[0001] Die Erfindu*ng betrifft einen Nockenwellenversteller für eine Brennkraftmaschine.
Derartige Nockenwellenversteller werden eingesetzt, um die relative Winkellage zwischen
einem Antriebselement wie einem Antriebsrad, welches über ein Zugmittel wie eine Kette
oder ein Riemen in Antriebsverbindung mit einer Kurbelwelle der Brennkraftmaschine
steht, und einem eine Nockenwelle antreibenden Abtriebselement zu verstellen. Hierdurch
können, beispielsweise für eine Verbesserung der Emissionswerte, des Kraftstoffverbrauchs
und des Leistungsprofils, Steuerzeiten von Ventilbewegungen der Brennkraftmaschine
verändert werden. Derartige Nockenwellenversteller besitzen eine Verriegelungseinheit
mit einem Verriegelungselement, welches in einer verriegelnden Betriebsstellung eine
formschlüssige Verbindung zwischen dem Antriebselement und dem Abtriebselement herstellt.
Hierdurch kann in Teilbetriebsbereichen der Brennkraftmaschine, beispielsweise während
eines Starts der Brennkraftmaschine oder eines hydraulischen Druckabfalls oder konstanter
Leistungsanforderung, ein Stellwinkel des Nockenwellenverstellers festlegt werden.
[0002] Beispielsweise kann es allerdings aufgrund von Motorstillstandszeiten dazu kommen,
dass der Nockenwellenversteller nicht mehr vollkommen mit Öl gefüllt ist. Nach dem
Neustart der Brennkraftmaschine dauert es u. U. einige Sekunden, bis der Versteller
wieder voll mit Öl gefüllt ist. In dieser Übergangszeit kann es ohne Verriegelungseinheit
zu Regelproblemen des Phasenbezugs zwischen Kurbelwelle und Nockenwelle kommen. Dies
kann verschlechterte Abgaswerte und/oder Leistungswerte hervorrufen und negative Auswirkungen
auf die Lebensdauer und Geräuschentwicklung haben.
Hintergrund der Erfindung
[0003] Aus der Druckschrift
DE 197 55 497 A1 ist ein Nockenwellenversteller in Flügelzellenbauweise bekannt, bei dem das Antriebselement
fest mit dem Antriebsrad verbunden ist, während das Abtriebselement fest mit der Nockenwelle
verbunden ist. Das Abtriebselement trägt einen Kolben, der einseitig von einer Feder
beaufschlagt ist und in entgegengesetzter Richtung hydraulisch beaufschlagt ist. Bei
einem Abfall des Hydraulikdruckes unter einen durch die Feder vorgegebenen Schwellwert
bewegt die Feder den Kolben in Richtung des Antriebselements, so dass der Kolben mit
einem Vorsprung in Umfangsrichtung formschlüssig in eine korrespondierende Vertiefung
des Antriebselements eintritt, wodurch eine Verriegelungswirkung erzielt wird. Die
Stellbewegung ist hierbei in axialer Richtung des Nockenwellenverstellers orientiert.
[0004] Aus der Druckschrift
DE 199 83 890 T1 ist ein Arretiermechanismus bekannt, mit dem eine Rotationsbewegung eines Abtriebselements
relativ zu einem Antriebselement begrenzt werden kann. Bei diesem Arretiermechanismus
erfolgt eine radiale Bewegung eines Sperrelements.
[0005] Aus der Druckschrift
DE 197 24 989 A1 ist eine Bauform eines Nockenwellenverstellers bekannt, bei der das Antriebselement
eine äußere Schrägverzahnung sowie das Abtriebselement eine innere Schrägverzahnung
aufweist und ein nach Maßgabe einer hydraulischen Beaufschlagung axial verschiebliches
Stellelement mit den beiden vorgenannten Schrägverzahnungen zur Erzeugung einer Stellbewegung
in Eingriff steht. Das Abtriebselement trägt einen axial verschieblichen, federbelasteten
Hydraulikkolben, welcher eine Stirnverzahnung aufweist, die in der verriegelnden Betriebsstellung
in axialer Richtung in eine korrespondierende Verzahnung des Abtriebselements eingebracht
wird.
[0006] In einer alternativen Ausführungsform der Druckschrift
DE 195 41 769 erfolgt eine Arretierung nicht zwischen Antriebsrad und Nockenwelle, sondern vielmehr
zwischen dem vorgenannten Stellelement, welches in diesem Fall das Abtriebselement
im Sinne der Erfindung bildet, und dem drehfest mit dem Antriebsrad verbundenen Antriebselement.
Bei dieser Arretierung weist das Stellelement einen radial hydraulisch verlagerbaren
Vorsprung auf, der in eine korrespondierende Vertiefung des Antriebselements eintreten
kann.
[0007] Aus der Druckschrift
DE 196 23 818 A1 ist ein Nockenwellenversteller in Flügelzellenbauweise bekannt, bei dem in einem
mit dem Antriebselement gebildeten Flügel ein Verriegelungsstift axial verschieblich,
federbelastet und hydraulisch in axialer Richtung beaufschlagbar ist. In der verriegelnden
Betriebsstellung tritt das als Verriegelungsstift ausgebildete Verriegelungselement
in axialer Richtung mit einem Konus in eine entsprechende Ausnehmung des Abtriebselements
ein. Zwischen Antriebselement und Verriegelungselement ist lose ein Führungsring zwischengeschaltet,
der die Führungs- und Gleiteigenschaften zwischen Verriegelungselement und Antriebselement
beeinflussen soll.
[0009] Aus der Druckschrift
WO 03/076771 A1 ist es bekannt, Bauteile des Nockenwellenverstellers aus einem hochbelastbaren, nichtmetallischen
Werkstoff mit wenigstens einem hochbelastbaren Kunststoff herzustellen, wodurch Kostenvorteile
und energetische Vorteile bei der Herstellung erzielt werden sollen. Die hochbelastbaren
nichtmetallischen Werkstoffe sollen für Teile des Stellaggregates, ein Antriebsrad,
einen Stator, Abdeckungen, Dichtringe aus einem Teil oder integral gefertigt werden.
Insertteile wie Schrauben, Muttern, Buchsen und Dichtungen u. dgl. können in den hochbelastbaren
Kunststoff eingespritzt werden, wobei auch Gewinde unmittelbar in den Kunststoff geschnitten
oder gespritzt werden sollen.
Aufgabe der Erfindung
[0010] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Nockenwellenversteller vorzuschlagen,
der hinsichtlich
- der Herstellungskosten,
- des Gewichts,
- des eingesetzten Materials,
- des Massenträgheitsmoments,
- der (Dauer-)Festigkeit,
- der Übertragungssteifigkeit und/oder
- der Montage
verbessert ist.
Zusammenfassung der Erfindung
[0011] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs
1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen
2-8.
[0012] Der vorliegenden Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass - beispielsweise entsprechend
der Druckschrift
WO 03/076771 A1 - der Einsatz eines Kunststoffteils für das Antriebselement und/oder das Abtriebselement
vorteilhaft ist. Allerdings finden gemäß dem Stand der Technik derartige Kunststoffteile
ausschließlich Einsatz für Nockenwellenversteller, welche keine Verriegelungseinheit
aufweisen. Derartige bekannte, nicht verriegelbare Nockenwellenversteller mit Kunststoffteilen
beruhen auf dem Vorurteil der Fachwelt, dass die im Bereich einer Verriegelungseinheit
auftretenden Kräfte von einem Kunststoffteil nicht aufgenommen werden können, da diese,
beispielsweise infolge überhöhter Flächenpressungen oder Beanspruchungen, zu Rissen
in dem Kunststoffteil oder einem Versagen desselben führen können. Hierbei ist zu
beachten, dass die Kunststoffteile die erforderlichen mechanischen Eigenschaften in
einem breiten Temperaturbereich aufweisen müssen. Für eine Verriegelungseinheit ist
eine Reduzierung auftretender Beanspruchungen und Flächenpressungen nicht oder nur
erschwert dadurch möglich, dass die Kontaktflächen zwischen Verriegelungselement und
Antriebselement oder Abtriebselement vergrößert werden, da die Verriegelungseinheit
und das Verriegelungselement relativ kleine Dimensionen aufweisen sollen, damit sich
ein kompakt bauender Nockenwellenversteller ergibt.
[0013] Die der Erfindung zugrunde liegende Lösung beruht auf dem Einsatz mindestens eines
Inserts, an dem das Verriegelungselement in der verriegelnden Betriebsstellung zumindest
in eine Stellrichtung formschlüssig zur Anlage kommt. Damit kann für das Insert, welches
die Kontaktfläche mit dem Verriegelungselement ausbildet, gezielt ein geeignetes Material
ausgewählt werden, beispielsweise ein Eisen, Stahl, Aluminium oder ein hochfester
Kunststoff. Das Insert kann im Bereich der genannten Kontaktflächen mit geeigneten
Bearbeitungsverfahren auf die erforderliche Beanspruchung vorbereitet werden. Damit
kann das Insert optimal auf den Kontakt und die Übertragung der Verriegelungskraft
zwischen Verriegelungselement und Insert vorbereitet werden. Des Weiteren kann im
Bereich einer Außenfläche des Inserts eine Übertragung der Verriegelungskraft auf
das Kunststoffteil erfolgen. Hierbei kann die Außenfläche des Inserts beliebig gestaltet
werden, um eine optimale Übertragung der Verriegelungskraft zu gewährleisten. Beispielsweise
kann die Außenfläche nahezu beliebig vergrößert werden, so dass sich eine Kontaktfläche
zwischen Insert und Kunststoffteil vergrößert. Des Weiteren kann die Kontur der Außenfläche
geeignet für die Übertragung der Verriegelungskraft gestaltet werden.
[0014] Bei dem erfindungsgemäßen Antriebselement handelt es sich um ein Bauelement des Nockenwellenverstellers,
dessen Bewegung mit der Antriebsbewegung der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine korreliert,
während die Bewegung des Abtriebselements mit der Bewegung der Nockenwelle der Brennkraftmaschine
korreliert. Hierbei können Antriebs- und/oder Abtriebselement fest mit dem Antriebsrad
bzw. der Nockenwelle des Nockenwellenverstellers verbunden sein und damit dieselben
Drehwinkelbewegungen ausführen wie das Antriebsrad bzw. die Nockenwelle. Alternativ
können Antriebs- und/oder Abtriebselement mit dem Antriebsrad bzw. der Nockenwelle
über eine getriebliche Verbindung mit einer geeigneten Über- oder Untersetzung verbunden
sein. Im Zuge einer Stellbewegung des Nockenwellenverstellers wird die relative Winkellage
zwischen Antriebselement und Abtriebselement verändert.
[0015] Die erfindungsgemäße Verriegelungseinheit kann in ihrer verriegelnden Betriebsstellung
Antriebs- und Abtriebselement in beide Stellrichtungen vollständig festsetzen, ein
Spiel vorgeben, eine Festlegung lediglich in eine Stellrichtung bewerkstelligen oder
aber einen Anschlag für eine Begrenzung einer Stellbewegung darstellen.
[0016] Eine verbesserte Anbindung und Übertragung der Verriegelungskraft ergibt sich gemäß
einer weiteren Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Nockenwellenverstellers, wenn das
Insert eine vergrößerte Erstreckung in Richtung der Verriegelungskraft besitzt, wobei
dieses eine geradlinige Erstreckung sein kann oder eine Erstreckung in eine Umfangsrichtung
des Nockenwellenverstellers. Auf diese Weise kann die Übertragungslänge sowie die
Übertragungsfläche der Verriegelungskraft vergrößert werden, ohne dass hierfür ein
besonderer Einbauraum quer zur Verriegelungskraft erforderlich ist. Unter einer vergrößerten
Erstreckung wird beispielsweise in diesem Sinne eine Erstreckung verstanden, die länger
ist als der Durchmesser oder eine Quererstreckung des Verriegelungselements oder eine
Dimension einer Kontaktfläche zwischen Verriegelungselement und Insert. Die vergrößerte
Erstreckung beträgt insbesondere mindestens das doppelte, dreifache oder vierfache
der Quererstreckung des Verriegelungselementes bzw. dessen Durchmessers.
[0017] Gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung überträgt das Insert die Verriegelungskraft
zumindest teilweise reibschlüssig auf das Kunststoffteil. Eine Normalkraft für einen
derartigen Reibschluss kann beispielsweise durch ein Einpressen des Inserts in das
Kunststoffteil, insbesondere unter radialer Komprimierung, über eine Querschnittsaufweitung
infolge der auftretenden Verriegelungskraft, einer elastischen Verformung von Insert
oder Kunststoffteil für das Einsetzen des Inserts in das Kunststoffteil und/oder eine
Bewegung des Nockenwellenverstellers erzeugt werden. Ebenfalls denkbar ist, dass das
Insert über ein Spann- oder Befestigungselement, wie beispielsweise die zentrale Schraube
zur Herstellung einer Verbindung des Nockenwellenverstellers mit der Nockenwelle,
gegen das Kunststoffteil gespannt wird, wodurch die Normalkraft des Reibschlusses
vorgegeben ist. Ein derartiger Reibschluss hat beispielsweise Vorteile bei einer Montage,
da die Verriegelungsstellung während der Montage feinfühlig einstellbar ist.
[0018] Alternativ oder zusätzlich ist es möglich, dass das Insert die Verriegelungskraft
zumindest teilweise formschlüssig auf das Kunststoffteil überträgt. Durch eine derartige
formschlüssige Verbindung kann zunächst die relative Lage des Inserts gegenüber dem
Kunststoffteil bereits konstruktiv vorgegeben werden, wodurch feinfühlige Einstellarbeiten
während einer Montage vermieden werden können. Weiterhin stellt eine formschlüssige
Übertragung der Verriegelungskraft zwischen Insert und Kunststoffteil eine besonders
steife, u. U. spielfreie und zuverlässige Übertragung der Verriegelungskraft sicher.
[0019] Das Insert kann lösbar mit dem Kunststoffteil zu einem Antriebs- oder Abtriebselement
verbunden sein. Ein integrales Antriebs- oder Abtriebselement kann dadurch gebildet
werden, dass das Insert und das Kunststoffteil stoffschlüssig miteinander verbunden
sind. Der Stoffschluss kann in Form eines Klebstoffes erzeugt werden. Alternativ kann
das Kunststoffteil auf das Insert aufgespritzt werden, wodurch ein kostengünstiges
und einfaches Herstellungsverfahren gegeben ist bei gleichzeitig guter Anbindung zwischen
Insert und Kunststoffteil.
[0020] Vorzugsweise weist das Insert äußere Verzahnungen, Vorsprünge, Rippen oder Ausnehmungen
auf, die formschlüssig in korrespondierende Gegenverzahnungen, Vorsprünge, Rippen
oder Ausnehmungen des Kunststoffteils eintreten. Hierdurch werden Kraftübertragungsflächen
geschaffen, die vorzugsweise quer zur Richtung der Verriegelungskraft orientiert sind
und eine gute Kraftübertragung mit niedrigen Flächenpressungen gewährleisten. Für
den Fall, dass das Insert eine große Erstreckung in Richtung der Verriegelungskraft
bzw. Umfangsrichtung aufweist, können bei kompakter Bauweise mehrere Zähne der Verzahnungen,
Vorsprünge, Rippen oder Ausnehmungen in Richtung der Verriegelungskraft hintereinander
geschaltet angeordnet werden.
[0021] Vorteilhaft kann es weiterhin sein, wenn sich das Insert über einen Umfangswinkel
von 50° bis 300° erstreckt. Hierdurch können die Wirkflächen von formschlüssigen Verbindungen
weiter vergrößert werden und/oder die Fläche von reibschlüssigen Kontakten kann über
den Umfangswinkel erstreckt werden. Für derart große Umfangswinkel und eine Ausbildung
des Inserts und des Kunststoffteils mit korrespondierenden Verzahnungen liegt grundsätzlich
eine Verzahnung des Inserts zunächst infolge der endlichen Fertigungsgenauigkeiten
lediglich im Bereich eines Zahns oder weniger Zähne an der entsprechenden Gegenverzahnung
des Kunststoffteiles an. Der Erfindung liegt diesbezüglich die Erkenntnis zugrunde,
dass Kunststoff einen relativ niedrigen E-Modul aufweist, so dass mit einer auch nur
geringfügigen Verriegelungskraft die Zahl der kontaktierenden Zähne ansteigt, so dass
die Kraft auf eine große Kontaktfläche und viele Zähne aufgeteilt wird, wodurch die
Lebenserwartung der Verzahnung aus Kunststoff deutlich erhöht werden kann. Für eine
Ausbildung einer reibschlüssigen Verbindung zwischen Insert und Kunststoffteil kann
die übertragbare Reibkraft nach Maßgabe des Umschlingungswinkels und der elastischen
Verformung des Inserts signifikant vergrößert werden.
[0022] Nach einem besonderen Vorschlag der Erfindung ist das Insert als Kreisringscheibe
ausgebildet, die für sich genommen bereits eine steife, geschlossene Ringstruktur
darstellt. Die Kreisringscheibe weist einen axialen oder radialen Vorsprung, eine
Verzahnung o. ä. oder eine Vertiefung auf, die zumindest in eine Umfangsrichtung formschlüssig
mit einem Vorsprung oder einer entsprechenden Vertiefung des Kunststoffteils zusammenwirkt.
Durch die formschlüssige Verbindung kann zunächst die Montage des Inserts gegenüber
dem Kunststoffteil vorgegeben werden, so dass eine Fehlmontage ausgeschlossen ist.
Weiterhin wird durch den Kontakt zwischen Vorsprung und Vertiefung eine zuverlässige
Übertragung der Verriegelungskraft gewährleistet. Von dieser Ausgestaltung ist ebenfalls
eine unrunde Außengeometrie des kreisringscheibenförmigen Inserts umfasst, die in
eine korrespondierende Innengeometrie des Kunststoffteils einsetzbar ist.
[0023] Bei dem Kunststoff kann es sich beispielsweise um einen Duroplast handeln. Allerdings
st auch der Einsatz anderer Kunststoffarten denkbar.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0024] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und den
zugehörigen Zeichnungen, in denen Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt
sind. Es zeigen:
- Figur 1
- einen Nockenwellenversteller gemäß dem Stand der Technik in einem Längsschnitt;
- Figur 2
- einen erfindungsgemäßen Nockenwellenversteller mit einem In- sert in einem Querschnitt;
- Figur 3
- das Insert des Nockenwellenverstellers gemäß Figur 2;
- Figur 4
- eine alternative Ausgestaltung eines Inserts für einen erfindungs- gemäßen Nockenwellenversteller;
- Figur 5
- einen Nockenwellenversteller mit einer weiteren Ausführungsform eines Inserts, welches
sich über einen Umfangswinkel von unge- fähr 270° erstreckt;
- Figur 6
- das Insert des Nockenwellenverstellers gemäß Figur 5;
- Figur 7
- einen Nockenwellenversteller mit einem kreisringscheibenförmi- gen Insert im Querschnitt;
- Figur 8
- den Nockenwellenversteller gemäß Figur 7 im Halbschnitt in räumlicher Darstellung;
- Figur 9
- das kreisringscheibenförmige Insert gemäß Figuren 7 und 8 in räumlicher Darstellung;
- Figur 10
- einen geschnittenen Nockenwellenversteller in räumlicher Dar- stellung und
- Figur 11
- den Nockenwellenversteller gemäß Figur 10 in einem Halbquer- schnitt.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
[0025] Die Erfindung betrifft einen Nockenwellenversteller in beliebiger Bauart, beispielsweise
in Flügelzellenbauart, Axialkolbenbauart oder mit einem Dreiwellengetriebe bzw. als
Exzentergetriebe, wobei die Stellbewegung vorzugsweise auf Basis eines hydraulischen
Stellaggregates oder eines elektrischen Stellaggregates herbeigeführt wird. In den
Figuren wird lediglich beispielhaft ein Nockenwellenversteller in Flügelzellenbauweise
dargestellt.
[0026] Ein Nockenwellenversteller 1 besitzt ein Antriebsrad 2, welches über ein Zugmittel
in Antriebsverbindung mit einer Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine steht. Ein Gehäuse
3 des Nockenwellenverstellers 1 ist fest an das Antriebsrad 2 angebunden und besitzt
im Wesentlichen einen U-förmigen Halbquerschnitt mit einem Grundschenkel 4, der eine
radial nach außen geschlossene Mantelfläche bildet sowie zwei parallele, sich von
dem Grundschenkel 4 radial nach innen erstreckende Seitenschenkel 5, 6. Radial innenliegend
sind in dem Gehäuse 3 mit dem U-förmigen Halbquerschnitt Kammern 7 gebildet, die in
Umfangsrichtung durch radial nach innen ragende Fortsätze oder Flügel 8 des Gehäuses
3 begrenzt sind, radial nach außen durch den Grundschenkel 4 sowie in axialer Richtung
10-10 durch die Seitenschenkel 5, 6. Der Seitenschenkel 5 bzw. das Gehäuse 3 mit dem
starr mit diesem verbundenen Antriebsrad 2 bildet ein Antriebselement 9.
[0027] Relativ zu dem Antriebselement 9 ist in dem Gehäuse 3 um eine Längsachse 10-10 begrenzt
verdrehbar ein Abtriebselement 11 gelagert. Das Abtriebselement 11 ist durch eine
zentrische, axial orientierte Bohrung 12 mit einer Nockenwelle, die Einlass- und/oder
Auslassventilen zugeordnet ist, verbunden. Das Abtriebselement 11 besitzt einen zylinderförmigen
Grundkörper 13, von dem sich radial nach außen in die Kammern 7 Flügel 14 erstrecken.
In Umfangsrichtung beidseits der Flügel 14 sind Druckkammern 15, 16 gebildet, die
jeweils unterschiedlichen Stellrichtungen des Nockenwellenverstellers zugeordnet sind.
Die Druckkammern 15, 16 sind in axialer Richtung durch die Seitenschenkel 5, 6 geschlossen
und in dem in Figur 2 dargestellten Querschnitt durch die mit dem Grundschenkel 4
gebildete Innenfläche des Gehäuses, die äußere Mantelfläche des Grundkörpers 13, den
Flügel 14 sowie den Flügel 8. Das Volumen der Druckkammern 15, 16 ist im Zuge der
Stellbewegung des Nockenwellenverstellers 1 dadurch veränderlich, dass sich der Abstand
der Flügel 8, 14 in Umfangsrichtung verändert.
[0028] Figur 1 zeigt eine Verriegelungseinheit 17, die in der dargestellten verriegelnden
Betriebsstellung die relative Drehwinkellage zwischen Antriebselement 9 und Abtriebselement
11 um die Längsachse 10-10 verriegelt oder festlegt. Hierzu besitzt die Verriegelungseinheit
17 ein Verriegelungselement 18, welches im vorliegenden Fall als Stift 19 ausgebildet
ist. Der Stift 19 ist entlang einer Achse, die parallel zur Längsachse 10-10 orientiert
ist, verschieblich in einer Bohrung 20 des Abtriebselements 11 geführt. Während in
der nicht verriegelten Betriebsstellung der Verriegelungseinheit 17 der Stift vollständig
in dem Abtriebselement angeordnet ist, ist in der in Figur 1 dargestellten verriegelnden
Betriebsstellung der Stift 19 in axialer Richtung aus dem Abtriebselement 11 ausgefahren,
so dass sich dieser mit einem vorderen Bereich 21 in eine korrespondierende Sacklochbohrung
22 des Antriebselements 9, insbesondere des Seitenschenkels 5, erstreckt. Die Bohrung
20 ist in dem der Sacklochbohrung 22 gegenüberliegenden Endbereich verschlossen. Der
Stift 19 besitzt eine zentrische Bohrung 23, die sich von dem der Sacklochbohrung
22 gegenüberliegenden Ende des Stifts 19 zentrisch in diesen erstreckt.
[0029] Über eine hydraulische Verbindung 24 ist eine Druckkammer 16 hydraulisch mit der
Stirnfläche des vorderen Bereichs 21 des Stifts 19 verbunden, so dass ein hydraulischer
Druck in der Druckkammer 16 den Stift 19 in Richtung der nicht verriegelnden Betriebsstellung
beaufschlagt. In der Sacklochbohrung 23 des Stifts 19 erstreckt sich eine Druckfeder
25, die in einem Endbereich an dem Stift 19 abgestützt ist sowie in dem gegenüberliegenden
Endbereich an dem Grund der Bohrung 20 abgestützt ist. Für einen Druckabfall in der
Druckkammer 16 und damit der hydraulischen Verbindung sowie im Bereich der Stirnfläche
des vorderen Bereichs 21 beaufschlagt die Druckfeder 25 den Stift 19 in Richtung der
verriegelnden Betriebsstellung, in der der Stift 19 in die Sacklochbohrung 22 eintritt.
[0030] Weitere Details zur prinzipiellen Funktionsweise eines Nockenwellenverstellers 1
sind der Druckschrift
WO 01/02703 A1 der Anmelderin zu entnehmen.
[0031] Gemäß Figur 2 ist in dem Antriebselement 9 ein Insert 26 angeordnet, in dieses eingebracht
oder eingesteckt, welches im Detail in Figur 3 dargestellt ist.
[0032] Das Insert 26 besitzt eine ungefähr kreisringsegmentförmige Geometrie mit einer kreissegmentförmigen
bzw. teilzylinderförmigen Innenkontur 27, einer konzentrischen teilkreisförmigen bzw.
teilzylinderförmigen Außenkontur 28 sowie radial orientierten bzw. quer zu den Konturen
27, 28 orientierte Stirnflächen 29, 30. Die Außenkontur 28 ist mit einer Verzahnung
31 versehen, die mit Zähnen mit einer beliebigen der an sich bekannten Zahngeometrien,
hier Trapezzähnen, versehen ist. Das Insert 26 ist in Blickrichtung gemäß Figur 2
in das Abtriebselement 11 eingesetzt und erstreckt sich in Umfangsrichtung um die
Längsachse 10-10. Für ein derartiges Einsetzen besitzt das Abtriebselement 11 eine
Ausnehmung 33, deren Querschnitt korrespondierend zur Innenkontur 27, Außenkontur
28 und Stirnfläche 30 ausgebildet ist. Die Verzahnung 31 ist in Eingriff mit einer
korrespondierenden Verzahnung des Abtriebselements 11. In Umfangsrichtung stützt sich
das Verriegelungselement 18 an der Stirnfläche 29 des Inserts 26 ab, wobei die Mantelfläche
des vorderen Bereichs 21 des Stiftes 19 zur Anlage an der Stirnfläche 30 kommt.
[0033] Abweichend zu der Ausführungsform des Inserts 26 gemäß Figur 3 kann die Stirnfläche
29 zur Vergrößerung der Kontaktfläche mit dem vorderen Bereich 21 entsprechend dem
Verriegelungselement, bspw. gekrümmt, ausgebildet sein. Alternativ kann das Insert
im Bereich der Stirnfläche über eine Bohrung vertikal zur Zeichenebene gemäß Figur
3 verfügen, so dass ein "Auge" gebildet ist, in welches der Stift 19 eintritt, so
dass die Bohrung den Stift 19 vollständig umgibt und eine Kontaktfläche in mehrere
Richtungen bereitstellt. Das Insert 26 ist in Umfangsrichtung gegenüberliegend zur
hydraulischen Verbindung 24 angeordnet.
[0034] Figur 4 zeigt eine alternative Ausgestaltung des Inserts 26a, für welche die Innenkontur
27 ebenfalls mit einer Verzahnung 32 versehen ist, die in Eingriff mit einer geeigneten
Gegenverzahnung des Abtriebselements 11 kommen kann. Für die in Figuren 3 und 4 dargestellten
Ausführungsbeispiele erstreckt sich das Insert 26, 26a über einen Umfangswinkel von
zwischen 45° und 90°, insbesondere zwischen 50° und 70°.
[0035] Eine alternative Ausgestaltung des Inserts 26b ist in den Figuren 5 und 6 dargestellt.
Das Insert 26b erstreckt sich in diesem Fall über einen Umfangswinkel von ungefähr
270°. Ein derartiges Insert 26b kann im Bereich der Innenund/oder Außenkontur 27b,
28b ebenfalls über eine Verzahnung 31 b, 32b verfügen. In den Figuren 5 und 6 ist
allerdings ein Insert 26b ohne eine derartige Verzahnung ausgebildet. In dem der Stirnfläche
29b gegenüberliegenden Endbereich besitzt das Insert 26b im Bereich der Innenkontur
27b eine radiale Ausnehmung 34, in die ein korrespondierender Vorsprung des Abtriebselements
11 eintritt, um das Insert 26b gegen eine Verschiebung in Umfangsrichtung zu sichern.
Wird das Insert 26b mit einer Verriegelungskraft durch den Stift 19 beaufschlagt,
so kann es bei einer elastischen Ausbildung des Inserts 26b und/oder des Abtriebselements
11 zu einer Anlage des Inserts 26b im Bereich der Außenkontur 28b und/oder im Bereich
der Innenkontur 27b an die Begrenzung der Ausnehmung 33 kommen, wodurch die Sicherung
des Inserts 26 durch auftretende Reibkräfte unterstützt wird.
[0036] Figuren 7 bis 9 zeigen ein Insert 26c, welches im Wesentlichen in Form einer Kreisringscheibe
mit einem ungefähr rechteckförmigen Halbquerschnitt 35 gebildet ist. In diesem Fall
weist das Insert 26c die hydraulische Verbindung 24c auf, die in die Druckkammer 16
mündet und im gegenüberliegenden Endbereich den Stift 19 beaufschlagt. Das Insert
26c umgibt den vorderen Bereich 21 des Stifts 19 in der verriegelnden Betriebsstellung
vollständig. Weiterhin kann das Insert 26c im Bereich der äußeren Mantelfläche 36
eine Vertiefung oder Ausnehmung 37 besitzen, die in eine korrespondierende Nase des
Abtriebselements 11 eingreift zur Verdrehsicherung des Inserts 26c und/oder zur Gewährleistung
einer fehlerfreien Montage des Inserts 26c.
[0037] Figuren 10 und 11 zeigen die Beaufschlagung des Stifts 19 mit einem Hydraulikmittel
über eine zentrale Bohrung 38 des Nockenwellenverstellers 1 und einen radial orientierten
Seitenkanal 39, der die Bohrung 38 hydraulisch mit der Stirnfläche des Stifts 19 verbindet.
[0038] Gemäß dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Seitenschenkel 5,
welcher das Antriebselement 9 bildet, nicht integral mit weiteren Bauteilen des Gehäuses
3 gebildet, sondern als eine Art Dichtdeckel ausgebildet, welcher im vorliegenden
Fall aus Kunststoff besteht und das Insert 26 aufnimmt. Bei dem Abtriebselement 11
handelt es sich vorzugsweise um ein Bauteil aus Metall. Günstig ist der Einsatz eines
Werkstoffes, welcher einen niedrigeren Ausdehnungskoeffizienten als der eingesetzte
Kunststoff besitzt. Durch ein derartiges Material erhält man speziell bei einer Kunststoffeinheit
bestehend aus einem Antriebsrad, einem Stator, einem Deckel in Formt des Seitenschenkels
5 günstige Druckeigenspannungen bei höheren Betriebstemperaturen in dem Übergangsbereich
zwischen Stator und Deckel. Dies ist wichtig, da Kunststoffe nur sehr geringe Zugfestigkeiten
im Vergleich zur Druckfestigkeit zulassen, speziell bei Einsatz eines Duroplasts.
Man kann sich auf diese Weise scheinbar negative unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten
zunutze machen.
[0039] Alternativ oder zusätzlich können die Druckeigenspannungen durch ein Verspannen der
Bauteile während der Montage erzeugt werden.
[0040] Bei dem Insert handelt es sich vorzugsweise aus einem Stahlteil, ein Sinterteil,
ein Hartmetallteil oder um ein Keramikbauteil. Für den Fall, dass das Insert als Kreisringscheibe
ausgebildet ist, ist es möglich, dass dieses über die zentrale Schraube des Nockenwellenverstellers
oder über ein anderes Verbindungselement wie eine Schraube auf das Kunststoffteil
gezogen wird. Diese Anwendung ist für hohe Beanspruchungen geeignet und nutzt zur
gleichmäßigen Lasteinleitung des Verriegelungselements die Kontaktfläche und den Reibkoeffizienten
zwischen Kunststoff und Insert aus. Die Leistungsfähigkeit dieser Kombination wird
durch den Verbund zwischen Verschlussschraube und Verbindungselement und Insert verstärkt,
bei dem der Kunststoff als Sandwich zwischen den beiden Reibpartnern liegt.
Bezugszeichenliste
[0041]
- 1
- Nockenwellenversteller
- 2
- Antriebsrad
- 3
- Gehäuse
- 4
- Grundschenkel
- 5
- Seitenschenkel
- 6
- Seitenschenkel
- 7
- Kammer
- 8
- Flügel
- 9
- Antriebselement
- 10
- Längsachse
- 11
- Abtriebselement
- 12
- Bohrung
- 13
- Grundkörper
- 14
- Flügel
- 15
- Druckkammer
- 16
- Druckkammer
- 17
- Verriegelungseinheit
- 18
- Verriegelungselement
- 19
- Stift
- 20
- Bohrung
- 21
- Vorderer Bereich
- 22
- Sacklochbohrung
- 23
- Sacklochbohrung
- 24
- Hydraulische Verbindung
- 25
- Druckfeder
- 26
- Insert
- 27
- Innenkontur
- 28
- Außenkontur
- 29
- Stirnfläche
- 30
- Stirnfläche
- 31
- Verzahnung
- 32
- Verzahnung
- 33
- Ausnehmung Abtriebselement
- 34
- Ausnehmung Insert
- 35
- Halbquerschnitt
- 36
- Mantelfläche
- 37
- Ausnehmung
- 38
- Bohrung
- 39
- Seitenkanal
1. Nockenwellenversteller (1) für eine Brennkraftmaschine mit einer Verriegelungseinheit
(17), die in Ihrer verriegelnden Betriebsstellung einen Stellwinkel des Nockenwellenverstellers
(1) dadurch festlegt, dass ein Verriegelungselement (18) zumindest in eine Stellrichtung eine
formschlüssige Verbindung zwischen einem Antriebselement (9), das in Antriebsverbindung
mit einer Kurbelwelle der Brennkraftmaschine steht, und einem Abtriebselement (11),
das in Antriebsverbindung mit einer Nockenwelle der Brennkraftmaschine steht, herstellt,
dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebselement (9) und/oder das Abtriebselement (11) mit einem Kunststoffteil
gebildet ist und ein Insert (26) aufweist, an welchem das Verriegelungselement (18)
in der verriegelnden Betriebsstellung zumindest in eine Stellrichtung zur Anlage kommt
und dessen Außenfläche (Außenkontur 28, Innenkontur 27) die Verriegelungskraft auf
das Kunststoffteil überträgt, das Insert (26) die Verriegelungskraft zumindest teilweise
reibschlüssig oder zumindest teilweise formschlüssig auf das Kunststoffteil überträgt
und wobei sich das Insert (26) über einen Umfangswinkel zwischen 50° und 300° erstreckt.
2. Nockenwellenversteller (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Insert (26) eine vergrößerte Erstreckung in Richtung der Verriegelungskraft besitzt.
3. Nockenwellenversteller (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Insert (26) äußere Verzahnungen (31; 32), Vorsprünge, Rippen oder Ausnehmungen
aufweist, die formschlüssig in korrespondierende Gegenverzahnungen, Vorsprünge, Rippen
oder Ausnehmungen des Kunststoffteils eintreten.
4. Nockenwellenversteller nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Insert (26) als Kreisringscheibe ausgebildet ist mit einem Vorsprung oder einer
Ausnehmung (37), der oder die in zumindest eine Umfangsrichtung formschlüssig mit
einem Vorsprung oder einer Vertiefung des Kunststoffteils zusammenwirkt.
1. Camshaft adjuster (1) for an internal combustion engine, having a locking unit (17)
which, in its locking operating position, fixes an adjustment angle of the camshaft
adjuster (1) by virtue of a locking element (18) producing, at least in one adjusting
direction, a positively locking connection between a drive input element (9), which
is drive-connected to a crankshaft of the internal combustion engine, and a drive
output element (11), which is drive-connected to a camshaft of the internal combustion
engine, characterized in that the drive input element (9) and/or the drive output element (11) is formed with a
plastic part and has an insert (26) with which the locking element (18) comes into
contact at least in one adjusting direction in the locking operating position and
whose outer surface (outer contour 28, inner contour 27) transmits the locking force
to the plastic part, the insert (26) transmits the locking force at least partially
in a non-positively locking fashion or at least partially in a positively locking
fashion to the plastic part, with the insert (26) extending over a circumferential
angle of between 50° and 300°.
2. Camshaft adjuster (1) according to Claim 1, characterized in that the insert (26) has an enlarged extent in the direction of the locking force.
3. Camshaft adjuster (1) according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the insert (26) has external toothings (31; 32), projections, ribs or recesses which
engage in a positively locking fashion into corresponding mating toothings, projections,
ribs or recesses of the plastic part.
4. Camshaft adjuster according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the insert (26) is designed as an annular disc with a projection or a recess (37)
which interacts in a positively locking fashion in at least one circumferential direction
with a projection or a depression of the plastic part.
1. Dispositif de réglage d'arbre à cames (1) pour un moteur à combustion interne comprenant
une unité de verrouillage (17), qui, dans sa position fonctionnelle de verrouillage,
fixe un angle de réglage du dispositif de réglage d'arbre à cames (1) par le fait
qu'un élément de verrouillage (18) établit, au moins dans une direction de réglage,
une connexion par engagement par coopération de forme entre un élément d'entraînement
(9), qui est en liaison d'entraînement avec un vilebrequin du moteur à combustion
interne, et un élément de sortie (11), qui est en liaison d'entraînement avec un arbre
à cames du moteur à combustion interne, caractérisé en ce que l'élément d'entraînement (9) et/ou l'élément de sortie (11) sont formés d'une pièce
en plastique et présentent un insert (26) sur lequel vient s'appuyer l'élément de
verrouillage (18) dans la position fonctionnelle de verrouillage, au moins dans une
direction de réglage, et dont la surface extérieure (contour extérieur 28, contour
intérieur 27) transmet la force de verrouillage à la pièce en plastique, l'insert
(26) transmet la force de verrouillage au moins en partie par engagement par friction
ou au moins en partie par engagement par coopération de forme à la pièce en plastique,
l'insert (26) s'étendant sur un angle circonférentiel compris entre 50° et 300°.
2. Dispositif de réglage d'arbre à cames (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'insert (26) possède une plus grande étendue dans la direction de la force de verrouillage.
3. Dispositif de réglage d'arbre à cames (1) selon l'une quelconque des revendications
1 ou 2, caractérisé en ce que l'insert (26) présente des dentures extérieures (31 ; 32), des saillies, des nervures
ou des évidements, qui s'engagent par engagement par coopération de forme dans des
dentures conjuguées, des saillies, des nervures ou des évidements correspondants de
la pièce en plastique.
4. Dispositif de réglage d'arbre à cames selon l'une quelconque des revendications 1
à 3, caractérisé en ce que l'insert (26) est réalisé sous forme de disque annulaire circulaire avec une saillie
ou un évidement (37), qui coopère dans au moins une direction circonférentielle par
engagement par coopération de forme avec une saillie ou un renfoncement de la pièce
en plastique.