufweist,
die parallel zueinander und senkrecht zu Drehachse des Sammelbehälters (2) liegen.
3. Sammelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Verbindungsmittel (11, 12, 3, 4) einen Bolzen (11) umfassen.
4. Sammelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Verbindungsmittel (11, 12, 3, 4) eine zum dem Bolzen (11) komplementäre
Ausnehmung (21) umfassen.
5. Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltemittel (1) zumindest eine Platte (14) umfasst, an welcher der Bolzen (11)
angebracht ist.
6. Sammelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (11) senkrecht auf der Platte (14) steht.
7. Sammelvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die hintere Wand (22) und/oder die vordere Wand (23) des Sammelbehälters (2) an der
Platte (14) anliegt.
8. Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelbehälter (2) um den Bolzen (11) drehbar ist.
9. Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsmittel beiderseitig des Schlitzes (91) Auflageflächen für Zigaretten
bietet.
10. Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsmittel (9) zum Ermöglichen des Entleerens von der übrigen Sammelvorrichtung
lösbar ist.
11. Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (14) eine Schlüsselfläche (13) aufweist, in welche das Verriegelungsmittel
(9) zum Verriegeln eingreift.
12. Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsmittel (9) eine hervorgehobene Struktur (91) aufweist, die mit komplementären
Strukturen des Haltemittel, z. B. den Schlüsselflächen (13) zum Verriegeln zusammenwirken.
13. Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsmittel (9) formschlüssig und lösbar mit dem Sammelbehälter (2) verbunden
ist.
14. Sammelvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verriegelungsmittel (9) ein Schloss umfasst.
1. Device for collecting waste, in particular for cigarette ash, having a retaining means
(1), a collecting container (2) and first connecting elements (11, 12, 3, 4), wherein
the retaining means (1) is suitable, and set up, for fastening on a surface, wherein
the collecting container (2) is suitable, and set up, for receiving the waste, and
wherein the first connecting elements (11, 12, 3, 4) are suitable, and set up, for
releasably connecting the retaining means (1) to the collecting container (2) and
are suitable, and set up, for the rotation of the collecting container (2), connected
to the retaining means (1), about an axis of rotation for emptying purposes,
characterized
in that the collecting device has a locking means (9) for locking the retaining means (1)
and the collecting container (2) together in order to prevent undesired emptying,
in that the locking means (9) forms an attachment, which is positioned on the collecting
container (2) in a region of an opening for receiving waste and for emptying purposes,
and
in that the locking means (9) encloses the periphery of the opening and narrows it to a slot
(91).
2. Collecting device according to Claim 1, characterized in that the collecting container (2) has a rear wall (22) and a front wall (23), which are
located parallel to one another and perpendicularly to the axis of rotation of the
collecting container (2).
3. Collecting device according to Claim 2, characterized in that the first connecting means (11, 12, 3, 4) comprise a bolt (11).
4. Collecting device according to Claim 3, characterized in that the first connecting means (11, 12, 3, 4) comprise a cutout (21) which complements
the bolt (11).
5. Collecting device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the retaining means (1) comprises at least one plate (14), on which the bolt (11)
is fitted.
6. Collecting device according to Claim 5, characterized in that the bolt (11) is located perpendicularly to the plate (14).
7. Collecting device according to Claim 5 or 6, characterized in that the rear wall (22) and/or the front wall (23) of the collecting container (2) butt/butts
against the plate (14).
8. Collecting device according to one of Claims 3 to 6, characterized in that the collecting container (2) can be rotated about the bolt (11).
9. Collecting device according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the locking means, on both sides of the slot (91), provides bearing surfaces for
cigarettes.
10. Collecting device according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the locking means (9) can be released from the rest of the collecting device in order
to allow emptying.
11. Collecting device according to one of Claims 1 to 10, characterized in that the plate (14) has an engagement aperture (13) in which the locking means (9) engages
for locking purposes.
12. Collecting device according to one of Claims 1 to 11, characterized in that the locking means (9) has a raised structure (91), which interacts with complementary
structures of the retaining means, e.g. the engagement apertures (13), for locking
purposes.
13. Collecting device according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the locking means (9) is connected to the collecting container (2) in a form-fitting
and releasable manner.
14. Collecting device according to one of Claims 1 to 13, characterized in that the locking means (9) comprises a lock.
1. Dispositif de collecte pour des déchets, en particulier pour des cendres de cigarettes,
avec un moyen de support (1), un récipient de collecte (2) et des premiers éléments
d'assemblage (11, 12, 3, 4), dans lequel le moyen de support (1) convient et est conçu
pour la fixation à une face, dans lequel le récipient de collecte (2) convient et
est conçu pour la réception des déchets, et dans lequel les premiers éléments d'assemblage
(11, 12, 3, 4) conviennent et sont conçus pour l'assemblage amovible du moyen de support
(1) avec le récipient de collecte (2) et conviennent et sont conçus pour la rotation
du récipient de collecte (2) assemblé au moyen de support (1) autour d'un axe de rotation
pour le vider,
caractérisé
en ce que le dispositif de collecte comporte un moyen de verrouillage (9) pour le verrouillage
mutuel du moyen de support (1) et du récipient de collecte (2) afin d'empêcher une
vidange non souhaitée,
en ce que le moyen de verrouillage (9) forme une saillie, qui est montée sur le récipient de
collecte (2) dans une région d'une ouverture destinée à la réception de déchets ou
à la vidange, et
en ce que le moyen de verrouillage (9) comprend le bord de l'ouverture et se rétrécit en une
fente (91).
2. Dispositif de collecte selon la revendication 1, caractérisé en ce que le récipient de collecte (2) présente une paroi arrière (22) et une paroi avant (23),
qui sont parallèles entre elles et perpendiculaires à l'axe de rotation du récipient
de collecte (2).
3. Dispositif de collecte selon la revendication 2, caractérisé en ce que les premiers éléments d'assemblage (11, 12, 3, 4) comprennent un goujon (11).
4. Dispositif de collecte selon la revendication 3, caractérisé en ce que les premiers éléments d'assemblage (11, 12, 3, 4) comprennent un évidement (21) complémentaire
au goujon (11).
5. Dispositif de collecte selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le moyen de support (1) comprend au moins une plaque (14), sur laquelle le goujon
(11) est placé.
6. Dispositif de collecte selon la revendication 5, caractérisé en ce que le goujon (11) est dressé perpendiculairement sur la plaque (14).
7. Dispositif de collecte selon la revendication 5 ou 6, caractérisé en ce que la paroi arrière (22) et/ou la paroi avant (23) du récipient de collecte (2) est
appliquée contre la plaque (14).
8. Dispositif de collecte selon l'une quelconque des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que le récipient de collecte (2) est apte à tourner autour du goujon (11).
9. Dispositif de collecte selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le moyen de verrouillage présente des faces de dépôt pour des cigarettes, de part
et d'autre de la fente (91).
10. Dispositif de collecte selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le moyen de verrouillage (9) est séparable du reste du dispositif de collecte pour
permettre sa vidange.
11. Dispositif de collecte selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la plaque (14) présente une face de clé (13), dans laquelle le moyen de verrouillage
(9) s'engage pour le verrouillage.
12. Dispositif de collecte selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le moyen de verrouillage (9) présente une structure surélevée (91), qui coopère avec
des structures complémentaires du moyen de support, par exemple les faces de clé (13),
pour le verrouillage.
13. Dispositif de collecte selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le moyen de verrouillage (9) est assemblé en complémentarité de forme et de manière
amovible avec le récipient de collecte (2).
14. Dispositif de collecte selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le moyen de verrouillage (9) comprend une serrure.
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