(19)
(11) EP 1 878 840 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
24.12.2008  Patentblatt  2008/52

(21) Anmeldenummer: 07011242.0

(22) Anmeldetag:  08.06.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
E04B 1/00(2006.01)
E04C 5/16(2006.01)
E04B 1/76(2006.01)
E04G 21/12(2006.01)

(54)

Bauelement zur Wärmedämmung zwischen zwei zu betonierenden Bauteilen

Element for heat insulation between two cast concrete building parts

Elément pour l'isolation thermique entre deux parties coulées en béton d'un bâtiment


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 13.07.2006 DE 102006032437

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
16.01.2008  Patentblatt  2008/03

(73) Patentinhaber: SCHÖCK BAUTEILE GmbH
76534 Baden-Baden (DE)

(72) Erfinder:
  • Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.

(74) Vertreter: Blumenröhr, Dietrich et al
European Patent Attorney Bismarckstrasse 16
76133 Karlsruhe
76133 Karlsruhe (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 831 183
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft ein Bauelement zur Wärmedämmung zwischen zwei zu betonierenden Bauteilen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Die Bauelemente dieser Bauart werden dazu verwendet, um beispielsweise zwei Wandelemente, also beispielsweise einen vorkragenden Balkon mit einer Zwischendecke eines Gebäudes zu verbinden. Durch Verwendung dieses Bauteils ist es möglich, die üblicherweise auftretenden Wärmebrücken zu eliminieren. Die dabei auftretenden Kräfte werden durch die integrierten Bewehrungselemente durch den Isolierkörper hindurch auf das andere Bauteil übertragen.

    [0002] Für eine effektive Kraftübertragung ist es wichtig, dass die Bewehrungselemente keine horizontalen Querkräfte sondern nur entsprechende Zug-, Druck- und vertikale Querkräfte übertragen müssen. Die Bewehrungselemente erstrecken sich aus diesem Grund ziemlich genau senkrecht zur Längsebene des Isolierkörpers. Herstellerseitig werden die Bewehrungselemente normalerweise mit einem parallel zum Isolierkörper verlaufenden Verteilerstab durch Schweißen in der gewünschten Position festgelegt, so dass die Bewehrungselemente nicht nur beim Transport, sondern auch auf der Baustelle entsprechend ihrer Orientierung relativ bzw. innerhalb des Isolierkörpers verbleiben. Ein Nachteil dieser Anordnung ist es, dass das komplette Bauelement bereits vorgefertigt werden muss. Dies erfordert neben dem Festlegen der Abmessungen des Isolierkörpers auch die herstellerseitige Bestückung und Dimensionierung der Bewehrungselemente. Aufgrund der stark unterschiedlichen Anforderungen bei verschiedenen Gebäuden ist dies mit einem nicht unerheblichen Herstellungs- und Lageraufwand verbunden.

    [0003] Zur Vermeidung dieses Umstandes wird der Isolierkörper in der EP 0 831 183 B1 geteilt ausgebildet, wobei Querkraftstäbe - wegen des Verzichts auf angeschweißte Verteilerstäbe - mittels eines Einbaumoduls im Isolierkörper befestigt werden können. Hierbei ist die Trennebene so angeordnet, dass diese Aussparungen für die Einbaumodule durchquert und dass demnach die Einbaumodule in eine lsolierkörperhälfte in die entsprechenden Aussparung eingesetzt und fixiert werden können.

    [0004] Ein wesentlicher Nachteil eines solchen Bauelementes ist es jedoch, dass die jeweiligen Isolierkörperhälften nach Einsetzen des Einbaumoduls noch miteinander verklebt werden müssen. Dies erhöht die Montagezeit des gesamten Bauelementes erheblich, weil zunächst der Klebstoff aufwendig auf die entsprechenden Kontaktflächen aufgebracht werden muss. Danach muss der Kleber eine längere Zeit aushärten, bevor das gesamte Bauelement weiterverarbeitet bzw. auf die Baustelle geliefert werden kann.

    [0005] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, das Bauelement zur Wärmedämmung hinsichtlich seiner Montierbarkeit zu verbessern.

    [0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Einbaumodul Verbindungselemente aufweist und über diese Verbindungselemente an den Teilkörpern des Isolierkörpers festlegbar ist und die Teilkörper über das Einbaumodul und seine Verbindungselemente aneinander festlegbar sind.

    [0007] Hierbei sorgt ein sich vom Einbaumodul nach unten erstreckendes unteres Verbindungselement für eine Verbindung mit dem unteren Teilkörper und ein in entsprechender Weise sich auf der Oberseite des Einbaumoduls nach oben erstreckendes Verbindungselement für eine Verbindung mit dem oberen Teilkörper. In dieser Weise kann jeder Teilkörper auf das Einbaumodul und dessen Verbindungselement aufgesteckt und so mittelbar am jeweiligen anderen Teilkörper festgelegt werden. Verklebungen sind hierbei ebenso wenig notwendig wie Wartezeiten für das Aushärten des Klebers; vielmehr kann das so montierte Bauelement ohne jegliche Wartezeit weitertransportiert bzw. weiterverarbeitet werden.

    [0008] Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass sich die Montagezeit erheblich verkürzt. Die Zeit für das Aufbringen des Klebstoffs ebenso wie die Aushärtezeit desselben entfällt. Die Handhabung des Bauelements wird ebenfalls verbessert, weil das Verbindungselement eine bessere Verbindung als die bisher verwendeten Klebungen ermöglicht und das Element mit seinen Bestandteilen insgesamt eine bessere Stabilität aufweist.

    [0009] Besonders zweckmäßig ist es, wenn - wie es aus der EP 0 831 183 B1 bekannt ist - das Einbaumodul den Querkraftstab in seinem schrägen Verlauf durch den Isolierkörper hindurch umgreift. Durch die Festlegung des Querkraftstabes durch das Einbaumodul wird verhindert, dass sich der Querkraftstab mit seinem gewinkelten Verlauf innerhalb des Isolierkörpers verdreht.

    [0010] Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn das Verbindungselement stab-, oder rohrförmig ausgebildet ist. Dies vereinfacht das Einstecken der Verbindungselemente in den Isolierkörper, wozu der Isolierkörper zweckmäßigerweise Aussparungen aufweist, die an die Abmessungen der Verbindungselemente angepasst sind und sie zum Einstecken und Fixieren des Einbauelements aufnehmen können.

    [0011] Um die Verbindungselemente nicht nur in die Teilkörper einzustecken, sondern sie auch dort zu fixieren, weisen die Verbindungselemente vorteilhafterweise widerhakenähnliche Vorsprünge auf, die sie am von ihnen beaufschlagten Teilkörper verhaken. Am Besten ist es natürlich, wenn die Widerhaken so geneigt gegenüber den Verbindungselementen angeordnet sind, dass sie das Einstecken des Verbindungselements in den jeweiligen Teilkörper begünstigen, jedoch dessen Herausziehen verhindern.

    [0012] Besonders wichtig für den Formschluss des Verbindungselementes mit dem Teilkörper ist eine formschlüssige Rastverbindung, wozu die Aussparung einen Bereich mit vergrößertem Querschnitt aufweist, der insbesondere im Bereich der Oberseite des oberen Teilkörpers bzw. der Unterseite des unteren Teilkörpers angeordnet ist. Erstreckt sich dann das jeweilige Verbindungselement durch die Aussparung mit engem Querschnitt bis in den Bereich des vergrößerten Querschnitts, so breiten sich die widerhakenähnlichen Vorsprünge in diesem Bereich so weit aus, dass sie einen größeren Querschnitt aufweisen als die Aussparung in dem Bereich mit kleinerem Querschnitt; und so können die letzten widerhakenähnlichen Vorsprünge, die sich bis in den Bereich der Aussparung mit vergrößertem Querschnitt erstrecken, die Verbindungselemente besonders gut aufgrund eines dauerhaften und großflächigen Formschlusses festlegen.

    [0013] Weiterhin ist es zweckmäßig, wenn sich das Verbindungselement in Vertikalrichtung insbesondere im mittleren Bereich des Isolierkörpers zwischen den beiden Bauteilen erstreckt. Hierdurch ergibt sich der erfindungsgemäße Vorteil, dass der Aufbau relativ einfach gehalten werden kann und dass auch die Führung innerhalb des Isolierkörpers recht einfach hergestellt werden kann.

    [0014] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen; hierbei zeigen
    Figur 1
    ein erfindungsgemäßes Bauelement zur Wärmedämmung mit Querkraftelementen sowie einem Einbaumodul und angeformten Verbindungselementen in schematischer Seitenansicht;
    Figur 2
    das Bauelement aus Figur 1 in perspektivischer geschnittener Seitenansicht.


    [0015] In Figur 1 ist ein erfindungsgemäßes Bauelement 1 zur Wärmedämmung in schematischer Seitenansicht dargestellt. Das Bauelement 1 dient dazu, zwischen zwei Bauteilen A, B angeordnet zu werden, die in der Regel nach dem Positionieren des Bauelements 1 auf der Baustelle aus Beton hergestellt werden.

    [0016] Das Bauelement 1 weist Bewehrungselemente 2 auf, nämlich Querkraftstäbe 2, die ausgehend von dem (in Figur 1 rechten) Bauteil B schräg von oben nach unten durch einen Isolierkörper des Bauelements 1 hindurchverlaufen und dort im unteren Bereich in das Bauteil A vorstehen.

    [0017] Die Querkraftstäbe 2 sind in einem Bereich 2a ihres schrägen Verlaufs innerhalb des Bauelements 1 von einem Einbaumodul 4 umgeben, welches dafür sorgt, dass der Anlagebereich des Querkraftstabs 2 am Bauelement 1 vergrößert wird. Hierzu besteht das Einbaumodul 4 aus einem Kunststoffmaterial, das eine größere Härte aufweist als der Isolierkörper 3.

    [0018] Ein wesentlicher Bestandteil des Bauelements 1 ist der Isolierkörper 3 aus einem geschäumten Isoliermaterial. Dieser Isolierkörper 3 ist im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 zweigeteilt in einen oberen Bereich 3a und einen unteren Bereich 3b, wobei die Trennlinie zwischen den beiden Teilbereichen 3a, 3b horizontal verläuft, um dessen Einsetzen in den Isolierkörper 3 und damit in das Bauelement 1 zu ermöglichen.

    [0019] Zur Festlegung des Einbaumoduls 4 mit seinem Querkraftstab 2 im Isolierkörper 3 sind Verbindungselemente 5 vorgesehen, welche sich ausgehend vom Einbaumodul 4 in Vertikalrichtung -im Falle eines Verbindungselementes 5a - nach oben durch den Isolierkörper 3a bzw. eine in diesem vorgesehene Aussparung bzw. Bohrung 6a hindurcherstreckt bis zu einem Bereich der Aussparung mit vergrößertem Querschnitt 6c. Dort ist das Verbindungselement 5a über widerhakenähnliche Vorsprünge 5c an dem Teilkörper 3a durch Verrasten festgelegt.

    [0020] Gleiches gilt für ein unteres Verbindungselement 5b, das sich durch eine untere Aussparung 6b bzw. Bohrung, die im unteren Teilkörper 3b vorgesehen ist, bis in einen Bereich mit vergrößertem Querschnitt 6d erstreckt und über widerhakenähnliche Vorsprünge 5d am unteren Teilkörper 3b durch Verrasten festgelegt ist.

    [0021] Indem das Verbindungselement 5a, 5b für ein gegenseitiges Fixieren von Querkraftstab 2 und Isolierkörper 3a, 3b sorgt, werden auch die beiden Teilkörper 3a, 3b unverlierbar festgelegt. Demnach bilden Querkraftstab 2, Einbaumodul 4, Verbindungselement 5a und Verbindungselement 5b ein das Bauelement 1 durchquerendes und aussteifendes Skelett, das die nicht bzw. kaum tragenden Teilkörper 3a, 3b stützt und festlegt.

    [0022] Figur 2 zeigt perspektivisch das erwähnte Skelett des Bauelementes 1 mit dem Einbaumodul 4 und verdeutlicht aufgrund der perspektivischen Darstellung den Aufbau der Verbindungselemente 5a, 5b, die an das Einbaumodul angeformt sind (wobei sie natürlich auch an das Einbaumodul angefügt oder in sonstiger Weise verbunden sein könnten): Zwei seitliche, sich in Vertikalrichtung erstreckende Schenkel 16a, 16b sind über eine gemeinsame Basis 16c miteinander in Quaderform verbunden, wobei an den beiden Schenkeln 16a, 16b die genannten widerhakenähnlichen Vorsprünge 5c angeordnet sind. Besonders der oberste der Vorsprünge ist im Fall des oberen Verbindungselements 5a wichtig, da er sich im Bereich außerhalb der Aussparung 6a befindet, nämlich in einem Bereich der Aussparung mit vergrößertem Querschnitt, also in dem oben bereits erwähnten Bereich 6c. Hierbei weisen die widerhakenähnlichen Vorsprünge einen Querschnitt auf, der größer ist, als die Aussparung 6a und so halten diese widerhakenähnlichen Vorsprünge das Verbindungselement in formschlüssiger Verbindung mit dem oberen Teilkörper 3a des Isolierkörpers 3. Für den unteren Teilkörper und das untere Verbindungselement gilt Entsprechendes.

    [0023] Zusammengefasst bietet die vorliegende Erfindung den Vorteil, einen Zusammenbau eines mehrteiligen Bauelements zur Wärmedämmung mit einfachen Mitteln zu ermöglichen, wobei der Zusammenbau von einem Einbaumodul zur Fixierung der Querkraftstäbe ausgeht und durch Verbindungselemente dieses Einbaumodul an zwei Teilkörpern des Isolierkörpers festlegt und so diese gleichzeitig aneinander festlegt.


    Ansprüche

    1. Bauelement zur Wärmedämmung zwischen zwei zu betonierenden Bauteilen, insbesondere zwischen einem Gebäude und einem vorkragenden Außenteil, bestehend aus einem dazwischen zu verlegenden Isolierkörper (3, 3a, 3b) mit integrierten Bewehrungselementen in Form von zumindest Querkraftstäben (2), die quer zur Längserstreckung des Isolierkörpers durch diesen hindurchverlaufen und jeweils an beide Bauteile anschließbar sind, wobei die Querkraftstäbe so gebogen sind, dass sie ausgehend von einem Bauteil (B) schräg von oben nach unten durch den Isolierkörper hindurchverlaufen und sodann im unteren Bereich des Isolierkörpers, der der Druckzone im eingebauten Zustand entspricht, in Richtung auf das andere Bauteil (A) vorstehen, wobei Einbaumodule (4) vorgesehen sind, die jeweils zumindest einen Querkraftstab (2) in seinem schrägen Verlauf innerhalb des Isolierkörpers festlegen, wobei der Isolierkörper (3) zum Einsetzen der mit zumindest einem Querkraftstab bestückten Einbaumodule in zumindest zwei übereinander angeordnete Teilkörper (3a, 3b) geteilt ist,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Einbaumodul (4) Verbindungselemente (5a, 5b) aufweist und über diese Verbindungselemente an den Teilkörpern (3a, 3b) des Isolierkörpers festlegbar ist, und dass die Teilkörper über das Einbaumodul und seine Verbindungselemente aneinander festlegbar sind.
     
    2. Bauelement nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Trennebene (3c) zwischen den Teilkörpern (3a, 3b) weitgehend an die Außenform der Einbaumodule (4) angepasste Aussparungen des Isolierkörpers durchquert, und dass die Einbaumodule quer zur Erstreckungsrichtung der Querkraftstäbe (2) in die Aussparung des zumindest einen Teilkörpers (3a, 3b) einsetzbar und dort fixierbar sind, und dass das Material der Einbaumodule und oder der Verbindungselemente (5a, 5b) härter als das Material des Isolierkörpers (3a, 3b) ist.
     
    3. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verbindungselemente (5a, 5b) im Wesentlichen stab- oder rohrförmig ausgebildet sind.
     
    4. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Teilkörper (3a, 3b) Aussparungen (6a, 6b) zum Einstecken der Verbindungselemente (5a, 5b) aufweisen.
     
    5. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verbindungselemente (5a, 5b) an oder in den Teilkörpern (3a, 3b) über eine Steckverbindung, insbesondere über eine Rastverbindung festlegbar sind.
     
    6. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verbindungselemente (5a, 5b) widerhakenähnliche Vorsprünge (5c, 5d) aufweisen, über die die Verbindungselemente an oder in den Teilkörpern (3a, 3b) formschlüssig festlegbar sind.
     
    7. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass sich die Verbindungselemente (5a, 5b) insbesondere im mittleren Bereich zwischen den beiden Bauteilen (A, B) in Vertikalrichtung erstrecken und/oder eine sich in Vertikalrichtung erstreckende Mittelachse aufweisen.
     
    8. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Verbindungselemente (5a, 5b) und das Einbaumodul (4) aus Kunststoff bestehen.
     
    9. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Querkraftstäbe (2) zumindest in den vom Einbaumodul (4) umfassten Bereich profiliert und insbesondere gerippt ausgeführt sind.
     
    10. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Einbaumodul (4) in dem den Querkraftstab (2) beaufschlagenden Bereich profiliert und insbesondere gerippt ausgeführt ist.
     
    11. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Einbaumodul (4) das ihm zugeordnete Bewehrungselement (2) in seinem gesamten Verlauf durch den Isolierkörper (3, 3a, 3b) umgreift.
     
    12. Bauelement nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Einbaumodul zusätzlich mit einem Druckelement bestückbar ist, und dass das Einbaumodul den Querkraftstab und das Druckelement gegeneinander festlegt.
     


    Claims

    1. Structural component for heat insulation between two structural parts to be concreted, in particular between a building and a projecting outer part, comprising an insulating member (3, 3a, 3b) to be laid between them with integrated reinforcing elements in the form of at least transverse force bars (2) which run through the insulating member transversely with respect to the longitudinal extent of the insulating member, wherein the transverse force bars are bent in such a way that, starting from a structural part (B), they run obliquely downwards from above through the insulating member and then, in the lower region of the insulating member corresponding to the pressure zone in the installed state, they project in the direction of the other structural part (A), wherein installation modules (4) are provided which each fix at least one transverse force bar (2) in its oblique course within the insulating member, wherein the insulating member (3) is divided into at least two part-members (3a, 3b) disposed one above another for insertion of the installation modules provided with at least one transverse force bar, characterised in that the installation module (4) has connecting elements (5a, 5b) and can be fixed by way of these connecting elements to the part-members (3a, 3b) of the insulating member, and that the part-members can be fixed to one another by way of the installation module and its connecting elements.
     
    2. Structural component as claimed in Claim 1, characterised in that the junction plane (3c) between the part-members (3a, 3b) passes through openings in the insulating member adapted to the external shape of the installation modules (4), and that the installation modules can be inserted into and fixed in the opening of the at least one part-member (3a, 3b) transversely with respect to the direction in which the transverse force bars (2) extend, and that the material of the installation modules and or of the connecting elements (5a, 5b) is harder than the material of the insulating member (3a, 3b).
     
    3. Structural element as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the connecting elements (5a, 5b) are of substantially rod-shaped or tube-shaped construction.
     
    4. Structural element as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the part-members (3a, 3b) have openings (6a, 6b) for insertion of the connecting elements (5a, 5b).
     
    5. Structural element as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the connecting elements (5a, 5b) can be fixed on or in the part-members (3a, 3b) by way of a plug-in connection, in particular by way of a latching connection.
     
    6. Structural element as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the connecting elements (5a, 5b) have barb-like projections (5c, 5d) by way of which the connecting elements can be fixed by interlocking on or in the part-members (3a, 3b).
     
    7. Structural element as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the connecting elements (5a, 5b) extend in the vertical direction in particular in the central region between the two structural components (A, B) and/or have a central axis which extends in the vertical direction.
     
    8. Structural element as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the connecting elements (5a, 5b) and the installation module (4) are made from plastics material.
     
    9. Structural element as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the transverse force bars (2) are profiled at least in the region surrounded by the installation module (4) and in particular are of ribbed construction.
     
    10. Structural element as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the installation module (4) is profiled in the region which acts on the transverse force bar and in particular is of ribbed construction.
     
    11. Structural element as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the installation module (4) surrounds the reinforcing element (2) associated with it during its entire progress through the insulating member (3, 3a, 3b).
     
    12. Structural element as claimed in at least one of the preceding claims, characterised in that the installation module can be additionally provided with a pressure element, and that the installation module fixes the transverse force bar and the pressure element against one another.
     


    Revendications

    1. Élément de construction pour l'isolation thermique entre deux parties d'une construction à bétonner, notamment entre un bâtiment et une partie extérieure en saillie, constitué d'un corps isolant (3, 3a, 3b) à poser entre les deux parties de construction, avec des éléments d'armature intégrés sous la forme au moins de barres de force transversale (2) qui s'étendent à travers le corps isolant transversalement à l'étendue longitudinale de ce dernier et qui peuvent être respectivement raccordées aux deux parties de construction, sachant que les barres de force transversale sont coudées de telle sorte que, en partant d'une partie de construction (B), elles s'étendent en oblique de haut en bas à travers le corps isolant puis, dans la région inférieure du corps isolant - laquelle correspond à la zone de pression dans l'état installé -, dépassent en direction de l'autre partie de construction (A), sachant que sont prévus des modules d'insertion (4) qui immobilisent respectivement au moins une barre de force transversale (2) dans son allure oblique à l'intérieur du corps isolant, sachant que le corps isolant (3) est, en vue de l'insertion des modules d'insertion (4) équipés de la barre de force transversale au moins unique, divisé en au moins deux corps partiels (3a, 3b) disposés en superposition,
    caractérisé en ce que le module d'insertion (4) présente des éléments de liaison (5a, 5b) et peut être fixé via ces éléments de liaison sur les corps partiels (3a, 3b) du corps isolant, et en ce que les corps partiels peuvent être fixés l'un à l'autre par l'intermédiaire du module d'insertion et de ses éléments de liaison.
     
    2. Élément de construction selon la revendication 1, caractérisé en ce que le plan de séparation (3c) entre les corps partiels (3a, 3b) traverse des évidements du corps isolant qui sont essentiellement adaptés à la forme extérieure des modules d'insertion (4), et en ce que les modules d'insertion peuvent être insérés transversalement à la direction de développement des barres de force transversale (2) dans l'évidement du corps partiel au moins unique (3a, 3b) et y être immobilisés, et en ce que le matériau des modules d'insertion et/ou des éléments de liaison (5a, 5b) est plus dur que le matériau du corps isolant (3a, 3b).
     
    3. Élément de construction selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de liaison (5a, 5b) sont réalisés essentiellement en forme de barres ou de tubes.
     
    4. Élément de construction selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les corps partiels (3a, 3b) présentent des évidements (6a, 6b) pour l'emboîtement des éléments de liaison (5a, 5b).
     
    5. Élément de construction selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de liaison (5a, 5b) peuvent être fixés sur ou dans les corps partiels (3a, 3b) au moyen d'un assemblage par emboîtement, notamment au moyen d'un assemblage par crantage.
     
    6. Élément de construction selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de liaison (5a, 5b) présentent des saillies (5c, 5d) du genre barbillons, par l'intermédiaire desquelles les éléments de liaison peuvent être fixés en engagement positif sur ou dans les corps partiels (3a, 3b).
     
    7. Élément de construction selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de liaison (5a, 5b) s'étendent en direction verticale notamment dans la région médiane entre les deux parties de construction (A, B), et/ou présentent un axe médian s'étendant en direction verticale.
     
    8. Élément de construction selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments de liaison (5a, 5b) et le module d'insertion (4) sont réalisés en matière plastique.
     
    9. Élément de construction selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les barres de force transversale (2) sont réalisées profilées et notamment nervurées au moins dans la région entourée par le module d'insertion (4).
     
    10. Élément de construction selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le module d'insertion (4) est réalisé profilé et notamment nervuré dans la région sollicitant la barre de force transversale (2).
     
    11. Élément de construction selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le module d'insertion (4) entoure l'élément d'armature (2) qui lui est associé dans toute son étendue à travers le corps isolant (3, 3a, 3b).
     
    12. Élément de construction selon au moins une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le module d'insertion peut être en outre équipé d'un élément de pression, et en ce que le module d'insertion immobilise l'un par rapport à l'autre la barre de force transversale et l'élément de pression.
     




    Zeichnung








    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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