| (19) |
 |
|
(11) |
EP 1 874 172 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
03.06.2009 Patentblatt 2009/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.03.2006 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2006/002676 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2006/114170 (02.11.2006 Gazette 2006/44) |
|
| (54) |
DURCHLAUFSPÜLMASCHINE MIT SCHLUPFFREIEM KURZHUB
CONTINUOUS DISHWASHING MACHINE WITH A SLIP-FREE SHORT STROKE
LAVE-VAISSELLE A AVANCEMENT AUTOMATIQUE PRESENTANT UNE FAIBLE COURSE SANS GLISSEMENT
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
28.04.2005 DE 102005019879
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
09.01.2008 Patentblatt 2008/02 |
| (73) |
Patentinhaber: MEIKO Maschinenbau GmbH & Co. KG |
|
77652 Offenburg (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- ECKER, Engelbert
77654 Offenburg (DE)
- KUPETZ, Joachim
77791 Berghaupten (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Hörschler, Wolfram Johannes |
|
Isenbruck Bösl Hörschler Wichmann Huhn LLP
Patentanwälte
Theodor-Heuss-Anlage 12 68165 Mannheim 68165 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 042 093
|
US-A1- 2004 094 185
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Durchlaufspülmaschine, bei der das zu reinigende
Geschirr aufnehmende Trägerkörbe mittels eines einen Transportschlitten umfassenden
Transportmechanismus durch die Durchlaufspülmaschine gefördert werden. Bei Durchlaufspülmaschinen
können Trägerkörbe eingesetzt werden, die eine leichte Transportierbarkeit des zu
reinigenden Gutes auch außerhalb der Maschine auf Förderbändern oder Kurven ermöglicht.
Das zu reinigende Gut kann in einfacher Weise in die Trägerkörbe eingebracht werden
und auch aus diesen wieder einfach entnommen werden. Während Schwachlastzeiten, d.h.
bei nur geringen Geschirraufkommen, kann das zu reinigende Gut zunächst in mehreren
Trägerkörben gesammelt werden, so dass die Durchlaufspülmaschine wirtschaftlich, d.h.
nur mit voll beladenen Trägerkörben betrieben werden kann.
Stand der Technik
[0002] Für den Transport der das zu reinigende Gut aufnehmenden Trägerkörbe durch die Durchlaufspülmaschine
sorgen im Maschineninneren angebrachte, sich in Längsrichtung erstreckende seitliche
Korbführungsschienen. Auf diesen liegt der Trägerkorb auf. Unter- - halb der Korbführungsschienen
befindet sich ein schlittenartig ausgebildetes Transportelement, welches mit Kippklinken
versehen ist. Die Schwenkbewegung dieser Kippklinken erfolgt in Transportrichtung
des Trägerkorbes. Die Kippklinken drehen sich aufgrund ihrer Gestalt und Lagerung
selbsttätig in eine bestimmte Lage, so dass die Spitzen der Kippklinken, nachdem sie
sich aufgestellt haben, in Zwischenräume einer Verrippung, die auf der Unterseite
eines Trägerkorbes ausgebildet ist, hineinragen. Die Spitzen der Kippklinken beschreiben
beim Drehen die Bewegung eines Kreisbogens. Die Kippklinken können z.B. in der Art
eines Widerhakens gestaltet sein und schieben bei einer Vorwärtsbewegung eines schlittenartigen
Transportelements den Trägerkorb nach vorne, nachdem sie in die untere Verrippung
des Trägerkorbes eingegriffen haben. Bei Ausführung einer Rückwärtsbewegung des schlittenartigen
Transportelements können die in Transportrichtung drehbar gelagerten Kippklinken unter
die Verrippung des Trägerkorbes wegtauchen, bis sie sich wieder in einen Zwischenrippenraum
an der Unterseite des Trägerkorbs aufstellen können. Auch bei dieser aufstellenden
Drehbewegung beschreiben die Spitzen der Kippklinken einen Kreisbogen. Dies bedeutet,
dass während der Rückwärtsbewegung des schlittenartigen Transportelements der Trägerkorb
stationär an einer Stelle verharrt. Bei einer erneuten Vorwärtsbewegung des schlittenartigen
Transportelements greifen die Kippklinken, nachdem sie sich aus der abgetauchten Position
wieder aufgestellt haben, erneut in die Verrippung des Trägerkorbes ein und schieben
den Trägerkorb in Transportrichtung des zu reinigenden Gutes durch die Durchlaufspülmaschine
nach vorn.
[0003] Gängige Ausführungen eines schlittenartigen Transportelements sind durch einen einzelnen,
zwischen den Korbführungsschienen mittig angeordneten Hubschlitten gegeben, wobei
die sich in Transportrichtung drehenden Kippklinken in der Mitte des Trägerkorbes
eingreifen. Andere Ausführungsvarianten bestehen darin, einen starr ausgebildeten
Rechteckrahmen vorzusehen, dessen beide mit den in Transportrichtung drehenden Kippklinken
versehene Schlittenprofile an den Außenrändern des Transportkorbes eingreifen. Die
Schlittenprofile erstrecken sich in Längsrichtung der Durchlaufspülmaschine seitlich
im Bereich der Kopfführungsschienen. Die Vor- bzw. Rückwärtsbewegung des schlittenartigen
Transportelements wird dadurch erzeugt, dass die Drehbewegung eines Getriebemotors
mit einem Kurbeltrieb in eine Vor- und Rückwärtsbewegung des schlittenartigen Transportelements
umgewandelt wird. Aufgrund dieses Konstruktionsprinzips wird der Trägerkorb mit dem
darin befindlichen zu reinigenden Gut nicht mit gleichförmiger Transportgeschwindigkeit
durch die Durchlaufspülmaschine gefördert, sondern er kann nur während einer halben
Motorumdrehung transportiert werden und bleibt während der anderen halben Motorumdrehung
auf der Stelle stehen, wenn das schlittenartige Transportelement eine in Rückwärtsrichtung
verlaufende Bewegung ausführt. Zur Kompensation der sich beim Rückwärtshub des schlittenartigen
Transportelements einstellenden Stillstandzeit des Trägerkorbes wird der Trägerkorb
während der Vorwärtsbewegung mit weit mehr als der doppelten Transportgeschwindigkeit
bewegt.
[0004] Aus
WO 2004 045361 A1 oder
US 2004/0094185 A sind sich zueinander gegenläufig bewegbare Transportschienen, die in Längsrichtung
einer Durchlaufspülmaschine verlaufen, bekannt, welche seitlich im Bereich der Führungsschienen
für den Transportkorb untergebracht sind. An diesen Transportschienen befinden sich
die in Transportrichtung drehenden Kippklinken, welche an den Außenrändern des Transportkorbes
eingreifen. Mit diesen gegenläufig bewegbaren Transportschienen lässt sich erreichen,
dass die jeweilige Vorwärtshubbewegung der einen Transportschiene zur Rückhubbewegung
der anderen Transportschiene korrespondiert. Während einer Umdrehung des Antriebs
führen die Transportschienen jeweils zwei Hubzyklen, bestehend aus Förderhub und Rückhub
aus. Aufgrund dieser Ausführungsvariante kann die Stillstandszeit, die sich bei der
herkömmlichen Technik beim rückwärtsgerichteten Hub eines starr ausgebildeten Schlittens
ergibt, nunmehr ebenfalls für die Vorschubbewegung des das zu reinigende Gut aufnehmenden
Transportkorbes genutzt werden.
[0005] Aus
WO 2004 019748 A1 ist ein Transportschlitten bekannt, dessen beide mit den in Transportrichtung drehenden
Kippklinken versehenen Schlittenprofile an den Außenrändern des Transportkorbes eingreifen.
Die Antriebseinheit des Transportschlittens ist derart konfiguriert, dass die Fördereinrichtung
in Vorwärtsrichtung bewegbar ist, wobei der Transportkorb sich in Vorwärtsrichtung
auf der Fördereinrichtung in Bezug auf die Behandlungszonen der Durchlaufspülmaschine
bewegt und die Fördereinrichtung in rückwärtiger Richtung betreibbar ist, wobei der
Transportkorb im Wesentlichen stationär in Bezug auf die Behandlungszonen verbleibt,
wobei die Geschwindigkeit der rückwärts gerichteten Bewegung der Fördereinrichtung
erheblich höher ist als die Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung in Transportrichtung
des zu reinigenden Gutes durch die Behandlungszonen der Durchlaufspülmaschine.
[0006] In allen bisher bekannten Ausführungsvarianten eines schlittenartig ausgebildeten
Transportelements sind die Achsen der drehbaren Kippklinken quer zur Längsachse der
Durchlaufspülmaschine, d.h. um 90° gedreht zur Längsachse der Schlittenprofile angeordnet.
Somit ist die Kipp- und Schwenkbewegung der Kippklinken stets in Richtung der Transportrichtung
des Transportkorbes durch die Durchlaufspülmaschine gerichtet.
[0007] Aus
EP 0 917 277 A1 ist ein Motorantrieb zum Antrieb einer hin- und hergehenden Transportschiene einer
Durchlaufspülmaschine bekannt. Eine Rotationsbewegung einer Antriebswelle wird in
eine hin- und hergehende Linearbewegung umgewandelt, wobei an der Antriebswelle ein
aus zwei Halbschalen mit halbzylindrischem Querschnitt bestehendes Lager vorgesehen
ist. Wenigstens eine der Halbschalen wirkt mit einer Schalteinrichtung zusammen, wobei
die Schalteinrichtung bei Überschreiten einer bestimmten seitlichen Auslenkung der
wenigstens einen Halbschale schaltet und dabei insbesondere den Motorantrieb abschaltet.
[0008] Eine eingehende Analyse der Funktion der bisher eingesetzten Kippklinken zum Transport
von Transportkörben durch die Behandlungszonen von Durchlaufspülmaschinen und eine
Analyse der im Zwischenraum zwischen zwei Verrippungsstegen entsprechend des Rasters
an der Unterseite des Transportkorbes stattfindenden Bewegungsablaufs von Transportklinken
zeigt Folgendes:
[0009] Bei der Vorwärtsbewegung des auf den seitlichen Führungsschienen der Durchlaufspülmaschine
aufliegenden Transportkorbes greift die in Transportrichtung schwenkende aufgestellte
und zum Eingriff in das Raster des Transportkorbes bereite Klinke in den sich über
ihr befindlichen Zwischenraum des Rasters des Transportkorbes ein, liegt an einem
Steg an und transportiert diesen in Transportrichtung des Transportkorbes, d.h. in
Längsrichtung der Durchlaufspülmaschine bis zur Endlage des Hubes nach vorne. Bei
dem sich anschließenden Rückwärtshub wird die Klinke entgegengesetzt der Förderrichtung
des Transportkorbes bewegt. Trifft nun die Spitze bzw. der Rücken der Klinke beim
Rückwärtshub auf den sich hinter der Klinke befindlichen Steg des sich an der Unterseite
des Transportkorbes befindenden Rasters, so drückt dieser Steg die Klinke nach unten.
Die Klinke führt dabei eine Schwenkbewegung in Richtung der Transportrichtung aus,
z.B. im Uhrzeigersinn, wobei die Spitze der Klinke einen Kreisbogen beschreibt. Die
Klinke bleibt solange im abgetauchten Zustand, bis der sich über ihr befindliche Steg
die Spitze der Klinke freigibt und somit eine rückwärtige Schwenkbewegung z.B. entgegen
dem Uhrzeigersinn, in den aufgestellten Zustand der Klinke zulässt. Bei dieser zum
Aufrichten der Klinke führenden Schwenkbewegung beschreibt die Spitze der Klinke wiederum
einen Kreisbogen. Zwangsläufig muss daher der Rückwärtshub mindestens so groß sein,
dass sich die Klinke aus ihrer abgetauchten Position wieder in ihre Aufstellposition
bewegen kann. Dadurch entsteht zwischen der aufgerichteten, zum Eingriff in den Zwischenraum
des Rasters bereiten Spitze der Klinke und dem sich vor ihr befindlichen Steg des
an der Unterseite des Transportkorbes ausgebildeten Rasters, ein Abstand, welcher
beim darauf folgenden Vorwärtshub nicht zum Transport des Transportkorbes in Transportrichtung
des zu reinigenden Gutes genutzt werden kann. Der Transportkorb verbleibt daher stationär
in Bezug auf die Behandlungszone und wird nicht durch die Fördereinrichtung in Transportrichtung
des zu reinigenden Gutes bewegt. Im Weiteren wird dieser oben beschriebene Abstand
zwischen der Spitze der aufgestellten Klinke und dem sich vor ihr befindlichen Steg
an der Unterseite des Transportkorbes, welcher nicht zur Vorwärtsbewegung des Transportkorbes
genutzt werden kann, als Schlupf bezeichnet.
[0010] Je nach Ausführung des Transportmechanismus sind realisierte Hubbewegungen zwischen
ca. 80 mm und 250 mm bekannt. Geringere Hübe als 80 mm sind jedoch nicht möglich,
da der Stegabstand gängiger an der der Unterseite der Transportkörbe ausgebildeter
Verrippungen minimal 70 mm beträgt und somit die Übergabe des Stegs der Verrippung
von einer zur nächsten Klinke nicht möglich ist. Aufgrund des auftretenden Schlupfes
ist somit der Hub stets größer bemessen als der Stegabstand des Rasters, welcher an
der Unterseite des Transportkorbes ausgebildet ist.
[0011] Von Nachteil bei dem oben beschriebenen Konstruktionsprinzip der sich in Transportrichtung
schwenkenden Kippklinke ist der Umstand, dass der Vorwärtshub des Transportmechanismus
nicht vollständig zur Vorwärtsbewegung des Transportkorbes in Transportrichtung des
zu reinigenden Gutes durch die Durchlaufspülmaschine genutzt werden kann und sich
dadurch ein Gleichförmigkeitsverlust der Bewegung des Trägerkorbes relativ zu den
einzelnen Behandlungszonen der Durchlaufspülmaschine ergibt, was sich ungünstig auf
das erzielbare Waschergebnis auswirkt.
[0012] Weiterhin hängt das sich einstellende Waschergebnis neben anderen Faktoren direkt
davon ab, wie lange ein flacher Sprühstrahl einzelner Düsen auf die Oberfläche des
zu reinigenden Gutes einwirkt. Ein ungleichförmiger Bewegungsablauf wirkt sich negativ
auf das erzielbare Reinigungsergebnis aus. Besonders nachteilig ist in diesem Zusammenhang
eine großhubige Bewegung (80 mm bis 250 mm) des Transportkorbes, insbesondere innerhalb
der Frischwasserklarspülzone der Durchlaufspülmaschine. In der Frischwasserklarspülzone
wird z.B. auf einer Linie quer zur Transportrichtung des Transportkorbes ein fächerförmiger
Sprühstrahl erzeugt, der auf die Oberfläche des zu reinigenden Gutes einwirkt. Das
Abspülergebnis an einem Trinkglas z.B., welches diesen linienförmigen Sprühstrahl
passiert, ist aufgrund der großhubigen Bewegung (80 mm bis 250 mm) des Transportkorbes
über den Sprühstrahl nicht zufriedenstellend. Zudem beeinflussen großhubige Bewegungen
wie z.B. die oben erwähnten 80 mm bis 250 mm das Waschergebnis negativ, da das zu
reinigende Gut nicht gleichmäßig mit Lauge und Klarspülwasser beaufschlagt werden
kann.
Vorteile der Erfindung
[0013] Angesichts des zitierten Standes liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde,
die Hubbewegung eines Transportmechanismus zur Vorwärtsbewegung des Transportkorbes
so kurz wie möglich auszuführen, um eine gleichmäßige Beaufschlagung des im Transportkorb
bevorrateten zu reinigenden Gutes sowohl mit Waschlauge als auch mit Klarspülwasser
zu erreichen.
[0014] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0015] Die mit der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung erzielbaren Vorteile sind vor
allem darin zu erblicken, dass bei gleicher Geschirrleistung, d.h. gereinigte Geschirrmenge
innerhalb einer bestimmten Zeit, durch kürzere, schlupffrei verlaufende Hübe eine
weitaus gleichmäßigere Beaufschlagung des zu reinigenden Gutes mit Waschlauge und
Klarspülwasser erzielt werden kann, was ein signifikant verbessertes Wasch- bzw. Reinigungsergebnis
nach sich zieht. Andererseits kann bei sonst gleichen Reinigungsparametern die Geschirrleistung,
d.h. gereinigte Geschirrmenge innerhalb einer bestimmten Zeit, vergrößert werden,
wobei jedoch das erzielbare Waschergebnis qualitativ gleich bleibt.
[0016] Ferner kann durch den Einsatz der erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung ein kurzer,
insbesondere schlupffrei verlaufender Hub des Transportmechanismus zur Vorwärtsbewegung
des Transportkorbes durch die Behandlungszonen der Durchlaufspülmaschine insbesondere
für die Klarspülzone, in der das Abspülen von Waschlauge mit erhitztem Frischwasser
erfolgt, erreicht werden, wobei die insbesondere zur Klarspülung erforderliche Frischwassermenge
erheblich reduziert werden kann. Aufgrund der kurzen schlupf freien Transporthübe
lässt sich einerseits die zur Aufheizung dieses Frischwassers erforderliche Heizleistung
reduzieren und andererseits die erforderliche Frischwassermenge. Dies verbessert die
Wirtschaftlichkeit sowie den Wirkungsgrad einer Durchlaufspülmaschine erheblich.
[0017] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die in den Transportschienen untergebrachten
schlupffreien Transportklinken so anzuordnen, dass ihre drehende Schwenkbewegung zum
Eingreifen in das an der Unterseite des Transportkorbes ausgebildete Raster quer zur
Längsrichtung der Durchlaufspülmaschine, d.h. um 90° gedreht zur Längsrichtung der
Transportschienen, erfolgt. Somit ist die Achse der schlupffreien Transportklinken
stets in Längsrichtung, d.h. in Transportrichtung des zu reinigenden Gutes durch die
Durchlaufspülmaschine positioniert. Die schlupffrei ausgebildete Transportklinke kann
sich in einer U-förmigen Lagerschale, welche fest mit einem Transportschlitten verbunden
ist, abstützen, um die beim Transport auftretenden Kräfte und Momente aufzufangen.
Die Achse der schlupffreien Transportklinke wird durch Bohrungen in beiden Stegen
der U-förmig ausgebildeten Lagerschale hindurch geschoben und dort fixiert.
[0018] Die Funktion einer schlupffreien Transportklinke, welche sich in einem Zwischenraum
zwischen zwei Stegen des an der Unterseite des Transportkorbes ausgebildeten Verrippungsrasters
befindet, stellt sich wie folgt dar.
[0019] Bei der Vorwärtsbewegung des auf seitlich in der Durchlaufspülmaschine verlaufenden
Führungsschienen aufliegenden Transportkorbes, liegt die quer zur Transportrichtung
schwenkende aufgestellte, zum Ergreifen der Unterseite des Transportkorbes bereite
schlupffreie Transportklinke mit ihrer vorderen Fläche an dem sich vor ihr befindlichen
Steg des an der Unterseite des Transportkorbes ausgebildeten Rasters an und transportiert
den Transportkorb in Längsrichtung der Durchlaufspülmaschine entsprechend der Förderrichtung
des Transportkorbes bis zum Erreichen der Endlage des Hubs in Transportrichtung. Bei
dem sich anschließenden Rückwärtshub wird die quer zur Transportrichtung schwenkende
schlupffrei ausgebildete Transportklinke entgegen der Transportrichtung des in diesem
Moment stationär verharrenden Transportkorbes bewegt. Trifft die Spitze bzw. der Rücken
der schlupffrei ausgebildeten Transportklinke beim Rückwärtshub nun auf den sich hinter
der schlupffreien Transportklinke befindlichen Steg des an der Unterseite des Transportkorbes
ausgebildeten Verrippungsrasters, so drückt dieser Steg den Rücken der schlupffrei
ausgebildeten Transportklinke nach unten. Die schlupffreie Transportklinke führt aufgrund
ihrer Lagerung eine Schwenkbewegung quer zur Richtung der Transportrichtung des Transportkorbes
in einer abgetauchten Position aus. Sie bleibt solange im abgetauchten Zustand, bis
der sich über ihr befindliche Steg die Spitze der schlupffreien Transportklinke freigibt
und somit eine rückwärtige Schwenkbewegung quer zur Transportrichtung in den aufgestellten
Zustand der schlupffrei ausgebildeten Transportklinke zulässt. Sobald sich die schlupffrei
ausgebildete Transportklinke aufgestellt hat, endet der Rückwärtshub der Transportschiene.
Da die Bewegung der schlupffrei ausgebildeten Transportklinke quer zur Transportrichtung
erfolgt, stellt die Spitze der schlupffrei ausgebildeten Transportklinke sich, ohne
zwangsläufig einen Abstand zu verursachen, unmittelbar nach dem Passieren des Steges
an der Unterseite des Transportkorbes auf und ist nunmehr ohne Auftreten von Schlupf
hinsichtlich des Eingriffs an die an der Unterseite des Transportkorbes ausgebildeten
Stege zur Vorwärtsbewegung des Transportkorbes bereit. Die vordere Fläche der schlupffrei
ausgebildeten Transportklinke steht somit unmittelbar vor dem Steg des in Transportrichtung
zu fördernden Transportkorbes, ohne dass zur Herbeiführung des Eingriffs mit diesem
ein Abstand zu überwinden wäre. Beim darauf folgenden Vorwärtshub der Transportschiene
wird der Transportkorb schlupffrei (ohne Leerhub) sofort in Transportrichtung nach
vorne befördert.
[0020] Werden zwei oder mehrere schlupffrei ausgebildete Transportklinken unmittelbar hintereinander
angeordnet, wobei diese keine größere Länge bilden als der Abstand zweier hintereinander
liegender Stege eines an der Unterseite des Transportkorbes ausgebildeten Rasters,
können sehr kleine, d.h. kurze Hubbewegungen erreicht werden, die vorteilhaft für
das Wasch- und Klarspülergebnis sind. Mit kürzeren Hüben zu arbeiten ist insbesondere
dann anzustreben, wenn die schlupffrei ausgebildeten Transportklinken den Transportkorb
durch die Durchlaufspülmaschine befördern, da durch jeden ausgeführten Hub eines Transportschlittens
mit schlupfbehafteten Transportklinken sich der negativ auswirkende Schlupf aufsummiert.
Je größer die Anzahl mit Schlupf behafteter Hübe ist, je ungleichförmiger wird der
Transportkorb in Transportrichtung des zu reinigenden Gutes durch die Durchlaufspülmaschine
befördert, was sich wiederum negativ auf das Wasch- und Klarspülergebnis auswirkt.
[0021] Bei gleicher mittlerer Geschwindigkeit ist es deshalb besser, anstatt längerer Hübe
kürzere Hübe auszuführen, da durch die Aneinanderreihung vieler kurzer Hübe eine gleichförmige
Bewegung des Transportkorbes und somit eine gleichmäßigere Beaufschlagung des im Transportkorb
bevorrateten zu reinigen Gutes mit Waschlauge und Klarspülwasser erreichbar ist. Unter
mittlerer Transportgeschwindigkeit wird die Gesamtstrecke, die der Transportkorb zurückzulegen
hat, geteilt durch die dafür benötigte Zeit verstanden. Trotz der auftretenden Hochgeschwindigkeitsphasen
sind kurze schnell hintereinander ausgeführte Transporthübe besser für das Wasch-
und Abspülergebnis, da die Bewegung wie z.B. oben anhand eines Trinkglases durch die
Klarspülzone dargelegt, wesentlich gleichmäßiger erfolgt. Bei kurz ausfallenden Hüben
wird ein in der Regel schlank ausgebildetes Trinkglas nicht wie bei den herkömmlichen
Transportverfahren mit einem großen Hub durch den linienförmigen Sprühstrahl bewegt,
sondern im Rahmen mehrerer kleinerer Hübe, was insbesondere zu einem signifikant verbesserten
Klarspülergebnis führt.
Zeichnung
[0022] Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
[0023] Es zeigt:
- Figur 1
- die Draufsicht auf einen schlupffrei ausgebildete Transportklinken auf- weisenden,
schlittenartig ausgebildeten Transportrahmen,
- Figur 2
- die Seitenansicht von Transportschienen mit darin aufgenommenen schlupf- frei ausgebildeten
Transportklinken,
- Figur 2.1
- eine vergrößerte Darstellung einer abgetauchten schlupffrei ausgebildeten Transportklinke
und eine in das Raster an der Unterseite des Transportkorbes eingreifende schlupffrei
ausgebildete Transportklinke und
- Figur 3
- die Vorderansicht der Transportschienen mit eingebauten schlupffrei ausgebildeten
Transportklinken.
Ausführungsbeispiele
[0024] Der Darstellung gemäß Figur 1 ist die Draufsicht auf ein schlittenartig ausgebildetes
Transportelement zum Transport eines Transportkorbes durch eine Durchlaufspülmaschine
zu entnehmen.
[0025] Ein in Figur 1 nicht dargestellter Transportkorb zur Aufnahme von zu reinigendem
Gut wird durch eine Durchlaufspülmaschine in Förderrichtung 1.1 transportiert. Eine
Fördereinrichtung zum Transport des Transportkorbes ist im Wesentlichen schlittenartig
aufgebaut und symmetrisch zur Symmetrieachse 1 ausgebildet und umfasst eine Quertraverse
2 sowie zwei über die Quertraverse 2 gekoppelte Transportschienen, nämlich eine erste
Transportschiene 5 und eine zweite Transportschiene 6. Oberhalb der ersten Transportschiene
5 und der zweiten Transportschiene 6 verlaufen Korbführungsschienen 4, die den mittels
der ersten Transportschiene 5 und der zweiten Transportschiene 6 in Förderrichtung
1.1 durch die Behandlungszonen der Durchlaufspülmaschine transportierten Transportkorb
abstützen.
[0026] Unterhalb der Quertraverse 2 befindet sich eine mittels eines Antriebs, beispielsweise
eines Elektroantriebs angetriebene Drehachse 3, die in Drehrichtung 3.1 angetrieben
wird. Auf der Drehachse 3 befindet sich ein Drehteller 3.2, der wiederum einen Zapfen
3.3 aufnimmt, welcher in einen in Figur 1 nicht dargestellten Kulissenstein 3.4 eingreift.
Die Rotationsbewegung der angetriebenen Drehachse 3 wird durch die dargestellte technische
Ausführung in eine Hin- und Herbewegung der parallel zueinander verlaufenden, sich
in Förderrichtung 1.1 erstreckenden ersten Transportschiene 5 und der zweiten Transportschiene
6 umgewandelt.
[0027] In den Transportschienen 5 bzw. 6 sind Transportklinken 10 aufgenommen, die erfindungsgemäß
als schlupffreie Kippklinken ausgebildet sind. Die einzelnen Transportklinken 10 sind
paarweise aufgenommen (vgl. Bezugszeichen 22). Die paarweise angeordneten Transportklinken
10 sind in U-förmigen Lagern 7 (vgl. Darstellung gemäß Figur 2.1) aufgenommen und
um eine Achse schwenkbar, die sich parallel zur Förderrichtung 1.1 des das zu reinigende
Gut aufnehmenden Transportkorbes durch die Durchlaufspülmaschine erstreckt.
[0028] Die paarweise aufgenommenen Transportklinken 10 sind jeweils um eine Achse 8 verschwenkbar.
Die erfindungsgemäß bevorzugt als schlupffreie Kippklinken ausgebildeten Transportklinken
10 umfassen einen mit Bezugszeichen 10.1 identifizierten Rücken sowie eine Spitze
10.2, mit welcher sie einen in der Darstellung gemäß Figur 1 nicht dargestellten Transportkorb
an dessen Unterseite ergreifen und mittels einer Stoßfläche 10.3 in Förderrichtung
1.1 fördern. Die Transportklinken 10 umfassen neben der Stoßfläche 10.3 einen Gegengewichtsabschnitt
10.4, wie nachfolgend noch eingehender beschrieben wird. Darüber hinaus ist eine jede
Transportklinke 10 mit einem Lagerungsflansch 10.5 versehen, mit dem sie an der Achse
8 verschwenkbar aufgenommen ist.
[0029] Figur 2 ist die Seitenansicht der Transportschienen mit paarweise in diesen aufgenommenen
Paaren von schlupffrei ausgebildeten Tarnsportklinken zu entnehmen.
[0030] Aufgrund der Rotation der Drehachse 3 in Drehrichtung 3.1 des nicht dargestellten
Antriebs wird der Quertraverse 2 entsprechend der Exzentrizität des Zapfens 3.3 in
Bezug auf die Drehachse 3 eine oszillierende Hin- und Herbewegung aufgeprägt, welche
zu einer Hin- und Herbewegung (translatorische Bewegung) der beiden parallel zueinander
angeordneten Transportschienen 5 und 6 führt. Aus der Darstellung gemäß Figur 2 geht
hervor, dass in die Korbführungsschiene 4 ein Transportkorb 12 geführt ist, der einen
Transportkorbboden 13 umfasst. Unterhalb des Transportkorbbodens 13 befindet sich
eine Transportverrippung 23, die einerseits senkrecht zur Zeichenebene gemäß Figur
2 verlaufende Rippen 14 aufweist und andererseits Zwischenräume 15, die jeweils von
Rippen 14 begrenzt werden.
[0031] In Förderrichtung 1.1 des Transportkorbs 12 gesehen, befinden sich an der in Figur
2 in der Seitenansicht dargestellten zweiten Transportschiene 6 in einem Abstand voneinander
Paare 22 von Transportklinken 10. Aus der Darstellung gemäß Figur 2 geht hervor, dass
in dem in Figur 2 dargestellten Zustand der Transportklinke 10 deren Spitze 10.2 in
einen Zwischenraum 15 zwischen zwei Stegen 14 an der Transportverrippung 23 an der
Unterseite des Transportkorbes 12 eingreift. Die weitere dem Paar 22 von Transportklinken
zugeordnete Transportklinke 10 wird gerade durch einen Steg 14 der Transportverrippung
23 entgegen dem Drehmoment, welches durch den verlängert ausgebildeten Gegengewichtsabschnitt
10.4 auf eine jede Transportklinke 10 ausgeübt wird, zurückgestellt.
[0032] Der in Figur 2 dargestellte Transportkorb 12 wird in dieser Momentaufnahme gerade
durch die in den Zwischenraum 15 der Transportverrippung 23 eintauchenden Teil der
Transportklinke 10, die vorzugsweise als schlupffreie Kippklinke ausgebildet ist,
nämlich die Stoßfläche 10.3 unterhalb der Spitze 10.2, in Förderrichtung 1.1 gefördert.
[0033] Der Darstellung gemäß Figur 2.1 ist eine vergrößerte Darstellung einer abgetauchten
und einer in die Transportverrippung des Transportkorbes eingreifenden Transportklinke
zu entnehmen.
[0034] Aus der Darstellung gemäß Figur 2.1 ist entnehmbar, dass eine der Transportklinken
10 sich in ihrer aufgestellten Position 17 befindet, während die andere der Transportklinken
10 des Paares 22 von Transportklinken sich in ihrer abgetauchten Position 18 befindet.
Beide Transportklinken 10 des Transportklinkenpaares 22 sind an der Achse 8 aufgenommen,
die in dem U-förmigen Lager 7 aufgenommen ist. Das U-förmige Lager 7 ist in einem
Durchbruch 16 der Wand der zweiten Transportschiene 6 angeordnet. Die Achse 8, an
der die Transportklinken 10 aufgenommen sind, ist mittels Abstandshaltern 9 gelagert.
Über das U-förmige Lager 7 werden die beim Transport des Transportkorbes 12 in Förderrichtung
1.1 auftretenden Kräfte und Momente aufgenommen.
[0035] Die Transportklinke 10, die in der Darstellung gemäß Figur 2.1 ihre in Bezug auf
die Transportverrippung 23 aufgestellte Position 17 angenommen hat, erreicht diese
Position aufgrund des in größerer Höhe ausgebildeten Gegengewichtsabschnitts 10.4
(vgl. auch Darstellung gemäß Figur 3). Aufgrund des in einer größeren Höhe ausgebildeten
Gegengewichtsabschnitts 10.4 einer jeden der Transportklinken 10, die als schlupffreie
Kippklinken ausgeführt sind, wirkt auf die Komponenten 10.1 und 10.2 einer jeden Transportklinke
10 ein Drehmoment in Aufstellrichtung bezogen auf die Achse 8. Bei der Vorwärtsbewegung
des Transportkorbes 12 auf den seitlich in der Durchlaufspülmaschine verlaufenden
Korbführungsschienen 4, liegt die quer zur Förderrichtung 1.1 schwenkende, ihre aufgestellte
Position 17 einnehmende Transportklinken 10 mit ihrer Stoßfläche 10.3 an dem sich
vor ihr befindlichen Steg 14 der an der Unterseite des Transportkorbes 12 ausgebildeten
Transportverrippung 23 an und schiebt den Transportkorb in Längsrichtung der Durchlaufspülmaschine,
d.h. in Förderrichtung 1.1 bis zur Endlage des Hubes der zweiten Transportschiene
6.
[0036] Bei dem sich anschließenden Rückwärtshub entgegen der Förderrichtung 1.1 der zweiten
Transportschiene 6, wird die quer zur Förderrichtung 1.1 schwenkende Transportklinke
10 entgegengesetzt der Förderrichtung 1.1 des in diesem Moment stationär verharrenden
Transportkorbes 12 bewegt. Trifft der Rücken 10.1 der Transportklinke 10 beim Rückwärtshub
entgegen der Förderrichtung 1.1 auf den sich hinter der Transportklinke 10 befindlichen
Steg 14 der an der Unterseite des Transportkorbes 12 ausgebildeten Transportverrippung
23, so drückt dieser Steg 14 den Rücken 10.1 der Transportklinke 10 nach unten. Die
bevorzugt als schlupffreie Kippklinke ausgebildete Transportklinke 10 führt aufgrund
ihrer Lagerung an der Achse 8 dabei eine Schwenkbewegung quer zur Förderrichtung 1.1
aus. Die Transportklinke 10 bleibt solange in ihrer abgetauchten Position 18, bis
der sich über ihr befindliche Steg 14 die Spitze 10.2 der Transportklinke 10 freigibt
und somit eine rückwärts gerichtete Schwenkbewegung der Transportklinke 10 quer zur
Förderrichtung 1.1 in die aufgestellte Position 17 zulässt.
[0037] Sobald die Transportklinke 10 sich aufgestellt hat, endet der Rückwärtshub der zweiten
Transportschiene 6. Da die Bewegung der Transportklinke 10 quer zur Förderrichtung
1.1 erfolgt, stellt die Spitze 10.2 der Transportklinke 10 sich, ohne zwangsläufig
einen Abstand zu verursachen, unmittelbar nach dem Passieren des sie herunterdrückenden
Stegs 14 der Transportverrippung 23 an der Unterseite des Transportkorbes 12 auf und
ist somit ohne Schlupf zum Eingriff für eine Vorwärtsbewegung des Transportkorbes
12 in Förderrichtung 1.1 bereit. Die Stoßfläche 10.3 der erfindungsgemäß schlupffrei
ausgebildeten Transportklinke 10 steht somit unmittelbar, d.h. ohne einen Abstand
zu dem Steg 14 einzunehmen, eben vor diesem Steg 14 des in Förderrichtung 1.1 zu fördernden
Transportkorbes 12. Beim sich anschließenden Vorwärtshub der zweiten Transportschiene
6 wird der Transportkorb 12 schlupffrei sofort in Förderrichtung 1.1 nach vom befördert.
[0038] Durch die Anordnung von zwei oder mehreren Transportklinken 10 unmittelbar hintereinander,
wobei diese Anordnung in ihrer Gesamtheit keine größere Länge bildet als der Abstand
zweier hintereinander liegender Stege 14 der Transportverrippung 23 an der Unterseite
des Transportkorbes 12, können sehr kleine, d.h. kurze Hübe zur Fortbewegung des Transportkorbes
12 erreicht werden, die sich vorteilhaft für das Wasch- und Klarspülergebnis auswirken.
[0039] Das Anwenden der Kurzhubtechnik, d.h. mit kürzeren Hüben in Förderrichtung 1.1 Transportkörbe
12 zu transportieren, ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die Transportklinken 10
schlupffrei den Transportkorb 12 durch die Durchlaufspülmaschine befördern, da durch
jeden durchgeführten Hub eines Transportschlittens mit schlupfbehafteten Transportklinken
sich der negativ auswirkende Schlupf aufsummiert. Durch die sich aufsummierende Stillstandzeit
des Transportkorbes 12 ergibt sich bei den Lösungen gemäß des Standes der Technik
eine zunehmende Ungleichförmigkeit der Transportbewegung des Transportkorbes 12 in
Förderrichtung 1.1.
[0040] Je mehr kurze schlupfbehaftete Hübe ausgeführt werden, desto ungleichförmiger wird
der Transportkorb in Förderrichtung 1.1 befördert, was sich negativ auf das erzielbare
Wasch- und Klarspülergebnis auswirkt.
[0041] Bei gleicher, mittlerer Geschwindigkeit ist es deshalb sehr vorteilhaft, anstelle
langer Hübe, kurze Hübe zur Bewegung des Transportkorbes 12 zu realisieren, da durch
eine Aneinanderreihung vieler kurzer Hübe eine gleichförmigere Bewegung des Transportkorbes
12 und somit eine gleichmäßigere Beaufschlagung des in diesem enthaltenen zu reinigenden
Gutes sowohl mit Waschlauge als auch mit Klarspülwasser erfolgen kann. Unter mittlerer
Transportgeschwindigkeit wird die Gesamtstrecke, die der Transportkorb 12 zurückzulegen
hat, geteilt durch die dafür benötigte Zeit verstanden.
[0042] Trotz auftretender Hochgeschwindigkeitsphasen sind kurze schnell hintereinander ausgeführte
Hübe zur Bewegung des Transportkorbes 12 in Förderrichtung 1.1 besser für das Wasch-
und Abspülergebnis, da z.B. die Bewegung eines. Trinkglases gleichmäßiger erfolgt.
Das bedeutet, dass bei kurzen Hüben z.B. ein schlankes Trinkglas nicht wie bei den
herkömmlichen aus dem Stand der Technik bekannten Förderverfahren mit einem Hub über
den linienförmigen Sprühstrahl in der Klarspülzone transportiert wird, sondern dass
dazu dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Vorschlag folgend mehrere kleine Hübe genutzt
werden, was die Benetzung des herausgegriffenen als Beispiel genannten schlanken Trinkglases
mit Klarspülwasser erheblich verbessert.
[0043] Der Darstellung gemäß Figur 3 ist eine Vorderansicht der Transportschienen mit eingebauten
Transportklinken, die bevorzugt als schlupffreie Kippklinken ausgebildet sind, zu
entnehmen.
[0044] Aus der Darstellung gemäß Figur 3 geht hervor, dass die in Drehrichtung 3.1 rotierende
Drehachse 3 an ihrem Drehteller 3.2 den Zapfen 3.3 aufnimmt, der exzentrisch zur Drehachse
3 angeordnet ist. Der Zapfen betätigt einen Kulissenstein 3.4, der seinerseits in
der Quertraverse 2 aufgenommen ist, durch den der ersten Transportschiene 5 und der
zweiten Transportschiene 6 eine senkrecht zur Zeichenebene gemäß Figur 3 erfolgende
Hin- und Herbewegung aufgeprägt wird.
[0045] Der in Figur 3 dargestellte Transportkorb 12 zeigt die an dessen Unterseite ausgebildete
Transportverrippung 23 sowie die einzelnen in der Zeichenebene verlaufenden Rippen
14 an der Unterseite des Transportkorbbodens 13. Der Transportkorb 12 ruht mit seiner
Transportverrippung 23 auf Abstützflächen 4.1 der sich senkrecht zur Zeichenebene
erstreckenden Korbtransportschienen 4.
[0046] Unterhalb der Abstützflächen 4.1 der Korbführungsschienen 4 verlaufen die erste Transportschiene
5 sowie die zweite Transportschiene 6 senkrecht zur Zeichenebene gemäß Figur 3. Aus
der Darstellung gemäß Figur 3 geht hervor, dass Paare 22 von Transportklinken 10 sowohl
in der ersten Transportschiene 5 als auch in der zweiten Transportschiene 6 angeordnet
sind. Die Transportklinken 10, die sowohl an der ersten Transportschiene 5 als auch
an der zweiten Transportschiene 6 in ihrer aufgestellten Position 17 bzw. ihrer abgetauchten
Position 18 dargestellt sind, sind um die Achsen 8 schwenkbar, die in den Figur 2.1
entnehmbaren U-förmigen Lagern 7 aufgenommen sind. Aus der Darstellung gemäß Figur
3 geht hervor, dass eine jede Transportklinke 10 in Bezug auf ihren Lagerungs- und
Schwenkpunkt an der Achse 8 einen ersten Hebelarm a und einen zweiten Hebelarm b aufweist.
Am ersten Hebelarm a sind der Rücken 10.1 sowie die Spitze 10.2 und die in Figur 3
nicht dargestellte Stoßfläche 10.3 aufgenommen. Die Höhe der Transportklinke 10 auf
dieser Seite ist durch Bezugszeichen d gekennzeichnet. Am Ende des zweiten Hebelarms
b einer jeden Transportklinke 10 befindet sich der Gegengewichtsabschnitt 10.4, der
im Vergleich zur Höhe d der gegenüber liegenden Seite der Transportklinke 10, wesentlich
höher ausgeführt ist und eine Höhe c aufweist. Aufgrund dieser Geometrie der Transportklinken
10 wird aufgrund des längeren Hebelarms des zweiten Hebelarms b und der größeren Höhe
des Gegengewichtsabschnitts 10.4, nämlich Höhe c, ein Drehmoment auf die Transportklinke
10 ausgeübt, was die Bewegung der Transportklinke 10 in die Freiräume der an der Unterseite
des Transportkorbes 12 ausgebildeten Transportverrippung 23 ermöglicht. Eine Auslenkung
der Transportklinke 10 von ihrer aufgestellten Position 17 in ihre abgetauchte Position
18 erfolgt durch Auflaufen des Rückenabschnitts 10.1 auf einen Steg 14 an der Transportverrippung
23 (vgl. Darstellung gemäß Figur 2.1) bei der Rückwärtsbewegung der jeweiligen Transportschiene
5 oder 6. Die Schwenkbewegung der Transportklinken 10 um die Achse 8 ist durch den
mit Bezugszeichen 11 bezeichneten Doppelpfeil identifiziert.
[0047] Die in Figur 3 dargestellte über die Drehachse 3 angetriebene Quertraverse 2 ist
mit den sich senkrecht zur Zeichenebene gemäß Figur 3 erstreckenden Transportschienen,
d.h. mit der ersten Transportschiene 5 und der zweiten Transportschiene 6 gekoppelt
und prägt der ersten Transportschiene 5 sowie der zweiten Transportschiene 6 eine
in der Zeichenebene verlaufende Hin- und Herbewegung auf. Der vorgeschlagenen Erfindung
folgend, kann selbstverständlich nicht nur ein einziger Transportkorb, sondern eine
Vielzahl hintereinander angeordneter Transportkörbe 12, die mit dem zu reinigenden
Gut gefüllt sind, in Kurzhubtechnik insbesondere durch die als Klarspülzone oder Frischwasserklarspülzone
ausgebildete Behandlungszone der Durchlaufspülmaschine transportiert werden, wobei
eine gleichmäßige Benetzung insbesondere problematischen Reinigungsgutes, wie z.B.
schlanke Trinkgläser, gewährleistet ist.
Bezugszeichenliste
[0048]
- 1
- Symmetrieachse
- 1.1
- Förderrichtung
- 2
- Quertraverse
- 3
- Drehachse
- 3.1
- Drehrichtung Antrieb
- 3.2
- Drehteller
- 3.3
- Zapfen
- 3.4
- Kulissenstein
- 4
- Korbführungsschiene
- 4.1
- Abstützfläche für Transportkorb
- 5
- 1. Transportschiene
- 6
- 2. Transportschiene
- 7
- U-förmiges Lager
- 8
- Achse (Schwenkachse)
- 9
- Abstandshalter
- 10
- Transportklinke (schlupffreie Kippklinke)
- 10.1
- Rücken
- 10.2
- Spitze
- 10.3
- Stoßfläche
- 10.4
- Gegengewichtsabschnitt
- 10.5
- Lagerungsflansch
- 11
- Schwenkbewegung Transportklinke 10
- 12
- Transportkorb
- 13
- Transportkorbboden
- 14
- Steg
- 15
- Stegzwischenraum
- 16
- Durchbruch Transportschienenwand
- 17
- aufgestellte Position der Transportklinke 10
- 18
- abgetauchte Position der Transportklinke 10
- 19
- Lagerungsblech
- 20
- Sicherungsblech
- 21
- Gleitlagerklotz
- 22
- Transportklinkenpaar
- 23
- Transportverrippung am Transportkorb 12
- a
- 1. Hebelarm
- b
- 2. Hebelarm
- c
- Höhe Gegengewichtsabschnitt 10.4
- d
- Höhe Rücken 10.1
- VH
- Vorhub
- RH
- Rückhub
1. Verfahren zum Transport eines Transportkorbes (12) durch eine mehrere Behandlungszonen
aufweisende Durchlaufspülmaschine mittels an Transportschienen (5, 6) aufgenommener
Transportklinken (10) in Förderrichtung (1.1), wobei die Transportschienen (5, 6)
über eine Drehachse (3) angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schwenkbewegung (11) der Transportklinken (10) bei einem Vorwärtshub (VH) der
Transportschienen (5, 6) und bei deren Rückhub (RH) um eine parallel zur Förderrichtung
(1.1) verlaufende Achse (8) erfolgt.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportklinken (10) während des Vorhubs (VH) in Förderrichtung (1.1) in einer
aufgestellten Position (17) Außenbereiche einer Transportverrippung (23) an der Unterseite
des Transportkorbes (12) untergreifen.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportklinken (10) während des Rückhubs (RH) durch den Transportkorb (12)
in eine abgetauchte Position (18) gestellt werden.
4. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorhub (VH) des Transportkorbes (12) in Förderrichtung (1.1) durch einzelne kurze
Hübe erfolgt, deren Hublänge kleiner ist als der Abstand (15) von Stegen (14) an der
Transportverrippung (23) des Transportkorbes (12).
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportklinken (10) während des Vorhubs (VH) in Förderrichtung (1.1) in ihrer
aufgestellten Position (18) in der Mitte einer Transportverrippung (23) des Transportkorbes
(12) eingreifen.
6. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass nach der Passage des Stegs (14) der Transportverrippung (23), der die Transportklinke
(10) in der abgetauchten Position (18) hält, die Transportklinke (10) die aufgestellte
Position (17) abstandsfrei zum nächstliegenden, für den Vorhub (VH) in Förderrichtung
(1.1) wirksamen Steg (14) einnimmt.
7. Durchlaufspülmaschine mit mehreren Behandlungszonen und mit mindestens einer Führungsschiene
(4) zur Führung von Transportkörben (12), in denen zu reinigendes Gut aufgenommen
ist, mit Transportschienen (5, 6), die angetrieben sind und an welchen, den Transportkorb
(12) erfassende, Transportklinken (10) aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportklinken (10) an Drehachsen (8) schwenkbar gelagert sind, die parallel
zur Förderrichtung (1.1) des Transportkorbes (12) orientiert sind.
8. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportklinken (10) als schlupffreie Kippklinken ausgeführt sind.
9. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportklinken (10) an den Transportschienen (5, 6) paarweise (22) angeordnet
sind oder mehrere Transportklinken (10) in Förderrichtung (1.1) hintereinander liegend
angeordnet sind.
10. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zwischenraum (15) zwischen Stegen (14) einer Transportförderung (23) des Transportkorbes
(12) eine in Förderrichtung (1.1) gesehen kürzere Länge aufweist in Bezug auf die
Länge eines Paares (22) von Transportklinken (10) oder mehrerer hintereinander liegender
Transportklinken (10) in Förderrichtung (1.1) gesehen.
11. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportklinken (10) in einem U-förmigen Lager (7) an Durchbrüchen (16) der
Wand der Transportschienen (5, 6) aufgenommen sind.
12. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Transportklinken (10) einen in eine Transportverrippung (23) eingreifenden Abschnitt
(10.1, 10.2, 10.3) und einen Gegengewichtsabschnitt (10.4) aufweisen.
13. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der die Transportverrippung (23) ergreifende Abschnitt (10.1, 10.2, 10.3) eine geringere
Höhe (d) aufweist als die Höhe (c) des Gegengewichtabschnitts (10.4) der Transportklinke
(10).
14. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der die Transportverrippung (23) ergreifende Abschnitt (10.1, 10.2, 10.3) der Transportklinke
(10) an einem ersten Hebelarm (a) in Bezug auf die Achse (8) aufgenommen ist, der
kürzer ist als der zweite Hebelarm (b), an dem der Gegengewichtsabschnitt (10.4) aufgenommen
ist.
15. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der die Transportverrippung (23) ergreifende Abschnitt der Transportklinke (10) eine
Stoßfläche (10.3) und einen Rücken (10.1) aufweist.
16. Durchlaufspülmaschine gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Rücken (10.1) eine Schräge aufweist, die bei Rückhub (RH) der Transportschienen
(5, 6) auf den nächstliegenden Steg (14) der Transportverrippung (23) aufläuft und
die Transportklinke (10) von ihrer aufgestellten Position (17) in ihre abgetauchte
Position (18) überführt.
1. Method for transporting a transportation rack (12) through a conveyor-type dishwasher
which has a plurality of treatment zones by means of transportation catches (10) which
are accommodated on transportation rails (5, 6) in the conveying direction (1.1),
with the transportation rails (5, 6) being driven by means of a rotary shaft (3),
characterized in that the transportation catches (10) pivot (11) about a shaft (8), which runs parallel
to the conveying direction (1.1), during a forward stroke (VH) of the transportation
rails (5, 6) and during the return stroke (RH) of said transportation rails.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the transportation catches (10) engage beneath outer regions of a ribbed transportation
arrangement (23) on the lower face of the transportation rack (12) during the advancing
stroke (VH) in the conveying direction (1.1) in an upright position (17).
3. Method according to Claim 1, characterized in that the transportation catches (10) are moved to a dipped position (18) by the transportation
rack (12) during the return stroke (RH).
4. Method according to Claim 2, characterized in that the advancing stroke (VH) of the transportation rack (12) in the conveying direction
(1.1) is performed by short individual strokes whose stroke length is less than the
spacing (15) between webs (14) on the ribbed transportation arrangement (23) of the
transportation rack (12).
5. Method according to Claim 1, characterized in that the transportation catches (10) engage in the center of a ribbed transportation arrangement
(23) of the transportation rack (12) in their upright position (18) during the advancing
stroke (VH) in the conveying direction (1.1).
6. Method according to Claim 3, characterized in that, after the web (14) of the ribbed transportation arrangement (23), which web holds
the transportation catch (10) in the dipped position (18), has passed, the transportation
catch (10) assumes the upright position (17) such that it does not have a spacing
from the closest web (14) which produces the advancing stroke (VH) in the conveying
direction (1.1).
7. Conveyor-type dishwasher comprising a plurality of treatment zones and comprising
at least one guide rail (4) for guiding transportation racks (12) which hold items
to be cleaned, comprising transportation rails (5, 6) which are driven and on which
transportation catches (10) which grasp the transportation rack (12) are held, characterized in that the transportation catches (10) are mounted such that they can pivot on rotary shafts
(8) which are oriented parallel to the conveying direction (1.1) of the transportation
rack (12).
8. Conveyor-type dishwasher according to Claim 7, characterized in that the transportation catches (10) are designed as slip-free tilting catches.
9. Conveyor-type dishwasher according to Claim 7, characterized in that the transportation catches (10) are arranged in pairs (22) on the transportation
rails (5, 6), or a plurality of transportation catches (10) are arranged one behind
the other in the conveying direction (1.1).
10. Conveyor-type dishwasher according to Claim 9, characterized in that a space (15) between webs (14) of a transportation conveying arrangement (23) of
the transportation rack (12) is shorter, as seen in the conveying direction (1.1),
than a pair (22) of transportation catches (10) or a plurality of transportation catches
(10) which are situated one behind the other as seen in the conveying direction (1.1).
11. Conveyor-type dishwasher according to Claim 7, characterized in that the transportation catches (10) are held in a U-shaped bearing (7) in apertures (16)
in the wall of the transportation rails (5, 6).
12. Conveyor-type dishwasher according to Claim 7, characterized in that the transportation catches (10) have a section (10.1, 10.2, 10.3) which engages in
a ribbed transportation arrangement (23), and a counterweight section (10.4).
13. Conveyor-type dishwasher according to Claim 12, characterized in that the section (10.1, 10.2, 10.3) which grasps the ribbed transportation arrangement
(23) has a lower height (d) than the height (c) of the counterweight section (10.4)
of the transportation catch (10).
14. Conveyor-type dishwasher according to Claim 12, characterized in that the section (10.1, 10.2, 10.3) of the transportation catch (10), which section grasps
the ribbed transportation arrangement (23), is held on a first lever arm (a) in relation
to the shaft (8), said first lever arm being shorter than the second lever arm (b)
on which the counterweight section (10.4) is held.
15. Conveyor-type dishwasher according to Claim 12, characterized in that the section of the transportation catch (10) which grasps the ribbed transportation
arrangement (23) has an abutment face (10.3) and a back (10.1).
16. Conveyor-type dishwasher according to Claim 15, characterized in that the back (10.1) has a slope which runs onto the closest web (14) of the ribbed transportation
arrangement (23) during the return stroke (RH) of the transportation rails (5, 6)
and moves the transportation catch (10) from its upright position (17) to its dipped
position (18).
1. Procédé pour transporter un panier de transport (12) dans un lave-vaisselle à avancement
automatique présentant plusieurs zones de traitement au moyen de cliquets de transport
(10) placés sur des rails de transport (5, 6) dans une direction d'avancement (1.1),
dans lequel les rails de transport (5, 6) sont entraînées au moyen d'un axe de rotation
(3), caractérisé en ce qu'il se produit, dans le cas d'une course d'avance (VH) des rails de transport (5, 6)
et dans le cas de leur course de retour (RH), un mouvement de pivotement (11) des
cliquets de transport (10) autour d'un axe (8) parallèle à la direction d'avancement
(1.1).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cliquets de transport (10), lors de la course d'avance (VH) dans la direction
d'avancement (1.1), saisissent par le dessous, dans une position d'élévation (17),
des zones extérieures d'un système nervuré de transport (23) au niveau de la face
inférieure d'un panier de transport (12).
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cliquets de transport (10), pendant la course de retour (RH) sont amenés dans
une position d'effacement (18) au moyen du panier de transport (12).
4. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la course d'avance (VH) du panier de transport (12) dans la direction d'avancement
(1.1) est obtenue au moyen de courses courtes individuelles dont la longueur de course
est inférieure à la distance (15) séparant des nervures (14) prévues sur le système
nervuré de transport (23) du panier de transport (12).
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les cliquets de transport (10) pendant la course d'avance (VH) dans la direction
d'avancement (1.1) viennent en prise, dans leur position (18) d'élévation, au milieu
d'un système nervuré de transport (23) du panier de transport (12).
6. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que, après le passage de la nervure (14) du système nervuré de transport (23), qui maintient
les cliquets de transport (10) dans la position d'effacement (18), les cliquets de
transport (10) adoptent la position d'élévation (17) sans écartement par rapport à
la nervure (14) suivante, effective pour la course d'avance (VH) dans la direction
d'avancement (1.1).
7. Lave-vaisselle à avancement automatique avec une pluralité de zones de traitement
et avec au moins un rail de guidage (4) pour le guidage de paniers de transport (12),
dans lequel sont reçus les articles à laver, avec des rails de transport (5, 6), qui
sont entraînés et sur lesquels sont reçus des cliquets de transport (10) qui viennent
en prise avec le panier de transport (12), caractérisé en ce que les cliquets de transport (10) sont portés de façon pivotante sur des axes de rotation
(8) qui sont orientés parallèlement à la direction d'avancement (1.1) du panier de
transport (12).
8. Lave-vaisselle à avancement automatique selon la revendication 7, caractérisé en ce que les cliquets de transport (10) sont agencés les uns derrière les autres.
9. Lave-vaisselle à avancement automatique selon la revendication 7, caractérisé en ce que les cliquets de transport (10) sont disposés par paires (22) sur les rails de transport
(5, 6) ou plusieurs cliquets de transport (10) sont disposés pour être situés les
uns derrière les autres dans la direction d'avancement (1.1).
10. Lave-vaisselle à avancement automatique selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'un espace intermédiaire (15) entre des nervures (14) d'un système de transport (23)
du panier de transport (12) présente, vu dans la direction d'avancement (1.1) une
longueur qui est plus courte par rapport à la longueur d'une paire (22) des cliquets
de transport (10) ou de plusieurs cliquets de transport (10) situés les uns derrière
les autres vu dans la direction d'avancement (1.1).
11. Lave-vaisselle à avancement automatique selon la revendication 7, caractérisé en ce que les cliquets de transport (10) sont reçus dans des dispositifs d'appui en forme de
U (7) au niveau d'ouvertures (16) de la paroi des rails de transport (5, 6).
12. Lave-vaisselle à avancement automatique selon la revendication 7, caractérisé en ce que les cliquets de transport (10) présentent une portion (10.1, 10.2, 10.3) qui vient
en prise dans un système nervuré de transport (23) ainsi qu'une portion de contrepoids
(10.4).
13. Lave-vaisselle à avancement automatique selon la revendication 12, caractérisé en ce que la portion (10.1, 10.2, 10.3) qui vient en prise dans le système nervuré de transport
(23) présente une hauteur (d) qui est inférieur à la hauteur (c) de la portion de
contrepoids (10.4) du cliquet de transport (10).
14. Lave-vaisselle à avancement automatique selon la revendication 12, caractérisé en ce que la portion (10.1, 10.2, 10.3) du cliquet de transport (10) qui vient en prise dans
le système nervuré de transport (23) est reçue, par rapport à l'axe (8), au niveau
d'un premier bras de levier (a) qui est plus court que le deuxième bras de levier
(b), au niveau duquel est reçu la portion de contrepoids (10.4).
15. Lave-vaisselle à avancement automatique selon la revendication 12, caractérisé en ce que la portion du cliquet de transport (10) qui vient en prise dans le système nervuré
de transport (23) présente une surface d'impact (10.3) et une partie dorsale (10.1).
16. Lave-vaisselle à avancement automatique selon la revendication 15, caractérisé en ce que la partie dorsale (10.1) présente une inclinaison qui, lors de la course de retour
(RH) des rails de transport (5, 6) arrive sur la nervure suivante (14) du système
nervuré de transport (23) et déplace le cliquet de transport (10) de sa position d'élévation
(17) à sa position d'effacement (18).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente