[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein schrankartiges Haushaltsgerät, insbesondere
einen Kühl- oder Gefrierschrank, dessen Gehäuse einen Innenraum aufweist, in dem ein
Träger mit Hilfe eines Teleskopauszugs zwischen einer eingeschobenen und einer ausgezogenen
Anschlagstellung verschiebbar ist. Ein solcher Träger kann bei einem Kältegerät z.
B. die Form eines Auszugkastens oder einer Schublade bzw. einer Abstellplatte haben.
Ein solcher Teleskopauszug umfasst im allgemeinen eine erste und wenigstens eine zweite
Schiene, die gegeneinander längsverschieblich sind, wobei zwischen den Schienen Rollen
oder Kugeln vorgesehen sein können, um die Reibung zu vermindern und ein Herausziehen
bzw. Einschieben des Trägers mit geringem Kraftaufwand zu ermöglichen.
[0002] Wenn ein solcher Teleskopauszug lediglich zwei Schienen umfasst, ist seine maximale
Bewegungsfreiheit zwischen eingeschobener und ausgezogener Anschlagstellung deutlich
kleiner als die Länge der Schienen. Je kürzer nämlich die Überschneidung zwischen
den Schienen ist, um so größer werden bei gegebenen Gewicht des Trägers die zwischen
den Schienen auftretenden Drehmomente. Um eine präzise, sichere Führung auch bei geringer
Überschneidung zu gewährleisten, ist daher eine sehr hohe mechanische Festigkeit der
Schienen und damit eine kostentreibende hohe Materialstärke erforderlich. Diese Begrenzung
der Bewegungsfreiheit bedeutet aber, dass eine von einem Teleskopauszug mit zwei Schienen
gehaltener Träger niemals vollständig aus dem Kältegerät herausgezogen werden kann.
Gut, das sich auf einem hinteren Bereich des Trägers befindet, ist daher schwer zugänglich.
[0003] Um dieses Problem zu lösen, sind Teleskopauszüge mit drei ineinander verschachtelten
Schienen vorgeschlagen worden, die so aneinander gekoppelt sind, dass der von der
mittleren Schiene zurückgelegte Weg immer halb so groß ist wie der derjenigen Schiene,
an der der Träger befestigt ist. Somit besteht, auch wenn der Träger um eine ganze
Schienenlänge ausgezogen ist, eine Überschneidung von einer halben Schienenlänge zwischen
der mittleren Schiene und den beiden anderen. Eine stabile, präzise Führung des Trägers
kann so gewährleistet werden.
[0004] In Folge der mit der erhöhten Schienenzahl verbunden höheren Kosten eines solchen
Teleskopauszugs werden solche Auszüge vor allem bei Kältegeräten im oberen Preissegment
eingesetzt. Bei diesen Kältegeräten sind auch so genannte Selbsteinzugvorrichtungen
beliebt, d. h. Mechanismen, die den Teleskopauszug kurz vor Erreichen der eingeschobenen
Anschlagstellung erfassen und selbsttätig in diese Anschlagstellung ziehen. Solche
Selbsteinzugvorrichtungen sind im allgemeinen in einem Zwischenraum zwischen den Schienen
des Teleskopauszugs verborgen untergebracht. Eine solche Selbsteinzugvorrichtung ist
daher im allgemeinen spezifisch für die Art des Teleskopauszugs, an dem sie eingesetzt
wird. Eine für einen Auszug mit drei Schienen konzipierte Selbsteinzugvorrichtung
ist nicht ohne weiteres an einem Auszug mit zwei Schienen verwendbar und umgekehrt,
so dass die Selbsteinzugvorrichtungen bzw. die Teleskopauszüge, in denen sie verwendet
werden, in vergleichsweise kleinen und dementsprechend kostspieligen Serien gefertigt
werden müssen.
[0005] US 2004/0056573 A1 (D4) offenbart ein Beispiel eines Haushaltsgerät mit Selbsteinzugvorrichtung.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Haushaltsgerät zu schaffen, das diese
Spezifizität beseitigt und es ermöglicht, preiswert in großer Serie gefertigte Selbsteinzugvorrichtungen
gleicher Bauart in einer Vielzahl verschiedener Modelle von Haushaltsgeräten zu verwenden.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch ein schrankartiges Haushaltsgerät, dessen Gehäuse einen
Innenraum aufweist, in dem ein Träger mit Hilfe eines Teleskopauszugs zwischen einer
eingeschobenen und einer ausgezogenen Anschlagstellung verschiebbar ist, wobei der
Teleskopauszug eine an dem Gehäuse befestigte erste Schiene und wenigstens eine zweite,
gegen die erste Schiene bewegliche Schiene umfasst, und bei dem eine Selbsteinzugvorrichtung
an dem Gehäuse von den Schienen beabstandet angebracht ist und an einen Vorsprung
der zweiten Schiene koppelt. Die örtliche Trennung der Selbsteinzugvorrichtung von
der Schiene erlaubt es, letztere ohne Rücksicht auf die Gestalt der Schiene zu konstruieren,
so dass der gleiche Typ von Selbsteinzug im Prinzip mit jedem beliebigen Teleskopauszug
zusammenwirken kann, der den für die Kopplung benötigten Vorsprung aufweist. Da die
einzige notwendige erfindungsspezifische Anpassung an einem Teleskopauszug der Vorsprung
der zweiten Schiene ist, kann jeder herkömmliche Teleskopauszug mit geringem Aufwand
für die Erfindung brauchbar gemacht werden; da die Kosten des Vorsprungs vernachlässigbar
sind, ist es auch denkbar, einheitlich Teleskopauszüge mit dem Vorsprung in verschiedenen
Haushaltsgerätemodellen einzusetzen, unabhängig davon, ob den Teleskopauszügen dort
auch eine Selbsteinzugvorrichtung zugeordnet ist oder nicht.
[0008] Eine solche Selbsteinzugvorrichtung kann kombiniert werden mit einem einfachen Teleskopauszug
mit lediglich zwei gegeneinander beweglichen Schienen, mit einem Teleskopauszug mit
Zwischenschiene, wie oben beschrieben, oder auch mit einem Teleskopauszug, der zusätzlich
mit einander fest verbundene dritte und vierte Schienen umfasst, wobei die dritte
Schiene an der ersten beweglich geführt ist und die vierte Schiene die zweite führt.
Ein Teleskopauszug dieses letzteren Typs benötigt zwar mehr Einzelteile, um die gleiche
Bewegungsfreiheit zu erzielen wie ein Auszug mit Zwischenschiene, er hat aber den
Vorteil, dass er besonders einfach und preiswert durch einfaches Kombinieren von zwei
einfachen Auszügen ä je zwei Schienen realisierbar ist.
[0009] Um alle diese verschiedenen Typen von Teleskopauszügen in unterschiedlichen Gerätemodellen
nach Wahl des Herstellers mit oder ohne Selbsteinzugvorrichtung unverändert verwenden
zu können, ist der an den Selbsteinzug koppelnde Vorsprung vorzugsweise nicht unmittelbar
an der zweiten Schiene gebildet, sondern an einem an dieser montierten Adapter. Ein
Teleskopauszug, der nicht mit Selbsteinzugvorrichtung ausgestattet ist, kann dann
einfach mit einem anderen, den Vorsprung nicht aufweisenden Adapter versehen sein.
[0010] Die Selbsteinzugvorrichtung umfasst vorzugsweise eine schwenkbare Klaue, in die der
Vorsprung in der eingeschobenen Stellung eingreift und aus der er in der ausgezogenen
Stellung ausgerückt ist, und die jeweils eine von zwei stabilen Stellungen einnimmt,
wenn der Teleskopauszug in der eingeschobenen Stellung ist, und die andere einnimmt,
wenn der Teleskopauszug in der ausgezogenen Stellung ist.
[0011] Um eine einfache und zuverlässige Kopplung zwischen dem Vorsprung und der Klaue zu
gewährleisten, hat der Vorsprung vorzugsweise einen Zapfen mit zur Schwenkachse der
Klaue paralleler Längsachse, der mit der Klaue wechselwirkt.
[0012] Um die zwei stabilen Stellungen der Klaue zu realisieren, kann vorteilhaft eine Zugfeder
verwendet werden, die einen im Bezug auf das Gehäuse festen ersten Angriffspunkt und
einen zweiten Angriffspunkt an der Klaue hat, wobei die Schwenkachse der Klaue ein
imaginäres Dreieck kreuzt, das durch den ersten Angriffspunkt, den zweiten Angriffspunkt
in der ersten Stellung der Klaue und den zweiten Angriffspunkt in der zweiten Stellung
der Klaue aufgespannt ist.
[0013] Um eine kompakte Bauform des Selbsteinzugs zu erreichen und den Abstand zwischen
ihm und dem Teleskopauszug gering halten zu können, ist es vorteilhaft, wenn die Schwenkachse
der Klaue quer zur Bewegungsrichtung der zweiten Schiene bewegbar ist.
[0014] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht eines Kältegeräts;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht von zwei Kühlgutträgern des Kältegeräts aus Fig. 1;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines linken Teleskopauszugs des unteren Kühlgutträgers;
- Fig. 4
- jeweils Fragmente einer Teleskopauszugschiene und eines Adapters, die die Befestigung
des Adapters an der Schiene veranschaulichen;
- Fig. 5
- den Teleskopauszug aus Fig. 3 mit darauf montiertem Trägerteil;
- Fig. 6
- einen Schnitt durch den Teleskopauszug der Fig. 3 und 5 und dessen Umgebung in Höhe
eines Adapters;
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht eines kombinierten Teleskopauszugs für den oberen Kühlgutträger
aus Fig. 2;
- Fig. 8
- den kombinierten Teleskopauszug aus Fig. 7 mit daran montiertem Trägerteil, gesehen
von dessen der Seitenwand des Korpus zugekehrten Seite her;
- Fig. 9
- eine perspektivische Ansicht des kombinierten Teleskopauszugs und des Trägerteils,
gesehen vom Kühlraum des Kältegeräts her;
- Fig. 10
- einen Schnitt analog zu Fig. 5 durch den kombinierten Teleskopauszug und dessen Umgebung
in Höhe eines Adapters;
- Fig. 11
- eine perspektivische Ansicht der Seitenwand des Innenbehälters des Kältegeräts mit
daran montiertem kombinierten Teleskopauszug und einer mit diesem wechselwirkenden
Selbsteinzugvorrichtung;
- Fig. 12
- die gleiche perspektivische Ansicht wie Fig. 11, allerdings mit weggelassenem Gehäuse
des Selbsteinzugmechanismus;
- Fig. 13
- eine Draufsicht auf den Selbsteinzugmechanismus mit geschnitten dargestelltem Rahmen
in einer der eingeschobenen Anschlagstellung des Kühlgutträgers entsprechenden stabilen
Stellung;
- Fig. 14
- eine Draufsicht auf den Selbsteinzugmechanismus in einer instabilen Zwischenstellung;
- Fig. 15
- eine Draufsicht auf den Selbsteinzugmechanismus in einer dem ausgezogenen Zustand
des Kühlgutträgers entsprechenden zweiten stabilen Stellung.
[0015] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Kältegeräts mit einem Korpus 1 und
einer Tür 2. In einem Kühlraum 3 im Inneren des Geräts sind zwei Kühlgutträger 4,
5 in Form von Auszugkästen exemplarisch dargestellt. Die Auszugkästen 4, 5 sind auf
in der Fig. nicht sichtbaren, an den Seitenwänden des Korpus 1 aufgehängten Teleskopauszügen
verschiebbar gehalten. Der obere Auszugkasten 4 hat eine geringere Tiefe als der untere
5, um Platz zu lassen für einen an der Tür 2 befestigten Türabsteller 6.
[0016] In dem in der Fig. leer gelassenen oberen Bereich des Kühlraums 3 können weitere
Kühlgutabsteller, je nach Bedarf in Form weiterer Auszugkästen oder in Form von stationären
oder verschiebbaren Platten, angebracht sein.
[0017] Fig. 2 zeigt die zwei Auszugkästen 4, 5 in einer perspektivischen Ansicht von ihrer
Rückseite her. Die Auszugkästen 4, 5 umfassen jeweils einen aus durchbrochenem Blech
geformten Korb, dessen der Tür zugewandte Vorderseite mit einem Kunststoffschild 7
verblendet ist. Dieser Schild 7 erstreckt sich beim oberen Auszugkasten 4 über dessen
gesamte Höhe, beim unteren Kasten 5 nur über einen Teil der Höhe, so dass zwischen
dem Schild 7 und dem darüber liegenden Kasten 4 eine Durchgrifföffnung gebildet ist,
wie in Fig. 1 zu erkennen, die einen Zugriff auf den Inhalt des Kastens 5 erlaubt,
ohne dass dieser herausgezogen wird.
[0018] Die Seitenwände der Körbe haben jeweils vertikale obere und untere Wandabschnitte
8 bzw. 9 und zwischen diesen schräge Schultern 10, die nach unten hin aufeinander
zu verlaufen. An den Schultern 10 ist jeweils ein aus Kunststoff spritzgeformtes Trägerteil
11 befestigt, das in den Fig. 4, 8 und 9 genauer zu sehen ist. Die Trägerteile 11
wiederum sind über Adapter an Teleskopauszügen 12 bzw. 13 abgestützt.
[0019] Die Teleskopauszüge 13, an denen der untere Auszugkasten 5 abgestützt ist, weisen
jeweils ein Paar von ineinandergreifenden Schienen auf. Die Bewegungsfreiheit dieser
Schienen gegeneinander beträgt zwischen 50 und 80% ihrer Länge; hier ist sie gleich
der Tiefe des darüber liegenden Auszugkastens 4, so dass der Auszugkasten 5 in seiner
bis zum Anschlag ausgezogenen Stellung vollständig unter dem darüber liegenden Kasten
4 herausgezogen und auf seiner gesamten Oberseite frei zugänglich ist.
[0020] Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht eines der Teleskopauszüge 13 des unteren
Auszugkastens 5, und zwar des linken Auszugs 13 aus der Perspektive eines in den Kühlraum
3 blickenden Betrachters. Der Auszug umfasst zwei aus Stahlblech gebogene Schienen,
eine äußere Schiene 14 von in etwa C-förmigem Querschnitt und eine in den Hohlraum
der äußeren Schiene 14 eingreifende innere Schiene 15. Einander gegenüberliegende
Schenkel der Schienen 14, 15 begrenzen zwei zylindrische Kanäle 16, in denen jeweils
mehrere in der Fig. nicht sichtbare Kugeln aufgenommen sind, die die Schienen 14,
15 spielarm und leicht gegeneinander beweglich führen. Ein Bolzen 17 steht vom vorderen
Ende der äußeren Schiene 14 in den Zwischenraum zwischen den Schienen 14, 15 hinein
ab. Sein Kontakt mit einem an der inneren Schiene 15 befestigten, in der Fig. soeben
noch erkennbaren Gummipuffer 18 definiert eine Grenze der Bewegungsfreiheit der Schienen
14, 15 gegeneinander.
[0021] Ein vorderer Adapter 19 und ein hinterer Adapter 20 aus Kunststoff sind an der äußeren
Schiene 14 befestigt. Die Adapter 19, 20 haben hier jeweils einen in etwa prismenstumpfförmigen
Grundkörper 21, an den an seiner Oberseite ein horizontaler, auf dem oberen Schenkel
der Schiene 14 aufliegender Steg 22 angeformt ist.
[0022] Von der Oberseite des Grundkörpers 21 steht jeweils ein Rastelement 23 bzw. 24 ab.
Das Rastelement 23 des vorderen Adapters 19 hat im Schnitt in etwa die Gestalt des
Buchstaben T, wobei an die Enden des Querbalken des T zwei nach unten und zunächst
auseinander, dann wieder aufeinander zu verlaufende elastische Schenkel 25 angeformt
sind. Das Rastelement 24 des hinteren Adapters 20 ist ein starrer Zapfen, der an seinem
oberen Ende eine nach vorne gerichtete Nase 26 aufweist.
[0023] Der Grundkörper 21 des hinteren Adapters 20 hat einen nach unten gerichteten Vorsprung
59, von dem aus sich ein horizontal orientierter Zapfen 60 in Richtung der (in der
Fig. nicht gezeigten) Seitenwand eines Innenbehälters des Kältegerätes erstreckt,
an welcher die innere Schiene 15 befestigt ist.
[0024] Fig. 4 soll die Verankerung der Adapter 19, 20 an der Schiene 14 veranschaulichen.
Gezeigt sind jeweils von einander getrennt ein Fragment 27 der Schiene 14 und eine
diesem zugewandte Seite eines Adapters 19 oder 20, wobei die Art der Verankerung bei
beiden Adaptern 19, 20 die gleiche ist. Die dem Fragment 27 zugewandte Wand 28 des
Adapters trägt vier starre Rasthaken 29 und eine durch einen U-oder V-förmigen Schlitz
aus der Wand 28 freigeschnittene elastische Zunge 30, von deren Spitze ein Keil 31
absteht. Diesen liegen ein rundes Loch 32 und vier eckige 33 Löcher der Schiene 14
gegenüber, letztere jeweils in Form eines Rechtecks, das an seiner Unterkante durch
einen kurzen Schlitz verlängert ist. Um den Adapter 19 bzw. 20 an der Schiene 14 zu
verankern, werden die Rasthaken 29 in die eckigen Löcher 33 eingeführt, und gleichzeitig
wird zunächst die Zunge 30, deren Keil 31 gegen die geschlossene Wand der Schiene
14 stößt, in den hohlen Grundkörper des Adapters hinein zurückgedrängt. Wenn die Rasthaken
29 vollständig durch die Löcher 33 durchgeschoben sind und die Wand 28 des Adapters
an der Schiene 14 anliegt, kann der Adapter nach unten verschoben werden, so dass
die Schäfte der Rasthaken 29 in die Schlitze der Löcher 33 einrücken und der Steg
22 auf dem oberen Schenkel der Schiene 14 zu liegen kommt. Dabei trifft der Keil 31
auf das runde Loch 32 und schnappt in dieses ein. Wenn dies geschehen ist, kann der
Adapter von der Schiene 14 nur noch gelöst werden, indem zuerst mit einem Werkzeug
der Keil 31 aus dem Loch 32 wieder herausgedrückt und dann der Adapter angehoben wird.
[0025] Fig. 5 zeigt wiederum eine perspektivische Ansicht des Teleskopauszugs 13 aus Fig.
3, diesmal mit daran eingerastetem Trägerteil 11. Das Trägerteil 11 umfasst eine langgestreckte
Grundplatte 34, die auf den Oberseiten der Adapter 19, 20 abgestützt ist. An einem
vorderen Ende der Grundplatte 34 ist ein rechteckiges Loch 35 gebildet, durch das
das Rastelement 23 des Adapters 19 hindurch gesteckt ist. Die nach unten hin aufeinander
zu laufenden Abschnitte der elastischen Schenkel 25 des Rastelements 23 drücken gegen
den vorderen und hinteren Rand des Lochs 35 und halten so die Grundplatte 34 spielfrei
gegen den Adapter 19 gedrückt. Der Zapfen 24 des hinteren Adapters 20 greift in einen
nach hinten offenen Schlitz 36 der Grundplatte 34 ein.
[0026] An beiden Enden der Grundplatte 34, oberhalb des Lochs 35 bzw. des Schlitzes 36,
ist jeweils ein Widerlager für den Korb des Auszugkastens 5 gebildet. Das Widerlager
umfasst jeweils eine schräge Platte 37, die an ihrem unteren Rand mit einem dem Korb
zugewandten Rand der Grundplatte 34 verbunden ist, und die sich an ihrem oberen Rand
mit zwei von der Grundplatte 34 ausgehenden vertikalen Streben 38 zu einem U-Profilabschnitt
39 vereinigt. In der Mitte der Platte 37 ist eine flache Vertiefung 40 und in deren
Mitte wiederum eine Bohrung 41 geformt, die zur Rückseite der Platte 37 hin auf einen
sechseckigen Querschnitt aufgeweitet ist.
[0027] Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch den Teleskopauszug und dessen Umgebung in Höhe des
Adapters 19. Wie dieser Schnitt zeigt, dient die Bohrung 41 der Platte 37 dazu, an
ihr mit Hilfe einer Schraube 42 und einer in der sechseckigen Aufweitung der Bohrung
formschlüssig aufgenommenen Mutter 43 die Schulter 10 des Korbes zu befestigen. Eine
aus dem oberen Abschnitt 8 der Korbseitenwand ausgeklinkte Lasche 44 stützt sich an
der Oberkante des U-Profilabschnitts 39 ab.
[0028] In dem Schnitt sind auch die bereits erwähnten Kugeln 45 zu sehen, die, jeweils zu
mehreren in einem Käfig 46 geführt, in den Kanälen 16 zwischen den Schienen 14, 15
angebracht sind.
[0029] Ferner erkennt man, dass sich zwischen der äußeren Schiene 14 und dem dieser gegenüberliegenden
unteren Wandabschnitt 9 des Korbs ein Zwischenraum 47 befindet, der zum Teil von dem
hohlen Grundkörper 21 der Adapter 19 und 20 ausgefüllt ist. Die Breite dieses Zwischenraums
47 ist größer als die des Teleskopauszugs 13, so dass es im Bedarfsfall möglich ist,
darin einen zweiten Teleskopauszug unterzubringen, ohne dafür die Abmessungen des
Auszugkastens 5 ändern zu müssen.
[0030] In Fig. 2 sieht man, dass eine solche Anordnung von zwei gekoppelten Teleskopauszügen
an jeder Seite des oberen Auszugkastens 4 vorgesehen ist. Diese gekoppelten Teleskopauszüge
geben dem Auszugkasten 4 eine Bewegungsfreiheit, die größer ist als seine Tiefe, so
dass er vollständig unter einem darüber angeordneten, nicht dargestellten Kühlgutträger
gleicher Tiefe hervorgezogen werden kann.
[0031] Eine perspektivische Ansicht zweier in Reihe verbundener Teleskopauszüge 48, 49 an
der aus der Perspektive des vor dem Kühlraum 3 stehenden Benutzers rechten Seite des
Auszugkastens 4 ist in Fig. 7 gezeigt. Der Aufbau der Teleskopauszüge 48, 49 mit einer
inneren Schiene 50 bzw. 52 und einer äußeren Schiene 51 bzw. 53, die mit Hilfe von
Kugeln 45 gegeneinander beweglich geführt sind, ist der gleiche wie bei dem Teleskopauszug
13 und braucht daher nicht erneut erläutert zu werden. Die Schienen 51, 52 sind durch
in Fig. 10 gezeigte Nieten 58 starr miteinander verbunden, von denen die eine oder
andere gleichzeitig als Anschlag zum Begrenzen der Bewegungsfreiheit der Auszüge 48,
49 dienen kann.
[0032] Vordere und hintere Adapter 54 bzw. 55 sind an der Schiene 53 in analoger Weise,
wie oben anhand von Fig. 4 beschrieben, verklammert. Anstelle eines breiten hohlen
Grundkörpers wie bei den Adaptern 19, 20 ist hier nur ein schmaler, plattenförmiger
Grundkörper vorgesehen, an dessen sichtbarer Seite die elastische Zunge 30 und den
Rasthaken 29 gegenüberliegende Aussparungen 57 zu sehen sind. Die von den Adaptern
54, 55 getragenen Rastelemente 23, 24 sind dieselben wie bei den Adaptern 19, 20.
Daher kann an diesen Adaptern 54, 55, wie in den Fig. 8, 9 zu sehen, auch die gleiche
Art von Trägerteil 11 montiert werden wie bereits mit Bezug auf Fig. 5 erläutert.
[0033] Auch hier ist der jeweils hintere Adapter 55 mit einem über die Unterseiten der Schienen
nach unten überstehenden Vorsprung 59 versehen, der einen horizontal zur Wand des
Innenbehälters hin ausgerichteten Zapfen 60 trägt. Auf die Funktion des Zapfens wird
später mit Bezug auf die Fig. 11 und folgende eingegangen.
[0034] In der Ansicht der Fig. 8, die die der Seitenwand des Korpus 1 zugekehrte Seite der
Teleskopauszüge 48, 49 und des Trägerteils 11 zeigt, ist insbesondere die sechseckige
Aufweitung der Bohrungen 41 und der nach hinten, zur Rückwand des Korpus 1 hin, offene
Schlitz 36 in der Grundplatte 34 des Trägerteils 11 zu erkennen. Der Schlitz hat zum
rückwärtigen Ende der Grundplatte 34 hin auseinanderlaufende Ränder, um das Aufstecken
des Schlitzes auf das Rastelement 24 des hinteren Adapters zu erleichtern.
[0035] Wie in Fig. 10 zu erkennen, ist durch den zusätzlichen Teleskopauszug 49 und den
plattenartigen Grundkörper der Adapter 54, 55 der Zwischenraum 47 seitlich des Wandabschnitts
9 des Korbes praktisch ausgefüllt. Die Position der Rastvorsprünge 23 und 24 ist in
Bezug auf die Seitenwand des Korpus bzw. den direkt daran montierten Auszug 48 die
gleiche wie in Fig. 6 gezeigt, so dass identische Trägerteile 11 und Körbe nach Belieben
auf einem einfachen Auszug wie 13 oder einem Doppelauszug wie 48, 49 gelagert sein
können.
[0036] Fig. 11 zeigt einen perspektivischen Blick auf die Seitenwand des Innenbehälters
des Kältegeräts mit den zwei daran montierten, aneinander gekoppelten Teleskopauszügen
48, 49 und den an der Schiene 53 des Teleskopauszugs 49 verklammerten Adaptern 54,
55. Die Teleskopauszüge 48, 49 befinden sich in einer eingeschobenen Anschlagstellung.
Der Zapfen 60 des hinteren Adapters 55 greift zwischen zwei Finger 79, 80 einer gegabelten
Klaue 61 ein. Die Klaue 61 ist Teil einer Selbsteinzugvorrichtung, die großenteils
hinter einem an der Innenbehälterwand befestigten Gehäuse 62 aus Kunststoff verborgen
ist.
[0037] Fig. 12 zeigt die Selbsteinzugvorrichtung ohne das Gehäuse 62. Man erkennt einen
aus einem Stahlblech einteilig geformten Rahmen mit zwei Seitenplatten 63, 64, in
denen jeweils miteinander fluchtend Langlöcher 65 gebildet sind. In der Fig. ist nur
das Langloch 65 der der Betrachter zugewandten Seitenplatte 63 zu sehen. Die Langlöcher
65 verlaufen zur Vorderseite des Korpus hin schräg abwärts und bilden eine Führung,
in der zwei vom Körper der Klaue 61 abstehende zylindrische Zapfen 66 verschiebbar
gehalten sind. Ein Schlitz 67 verläuft parallel zu Innenbehälterwand durch einen großen
Teil des Körpers der Klaue 61.
[0038] Fig. 13 zeigt die Selbsteinzugvorrichtung in einer Draufsicht auf dessen der Innenbehälterwand
zugewandte Seite, wobei die Seitenplatte 64 weggelassen ist. Wie man hier sieht, ist
die Klaue 61 als ein zweiarmiger Hebel ausgebildet, wobei ein Arm 68 die zwei den
Zapfen 60 umgreifenden Finger 79, 80 trägt und der zweite Arm 69 an seinem Ende einen
Querbalken 70 trägt, der sich mit geringem Spiel über die gesamte Breite des Zwischenraums
zwischen den zwei Seitenplatten 63, 64 erstreckt, und in der dargestellten Stellung
an die Unterseite von zwei von der Oberkante der Seitenplatte 63 bzw. 64 abgewinkelten
schmalen Stegen 71 anstößt, die einen Spalt begrenzen, durch den der Arm 68 ausgreift.
[0039] Eine Schraubenfeder 72 ist zwischen einem an den Seitenplatten 63, 64 festen Bolzen
73 und einem den Schlitz 67 kreuzenden Bolzen 74 der Klaue 61 gespannt. Sie erstreckt
sich durch den Schlitz 67, so dass sie von dem Bolzen 74 nicht seitlich abgleiten
kann. Die Zugkraft der Schraubenfeder 72 hält die Klaue 61 in der dargestellten Stellung,
in der die Zapfen 66 jeweils sich am oberen Ende der Langlöcher 65 befinden und der
Querbalken 70 gegen die Stege 71 drückt. Wenn die in Fig. 13 verdeckte Schiene 53
mit einem darauf montierten Kühlgutträger herausgezogen wird und sich der an ihr befestigte
Adapter 55 vorwärtsbewegt, wird die Klaue 61 über den Zapfen 60 mitgenommen, wie in
Fig. 14 gezeigt. Durch den von Zapfen 60 ausgeübten Druck wird die Schraubenfeder
72 gedehnt, und die Zapfen 66 wandern in den Langlöchern 65 nach vorn (nach links
in der Perspektive der Figuren 13, 14, 15) und nach unten, und gleichzeitig rotiert
die Klaue 61. Durch die Kombination von Drehung und Abwärtsbewegung bleiben die Finger
79, 80 der Klaue 61 im Wesentlichen auf gleicher Höhe, so dass die Selbsteinzugvorrichtung
eng benachbart zu den Schienen 50 bis 53 montiert werden kann, ohne dass die Klaue
61 bei ihrer Bewegung an die Schienen stößt und durch diese blockiert wird.
[0040] Wenn die Schiene 53 noch weiter herausgezogen wird, erreicht die Klaue 61 schließlich
die in Fig. 15 gezeigte Anschlagstellung, in der die Finger 79, 80 den Zapfen 60 frei
geben. In dieser Stellung sind die Zapfen 66 der Klaue 61 durch die Feder 72 wieder
ans obere Ende der Langlöcher 65 gezogen, und der Querbalken 70 liegt an einer Strebe
75 an, die die unteren Ränder der Seitenplatten 63, 64 miteinander verbindet. In Fig.
15 ist ein strichpunktiertes Dreieck eingezeichnet, dessen Ecken jeweils durch die
Berührungspunkte 76, 77, 79 der Schraubenfeder 72 mit dem Bolzen 73, mit dem Bolzen
74 in der stabilen Stellung der Fig. 13 und mit dem Bolzen 74 in der stabilen Stellung
der Fig. 15 definiert sind. Wie man sieht, liegt der Mittelpunkt der Zapfen 66 und
damit die Drehachse der Klaue 61 innerhalb dieses Dreiecks, eng benachbart zu dessen
die Kontaktpunkte 76, 78 der Schraubenfeder 72 in der Stellung der Fig. 15 verbindenden
Kante. Wenn die Schiene 53 wieder eingeschoben wird, und ihr Zapfen 60 in die Klaue
61 eingreift und beginnt, diese mitzunehmen, genügt daher ein kleiner Schwenkwinkel
der Klaue 61, bis die die Kontaktpunkte verbindende Linie die Drehachse der Klaue
61 kreuzt und die Klaue 61 durch die Kraft der Schraubenfeder 72 weiter geschwenkt
wird und dabei die Schiene 53 bis in ihre eingeschobene Anschlagstellung mitnimmt.
[0041] Wie man leicht sieht, ist genau derselbe Typ von Selbsteinzugvorrichtung auch geeignet,
um mit dem Zapfen 60 am Adapter 21 des Teleskopauszugs 13 zusammenzuwirken. Es ist
also die gleiche Selbsteinzugvorrichtung sowohl bei dem einfachen Teleskopeinzug 13
als auch bei dem aus zwei einfachen Auszügen 48, 49 kombinierten Auszug verwendbar.
Es ist leicht nachvollziehbar, dass, eine entsprechende Anpassung der Gestalt des
hinteren Adapters vorausgesetzt, die gleiche Selbsteinzugvorrichtung auch verwendet
werden kann, um mit einem Teleskopauszug mit drei ineinandergreifenden Schienen zusammenzuwirken.
1. Schrankartiges Haushaltsgerät, dessen Gehäuse (1) einen Innenraum (3) aufweist, in
dem ein Träger (4, 5) mit Hilfe eines Teleskopauszugs (13; 48, 49) zwischen einer
eingeschobenen und einer ausgezogenen Anschlagstellung verschiebbar ist, der eine
an dem Gehäuse (1) befestigte erste Schiene (15; 50) und wenigstens eine zweite, gegen
die erste Schiene bewegliche Schiene (14; 53) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vorsprung (59) der zweiten Schiene (14; 52) an eine an dem Gehäuse (1) angebrachte
Selbsteinzugvorrichtung (61, 72) gekoppelt ist, die von den Schienen (14, 15; 50,
53) beabstandet ist.
2. Haushaltsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbsteinzugsvorrichtung (61, 72) unterhalb des Teleskopauszuges (13; 48, 49)
angeordnet ist.
3. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbsteinzugvorrichtung eine schwenkbare Klaue (61) umfasst, in die der Vorsprung
(59) in der eingeschobenen Stellung eingreift und aus der er in der ausgezogenen Stellung
ausgerückt ist, und die eine von zwei stabilen Stellungen einnimmt, wenn der Teleskopauszug
(13; 48, 49) in der eingeschobenen Stellung ist und die andere einnimmt, wenn der
Teleskopauszug (13; 48, 49) in der ausgezogenen Stellung ist.
4. Haushaltsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (59) einen Zapfen (60) mit zur Schwenkachse der Klaue (61) paralleler
Längsachse umfasst.
5. Haushaltsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (60) mit seinem freien Ende vom Teleskopauszug (13; 48, 49) weggerichtet
ist.
6. Haushaltsgerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (59) als Haltelasche ausgebildet ist, an die der Zapfen (60) einstückig
mitangeformt ist und die Haltelasche am rückwärtigem Teil des Teleskopauszuges (13;
48, 49) lösbar festgesetzt ist.
7. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (60) an der Haltelasche unterhalb des Teleskopauszuges (13; 48, 49) angeordnet
ist.
8. Haushaltsgerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbsteinzugvorrichtung (61, 72) eine Zugfeder (72) umfasst, die einen in Bezug
auf das Gehäuse festen ersten Angriffspunkt (76) und einen zweiten Angriffspunkt (77,
78) an der Klaue (61) hat, und dass die Schwenkachse der Klaue (61) ein durch den
ersten Angriffspunkt (76) und den zweiten Angriffspunkt in der ersten (77) und in
der zweiten Stellung (78) der Klaue (61) aufgespanntes Dreieck kreuzt.
9. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse der Klaue (61) quer zur Bewegungsrichtung der zweiten Schiene (14;
53) bewegbar ist.
10. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klaue (61) einen quer zur Schwenkachse verlaufenden Schlitz (67) aufweist und
dass die Zugfeder (72) sich durch den Schlitz (67) erstreckt.
11. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass an der zweiten Schiene (14; 53) der Träger (4; 5) befestigt ist.
12. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Teleskopauszug eine zwischen erste und zweite Schiene eingefügte Zwischenschiene
umfasst.
13. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Teleskopauszug (48, 49) miteinander fest verbundene dritte und vierte Schienen
(51, 52) umfasst, wobei die dritte Schiene (51) an der ersten (50) beweglich geführt
ist und die vierte Schiene (52) die zweite (53) führt.
14. Haushaltsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (60) an einem an der zweiten Schiene (14; 53) montierten Adapter (20,
55) gebildet ist.
15. Haushaltsgerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Adapter (20, 55) ein Rastelement (24) zur Befestigung des Trägers (4, 5) gebildet
ist.
1. Cupboard-type domestic appliance, the housing (1) of which comprises an interior (3)
in which a support (4, 5) can be displaced by means of a telescopic pull-out (13;
48, 49) between a retracted and a pulled-out stop position, which comprises a first
runner (15; 50) secured to the housing (1) and at least one second runner (14; 53)
that is movable with respect to the first runner, characterised in that a projection (59) of the second runner (14; 52) is coupled to a self-retracting mechanism
(61, 72) mounted on the housing (1), which is separated from the runners (14, 15;
50, 53).
2. Domestic appliance according to claim 1, characterised in that the self-retracting mechanism (61, 72) is arranged beneath the telescopic pull-out
(13; 48, 49).
3. Domestic appliance according to claim 1 or 2, characterised in that the self-retracting mechanism comprises a swivelling claw (61) into which the projection
(59) engages in the retracted position and from which it is released in the pulled-out
position, and which assumes one of two stable positions when the telescopic pull-out
(13; 48, 49) is in the retracted position and assumes the other when the telescopic
pull-out (13; 48, 49) is in the pulled-out position.
4. Domestic appliance according to claim 3, characterised in that the projection (59) has a trunnion (60) with a longitudinal axis parallel to the
swivel axis of the claw (61).
5. Domestic appliance according to claim 4, characterised in that the trunnion (60) has its free end directed away from the telescopic pull-out (13;
48, 49).
6. Domestic appliance according to claim 4 or 5, characterised in that the projection (59) is designed as a holding lug, onto which the trunnion (60) is
formed as a single piece and the holding lug is fixed detachably at the rear part
of the telescopic pull-out (13; 48, 49).
7. Domestic appliance according to one of claims 4 to 6, characterised in that the trunnion (60) is arranged on the holding lug beneath the telescopic pull-out
(13; 48, 49).
8. Domestic appliance according to claim 1 to 7, characterised in that the self-retracting mechanism (61, 72) includes a tension spring (72) which has a
fixed first contact point (76) with respect to the housing and a second contact point
(77, 78) on the claw (61), and that the swivel axis of the claw (61) crosses a triangle
defined by the first contact point (76) and the second contact point in the first
position (77) and in the second position (78) of the claw (61).
9. Domestic appliance according to one of claims 2 to 8, characterised in that the swivel axis of the claw (61) is capable of moving at right angles to the direction
of motion of the second runner (14; 53).
10. Domestic appliance according to one of claims 2 to 9, characterised in that the claw (61) has a slot (67) running at right angles to the swivel axis and that
the tension spring (72) extends through the slot (67).
11. Domestic appliance according to one of claims 1 to 10, characterised in that the support (4; 5) is secured to the second runner (14; 53).
12. Domestic appliance according to one of claims 1 to 11, characterised in that the telescopic pull-out has an intermediate runner inserted between first and second
runner.
13. Domestic appliance according to one of claims 1 to 11, characterised in that the telescopic pull-out (48, 49) comprises third and fourth runners (51, 52) permanently
connected to one another, whereby the third runner (51) is guided with freedom of
movement on the first (50) and the fourth runner (52) guides the second (53).
14. Domestic appliance according to one of claims 1 to 13, characterised in that the projection (60) is formed on an adapter (20, 55) mounted on the second runner
(14; 53).
15. Domestic appliance according to claim 14, characterised in that an engagement element (24) is formed on the adapter (20, 55) for securing the support
(4, 5).
1. Appareil ménager de type armoire, dont le boîtier (1) présente un espace intérieur
(3) dans lequel un support (4, 5) est coulissant entre une position de butée rentrée
et une position de butée sortie à l'aide d'une glissière télescopique (13 ; 48, 49),
lequel comprend un premier rail (15 ; 50) fixé sur le boîtier (1) et au moins un deuxième
rail (14 ; 53) déplaçable contre le premier rail, caractérisé en ce qu'une saillie (59) du deuxième rail (14 ; 52) est couplée à un dispositif de rentrée
automatique (61, 72) placé sur le boîtier (1), lequel dispositif est distancé des
rails (14, 15 ; 50, 53).
2. Appareil ménager selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de rentrée automatique (61, 72) est disposé en dessous de la glissière
télescopique (13 ; 48, 49).
3. Appareil ménager selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de rentrée automatique comprend une griffe pivotante (61) dans laquelle
la saillie (59) a prise dans la position rentrée, et hors de laquelle elle est désengagée
dans la position sortie, et laquelle prend une de deux positions stables lorsque la
glissière télescopique (13 ; 48, 49) est dans la position rentrée et prend l'autre
lorsque la glissière télescopique (13 ; 48, 49) est dans la position sortie.
4. Appareil ménager selon la revendication 3, caractérisé en ce que la saillie (59) comprend un tourillon (60) à axe longitudinal parallèle à l'axe de
pivotement de la griffe (61).
5. Appareil ménager selon la revendication 4, caractérisé en ce que le tourillon (60) est détourné de la glissière télescopique (13 ; 48, 49) avec son
extrémité libre.
6. Appareil ménager selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que la saillie (59) est réalisée comme languette de maintien sur laquelle le tourillon
(50) est formé d'une seule pièce et en ce que la languette de maintien est fixée de manière amovible sur la partie arrière de la
glissière télescopique (13 ; 48, 49).
7. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que le tourillon (60) est disposé sur la languette de maintien en dessous de la glissière
télescopique (13 ; 48, 49).
8. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le dispositif de rentrée automatique (61, 72) comprend un ressort de traction (72)
qui a un premier point d'attaque (76) fixe par rapport au boîtier et un deuxième point
d'attaque (77, 78) sur la griffe (61), et en ce que l'axe de pivotement de la griffe (61) croise un triangle formé par le premier point
d'attaque (76) et le deuxième point d'attaque dans la première position (77) et dans
la deuxième position (78) de la griffe (61).
9. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 2 à 8, caractérisé en ce que l'axe de pivotement de la griffe (61) est déplaçable transversalement au sens de
déplacement du deuxième rail (14 ; 53).
10. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 2 à 9, caractérisé en ce que la griffe (61) présente une fente (67) s'étendant transversalement à l'axe de pivotement
et en ce que le ressort de traction (72) s'étend à travers la fente (67).
11. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que le support (4 ; 5) est fixé sur le deuxième rail (14 ; 53).
12. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la glissière télescopique comprend un rail intermédiaire inséré entre le premier
rail et le deuxième rail.
13. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la glissière télescopique (48, 49) comprend des troisième et quatrième rails (51,
52) raccordés entre eux de manière fixe, le troisième rail (51) étant guidé de manière
déplaçable sur le premier (50) et le quatrième rail (52) guidant le deuxième (53).
14. Appareil ménager selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que la saillie (60) est formée sur un adaptateur (20, 55) monté sur le deuxième rail
(14 ; 53).
15. Appareil ménager selon la revendication 14, caractérisé en ce qu'un élément d'enclenchement (24) est formé sur l'adaptateur (20, 55) pour la fixation
du support (4, 5).