[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Stanzen von Grifflöchern für Einlassgetriebe
in ein Fensterprofil
[0002] Das Dokument
DE 20 2005 013 099 U1 offenbart ein derartiges Verfahren wobei, zum Stanzen von Löchern in ein Fensterprofil,
in dem eine Öffnung vorgesehen ist, das Fensterprofil beim Stanzvorgang der Löchern
derart auf einer Gegenmatrize positioniert ist, dass diese durch die Öffnung hindurchragt
und das Fensterprofil beim Stanzvorgang stützt. Ein ähnliches Verfahren wird auch
durch das Dokument
WO 00/41826 offenbart.
[0003] Eine weitere, bekannte Vorgehensweise zur Herstellung von Grifflöchern für Einlassgetriebe
in Fensterprofilen besteht in einer spanenden Bearbeitung. Die entsprechenden Löcher
werden entweder gefräst oder gebohrt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die Herstellung derartiger
Löcher zu vereinfachen.
[0005] Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Erfindung gemäß Anspruch 1 gelöst durch
ein Verfahren zum Stanzen von Grifflöchern für Einlassgetriebe in ein Fensterprofil.
In dem Fensterprofil ist eine Öffnung für das Einlassgetriebe in einer Seitenwand
des Fensterprofils vorgesehen, wobei das Fensterprofil beim Stanzvorgang der Grifflöcher
derart auf der Gegenmatrize positioniert ist, dass diese Gegenmatrize durch die Öffnung
des Einlassgetriebes hindurchragt und das Fensterprofil beim Stanzvorgang der Grifflöcher
stützt.
[0006] Vorteilhaft wird durch diese Ausgestaltung der Gegenmatrize der Bearbeitungsvorgang
zum Herstellen der Grifflöcher vereinfacht gegenüber den bekannten Vorgehensweisen
des Fräsens und des Bohrens.
[0007] Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 2 wird vor dem Stanzen der Grifflöcher in einem
separaten Verfahrensschritt die Öffnung für das Einlassgetriebe in die Seitenwand
des Fensterprofils gestanzt, wobei zum Stanzen der Grifflöcher die Gegenmatrize durch
die gestanzte Öffnung für das Einlassgetriebe geschoben wird.
[0008] Hierbei erfolgt die Stanzung der Öffnung für das Einlassgetriebe in einem separaten
Bearbeitungsschritt vorab. Der Stanzstempel wird nach der Stanzung aus der Öffnung
des Einlassgetriebes wieder herausgenommen. Zur Stanzung der Grifflöcher wird anschließend
die Gegenmatrize in der Öffnung für das Einlassgetriebe positioniert.
[0009] Bei der Ausgestaltung des Verfahrens nach Anspruch 3 ist die Gegenmatrize als Stanzstempel
ausgeführt, so dass bei der Positionierung des Fensterprofils zur Gegenmatrize die
Öffnung für das Einlassgetriebe gestanzt wird.
[0010] Die Flächennormale dieser Öffnung für das Einlassgetriebe ist damit senkrecht zur
Flächennormalen der Stanzlöcher für die Grifflöcher. Bei den Fensterprofilen wird
damit mittels der Gegenmatrize in deren Verwendung als Stanzstempel die Öffnung für
das Einlassgetriebe gestanzt. Bei der nachfolgenden Stanzung der Grifflöcher wird
die Seitenfläche dieses Stanzstempels für die Öffnung des Einlassgetriebes als Gegenmatrize
verwendet.
[0011] Dabei erweist es sich als vorteilhaft, dass die Zahl der Bearbeitungsschritt verringert
wird. Nach der Stanzung der Öffnung für das Einlassgetriebe entfällt das Herausziehen
des Stanzstempels, um anschließend die Gegenmatrize zu positionieren, weil der Stanzstempel
selbst die Gegenmatrize bildet. Erst nach dem Stanzen der Grifflöcher wird auch der
Stanzstempel für die Öffnung des Einlassgetriebes entfernt.
[0012] Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 4 wird nach der Positionierung des Fensterprofils
zur Gegenmatrize unter die Gegenmatrize ein Stützelement positioniert.
[0013] Vorteilhaft wird dadurch erreicht, dass den geometrischen Verhältnissen bei einem
Fensterprofil Rechnung getragen werden kann. Zunächst wird das Fensterprofil in einer
Richtung quer zur Stanzrichtung der Grifflöcher in die Stanzpresse eingeführt und
anschließend in Stanzrichtung positioniert, so dass der zu stanzende Bereich des Fensterprofils
auf der Gegenmatrize aufliegt. Das Fensterprofil muss vor der Stanzung in Stanzrichtung
verschoben werden, weil das Fensterprofil ansonsten wegen der Überstände nicht in
der Stanzpresse positionierbar wäre. Da aber auch die Gegenmatrize durch die Öffnung
für das Einlassgetriebe in das Fensterprofil eingeschoben werden muss, ist damit die
ereichbare Dicke der Gegenmatrize beschränkt.
[0014] Indem aber die Stützelemente nach dem Einlegen des Fensterprofils zur Gegenmatrize
positionierbar sind, kann zunächst das Fensterprofil eingelegt werden. Nach dessen
Positionierung in Stanzrichtung ist vorteilhaft genug Raum unter der Gegenmatrize
zur Verfügung, so dass das Stützelement positioniert werden kann, indem dieses Stützelement
beispielsweise eingeschoben wird.
[0015] Vorteilhaft lässt sich damit das Fensterprofil in der Stanzpresse positionieren,
wobei gleichzeitig beim Stanzvorgang eine Gegenmatrize (hier mit einem Stützelement)
zur Verfugung steht, die stabil genug ist.
[0016] Wegen der Gestaltung des Fensterprofils wird zunächst die Gegenmatrize in das Fensterprofil
eingeschoben. Anschließend wird das Fensterprofil auf die Gegenmatrize abgelegt. Durch
diese Bewegung des Fensterprofils auf die Gegenmatrize zu wird unter der Gegenmatrize
in der Öffnung im Fensterprofil für das Einlassgetriebe, durch die in diesem Moment
die Gegenmatrize eingeschoben ist, wieder Raum frei. Vorteilhaft kann dieser Raum
genutzt werden, um unter die Gegenmatrize zu deren Verstärkung ein Stützelement zu
schieben. Dadurch wird vorteilhaft die Stabilität der Gegenmatrize beim Stanzvorgang
verbessert.
[0017] Wenn das Stützelement unter die Gegenmatrize geschoben wird, wird vorteilhaft weiterhin
den geometrischen Verhältnissen des Fensterprofils Rechnung getragen, weil durch das
Einschieben die Größe der Öffnung für das Einlassgetriebe optimal genutzt werden kann.
[0018] Dieses Stützelement kann wie beschrieben in Stanzrichtung unterhalb der Gegenmatrize
angeordnet sein. Das Stützelement kann aber auch in die Matrize integriert sein.
[0019] Nach Anspruch ergibt sich daher folgender Ablauf der Verfahrensschritte: Zum Stanzen
von Grifflöchern wird in einem ersten Schritt das Fensterprofil in der Stanzpresse
in einer Richtung zumindest im wesentlichen quer zur Stanzrichtung positioniert, in
einem zweiten Schritt wird das Fensterprofil in der Stanzpresse in einer Richtung
zumindest im wesentlichen in Stanzrichtung positioniert, in einem dritten Schritt
wird ein Stützelement zu der Gegenmatrize positioniert und in einem vierten Schritt
wird der Stanzvorgang ausgeführt.
[0020] Sofern kein Stützelement vorgesehen ist, entfällt ersichtlich in dem Verfahrensablauf
der dritte Schritt.
[0021] Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 5 weist die Gegenmatrize ein Loch auf, durch
das der Stanzabfall nach unten fallen kann, wobei das Stützelement in seinem positionierten
Zustand an der entsprechenden Stelle eine Aufnahmetasche oder eine Abweiseöffnung
für den Stanzabfall aufweist.
[0022] Vorteilhaft kann damit vermieden werden, dass der Stanzabfall zu einem Verklemmen
der Gegenmatrize mit dem Fensterprofil führt, so dass das Herausziehen der Gegenmatrize
erschwert bzw. unmöglich wird.
[0023] Sofern eine Aufnahmetasche vorgesehen ist, muss diese nach dem Stanzvorgang und dem
Herausziehen des Stempels geleert werden. Im Falle einer Abweiseöffnung weist diese
eine Schräge auf, so dass der Stanzabfall entlang dieser Schräge nach unten gleitet
und aus der Stanze herausfällt.
[0024] Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 6 weist die Gegenmatrize eine Aufnahmetasche
oder eine Abweiseöffnung für den Stanzabfall auf Dieser Anspruch betrifft die Ausführungsform
ohne die Verwendung des Stützelementes für die Gegenmatrize. Das Aufnehmen bzw. Herausführen
des Stanzabfalls wird hierbei durch die Gegenmatrize selbst veranlasst.
[0025] Mit dem vorliegenden Verfahren wird es vorteilhaft möglich, die Grifflöcher in Fensterprofilen
durch einen Stanzvorgang zu erzeugen. Dies gilt auch dann, wenn dabei Versteifungsstreben
durchstanzt werden müssen, was zu gewissen Problemen bei der Auflage auf einer Matrize
führt.
[0026] Bei der vorliegenden Erfindung können die Stützelemente bzw. die Gegenmatrizen manuell
positioniert werden oder auch automatisiert in einen Fertigungsprozess in der entsprechenden
Abfolge positioniert werden.
[0027] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Dabei zeigen
die Figuren im einzelnen:
- Fig. 1:
- ein Fensterprofil in einem seitlichen Schnitt,
- Fig. 2:
- eine Stanzpresse nach der vorliegenden Erfindung in einem seitlichen Schnitt,
- Fig. 3:
- eine Stanzpresse nach der vorliegenden Erfindung mit einem eingelegten Fensterprofil,
- Fig. 4:
- eine Stanzpresse zum Einbringen einer Öffnung für ein Einlassgetriebe und
- Fig. 5:
- eine schematische Darstellung des Verfahrensablaufes.
[0028] Figur 1 zeigt ein Fensterprofil 1 in einem seitlichen Schnitt. In dieses Fensterprofil
ist auf der Seite 2 eine Öffnung für ein Einlassgetriebe einzubringen. An der Position
3 ist ein Loch zur Befestigung eines Fenstergriffes einzubringen. Dazu soll nach der
vorliegenden Erfindung die darunter befindliche Struktur mit dem entsprechenden Teil
der Seite 2 sowie der Verstärkungsrippe 4 mit gestanzt werden.
[0029] Figur 2 zeigt eine Stanzpresse 5 nach der vorliegenden Erfindung in einer Prinzipdarstellung.
[0030] Es ist das Fensterprofil 1 zu sehen, das noch nicht vollständig in die Stanzpresse
5 eingelegt ist. Weiterhin ist eine Gegenmatrize 6 zu einer nicht dargestellten Lochstanze
zu sehen.
[0031] Außerdem ist ein Stützelement 7 zu sehen, das in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
unter die Gegenmatrize 6 eingeschoben wird.
[0032] Es ist in der Darstellung der Figur 2 zu sehen, dass das Fensterprofil 1 zunächst
horizontal eingeführt wird und dann vertikal abgesenkt wird, bis das Fensterprofil
1 auf der Gegenmatrize 6 aufliegt. Dazu darf die Gegenmatrize 6 nicht stärker ausgebildet
werden, weil diese sonst nicht mehr in die Öffnung für das Einlassgetriebe in dem
Fensterprofil 1 eingeschoben werden könnte. Sobald aber das Fensterprofil 1 in der
vertikalen Richtung (Stanzrichtung) positioniert ist, ist unter der Gegenmatrize 6
wieder Platz, so dass das Stützelement 7 unter der Gegenmatrize 6 ebenfalls in die
Öffnung im Fensterprofil 1 für das Einlassgetriebe eingeschoben werden kann.
[0033] Es ist zu sehen, dass der mit der Bezugsziffer 6 bezeichnete Teil der Gegenmatrize
in das Innere des Fensterprofils 1 eingreift und dessen Oberseite stützt. Es ist außerdem
zu sehen, dass im eingelegten Zustand des Fensterprofils 1 die mit der Bezugsziffer
10 bezeichnete Nase der Gegenmatrize 6 die Versträrkungsrippc stützt, die in der Darstellung
der Figur 1 mit der Bezugsziffer 4 bezeichnet ist.
[0034] Figur 3 zeigt die Stanzpresse 5 sowie das Fensterprofil 1, die Gegenmatrize 6 und
das Stützelement 7. Es ist zu sehen, dass die Gegenmatrize in das Loch für das Einlassgetriebe
in das Fensterprofil 1 eingeschoben ist. Ein Teil der Gegenmatrize (Nase 10) stützt
dabei das Fensterprofil 1 ebenfalls im Außenbereich (Verstärkungsrippe 4). Es ist
weiterhin die Lochstanze 8 zu sehen, mit der die Grifflöcher in das Fensterprofil
1 gestanzt werden,
[0035] Figur 4 zeigt eine andere Stanze mit einem Stanzstempel 9, mit dem die Öffnung für
das Einlassgetriebe in das Fensterprofil 1 gestanzt wird. Dieser Schritt wird vor
dem Stanzen der Grifflöcher durchgeführt, so dass die Gegenmatrize 6 sowie das Stützelement
7 der Stanze 5 durch diese Öffnung geschoben werden können.
[0036] Alternativ ist es allerdings auch möglich, den Stanzstempel 9 direkt als Gegenmatrize
6 für den nachfolgenden Stanzvorgang der Griffllöcher zu verwenden. Vorteilhaft muss
der Stanzstempel 9 dann nicht entfernt werden, um die Gegenmatrize 6 als separates
Bauteil einbringen zu können. Durch eine solche Ausgestaltung lässt sich daher vorteilhaft
dieser Arbeitsschritt sparen.
[0037] Figur 5 zeigt schematisch den Ablauf der Verfahrens. Demnach wird das Fensterprofil
1 in einem ersten Schritt 501 quer zur Stanzrichtung in die Stanze 5 eingeschoben.
Dabei wird die Gegenmatrize 6 in die Öffnung für das Einlassgetriebe im Fensterprofil
1 geschoben.
[0038] In dem Schritt 502 wird das Fensterprofil 1 in Stanzrichtung so verschoben, dass
es auf die Gegenmatrize 6 zum Liegen kommt.
[0039] In dem nachfolgenden Schritt 503 wird das Stützelement 7 eingeschoben. Dieses stützt
die Gegenmatrize 6 beim Stanzen von unten.
[0040] Dieser Verfahrensschritt 504 wird nach der Positionierung des Fensterprofils 1 sowie
des Stützelementes 7 ausgeführt.
[0041] Es ist ersichtlich, dass an Stelle der Gegenmatrize 6 mit dem Stützelement 7 auch
die Gegenmatrize 6 vollständig positionierbar sein kann. Die zweiteilige Ausführung
hat jedoch den Vorteil, dass das hochstehende Ende am Ende der Gegenmatrize 7 zur
Stützung der Oberseite des Fensterprofils 1 einfach eingebracht werden kann, wenn
die Gegenmatrize zunächst in die Öffnung für das Einlassgetriebe eingeschoben wird
und anschließend durch das Absenken des Fensterprofils die Oberseite direkt auch auf
dem hochstehenden Ende zum Liegen kommt. Es wird dann möglich, das Stützelement so
zu dimensionieren, dass die Öffnung für das Einlassgetriebe optimal genutzt werden
kann.
[0042] Vorteilhafte Möglichkeiten zur Entnahme des Stanzabfalls sind in der Beschreibungseinleitung
in Verbindung mit den entsprechenden Patentansprüchen bereits erläutert.
1. Verfahren zum Stanzen von Grifflöcher für Einlassgetriebe in ein Fensterprofil (1),
wobei in dem Fensterprofil (1) eine Öffnung für das Einlassgetriebe in einer Seitenwand
(2) des Fensterprofils (1) vorgesehen ist, wobei das Fensterprofil beim Stanzvorgang
der Grifflöcher derart auf einer Gegenmatrize (6) positioniert ist, dass diese durch
die Öffnung des Einlassgetriebes hindurchragt und das Fensterprofil (1) beim Stanzvorgang
der Grifflöcher stützt.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Stanzen der Grifflöcher in einem Verfahrensschritt die Öffnung für das Einlassgetriebe
in die Seitenwand (2) des Fensterprofils (1) gestanzt wird (9), wobei zum Stanzen
der Grifflöcher die Gegenmatrize (6) durch die gestanzte Öffnung für das Einlassgetriebe
geschoben wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenmatrize (6) als Stanzstempel (9) ausgeführt ist, so dass bei der Positionierung
des Fensterprofils (1) zur Gegenmatrize (6) die Öffnung für das Einlassgetriebe gestanzt
wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass nach der Positionierung des Fensterprofils (1) zur Gegenmatrize (6) unter die Gegenmatrize
(6) ein Stützelement (7) positioniert wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenmatrize (6) ein Loch aufweist, durch das der Stanzabfall nach unten fallen
kann, wobei das Stützelement (7) in seinem positionierten Zustand an der entsprechenden
Stelle eine Aufnahmetasche für den Stanzabfall aufweist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenmatrize (6) eine Aufnahmetasche für den Stanzabfall aufweist.
1. Method for punching holes for the handle of a mortice bolt into a window profile (1),
an opening for the mortice bolt being provided in a side wall (2) of the window profile
(1) and the window profile being positioned during punching of the holes for the handle
on a counter die (6) in such manner that the counter die projects through the opening
for the mortice bolt and supports the window profile (1) while the holes for the handle
are being punched.
2. Method according to claim 1,
characterised in that an opening for the mortice bolt is punched (9) into the side wall (2) of the window
profile (1) in a step preceding the punching of the holes for the handle, the counter
die (6) being pushed through the punched opening for the mortice bolt for punching
of the holes for the handle.
3. Method according to claim 1,
characterised in that the counter die (6) is configured as a punching die (9), so that, when the window
profile (1) is positioned relative to the counter die (6), the opening for the mortice
bolt is punched.
4. Method according to one of the claims 1 to 3,
characterised in that, after the window profile (1) has been positioned relative to the counter die (6),
a support element (7) is positioned beneath the counter die (6).
5. Method according to claim 4,
characterised in that the counter die (6) has a hole through which the punchings can drop, the support
element (7) having a punchings receptacle that is in the appropriate place when the
support element is in position.
6. Method according to one of the claims 1 to 3,
characterised in that the counter die (6) has a punchings receptacle.
1. Procédé pour découper des trous de poignée pour une crémone à mortaiser dans un profilé
de fenêtre (1), une ouverture pour la crémone à mortaiser étant prévue dans le profilé
de fenêtre (1) dans une paroi latérale (2) du profilé de fenêtre (1), le profilé de
fenêtre étant positionné durant le procédé de découpe des trous de poignée sur une
contre-matrice (6) de telle sorte que cette dernière pénètre à travers l'ouverture
de la crémone à mortaiser et supporte le profilé de fenêtre (1) durant le procédé
de découpe des trous de poignée.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'avant la découpe des trous de poignée, l'ouverture pour la crémone à mortaiser est
découpée (9) durant une étape de procédé dans la paroi latérale (2) du profilé de
fenêtre (1), la contre-matrice (6) étant, pour la découpe des trous de poignée, poussée
à travers l'ouverture découpée pour la crémone à mortaiser.
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la contre-matrice (6) est réalisée sous la forme d'un poinçon de découpe (9) de sorte
que l'ouverture pour la crémone à mortaiser est découpée lors de la mise en place
du profilé de fenêtre (1) par rapport à la contre-matrice (6).
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'un élément de soutien (7) est mis en place sous la contre-matrice (6) après la mise
en place du profilé de fenêtre (1) par rapport à la contre-matrice (6).
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la contre-matrice (6) est munie d'un trou à travers lequel le rebus de découpe peut
tomber vers le bas, l'élément de soutien (7) présentant à l'emplacement correspondant
lorsqu'il est mis en place une poche de réception pour le rebus de découpe.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la contre-matrice (6) est munie d'une poche de réception pour le rebus de découpe.