[0001] Die Erfindung betrifft die Verwendung eines elektrischen Heizkörpers zur Beheizung
von Fluiden, beispielsweise einen Rohrheizkörper, der mit einem elektrischen Heizleiter
ausgerüstet ist, welcher in einen Isolator auf Basis einer Keramik eingebettet ist
und ein metallisches Mantelrohr aufweist, welches den Isolator mit dem eingebetteten
Heizleiter umgibt und mit dem zu beheizenden Fluid außenseitig umströmbar ist.
[0002] Derartige elektrische Heizkörper sind z.B. aus der
DE 201 19 349 U1 mit Glattrohren bekannt.
[0003] Aus verfahrenstechnischen wie auch aus wirtschaftlichen Gründen muss der Oberflächentemperatur
solcher Heizkörper große Aufmerksamkeit gewidmet werden. Unmittelbare Einflussgrößen
auf die Temperatur, die so genannte Filmtemperatur bei Wärmeträgerölanlagen, sind
die thermische Oberflächenbelastung, die Strömungsgeschwindigkeit, die Vorlauftemperatur
und Stoffdaten des Fluids.
[0004] Maßgeblich für den Wirkungsgrad der bekannten elektrischen Heizkörper ist der konvektive
Wärmeübergang, der an der Oberfläche des mit dem Fluid umströmten Mantelrohres stattfindet.
Zu diesem Zweck wird üblicherweise die für den Isolator verwendete Keramik im Mantelrohr
verdichtet, was den Isolationswiderstand und die Wärmeleitung im Mantelrohrinnern
steigert.
[0005] Im Idealfall ist der Wärmeübergang so optimiert, dass die Wandtemperatur des Heizkörpers
möglichst nah an der Wunschtemperatur des zu beheizenden Fluids liegt, wodurch die
thermische Belastung desselben geringer wird. Weiterhin ist z.B. bei der Beheizung
von Wasser zu beobachten, dass das Ausfällen von Kalk aus dem Wasser umso stärker
wird, je höher die Wandtemperatur des Heizkörpers ist. Ein guter Wärmeübergang ist
somit auch unter dem Gesichtspunkt der Verhinderung von Kalkablagerungen von großer
Bedeutung.
[0006] Aus der
GB 1 095 018 A ist es bekannt, das Mantelrohr mit spiralförmigen Windungen zu umwickeln, um die
Oberfläche desselben zu erhöhen. Eine wesentliche Verbesserung des Wärmeübergangs
kann hierdurch jedoch nicht erzielt werden, vielmehr kommt es an den Übergängen zwischen
dem Mantelrohr und den Windungen zu einer Verschlechterung des Wärmeüberganges. Überdies
erfährt das Fluid bei Einsatz des elektrischen Heizkörpers in einem Rohrheizkörper
einen erheblichen und aus vielfältigen Gründen unerwünschten Strömungswiderstand.
[0007] Bei Wärmetauscherrohren, die innenseitig von Fluiden durchströmt werden, ist es bekannt,
dass eine Verbesserung des Wärmeübergangs durch oberflächlich eingebrachte Profilierungen
erreichbar ist, wozu beispielhaft auf die
AT 329 609 B sowie die
DE 198 50 101 A1 verwiesen wird. Aufgrund des bei gattungsgemäßen Heizkörpern innerhalb des Mantelrohres
befindlichen Isolators und der Heizleiter lassen sich jedoch die bekannten Profilierungen
nicht erzeugen, da keine Bearbeitung der Innenwandung des Mantelrohres möglich ist.
[0008] Aus der
US-B1-6 408 503 ist ein verdichtetes Heizelement mit außenseitigen Nuten im Mantel bekannt, um die
Biegbarkeit des Heizelements zu verbessern.
[0010] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Verwendung eines elektrischen Heizkörper
zur Beheizung von Fluiden der eingangs genannten Art vorzuschlagen, der einen deutlich
besseren Wärmeübergang ermöglicht und sich gleichzeitig in großer Stückzahl wirtschaftlich
herstellen lässt.
[0011] Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird erfindungsgemäß das Mantelrohr auf seiner
außenseitigen Oberfläche zumindest bereichsweise mit einer Profilierung versehen,
die in Form von schraubenlinienförmig umlaufenden Vertiefungen auf der außenseitigen
Oberfläche des Mantelrohres gebildet ist, wobei der Durchmesser des Mantelrohres im
Bereich der Vertiefungen gegenüber dem ursprünglichen Durchmesser verringert ist und
mittels der Vertiefungen bei einem Strömen des Fluids entlang der äußeren Oberfläche
die laminare Unterschicht an der Oberfläche des Mantelrohres zumindest teilweise in
ihrer Kontinuität unterbrochen wird und rotierend um die Oberfläche des Mantelrohres
verlaufende Sekundärströmungen erzeugt werden.
[0012] Die erfindungsgemäße Verwendung bedient sich somit zur Verbess-e rung des Wärmeübergangs
den auf die außenseitige Oberfläche des Mantelrohres aufgebrachten Profilierungen,
die Turbulenzen in dem das Mantelrohr umströmenden zu beheizenden Fluid erzeugen und
einer laminaren Schichtbildung an der außenseitigen Oberfläche des Mantelrohres entgegenwirken.
Gleichzeitig wird eine um das Mantelrohr rotierende Sekundärströmung des Fluids erzeugt,
die nicht nur zu der gewünschten Auflösung der laminaren Unterschicht des Fluids und
somit zur Verbesserung des Wärmeübergangs beiträgt, sondern darüber hinaus aus der
Ablagerung von Verunreinigungen in den Vertiefungen des Mantelrohres entgegenwirkt
und einen Selbstreinigungseffekt hervorruft.
[0013] Sofern zur Verbesserung des Wärmeübergangs und der Isolationswirkung die den Isolator
bildende Keramik verdichtet ist, kann gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung durch Einbringen der Vertiefungen unter Durchmesserverringerung des Mantelrohres
der Isolator auf Basis einer verdichteten Keramik nochmals weiter verdichtet werden,
was den Wärmeübergang zwischen dem Isolator und dem metallischen Mantelrohr weiter
verbessert. In diesem Sinne kommt z.B. eine Herstellung der Vertiefungen durch Rollen
in Frage.
[0014] Alternativ ist es auch möglich, die Vertiefungen durch spanabhebende Verfahren, z.B.
durch Drehen in die Oberfläche des Mantelrohres einzubringen, ohne dass eine weitere
Verdichtung des Isolators hervorgerufen wird.
[0015] Die erfindungsgemäße Verwendung eines elektrischen Heizkörpers erreicht von daher
eine Steigerung des konvektiven Wärmeübergangs im Vergleich zu den bekannten elektrischen
Heizkörpern mit glatter außenseitiger Oberfläche des Mantelrohres, wobei die Verbesserung
mit der Strömungsgrenzschicht eng verknüpft ist, die sich an der Oberfläche des von
dem Fluid angeströmten oder umströmten Mantelrohres einstellt. Die Dicke dieser Grenzschicht
hängt von den physikalischen Eigenschaften und der Strömungsgeschwindigkeit des Fluids
ab.
[0016] Durch die erfindungsgemäß vorgesehene Profilierung in Form von schraubenlinienförmig
umlaufenden Vertiefungen wird die Dicke dieser Grenzschicht verringert, indem die
Randbereiche der Vertiefungen die laminare Unterschicht an der wärmeübertragenden
Oberfläche durchstoßen und den turbulenten Strömungsbereich erreichen. Die Vertiefungen
wirken demgemäß wie Stolperelemente bezüglich der Grenzschichtströmung, wodurch der
Wärmeübergang effektiv verbessert wird.
[0017] Darüber hinaus wird durch die Profilierung auch die wärmeübertragende Oberfläche
bei unveränderten makroskopischen Abmessungen des Heizelementes vergrößert.
[0018] Darüber hinaus erteilen die schraubenlinienförmig entlang der außenseitigen Oberfläche
des Mantelrohres angeordneten Vertiefungen der Strömung eine Rotationsbewegung, wodurch
neben der Funktion als Stolperelemente bezüglich der Grenzschichtströmung auch Sekundärströmungen
entstehen und der Wärmeübergang weiter gesteigert wird und sich das Mantelrohr von
etwaigen Verunreinigungen und/oder Ablagerungen selbst reinigt. Die konkrete Ausgestaltung
der vorgesehenen Profilierung wird in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und den
Stoffwerten des Fluids gewählt.
[0019] Neben schraubenlinienförmig in einem Drehsinn umlaufenden Vertiefungen in einer Umlaufrichtung
kann auch vorgesehen sein, gegenläufige, d.h. sich kreuzende Vertiefungen schraubenlinienförmig
entlang der außenseitigen Oberfläche des Mantelrohres umlaufend auszubilden.
[0020] Für übliche elektrische Heizkörper hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die
Vertiefungen eine Tiefe von mindestens 0,1 mm und eine Breite von mindestens 0,5 mm
aufweisen, während zwischen benachbarten Vertiefungen vorzugsweise eine Breite von
mindestens 0,5 mm verbleibt. Diese Abmessungen sind jedoch an die jeweilige Grenzschichtdicke
gekoppelt und können vom Fachmann bedarfs- und situationsabhängig ausgewählt werden.
[0021] Ein praktikabler Bereich für die Tiefe der in einen üblichen Heizkörper eingebrachten
Vertiefungen liegt etwa bei 0,1 bis 1,0 mm, vorzugsweise bei etwa 0,2 bis 0,6 mm Tiefe.
[0022] Weiterhin ist es bevorzugt, dass die erfindungsgemäß vorgesehenen Profilierungen
nur in einem Teilbereich des Mantelrohres ausgebildet werden, so dass das Mantelrohr
insbesondere auch einen Montageabschnitt mit glatter Außenoberfläche aufweisen kann,
um den erfindungsgemäßen elektrischen Heizkörper in diesem Bereich z.B. in Flanschplatten
einzuschweißen oder auch in einem solchen Bereich gebogen zu werden.
[0023] Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand
eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- in schematisierter Darstellung einen elektrischen Heizkörper gemäß der Erfindung,
- Figur 2
- die Einzelheit X gemäß Figur 1 in vergrößertem Maßstab,
- Figur 3
- eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen elektrischen Heizkörpers
- Figur 4
- ein Diagramm zum Vergleich des Wärmeübergangs zwischen einem glatten Heizstab und
einem Heizkörper gemäß der Erfindung.
[0024] In den Figuren 1 und 3 ist ein elektrischer Heizkörper 1 dargestellt, der einen elektrischen
Heizleiter 2 mit elektrischen Anschlussmitteln 6 umfasst, wobei der Heizleiter 2 in
einen Isolator 3 auf Basis einer verdichteten Keramik eingebettet ist und außenseitig
von einem metallischen Mantelrohr 4 umgeben ist, welches mit einem zu beheizenden
Fluid außenseitig umströmbar ist.
[0025] Der elektrische Heizkörper 1 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel als Rohrheizkörper
ausgeführt, wobei ein rohrförmiges Gehäuse 5 vorgesehen ist, welches von dem zu beheizenden
Fluid ausgehend von einer Zuleitung Z zu einem Ablauf A in einer Strömungsrichtung
F durchströmbar ist und hierbei an der außenseitigen Oberfläche 40 des innerhalb des
Gehäuses 5 aufgenommenen elektrischen Heizkörpers 1 vorbeiströmt.
[0026] Wie auch aus der vergrößerten Darstellung gemäß Figur 2 ersichtlich, ist das Mantelrohr
4 im Bereich seiner vom Fluid umströmten außenseitigen Oberfläche 40 zumindest bereichsweise
mit einer Profilierung versehen, die von regelmäßig aufeinander folgenden Vertiefungen
42 und zwischen benachbarten Vertiefungen 42 verbleibenden Stegen 41 gebildet sind.
[0027] Hierbei werden die Vertiefungen 42 unter Verringerung des ursprünglichen Durchmessers
des zylindrischen Mantelrohres 4 gebildet, so dass im Bereich der Vertiefungen 42
der sich innerhalb des Mantelrohres 4 befindende Isolator 3 auf Basis einer Keramik
nochmals weiter verdichtet wird, was den Wärmeübergang erhöht. Die Vertiefungen 42
können beispielsweise durch Drehen in zerspanender Weise in das Mantelrohr 4 eingebracht
werden. Bei einem Mantelrohr 4 mit einem Durchmesser von z.B. 16 mm kann die Steigung
der Vertiefungen 42 z.B. m = 4 betragen.
[0028] Darüber hinaus wirken die Vertiefungen 42 und die zwischen benachbarten Vertiefungen
42 verbleibenden Stege 41 als Stolperelemente für eine sich entlang der außenseitigen
Oberfläche 40 des Mantelrohres 4 einstellende laminare Grenzschicht der Strömung des
Fluids, so dass turbulente Grenzschichtströmungen gem. Pfeilen P1, P2 in Figur 2 erzeugt
werden, was wiederum den Wärmeübergang vom Mantelrohr 4 zum Fluid bedeutend verbessert.
[0029] Weiterhin ist aus den Abbildungen ersichtlich, dass die Profilierungen in Gestalt
von Stegen 41 und Vertiefungen 42 schraubenlinienförmig nach Art eines Gewindes um
die Längsachse L des Mantelrohres 4 umlaufen, so dass sie dem vorbeiströmenden Fluid
auch eine Rotationsbewegung in Pfeilrichtung S erteilen, wodurch auch Sekundärströmungen
entstehen, die den Wärmeübergang weiter verbessern und eine Abreinigung von etwaigen
Ablagerungen auf der Oberfläche des Mantelrohres 4 hervorrufen.
[0030] Im dargestellten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 kann der Durchmesser D des Mantelrohres
4 im Bereich der Vertiefungen 42 etwa 16 mm betragen, wobei es sich als vorteilhaft
herausgestellt hat, wenn in einem solchen Falle die Vertiefungen 42 eine Tiefe e von
mindestens 0,1 mm, vorzugsweise 0,1 bis 1 mm, weiter bevorzugt 0,2 bis 0,6 mm und
eine Breite p von mindestens 0,5 mm aufweisen, während die Stege 41 eine Breite a
von mindestens 0,5 mm aufweisen, um die sich bildende laminare Grenzschichtströmung
sicher zu durchstoßen.
[0031] Zwar erfährt das durch das Gehäuse 5 strömende Fluid infolge der Oberflächenprofilierung
des Mantelrohres 4 einen höheren Druckverlust, jedoch kann durch den erzielten besseren
Wärmeübergang die Oberflächenbelastung erhöht und die Heizstablänge verkürzt werden,
was dem höheren Druckverlust entgegenwirkt oder die Heizstablänge kann aufgrund des
verbesserten Wärmeüberganges sogar soweit verkürzt werden, dass der Druckverlust sogar
niedriger als bei einem glatten Rohr mit entsprechend größerer Länge ausfällt.
[0032] Die Profilierungen können vorzugsweise nur über einen gewissen Längenabschnitt des
Heizkörpers 1 in das metallische Mantelrohr 4 eingebracht werden, während z.B. ein
Bereich 42 unprofiliert, d.h. mit glatter außenseitiger Oberfläche 40 verbleibt. In
diesen glatten Bereich 42 kann der Heizkörper 1 problemlos in an sich bekannter Weise
in einer Flanschhalterung 7 befestigt, z.B. eingeschweißt werden oder auch gebogen
werden, siehe den mit Bezugsziffer 43 gekennzeichneten Biegeabschnitt.
[0033] Es versteht sich, dass die vorangehend beschriebene Erfindung nicht auf die in der
Zeichnung dargestellte Ausführungsform beschränkt ist, sondern beispielsweise die
Vorsprünge und Vertiefungen 41, 42 auf der außenseitigen Oberfläche 40 des Mantelrohres
4 auch rechtwinklig zur Längsachse L des Mantelrohres 4 verlaufend angeordnet sein
könnten oder auch sich kreuzende Gänge von Vorsprüngen 41 und Vertiefungen 42 vorgesehen
sein können.
[0034] Auch ist es möglich, mehrere elektrische Heizkörper 1 in einem Bündel zusammenzufassen
und innerhalb eines gemeinsamen Gehäuses 5 anzuordnen.
[0035] Aufgrund des erheblich verbesserten Wärmeüberganges zwischen Mantelrohr 4 und dem
Fluid wird beispielsweise bei der Beheizung von Wasser der Bildung von Kalk und entsprechenden
Ablagerungen effektiv entgegengewirkt.
[0036] Der Wärmeübergang eines erfindungsgemäßen Heizkörpers im Vergleich zu einem glatten,
unprofilierten Heizstab gemäß Stand der Technik ist auch aus der Figur 4 ersichtlich.
Es wurden jeweils Längsströmungen eines Wärmeträgeröls von 250° C bei unterschiedlichen
Strömungsgeschwindigkeiten gefahren, wobei die Strömungsgeschwindigkeiten in m/s auf
der Abszisse aufgetragen sind. Auf der Ordinate findet sich die so genannte treibende
Temperatur, d.h. die Temperaturdifferenz zwischen der Temperatur der Oberfläche des
Heizkörpers bzw. Heizstabes und der sich einstellenden Temperatur des Wärmeträgermediums
an der Oberfläche des Heizkörpers gemessen, hier 250° C. Man erkennt, dass bei dem
erfindungsgemäßen Heizkörper (Kurve B1) eine erheblich niedrigere Temperaturdifferenz
gegenüber einem glatten Heizstab (Kurve B2) für die Erwärmung des Wärmeträgermediums
ausreicht, was auf den deutlich besseren Wärmeübergang zurückzuführen ist. Damit wird
auch die thermische Belastung des Wärmeträgermediums erheblich reduziert.
[0037] Bei Anwendungen zur Beheizung von Öl kann somit einer Verkräkung durch Überhitzen
vorgebeugt werden.
[0038] Da bei Anwendungen zur Beheizung von Wasser das Ausfällen von Kalk mit zunehmender
Wandtemperatur des Heizkörpers aufgrund der Kristallisierungsgeschwindigkeit von Calciumcarbonat
zunimmt, wird durch die erfindungsgemäß erzielte reduzierte Wandtemperatur infolge
des verbesserten Wärmeüberganges dieser Kalkausfällung entgegengewirkt. Die Entstehung
von Kalkablagerungen bei Anwendung in kalkhaltigem Wasser mit der Folge eines Wärmestaus
und Durchbrennen des Heizkörpers wird somit vermieden.
[0039] Auch bei schwebstoffhaltigen Medien wird durch die Reduzierung der Wandtemperatur
ein Anbacken der Schwebstoffe vermieden.
[0040] Sofern die Oberfläche des Heizkörpers durch das erfindungsgemäße Strukturieren aufgerauht
wird, kann nach dem Strukturieren die Mikrorauhigkeit der Oberfläche z.B. durch Vernickeln,
Elektropolieren etc. wieder verringert werden. Somit ist auch ein Schutz gegen Korrosion
wieder gewährleistet.
1. Verwendung eines elektrischen Heizkörpers (1) mit einem elektrischen Heizleiter (2),
der in einen Isolator (3) auf Basis einer Keramik eingebettet ist und mit einem den
Isolator (3) mit eingebettetem Heizleiter (2) umgebenden metallischen Mantelrohr (4),
welches auf seiner außenseitigen Oberfläche (40) zumindest bereichsweise mit einer
Profilierung in Form von schraubenlinienförmig umlaufenden Vertiefungen (42) ausgebildet
ist, wobei der Durchmesser des Mantelrohres (4) im Bereich der Vertiefungen (42) gegenüber
dem ursprünglichen Durchmesser verringert ist, zur Beheizung von Fluiden, die das
Mantelrohr (4) entlang der außenseitigen Oberfläche desselben umströmen, wobei mittels
der Vertiefungen (42), bei einem Umströmen des Mantelrohres (4) mit dem zu beheizenden
Fluid die laminare Unterschicht an der Oberfläche (40) des Mantelrohres (4) zumindest
teilweise aufgehoben wird und rotierend um die Oberfläche (40) des Mantelrohres (4)
verlaufende Sekundärströmungen erzeugt werden.
2. Verwendung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator (3) verdichtet ist.
3. Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator (3) im Bereich der Vertiefungen (42) stärker verdichtet ist.
4. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich kreuzende Vertiefungen (42) vorgesehen sind.
5. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (42) eine Tiefe (e) von mindestens 0,1 mm und eine Breite (p) von
mindestens 0,5 mm aufweisen.
6. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen benachbarten Vertiefungen (42) Stege (41) einer Breite (a) von mindestens
0,5 mm vorgesehen sind.
7. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Mantelrohr (4) einen Montageabschnitt und/oder einen Biegeabschnitt mit glatter
außenseitiger Oberfläche (40) aufweist.
8. Verwendung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper als Rohrheizkörper mit einem das Mantelrohr (4) aufnehmenden und vom
zu beheizenden Fluid durchströmbaren Gehäuse (5) ausgebildet ist.
1. Use of an electrical heating body (1) with an electrical heating conductor (2), which
is embedded in an insulator (3) based on a ceramic and with a metallic jacket tube
(4) which surrounds the insulator (3) with the embedded heating conductor (2) and
is configured on its outside surface (40), at least in a region, with a profiling
in the form of circulating helical indentations (42), wherein the diameter of the
jacket tube (4) is reduced in the region of the indentations (42) compared to the
original diameter, to heat fluids which flow around the jacket tube (4) along the
outside surface thereof, wherein the laminar lower layer on the surface (40) of the
jacket tube (4) is at least partially eliminated by means of the indentations (42),
when the fluid to be heated flows around the jacket tube (4), and secondary flows
running in a rotating manner around the surface (40) of the jacket tube (4) are produced.
2. Use according to claim 1, characterised in that the insulator (3) is compressed.
3. Use according to claim 2, characterised in that the insulator (3) is more strongly compressed in the region of the indentations (42).
4. Use according to any one of claims 1 to 3, characterised in that crossing indentations (42) are provided.
5. Use according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the indentations (42) have a depth (e) of at least 0.1 mm and a width (p) of at least
0.5 mm.
6. Use according to any one of claims 1 to 5, characterised in that webs (41) with a width (a) of at least 0.5 mm are provided between adjacent indentations
(42).
7. Use according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the jacket tube (4) has an assembly portion and/or a flexural portion with a smooth
outside surface (40).
8. Use according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the heating body is configured as a tube heating body with a housing (5) receiving
the jacket tube (4) and through which the fluid to be heated can flow.
1. Utilisation d'un corps de chauffe électrique (1) comprenant un conducteur chauffant
électrique (2) qui est incorporé dans un isolant (3) à base d'une matière céramique,
et comprenant un tube d'enveloppement métallique (4) entourant l'isolant (3) dans
lequel est incorporé le conducteur chauffant (2), le tube étant réalisé sur sa surface
externe (40), au moins par zones, avec un profil sous forme de renfoncements périphériques
hélicoïdaux (42), le diamètre du tube d'enveloppement (4) dans la zone des renfoncements
(42) étant réduit par rapport au diamètre initial, pour le chauffage de fluides qui
entourent complètement le tube d'enveloppement (4) en s'écoulant le long de la surface
externe de ce dernier, utilisation dans laquelle, au moyen des renfoncements (42),
lorsque le fluide qui doit être chauffé s'écoule tout autour du tube d'enveloppement
(4), la couche laminaire inférieure à la surface (40) du tube d'enveloppement (4)
est soulevée au moins en partie et des courants secondaires circulant en rotation
autour de la surface (40) du tube d'enveloppement (4) sont générés.
2. Utilisation selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'isolant (3) est comprimé.
3. Utilisation selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'isolant (3) est plus fortement comprimé dans la zone des renfoncements (42).
4. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'on prévoit des renfoncements (42) qui se croisent.
5. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les renfoncements (42) présentent une profondeur (e) d'au moins 0,1 mm et une largeur
(p) d'au moins 0,5 mm.
6. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'on prévoit, entre des renfoncements voisins (42), des nervures (41) possédant une
largeur (a) d'au moins 0,5 mm.
7. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le tube d'enveloppement (4) présente une section de montage et/ou une section de
flexion possédant une surface externe lisse (40).
8. Utilisation selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le corps de chauffe est réalisé sous la forme d'un corps de chauffe tubulaire comprenant
un boîtier (5) dans lequel vient se loger le tube d'enveloppement (4) et qui peut
être entouré complètement par la circulation du fluide à chauffer.