| (19) |
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(11) |
EP 1 875 482 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.09.2018 Patentblatt 2018/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.04.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2006/003500 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2006/114214 (02.11.2006 Gazette 2006/44) |
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| (54) |
LASTTRENNSCHALTER
LOAD-BREAK SWITCH
SECTIONNEUR À COUPURE EN CHARGE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
| (30) |
Priorität: |
25.04.2005 DE 102005019424
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.01.2008 Patentblatt 2008/02 |
| (73) |
Patentinhaber: ABB Schweiz AG |
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5400 Baden (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- GRANHAUG, Ole
N-3724 Skien (NO)
- KUHLEFELT, Jan-Henrik
100027 Beijing (CN)
- SKRYTEN, Pal
N-3714 Skien (NO)
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| (74) |
Vertreter: Miller, Toivo et al |
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ABB Patent GmbH,
Wallstadter Strasse 59 68520 Ladenburg 68520 Ladenburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 700 062
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US-A- 4 628 164
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Lasttrennschalter nach dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0002] In der deutschen Patentanmeldung
DE 10 2005 009 207.1 ist ein Lasttrennschalter der eingangs genannten Art beschrieben worden, der in einer
Mittelspannungsanlage eingebaut ist und dort die Aufgabe hat, Strom bei Nennlast abzuschaltern
bzw. einzuschalten. Zu diesem Zweck besitzt der Lasttrennschalter eine feststehende
Kontaktstückanordnung, die an einer Kontaktspindel oder Kontaktstange als Kontaktträger
befestigt ist, die bzw. der mit einem Schwenkhebelantrieb gekoppelt ist, der von einer
Antriebswelle betätigt wird.
[0003] Die Kontaktstelle umfaßt eine Hauptkontaktstelle und eine Lichtbogenabreißstelle,
wobei die Hauptkontaktstelle ein Topfkontaktstück mit Kontaktfingern aufweist.
[0004] Aus der
US-A-4 268 164 ist ein derartiger Schalter bekannt geworden, dessen Kontaktstange einen Längsschlitz
aufweist, den Schlitzhöhe, das heißt der Abstand zwischen den Schlitzflächen, mittels
einer Schraube verändert werden kann. Dabei besitzt die Kontaktstange im wesentlichen
eine stetig ohne eine Stufe verlaufende Außenfläche. Dabei ist eine bestimmte Länge
der Kontaktstange zumindest im Bereich des Schlitzes notwendig, um eine ausreichende
Elastizität zu erhalten.
[0005] Aus der
EP 0 700 062 A1 ist ein Schalter bekannt geworden, dessen feststehendes Kontaktstück ein Rohr mit
Kontaktfingern aufweist, die von einer am Rohr befestigten Hülse umgeben ist und die
verhindern soll, daß die mittels Federn nach innen beaufschlagten Kontaktfinger zu
weit nach innen federn.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es einen Lasttrennschalter der eingangs genannten Art zu
optimieren.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmals des Anspruches 1 gelöst.
[0008] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind den weiteren
Unteransprüchen zu entnehmen.
[0009] Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist,
sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen
der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
[0010] Es zeigen
- Fig. 1
- eine Kontaktstelle eines Lasttrennschalters in Einschaltstellung,
- Fig. 2
- die Kontaktstelle gemäß Fig. 1 kurz vor Ausschaltstellung,
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht der Hauptkontaktstelle bei weiterer Ausschaltung und
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht eines Kontaktzapfens.
[0011] Es sei Bezug genommen auf die Fig. 1.
[0012] Die dort gezeichnete Kontaktstelle eines Lasttrennschalters befindet sich in einem
topfförmigen Gehäuse 10 aus isolierendem Kunststoff, wie er aus der
DE 10 2005 009 207.1 bekannt geworden ist. Der Behälter 10 ist an seinem freien Ende mit einem Bodenabschnitt
11 verschlossen, in dem ein zylinderförmiger Kontaktabschnitt oder -hülse 12 festgelegt
ist, der bzw. die eine Bohrung 13 aufweist, über die eine Anschlussleitung gemäß Pfeilrichtung
P angeschlossen werden kann. Am inneren Ende der Kontakthülse 12 schließt sich ein
feststehendes Hauptkontaktstück 14 an, welches tulpenförmig ausgebildet ist mit einer
Bodenplatte 15 und daran anschließenden Kontaktfingern 16, die an ihren freien Enden
eine Einziehung 17 nach innen aufweisen. In der Bohrung 13 ist ein Kontaktzapfen 18
fixiert, der in der Fig. 4 näher dargestellt ist.
[0013] Innerhalb des Behälters 10 geführt (in nicht näher dargestellter Weise) ist ein Kontaktträger
19 in Form einer Kontaktstange, an deren innerem Ende eine Dichtungsplatte befestigt
ist, die an ihrem Außenumfang eine Dichtung 21 trägt, die gegen die Innenfläche des
Behälters 10 anliegt und dort zur Abdichtung dient. An der Platte 20 ist ein Zylinder
22 befestigt, der an seiner Innenfläche ein düsenförmiges Kontaktstück 23 trägt, wobei
die Düsenform die Innenkontur 24 bildet. Der Zylinder 22 besitzt an seinem dem Kontaktstück
23 entgegengesetzt liegenden Ende eine radial nach innen vorspringende Leiste 25,
die die Kontaktstange 19 umfasst und dort damit fest verbunden ist. Der Innenraum
26 des Zylinders 22 ist im Bereich der Leiste 25 mit Durchgangsöffnungen 27 versehen,
die in axialer Richtung den Innenraum 26 mit dem Raum 28 unterhalb der Platte 20 verbinden.
Am Stirnende des Zylinders 22, auf der der Platte 20 entgegengesetzten Seite, ist
ein Blaszylinder 29 aus isolierendem Kunststoff befestigt.
[0014] Es sei nun Bezug genommen auf die Fig. 4.
[0015] Die Fig. 4 zeigt den Kontaktzapfen 18. Dieser Kontaktzapfen 18 ist etwa zylindrisch
geformt und besitzt einen Zapfenabschnitt 30, der in die Bohrung 13 kraftschlüssig
eingesetzt ist. An den Abschnitt 30 schließt sich ein sechseckförmiger Plattenabschnitt
31 an, der sich gegen die Innenfläche 32 des Bodens 15 des Hauptkontaktstückes 14
anlegt und das Hauptkontaktstück 14 mit dem Kontaktzylinder 12 fest verbindet. Der
Kontaktzapfen 18 besitzt einen Kontaktfingerabschnitt 32, der an seinem freien Ende
radial einen erweiterten Abschnitt 34 aufweist, die dem Kontaktzapfen 18 eine mikrofonartige
Struktur verleiht. Der Kontaktzapfen 32 besitzt einen axial verlaufenden Längsschlitz
33, wodurch zwei Kontaktzapfenfinger 35 und 36 gebildet sind. Der Außendurchmesser
des Abschnittes 34 ist größer als der Innendurchmesser des Kontaktstückes 23, so dass
dann, wenn eine Ausschaltung stattfindet, wenn also der Kontaktstückträger in Pfeilrichtung
P
1 gezogen wird, die Innenfläche des Kontaktstückes 23 auf die Außenfläche des Abschnittes
34 aufgleitet und damit die beiden Kontaktzapfenfinger 35 und 36 aufeinander zu drückt.
[0016] Das Kontaktstück 23 ist aus lichtbogenabrissfestem Material, ebenso wie der Abschnitt
34.
[0017] Wenn nun eine Schalthandlung stattfindet und der Kontaktträger 19 mit dem beweglichen
Kontaktstück 23 nach unten (siehe Fig. 1) in Pfeilrichtung P
1 gezogen wird, dann gleitet der Kontaktzylinder 22 aus den Kontaktfingern 16 heraus,
wie in Fig. 2 ersichtlich ist; in diesem Falle bleibt aber der Kontaktzapfen 18 noch
in elektrisch leitender Verbindung mit dem Kontaktstück 23, so dass nach Trennung
der Kontaktfinger 16 vom Kontaktzylinder 22 der Strom vom Kontaktzylinder 22 über
das Kontaktstück 23 zu dem Kontaktzapfen 18 hin fließt.
[0018] Der Blaszylinder 29 besitzt eine Öffnung 40, deren Innendurchmesser etwa dem Außendurchmesser
des Abschnittes 34 entspricht. In der Stellung gemäß Fig. 2 gleitet der Blaszylinder
29 mit seiner Öffnung auf den Abschnitt 34 auf. Sobald sich das Kontaktstück 23 von
dem Abschnitt 34 des Kontaktzapfens 32 trennt, bildet sich dort ein Lichtbogen 43
(siehe Fig. 3), der von dem Blaszylinder 29 aus isolierendem Material mit der von
diesem im Raum 41 befindlichen Gas beblasen wird. Der isolierende Kunststoff des Blaszylinders
29 ist aus Gas abgebendem Material, wodurch der Lichtbogen zwischen dem Abschnitt
34 und dem Kontaktstück 23 optimal beblasen wird.
[0019] Die Fig. 3 zeigt die Kontaktanordnung kurz nach der Trennung des Kontaktstückes 23
vom Abschnitt 34, wobei hier der Lichtbogen 43 gezogen wird, der durch aus dem Raum
41 in Pfeilrichtung P
2 ausströmendes Löschgas gelöscht wird.
[0020] Mit dem Kontaktzylinder 12 ist ein Becher 50 elektrisch leitend fest verbunden, der
den Behälter 10 umgibt und im Bereich der Kontaktstelle einen zwischen dem Kontaktstück
und dem Kontaktzylinder 22 befindlichen Feldsteuerring 51 trägt, wie in der Patentanmeldung
DE 10 2005 009 207.1 näher beschrieben.
1. Lasttrennschalter mit einer Hauptkontaktstelle und einer Lichtbogenabreißstelle, von
denen die Hauptkontaktstelle bei einer Ausschaltung vor der Lichtbogenabreißstelle
geöffnet und bei einer Einschaltung nach der Lichtbogenabreißstelle geschlossen wird,
mit einer feststehenden (16,18) und einer beweglichen (26,23) Kontaktstückanordnung,
wobei die bewegliche Hauptkontaktstelle einen mit einem Kontaktträger (19) verbundenen
Kontaktzylinder (22) aufweist, und wobei die Lichtbogenabreißstelle einen Kontaktzapfen
(18) als feststehendes Kontaktstück und ein ringförmiges Kontaktstück (23) als bewegliches
Kontaktstück aufweist, wobei der Kontaktzapfen (18) einen Abschnitt (34) aus abreißfestem
Material umfaßt, dessen Außendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser des übrigen
Zapfenbereiches und welcher dem Kontaktzapfen (18) eine mikrofonartige Struktur verleiht
und wobei der Kontaktzapfen (18) wenigstens einen in Längsrichtung verlaufenden Schlitz
(33) aufweist, der den Zapfen (18) in wenigstens zwei Kontaktfinger (35, 36) aufteilt
dadurch gekennzeichnet, dass
die feststehende Kontaktstückanordnung (16,18) ein Topfkontaktstück mit Kontaktfingern
(16) aufweist, dass der Außendurchmesser des Abschnittes aus abreißfestem Material
(34) größer ist als der Innendurchmesser des beweglichen Kontaktstückes (23), und
dass das bewegliche Kontaktstück (23) an seiner Innenkontur eine Düsenform aufweist,
deren engster Innendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des Abschnittes
(34) am Kontaktzapfen (18), so dass dann, wenn eine Ausschaltung stattfindet die Innenfläche
des beweglichen Kontaktstückes (23) auf die Außenfläche des Abschnittes (34) aufgleitet
und damit die beiden Kontaktzapfenfinger (35,36) aufeinander zu drückt.
2. Lasttrennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche zur Lichtbogenabreißstelle gehörige Kontaktstück (23) wenigstens teilweise
aus lichtbogenabreißfestem Material besteht.
3. Lasttrennschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kontaktzylinder (22) ein Blaszylinder (29) aus elektrisch isolierendem Material
gebildet ist, der eine Innenöffnung (40) umgibt, deren Innendurchmesser dem Außendurchmesser
des Abschnittes (34) des Kontaktzapfens entspricht, so dass nach Auflaufen der Innenöffnung,
(40) auf den Abschnitt (34) das innerhalb des Blaszylinders befindliche Gas den zwischen
dem beweglichen Kontaktstück (23) und dem Kontaktzapfen (18) gezogenen Lichtbogen
bebläst.
4. Lasttrennschalter nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Blaszylinder (29) aus einem bei Auftreten eines Lichtbogens gasabgebenden Material
besteht.
1. Switch disconnector with a main contact point and an arc interruption point, of which
the main contact point opens before the arc interruption point during disconnection
and is closed after the arc interruption point during connection, with a stationary
(16, 18) and a moving (26, 23) contact-piece arrangement, with the moving main contact
point having a contact cylinder (22) which is connected to a contact mount (19), and
with the arc interruption point having a contact pin (18) as the stationary contact
piece and an annular contact piece (23) as the moving contact piece, with the contact
pin (18) having a section (34) composed of interruption-resistant material, whose
external diameter is greater than the external diameter of the rest of the pin area
and which gives the contact pin (18) a microphone-like structure, and with the contact
pin (18) having at least one slot (33) which runs in the longitudinal direction and
splits the pin (18) into at least two contact fingers (35, 36), characterized in that the stationary contact-piece arrangement (16, 18) has a pot contact piece with contact
fingers (16), in that the external diameter of the section composed of interruption-resistant material
(34) is greater than the internal diameter of the moving contact piece (23), and in that the moving contact piece (23) has a nozzle shape on its inner contour, whose narrowest
internal diameter is less than the external diameter of the section (34) on the contact
pin (18), so that, when disconnection occurs, the inner surface of the moving contact
piece (23) slides onto the outer surface of the section (34), thus forcing the two
contact pin fingers (35, 36) towards one another.
2. Switch disconnector according to Claim 1, characterized in that the moving contact piece (23), which is associated with the arc interruption point,
is at least partially composed of a material which is resistant to arc interruption.
3. Switch disconnector according to Claim 1 or 2, characterized in that a blowing cylinder (29) composed of electrically insulating material is formed on
the contact cylinder (22) and surrounds an inner opening (40) whose internal diameter
corresponds to the external diameter of the section (34) of the contact pin, such
that, once the inner opening (40) has run onto the section (34), the gas which is
located within the blowing cylinder blows the arc which has been struck between the
moving contact piece (23) and the contact pin (18).
4. Switch disconnector according to one of the preceding claims, characterized in that the blowing cylinder (29) is composed of a material which emits gas when an arc occurs.
1. Sectionneur à coupure de charge avec un point de contact principal et un point d'arrachement
de l'arc, parmi lesquels le point de contact principal est ouvert avant le point d'arrachement
de l'arc lors d'une coupure et fermé après le point d'arrachement de l'arc lors d'un
enclenchement, avec un ensemble de pièce de contact fixe (16, 18) et mobile (26, 23),
dans lequel le point de contact principal mobile présente un cylindre de contact (22)
relié à un porte-contact (19), et dans lequel le point d'arrachement de l'arc présente
un plot de contact (18) comme pièce de contact fixe et une pièce de contact annulaire
(23) comme pièce de contact mobile, dans lequel le plot de contact (18) comprend une
partie (34) en un matériau résistant à l'abrasion, dont le diamètre extérieur est
plus grand que le diamètre extérieur du reste de la zone de plot et qui confère au
plot de contact (18) une structure de type microphonique et dans lequel le plot de
contact (18) présente au moins un fente (33) s'étendant en direction longitudinale,
qui divise le plot en au moins deux doigts de contact (35, 36), caractérisé en ce que l'ensemble de pièce de contact fixe (16, 18) présente une pièce de contact en pot
avec des doigts de contact (16), en ce que le diamètre extérieur de la partie en matériau résistant à l'abrasion (34) est plus
grand que le diamètre intérieur de la pièce de contact mobile (23), et en ce que la pièce de contact mobile (23) présente à son contour intérieur une forme de buse,
dont le diamètre intérieur le plus étroit est plus petit que le diamètre extérieur
de la partie (34) sur le plot de contact (18), de telle manière que lorsqu'il se produit
une coupure la face intérieure de la pièce de contact mobile (23) glisse sur la face
extérieure de la partie (34) et presse ainsi l'un contre l'autre les deux doigts du
plot de contact (35, 36).
2. Sectionneur à coupure de charge selon la revendication 1, caractérisé en ce que la pièce de contact mobile (23) faisant partie du point d'arrachement de l'arc se
compose au moins en partie de matériau résistant à l'arrachement de l'arc.
3. Sectionneur à coupure de charge selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un cylindre de soufflage (29) en matériau électriquement isolant est formé sur le
cylindre de contact (22), et entoure une ouverture intérieure (40), dont le diamètre
intérieur correspond au diamètre extérieur de la partie (34) du plot de contact, de
telle manière qu'après l'arrivée de l'ouverture intérieure (40) sur la partie (34)
le gaz se trouvant à l'intérieur du cylindre de soufflage souffle l'arc électrique
jailli entre la pièce de contact mobile (23) et le plot de contact (18).
4. Sectionneur à coupure de charge selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le cylindre de soufflage (29) est constitué d'un matériau libérant du gaz lors de
l'apparition d'un arc électrique.


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