Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Luftbefeuchtung mit den Merkmalen
des einleitenden Teils von Anspruch 1.
Stand der Technik
[0003] Bei keiner der bekannten Vorrichtungen sind Maßnahmen vorgesehen, die für eine Keimfreiheit
und einen hinreichenden Vorrat an Befeuchtungsflüssigkeit sorgen.
[0004] Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (
US 3 856 279 A) wird an die Unterseite eines horizontalen Strömungskanals für die zu befeuchtende
Luft eine Wanne für ein Flüssigkeitsbad angeflanscht, die ein Gestell mit Umlenkrollen
für ein endlos um diese Umlenkrollen geführtes Band aufnimmt, das durch eine Öffnung
in der Unterseite des Strömungskanals in diesen ragt. Das in das Flüssigkeitsbad eintauchende,
poröse Band, das von einer mit einem Getriebemotor verbundenen Umlenkrolle angetrieben
wird, nimmt Befeuchtungsflüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbad auf und fördert sie in
den Strömungskanal, wo die aufgenommene Befeuchtungsflüssigkeit zumindest teilweise
verdunstet und als Dampf vom Luftstrom aufgenommen wird. Nachteilig bei dieser bekannten
Vorrichtung zur Luftbefeuchtung ist vor allem, dass das quer zur Strömungsrichtung
der zu befeuchtenden Luft verlaufende Band einen erheblichen Strömungswiderstrand
darstellt, zumal der Luftstrom das Band sowohl in einem aufsteigenden als auch in
einem absteigenden Trum durchsetzen muss.
Darstellung der Erfindung
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung zur Luftbefeuchtung der
eingangs geschilderten Art mit einfachen konstruktiven Mitteln so auszugestalten,
dass eine wirksame Luftbefeuchtung sichergestellt werden kann, ohne eine wesentliche
Erhöhung des Strömungswiderstandes in Kauf nehmen zu müssen.
[0006] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe mit einer Vorrichtung, welche die Merkmale
von Anspruch 1 aufweist.
[0007] Da zufolge der erfindungsgemäßen Maßnahmen die mit der Befeuchtungsflüssigkeit aus
dem Flüssigkeitsbad benetzten Lamellen des Rotors in Strömungsrichtung verlaufen und
zwischen sich Strömungskanäle für Teilströme der zu befeuchtenden Luft bilden, ergeben
sich für die axiale Luftströmung durch das Gehäuse vorteilhafte Strömungsbedingungen,
zumal der Strömungsquerschnitt der einzelnen Strömungskanäle und der sich durch die
einzelnen Strömungskanäle ergebende Gesamtquerschnitt für die Luftströmung durch das
Gehäuse in einfacher Weise durch eine entsprechende Wahl des Rotordurchmessers und
davon abhängig des Gehäusedurchmessers an jeweils günstige Strömungsverhältnisse angepasst
werden kann. Über die axiale Länge der Lamellen lässt sich außerdem die benetzbare
Fläche an die jeweiligen Anforderungen angleichen, so dass in mehrfacher Hinsicht
konstruktiver Einfluss auf die Leistung eines solchen Luftbefeuchters genommen werden
kann. Um die Benetzung der einzelnen über den Umfang des Rotors verteilten Lamellen
während einer Rotorumdrehung zu gewährleisten, müssen die einzelnen Lamellen zumindest
teilweise in das Flüssigkeitsbad eintauchen. Dies bedeutet, dass sich die Lamellen
über einen radialen Bereich strecken müssen, dessen Außenradius größer als der Abstand
der Drehachse des Rotors vom Spiegel des Flüssigkeitsbades ist.
[0008] Im Flüssigkeitsbad des Behälters können sich beispielsweise über die zu befeuchtende
Luft eingetragene Organismen insbesondere bei einer Erwärmung des Flüssigkeitsbades
vermehren und mit der verdunsteten Befeuchtungsflüssigkeit wieder in den Luftstrom
gelangen. Um eine Austragung von die Umwelt belastenden Keimen mit der befeuchtenden
Luft zu vermeiden, ist im Behälter für die Befeuchtungsflüssigkeit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung eine UV-Entkeimungseinrichtung vorgesehen, die auf Grund der axialen Erstreckung
des Behälters über die Rotorlänge ohne größeren Platzbedarf untergebracht werden kann.
[0009] Zur Steuerung des Feuchtigkeitsgehaltes der den Rotor durchströmenden Luft wird die
Drehzahl des Rotors verändert werden. Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich
allerdings in diesem Zusammenhang, wenn der Flüssigkeitsstand des Flüssigkeitsbades
im Behälter in Abhängigkeit von der Feuchtigkeit der aus dem Rotor ausströmenden Luft
gesteuert wird, weil in diesem Fall auf die Benetzung der Lamellen Einfluss genommen
werden kann. Mit steigendem Füllstand des Flüssigkeitsbades wird somit die Luftfeuchtigkeit
erhöht und mit sinkendem Füllstand erniedrigt.
[0010] Um die Benetzung der Lamellen und die Förderung der von den Lamellen aufgenommenen
Befeuchtungsflüssigkeit in den Strömungsbereich der zu befeuchtenden Luft zu unterstützen,
können die Lamellen mit einer Oberflächenstruktur versehen sein. Besonders vorteilhafte
Ergebnisse erhält man in diesem Zusammenhang, wenn die Lamellen einen schaufelartigen
Querschnitt aufweisen, so dass beim Eintauchen der Lamellen in das Flüssigkeitsbad
Befeuchtungsflüssigkeit durch eine Art Schöpfwirkung über die Lamellen verteilt wird.
[0011] Der zu befeuchtenden Luft wird durch die verdunstende Befeuchtungsflüssigkeit Verdunstungswärme
entzogen, so dass die Luft gekühlt wird. Soll eine solche Luftkühlung unterbunden
werden, so kann für die Befeuchtungsflüssigkeit eine in Abhängigkeit von der Temperatur
der befeuchtenden Luft regelbare Heizeinrichtung vorgesehen werden, über die zusätzlich
Einfluss auf die Lufttemperatur genommen werden kann, wenn nicht nur die Verdunstungswärme
ersetzt wird. Um für höhere Lufttemperaturen die aufgenommene Feuchtigkeit zu begrenzen,
empfiehlt es sich allerdings, die Luft stromaufwärts des Rotors vorzuwärmen.
[0012] Der Rotor mit den Lamellen, zwischen denen die zu befeuchtende Luft den Rotor in
Teilströmen axial durchsetzt, stellt eine vorteilhafte Voraussetzung für eine Reinigung
der Luft von Feststoffteilchen dar, wenn sich diese Feststoffteilchen an den Lamellen
anlagern und im Flüssigkeitsbad von den Lamellen abgewaschen werden. Zu diesem Zweck
können dem Rotor in Strömungsrichtung der zu befeuchtenden Luft Elektroden zur Ionisierung
von mit der Luft mitgeführten Feststoffteilchen vorgelagert sein, so dass bei einem
zu den ionisierten Teilchen gegensinnigen Potential der Lamellen die ionisierten Feststoffteilchen
an die Lamellen angezogen und dann mit den Lamellen in das Flüssigkeitsbad eingetragen
werden. Insbesondere bei elektrisch nichtleitenden Lamellen kann auch die Befeuchtungsflüssigkeit
als Gegenelektrode eingesetzt werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0013] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur Luftbefeuchtung in einem vereinfachten
Axialschnitt und
Fig. 2 diese Vorrichtung in einem Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 in einem
größeren Maßstab.
Weg zur Ausführung der Erfindung
[0014] Die dargestellte Vorrichtung zur Luftbefeuchtung weist ein Gehäuse 1 mit zwei Anschlussstutzen,
einem Einlassstutzen 2 und einem Auslassstutzen 3, zur Einbindung in einen Strömungskanal
auf, der beispielsweise angesaugte Außenluft zu mit Frischluft zu versorgenden Räumen
führt. Der Einlaßstutzen 2 erweitert sich zu einem zylindrischen Gehäuseabschnitt
4, der einen Rotor 5 mit einer zum Gehäuseabschnitt 4 koaxialen Drehachse aufnimmt.
Die Welle 6 dieses Rotors 5 ist in radial verlaufenden Gehäusestreben 7 gelagert und
wird durch einen Getriebemotor 8 angetrieben. Der Rotor 5 selbst umfaßt eine Vielzahl
von zu einem Kranz zusammengefaßten, über den Rotorumfang verteilten Lamellen 9, die
parallel zu Drehachse des Rotors 5 verlaufen und zwischen sich axiale Strömungskanäle
10 für die zu befeuchtende Luft bilden. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß
die Lamellen 9 mit ihren inneren Längsrändern auf einem Tragrohr 11 befestigt und
mit ihren äußeren Längsrändern an äußeren, den Lamellenkranz umschließenden Stützringen
12 abgestützt sind, die allerdings nicht zwingend vorgesehen werden müssen. Dem stirnseitig
verschlossenen, auf der Welle 6 gelagerten Tragrohr 11 ist im sich erweiternden Abschnitt
des Einlaßstutzens 2 ein Verteilerkegel 13 vorgeschaltet, so daß die angesaugte Außenluft
über den Umfang verteilt den Rotor 5 in den Strömungskanälen 10 zwischen den Lamellen
9 durchströmt und das Gehäuse 1 durch den Auslaßstutzen 3 wieder verläßt.
[0015] Unterhalb des Rotors 5 bildet der zylindrische Gehäuseabschnitt 4 einen Behälter
14 für ein Flüssigkeitsbad 15, dessen Spiegel mit 16 bezeichnet ist. Wie insbesondere
der Fig. 2 entnommen werden kann, ist der Außenradius des Lamellenkranzes größer als
der Abstand des Badspiegels 16 von der Drehachse des Rotors 5. Der Rotor 5 taucht
daher im Bereich eines Segmentes des Lamellenkranzes in das Flüssigkeitsbad 15 ein,
so daß die Lamellen 9 mit der Befeuchtungsflüssigkeit, üblicherweise Wasser, benetzt
werden. Damit von den Lamellen 9 vorteilhaft Befeuchtungsflüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbad
15 aufgenommen werden kann, sind die Lamellen 9 im Bereich ihres äußeren Längsrandes
mit einer schaufelartigen Abwinkelung 17 versehen. Zur besseren Verteilung der aufgenommenen
Befeuchtungsflüssigkeit über die Lamellenoberfläche kann diese außerdem strukturiert
sein. Um ein stirnseitiges Abfließen der Befeuchtungsflüssigkeit vom Rohr 11 zu verhindern,
können dessen Stirnwände mit einem Randabschnitt 18 über den Rohrmantel 11 radial
vorstehen.
[0016] Zur Erwärmung des Flüssigkeitsbades 15 ist eine Heizeinrichtung 19 vorgesehen, die
im Ausführungsbeispiel aus Warmwasserrohren 20 gebildet wird, die innerhalb und außerhalb
des Behälters 14 verlaufen, aber auch durch eine elektrische Widerstandsheizung ersetzt
werden können. Die Heizeinrichtung 19 wird in Abhängigkeit von der Temperatur der
befeuchteten Luft geregelt. Zu diesem Zweck ist im Auslaßstutzen 3 ein Temperaturfühler
21 vorgesehen, der eine Steuerung 22 mit dem gemessenen Temperaturistwert beaufschlagt,
um nach einem Soll-Istwertvergleich beispielsweise ein Mischventil 23 zwischen einem
Heizungsvorlauf 24 und einem Heizungsrücklauf 25 so anzusteuern, daß bei einer Soll-Istwertdifferenz
der Istwert wieder auf den Sollwert zurückgeführt wird.
[0017] Innerhalb des Behälters ist außerdem eine UV-Entkeimungseinrichtung 26 vorgesehen,
die sich entlang des Behälterbodens erstreckt. Der Badspiegel 16 kann im wesentlichen
konstant gehalten werden, beispielsweise durch einen Überlauf oder eine Niveausteuerung
erreicht werden, wie dies beides an sich bekannt ist. Besonders vorteilhafte Verhältnisse
ergeben sich allerdings, wenn zur Regelung des Feuchtigkeitsgehaltes der Luft die
Füllhöhe des Flüssigkeitsbades in Abhängigkeit von der Feuchtigkeit der aus dem Rotor
5 strömenden Luft gesteuert wird. Zu diesem Zweck ist gemäß der Fig. 1 im Bereich
des Auslaßstutzens 3 ein Feuchtigkeitsfühler 27 vorgesehen, der die Steuerung 22 mit
dem jeweiligen Istwert der Luftfeuchtigkeit beaufschlagt. Über diese Steuerung 22
kann ein Steuerventil 28 für den Flüssigkeitszulauf 29 angesteuert werden, um die
Luftfeuchtigkeit entsprechend einer den Sollwert bestimmenden Vorgabe über die Füllstandshöhe,
also den Spiegel 16 der Badflüssigkeit 15 zu regeln. Mit der Füllstandshöhe des Flüssigkeitsbades
15 ändert sich ja die Benetzung der Lamellen 9 und damit das Angebot der zu verdunsteten
Flüssigkeitsmenge.
[0018] Im Betrieb der Luftbefeuchtungsvorrichtung durchströmt die zu befeuchtende Luft den
Rotor 5 in axialer Richtung in den Strömungskanälen 10 zwischen den aufgrund der Rotordrehung
mit Befeuchtungsflüssigkeit benetzten Lamellen 9, wobei sich wegen der Vielzahl der
sich in axialer Richtung erstreckenden Lamellen 9 eine vergleichsweise große Benetzungsfläche
ergibt die von der zu befeuchtenden Luft überstrichen wird, so daß die an den benetzten
Oberflächen der Lamellen 9 vorbeistreichenden Teilströme der Luft die verdunstende
Befeuchtungsflüssigkeit vorteilhaft aufnehmen können. Die Verdunstungswärme kann dabei
durch die Heizeinrichtung 19 zur Verfügung gestellt werden, was eine gleichbleibende
Lufttemperatur während der Feuchtigkeitsaufnahme ermöglicht. Die Feuchtigkeitsaufnahme
kann bei sonst gleichbleibenden Parametern durch die Umlaufgeschwindigkeit des Rotors
5 gesteuert werden, vorteilhafter ist allerdings die Steuerung über die Füllstandshöhe
der Badflüssigkeit 15.
[0019] Der Rotor 5 stellt darüber hinaus auch eine gute konstruktive Voraussetzung für ein
Abscheiden von Feststoffteilchen aus dem zu befeuchtenden Luftstrom dar, weil diese
Feststoffteilchen bei einer entsprechenden Ionisierung an die Lamellen 9 angezogen
und anschließend von den Lamellen 9 im Flüssigkeitsbad 15 abgewaschen werden können.
Hiefür ist es lediglich erforderlich stromaufwärts des Rotors 5 im Gehäuse 1 Elektroden
30 vorzusehen, die für ein ausreichendes elektrisches Feld zur Ionisation der Feststoffteilchen
sorgen. Weist der Lamellenkranz des Rotors 5 ein zu den ionisierten Teilchen gegensinniges
Potential auf, so werden die Feststoffteilchen in der beschriebenen Weise aus dem
Luftstrom abgeschieden. Die Spannungsversorgung der Elektroden 30 ist in der Fig.
1 durch eine Spannungsquelle 31 angedeutet, die zwischen den Elektroden 30 und dem
mit dem Rotor 5 elektrisch leitenden Gehäuseabschnitt 4 geschaltet ist.
1. Vorrichtung zur Luftbefeuchtung mit einem eine horizontale Achse aufweisenden, von
der zu befeuchtenden Luft axial durchströmten Gehäuse (1) und mit einer Befeuchtungseinrichtung,
die einen Behälter (14) für eine Befeuchtungsflüssigkeit und einen in das Flüssigkeitsbad
(15) des Behälters (14) eintauchenden, sich in das Gehäuse (1) erstreckenden, umlaufenden
Träger für die Befeuchtungsflüssigkeit umfasst, wobei der Träger als Rotor (5) mit
einer zum Gehäuse (1) koaxialen Drehachse ausgebildet ist und eine Vielzahl von um
den Umfang des Rotors (5) verteilten Lamellen (9) aufweist, die parallel zur Drehachse
verlaufen, zwischen sich axiale Strömungskanäle (10) für die zu befeuchtende Luft
bilden und sich über einen radialen Bereich erstrecken, dessen Außenradius größer
als der Abstand der Drehachse des Rotors (5) vom Spiegel (16) des Flüssigkeitsbades
(15) ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Behälter (14) für die Befeuchtungsflüssigkeit eine UV-Entkeimungseinrichtung (26)
vorgesehen ist und dass der Füllstand des Flüssigkeitsbades (15) in Abhängigkeit vom
Feuchtigkeitsgehalt der aus dem Rotor (5) ausströmenden Luft gesteuert wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (9) einen schaufelartigen Querschnitt aufweisen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass für die Befeuchtungsflüssigkeit eine in Abhängigkeit von der Temperatur der befeuchteten
Luft regelbare Heizeinrichtung (19) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rotor (5) in Strömungsrichtung der zu befeuchtenden Luft Elektroden (30) zur
Ionisierung von mit der Luft mitgeführten Feststoffteilchen vorgelagert sind und dass
die Lamellen (9) des Rotors (5) und/oder die Befeuchtungsflüssigkeit ein zu den ionisierten
Teilchen gegensinniges Potential aufweisen.
1. Device for air humidification comprising a housing (1), which has a horizontal axis
and through which air to be humidified flows axially, and having a humidification
unit, which comprises a container (14) for a humidification liquid and a circumferential
carrier for the humidification liquid, which dips into the liquid bath (15) of the
container (14) and extends into the housing (1), wherein the carrier is designed as
a rotor (5) having an axis of rotation coaxial to the housing (1) and has a plurality
of slats (9) distributed around the circumference of the rotor (5), which extend parallel
to the axis of rotation, form axial flow channels (10) for the air to be humidified
between them, and extend over a radial region, the outer radius of which is greater
than the distance of the axis of rotation of the rotor (5) from the level (16) of
the liquid bath (15), characterized in that a UV sterilization unit (26) is provided in the container (14) for the humidification
liquid, and the fill level of the liquid bath (15) is controlled depending on the
moisture content of the air flowing out of the rotor (5).
2. Device according to Claim 1, characterized in that the slats (9) have a shovel-type cross section.
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that a heating unit (19), which is controllable depending on the temperature of the humidified
air, is provided for the humidification liquid.
4. Device according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that electrodes (30) for ionizing solid particles entrained with the air are mounted upstream
of the rotor (5) in the flow direction of the air to be humidified, and the slats
(9) of the rotor (5) and/or the humidification liquid have a potential opposite to
the ionized particles.
1. Dispositif d'humidification d'air comportant un boîtier (1) présentant un axe horizontal
et parcouru axialement par l'air à humidifier, et un système d'humidification qui
comprend un récipient (14) pour un liquide d'humidification et un support rotatif
pour le liquide d'humidification, immergé dans le bain de liquide (15) du récipient
(14) et s'étendant dans le boîtier (1), le support étant conçu sous la forme d'un
rotor (5) ayant un axe de rotation coaxial au boîtier (1) et présentant une pluralité
de lamelles (9) réparties sur la périphérie du rotor (5), qui s'étendent parallèlement
à l'axe de rotation, forment entre elles des canaux d'écoulement axiaux (10) pour
l'air à humidifier et couvrent une zone radiale dont le rayon extérieur est supérieur
à la distance entre l'axe de rotation du rotor (5) et le niveau (16) du bain de liquide
(15), caractérisé en ce qu'un moyen de stérilisation par UV (26) pour le liquide d'humidification est prévu dans
le récipient (14) et que le niveau de remplissage du bain de liquide (15) est commandé
en fonction du taux d'humidité de l'air sortant du rotor (5).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les lamelles (9) présentent une section transversale en forme de pale.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'un moyen de chauffage (19) réglable en fonction de la température de l'air humidifié
est prévu pour le liquide d'humidification.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le rotor (5) est précédé, dans la direction d'écoulement de l'air à humidifier, d'électrodes
(30) destinées à ioniser les particules solides entraînées avec l'air et que les lamelles
(9) du rotor (5) et/ou le liquide d'humidification présentent un potentiel opposé
à celui des particules ionisées.