[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brennkammer mit einer Tragstruktur und daran
befestigtem Hitzeschild. Hitzeschilde kommen beispielsweise in Brennkammern oder Flammenrohren,
die etwa Teil eines Brennofens, eines Heißgaskanals oder einer Gasturbine sein können
und in denen ein heißes Medium erzeugt oder geführt wird, zum Einsatz. So werden beispielsweise
thermisch hoch belastete Gasturbinenbrennkammern zum Schutz vor übermäßiger thermischer
Beanspruchung mit einem Hitzeschild ausgekleidet. Der Hitzeschild umfasst typischerweise
eine Anzahl flächendeckend an einer Tragstruktur angeordneter Hitzeschildelemente,
welche die Wandung der Brennkammer gegen das heiße Verbrennungsabgas abschirmen.
[0002] Um die thermische Ausdehnung der Hitzeschildelemente bei Kontakt mit dem heißen Verbrennungsabgas
nicht zu behindern, werden diese unter Belassung von Spalten zwischen benachbarten
Hitzeschildelementen an der Tragstruktur befestigt.
[0003] Ein derartiger Hitzeschild an einer Tragstruktur ist beispielsweise in
EP 0 558 540 B1 beschrieben. In diesem Hitzeschild weisen viereckige keramische Hitzeschildelemente
eine dem heißen Abgas zuzuwendende Heißseite, eine der Tragstruktur zuzuwendende Kaltseite
sowie vier die Heißseite mit der Kaltseite verbindende Umfangsseiten auf. Der Hitzeschild
ist insbesondere zum Anbringen an der Tragstruktur einer axialsymmetrischen Brennkammer
vorgesehen. Die Hitzeschildelemente werden mittels Halteelementen, welche einen Fixierabschnitt
zum Fixieren an der Tragstruktur und einen Halteabschnitt zum Eingriff in Nuten von
Umfangsseiten der Hitzeschildelemente aufweisen, gehalten. Diejenigen Umfangsseiten
der Hitzeschildelemente, in denen die Nuten zum Eingriff der Eingriffsabschnitte vorhanden
sind, erstrecken sich entlang der Axialrichtung der axialsymmetrischen Brennkammer.
Zwei mit Nuten versehenen Umfangsseiten liegen daher in Umfangsrichtung der Brennkammer
gesehen an gegenüberliegenden Enden eines Hitzeschildelementes.
[0004] Im Hitzeschild der
EP 0 558 540 B1 sind die Hitzeschildelemente durch den Eingriff von an der Tragstruktur fixierten
Halteelementen in die Nuten der Umfangsseiten in Umfangsrichtung der Brennkammer fixiert.
Eine sichere Fixierung in Axialrichtung der Brennkammer ist jedoch nicht gegeben,
da eine axiale Fixierung nicht vorgesehen ist. Wenn nun die Toleranzen ungünstig verteilt
sind, etwa wenn alle Hitzeschildelemente am unteren Toleranzband liegen, können sich
durch Verschieben der Hitzeschildelemente in Axialrichtung die Spalte zwischen benachbarten
Hitzeschildelementen Vergrößern, was zu einem vermehrten Eindringen von Heißgas in
die Spalte führt. Üblicherweise werden die Spalte zwischen Hitzeschildelementen mittels
Sperrluft, d.h. mittels Druckluft, die durch die Spalte in die Brennkammer strömt,
gegen ein Eindringen von Heißgas abgeschirmt. Wenn nun große Spalte, die aufgrund
von axialen Verschiebungen auftreten können, zu berücksichtigen sind, erhöht dies
dem Sperrluftbedarf, der nötig ist, um die großen Spalten hinreichend zu sperren.
Für keramische Hitzeschildelemente im Bereich großer Spalte führt der erhöhte Sperrluftstrom
zu einem höheren Temperaturgradienten innerhalb dieser Hitzeschildelemente. Der erhöhte
Temperaturgradient führt wiederum zu vermehrter Rissbildung im Bereich der Kanten
der keramischen Hitzeschildelemente und zudem noch dazu, dass die Risse länger sind,
als bei einem geringeren Temperaturgradienten.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Brennkammer, insbesondere eine axialsymmetrische
Gasturbinenbrennkammer, mit einem vorteilhaften Hitzeschild zur Verfügung zu stellen.
[0006] Die erste Aufgabe wird durch eine Brennkammer nach Anspruch 1 gelöst. Die abhängigen
Ansprüche enthalten vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
[0007] Ein Halteelement zum Halten eines Hitzeschildelementes an einer Tragstruktur, welches
insbesondere aus Metall ausgebildet sein kann, umfasst wenigstens einen zum Fixieren
des Halteelementes an der Tragstruktur ausgebildeten Fixierabschnitt, auch Schuh genannt,
und wenigstens einen Halteabschnitt, auch Halterkopf genannt, der zum Eingriff in
eine Eingriffsnut ausgebildet ist, welche in einer Umfangsfläche eines Hitzeschildelementes
vorhanden ist. Zudem weist das Halteelement einen Vorsprung auf, der derart angeordnet
ist, dass er beim Halten eines Hitzeschildelementes in Richtung auf das gehaltene
Hitzeschildelement vorsteht, insbesondere in Richtung auf die dem Halteelement nächstgelegene
Fläche des Hitzeschildelementes.
[0008] Der Vorsprung des erfindungsgemäßen Halteelementes ermöglicht einen Eingriff in eine
im Hitzeschildelement vorhandene Aussparung, durch den sich das Hitzeschildelement
gegen ein Verschieben in eine Richtung parallel zu der mit der Nut versehenen Umfangsfläche
sichern lässt.
[0009] Ein entsprechendes Hitzeschildelement, das als keramisches Hitzeschildelement ausgebildet
ist, weist eine der Tragstruktur zuzuwendende Kaltseite, eine der Tragstruktur abzuwendende,
d.h. eine dem Brennkammerinneren zuzuwendende Heißseite, sowie die Kaltseite mit der
Heißseite verbindende Umfangsseiten auf. In wenigstens einer Umfangsseite, vorzugsweise
in zwei an einander abgewandten Enden des Hitzeschildelementes vorhandenen Umfangsseiten,
ist eine Eingriffsnut vorhanden, die zur Kaltseite hin von einem kaltseitigen Materialriegel,
zur Heißseite hin von einem heißseitigen Materialriegel und zum Inneren des Hitzeschildelementes
hin von einem Nutboden begrenzt ist. In einem Abschnitt eines kaltseitigen Materialriegels,
ist mindestens eine Materialaussparung vorhanden. In dieser Materialaussparung kann
der Vorsprung eines erfindungsgemäßen Halteelementes eingreifen. Erfindungsgemäss,
ist die Materialaussparung im kaltseitigen Materialriegel angeordnet. In diesem Fall
kann der im Halteelement vorhandene Vorsprung beispielsweise in Form eines zylindrischen,
am Halteabschnitt angeordneten Ansatzes, in Form eines am Halteabschnitt angeordneten
Hakens oder als Spitze eines V-förmig ausgebildeten Bereiches des Halteabschnittes
im Halteabschnitt ausgebildet sein. Wenn zwischen dem Fixierabschnitt und dem Halteabschnitt
ein Übergangsabschnitt vorhanden ist, kann der Vorsprung auch im Übergangsabschnitt
angeordnet sein. In diesem Fall kann der Vorsprung beispielsweise als ein klotzförmiger
Ansatz oder als ein gebogener Bereich, welcher derart gebogen ist, dass er beim Halten
eines Hitzeschildelementes in Richtung auf das Hitzeschildelement vorsteht, ausgebildet
sein.
[0010] Die Materialaussparung im kaltseitigen Materialriegel kann entweder auf der Nutseite
des Materialriegels oder auf der kaltseitigen Seite des Materialriegels vorhanden
sein. Sie kann sich insbesondere auch von der Nutseite des Materialriegels aus bis
zur Kaltseite des Materialriegels durch den gesamten Materialriegel hindurch erstrecken.
Als Materialaussparung in der Nutseite des Materialriegels kann beispielsweise eine
V-förmige Einformung vorhanden sein.
[0011] Ein erfindungsgemäße Brennkammer, die beispielsweise als Gasturbinenbrennkammer und
insbesondere als axialsymmetrische Gasturbinenbrennkammer ausgestaltet sein kann,
umfasst eine Tragstruktur und einen an der Tragstruktur befestigten Hitzeschild. Der
Hitzeschild ist aus einer Anzahl von erfindungsgemäßen Hitzeschildelementen und einer
Anzahl von erfindungsgemäßen Halteelementen aufgebaut. Die Hitzeschildelemente sind
mittels der Halteelemente unter Spaltbelassung flächendeckend an der Tragstruktur
angeordnet, wobei die Vorsprünge der Halteelemente mit den Materialaussparungen der
Hitzeschildelemente in Eingriff stehen. Der Eingriff ermöglicht einen Schutz der Hitzeschildelemente
vor einer Verschiebung gegenüber der Tragstruktur. Insbesondere lässt sich bei axialsymmetrischen
Brennkammern, in denen eine Fixierung der Hitzeschildelemente in Umfangsrichtung durch
den Eingriff der Halteelemente in die Nuten gegeben ist, eine Fixierung der Hitzeschildelemente
in Axialrichtung herbeiführen.
[0012] Bei den Hitzeschildelementen handelt es sich um keramische Hitzeschildelemente, bei
den Halteelementen vorzugsweise um metallische Halteelemente.
[0013] Weitere Merkmale, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf
die beiliegenden FIGen.
- FIG 1
- zeigt einen Ausschnitt aus einem Hitzeschild an einer Tragstruktur in einer schematischen
Darstellung;
- FIG 2
- zeigt ein an der Tragstruktur mittels eines Halteelementes fixiertes Hitzeschildelement.
- FIG 3
- zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Hitzeschildelement.
- FIG 4
- zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Halteelement.
- FIG 5
- zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Halteelement.
- FIG 6
- zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Hitzeschildelement.
- FIG 7
- zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Halteelement.
- FIG 8
- zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Hitzeschildelement.
- FIG 9
- zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Halteelement.
- FIG 10
- zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Hitzeschildelement.
- FIG 11
- zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Halteelement.
[0014] FIG 1 zeigt als ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Brennkammer einen
Ausschnitt aus einer axialsymmetrischen Gasturbinenbrennkammer. Die Axialrichtung
ist in FIG 1 durch den mit A bezeichneten Pfeil angedeutet.
[0015] Die Brennkammer 1 weist eine Tragstruktur 3 und einen an der Tragstruktur 3 befestigten
Hitzeschild auf, welcher aus einer Anzahl von Hitzeschildelementen 100 aufgebaut ist,
die mittels Halteelementen 150 an der Tragstruktur 3 gehalten sind. Die Hitzeschildelemente
100 sind unter Spaltbelassung 101, 103 in Umfangsrichtung U und Axialrichtung A der
Brennkammer flächendeckend an der Tragstruktur 3 angeordnet, wobei die Halteelemente
150 in die in Axialrichtung A verlaufenden Spalte 101 hineinragen. Zum Sperren der
Spalte gegen den Eintritt von Heißgas können diese mit Druckluft gespült werden.
[0016] Ein Hitzeschildelement 100 sowie ein das Hitzeschildelement an der Tragstruktur 3
befestigendes Halteelement 150 sind in FIG 2 in Detail dargestellt. Das Hitzeschildelement
100 weist eine der Tragstruktur zugewandte Kaltseite 102, eine der Tragstruktur abgewandte
Heißseite 104 sowie Umfangsseiten 106, 108 auf, welche die Kaltseite 102 mit der Heißseite
104 verbinden. Dabei erstrecken sich die Umfangsseiten 108 in Umfangsrichtung U der
Brennkammer und die Umfangsseiten 106 in Axialrichtung A. Die Umfangsseiten 106 sind
mit einer Nut 110 versehen, die sich ebenfalls in Axialrichtung der Brennkammer erstreckt.
In die Nut 110 greift ein Halteabschnitt 152 des Halteelementes 150, im folgenden
Halterkopf genannt, ein.
[0017] Das Halteelement 150 ist in einer Nut 5 der Tragstruktur 3 geführt. Hierbei greift
ein verbreiterter Fixierabschnitt (in FIG 2 nicht dargestellt) des Halteelementes
150, der sogenannte Schuh des Halteelementes 150, eng toleriert in die parallel zur
Oberfläche der Tragstruktur 3 eingelassenen ca. 10 mm tiefe Nut 5 ein. Die Nut 5 ist
so ausgeführt, dass sie nur im Nutgrund 7 die für das Einschieben des Schuhs erforderliche
Breite aufweist. Bei einem Hochziehen des Halteelementes 150 in der Nut 5 stützt dieses
sich an einem engen Bereich 9 der Nut 5 ab, wodurch eine das Halteelement 150 haltende
Haltekraft vermittelt wird. Ein nicht verbreiterter Teil des Halteelementes 150 kann
ungehindert in der Nut 5 angehoben werden.
[0018] Die Hitzeschildelemente 100 werden üblicherweise an zwei einander in Umfangsrichtung
der Gasturbinenbrennkammer abgewandten Seiten von jeweils zwei Halteelementen 150,
also insgesamt von vier Halteelementen 150, gehalten. Die Halteelemente 150 wenigstens
an einer der beiden Seiten sind im Bereich des Schuhs beispielsweise mittels Arretiermaden
an der Tragstruktur 3 gesichert. Die Schuhe der an der anderen Seite angeordneten
Halteelemente 150 sind nicht gesichert, sodass sie gleiten können, um die thermische
Dehnung des Hitzeschildelementes nicht zu behindern. Mit dieser Art der Fixierung
sind die Hitzeschildelemente recht gut in Umfangsrichtung der Gasturbinenbrennkammer
1 fixiert.
[0019] Eine Fixierung der Hitzeschildelemente in Axialrichtung der Gasturbinenbrennkammer
wird dadurch erreicht, dass die Halteelemente Vorsprünge aufweisen, die in Materialaussparungen
der Hitzeschildelemente eingreifen. Dies wird nachfolgend mit Bezug auf die Figuren
3 bis 11 beschrieben.
[0020] FIG 3 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel für ein Hitzeschildelement 100 mit einer
Aussparung 120. Die Aussparung 120 befindet sich in einem Bereich der Umfangsseite
106, der zum Eingriff des Halteabschnittes eines Halteelementes 150 vorgesehen ist.
[0021] Die Eingriffsnut 110, in welche ein Halterkopf 152 eingreifen kann, ist zur Kaltseite
102 hin durch einen kaltseitigen Materialriegel 122, zur Heißseite 104 hin durch einen
heißseitigen Materialriegel 124 und zum Inneren des Hitzeschildelementes 100 hin durch
den Nutboden 126 begrenzt. Die Materialaussparung 120 befindet sich im kaltseitigen
Materialriegel 122, im Bereich der Kaltseite 102. Sie erstreckt sich von der Kaltseite
102 ausgehend etwa über die halbe Dicke des kaltseitigen Materialriegels 122. Entsprechende
Materialaussparungen 120 sind auch in den anderen Riegelabschnitten vorhanden, die
für den Eingriff von Halterköpfen 152 vorgesehen sind.
[0022] Das zugehörige Halteelement 150 ist in FIG 4 dargestellt. Es sind der Halterkopf
152, der Schuh 154 sowie ein Übergangsabschnitt, der zwischen dem Halterkopf 152 und
dem Schuh 154 angeordnet ist, zu erkennen. Der Schuh 154 zeichnet sich gegenüber dem
Übergangsabschnitt 156 durch eine verbreiterte Ausgestaltung und der Halterkopf 152
durch eine im Wesentlichen rechtwinklige Abwinklung aus.
[0023] Der Halterkopf 152 ist mit einer Eingriffslasche 158 ausgestattet, die vom übrigen
Halterkopf 152 derart abgewinkelt ist, dass sie näherungsweise parallel zum Übergangsabschnitt
156 verläuft.
[0024] Im Bereich des Schuhs 154 sowie des Übergangsabschnitts 156 ist eine Blattfeder 160
angeordnet, die dafür sorgt, dass der Übergangsabschnitt 156 in FIG 4 nur gegen die
Federkraft der Blattfeder in der Nut 5 (vgl. FIG 2) anzuheben ist. Die Blattfeder
160 erstreckt sich im Wesentlichen über den gesamten Übergangsabschnitt 156, weswegen
dieser auch als Federabschnitt oder kurz als Feder bezeichnet wird.
[0025] Das halterkopfseitige Ende 162 der Blattfeder ist in Richtung auf die Eingriffslasche
158 vom Übergangsabschnitt 156 weggebogen. Wenn nun die Eingriffslasche 158 in die
Nut 110 des in FIG 3 dargestellten Hitzeschildelementes 100 eingreift, so greift das
hochgebogene halterkopfseitige Ende 162 der Blattfeder 160 in die Materialaussparung
120 im kaltseitigen Materialriegel 122 ein. Dadurch wird eine Fixierung des Hitzeschildelementes
100 in Axialrichtung A der Brennkammer erreicht.
[0026] Ein zweites Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße Halteelement ist in FIG
5 dargestellt. In dieser Variante des Halteelementes 150' ist die Blattfeder 160'
gegenüber der in FIG 4 dargestellten Variante verkürzt. Außerdem weist sie keinen
hochgebogenen Abschnitt auf.
[0027] Zwischen der Blattfeder 160' und dem Halterkopf 152' ist ein Klotz an den Übergangsabschnitt
156' angeschweißt. Der Klotz 164 steht dabei in Richtung auf die Eingriffslasche 158'
des Halteelementes 150' vor. Wenn nun die Eingriffslasche 158' des Halteelementes
150' in die Nut 110 des in FIG 3 dargestellten Hitzeschildelementes 100 eingreift,
so greift die Oberseite des Klotzes 164 in die Materialaussparung im kaltseitigen
Materialriegel 122 ein und sichert so das Hitzeschildelement 100 gegen ein Verschieben
in Axialrichtung A.
[0028] Ein zweites Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße Hitzeschildelement ist in
FIG 6 dargestellt. Das in FIG 6 dargestellte Hitzeschildelement 200 unterscheidet
sich vom in FIG 3 dargestellten Hitzeschildelement 100 im Wesentlichen dadurch, dass
sich die Aussparung 220 von der Kaltseite 202 ausgehend bis zur Nut 210 durch den
kaltseitigen Materialriegel 222 erstreckt.
[0029] Ein drittes Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße Halteelement ist in FIG
7 dargestellt. Das in FIG 7 dargestellte Halteelement 250 unterscheidet sich vom in
FIG 4 dargestellten Halteelement 150 dadurch, dass seine Blattfeder 260 keinen hochgebogenen
Abschnitt aufweist, sondern im gesamten Übergangsabschnitt 256 des Halteelementes
250 an diesem anliegt. Am Halterkopf 252 des Halteelementes 250 ist ein zylinderförmiger
Abschnitt in Form eines an den Halterkopf 252 angeschweißten Röhrchens 262 vorhanden.
Das Röhrchen 262 befindet sich im senkrecht zum Übergangsabschnitt 256 abgewinkelten
Abschnitt des Halterkopfes 252 und greift in die Materialaussparung 220 des in FIG
6 dargestellten Hitzeschildelementes 200 ein, wenn die Greiflasche 258 des Halteelementes
250 in die Nut 210 des Hitzeschildelementes 200 eingreift. Der Eingriff des Röhrchens
262 in die Materialaussparung 220 verhindert dabei ein Verschieben des Hitzeschildelementes
in Axialrichtung A.
[0030] Ein drittes Ausführungsbeispiel für ein erfindungsgemäßes Hitzeschildelement ist
in FIG 8 dargestellt. Auch in diesem Ausführungsbeispiel weist der kaltseitige Materialriegel
322 eine Aussparung 320 auf. Diese befindet sich im Kantenbereich des Materialriegels,
dort wo die in Axialrichtung der Brennkammer verlaufende Umfangsseite 306 und die
in Umfangsrichtung der Brennkammer verlaufende Umfangsseite 308 aneinander stoßen.
Wie im in FIG 6 dargestellten Ausführungsbeispiel erstreckt sich die Materialaussparung
320 von der Kaltseite 302 aus bis zur Nut 310 durch den Materialriegel 322.
[0031] Eine insbesondere in Verbindung mit dem in FIG 8 dargestellten Hitzeschildelement
300 zu verwendendes viertes Ausführungsbeispiel für das Halteelement 350 ist in FIG
9 dargestellt. Als Vorsprung weist dieses Halteelement im Bereich der Greiflasche
358 einen hakenförmigen Ansatz 362 auf. Dieser ist an einer Kante 359 der Greiflasche
358 angeordnet, die sich in Umfangsrichtung U der Brennkammer erstreckt, wenn das
Halteelement 350 an der Tragstruktur angebracht ist, und ist in Richtung auf den Übergangsabschnitt
356 abgebogen.
[0032] Beim Eingriff der Greiflasche 358 in die Nut 310 des in FIG 8 dargestellten Hitzeschildelementes
300 greift der hakenförmige Ansatz 362 in die Materialaussparung 320 ein und sichert
so das Hitzeschildelement 300 gegen ein Verschieben in Axialrichtung der Gasturbinenbrennkammer.
[0033] Ein viertes Ausführungsbeispiel für das erfindungsgemäße Hitzeschildelement ist in
FIG 10 dargestellt. In diesem Hitzeschildelement 400 befindet sich die Materialaussparung
420 in der Nutseite der kaltseitigen Materialriegels 422, nämlich in der vom Materialriegel
422 gebildeten Wand 411 der Nut 410. Die Aussparung 420 ist als V-förmige Einformung
im Materialriegel 422 ausgeführt, deren Spitze in Richtung auf die Kaltseite 402 des
Hitzeschildelementes 400 zeigt.
[0034] Das zugehörige Halteelement 450 ist in FIG 11 dargestellt. Im Halteelement 450 ist
die Greiflasche 458 des Halterkopfes im Bereich der vorderen Kante 459 V-förmig eingebogen,
wobei die Spitze 462 in Richtung auf den Übergangsschnitt 456 zeigt. Die V-Form der
Greiflasche 458 ist dabei an die V-Form der Materialaussparung 420 im kaltseitigen
Riegel 422 des Hitzeschildelementes 400 angepasst. Wenn nun die Greiflasche 458 des
Halteelementes 450 in die Nut 410 des Hitzeschildelementes 400 eingreift, so verhindert
die V-Form ein Verschieben des Hitzeschildelementes 400 in Axialrichtung A der Brennkammer.
[0035] Mit den beschriebenen Ausführungsbeispielen für Hitzeschildelemente und Halteelemente
lässt sich ein Hitzeschild an der Tragstruktur einer Brennkammer realisieren, in dem
die Hitzeschildelemente gegen ein Verschieben in Axialrichtung gesichert sind. Das
Anordnen der Aussparung im kaltseitigen Materialriegel bietet sich an, da die Eingriffslaschen
der Halteelemente mit Klemmsitz am kaltseitigen Materialriegel angreifen, wodurch
eine enges Anliegen des Halteabschnittes am Materialriegel realisiert werden kann.
[0036] Die Ausführungsbeispiele wurden mit Bezug auf eine Gasturbinenkammer erläutert. Es
sei daher angemerkt, dass die Erfindung auch zum Aufbau von Hitzeschilden in Flammrohren
Verwendung finden kann, insbesondere in axialsymmetrischen Flammrohren.
[0037] Die in den Ausführungsbeispielen beschriebenen Hitzeschildelemente, die als keramische
Hitzeschildelemente ausgeführt sind, lassen sich aus bisher Verwendung findenden Hitzeschildelementen
herstellen, indem die Materialaussparungen nachträglich eingebracht werden. Es können
daher bestehende Hitzeschilde durch Einbringen der Aussparungen in die Hitzeschildelemente
und durch den Einsatz erfindungsgemäßer Halteelemente in einen erfindungsgemäßen Hitzeschild
umgerüstet werden. Diese Umrüstung kann beispielsweise bei der turnusmäßigen Wartung
erfolgen. Es ist auch möglich, einzelne Hitzeschildelemente erst nach und nach durch
erfindungsgemäße Hitzeschildelemente zu ersetzen.
[0038] Die erfindungsgemäße Lösung für ein axiales Fixieren der Hitzeschildelemente kann
auch dann eingesetzt werden, wenn an der Kaltseite der Hitzeschildelemente eine keramische
Matte angeordnet ist.
[0039] Gegenüber alternativen Lösungsvorschlägen, die das Vorsehen einer die Hitzeschildelemente
gegen axiales Verschieben sichernden Klammer beinhalten, bietet die erfindungsgemäße
Lösung den Vorteil, dass kein zusätzliches Bauteil nötig ist. Aufgrund der axialen
Fixierung der Hitzeschildelemente treten weniger große Variationen in den Spaltbreiten
auf. Insbesondere lassen sich besonders große Spalte zwischen benachbarten Hitzeschildelementen
vermeiden. Der Sperrluftbedarf zum Sperren der Spalte kann so verringert werden, was
auch zu einer Verringerung der Temperaturgradienten in den keramischen Hitzeschildelementen
führt. Im Ergebnis lassen sich so die Wärmespannungen im keramischen Hitzeschildelement
verringern, was zu weniger bzw. zu kürzeren Rissen im Vergleich zu konventionellen
Hitzeschilden führt. Geringere Austauschraten und längere Lebensdauer des Hitzeschildelementes
sind die Folge.
[0040] Das axiale Sichern der Hitzeschildelemente ermöglicht außerdem eine Optimierung des
Toleranzkonzeptes wodurch ein Verkürzen der Monatgezeit im Neubau und im Service möglich
ist, da ein nachträgliches Anpassen der Spalttoleranzen durch Schleifen entfallen
kann oder zumindest weniger häufig notwendig ist.
1. Brennkammer, insbesondere Gasturbinenbrennkammer, mit einem Hitzeschild umfassend
- eine Tragstruktur (3) und
- eine an der Tragstruktur (3) befestigte Anzahl von Hitzeschildelementen (100, 200,
300, 400) umfassend ein keramisches Material und aufweisend eine der Tragstruktur
(3) zugewandten Kaltseite (102, 202, 302, 402) und eine gegenüber liegende Heißseite
(104, 204, 304, 404) und die Kaltseite (102, 202, 302, 402) mit der Heißseite (104,
204, 304, 404) verbindende Umfangsseiten (106, 108, 206, 208, 306, 308, 406, 408),
wobei wenigstens eine der Umfangsseiten (106, 206, 306, 406) eine Eingriffsnut (110,
210, 310, 410) aufweist, welche (110, 210, 310, 410) zur Kaltseite (102, 202, 302,
402) hin von einem kaltseitigen Materialriegel (122, 222, 322, 422) und zur Heißseite
hin von einem heißseitigen Materialriegel (124, 224, 324, 424) und zum Inneren des
Hitzeschildelementes (100, 200, 300, 400) hin von einem Nutboden (126, 226, 326, 426)
begrenzt ist, sowie
- einer Anzahl von Haltelementen (150, 150', 250, 350, 450) aufweisend einen Übergangsabschnitt
(156, 156', 256, 356, 456) und einen sich daran (156, 156', 256, 356, 456) anschließenden
gegenüber dem Übergangsabschnitt (156, 156', 256, 356, 456) verbreiterten in einem
Nutgrund (7) der Tragstruktur (3) fixierten Fixierabschnitt (154) und einen am Übergangsabschnitt
(156, 156', 256, 356, 456) anschließenden in die Eingriffsnut (110, 210, 310, 410)
eingreifenden Halteabschnitt (152, 152', 252, 352, 452),
wobei die Hitzeschildelemente (100, 200, 300, 400) mittels der Halteelemente (150,
150', 250, 350, 450) unter Spaltbelassung (101, 103) flächendeckend an der Tragstruktur
(3) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet
dass in einem Abschnitt des kaltseitigen Materialriegels (122, 222, 322,422) mindestens
eine Materialaussparung (120, 220, 320, 420) vorhanden ist, und
dass die Haltelemente (150, 150', 250, 350, 450) Vorsprünge (162, 164, 262, 362, 462)
aufweisen, welche (162, 164, 262, 362, 462) mit den Materialaussparungen (120, 220,
320, 420) der Hitzeschildelemente (100, 200, 300, 400) in Eingriff stehen.
2. Brennkammer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Materialaussparung (420) als V-förmige Einformung ausgebildet ist.
3. Brennkammer nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens eine Materialaussparung (120, 220, 320) in der Kaltseite (102, 202, 302)
angeordnet ist.
4. Brennkammer nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest der Fixierabschnitt (154) und der Übergangsabschnitt (156, 156', 256, 356,
456) und der Halteabschnitt (152, 152', 252, 352, 452) aus einem einstückigen Metallblech
hergestellt sind.
5. Brennkammer nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorsprung (262, 362, 462) im Halteabschnitt (152, 352, 452) angeordnet ist.
6. Brennkammer nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Vorsprung (262) ein zylindrischer, am Halteabschnitt (252) angeordneter Ansatz
ausgebildet ist.
7. Brennkammer nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Vorsprung (362) ein am Halteabschnitt (352) angeordneter Haken ausgebildet ist.
8. Brennkammer nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorsprung (462) als Spitze eines V-förmig ausgebildeten Bereiches des Halteabschnittes
(452) ausgebildet ist.
9. Brennkammer nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Vorsprung (162, 164) im Übergangsabschnitt (156, 156') angeordnet ist.
10. Brennkammer nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Vorsprung (164) ein klotzförmiger Ansatz ausgebildet ist.
11. Brennkammer nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass als Vorsprung (162) ein gebogener Bereich im Übergangsabschnitt (156') vorhanden
ist, welcher derart gebogen ist, dass er beim Halten eines Hitzeschildelementes (100)
in Richtung auf das Hitzeschildelement (100) vorsteht.
1. Combustion chamber, in particular gas turbine combustion chamber, with a heat shield
comprising
- a support structure (3) and
- a number of heat shield elements (100, 200, 300, 400) secured to the support structure
(3) comprising a ceramic material and having a cold side (102, 202, 302, 402) facing
the support structure (3) and an opposite hot side (104, 204, 304, 404) and peripheral
sides (106, 108, 206, 208, 306, 308, 406, 408) connecting the cold side (102, 202,
302, 402) to the hot side (104, 204, 304, 404), wherein at least one of the peripheral
sides (106, 206, 306, 406) has an engaging groove (110, 210, 310, 410), which (110,
210, 310, 410) is bounded in the direction of the cold side (102, 202, 302, 402) by
a cold-side material bar (122, 222, 322, 422) and in the direction of the hot side
by a hot-side material bar (124, 224, 324, 424) and in the direction of the interior
of the heat shield element (100, 200, 300, 400) by a groove base (126, 226, 326, 426),
and also
- a number of retaining elements (150, 150', 250, 350, 450) having a transition section
(156, 156', 256, 356, 456) and a fixing section (154), which adjoins said transition
section (156, 156', 256, 356, 456), is wider compared to said transition section (156,
156', 256, 356, 456) and is fixed in a groove base (7) of the support structure (3),
and a retaining section (152, 152', 252, 352, 452), which adjoins the transition section
(156, 156', 256, 356, 456) and engages in the engaging groove (110, 210, 310, 410),
wherein the heat shield elements (100, 200, 300, 400) are disposed by means of the
retaining elements (150, 150', 250, 350, 450) on the support structure (3) to provide
cover, leaving gaps (101, 103) in between,
characterised in that
at least one material recess (120, 220, 320, 420) is present in a section of the cold-side
material bar (122, 222, 322, 422), and
the retaining elements (150, 150', 250, 350, 450) have projections (162, 164, 262,
362, 462), which are engaged with the material recesses (120, 220, 320, 420) of the
heat shield elements (100, 200, 300, 400).
2. Combustion chamber according to claim 1,
characterised in that
the material recess (420) is configured as a v-shaped moulding.
3. Combustion chamber according to claim 1 or 2,
characterised in that
the at least one material recess (120, 220, 320) is disposed in the cold side (102,
202, 302).
4. Combustion chamber according to one of claims 1 to 3,
characterised in that
at least the fixing section (154) and the transition section (156, 156', 256, 356,
456) and the retaining section (152, 152', 252, 352, 452) are manufactured from a
single piece of sheet metal.
5. Combustion chamber according to one of claims 1 to 4,
characterised in that
the projection (262, 362, 462) is disposed in the retaining section (152, 352, 452).
6. Combustion chamber according to claim 5,
characterised in that
a cylindrical lug disposed on the retaining section (252) is configured as the projection
(262).
7. Combustion chamber according to claim 5,
characterised in that
a hook disposed on the retaining section (352) is configured as the projection (362).
8. Combustion chamber according to claim 5,
characterised in that
the projection (462) is configured as the tip of a v-shaped area of the retaining
section (452).
9. Combustion chamber according to one of claims 1 to 4,
characterised in that
the projection (162, 164) is disposed in the transition section (156, 156').
10. Combustion chamber according to claim 9,
characterised in that
a block-type lug is configured as the projection (164).
11. Combustion chamber according to claim 9,
characterised in that
a bent area in the transition section (156') is present at the projection (162), being
bent in such a manner that it projects in the direction of the heat shield element
(100) when a heat shield element (100) is being retained.
1. Chambre de combustion, notamment chambre de combustion de turbine à gaz, ayant un
bouclier thermique comprenant
- une structure (3) porteuse et
- un certain nombre d'éléments (100, 200, 300, 400) de bouclier thermique, fixés à
la structure (3) porteuse et comprenant du matériau céramique et comportant un côté
(102, 202, 302, 402) froid tourné vers la structure (3) porteuse et un côté (104,
204, 304, 404) chaud à l'opposé et des côtés (106, 108, 206, 208, 306, 308, 406, 408)
périphériques reliant le côté (102, 202, 302, 402) froid au côté (104, 204, 304, 404)
chaud, au moins l'un des côtés (106, 206, 306, 406) périphériques ayant une rainure
(110, 210, 310, 410) de pénétration, qui (110, 210, 310, 410) est délimitée du côté
(102, 202, 302, 402) froid par une traverse (122, 222, 322, 422) de matériau du côté
froid et du côté chaud par une traverse (124, 224, 324, 424) de matériau du côté chaud
et vers l'intérieur de l'élément (100, 200, 300, 400) de bouclier thermique par un
fond (126, 226, 326, 426) de rainure, ainsi que
- un certain nombre d'éléments (150, 150', 250, 350, 450) de maintien ayant un segment
(156, 156', 256, 356, 456) de transition et un segment (154) d'immobilisation s'y
raccordant immobilisé dans un fond (7) de rainure de la structure (3) porteuse en
s'y élargissant par rapport à la section (156, 156', 256, 356, 456) de transition
et un segment (152, 152', 252, 352, 452) de maintien se raccordant à la section (156,
156', 256, 356, 456) de transition et pénétrant dans la rainure (110, 210, 310, 410)
de pénétration,
dans lequel les éléments (100, 200, 300, 400) de bouclier thermique sont disposés
à recouvrement de surface sur la structure (3) porteuse en laissant (101, 103) un
intervalle au moyen des éléments (150, 150', 250, 350, 450) de maintien,
caractérisée
en ce que, dans une section de la traverse (122, 222, 322, 422) de matériau du côté froid,
il y au moins un évidement (120, 220, 320, 420) de matériau et
en ce que les éléments (150, 150', 250, 350, 450) de maintien ont des saillies (162, 164, 262,
362, 462), qui (162, 164, 262, 362, 462) sont en prise avec les évidements (120, 220,
320, 420) de matériau des éléments (100, 200, 300, 400) de bouclier thermique.
2. Chambre de combustion suivant la revendication 1,
caractérisée
en ce que l'évidement (420) de matériau est en forme de V.
3. Chambre de combustion suivant la revendication 1 ou 2,
caractérisée
en ce qu'au moins un évidement (120, 220, 320) de matériau est disposé dans le côté (102, 202,
302) froid.
4. Chambre de combustion suivant l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée
en ce qu'au moins le segment (154) d'immobilisation et le segment (156, 156', 256, 356, 456)
de transition et le segment (152, 152', 252, 352, 452) de maintien sont en une tôle
métallique d'une seule pièce.
5. Chambre de combustion suivant l'une des revendications 1 à 4,
caractérisée
en ce que la saillie (262, 362, 462) est prévue dans le segment (152, 152', 252, 352, 452)
de maintien.
6. Chambre de combustion suivant la revendication 5,
caractérisée
en ce qu'une adjonction cylindrique du segment (252) de maintien est constitué en saillie (262).
7. Chambre de combustion suivant la revendication 5,
caractérisée
en ce que un crochet disposé sur la section (352) de maintien est constitué en saillie (362).
8. Chambre de combustion suivant la revendication 5,
caractérisée
en ce que la saillie (462) est constituée sous la forme de la pointe d'une partie en forme
de V de la section (452) de maintien.
9. Chambre de combustion suivant l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée
en ce que la saillie (162, 164) est prévue dans le segment (156, 156') de transition.
10. Chambre de combustion suivant la revendication 9,
caractérisée
en ce qu'une adjonction en forme de plot est constitué en saillie (164).
11. Chambre de combustion suivant la revendication 9,
caractérisée
en ce qu'il y a, comme saillie (162), une région courbée dans le segment (156') de transition,
qui est courbée de façon à, lors du maintien d'un élément (100) de bouclier thermique,
dépasser en direction de l'élément (100) de bouclier thermique.