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EP 1 878 362 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.04.2010 Patentblatt 2010/14 |
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Anmeldetag: 07.05.2007 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verstellbarer Liegerahmen
Adjustable bed frame
Sommier réglable
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO
SE SI SK TR |
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Priorität: |
13.07.2006 DE 202006010820 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.01.2008 Patentblatt 2008/03 |
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Patentinhaber: Hettich Franke GmbH & Co. KG |
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72336 Balingen-Weilstetten (DE) |
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Erfinder: |
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- Riedmüller, Holger
72336, Balingen (DE)
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Vertreter: Specht, Peter et al |
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Loesenbeck - Stracke - Specht - Dantz
Am Zwinger 2 33602 Bielefeld 33602 Bielefeld (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 9 307 109 DE-U1- 29 620 699
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DE-U1- 20 315 668 DE-U1-202005 006 753
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen verstellbaren Liegerahmen mit einem Grundrahmen,
einem an den Seitenholmen des Grundrahmens schwenkbar angeschlossenen Rückenteil und
einer Nackenstütze, wobei das Rückenteil und die Nackenstütze in einer Grundstellung
in einer gemeinsamen Ebene mit dem Grundrahmen liegen und aus dieser Grundstellung
heraus hochschwenkbar sind, wobei die Nackenstütze gegenüber dem Rückenteil voreilend
hochschwenkbar und in Richtung des Kopfendes des Grundrahmens bewegbar und an ihren
Längsseiten in Führungslaschen aus der Grundstellung heraus um einen bestimmten Winkelbetrag
gegenüber dem Rückenteil voreilend ausschwenkbar sind und die Nackenstütze nach Erreichen
der maximalen Voreilstellung bei gleichzeitigem Verschwenken des Rückenteiles in Richtung
des Kopfendes des Grundrahmens verschiebbar ist.
[0002] Ein Liegerahmen der gattungsgemäßen Art ist aus der
DE 296 20 699 U1 bekannt.
[0003] Bei der vorbekannten Konstruktion wird die Voreilung der Nackenstütze gegenüber dem
Rückenteil und die Bewegung der Nackenstütze in Richtung des Kopfendes des Grundrahmens,
durch welche eine Stauchung einer auf dem Liegerahmen aufliegenden Matratze oder dergleichen
weitestgehend vermieden wird, erreicht durch Schwenkbeschläge in Form von Gelenkketten.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verstellbaren Liegerahmen
der gattungsgemäßen Art so zu gestalten, dass die Bewegungsabläufe insbesondere der
Nackenstütze, nämlich deren Voreilung gegenüber dem Rückenteil und deren Bewegung
in Richtung des Kopfendes des Grundrahmens mit vergleichsweise einfachen und kostengünstig
herstellbaren Beschlägen möglich ist.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Nackenstütze in Langlöchern
der Führungslaschen verschiebbar geführt ist, und die Führungslaschen jeweils mit
einem am Rückenteil befestigten Beschlagteil um einen Lagerbolzen schwenkbar verbunden
sind und dass die Führungslaschen in einem Abstand zum Lagerbolzen ein konzentrisch
zu diesem verlaufendes Langloch aufweisen, durch den ein an dem Beschlagteil befestigter
Führungsbolzen hindurchtritt, wobei durch die Größe der Langlöcher der maximale Winkel
der Voreilung der Nackenstütze bestimmt ist.
[0006] Bedingt durch die Tatsache, dass die Nackenstütze beim erfindungsgemäßen Liegerahmen
durch eine Verschiebung in dafür vorgesehenen Langlöchern einer Führungslasche erfolgt,
kann die gesamte Beschlagkonstruktion zur Kopplung von Rückenteil und Nackenstütze
relativ einfach gestaltet sein und kommt mit wenigen, preiswert herstellbaren Einzelteilen
aus.
[0007] Nach einer Weiterentwicklung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Führungslaschen
jeweils mit einem am Rückenteil befestigten Beschlagteil um einen Lagerbolzen schwenkbar
verbunden sind und dass die Führungslaschen in einem Abstand zum Lagerbolzen ein konzentrisch
zu diesem verlaufendes Langloch aufweisen, durch den ein an dem Beschlagteil befestigter
Führungsbolzen hindurchtritt, wobei durch die Größe des Langloches der maximale Winkel
der Voreilung der Nackenstütze bestimmt ist.
[0008] Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand weiterer Unteransprüche.
[0009] In den beigefügten Zeichnungen sind Ausführmgsbeispiele der Erfindung dargestellt,
die im Folgenden näher beschrieben werden.
[0010] Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematisch dargestellte Seitenansicht eines Liegerahmens mit teilweise hochgeschwenktem
Rückenteil und daran angelenkter Nackenstütze
- Figur 2
- eine der Figur 1 entsprechende Seitenansicht der relevanten Beschlagteile zur Bewegung
von Rückenteil und Nackenstütze in Grundstellung
- Figur 3
- eine der Figur 2 entsprechende Seitenansicht mit zunächst nur hochgeschwenkter Nackenstütze
- Figur 4
- eine den Figuren 2 und 3 entsprechende Darstellung einer weiteren Hochschwenkposition,
bei der auch das Rückenteil aus einer Grundstellung heraus teilweise verschwenkt ist
- Figur 5
- eine den Figuren 2 bis 4 entsprechende Seitenansicht bei völlig hochgeschwenktem Rückenteil
- Figur 6
- eine perspektivische Sprengbilddarstellung eines Schwenkbeschlages zur Steuerung der
Bewegungen des Rückenteiles und der Nackenstütze
- Figuren 7 a bis 7 d
- den Figuren 2 bis 5 entsprechende Seitenansichten lediglich des Schwenkbeschlages
zur Steuerung der Bewegungen von Rückenteil und Nackenstütze
- Figur 8
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles VIII in Figur 7a
- Figur 9
- eine der Figur 7b entsprechende Seitenansicht eines Schwenkbeschlages für einen verstellbaren
Liegerahmen nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0011] In Figur 1 ist der Kopfbereich eines insgesamt mit dem Bezugszeichen 1 bezeichneten
verstellbaren Liegerahmens dargestellt, der einen Grundrahmen 2, ein daran schwenkbar
angeschlossenes Rückenteil 3 sowie eine Nackenstütze 4 umfasst, die ihrerseits schwenkbar
am Rückenteil 3 angeschlossen ist. Darüber hinaus ist die Nackenstütze 4 in Richtung
des Kopfendes 2a des Grundrahmens beweglich.
[0012] Die Verbindung zwischen der Nackenstütze 4 und dem Rückenteil 3 erfolgt über Schwenkbeschläge
5, die jeweils im Bereich der Längsseiten der Nackenstütze 4 vorgesehen sind und von
denen einer in den Zeichnungen dargestellt ist. Der grundsätzliche Aufbau der Schwenkbeschläge
5 an den beiden Längsseiten der Nackenstütze 4 ist untereinander gleich, abgesehen
davon, dass jeweils eine links- und eine rechtsseitige Ausführung erforderlich ist.
[0013] Im Folgenden wird der Aufbau und die Wirkungsweise unter Bezugnahme auf einen derartigen
Schwenkbeschlag 5 beschrieben.
[0014] Wie die Zeichnungen zeigen, ist der Schwenkbeschlag 5 mit einem Beschlagteil 6 fest
mit dem Rückenteil 3 verbunden. Das Rückenteil 3 ist um einen Drehpunkt 7 schwenkbar
am Grundrahmen 2 angeschlossen.
[0015] Die Nackenstütze 4 ist verschiebbar in einem Langloch 8 einer Führungslasche 9 geführt,
wobei die Führungslasche 9 um einen Lagerbolzen 10 verschwenkbar mit dem fest an dem
Rückenteil 3 angeschlossenen Beschlagteil 6 verbunden ist. In einem Abstand zum Lagerbolzen
10 ist die Führungslasche 9 mit einem konzentrisch zum Lagerbolzen 10 verlaufenden
Langloch 11 ausgestattet, welches von einem Führungsbolzen 12 durchtreten ist, der
am Beschlagteil 6 befestigt ist.
[0016] Durch dieses Langloch 11 und den in dieses Langloch 11 eingreifenden Führungsbolzen
12 wird die Möglichkeit geschaffen, die Nackenstütze 4 aus einer Grundstellung heraus,
in der sich Rückenteil 3 und Nackenstütze 4 in einer gemeinsamen Ebene mit dem Grundrahmen
2 befinden und wie es in Figur 2 dargestellt ist, zunächst einmal um einen bestimmten
Winkelbetrag voreilend gegenüber dem Rückenteil 3 nach oben zu schwenken, wobei das
Rückenteil 3 zunächst noch in seiner Grundstellung in einer Ebene mit dem Grundrahmen
2 verbleibt. Diese Position ist in Figur 3 dargestellt.
[0017] Eine weitere Aufschwenkbewegung der Nackenstütze 4 hat ab der vorstehend beschriebenen
Position zur Folge, dass sich auch das Rückenteil 3 aus seiner Grundstellung heraus
nach oben verschwenkt, da nun der Winkel zwischen der Nackenstütze 4 und dem Rückenteil
3 unverändert bleibt.
[0018] Die Figuren 1 bis 3 machen deutlich, dass sich der Führungsbolzen 12 bei in Grundstellung
befindlichem Rückenteil 3 und Nackenstütze 4 an einem Ende des Langloches 11 und bei
voreilend aufgeschwenkter Nackenstütze 4 am anderen Ende des Langloches 11 befindet
und dort abstützt.
[0019] Die Kräfte zum Aufstellen oder Aufschwenken der Nackenstütze 4 und des Rückenteiles
3 werden auf den Schwenkbeschlag 5 übertragen durch einen Aufstellhebel 13. Dieser
Aufstellhebel 13 ist in seinem mittleren Bereich um einen Drehpunkt 14 an einer Stützlasche
15 schwenkbar gelagert. Darüber hinaus ist der Aufstellhebel 13 in einem seiner Endbereiche
mit einem Antriebshebel 16 schwenkbar verbunden, der vorzugsweise motorisch antreibbar
ist.
[0020] An seinem gegenüberliegenden Ende ist der Aufstellhebel 13 mit einem mit der Nackenstütze
4 verbundenen Bolzen 17 gelenkig verbunden, wobei dieser Bolzen 17 innerhalb des Langloches
8 der Führungslasche 9 verschiebbar ist.
[0021] Damit die Führung der Nackenstütze 4 innerhalb des Langloches 8 stabilisiert ist,
befindet sich an der Nackenstütze 4 in einem Abstand zum Bolzen 17, an dem der Aufstellhebel
13 angreift, ein weiterer, innerhalb des Langloches 8 verschiebbarer und mit der Nackenstütze
4 verbundener Bolzen 17a.
[0022] Die schon erwähnte Stützlasche 15 ist um den am Beschlagteil 6 befestigten Führungsbolzen
12 verschwenkbar mit dem Beschlagteil 6 verbunden.
[0023] Nachdem nun alle Bestandteile des Schwenkbeschlages 5 beschrieben sind, kann unter
Bezugnahme auf die Figuren 2 bis 5 sowie 7a bis 7d der Funktionsablauf eines derartigen
Schwenkbeschlages 5 beschrieben werden.
[0024] In der Figur 2 ist ebenso wie in Figur 7a der Schwenkbeschlag bei in Grundstellung
befindlichem Rückenteil 3 und Nackenstütze 4 gezeigt, d.h., die besagten Teile liegen
in einer Ebene mit dem Grundrahmen 2. Es wird dabei deutlich, dass der Führungsbolzen
12 innerhalb des bogenförmigen Langloches 11 in dieser Position in dem dem Kopfende
2a des Grundrahmens zugewandten Endbereich des bogenförmigen Langloches 11 liegt.
[0025] Wird nun aus dieser Grundstellung heraus der Aufstellhebel 13 durch den vorzugsweise
motorbetriebenen Antriebshebel 16 im Uhrzeigersinne um den Lagerbolzen 14 verschwenkt,
wird zunächst nur die Nackenstütze 4 gegenüber dem mit dem Rückenteil fest verbundenen
Beschlagteil 6 um den Lagerbolzen 10 verschwenkt. Dabei gleitet die Führungslasche
9 im Bereich ihres bogenförmigen Langloches 11 über den Führungsbolzen 12 hinweg,
bis dieser an dem dem Rückenteil 3 und somit auch dem damit verbundenen Beschlagteil
6 zugewandten Ende des Langloches 11 anliegt. Diese Position ist in den Figuren 3
sowie 7b dargestellt. Die Nackenstütze 4 ist folglich gegenüber dem Rückenteil 3 voreilend
um einen bestimmten Winkelbetrag nach oben verschwenkt. Die nun eingenommene Winkelstellung
zwischen Rückenteil 3 und Nackenstütze 4 kann nun durch weiteres Aufschwenken nicht
mehr verändert werden, so dass eine weitere Drehung des Aufstellhebels 13 im Uhrzeigersinne
zur Folge hat, dass das Rückenteil 3 gemeinsam mit der Nackenstütze 4 nach oben verschwenkt
wird. Dabei wird gleichzeitig die Nackenstütze 4 in Richtung des Kopfendes 2a des
Grundrahmens 2 verschoben, was durch die Führung der Nackenstütze 4 innerhalb des
Langloches 8 der Führungslasche 9 möglich ist.
[0026] Die Figuren 4 sowie 7c zeigen hierbei Zwischenstellungen, bei denen das Rückenteil
3 in eine Zwischenstellung aus ihrer Grundposition heraus nach oben verschwenkt ist
und in der die Nackenstütze 4 ebenfalls in eine Zwischenposition innerhalb des Langloches
4 nach außen verschoben ist.
[0027] Die Figuren 5 und 7d zeigen die maximale Verschwenkposition, wobei hier deutlich
wird, dass das Rückenteil 3 seine maximale Aufschwenkposition eingenommen hat und
die Nackenstütze 4 innerhalb des Langloches 8 maximal nach außen verschoben worden
ist.
[0028] Zum besseren Verständnis des vorher Gesagten sei noch einmal darauf hingewiesen,
dass in den Figuren 2 bis 5 sowie 7a bis 7d das Beschlagteil 6 jeweils die Position
des Rückenteiles 3 darstellt, da dieses Beschlagteil 6 bekanntlich fest mit dem Rückenteil
3 verbunden ist.
[0029] Wird nun aus der maximalen Verschwenkposition gemäß den Figuren 5 bzw. 7d durch Betätigung
des Aufstellhebels 13 gegen den Uhrzeigersinn der Schwenkbeschlag 5 in seine Grundposition
zurück gefahren, bleibt die Winkelstellung zwischen dem Rückenteil 3 und der Nackenstütze
4 solange erhalten, bis das Rückenteil 3 in einer gemeinsamen Ebene mit dem Grundrahmen
2 liegt. Erst dann wird eine Verschwenkung der Nackenstütze 4 gegenüber dem Rückenteil
3 möglich, bis diese ebenfalls in ihrer Grundstellung in einer parallelen Ebene zum
Grundrahmen 2 liegt.
[0030] Durch die dargestellte und beschriebene Konstruktion des Schwenkbeschlages wird also
mit einfachen konstruktiven Mitteln sichergestellt, dass die Nackenstütze 4 nicht
nur gegenüber dem Rückenteil 3 voreilend aufgeschwenkt werden kann, sondern darüber
hinaus auch eine Verschiebung der Nackenstütze 4 in Richtung des Kopfendes 2a des
Grundrahmens 2 möglich ist. Durch diese Verschiebung der Nackenstütze wird eine Stauchung
einer aufliegenden Matratze oder anderen Auflage vermieden.
[0031] Zur konstruktiven Ausgestaltung des Schwenkbeschlages 5 sei noch erwähnt, dass die
Nackenstütze 4 fest mit einem Winkelprofil 18 verbunden ist, welches seinerseits über
die Bolzen 17 und 17a im Langloch 8 der Führungslasche 9 gehalten und geführt ist.
Dabei ist vorteilhafterweise ein aus zwei Hälften 19a und 19b bestehender Schlitten
aus Kunststoff vorgesehen, der ebenfalls von den Bolzen 17 und 17a durchtreten wird
und der auf den beiden Außenflächen der Führungslasche 9 aufliegt, so dass sich eine
gute Gleitfähigkeit der Nackenstütze 4 relativ zur Führungslasche 9 ergibt. Bevorzugt
ist die mit dem Bezugszeichen 19b versehene Hälfte des Schlittens mit einem Vorsprung
19c versehen, der in das Langloch 8 hineinragt, wodurch eine weitere Verbesserung
der Führung des Winkelprofiles 18 und damit der Nackenstütze 4 erreicht wird.
[0032] Bei dem bisher beschriebenen Ausführungsbeispiel verläuft das Langloch 8 geradlinig,
so dass die Winkelstellung der Nackenstütze 4 relativ zum Rückenteil 3 durch die Verschiebung
der Nackenstütze 4 nicht verändert wird.
[0033] In Figur 9 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, bei dem das Langloch
8 der Führungslasche 9 gebogen ausgeführt ist, so dass neben einer Verschiebung der
Nackenstütze 4 in Richtung des Kopfendes des Grundrahmens 2 auch eine Veränderung
der Winkelstellung der Nackenstütze 4 gegenüber dem Rückenteil 3 möglich ist, ohne
dass die Führungslasche 9 ihre Winkelposition gegenüber dem Rückenteil 3 verändern
kann oder muss. Die Darstellung nach Figur 9 zeigt einen zur Unterseite des Schwenkbeschlages
5 hin konvexen Verlauf des Langloches 8, wobei dies zur Folge hat, dass die Nackenstütze
4 mit zunehmendem Hochschwenken des gesamten Schwenkbeschlages 5 eine zunehmend steilere
Position einnehmen kann. Es ist für einen Fachmann leicht nachvollziehbar, dass durch
andere Krümmungsanordnungen, ggf. auch in Kombination mit geradlinigen Abschnitten
des jeweiligen Langloches 8 bestimmte und gegebenenfalls gewünschte Effekte für die
Aufstellposition der Nackenstütze 4 erzielt werden können.
[0034] Bis auf den zweiteiligen, aus Kunststoff gefertigten Schlitten 19, 19a zur Herabsetzung
der Reibungskräfte beim Verschieben der Nackenstütze 4 relativ zur Führungslasche
9 sind in an sich bekannter Weise alle Beschlagteile als aus Metall gefertigte Stanzteile
ausgebildet.
1. Verstellbarer Liegerahmen (1) mit einem Grundrahmen (2), einem an den Seitenholmen
des Grundrahmens (1) schwenkbar angeschlossenen Rückenteil (3) und einer Nackenstütze
(4), wobei das Rückenteil (3) und die Nackenstütze (4) in einer Grundstellung in einer
gemeinsamen Ebene mit dem Grundrahmen (2) liegen und aus dieser Grundstellung heraus
hochschwenkbar sind, wobei die Nackenstütze (4) gegenüber dem Rückenteil (3) voreilend
hochschwenkbar und in Richtung des Kopfendes (2a) des Grundrahmens (2) bewegbar und
an ihren Längsseiten in Führungslaschen (9) aus der Grundstellung heraus um einen
bestimmten Winkelbetrag gegenüber dem Rückenteil (3) voreilend ausschwenkbar sind
und die Nackenstütze (4) nach Erreichen der maximalen Voreilstellung bei gleichzeitigem
Verschwenken des Rückenteiles (3) in Richtung des Kopfendes (2a) des Grundrahmens
(2) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nackenstütze (4) in Langlöchern (8) der Führungslaschen (9) verschiebbar geführt
ist, und die Führungslaschen (9) jeweils mit einem am Rückenteil (3) befestigten Beschlagteil
(6) um einen Lagerbolzen (10) schwenkbar verbunden sind und dass die Führungslaschen
(9) in einem Abstand zum Lagerbolzen (10) ein konzentrisch zu diesem verlaufendes
Langloch (11) aufweisen, durch den ein an dem Beschlagteil (6) befestigter Führungsbolzen
(12) hindurchtritt, wobei durch die Größe der Langlöcher (11) der maximale Winkel
der Voreilung der Nackenstütze (4) bestimmt ist.
2. Liegerahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Nackenstütze (4) jedem Verschwenkbeschlag zugeordnete und das Langloch (8)
der jeweiligen Führungslasche (9) durchtretende Bolzen (17, 17a) vorgesehen sind,
wobei an dem dem kopfseitigen Ende (2a) des Grundrahmens zugewandt liegenden Bolzen
(17) ein Aufstellhebel (13) schwenkbar angeschlossen ist, der seinerseits in seinem
Mittelbereich um einen Drehpunkt (14) mit einem Stützhebel (15) verbunden ist und
der Stützhebel (15) an seinem anderen Ende um den Führungsbolzen (12) schwenkbar mit
dem Beschlagteil (6) verbunden ist.
3. Liegerahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende des Aufstellhebels (13) ein vorzugsweise motorisch betriebener Betätigungshebel
(16) angeschlossen ist und das andere Ende des Aufstellhebels schwenkbar an einem
Bolzen (17) angeschlossen ist, der seinerseits fest mit der Nackenstütze (4) verbunden
und durch das Langloch (8) der Führungslasche (9) hindurch geführt ist.
4. Liegerahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Langloches (8) ein weiterer, mit der Nackenstütze (4) verbundener Bolzen
(17a) geführt ist, der in einem Abstand zum mit dem Aufstellhebel (13) verbundenen
Bolzen (17) angeordnet ist.
5. Liegerahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (17, 17a) an einem Winkelprofil (18) befestigt sind, welches seinerseits
mit der Nackenstütze (4) fest verbunden ist.
6. Liegerahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bolzen (17, 17a) einen zweiteiligen, aus Kunststoff gefertigten Schlitten (19a,
19b) durchtreten, der zu beiden Seiten der Führungslasche (9) im Umgebungsbereich
des Langloches (8) auf der Führungslasche (9) aufliegt, wobei eine Hälfte (19b) des
Schlittens einen in das Langloch (8) hineinreichenden Vorsprung (19c) aufweist.
7. Liegerahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Langloch (8) geradlinig verlaufend ausgebildet ist.
8. Liegerahmen nach einem Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Langloch (8) bogenförmig verlaufend ausgebildet ist oder eine Kombination von
bogenförmigen und geradlinig verlaufenden Abschnitten aufweist.
9. Liegerahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbeschlag (5) insgesamt mit Ausnahme des aus Kunststoff gefertigten Schlittens
(19a, 19b) aus Bauteilen in Form aus Metall gefertigten Stanzteilen besteht.
1. Adjustable bed frame (1) having a base frame (2), having a back part (3), which is
connected in a pivotable manner to the side members of the base frame (1), and having
a neck support (4), wherein the back part (3) and the neck support (4) in a basic
position lie in a common plane with the base frame (2) and can be pivoted up out of
this basic position, wherein the neck support (4) can be pivoted up such that it is
leading in relation to the back part (3) and movable in the direction of the head
end (2a) of the base frame (2) and on its longitudinal sides, in guide plates (9),
can be pivoted out of the basic position by a certain angle such that it is leading
in relation to the back part (3) and, once it has reached the maximum leading position,
the neck support (4), with simultaneous pivoting of the back part (3), can be displaced
in the direction of the head end (2a) of the base frame (2), characterized in that the neck support (4) is guided such that it can be displaced in slots (8) of the
guide plates (9), and the guide plates (9) are each connected to a fitting part (6),
fastened on the back part (3), such that they can be pivoted about a bearing bolt
(10), and in that the guide plates (9), at a distance from the bearing bolt (10), have a slot (11)
which runs concentrically in relation to the bearing bolt and through which passes
a guide bolt (12) which is fastened on the fitting part (6), wherein the maximum leading
angle of the neck support (4) is determined by the size of the slots (11).
2. Bed frame according to Claim 1, characterized in that the neck support (4) has provided on it bolts (17, 17a) which are assigned to each
pivoting fitting and pass through the slot (8) of the respective guide plate (9),
wherein connected in a pivotable manner to the bolt (17), which is directed towards
the head end (2a) of the base frame, is an erecting lever (13) which, for its part,
is connected in its central region, about a point of rotation (14), to a supporting
lever (15), and the supporting lever (15), at its other end, is connected to the fitting
part (6) such that it can be pivoted about the guide bolt (12).
3. Bed frame according to one of the preceding claims, characterized in that a preferably motor-operated actuating lever (16) is connected to one end of the erecting
lever (13) and the other end of the erecting lever is connected in a pivotable manner
to a bolt (17) which, for its part, is fixed to the neck support (4) and is guided
through the slot (8) of the guide plate (9).
4. Bed frame according to Claim 3, characterized in that guided within the slot (8) is a further bolt (17a), which is connected to the neck
support (4) and is arranged at a distance from the bolt (17), which is connected to
the erecting lever (13).
5. Bed frame according to one of the preceding claims, characterized in that the bolts (17, 17a) are fastened on an angle profile (18) which, for its part, is
fixed to the neck support (4).
6. Bed frame according to one of the preceding claims, characterized in that the bolts (17, 17a) pass through a two-part carriage (19a, 19b) which is produced
from plastics material and, on both sides of the guide plate (9), rests on the guide
plate (9) in the vicinity of the slot (8), one half (19b) of the carriage having a
protrusion (19c) which extends into the slot (8).
7. Bed frame according to one of the preceding claims, characterized in that the slot (8) is rectilinear.
8. Bed frame according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the slot (8) is arcuate or has a combination of arcuate and rectilinear portions.
9. Bed frame according to one of the preceding claims, characterized in that the pivoting fitting (5) overall, with the exception of the carriage (19a, 19b) produced
from plastics material, comprises components in the form of punched parts which have
been produced from metal.
1. Sommier réglable (1) comprenant un cadre de base (2), un dossier (3) raccordé de manière
pivotante aux longerons latéraux du cadre de base (2) et un appuie-tête (4), sachant
que le dossier (3) et l'appuie-tête (4) se trouvent dans une position de base dans
un plan commun avec le cadre de base (2) et peuvent être relevés à partir de cette
position de base, sachant que l'appuie-tête (4) peut être relevé en avant par rapport
au dossier (3) et déplacé en direction de l'extrémité de la tête (2a) du cadre de
base (2) et pivoté en avant par rapport au dossier (3) d'un angle donné à partir de
la position de base dans des coulisses (9) au niveau de ses côtés longitudinaux et
l'appuie-tête (4), après avoir atteint la position avancée maximale et avoir fait
pivoter simultanément le dossier (3), peut être décalé en direction de l'extrémité
de la tête (2a) du cadre de base (2), caractérisé en ce que l'appuie-tête (4) est guidé de façon coulissante dans des trous oblongs (8) des coulisses
(9) et les coulisses (9) sont reliées respectivement de manière pivotante autour d'un
axe palier (10) à une ferrure (6) fixée au dossier (3) et en ce que les coulisses (9) présentent à une certaine distance de l'axe palier (10), un trou
oblong (11) s'étendant de manière concentrique par rapport à celui-ci, à travers lequel
passe un axe de guidage (12) fixé à la ferrure (6), l'angle maximum de l'avancée de
l'appuie-tête (4) étant défini par la taille des trous oblongs (11).
2. Sommier selon la revendication 1, caractérisé en ce que des axes (17, 17a) affectés à chaque ferrure de pivotement et traversant le trou
oblong (8) de la coulisse (9) respective sont prévus au niveau de l'appuie-tête (4),
un levier de relevage (13) étant raccordé de manière pivotante à l'axe (17) tourné
vers l'extrémité côté tête (2a) du cadre de base, lequel levier est relié de son côté
dans sa zone médiane autour d'un point de rotation (14) à un levier d'appui (15) et
le levier d'appui (15) est relié à son autre extrémité de manière pivotante autour
de l'axe de guidage (12) à la ferrure (6).
3. Sommier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un levier d'actionnement (16) actionné de préférence par moteur est raccordé à une
extrémité du levier de relevage (13) et l'autre extrémité du levier de relevage est
raccordée de manière pivotante au niveau d'un axe (17), qui est relié solidement de
son côté à l'appuie-tête (4) et est guidé à travers le trou oblong (8) de la coulisse
(9).
4. Sommier selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un autre axe (17a) relié à l'appuie-tête (4) et agencé à une certaine distance de
l'axe (17) relié au levier de relevage (13) est guidé à l'intérieur du trou oblong
(8).
5. Sommier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les axes (17, 17a) sont fixés à une équerre (18) qui est reliée solidement de son
côté à l'appuie-tête (4).
6. Sommier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les axes (17, 17a) traversent un coulisseau (19a, 19b) en deux parties, fabriqué
en plastique qui repose des deux côtés de la coulisse (9) dans la zone environnante
du trou oblong (8) sur la coulisse (9), une moitié (19b) du coulisseau présentant
une saillie (19c) pénétrant dans le trou oblong (8).
7. Sommier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le trou oblong (8) est réalisé de manière rectiligne.
8. Sommier selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le trou oblong (8) est réalisé en arc ou présente une combinaison de sections s'étendant
de manière rectiligne et en arc.
9. Sommier selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la ferrure pivotante (5) se compose dans l'ensemble, à l'exception du coulisseau
(19a, 19b) fabriqué en plastique, de pièces prenant la forme de pièces découpées en
métal.
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