[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schrankeinbauteil mit Ablagefächern,
welches in einen Oberschrank einsetzbar ist und von einer oberen, in den Oberschrank
eingefahrenen Position in eine aus dem Oberschrank ausgefahrene und nach unten versetzte
Position ausschwenkbar ist, wozu das Schrankeinbauteil parallel ausgerichtete Schwenkhebel
umfasst, die einerseits am Schrankeinbauteil angelenkt sind und andererseits an einem
in den Oberschrank einsetzbaren und befestigbaren Tragelement anlenkbar sind, an welchem
Tragelement ein erster Schwenkhebel und ein zweiter Schwenkhebel jeweils in einem
ersten Schwenklager schwenkbar gelagert sind, welche jeweils über ein zweites Schwenklager
mit einem Tragteil schwenkbar verbunden sind.
[0002] Derartige Schrankeinbauteile sind bekannt, vgl.
DE-A-100 02 296. Bei heutigen Kücheneinrichtungen ist man bestrebt, den zur Verfügung stehenden Platz
möglichst optimal zu nutzen. Deshalb werden auch Oberschränke eingesetzt, die oftmals
bis zur Decke reichen, die Zugänglichkeit in den oberen Bereich dieser Oberschränke
ist für eine Person, die eine Normalgrösse aufweist, ohne Steighilfe nicht möglich.
Diese Schrankeinbauteile lassen es zu, dass sie von einer oberen, in den Oberschrank
eingefahrenen Position in eine aus dem Oberschrank ausgefahrene und nach unten versetzte
Position ausschwenkbar sind, wodurch die Zugänglichkeit auf die in diesem Schrankeinbauteil
gehaltenen Ablagefächer in einer angenehmen Arbeitshöhe gewährleistet ist.
[0003] Diese bekannten Schrankeinbauteile mit Ablagefächern sind üblicherweise durch jeweils
zwei Schwenkhebelpaare im Oberschrank gehalten. Hierbei ist jeweils ein Schwenkhebelpaar
auf beiden Seiten des Schrankeinbauteils angeordnet, wozu dieses mit Seitenwänden
ausgestattet ist. Um ein paralleles Herunterschwenken aus dem Oberschrank und Hochschwenken
in den Oberschrank dieses Schrankeinbauteils gewährleisten zu können, müssen diese
beiden Seitenwände verwindungssteif miteinander verbunden sein, was den Einsatz von
starren Verbindungselementen erfordert, was aufwändig ist. Zudem ist es bei der Montage
dieses Schrankeinbauteils im Oberschrank erforderlich, dass die Lagerungen der Schwenkhebelpaare
auf beiden Seiten des Oberschrankes befestigt werden müssen, was auch die Montage
aufwändig macht.
[0004] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, ein Schrankeinbauteil mit
Ablagefächern zu schaffen, das einen einfachen Aufbau aufweist, und welches mit geringem
Aufwand im jeweiligen Oberschrank montiert werden kann.
[0005] Erfindungsgemäss erfolgt die Lösung dieser Aufgabe dadurch, dass das Tragelement
einen stangenförmigen Ständer aufweist, an welchem stangenförmigen Ständer zwei parallel
zueinander ausgerichtete erste Platten angebracht sind, zwischen welchen beiden ersten
Platten der erste Schwenkhebel und der zweite Schwenkhebel angeordnet sind, dass das
Tragteil aus zwei weiteren Platten gebildet ist, welche parallel zueinander ausgerichtet
und miteinander verbunden sind, und zwischen welchen zwei weiteren Platten der erste
Schwenkhebel und der zweite Schwenkhebel angeordnet sind, und dass am Tragteil mindestens
an einer der weiteren Platten aussenseitig die Ablagefächer anbringbar sind.
[0006] Durch die Ausgestaltung der Erfindung mit nur einem Schwenkhebelpaar kann das Tragelement,
an welchem diese Schwenkhebel angelenkt sind, in beliebiger Weise auf der einen oder
anderen Seite oder in einem mittleren Bereich dieses Oberschrankes befestigt werden,
was durch eine einfache Montage erfolgen kann, je nach Lage dieses Tragelementes im
Oberschrank können dann am Tragteil einseitig oder auf beiden Seiten Ablagefächer
angebracht werden. Dadurch erhält man eine Vielfalt von Anwendungsmöglichkeiten, die
Breite des Oberschrankes kann durch die geeignete Wahl der Breite der Ablagefächer
voll ausgenützt werden, die die Ablagefächer tragende Konstruktion bleibt für jeden
Anwendungsfall die selbe.
[0007] In vorteilhafter Weise ist der stangenförmige Ständer einseitig mit einer Befestigungsplatte
ausgestattet, in wel-chen Ständer auf der anderen Seite teleskopartig ein Profil einsetzbar
ist, an dessen aussenseitigem Ende ebenfalls eine Befestigungsplatte angeordnet ist,
und welches Profil bezüglich des stangenförmigen Ständers in jeder Position fixierbar
ist. Dadurch lässt sich das Tragelement an unterschiedliche Bauhöhen eines Oberschrankes
anpassen, die Befestigung ist sehr einfach, durch die Anordnung der Befestigungsplatten
lässt sich das Tragelement am Boden und an der oberen Abdeckung des Oberschrankes
befestigen, die Befestigung dieses Tragelementes erfolgt somit unabhängig von der
Rückwand des Oberschrankes, die oftmals aus einer nicht stabilen Abdeckung gebildet
ist oder auf die sogar vollumfänglich verzichtet wird.
[0008] In vorteilhafter Weise sind der erste Schwenkhebel und der zweite Schwenkhebel aus
Hohlprofilen gebildet. Durch diese Ausgestaltung erhält man eine sehr stabile Lagerung
der Schwenkhebel am Tragelement, zusätzlich sind der erste Schwenkhebel und der zweite
Schwenkhebel sehr verwindungssteif.
[0009] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass der gegenseitige
Abstand der zwei weiteren Platten so gross ist, dass die je zwei ersten Platten zwischen
die zwei weiteren Platten zu liegen kommen. Auch diese Ausgestaltung des Tragteils
verbessert die Stabilität zusätzlich.
[0010] In vorteilhafter Weise sind aussenseitig an den zwei weiteren Platten Einhängeelemente
anbringbar, in welche die Ablagefächer eingehängt werden können. Dadurch können verschiedenste
Ausführungsformen von Ablagefächern je nach Bedarf eingesetzt werden, beispielsweise
Tablare, Schalen, Körbe usw..
[0011] In vorteilhafter Weise ist ein Federelement angebracht, das einerseits in einem Anlenkpunkt
an einem der beiden Schwenkhebel angelenkt ist und andererseits am stangenförmigen
Ständer gehalten ist. Dadurch kann das Gewicht des Schrankeinbauteils mit den Ablagefächern
und darauf angeordneten Utensilien ausgeglichen werden, so dass eine Bedienerperson,
die das Schrankeinbauteil aus dem Oberschrank ausfahren oder in die eingefahrene Position
bringen möchte, nicht zuviel Kraft aufwenden muss.
[0012] In vorteilhafter Weise ist der Anlenkpunkt des Federelementes in Längsrichtung des
Schwenkhebels verschiebbar angeordnet und sind zum Verschieben und Arretieren des
Anlenkpunktes Verschiebemittel angebracht. Dadurch lässt sich die wirkende Federkraft
an das Gewicht des Schrankeinbauteils mit den Ablagefächern und den darauf angeordneten
Utensilien anpassen.
[0013] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass am stangenförmigen
Ständer das eine Ende eines Dämpfungselementes angelenkt ist, dessen anderes Ende
an einem der beiden Schwenkhebel angelenkt ist. Dadurch wird vermieden, dass bei zu
starker oder zu schwacher Federkraft das Schrankeinbauteil, wenn es von der Bedienerperson
losgelassen wird, mit zu grosser Geschwindigkeit in die ausgefahrene oder eingefahrene
Position aufschlägt.
[0014] In vorteilhafter Weise ist am Tragteil ein Bedienergriff angebracht, wodurch die
Bedienung für eine Person vereinfacht wird.
[0015] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, dass das Ein-
und Ausschwenken des Schrankeinbauteils in den und aus dem Oberschrank motorisch angetrieben
erfolgt. Hierzu kann beispielsweise anstelle des Dämpfungselementes ein Linearantrieb
vorgesehen sein, der elektrisch über Knopfdruck betätigbar ist.
[0016] Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung
beispielhaft näher erläutert.
[0017] Es zeigt:
Fig. 1 in räumlicher Darstellung einen schematisch dargestellten Oberschrank mit eingesetztem
Schrankeinbauteil mit Ablagefächern, in der ausgefahrenen und nach unten versetzten
Position;
Fig. 2 in räumlicher Darstellung den Schrankeinbauteil mit Ablagefächern gemäss Fig.
1 beim Einfahren in den Oberschrank;
Fig. 3 in räumlicher Darstellung den Schrankeinbauteil mit Ablagefächern gemäss Fig.
1, in voll in den Oberschrank eingefahrenen Position;
Fig. 4 eine Schnittdarstellung durch den erfindungsgemässen Schrankeinbauteil, in
voll ausgefahrener Position;
Fig. 5 eine Schnittdarstellung des Schrankeinbauteils gemäss Fig. 4, in einer Zwischenposition;
Fig. 6 eine Schnittdarstellung des Schrankeinbauteils gemäss Fig. 4, in der voll in
den Oberschrank eingefahrenen Position; und
Fig. 7 in räumlicher Darstellung einen Ausschnitt des Schrankeinbauteils, in welchem
die Verschiebemittel zum Verschieben des Anlenkpunktes des Federelementes ersichtlich
sind.
[0018] In den Fig. 1 bis 3 ist schematisch ein Oberschrank 1 dargestellt, wie er beispielsweise
in Küchen zur Anwendung kommt. Dieser Oberschrank besteht in bekannter Weise aus einem
Boden 2, einer oberen Abdeckung 3, zwei Seitenwänden 4 und 5 und einer Rückwand 6.
Aus Übersichtlichkeitsgründen ist die Frontabdeckung weggelassen, die beispielsweise
aus zwei schwenkbaren Türen bestehen kann.
[0019] In diesen Oberschrank ist ein Schrankeinbauteil 7 eingesetzt, das mit Ablagefächern
8 ausgestattet ist. Diese Ablagefächer 8 bestehen im vorliegenden Ausführungsbeispiel
aus Körben, selbstverständlich sind auch andere Ablagefächer, beispielsweise Schalen
oder Tablare denkbar.
[0020] Das Schrankeinbauteil 7 umfasst ein Tragelement 9, das in den Oberschrank 1 eingesetzt
und befestigt ist. Das Tragelement 9 weist einen stangenförmigen Ständer 10 auf, der
am Boden 2 und an der oberen Abdeckung 3 des Oberschrankes befestigt ist, wie später
noch im Detail gesehen wird. An diesem Ständer 10 sind zwei parallel zueinander ausgerichtete
erste Platten 11 befestigt. Zwischen diesen beiden ersten Platten 11 ist ein erster
Schwenkhebel 12 und ein zweiter Schwenkhebel 13 angeordnet. Dieser erste Schwenkhebel
12 und der zweite Schwenkhebel 13 sind jeweils in einem ersten Schwenklager 14 zwischen
den beiden ersten Platten 11 und 12 schwenkbar gelagert.
[0021] Angelenkt am ersten Schwenkhebel 12 und am zweiten Schwenkhebel 13 ist jeweils über
ein zweites Schwenklager 15 ein Tragteil 16, wodurch eine schwenkbare Verbindung erhalten
wird. Dieses Tragteil 16 ist aus zwei weiteren Platten 17 gebildet, welche parallel
zueinander ausgerichtet und über einen Steg 18 miteinander verbunden sind. Auch bei
diesem Tragteil 16 sind der erste Schwenkhebel 12 und der zweite Schwenkhebel 13 zwischen
den beiden weiteren Platten 17 angeordnet. Diese beiden weiteren Platten 17 weisen
einen gegenseitigen Abstand voneinander auf, der so gross ist, dass die beiden ersten
Platten 11 des Tragelementes 9 zwischen diesen weiteren Platten 17 Platz finden.
[0022] Aussenseitig an den zwei weiteren Platten 17 sind Einhängeelemente 20 angebracht,
an welchen beidseitig die Ablagefächer 8 auf verschiedenen Höhen eingehängt werden
können.
[0023] Die beiden ersten Schwenklager 14 und die beiden zweiten Schwenklager 15, über welche
der erste Schwenkhebel 12 und der zweite Schwenkhebel 13 am Tragelement 9 bzw. am
Tragteil 16 schwenkbar gehalten sind, bilden die Eckpunkte eines Parallelogramms.
Dadurch kann das Tragteil 16 mit den daran angebrachten Ablagefächern 8 parallel von
einer aus dem Oberschrank 1 ausgefahrenen und nach unten versetzten Position, wie
sie in Fig. 1 dargestellt ist, in eine in den Oberschrank 1 eingefahrene Position,
wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, verschwenkt werden, wobei eine Zwischenposition,
wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, durchfahren wird. Hierbei sind der erste Schwenkhebel
12 und der zweite Schwenkhebel 13 jeweils aus einem Vierkantprofil gebildet, wodurch
die Lagerungen zwischen den beiden ersten Platten 11 und den beiden weiteren Platten
17 sehr stabil ausgebildet sind. Durch die Verwendung der Vierkantprofile erhält man
auch eine optimale Verwindungssteifigkeit des gesamten Systems. Am Steg 18, über welchen
die weiteren Platten 17 miteinander verbunden sind, ist ein Bedienergriff 19 angebracht,
über welchen eine Bedienerperson den Tragteil 16 in die jeweils gewünschte Position
bringen kann.
[0024] In den Fig. 1 bis 3 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei welcher das Schrankeinbauteil
7 in einem mittleren Bereich im Oberschrank 1 angeordnet ist. Dadurch können am Tragteil
16 auf beiden Seiten Ablagefächer 8 eingehängt werden, die die gleiche Länge aufweisen.
Selbstverständlich ist es aber auch denkbar, das Schrankeinbauteil 7 beispielsweise
in unmittelbarer Nähe einer Seitenwand anzubringen, am Tragteil 16 können dann nur
auf der einen Seite Ablagefächer 8 eingehängt werden. Das Schrankeinbauteil 7 kann
auch in einem seitlichen Bereich im Oberschrank 1 befestigt sein, so dass auf der
einen Seite am Tragteil 16 schmale Ablagefächer eingehängt werden können, während
auf der anderen Seite am Tragteil 16 breitere Ablagefächer eingehängt werden können.
Man ist hier sehr flexibel, durch die Auswahl der Breite der Ablagefächer 8 kann das
Platzangebot im Oberschrank 1 in optimaler Weise ausgenützt werden. Zu dieser optimalen
Platzausnützung trägt auch die geringe Breite des Schrankeinbauteils 7 bei, bei den
bekannten derartigen Schrankeinbauteilen werden ja, wie bereits vorgängig beschrieben
worden ist, beidseitige Lagerungen mit den entsprechenden Schwenkhebeln verwendet,
wodurch der Platzbedarf durch diese Lagerungen praktisch doppelt so gross ist, wie
bei der vorliegenden erfindungsgemässen Lösung.
[0025] Wie aus den Fig. 4 bis 6 ersichtlich ist, besteht der stangenförmige Ständer 10 des
Tragelementes 9 aus einem ersten Hohlprofil 21, das als Vierkantrohr ausgebildet ist.
Auf der unteren Seite dieses Hohlprofil 21 ist eine Befestigungsplatte angeordnet,
mittels welcher dieses Hohlprofil 21 in bekannter Weise am Boden 2 des Oberschrankes
1 festgeschraubt werden kann. Von der anderen Seite her ist in das Hohlprofil 21 teleskopartig
ein weiteres Profil 23 eingesetzt. Dieses weitere Profil 23 ist aussenseitig ebenfalls
mit einer Befestigungsplatte 24 ausgestattet, welche an der oberen Abdeckung 3 des
Oberschrankes 1 durch Verschraubung befestigt ist. Durch die Möglichkeit des Verschiebens
des weiteren Profils 23 im Hohlprofil 21 lässt sich somit der stangenförmige Ständer
10 an die jeweilige Höhe des Oberschrankes 1 anpassen. In bekannter Weise lässt sich
dann das weitere Profil 23 bezüglich des Hohlprofils 21 fixieren, beispielsweise durch
Stellschrauben.
[0026] Am Hohlprofil 21 des stangenförmigen Ständers 10 sind die ersten Platten 11 befestigt,
der erste Schwenkhebel 12 und der zweite Schwenkhebel 13 sind über jeweils ein erstes
Schwenklager 14 in diesen ersten Platten 11 schwenkbar gelagert. Über die zweiten
Schwenklager 15 ist der erste Schwenkhebel 12 und der zweite Schwenkhebel 13 an den
weiteren Platten 17 schwenkbar angelenkt, welche weiteren Platten 17 den Tragteil
16 bilden.
[0027] In Fig. 4 ist der Tragteil 16 in der aus dem Oberschrank ausgefahrenen und nach unten
versetzten Position dargestellt. Diese Position ist dann erreicht, wenn der erste
Schwenkhebel 12 und der zweite Schwenkhebel 13 aneinander anliegend sind, dadurch
wird für die untere Position ein Anschlag gebildet.
[0028] Der erste Schwenkhebel 12 ist mit einer Verlängerung 25 versehen, die über das erste
Schwenklager 14 hinausragt. In dieser Verlängerung 25 ist ein Anlenkpunkt 26 angebracht,
über welchen ein Federelement 27 mit der Verlängerung 25 des ersten Schwenkhebels
12 gelenkig verbunden ist. Das andere Ende des Federelementes 27 ist an einer Lasche
28 angelenkt, die am Hohlprofil 21 des stangenförmigen Ständers 10 befestigt ist.
Mit diesem Federelement 27, das als Druckfeder wirkt, kann das Gewicht des Tragteils
16 mit den Ablagefächern 8 und den darauf untergebrachten Utensilien ausgeglichen
werden. Zur Einstellung der auf den ersten Schwenkhebel 12 wirksamen Kraft lässt sich
der Anlenkpunkt 26 in einem in der Verlängerung 25 angebrachten Längsschlitz 29 über
Verschiebemittel 30 verschieben, wie später noch beschrieben wird.
[0029] An einem an der Verlängerung 25 angebrachten Vorsprung 31 ist das eine Ende eines
Dämpfungselementes 32 angelenkt, dessen anderes Ende am Hohlprofil 21 des stangenförmigen
Ständers 10 angelenkt ist. Mit diesem Dämpfungselement 32 wird erreicht, dass die
Einschwenkbewegung und die Ausschwenkbewegung des Tragteils 16 in den Oberschrank
1 oder aus dem Oberschrank 1 in gedämpfter Weise erfolgt, so dass das Tragteil 16,
aufgrund der Wirkung des Federelementes 27, nicht in eine der beiden Positionen schnellt.
[0030] Fig. 4 zeigt das Tragteil 16, wie bereits erwähnt worden ist, in der voll aus dem
Oberschrank 1 ausgeschwenkten und nach unten versetzten Position, Fig. 5 zeigt eine
Zwischenposition beim Einschwenken des Tragteils 16 von der ausgeschwenkten Position
gemäss Fig. 4 in die in den Oberschrank 1 eingeschwenkten Position, Fig. 6 zeigt den
Tragteil 16 im in den Oberschrank 1 eingeschwenkten Zustand. Es wäre auch denkbar,
diesen Einschwenk- und Ausschwenkvorgang durch einen elektrischen Linearantrieb zu
motorisieren, dieser könnte in bekannter Weise beispielsweise zwischen dem ersten
Schwenkhebel 12 und dem zweiten Schwenkhebel 13 angeordnet sein. Dieser Linearantrieb
könnte dann ebenfalls in bekannter Weise über Knopfdruck aktiviert werden.
[0031] In Fig. 7 ist vergrössert die Lagerung des ersten Schwenkhebels 12 und des zweiten
Schwenkhebels 13 in jeweils ersten Schwenklagern 14 in den ersten Platten 11 des Tragelementes
9 dargestellt. Wie bereits erwähnt worden ist, ist in der Verlängerung 25 des ersten
Schwenkhebels 12 jeweils ein Längsschlitz 29 angeordnet. In diesen Längsschlitzen
29 ist eine Achse 33 verschiebbar gelagert, welche Achse 33 gleichzeitig den Anlenkpunkt
26 für das Federelement 27 im ersten Schwenkhebel 12 bildet. Die Achse 33 durchdringt
eine Schiebestange 34, welche mit einem nicht sichtbaren Gewindeteil versehen ist,
der eine Stellschraube 35 durchdringt, die verschiebefest in einer Tasche 36 im ersten
Schwenkhebel 12 angeordnet ist. Durch Verdrehen der Stellschraube 35 kann über den
nicht dargestellten Gewindeteil die Schiebestange 34 in Längsrichtung verschoben werden,
wodurch sich die Achse 33 in den Längsschlitzen 29 ebenfalls verschiebt und sich somit
der Anlenkpunkt 26 für das Federelement 27 einstellen lässt. Dadurch lässt sich die
Hebellänge zwischen Anlenkpunkt 26 und erstem Schwenklager 14 verändern, wodurch die
auf den Tragteil 16 wirksame Kraft des Federelementes 27 an das jeweilige Gewicht
angepasst werden kann. Dadurch wird das Ein- und Ausschwenken des Tragteils 16 in
den Oberschrank bzw. aus dem Oberschrank für die entsprechende Bedienerperson erleichtert.
[0032] Mit dieser erfindungsgemässen Lösung wird ein Schrankeinbauteil erhalten, das einen
sehr stabilen Aufbau hat, das in einfacher Weise in einen Oberschrank montierbar ist
und das sehr flexibel eingesetzt werden kann. Zudem benötigt dieses Schrankeinbauteil
sehr wenig Platz und es kann mit verschiedenartigen Ablagefächern bestückt werden.
1. Schrankeinbauteil mit Ablagefächern (8), welches in einen Oberschrank (1) einsetzbar
ist und von einer oberen, in den Oberschrank (1) eingefahrenen Position in eine aus
dem Oberschrank (1) ausgefahrene und nach unten versetzte Position ausschwenkbar ist,
wozu das Schrankeinbauteil (7) parallel ausgerichtete Schwenkhebel (12, 13) umfasst,
die einerseits am Schrankeinbauteil (7) angelenkt sind und andererseits an einem in
den Oberschrank (1) einsetzbaren und befestigbaren Tragelement (9) anlenkbar sind,
an welchem Tragelement (9) ein erster Schwenkhebel (12) und ein zweiter Schwenkhebel
(13) jeweils in einem ersten Schwenklager (14) schwenkbar gelagert sind, welche jeweils
über ein zweites Schwenklager (15) mit einem Tragteil (16) schwenkbar verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass das Tragelement (9) einen stangenförmigen Ständer (10) aufweist, an welchem stangenförmigen
Ständer (10) zwei parallel zueinander ausgerichtete erste Platten (11) angebracht
sind, zwischen welchen beiden ersten Platten (11) der erste Schwenkhebel (12) und
der zweite Schwenkhebel (13) angeordnet sind, dass das Tragteil (16) aus zwei weiteren
Platten (17) gebildet ist, welche parallel zueinander ausgerichtet und miteinander
verbunden sind, und zwischen welchen zwei weiteren Platten (17) der erste Schwenkhebel
(12) und der zweite Schwenkhebel (13) angeordnet sind, und dass am Tragteil (16) mindestens
an einer der weiteren Platten (17) aussenseitig die Ablagefächer (8) anbringbar sind.
2. Schrankeinbauteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, der stangenförmige Ständer einseitig mit einer Befestigungsplatte (22) ausgestattet
ist, in welchen Ständer (10) auf der anderen Seite teleskopartig ein Profil (23) einsetzbar
ist, an dessen aussenseitigem Ende ebenfalls eine Befestigungsplatte (24) angeordnet
ist, und welches Profil (23) bezüglich des stangenförmigen Ständers (10) in jeder
Position fixierbar ist.
3. Schrankeinbauteil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schwenkhebel (12) und der zweite Schwenkhebel (13) aus Hohlprofilen gebildet
sind.
4. Schrankeinbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand der zwei weiteren Platten (17) so gross ist, dass die zwei
ersten Platten (11) zwischen die zwei weiteren Platten (17) zu liegen kommen.
5. Schrankeinbautell nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass aussenseitig an den zwei weiteren Platten (17) Einhängelemente (20) anbringbar sind
für die Aufnahme von Ablagefächern (8).
6. Schrankeinbauteil nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Federelement (27) angebracht ist, das einerseits in einem Anlenkpunkt (26) an
einem der beiden Schwenkhebel (12, 13) angelenkt ist und andererseits am stangenförmigen
Ständer (10) gehalten ist.
7. Schrankeinbauteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlenkpunkt (26) des Federelementes (27) in Längsrichtung des Schwenkhebels (12,
13) verschiebbar angeordnet ist und zum Verschieben und Arretieren des Anlenkpunktes
(26) Verschiebemittel (30) angebracht sind.
8. Schrankeinbauteil nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass am stangenförmigen Ständer (10) das eine Ende eines Dämpfungselementes (32) angelenkt
ist, dessen anderes Ende an einem der beiden Schwenkhebel (12, 13) angelenkt ist.
9. Schrankeinbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Tragteil (16) ein Bedienergriff (19) angebracht ist.
10. Schrankeinbauteil nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Ein- und Ausschwenken des Schrankeinbauteils (7) in den und aus dem Oberschrank
(1) motorisch angetrieben erfolgt.
1. Cupboard installation part with storage compartments (8), which part is insertable
in an upper cupboard (1) and is pivotable from an upper position, moved into the upper
cupboard (1), into a position moved out of the upper cupboard (1) and displaced downward,
for which purpose the cupboard installation part (7) comprises pivot levers (12, 13)
aligned parallel, which, on the one hand, are coupled to the cupboard installation
part (7), and, on the other hand, are able to be coupled to a supporting element (9)
insertable and attachable in the upper cupboard (1), on which supporting element (9)
a first pivot lever (12) and a second pivot lever (13) are each pivotably borne in
a first pivot bearing (14), which are each pivotably connected via a second pivot
bearing (15) to a support part (16), characterised in that the supporting element (9) has a rod-shaped support (10) on which rod-shaped support
(10) two first plates (11), aligned parallel to each other, are installed, between
which two first plates (11) the first pivot lever (12) and the second pivot lever
(13) are disposed, in that the support part (16) is formed by two further plates (17), which are aligned parallel
to each other and are connected to each other, and between which two further plates
(17) the first pivot lever (12) and the second pivot lever (13) are disposed, and
in that the storage compartments (8) are able to be installed on the support part (16) externally
at least on one of the further plates (17).
2. Cupboard installation part according to claim 1, characterised in that the rod-shaped support is provided on one side with a fastening plate (22), into
which support (10) a section (23) is telescopically insertable on the other side,
on whose outer end a fastening plate (24) is also disposed, and which section (23)
is able to be fixed in any position with respect to the rod-shaped support (10).
3. Cupboard installation part according to claim 1 or 2, characterised in that the first pivot lever (12) and the second pivot lever (13) are formed by hollow sections.
4. Cupboard installation part according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the mutual spacing of the two further plates (17) is so big that the two first plates
(11) come to lie between the two further plates (17).
5. Cupboard installation part according to one of the claims 1 to 4, characterised in that connecting elements (20) for receiving storage compartments (8) are mountable on
the two further plates (17) on the outside.
6. Cupboard installation part according to one of the claims 2 to 5, characterised in that a spring element (27) is attached which, on the one hand, is coupled at a pivot point
or coupling point to one of the two pivot levers (12, 13), and, on the other hand,
is held on the rod-shaped support (10).
7. Cupboard installation part according to claim 6, characterised in that the pivot point or coupling point (26) of the spring element (27) is disposed in
a way displaceable in the longitudinal direction of the pivot lever (12, 13), and
displacement means (30) are provided for moving and locking of the pivot point or
coupling point (26).
8. Cupboard installation part according to one of the claims 2 to 7, characterised in that coupled to the rod-shaped support (10) is the one end of a damping element (32),
whose other end is coupled to one of the two pivot levers (12, 13).
9. Cupboard installation part according to one of the claims 1 to 8, characterised in that an operating handle (19) is provided on the support part (16).
10. Cupboard installation part according to one of the claims 1 to 9, characterised in that the pivoting in and out of the cupboard installation part (7) into and out of the
upper cupboard (1) takes place in a motor-driven way.
1. Elément encastrable d'armoire avec des casiers (8), lequel est insérable dans un meuble
haut d'armoire (1) et qui peut être pivoté depuis une position rentrée dans le meuble
haut d'armoire (1) dans une position sortie du meuble haut d'armoire (1) et décalée
vers le bas, l'élément encastrable d'armoire (7) comprenant des leviers pivotants
orientés parallèlement (12, 13) qui sont articulés d'une part sur l'élément encastrable
d'armoire (7) et peuvent être articulés d'autre part sur un élément support (9) pouvant
être fixé et introduit dans le meuble haut d'armoire (1), élément support (9) sur
lequel sont logés de manière pivotante un premier levier pivotant (12) et un second
levier pivotant (13) respectivement dans un premier palier pivotant (14), lesquels
sont reliés de manière pivotante respectivement par un second palier pivotant (15)
à une partie support (16), caractérisé en ce que l'élément support (9) présente un montant en forme de barre (10), montant en forme
de barre (10) sur lequel sont montées deux premières plaques (11) orientées parallèlement
entre elles, deux premières plaques (11) entre lesquelles sont disposés le premier
levier pivotant (12) et le seconde levier pivotant (13), en ce que la partie support (16) est formée de deux autres plaques (17) qui sont reliées et
orientées parallèlement entre elles et deux autres plaques (17) entre lesquelles (17)
sont disposés le premier levier pivotant (12) et le second levier pivotant (13) et
en ce que sur la partie support (16), il est possible d'appliquer les casiers (8) au moins
sur l'une des autres plaques (17).
2. Elément encastrable d'armoire selon la revendication 1, caractérisé en ce que le montant en forme de barre est muni sur un côté d'une plaque de fixation (22),
montant (10) dans lequel il est possible d'introduire de l'autre côté de manière télescopique
un profilé (23) à l'extrémité externe duquel est disposée également une plaque de
fixation (24) et profil (23) qui peut être fixé dans chaque position par rapport au
montant en forme de barre (10).
3. Elément encastrable d'armoire selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le premier levier pivotant (12) et le second levier pivotant (13) sont formés de
profilés creux.
4. Elément encastrable d'armoire selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'écart réciproque des deux autres plaques (17) est si grand que les deux premières
plaques (11) viennent s'appliquer entre les deux autres plaques (17).
5. Elément encastrable d'armoire selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que sur la face externe, il est possible de placer sur les deux autres plaques (17) des
éléments d'accrochage (20) pour la réception de casiers (8).
6. Elément encastrable d'armoire selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce qu'un élément ressort (27) est disposé qui est articulé d'une part dans un point d'articulation
(26) sur l'un des deux leviers pivotants (12, 13) et d'autre part est maintenu sur
le montant en forme de barre (10).
7. Elément encastrable d'armoire selon la revendication 6, caractérisé en ce que le point d'articulation (26) de l'élément ressort (27) est disposé coulissant dans
le sens longitudinal du levier pivotant (12, 13) et des moyens coulissants (30) sont
placés pour le déplacement et le blocage du point d'articulation (26).
8. Elément encastrable d'armoire selon l'une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que sur le montant en forme de barre (10), il est articulé une extrémité d'un élément
d'amortissement (32), dont l'autre extrémité est articulée sur l'un des deux leviers
pivotants (12, 13).
9. Elément encastrable d'armoire selon l'une des revendications 1 à 8, en ce qu'une poignée
de manipulation (19) est placée sur la partie support (16).
10. Elément encastrable d'armoire selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le pivotement de sortie et d'entrée de l'élément encastrable d'armoire (7) dans et
hors du meuble haut d'armoire (1) s'effectue par entraînement motorisé.