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EP 1 878 846 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.08.2013 Patentblatt 2013/35 |
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Anmeldetag: 14.07.2006 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Anschlusskorb, seine Verwendung und eine damit erstellte Anschlussbewehrung
Connecting cage, its use and connecting reinforcement manufactured therewith
Cage de liaison, son utilisation et armature de liaison ainsi réalisée
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC NL PL PT RO SE
SI SK TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.01.2008 Patentblatt 2008/03 |
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Patentinhaber: RUWA Drahtschweisswerk AG |
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3454 Sumiswald (CH) |
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Erfinder: |
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- Loosli, Manfred
3454 Sumiswald (CH)
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Vertreter: AMMANN PATENTANWÄLTE AG BERN |
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Schwarztorstrasse 31
Postfach 3001 Bern 3001 Bern (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 136 283 EP-A- 1 705 306 DE-A1- 3 210 680
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EP-A- 0 394 815 AT-B- 390 103
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Anschlusskorb zur Bewehrung der Verbindung einer Bodenplatte
und einer Wand aus Stahlbeton gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1, sowie die Verwendung
dieses Anschlusskorbs und eine damit erstellte Anschlussbewehrung.
[0002] Die unter Art.54(3) EPÜ zu berücksichtigende
EP 1 705 306 A1 offenbart einen Anschlusskorb mit einer durch Schlaufen mehreres identischer, nebeneinander
angeordneter Ankerstäbe gebildeten Anschlusspartie.
[0003] Vorbekannt sind, Anschlusskörbe aus Uförmigen Bügeln, die durch mehrere Querdrähte
miteinander verbunden sind. Solche Bügelkörbe werden im Anschlussbereich mit nach
oben gerichteten Bügelenden auf der Unterlage einer zu erstellenden Betonplatte angeordnet.
Zur Verbindung mit der Bodenbewehrung werden gleichartige Bügelkörbe zudem liegend
in der Bodenplatte angeordnet, wobei die Bogen der stehenden und der liegenden Körbe
ineinandergreifen. Im Wandbereich werden parallel zu den in diesen hineinragenden
Bügelenden Bewehrungsmatten angebracht. Das Erstellen einer solchen Anschlussbewehrung
ist relativ zeitaufwendig.
[0004] Dokument
DE-3210680 A1 offenbart einen Anschlusskorb der alle Merkmale des Anschlusskorbs gemäβ dem Oberbegriff
des Anspruchs 1 hat.
[0005] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, das Erstellen einer Anschlussbewehrung zu erleichtern
und den dafür benötigten Zeitaufwand zu reduzieren.
[0006] Diese Aufgabe wird durch einen Anschlusskorb mit den Merkmalen von Anspruch 1 und
dessen Verwendung zur Bewehrung der Verbindung einer Bodenplatte und einer Wand gemäss
den Merkmalen von Anspruch 14 gelöst.
[0007] Die Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren anhand eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- in Seitenansicht einen Anschlusskorb und weitere im Bereich eines Boden-Wand Anschlusses
vorgesehene Bewehrungselemente;
- Figur 2
- die Abwicklung des Anschlusskorb von Figur 1 in eine Ebene;
- Figur 3
- den Anschlusskorb von Figur 1 in perspektivischer Darstellung;
- Figur 4
- eine Darstellung gemäss Figur 1 mit einem am Anschlusskorb befestigten Fugendichtungsband;
- Figur 5
- den Querschnitt eines Anschlusskorbs gemäss Figur 1 mit zusätzlichen, gekürzten Längsdrähten;
- Figur 6
- einen Abschnitt der Abwicklung des Anschlusskorbs von Figur 5 in eine Ebene;
- Figur 7
- einen Abschnitt des Anschlusskorbs von Figur 5 in perspektivischer Darstellung; und
- Fig. 8-10
- den Figuren 5 - 7 entsprechende Darstellungen einer weiteren Ausführungsform des Anschlusskorbs,
mit weniger stark gekürzten, zusätzlichen Längsdrähten.
[0008] In Figur 1 sind durch strichpunktierte Linien die Konturen einer Bodenplatte 1 und
einer an deren Rand anschliessenden Aussenwand 2 angedeutet und in diesen sind die
verwendeten Bewehrungselemente in ihren gegenseitigen Lagen dargestellt, namentlich
in der Bodenplatte 1 angeordnete Bewehrungsmatten 3, 4 und in der Wand angeordnete
Bewehrungsmatten 5, 6, sowie ein im Übergangsbereich angeordneter Anschlusskorb.
[0009] Die obere Fläche der Bodenplatte 1 definiert eine Anschlussebene 7. Der Anschlusskorb
besteht aus einer unterhalb dieser Anschlussebene 7 liegenden und zur Anordnung im
Bereich der Bodenplatte vorgesehen Bodenpartie 8 und einer oberhalb der Anschlussebene
7 liegenden und zur Anordnung im Wandbereich vorgesehenen Wandpartie 9.
[0010] Der Anschlusskorb besteht aus mehreren gleichen, in einer Ebene gebogenen Längsdrähten
10 (von denen hier nur einer sichtbar ist) und mehreren Querdrähten 11 - 15 aus Betonstahl.
Die Längsdrähte 10 sind parallel nebeneinander angeordnet und ihre Biegeebenen liegen
parallel zueinander. Die Querdrähte 11 - 15 kreuzen die Längsdrähte 10 orthogonal
und sie sind an den Kreuzungspunkten mit den Längsdrähten verschweisst oder auf andere
Weise fest mit diesen verbunden.
[0011] Die Längsdrähte 10 bilden je einen haarnadelförmigen Bügel, der aus einem ersten
Schenkel 16, einem zweiten Schenkel 17 und einem die Schenkel 16, 17 verbindenden,
gebogenen Bügelabschnitt 18 besteht. An den ersten Schenkel ist ein im Wesentlichen
senkrecht zum Bügel stehender Bodenstab 19 angebogen. Der Bodenstab ist dabei vom
ersten Schenkel 16 ausgehend zu derselben Seite wie der gebogene Bügelabschnitt 18
gerichtet, so dass eine durch die Mittellinie des zweiten Schenkels 17 definierte
Gerade den Bodenstab 19 schneidet. Der erste Schenkel 16 liegt somit an der Aussenseite
und der zweite Schenkel 17 an der Innenseite des durch den Bügel und den Bodenstab
19 gebildeten Winkelelements. In Bezug auf dieses Beispiel wird der erste Schenkel
daher nachstehend auch als äusserer Schenkel 16 und der zweite Schenkel als innerer
Schenkel 17 bezeichnet.
[0012] Sowohl die Bodenstäbe 19 als auch die vom gebogenen Bügelabschnitt 18 abgewandten
Enden der äusseren und der inneren Schenkel 16, 17 gehören zur Bodenpartie 8 des Anschlusskorbs,
die zur Anordnung in der Bodenplatte 1 vorgesehen ist. Hingegen sind mittlere Abschnitte
der Bügel zur Anordnung im Bereich der Wand vorgesehen und gehören somit zur Wandpartie
9 des Anschlusskorbs. Da die Bodenstäbe 19 an die äusseren Schenkel 16 der Bügel angebogen
sind, bildet der Anschlusskorb eine starke Bewehrung der äusseren Rahmenecke und eine
direkte Kopplung der Bewehrungsmatten 3, 5 der unteren Bodenbewehrung und der äusseren
Wandbewehrung.
[0013] Zur festen Verankerung des inneren Bügelschenkels 17 in der Bodenplatte 1 ist an
dessen vom gebogenen Bügelabschnitt 18 abgewandten Ende ein Endhaken 20 angebogen.
Zumindest ein Teil dieses Endhakens liegt quer zum inneren Schenkel 17 in der Bodenpartie
1 des Anschlusskorbs, so dass der innere Schenkel 17 durch den Endhaken 20 in der
Bodenplatte 1 verankert wird.
[0014] Der Endhaken 20 ist zum äusseren Schenkel 16 hin gerichtet, so dass er sich unter
den Bügel erstreckt. Sein freies Ende 22 liegt zwischen den Schenkeln 16, 17 des Bügels,
so dass sich Arbeiter beim Verlegen des Anschlusskorbs kaum daran verletzen können.
Um eine starke Verankerung des inneren Schenkels 17 in der Bodenplatte 1 zu gewährleisten,
wird vorzugsweise ein möglichst breiter Endhaken 20 geformt. Die in der Längsrichtung
des Bodenstabs gemessene Breite b des Endhakens 20 ist vorzugsweise mindestens gleich
der Hälfte der in derselben Richtung gemessenen, maximalen Breite B des Bügels. Der
Endhaken 20 besteht aus einem kreisförmigen Hakenbogen 23 und einem an diesen anschliessenden,
geraden Fortsatz 24, der zusammen mit dem Hakenbogen 23 und einer Endpartie des inneren
Schenkels 17 einen U-förmigen Abschnitt des Längsdrahts 10 bildet. Diese Hakenform
gewährleistet eine sehr gute Verankerung des inneren Bügelschenkels 17 in der Bodenplatte.
[0015] Der Abstand x zwischen dem Endhaken 20 und dem Bodenstab 19 ermöglicht es, bei Bedarf
eine Stahlzulage in die Rahmenecke einzubringen.
[0016] Die Durchmesser der Längsdrähte 10 und der Querdrähte 11 - 15 werden entsprechend
den Normen für die Bewehrung von Rahmenecken gewählt und betragen üblicherweise zwischen
7 mm und 12 mm. Die Länge L der Bodenstäbe 19 ist ebenfalls durch Normen vorgegeben.
Die erforderliche Höhe H der Bügel wird in Funktion der Dicke der Bodenplatte und
der Dicke der daran anschliessenden Wand so gewählt, dass die Bügel zur Anschlussbewehrung
ausreichend weit in den Wandbereich hineinragen. Im Vergleich zu den bekannten, wandseitig
offenen Bügelkörben können die Bügel dieses Anschlusskorbs eine geringere Höhe H aufweisen,
da ihr gebogener Bügelabschnitt 18 Teil der Wandpartie des Anschlusskorbs ist. Sowohl
die Länge L der Bodenstäbe als auch die Höhe H der Bügel beträgt für die Bewehrung
üblicher Wandanschlüsse mindestens 500 mm.
[0017] Ein erster Querdraht 11 ist in der an den äusseren Schenkel 16 anschliessenden Endpartie
des vorzugsweise kreisförmigen, gebogenen Bügelabschnitts 18 angeordnet und alle weiteren
Querdrähte 12 - 15 sind als Verteilbewehrung im Bereich des Bodenstabs 19 angeordnet.
Bei geeigneter Positionierung des am Bügel angeordneten ersten Querdrahts 11 und des
auf diesen folgenden, am nächsten beim Bügel liegenden Querdrahts 12 der Verteilbewehrung
ermöglicht dies das kompakte Stapeln mehrerer gleicher Anschlusskörbe dieser Art.
Der auf den ersten Querdraht 11 folgende Querdraht 12 der Verteilbewehrung wird bevorzugt
ausserhalb der durch die Breite B des Bügels bezeichneten Bügelpartie des Anschlusskorbs
angeordnet. Insgesamt sind mindestens zwei und vorzugsweise drei oder mehr Querdrähte
12 - 15 im Bereich der Bodenstäbe 19 angeordnet.
[0018] Die beiden Schenkel 16, 17 des Bügels laufen zu dem sie verbindenden Bügelabschnitt
18 hin unter einem spitzen Winkel α von vorzugsweise zwischen 2 und 5 Grad zusammen.
Bei der Herstellung der Längsdrähte durch das Biegen von Längsstäben hat dies den
Vorteil, dass bei durch eine Biegevorrichtung vorgegebener Breite des die Schenkel
verbindenden Bügelabschnitts 18 durch geeignete Wahl dieses Winkels α die maximale
Breite B des Bügels auf den für eine Rahmenecke mit bestimmten Dimensionen benötigten
Wert einstellbar ist. Die Breite B des Bügels bestimmt den Abstand der Bewehrungsmatten
5, 6 der inneren und der äusseren Wandbewehrung, da diese im Bereich der Anschlussebene
7 an die Aussenseite des inneren bzw. des äusseren Schenkels angelegt werden.
[0019] Die Längsrichtung des Bügels wird durch eine in gleichem Abstand von seinen beiden
Schenkeln liegende Mittelgerade bestimmt, die bei zueinander geneigten Schenkeln deren
Winkelhalbierender entspricht. Der Bodenstab 19 steht senkrecht zu dieser Mittelgeraden
und somit senkrecht zum Bügel. Da der Anschlusskorb mit zur Bodenplatte parallelen
Bodenstäben verlegt wird, stehen die Bügel senkrecht zur Bodenplatte, ihre Mittelgerade
liegt in einer durch eine strichpunktierte Linie angedeuteten Mittelebene 21 des Wandbereichs
2. Die äusseren und inneren Schenkel 16, 17 der Bügel sind somit in gleichem Masse
zu dieser Mittelebene 21 geneigt. Die Neigung des äusseren Schenkels 16 hat den Vorteil,
dass die Bewehrungsmatte 5 der äusseren Wandbewehrung leicht zwischen die in der Figur
nicht dargestellte, äussere Schalung der Wand und diesen Schenkel 16 einfahrbar ist.
Andererseits liegt aufgrund dieser Neigung der erste Querdraht 11 etwas innerhalb
der äusseren Wandbewehrung, so dass er das Einbringen des Betons bei kleinen Bügelbreiten
B behindern kann. Als Alternative zu dieser Ausführungsform kann der Winkel zwischen
den Bügeln und den an diese anschliessenden Bodenstäben 19 daher auch geringfügig
vom rechten Winkel abweichen, so dass der äussere Schenkel des Bügels weniger stark
geneigt ist als der innere, oder dass der äussere Schenkel 16 senkrecht zum Bodenstab
19 steht.
[0020] Zur Herstellung des Anschlusskorbs wird zunächst ein seiner Abwicklung in eine Ebene
entsprechendes, verschweisstes Drahtgitter aus zueinander parallelen Längsstäben 10'
und diese orthogonal kreuzenden Querstäben 11 - 15 hergestellt (siehe Figur 2) und
aus diesem danach der Anschlusskorb geformt. Der Anschlusskorb ist vorzugsweise so
gestaltet, dass er aus dem ebenen Drahtgitter ausschliesslich durch Biegen der Längsstäbe
desselben herstellbar ist. Aus den Längsstäben 10' entstehen dabei die entsprechend
der vorstehenden Beschreibung geformten Längsdrähte 10.
[0021] Zunächst werden die Endhaken 20 und die die äusseren Schenkel 16 mit den Bodenstäben
19 verbindenen, gebogenen Drahtabschnitte 25 geformt und zum Schluss werden die die
Schenkel 16, 17 verbindenden Abschnitte 18 der Bügel geformt. Bevorzugt werden diese
Abschnitte der Längsdrähte kreisförmig und mit demselben Biegeradius gebogen, so dass
zum Biegen des gesamten Anschlusskorbs ein und dieselbe Biegevorrichtung verwendet
werden kann.
[0022] Eine Schwierigkeit bildet beim letzten Biegeschritt 18, dem Biegen der haarnadelförmigen
Bügel, der geringe Abstand zwischen dem äusseren Schenkel 16 und dem Fortsatz 24 des
Endhakens 20. Der Draht federt nach dem Biegen etwas zurück und er muss daher überbogen
werden um die gewünschte Form zu erhalten. Dabei kommen die geraden Fortsätze 24 der
Endhaken mit den korrespondierenden, äusseren Schenkeln 16 der Bügel in Kontakt, was
das Überbiegen behindern kann.
[0023] Um dies zu vermeiden, stehen die Fortsätze 24 der Endhaken 20 nicht parallel zu den
äusseren Schenkeln 16 der Bügel, sondern sie nähern sich ausgehend vom Ende des Hakenbogens
23 dem inneren Schenkel 17 an und laufen dabei unter einem Winkel β von vorzugsweise
mindestens 5 Grad vom äusseren Schenkel 16 weg. Damit wird erreicht, dass sich die
bereits geformten Endhaken 20 beim Überbiegen der gebogenen Bügelabschnitte nicht
flächig an die äusseren Bügelschenkel 16 anlegen sondern diese lediglich in einem
Punkt berühren, so dass sie leichter an ihnen vorbeigleiten können. Zudem wird bevorzgt
eine Biegevorrichtung mit konischen Nocken verwendet, um die die Längsstäbe 10' des
Drahtgitters umgebogen werden. Jedem Längsstab 10' ist ein solcher Nocken 26 der Biegevorrichtung
zugeordnet, von denen einer in Figur 1 durch eine gestrichelte Linie angedeutet ist.
Während dem Biegevorgang liegen die Längsdrähte 10 an diesen Nocken an und sie werden
durch deren konische Form leicht zur dünneren Seite des Konus gedrückt, so dass die
bereits geformten Endhaken 20 am äusseren Schenkel 16 des Bügels des jeweiligen Längsdrahts
10 vorbeigeführt werden.
[0024] Figur 2 zeigt die Abwicklung des Anschlusskorbs von Figur 1 in eine Ebene. Aus einem
dieser Abwicklung entsprechenden, ebenen Drahtgitter aus an den Kreuzungspunkten miteinander
verschweissten Längsstäben 10' und Querstäben 11 - 15 wird, wie vorstehend erläutert,
der in Figur 1 gezeigte Anschlusskorb gebogen.
[0025] Der Abstand zwischen nebeneinander liegenden Längsstäben 10' des Drahtgitters bzw.
Längsdrähten des Anschlusskorbs beträgt 300 mm und es sind elf Längsdrähte vorgesehen,
so dass das Drahtgitter und der daraus gebogene Anschlusskorb eine Länge von 3 m aufweist.
Diese Länge hat sich für den Transport der Anschlusskörbe und das Verlegen derselben
durch eine und je nach Gewicht des Korbes maximal zwei Personen als geeignet erwiesen.
Selbstverständlich können gleichartige Anschlusskörbe auch mit anderen Längen hergestellt
werden. Zur Erhöhung der Stahldichte kann der Abstand zwischen nebeneinander liegenden
Längsdrähten reduziert werden, womit für einen Anschlusskorb mit gleicher Gesamtlänge
entsprechend mehr Längsdrähte benötigt werden. Der Abstand der Längsdrähte beträgt
vorzugsweise 150 - 300 mm.
[0026] Mit den drei strichpunktierten Linien sind die Mittellinien der drei Biegezonen angedeutet,
in denen aus Abschnitten der Längsstäbe der Hakenbogen 23 des Endhakens, der den Bodenstab
an den äusseren Bügelschenkel anschliessende Bogen 25 und der Bogenabschnitt 18 des
Bügels geformt werden.
[0027] Figur 3 zeigt eine perspektivische Ansicht des gebogenen Anschlusskorbs von Figur
1, mit den je in einer Ebene gebogenen Längsdrähten 10 und den diese orthogonal kreuzenden,
geraden Querdrähten 11 - 15.
[0028] Figur 4 zeigt die Anordnung gemäss Figur 1, wobei zusätzlich ein am Anschlusskorb
montiertes Fugendichtungsband 27 im Querschnitt sichtbar ist. Dieses Fugendichtungsband
27 ist so angeordnet, dass es zu einem Teil in der vorstehend zu Figur 1 definierten
Bodenpartie 8 und zu einem anderen Teil in der daran angrenzenden Wandpartie 9 des
Anschlusskorbs liegt. Es ist an der Innenseite der äusseren Schenkel 16 von mindestens
zwei Längsdrähten befestigt und verläuft zwischen den Schenkeln 16, 17 der Bügel hindurch
mindestens vom ersten bis zum letzten Längsdraht des Anschlusskorbs. Vorzugsweise
erstreckt es sich ein Stück über die äussersten Längsdrähte hinaus, so dass sich die
Fugendichtungsbänder von in einer Reihe nebeneinander angeordneten Anschlusskörben
in einem Übergangsbereich gegenseitig überlappen.
[0029] Durch das an den äusseren Schenkeln 16 liegende Fugendichtungsband 27 wird die vorstehend
beschriebene Stapelbarkeit der Anschlusskörbe nicht wesentlich beeinträchtigt. Als
Alternative dazu wäre es auch möglich, das Fugendichtungsband 27 am Endhaken und insbesondere
an der dem äusseren Schenkel zugewandten Aussenfläche des geraden Fortsatzes 24 dies
Endhakens zu befestigen.
[0030] Ein Fugendichtungsband 27 kann nicht nur an den hier beschriebenen Anschlusskörben
sondern in analoger Weise auch an den Längsdrähten von anders geformten Bewehrungselementen
für die Anschlussbewehrung vormontiert werden. Zum Beispiel können die U-förmigen
Bügel eines Bügelkorbs der eingangs zum Stand der Technik erwähnten Art mit einem
vormontierten Fugendichtungsband versehen sein.
[0031] Figur 5 zeigt den Querschnitt eines Anschlusskorbs gemäss Figur 1, bei dem jeweils
zwischen zwei Längsdrähten 10 zusätzlich ein gleichartiger, gekürzter Längsdraht 28
vorgesehen ist, der in der an den äusseren Schenkel anschliessenden Partie des Bügels
kurz hinter dem ersten Querdraht 11 gekappt ist und somit im Wesentlichen aus einem
Bodenstab 19' und einem äusseren Schenkel 16' des Bügels besteht. Der gekürzte Längsstab
28 ist in dieser Ansicht lediglich durch sein gekapptes Ende 29 zu erkennen. Die gekürzten
Längsdrähte 28 verstärken die äussere Anschlussbewehrung und da sie im äusseren Endbereich
des die Schenkel verbindenden Bügelabschnitts 18 gekappt sind bleibt der Anschlusskorb
im Bereich dieser gekürzten Längsdrähte 28 oben offen, so dass das Einbringen des
Betons und das Einführen einer Vibriernadel zur Verdichtung desselben nicht behindert
wird.
[0032] Figur 6 zeigt analog zu Figur 2 einen mehrere Längsdrähte 10 und zwischen diesen
liegende, gekürzte Längsdrähte 28 beinhaltenden Abschnitt der Abwicklung des Anschlusskorbs
von Figur 5 in eine Ebene. Die Abwicklung des vollständigen Anschlusskorbs unterscheidet
sich von der Darstellung lediglich dadurch, dass sie eine grössere Anzahl von Längsdrähten
10, 28 aufweist und entsprechend grösser ist.
[0033] Figur 7 zeigt eine perspektivische Ansicht desselben Abschnitts des gebogenen Anschlusskorbs
von Figur 5.
[0034] Die Figuren 8 - 10 zeigen den Figuren 5 - 7 entsprechende Darstellungen einer weiteren
Ausführungsform des Anschlusskorbs mit zusätzlichen, gekürzten Längsdrähten 30. In
diesem Beispiel sind die gekürzten Längsdrähte weiter hinten, an einer im Bereich
des inneren Schenkels liegenden Stelle 31 gekappt. Im Vergleich zu der in den Figuren
1 - 3 gezeigten Variante mit lauter gleichen Längsdrähten wird mit dieser Modifikation
der Eisenquerschnitt im inneren Bereich der Rahmenecke reduziert.
[0035] Für die Beschreibung der Verwendung des Anschlusskorbs wird nun erneut auf Figur
1 Bezug genommen. Sein Verwendungszweck ist die Bewehrung der Verbindung einer Bodenplatte
1 und einer Wand 2. Dazu wird zunächst eine Reihe von einem oder mehreren Anschlusskörben
mit dem Untergrund zugewandten Bodenstäben 19 entlang dem Plattenrand aufgestellt,
so dass die durch die Bodenstäbe 19 und die Querdrähte 12 - 15 der Verteilarmierung
gebildeten, ebenen Abschnitte der Anschlusskörbe parallel zur Bodenplatte 1 liegen.
Falls eine Bodenbewehrung 3 erforderlich ist wird diese anschliessend so verlegt,
dass die Bewehrungsmatten 3 der unteren Bodenbewehrung auf die genannten, ebenen Abschnitte
der Anschlusskörbe zu liegen kommen. Dann wird die obere Bodenbewehrung 4 verlegt
und die Bodenplatte gegossen. Nach dem Aushärten der Bodenplatte wird entlang den
Bügeln der Anschlusskörbe die äussere Schalungswand erstellt und dann werden die Bewehrungsmatten
5 der äusseren Wandbewehrung zwischen diese Schalungswand und die äusseren Schenkel
16 der Bügel eingefahren und an die Aussenseite dieser Schenkel 16 angestellt. Anschliessend
werden die Bewehrungsmatten der inneren Wandbewehrung entsprechend an die inneren
Schenkel 17 der Bügel angestellt. Die Breite B der Bügel ist so dimensioniert, dass
die beidseits an die Schenkel 16, 17 der Bügel angestellten Bewehrungsmatten 5, 6
den für die Wandbewehrung richtigen Abstand aufweisen. Zum Schluss wird die innere
Schalungswand erstellt und die Wand gegossen.
1. Anschlusskorb zur Bewehrung der Verbindung einer Bodenplatte (1) und einer daran anschliessenden
Wand (2) aus Stahlbeton, mit mehreren gleichen, in einer Ebene gebogenen Längsdrähten
(10) aus Betonstahl, die einen haarnadelförmigen Bügel mit einem ersten Schenkel (16),
einem zweiten Schenkel (17) und einem diese verbindenden, gebogenen Bügelabschnitt
(18) bilden und parallel nebeneinander angeordnet sind und mit mehreren die Längsdrähte
(10) orthogonal kreuzenden und an den Kreuzungspunkten fest mit diesen verbundenen
Querdrähten (11 - 15), dadurch gekennzeichnet, dass
an die ersten Schenkel (16) je ein im Wesentlichen rechtwinklig zum Bügel stehender
Bodenstab (19) angebogen ist und eine zu der die Bodenstäbe (19) beinhaltenden Ebene
parallele Anschlussebene (7) eine Bodenpartie (8) des Anschlusskorbs begrenzt, in
der auch die vom gebogenen Bügelabschnitt (18) abgewandten Enden der zweiten Schenkel
(17) liegen und die zur Anordnung im Bereich der Bodenplatte (1) vorgesehen ist, wogegen
eine daran anschliessende und mittlere Abschnitte der Bügel beinhaltende Wandpartie
(9) des Anschlusskorbs zur Anordnung im Wandbereich (2) vorgesehen ist, und dass zur
Verankerung der zweiten Schenkel (17) in der Bodenplatte an deren vom gebogenen Bügelabschnitt
(18) abgewandte Enden je ein Endhaken (20) angebogen ist, der einen quer zu diesen
in der Bodenpartie liegenden Drahtabschnitt (23) bildet.
2. Anschlusskorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, in der Längsrichtung des Bodenstabs (19) gemessen, die Breite (b) des Endhakens
mindestens gleich der halben Breite (B) des Bügels ist.
3. Anschlusskorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Endhaken (20) zum ersten Schenkel (16) hin gerichtet ist, so dass er sich unter
den Bügel erstreckt.
4. Anschlusskorb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Endhaken (20) einen Hakenbogen (23) und einen daran anschliessenden, geraden
Fortsatz (24) aufweist, der sich vom Ende des Hakenbogens (23) ausgehend dem zweiten
Schenkel (17) annähert und dabei unter einem Winkel (β) von mindestens 5 Grad vom
ersten Schenkel (16) wegläuft.
5. Anschlusskorb nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass die den ersten Schenkel (16) mit dem Bodenstab (19) und dem zweiten Schenkel (17)
verbindenden, gebogenen Drahtabschnitte (25, 18) und ein an den zweiten Schenkel anschliessender
Bogen (23) des Endhakens (20) kreisförmig sind und denselben Radius aufweisen, so
dass sie mit derselben Biegevorrichtung herstellbar sind.
6. Anschlusskorb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel zu dem sie verbindenden Bügelabschnitt (18) hin unter einem spitzen
Winkel (α) von vorzugsweise zwischen 2 und 5 Grad zusammenlaufen.
7. Anschlusskorb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bodenstab (19) vom ersten Schenkel (16) ausgehend zu derselben Seite wie der
gebogene Bügelabschnitt (18) gerichtet ist, so dass eine durch die Mittellinie des
zweiten Schenkels (17) definierte Gerade den Bodenstab schneidet.
8. Anschlusskorb nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwischen zwei Längsdrähten (10) ein gleichartiger, gekürzter Längsdraht (28,
30) vorgesehen ist, der in der an den ersten Schenkel (16') anschliessenden Partie
des Bügels gekappt ist.
9. Anschlusskorb nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass er durch Biegen eines aus Längsstäben (10') und Querstäben (11 - 15) bestehenden,
ebenen Drahtgitters herstellbar ist.
10. Anschlusskorb nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei und bevorzugt mindestens drei die Längsdrähte (10) im Bereich ihrer
Bodenstäbe kreuzende Querdrähte (12 - 15) vorgesehen sind.
11. Anschlusskorb nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (16, 17) des Bügels in Bezug auf das durch diesen und den Bodenstab
(19) gebildete Winkelelement einen äusseren Schenkel (16) und einen inneren Schenkel
(17) darstellen und ein erster Querstab (11) in einem an den äusseren Schenkel (16)
anschliessenden Endbereich des die Schenkel verbindenden, vorzugsweise kreisförmigen
Bügelabschnitts (18) angeordnet ist und alle weiteren Querstäbe (12 - 15) im Bereich
des Bodenstabs angeordnet sind, so dass mehrere identische Anschlusskörbe dieser Art
kompakt stapelbar sind.
12. Anschlusskorb nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Fugendichtungsband (27) an mindestens zwei Längsdrähten (10) so befestigt ist,
dass es zu einem Teil in der Bodenpartie (8) und zu einem anderen Teil in einer daran
angrenzenden Wandpartie (9) des Anschlusskorbs liegt und mindestens vom ersten bis
zum letzten Längsdraht verläuft.
13. Anschlussbewehrung zur Verbindung einer Bodenplatte (1) mit einer Wand (2), gekennzeichnet durch einen oder mehrere Anschlusskörbe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, die mit ihrer
Bodenpartie (8) im Bereich der Bodenplatte (1) angeordnet sind und deren Bügel in
den Bereich der Wand (2) hineinragen.
14. Verwendung von einem oder mehreren Anschlusskörben nach einem der Ansprüche 1 bis
12 zur Bewehrung der Verbindung einer Bodenplatte (1) und einer Wand (2), dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlusskörbe mit ihrer Bodenpartie (8) so im Bereich einer zu erstellenden
Bodenplatte (1) angeordnet werden, dass ihre Bügel in einen angrenzenden Wandbereich
(2) hineinragen.
1. Connecting cage for reinforcing the connection between a floor slab (1) and an adjoining
wall (2) of reinforced concrete, comprising a plurality of identical longitudinal
wires (10) from reinforcing steel that are bent in a plane and form a hairpin-shaped
stirrup having a first leg (16), a second leg (17) and a bent stirrup section (18)
connecting them and that are parallelly juxtaposed, and a plurality of transverse
wires (11 - 15) which orthogonally cross the longitudinal wires (10) and are fixed
thereto at the crossing points, characterised in that
each of the first legs (16) bends into a respective floor bar (19) that is substantially
orthogonal to the stirrup, and a connecting plane (7) parallel to the plane comprising
the floor bars (19) delimits a floor portion (8) of the connecting cage in which the
ends of the second legs (17) remote from the bent stirrup sections (18) are located
as well and which is intended to be arranged in the area of the floor slab (1), whereas
an adjoining wall portion (9) of the connecting cage comprising middle sections of
the stirrups is intended to be arranged in the wall area (2), and in that for the anchorage of the second legs (17) in the floor slab their ends remote from
the bent stirrup sections (18) bend into respective end hooks (20) which form wire
sections (23) extending into the floor portion transversally thereto.
2. Connecting cage according to claim 1, characterised in that the width (b) of the end hook, measured in the longitudinal direction of the floor
bar (19), is at least equal to half the width (B) of the stirrup.
3. Connecting cage according to claim 1, characterised in that the end hook (20) is directed towards the first leg (16) so that it extends under
the stirrup.
4. Connecting cage according to claim 3, characterised in that the end hook (20) has a hook bend (23) and a following straight prolongation (24)
which, from the end of the hook bend (23), approaches the second leg (17) while running
away from the first leg (16) at an angle (β) of at least 5 degrees.
5. Connecting cage according to one of claims 1 to 4, characterised in that the bent wire sections (25, 18) connecting the first leg (16) to the floor bar (19)
and to the second leg (17) and a bend (23) of the end hook (20) following the second
leg are circular and have the same radius so that they can be produced by means of
the same bending device.
6. Connecting cage according to one of claims 1 to 5, characterised in that the legs converge under an acute angle (α) of preferably between 2 and 5 degrees
towards the stirrup section (18) connecting them.
7. Connecting cage according to one of claims 1 to 6, characterised in that the floor bar (19) is directed from the first leg (16) to the same side as the bent
stirrup section (18) so that a straight line defined by the centre line of the second
leg (17) intersects the floor bar.
8. Connecting cage according to claim 7, characterised in that between two longitudinal wires (10) a respective similar, shortened longitudinal
wire (28, 30) is provided which is cut in the portion of the stirrup following the
first leg (16').
9. Connecting cage according to one of claims 1 to 8, characterised in that it can be produced by bending a flat wire mesh consisting of longitudinal bars (10')
and transverse bars (11 - 15).
10. Connecting cage according to one of claims 1 to 9, characterised in that at least two and preferably at least three transverse wires (12 - 15) are provided
which cross the longitudinal wires (10) in the region of their floor bars.
11. Connecting cage according to claim 10, characterised in that with regard to the angle element formed by the stirrup and the floor bar (19), the
legs (16, 17) of the former represent an outer leg (16) and an inner leg (17) and
a first transverse bar (11) is arranged in an end region of the preferably circular
stirrup section (18) following the outer leg (16) that connects the legs and all further
transverse bars (12 - 15) are arranged in the area of the floor bar so that multiple
identical connecting cages of this kind are stackable in a compact manner.
12. Connecting cage according to one of claims 1 to 11, characterised in that a joint sealing tape (27) is fastened to at least two longitudinal wires (10) in
such a manner that one part thereof is located in the floor portion (8) and another
part in an adjoining wall portion (9) of the connecting cage and that it extends at
least from the first to the last longitudinal wire.
13. Connecting reinforcement for connecting a floor slab (1) to a wall (2), characterised by one or more connecting cages according to one of claims 1 to 12 whose floor portion
(8) is arranged in the area of the floor slab (1) and whose stirrups extend into the
area of the wall (2).
14. Use of one or more connecting cages according to one of claims 1 to 12 for reinforcing
the connection between a floor slab (1) and a wall (2), characterised in that the floor portions (8) of the connecting cages are so arranged in the area of a floor
slab (1) to be built that their stirrups extend into an adjoining wall area (2).
1. Cage de raccordement pour armer la liaison entre une dalle (1) et une paroi (2) y
attenante en béton armé, comprenant plusieurs fils longitudinaux (10) identiques en
acier d'armature pliés dans un plan, qui forment un étrier en épingle à cheveux avec
une première branche (16), une deuxième branche (17) et une partie d'étrier courbée
(18) et qui sont parallèlement juxtaposés, et plusieurs fils transversaux (11- 15)
qui croisent orthogonalement les fils longitudinaux (10) et sont fixés à ceux-ci aux
points de croisement, caractérisée en ce que
les premières branches (16) sont chaque fois prolongées par des barres de dalle (19)
respectives substantiellement orthogonales aux étriers et un plan de raccordement
(7) parallèle au plan comprenant les barres de dalle (19) délimite une partie dalle
(8) de la cage de raccordement dans laquelle se trouvent également les extrémités
des deuxièmes branches (17) opposées aux parties d'étrier courbées (18) et qui est
destinée à être agencée dans le domaine de la dalle (1), tandis qu'une partie paroi
(9) y attenante et comprenant des parties centrales des étriers est destinée à être
agencée dans le domaine de la paroi (2), et que pour l'ancrage des deuxièmes branches
(17) dans la dalle leurs extrémités opposées aux parties d'étrier courbées (18) sont
prolongées de crochets d'extrémité (20) respectifs qui forment des sections de fil
(23) s'étendant transversalement à ces branches dans la partie dalle.
2. Cage de raccordement selon la revendication 1, caractérisée en ce que la largeur (b) du crochet d'extrémité, mesurée en direction longitudinale de la barre
de dalle (19), est au moins égale à la moitié de la largeur (B) de l'étrier.
3. Cage de raccordement selon la revendication 1, caractérisée en ce que le crochet d'extrémité (20) est dirigé vers la première branche (16) de sorte qu'il
s'étend sous l'étrier.
4. Cage de raccordement selon la revendication 3, caractérisée en ce que le crochet d'extrémité (20) présente une courbure de crochet (23) suivie d'un prolongement
(24) droit qui à partir de l'extrémité de la courbure (23) du crochet se rapproche
de la deuxième branche (17) en s'éloignant de la première branche (16) sous un angle
(β) d'au moins 5 degrés.
5. Cage de raccordement selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que les sections de fil (25, 18) courbées reliant la première branche (16) à la barre
de dalle (19) et à la deuxième branche (17) et une courbure (23) du crochet d'extrémité
(20) qui suit la deuxième branche sont circulaires et présentent le même rayon, de
sorte qu'elles peuvent être produites sur le même dispositif de pliage.
6. Cage de raccordement selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que les branches convergent sous un angle aigu (α) préférablement compris entre 2 et
5 degrés vers la partie d'étrier (18) qui les relie.
7. Cage de raccordement selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la barre de dalle (19) s'étend à partir de la première branche (16) vers le même
côté que la partie d'étrier (18) courbée, de sorte qu'une droite définie par la ligne
médiane de la deuxième branche (17) coupe la barre de dalle.
8. Cage de raccordement selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'entre deux fils longitudinaux (10) respectifs est prévu un fil longitudinal (28, 30)
semblable raccourci qui est coupé dans la partie de l'étrier qui suit la première
branche (16').
9. Cage de raccordement selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'elle peut être produite par pliage d'un treillis d'armature plat constitué de barres
longitudinales (10') et de barres transversales (11 - 15).
10. Cage de raccordement selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'au moins deux et préférablement au moins trois fils transversaux (12 - 15) croisant
les fils longitudinaux (10) dans le domaine de leurs barres de dalle sont prévues.
11. Cage de raccordement selon la revendication 10, caractérisée en ce que les branches (16, 17) de l'étrier représentent, par rapport à l'élément d'angle formé
par ce dernier et par la barre de dalle (19), une branche extérieure (16) et une branche
intérieure (17), et qu'une première barre transversale (11) est agencée dans une région
d'extrémité de la partie d'étrier (18) préférablement circulaire reliant les branches
qui suit la branche extérieure (16) et toutes les autres barres transversales (12
- 15) sont agencées dans le domaine de la barre de dalle, de sorte que plusieurs cages
de raccordement de ce genre sont empilables de manière compacte.
12. Cage de raccordement selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce qu'une bande d'étanchéité pour joints (27) est fixée à au moins deux fils longitudinaux
(10) de telle manière qu'une partie de celle-ci se trouve dans la partie dalle (8)
et une autre partie dans une partie paroi (9) y attenante de la cage de raccordement
et qu'elle s'étend du premier jusqu'au dernier fil longitudinal au moins.
13. Armature de raccordement pour la liaison entre une dalle (1) et une paroi (2), caractérisée par une ou plusieurs cages de raccordement selon l'une des revendications 1 à 12 dont
la partie dalle (8) est agencée dans le domaine de la dalle (1) et dont les étriers
s'étendent dans le domaine de la paroi (2).
14. Utilisation d'une ou de plusieurs cages de raccordement selon l'une des revendications
1 à 12 pour armer la liaison entre une dalle (1) et une paroi (2), caractérisée en ce que les parties dalle (8) des cages de raccordement sont agencées dans le domaine d'une
dalle (1) à construire de telle manière que leurs étriers s'étendent dans le domaine
d'une paroi (2) attenante.
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