(19)
(11) EP 1 882 500 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
26.05.2010  Patentblatt  2010/21

(21) Anmeldenummer: 07014778.0

(22) Anmeldetag:  27.07.2007
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
A63B 69/40(2006.01)

(54)

Einrichtung zum Werfen von Bällen

Device for expelling balls

Dispositif destiné à éjecter des balles


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MT NL PL PT RO SE SI SK TR

(30) Priorität: 28.07.2006 CH 12392006

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
30.01.2008  Patentblatt  2008/05

(73) Patentinhaber: Scheiwiller, Ernst
8610 Uster (CH)

(72) Erfinder:
  • Scheiwiller, Ernst
    8610 Uster (CH)

(74) Vertreter: Mötteli-Mantelli, Novella et al
Moettelli & Associés SARL St. Leonhardstrasse 4
9000 St. Gallen
9000 St. Gallen (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
FR-A- 2 861 312
US-A- 3 844 267
NL-A- 7 605 989
US-B1- 6 440 013
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Werfen von Bällen, mit einer Vorrichtung zur Beschleunigung der Bälle.

    [0002] Einrichtungen dieser Gattung sind bereits bekannt. Eine dieser Einrichtungen schleudert den Ball mittels eines Schlagarms, welcher auf einer horizontalen Kreisbahn beschleunigt wird, nach dem Auftreffen des Schlagarms auf den Ball aus einer Halterung. Der Schlagarm wird hierbei mittels einer Schwungmasse in einer Kreisbewegung gehalten und wird, wenn er einen Ball schleudern soll, in die entsprechende Position geschwenkt, damit der Schlagarm in dieser aktiven Schlagstellung den Ball aus seiner Halterung herausschlagen kann.

    [0003] Als nachteilig gilt bei diesen vorbekannten Einrichtungen, dass die Wurfgenauigkeit und die Wurfweite nicht präzis genug voreingestellt werden können, weil die Beschaffenheit, d.h. die Elastizität des Balls einen grossen Einfluss auf das Herausschlagen des Balls aus der Halterung und damit auch die Flugeigenschaften hat.

    [0004] Eine weitere Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus US 3844267 bekannt.

    [0005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, die Bälle vereinzelt und kontrolliert der Beschleunigungsvorrichtung zuzuführen, sowie noch weitere Nachteile des Stands der Technik zu beseitigen.

    [0006] Diese Aufgabe wird bei der Einrichtung der eingangs genannten Gattung erfindungsgemäss so gelöst, wie dies im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 definiert ist.

    [0007] Nachstehend werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:

    Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht die vorliegende Einrichtung,

    Fig. 2 in einer Draufsicht die Einrichtung aus Fig. 1,

    Fig. 3 in einer Frontansicht die Einrichtung aus Fig. 1,

    Fig. 4 in einem Halbschnitt eine der Umlenkrollen der Einrichtung aus Fig. 1 und

    Fig. 5 in einer Seitenansicht die Einrichtung aus Fig. 1.



    [0008] Die vorliegende Einrichtung zum Werfen von Bällen 19 umfasst ein Fahrgestell 4, welches einen im Wesentlichen rechteckförmigen Rahmen 5 aufweist. Die vorliegende Einrichtung umfasst ferner eine Vorrichtung 1 zur Beschleunigung der Bälle 19. Diese Beschleunigungsvorrichtung 1 umfasst unter anderem auch ein Gehäuse 2, welches die Form eines flachen Quaders aufweist. Dieses Gehäuse 2 ist im Rahmen 5 des Fahrgestells 4 schwenkbar gelagert.

    [0009] Der Rahmen 5 weist vier Schenkel 51, 52, 53 und 54 auf. Der erste kürzere Schenkel 51 des Rahmens 5 befindet sich im vorderen Bereich des etwa rechteckförmigen Fahrgestells 4. Der dritte Schenkel 53 befindet sich im rückwärtigen Bereich des Fahrgestells 4. Der zweite Schenkel 52 und der vierte Schenkel 54 stellen die längeren Seiten des rechteckförmigen Rahmens 5 dar.

    [0010] Das Fahrgestell weist ferner vordere Rollen 55 und eine rückwärtige 56 auf, welche sich an der Unterseite des Rahmens 5 befinden. Diese Rollen 55 und 56 können mit Arretierungsvorrichtungen (nicht dargestellt) versehen sein, sodass die Einrichtung während ihrem Betrieb ihre Lage kaum ändern kann. Je eine der vorderen Rollen 51 befindet sich an der Unterseite eines der längeren Rahmenschenkel 52 bzw. 54 und sie sind in der Nähe des vorderen Rahmenschenkels 51 angeordnet. Die dritte Rolle 56 befindet sich an der Unterseite des rückwärtigen Rahmenschenkels 51.

    [0011] Von der Oberseite dieses rückwärtigen Rahmenschenkels 51 ragt ein etwa U-förmiger Führungsbügel 57 empor. Von der Oberseite der längeren Rahmenschenkel 52 und 54 steht je ein etwa V-förmiger Bock 58 ab. Die freien Endpartien der Bockschenkel 581 und 582 sind auf der Oberseite der Rahmen-schenkel 52 bzw. 54 befestigt. An der Stelle, wo sich die Schenkel 581 und 582 des Bocks 58 treffen, ist ein Zapfen 59 gelagert, welcher es ermöglicht, dass die Beschleunigungsvorrichtung 1 auch in einer vertikalen Ebene verstellt werden kann.

    [0012] Die Beschleunigungsvorrichtung 1 umfasst ferner längliche Beschleunigungseinheiten 6 und 7, welche sich auf der Oberseite 3 des Gehäuses 2 befinden und welche in einem Abstand voneinander angeordnet sind. Die jeweilige Beschleunigungseinheit 6 bzw. 7 weist ein Paar von Umlenkrollen 8 und 9 auf, welche sich in einem Abstand voneinander befinden. Der Grundkörper 81 der Umlenkrolle 8 bzw. 9 weist eine oben liegende Stirnfläche 78 und eine unten liegende Stirnfläche bzw. Grundfläche 79 auf, sowie eine gekrümmte Aussenfläche 82. Der vertikale Schnitt durch die Umlenkrolle 8 bzw. 9 weist Konturen des Querschnitts einer bikonkaven Linse auf. Folglich weist die um die Drehachse D drehbare Aussenfläche 82 der Umlenkrolle 8 bzw. 9 die Form eines Globoids auf, wobei der Grundkörper 81 der Umlenkrolle 8 bzw. 9 die Form eines Globoidrads haben kann. Der Radius der Krümmung der bogenförmigen Aussenfläche 82 der Umlenkrolle 8 bzw. 9 entspricht dem Radius bzw. Durchmesser des Balles 19.

    [0013] In der globoiden Aussenfläche 82 der Umlenkrolle 8 bzw. 9 sind umlaufende Rillen (Fig. 4) ausgeführt. Im dargestellten Fall weist die globoide Aussenfläche 82 der Umlenkrolle 8 bzw. 9 fünf Rillen 83, 84, 85, 86 und 87 auf. Die Rillen 83 bis 85 verlaufen parallel zueinander, sie stehen senkrecht zur der Drehachse D der Umlenkrolle 8 bzw. 9 und sie sind entlang der Drehachse D der Umlenkrolle 8 bzw. 9 in Abständen voneinander angeordnet verteilt. Die Rillen 83 bis 87 sind für die Aufnahme je eines Riemens der betreffenden Beschleunigungseinheit 6 bzw. 7 bestimmt.

    [0014] Über das jeweilige Paar der Rollen 8 und 9 ist ein Satz 10 der Riemen geführt. Im in Fig. 3 dargestellten Fall umfasst der Riemensatz 10 drei Riemen 101, 102 und 103. Der Riemensatz 10 kann jedoch auch mehr als drei Riemen oder aber auch nur zwei Riemen enthalten. In diesem zuletzt genannten Fall handelt es sich um die aussen liegenden Riemen 101 und 103. Dies sind jene Riemen 101 und 103, welche in den Rillen 83 und 87 der Umlenkrolle 8 bzw. 9 liegen, die sich zu den Stirnflächen 78 und 79 der Umlenkrolle 8 bzw. 9 am nächsten befinden (nicht dargestellt). Im in Fig. 4 dargestellten Fall ist zur Vereinfachung der Darstellung nur der mittlere Riemen 102 abgebildet.

    [0015] Der Querschnitt der jeweiligen Rille 83 bis 87 entspricht dem Querschnitt des Riemens 101 bis 103, welchen die Rillen 83 bis 87 aufnehmen sollen. Die Riemen 101 bis 103 können einen runden Querschnitt haben oder sie können Keilriemen sein. Im dargestellten Fall werden Keilriemen 101 bis 103 verwendet. Bekanntlich haben Keilriemen zusammenlaufende Seitenflanken 104 und 105 (Fig. 4). Im Aussenbereich des jeweiligen Keilriemens 101 bis 103, wo die Enden der Riemenflanken 104 und 105 den grösseren Abstand voneinander haben, befindet sich der Rücken 106 des Keilriemens 101 bis 103, welcher eine die Aussenenden der Flanken 104 und 105 verbindende Deckfläche 107 umfasst.

    [0016] Entsprechend den Flanken 104 und 105 des Keilriemens 101 bis 103 sind auch die Flanken 88 und 89 der Rillen 83 bis 87 zusammenlaufend ausgeführt. Die Rillen 83 bis 87 sind ausserdem auch so ausgeführt, dass die Mittelachse M der jeweiligen Rille 83 bis 87, welche zwischen den zusammenlaufenden Flanken 88 und 89 der Rille 83 bis 87 liegt, zu jenem Abschnitt der globoiden Aussenfläche 82 der Umlenkrolle 8 bzw. 9 senkrecht steht, in welchem die jeweilige Rille 83 bis 87 ausgeführt. Daraus folgt, dass der Boden 80 der jeweiligen Rille 83 bis 87 zur genannten Mittelachse M senkrecht steht.

    [0017] Die Tiefe der Rillen 83 bzw. der Abstand der Rillenflanken 88 und voneinander sind so bemessen, dass der Rücken 106 des Keilriemens 101 bis 103, und zwar samt seiner Deckfläche 107 aus der Rille 83 bis 87 hervorsteht. Der Ball 19, welcher sich zwischen den zwei Beschleunigungseinheiten 6 und 7 befindet (Fig: 3), liegt auf der Deckfläche 107 des Rückens 106 der Riemen 101 bis 103 auf. Die jeweilige Rille 83 ist somit so ausgeführt, dass die Deckflächen 107 der in die Rillen 83 bis 87 der Umlenkrolle 8 bzw. 9 eingelegten Keilriemen 101 bis 103 tangential auf der runden Oberfläche des Balles 19 aufliegen.

    [0018] Zumindest eine der Umlenkrollen 8 bzw. 9 ist antreibbar. Vorteilhafterweise ist die vordere Antriebsrolle 8 antreibbar. Zu diesem Zweck sitzt diese Umlenkrollen 8 fest auf der Welle 41 eines Motors 39 bzw. 40, welcher sich im Inneren des Gehäuses 2 befindet. Die Beschleunigungseinheit 6 bzw. 7 umfasst im Weiteren eine Verstärkungsplatte 11, welche aussen auf der Oberseite 3 des Gehäuses 2 befestigt ist. Die Welle 41 des Antriebsmotors 39 bzw. 40 ragt durch die Verstärkungsplatte 11 empor. Der Antriebsmotor 39 bzw. 40 ist zweckmässigerweise ein Elektromotor, er ist der Unterseite der Verstärkungsplatte 11 zugeordnet und er ist an dieser Platte 11 befestigt. Der Antriebsmotor 39 bzw. 40 könnte jedoch auch ein hydraulischer Motor sein.

    [0019] Die andere Umlenkrolle 9 der Beschleunigungseinheiten 6 und 7 ist im dargestellten Fall freilaufend gelagert und sie sitzt über Lager 42 auf einer feststehenden Welle 43. Das untere Ende dieser Welle 43 ist an einer Spannvorrichtung 45 angebracht. Die Verstärkungsplatte 11 weist eine Randpartie 46 auf, welche zum übrigen Teil der Verstärkungsplatte 11 rechtwinklig und hochkant steht. Die Spannvorrichtung 45 weist eine Tragplatte 47 auf, welche auf der Verstärkungsplatte 11 der Beschleunigungseinheit 6 bzw. 7 in der Längsrichtung derselben verschiebbar und arretierbar angebracht ist. Das untere Ende der feststehenden Welle 43 ist auf der Tragplatte 47 befestigt. Diese Tragplatte 47 weist ebenfalls eine Randpartie 48 auf, welche zum übrigen Teil der Tragplatte 47 rechtwinklig und hochkant steht, sodass diese Randpartie 48 zur Randpartie 46 der Verstärkungsplatte 11 praktisch parallel verläuft. Die Spannvorrichtung 45 umfasst schliesslich auch eine Schraube 49, welche in der Randpartie 46 der Verstärkungsplatte 11 eingeschraubt ist und deren innenliegendes Ende an der Aussenseite der Randpartie 48 der Tragplatte 47 aufliegt. Mittels dieser Schraube 49 können der Abstand zwischen den Achsen A1 und A2 der Wellen 41 und 43 der Beschleunigungseinheit 6 bzw. 7 und somit auch die Spannung in den Riemen 101 bis 103 eingestellt werden.

    [0020] Die Riemen 101 bis 103 der Beschleunigungseinheiten 6 und 7 weisen je ein innen liegendes Trumm 108 und ein aussen liegendes Trumm 109 auf. Als innen liegend gilt jenes Trumm 108, welches der anderen Beschleunigungseinheit 6 bzw. 7 gegenübersteht. Der Ball 19 steht mit dem innen liegenden Trumm 108 der Beschleunigungseinheiten 6 und 7 in Eingriff. Der Abstand zwischen den innen liegenden Trumms 108 der Beschleunigungseinheiten 6 und 7 entspricht dem Durchmesser eines Balles 19, beispielsweise eines Fussballs. Dieser Abstand muss jedoch etwas kleiner als der Durchmesser des Balles 19 sein, damit die Rücken 106 der Riemen 101 bis 103 einen so hohen Druck auf den Ball 19 ausüben können, dass der Ball 19 auf den Deckflächen 107 der Riemen 101 bis 103 während der Beschleunigung desselben nicht zurückrutscht.

    [0021] Zur Erleichterung der Zuführung der Bälle 19 zur Beschleunigungsvorrichtung 1 verlaufen die Beschleunigungseinheiten 6 und 7 nicht parallel zueinander, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. Der Winkel Alpha, welcher sich zwischen den Längsachsen L1 und L2 der Beschleunigungseinheiten 6 und 7 erstreckt, kann zwischen 2 und 10 Grad betragen. Dies hat zur Folge, dass der Abstand zwischen den Endpartien der Beschleunigungseinheiten 6 und 7 unterschiedlich gross ist. Jener Bereich der Beschleunigungsvorrichtung 1, in dem der Abstand zwischen den Endpartien der Beschleunigungseinheiten 6 und 7 grösser ist, stellt die Eintrittspartie 12 der Beschleunigungsvorrichtung 1 dar. Jener Bereich der Beschleunigungsvorrichtung 1, in dem der Abstand zwischen den Endpartien der Beschleunigungseinheiten 6 und 7 kleiner ist, stellt die Austrittspartie 13 der Beschleunigungsvorrichtung 1 dar.

    [0022] Die vorliegende Einrichtung umfasst ferner auch eine Vorrichtung 20 für die Aufnahme eines Vorrats an Bällen 19 (Fig. 1). Diese Vorratsvorrichtung 20 weist einen vorteilhaft zumindest teilweise trichterförmigen Behälter 21 für die Aufnahme des Vorrats an Bällen auf. Der Behälter 21 umfasst eine kreisförmige Austrittsmündung 22 und einen Einfüllbereich 23 für Bälle 19. Die Austrittsmündung 22 der Vorratsvorrichtung 20 liegt in einer horizontalen Ebene, sie liegt oberhalb der Beschleunigungsvorrichtung 1 und sie ist der Eintrittspartie 12 der Beschleunigungsvorrichtung 1 in horizontaler Richtung vorgeschaltet. Der vertikale Abstand zwischen der Austrittsmündung 22 der Vorratsvorrichtung 20 und der Eintrittspartie 12 der Beschleunigungsvorrichtung 1 ist etwas grösser als der Durchmesser eines Balles 19.

    [0023] Der Behälter 21 weist einen gekrümmten, vorteilhaft einen bananenförmigen Verlauf auf, wobei die vertikale Achse der Austrittsmündung 22 in eine praktisch horizontale Achse des Einfüllbereichs 23 des Behälters 21 übergeht. Die Vorratsvorrichtung 20 ist gegenüber der Beschleunigungsvorrichtung 1 in einer horizontalen Ebene und um die vertikale Achse der Austrittsmündung 22 schwenkbar ausgeführt.

    [0024] Weiterhin ist eine Vorrichtung 25 vorgesehen, welche die der Vorratsvorrichtung 20 entnommenen Bälle 19 an die Beschleunigungsvorrichtung 1 abgeben kann. Diese Abgabevorrichtung 25 stellt das Verbindungsglied zwischen der Vorratsvorrichtung 20 und der Beschleunigungsvorrichtung 1 dar. Die Abgabevorrichtung 25 umfasst einen kippbar gelagerten Hebel 26, welcher sich unterhalb der Austrittsmündung 22 der Vorratsvorrichtung 20 befindet. Der kippbare Hebel 26 hat im dargestellten Fall einen sichelförmig verlaufenden Grundkörper, wobei die Dicke dieses Hebels 26 kleiner ist als die Höhe desselben. Die konkave Seite des Hebels 26 öffnet sich gegen die Austrittsmündung 22 der Vorratsvorrichtung 20 hin. Der Radius der Krümmung der konkaven Oberseite des sichelförmigen Hebels 26 kann dem Radius bzw. Durchmesser eines Balles 19 entsprechen.

    [0025] Im Gehäuseoberteil 3 ist eine schlitzförmige Öffnung 35 ausgeführt, welche der Eintrittspartie 12 der Beschleunigungsvorrichtung 1 teilweise vorgeschaltet ist und teilweise innerhalb dieser Eintrittspartie 12 liegt. Dieser Schlitz 35 verläuft geradlinig und seine Längsrichtung fällt mit der Mittelachse MA der Beschleunigungsvorrichtung 1 zusammen. Der kippbare Hebel 26 ist als ein zweiarmiger Hebel ausgeführt, wobei sich die Kippachse 24 eines solchen Hebels 26 etwa in der Mitte seiner Länge befindet. Diese Kippachse 24 ist an der Unterseite des Gehäuseoberteiles 3 mittels Lagerböcke 34 gelagert. Diese stehen von der Unterseite des Gehäuseoberteils 3 praktisch rechtwinklig ab. Der zweite Arm 29 des Hebels 26 liegt im wesentlichen unterhalb des Gehäuseoberteils 3.

    [0026] Der erste Arm 28 des Hebels 26 geht durch den Schlitz 35 im Gehäuseoberteil 3 hindurch und er ragt vom Schlitz 35 empor. Die freie Endpartie 33 des ersten Hebelarms 28 liegt oberhalb des Gehäuseoberteils 3 und sie ist zur unmittelbaren Einwirkung auf den Ball 19 bestimmt, um diesen zur Beschleunigungsvorrichtung 1 zu befördern. Wegen den genannten Abmessungen des Querschnitts des Hebels 26 weist die freie Endpartie 33 desselben eine Eckpartie auf, welche auf den Ball 19 aufliegen würde. Hierbei könnte diese scharfe Kanten aufweisende Eckpartie 33 des freien Armendes 33 die Oberfläche des Balls 19 beschädigen. Ausserdem könnte dies scharfe Eckpartie eine Verzögerung in der Beförderung des Balles zur Beschleunigungsvorrichtung 1 verursachen, und zwar in Abhängigkeit davon wie stark der Ball 19 aufgeblasen ist. Um Probleme dieser Art zu vermeiden, ist die dem Ball 19 zugewandte Kante des freien Endes 33 des ersten Hebelarmes 28 mit einer Platte 44 (Fig. 2 und 3) versehen. Diese Platte 44 steht zur Hauptebene des Hebels 26 praktisch rechtwinklig. Andererseits ist diese Aufprallplatte 44 gegenüber der Oberfläche des Balles 19 so geneigt angeordnet, dass sie auf der Oberfläche des Balles 19 möglichst grossflächig aufliegt, wenn der Ball 19 durch den Hebel 26 zur Beschleunigungsvorrichtung 1 befördert wird. Die Platte 44 hat einen rechteckförmigen Umriss und sie ist am freien Ende 33 des ersten Hebelarmes 28 vorteilhafterweise mittig angeschweisst.

    [0027] Die Abgabevorrichtung 25 umfasst auch ein Mittel 30 zur Betätigung des kippbaren Hebels 26 (Fig. 3). Dieses Betätigungsmittel 30 ist im dargestellten Fall ein elektrischer Hubzylinder 31. Dieses Betätigungselement 30 kann jedoch auch als ein hydraulischer Zylinder ausgeführt sein. Die an den Anker des Hubmagneten 30 einerends angeschlossene Kolbenstange 32 ist andernends an den zweiten Arm 29 des kippbaren Hebels 26 angeschlossen.

    [0028] Je eine Schiene 36 bzw. 37 ist zu jeder der Längsseiten des Schlitzes 35 auf der Gehäuseoberseite 3 angeordnet. Die Schienen 36 und 37 verlaufen parallel zum Schlitz 35 und sie sind als L-Profile ausgeführt. Der erste Schenkel 38 der Profile 36 und 37 (Fig. 2) liegt flach auf dem Oberteil 3 des Gehäuses 2 und er ist mit diesem Oberteil 3 fest verbunden. Der zweite Schenkel 39 der Profile 36 und 37 steht senkrecht zum Oberteil 3. Der Abstand zwischen den zweiten Schenkeln 39 ist kleiner als der Durchmesser des Balles 19, sodass dieser auf den Oberkanten der zweiten Schenkel 39 aufliegen kann.

    [0029] Die vorliegende Einrichtung umfasst auch eine Steuerungsvorrichtung 60, welche beispielsweise am Führungsbügel 57 angebracht sein kann. Dieser Vorrichtung 60 ist so ausgeführt, dass sie die Arbeitsweise sowie die Zusammenarbeit der einzelnen Vorrichtungen der vorliegenden Einrichtung steuern kann. Diese Steuervorrichtung 60 enthält Schaltkreise, welche die Drehzahl der Elektromotoren 39 und 40 unabhängig voneinander steuern kann. Dies ergibt unterschiedliche Geschwindigkeiten der Riemensätze 10 in den Beschleunigungseinheiten 6 und 7, womit man eine Abweichung der Flugbahn des Balles 19 von der Mittelachse MA der Beschleunigungsvorrichtung 1 erreichen kann. Solche Schaltkreise könne auch programmierbar sein, wodurch die Notwendigkeit einer manuellen Bedienung solcher Steuerkreise wegfällt. Ausserdem können solche Schaltkreis auch nach einem Zufallsprinzip arbeiten.

    [0030] Die Steuervorrichtung 60 enthält auch Schaltkreise, welche an den Hubmagneten 30 angeschlossen sind. Solche Schaltkreise senden Impulse zum Hubmagneten, welcher die Beförderung der Bälle 10 mittels des Kipphebels 26 zur Beschleunigungsvorrichtung 1 besorgt. Solche Schaltkreise können ebenfalls nach einem Zufallsprinzip arbeiten, sodass sie Steuerimpulse zum Hubmagneten 30 in unregelmässigen Zeitabständen senden, während die Riemensätze 10 ohne Unterbruch laufen. Damit wird erreicht, dass die Bälle 19 die Beschleunigungsvorrichtung 1 in unregelmässigen zeitlichen Abständen erreichen und diese dann auch verlassen.

    [0031] Während der Ruhephase der vorliegenden Einrichtung befindet sich der kippbare Hebel 26 in seiner praktisch horizontalen Stellung, sodass sich die freie Endpartie 33 des ersten Hebelarmes 28 in ihrer unteren Stellung befindet. Der Abstand zwischen dieser freie Endpartie 33 des ersten Hebelarmes 28 und der Ausgabeöffnung 22 der Vorratsvorrichtung 20 ist zumindest so gross wie der Durchmesser des Balles 19. Dabei ruht der demnächst zu befördernde Ball 19 einerseits auf der Platte 44, welche an dieser freien Endpartie 33 des ersten Hebelarmes 28 angebracht ist. Andererseits ruht der demnächst zu befördernde Ball 19 auf den Kanten der vertikalen Schenkel 39 der L-Schienen 36 und 37 (Fig. 3). Der nächste Ball 19 befindet sich noch in der Vorratsvorrichtung 20 und er liegt auf diesem demnächst zu befördernden Ball 19 auf.

    [0032] Wenn der untere Ball 19 zur Beschleunigungsvorrichtung 1 befördert werden soll, dann sendet die Steuervorrichtung 60 ein Signal an den Elektromagneten 30. Dieser zieht die Kolbenstange 32 zurück, sodass der zweite bzw. untere Hebelarm 29 nach unten ruckartig gezogen wird. Dies hat zur Folge, dass der erste Hebelarm 28 des zweiarmigen Hebels 26 ruckartig aufwärts bewegt wird. Das Auflageplatte 44 am ersten Hebelarm 28 schnellt dabei auf einer bogenförmigen Bahn von rechts nach links (Fig. 1) und dabei schiebt sie den Ball 19 vor sich in den Eintrittsbereich 12 der Beschleunigungsvorrichtung 1. Hier wird der Ball 19 zwischen den inneren Trumme 108 der Riemen 101 bis 103 der Riemen 101 bis 103 der Beschleunigungseinheiten 6 und 7 seitlich ergriffen, mitgenommen, auf die Geschwindigkeit dieser inneren Riementrumme 108 der 101 beschleunigt und in der Bewegungsrichtung BR aus der Einrichtung geworfen.

    [0033] Während der Beförderung des ersten Balles 19 aus der Abgabevorrichtung 25 bewegt sich die freie Endpartie 33 des zweiten Armes 28 des Hebels 26 nicht nur nach links sondern auch aufwärts, und zwar gegen die Austrittsöffnung 22 der Vorratsvorrichtung 20. Dadurch hindert diese freie Endpartie 33 des zweiten Hebelarmes 28 den zweiten Ball 19 daran, dass er die Vorratsvorrichtung 20 vorzeitig verlässt und in die Abgabevorrichtung 25 fällt. Nachdem der erste Ball 19 die Abgabevorrichtung 25 verlassen hat, bewegt sich das freie Ende 33 des zweiten Hebelarmes 28 nach rechts abwärts, wodurch die Mündung 22 der Vorratsvorrichtung 20 frei wird und der nächste Ball 19 kann in die Abgabevorrichtung 25 fallen.

    [0034] Dank der Auflageplatte 44 kann die Geschwindigkeit der Vorwärtsbewegung des freien Hebelendes 33 sogar so eingestellt werden, dass es eine verhältnismässig kleine Differenz zwischen der Geschwindigkeit des beförderten Balls 19 und der Geschwindigkeit der Trumme 108 des Riemensatzes 10 gibt, mit welchen der Ball 19 in der Beschleunigungsvorrichtung 1 in Berührung kommt.


    Ansprüche

    1. Einrichtung zum Werfen von Ballen, mit einer Beschleunigungsvorrichtung (1) zur Beschleunigung der Bälle, die Riemen (101,102,103) zur Beschleunigung der Bälle (19) aufweist, sowie eine Abgabevorrichtung (25) vorgesehen ist, welche die einzelnen Bälle (19) an die Beschleunigungsvorrichtung (1) abgibt, wobei sich die Abgabevorrichtung (25) zumindest teilweise zwischen der Vorratsvorrichtung (20) und der Beschleunigungsvorrichtung (1) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabevorrichtung (25) einen kippbaren Hebel (26) umfasst, der so angeordnet ist, dass sich die die Bälle (19) abgebende Endpartie (28) desselben sowohl im Bereich der Austrittsmündung (22) der Vorratsvorrichtung (20) als auch im Eintrittsbereich (12) der Beschleunigungsvorrichtung (1) befindet, und wobei der Hebel (26) an eine Betätigungsvorrichtung (30) angeschlossen ist.
     
    2. Einrichtung gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschleunigungsvorrichtung (1) längliche Beschleunigungseinheiten (6,7) aufweist, welche sich in einem Abstand voneinander befinden, der etwa dem Durchmesser eines Balles (19) entspricht, dass die jeweilige Beschleunigungseinheit (6,7) einen Satz (10) von zumindest zwei Riemen (101;103) aufweist, welche über ein Paar von Umlenkrollen (8,9) geführt sind, dass zumindest eine Rolle (8) des jeweiligen Paars antreibbar ist, und dass die Beschleunigungseinheiten (6,7) im wesentlichen den gleichen Abstand voneinander haben, wobei die Längsachsen (L1,L2) der Beschleunigungseinheiten (6,7) einen Winkel Alpha von 2° bis 10° einschliessen.
     
    3. Einrichtung gemäss Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenfläche (82) der jeweiligen Rolle (8;9) einen bikonkaven Längsschnitt aufweist, wobei der Grundkörper (81) der jeweiligen Umlenkrolle (8,9) die Form eines Globoidrads aufweist, dass der Radius der globoiden Aussenfläche (82) der Umlenkrolle (8;9) dem Radius des Balles (19) entspricht, dass umlaufende Rillen (83 bis 87) in der globoiden Aussenfläche (82) der Umlenkrolle (8,9) ausgeführt sind, welche parallel zueinander verlaufen und entlang der Drehachse (D) der Umlenkrolle (8;9) in Abständen voneinander verteilt sind, dass die jeweilige Rille (83 bis 87) für die Aufnahme eines der Riemen (101;102;103) der betreffenden Beschleunigungseinheit (1) bestimmt ist und dass der Querschnitt der Rille (83 bis 87) dem Querschnitt des Riemens (101;102;103) entspricht.
     
    4. Einrichtung gemäss Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen (101) ein Keilriemen ist, dass die Flanken der Rille (83) entsprechend den Flanken des Keilriemens (101) zusammenlaufen, dass die zwischen den zusammenlaufenden Flanken der Rille (83) liegende Mittelachse (M) der Rille (83) zu jenem Abschnitt der Oberfläche der globoiden Aussenfläche (82) der Rolle (8;9) senkrecht steht, in welchem die jeweilige Rille (83) ausgeführt ist, und dass die jeweilige Rille (83) so ausgeführt ist, dass die Deckfläche (107) des eingelegten Keilriemens (101;102;103) tangential an der Umfangsfläche des Balles (19) anliegt.
     
    5. Einrichtung gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (20) für die Aufnahme eines Vorrats an Bällen (19) vorgesehen ist, dass diese Vorratsvorrichtung (20) der Eingangspartie (12) der Beschleunigungsvorrichtung (1) zugeordnet ist und dass die Vorratsvorrichtung (20) gegenüber der Beschleunigungsvorrichtung (1) in einer horizontalen Ebene schwenkbar ausgeführt sein kann.
     
    6. Einrichtung gemäss Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratsvorrichtung (20) einen vorteilhaft zumindest teilweise trichterförmigen Behälter (21) für die Aufnahme des Vorrats an Bällen (19) aufweist und dass die Austrittsmündung (22) dieses Behälters (21) der Eintrittspartie (12) der Beschleunigungsvorrichtung (1) zugeordnet ist.
     
    7. Einrichtung gemäss Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorratsvorrichtung (20) so angeordnet ist, dass die Austrittsmündung (22) des Vorratsbehälters (20) oberhalb der Eintrittspartie (12) der Beschleunigungsvorrichtung (1) angeordnet ist und dass der Abstand der sich in diesem Eintrittsbereich (12) der Beschleunigungsvorrichtung (1) befindlichen Endpartien der Beschleunigungseinheiten (1) grösser ist als der Durchmesser eines Balles (19).
     
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung (30) ein elektrischer Hubzylinder (31) ist.
     
    9. Einrichtung gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der kippbare Hebel (26) einen sichelförmig verlaufenden Grundkörper (27) hat, dass sich die konkave Seite des Hebels (26) gegen die Austrittsmündung (22) der Vorratsvorrichtung (20) hin öffnet, und dass der Radius der Krümmung der konkaven Seite des sichelförmigen Hebels (26) dem Radius des Balles (19) entspricht.
     
    10. Einrichtung gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der kippbare Hebel (26) ein zweiarmiger Hebel ist, dass eine der Endpartien (28;29) eines solchen Hebels (26) die Abgabe der Bälle (19) an die Beschleunigungsvorrichtung (1) besorgt und dass die Betätigungsvorrichtung (30) an den anderen Arm des zweiarmigen Hebels (26) angeschlossen ist.
     
    11. Einrichtung gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschleunigungsvorrichtung (1) auf der Oberseite (3) eines Gehäuses (2) angebracht ist, dass eine schlitzförmige Öffnung (35) in der Gehäuseoberseite (3) ausgeführt ist, und dass der kippbare Hebel (26) hinsichtlich dieses Schlitzes (35) am Gehäuse (2) so angeordnet ist, dass die Endpartien (28,29) des kippbaren Hebels (26) durch den Schlitz (35) hindurchgehen können.
     
    12. Einrichtung gemäss Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die antreibbare Umlenkrolle (8) der jeweiligen Beschleunigungseinheiten (6,7) an einen Elektromotor (39;40) angeschlossen ist, dass diese Antriebsrolle (8) dem Ausgangsbereich (13) der Beschleunigungsvorrichtung (1) zugeordnet ist, und dass eine Steuerungsvorrichtung vorgesehen ist, welche die Arbeitsweise der einzelnen Vorrichtungen der Einrichtung steuert.
     


    Claims

    1. Device for ejecting balls, with an accelerating device (1) for accelerating the balls, the accelerating device having belts (101, 102, 103) for accelerating the balls (19), as well as a dispensing device (25) which dispenses the individual balls (19) to the accelerating device (1) is provided, the dispensing device (25) being at least partially located between the supply device (20) and the accelerating device (1), characterized in that the dispensing device (25) comprising a tiltable lever (26) which is arranged in such a manner that the end portion (28) of said lever, which end portion dispenses the balls (19), is located both in the region of the outlet mouth (22) of the supply device (20) and in the inlet region (12) of the accelerating device (1), and wherein the lever (26) is connected to an actuating device (30).
     
    2. Device according to Patent Claim 1, characterized in that the accelerating device (1) has elongate accelerating units (6, 7) which are located at a distance from each other corresponding approximately to the diameter of a ball (19), in that the respective accelerating unit (6, 7) has a set (10) of at least two belts (101; 103) which are guided via a pair of return pulleys (8, 9), in that at least one pulley (8) of the respective pair is drivable, and in that the accelerating units (6, 7) are essentially at the same distance from each other, the longitudinal axes (L1, L2) of the accelerating units (6, 7) being offset by an angle alpha of 2° to 10° from each other.
     
    3. Device according to Patent Claim 2, characterized in that the outer surface (82) of the respective pulley (8; 9) has a biconcave longitudinal section, the basic body (81) of the respective return pulley (8, 9) being in the form of a globoid worm wheel, in that the radius of the globoid outer surface (82) of the return pulley (8; 9) corresponds to the radius of the ball (19), in that encircling grooves (83 to 87) are formed in the globoid outer surface (82) of the return pulley (8, 9), said grooves running parallel to one another and being distributed at distances from one another along the axis of rotation (D) of the return pulley (8; 9), in that the respective groove (83 to 87) is intended for receiving one of the belts (101; 102; 103) of the relevant accelerating unit (1), and in that the cross section of the groove (83 to 87) corresponds to the cross section of the belt (101; 102; 103).
     
    4. Device according to Patent Claim 3, characterized in that the belt (101) is a V-belt, in that the flanks of the groove (83) converge in a manner corresponding to the flanks of the V-belt (101), in that the central axis (M) of the groove (83), said central axis being located between the converging flanks of the groove (83), is perpendicular to that surface section of the globoid outer surface (82) of the pulley (8; 9) in which the respective groove (83) is formed, and in that the respective groove (83) is formed in such a manner that the top surface (107) of the inserted V-belt (101; 102; 103) bears tangentially against the circumferential surface of the ball (19).
     
    5. Device according to Patent Claim 1, characterized in that a device (20) for receiving a supply of balls (19) is provided, in that said supply device (20) is assigned to the input portion (12) of the accelerating device (1), and in that the supply device (20) can be of pivotable design in relation to the accelerating device (1) in a horizontal plane.
     
    6. Device according to Patent Claim 5, characterized in that the supply device (20) has an advantageously at least partially funnel-shaped container (21) for receiving the supply of balls (19), and in that the outlet mouth (22) of said container (21) is assigned to the inlet portion (12) of the accelerating device (1).
     
    7. Device according to Patent Claim 2, characterized in that the supply device (20) is arranged in such a manner that the outlet mouth (22) of the supply container (20) is arranged above the inlet portion (12) of the accelerating device (1), and in that the distance between the end portions of the accelerating unit (1) which end portions are located in said inlet region (12) of the accelerating device (1), is larger than the diameter of a ball (19).
     
    8. Device according to Claim 1, characterized in that the actuating device (30) is an electric lifting cylinder (31).
     
    9. Device according to Patent Claim 1, characterized in that the tiltable lever (26) has a basic body (27) with a sickle-shaped profile, in that the concave side of the lever (26) opens towards the outlet mouth (22) of the supply device (20), and in that the radius of curvature of the concave side of the sickle-shaped lever (26) corresponds to the radius of the ball (19).
     
    10. Device according to Patent Claim 1, characterized in that the tiltable lever (26) is a two-armed lever, in that one of the end portions (28; 29) of such a lever (26) ensures that the balls (19) are dispensed to the accelerating device (1), and in that the actuating device (30) is connected to the other arm of the two-armed lever (26).
     
    11. Device according to Patent Claim 1, characterized in that the accelerating device (1) is fitted on the upper side (3) of a housing (2), in that a slot-shaped opening (35) is formed in the housing upper side (3), and in that the tiltable lever (26) is arranged with respect to said slot (35) on the housing (2) in such a manner that the end portions (28, 29) of the tiltable lever (26) can pass through the slot (35).
     
    12. Device according to Patent Claim 2, characterized in that the drivable return pulley (8) of the respective accelerating units (6, 7) is connected to an electric motor (39; 40), in that said drive pulley (8) is assigned to the output region (13) of the accelerating device (1), and in that a control device which controls the operation of the individual devices of the ball-expelling device is provided.
     


    Revendications

    1. Système pour éjecter des balles, comprenant un dispositif d'accélération (1) pour accélérer les balles, qui présente des courroies (101, 102, 103) pour accélérer les balles (19), de même qu'est prévu un dispositif de distribution (25) qui distribue les balles individuelles (19) au dispositif d'accélération (1), le dispositif de distribution (25) se trouvant au moins en partie entre le dispositif de stockage (20) et le dispositif d'accélération (1), caractérisé en ce que le dispositif de distribution (25) comprenant un levier basculant (26) qui est disposé de telle sorte que sa partie d'extrémité (28) distribuant les balles (19) se trouve à la fois dans la région de l'embouchure de sortie (22) du dispositif de stockage (20) et dans la région d'entrée (12) du dispositif d'accélération (1), et le levier (26) étant raccordé à un dispositif d'actionnement (30).
     
    2. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'accélération (1) présente des unités d'accélération allongées (6, 7) qui se trouvent à une distance l'une de l'autre qui correspond approximativement au diamètre d'une balle (19), en ce que l'unité d'accélération respective (6, 7) présente un jeu (10) d'au moins deux courroies (101 ; 103) qui sont guidées sur une paire de poulies de renvoi (8, 9), en ce qu'au moins une poulie (8) de la paire respective peut être entraînée, et en ce que les unités d'accélération (6, 7) sont essentiellement espacées les unes des autres de la même distance, les axes longitudinaux (L1, L2) des unités d'accélération (6, 7) formant un angle α de 2° à 10°.
     
    3. Système selon la revendication 2, caractérisé en ce que la surface extérieure (82) du rouleau respectif (8 ; 9) présente une coupe longitudinale biconcave, le corps de base (81) de la poulie de renvoi respective (8, 9) présentant la forme d'une roue globoïde, en ce que le rayon de la surface extérieure globoïde (82) de la poulie de renvoi (8 ; 9) correspond au rayon de la balle (19), en ce que des rainures périphériques (83 à 87) sont réalisées dans la surface extérieure globoïde (82) de la poulie de renvoi (8, 9), lesquelles s'étendent parallèlement les unes aux autres et sont réparties à distance les unes des autres le long de l'axe de rotation (D) de la poulie de renvoi (8 ; 9), en ce que chaque rainure (83 à 87) est prévue pour recevoir l'une des courroies (101 ; 102 ; 103) de l'unité d'accélération respective (1) et en ce que la section transversale de la rainure (83 à 87) correspond à la section transversale de la courroie (101 ; 102 ; 103).
     
    4. Système selon la revendication 3, caractérisé en ce que la courroie (101) est une courroie trapézoïdale, en ce que les flancs de la rainure (83) convergent avec les flancs de la courroie trapézoïdale (101), en ce que l'axe médian (M) de la rainure (83) situé entre les flancs de la rainure (83) convergents est perpendiculaire à chaque section de surface de la surface extérieure globoïde (82) de la poulie (8 ; 9), dans laquelle est réalisée la rainure respective (83), et en ce que la rainure respective (83) est réalisée de telle sorte que la surface de recouvrement (107) de la courroie trapézoïdale insérée (101 ; 102 ; 103) s'applique tangentiellement à la surface périphérique de la balle (19).
     
    5. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un dispositif (20) pour recevoir un stock de balles (19) est prévu, en ce que ce dispositif de stockage (20) est associé à la partie d'entrée (12) du dispositif d'accélération (1) et en ce que le dispositif de stockage (20) peut être réalisé de manière à pouvoir pivoter dans un plan horizontal par rapport au dispositif d'accélération (1).
     
    6. Système selon la revendication 5, caractérisé en ce que le dispositif de stockage (20) présente un récipient (21) de préférence au moins en partie en forme d'entonnoir pour recevoir le stock de balles (19) et en ce que l'embouchure de sortie (22) de ce récipient (21) est associée à la partie d'entrée (12) du dispositif d'accélération (1).
     
    7. Système selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif de stockage (20) est disposé de telle sorte que l'embouchure de sortie (22) du récipient de stockage (20) soit disposée au-dessus de la partie d'entrée (12) du dispositif d'accélération (1) et en ce que la distance entre les parties d'extrémité des unités d'accélération (1) se trouvant dans cette région d'entrée (12) du dispositif d'accélération (1) est plus grande que le diamètre d'une balle (19).
     
    8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (30) est un cylindre de levage électrique (31).
     
    9. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que le levier basculant (26) a un corps de base (27) s'étendant en forme de croissant, en ce que le côté concave du levier (26) s'ouvre vers l'embouchure de sortie (22) du dispositif de stockage (20) et en ce que le rayon de courbure du côté concave du levier en forme de croissant (26) correspond au rayon de la balle (19).
     
    10. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que le levier basculant (26) est un levier à deux bras, en ce que l'une des parties d'extrémité (28 ; 29) d'un tel levier (26) assure la distribution des balles (19) au dispositif d'accélération (1) et en ce que le dispositif d'actionnement (30) est raccordé à l'autre bras du levier à deux bras (26).
     
    11. Système selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'accélération (1) est monté du côté supérieur (3) d'un boîtier (2), en ce qu'une ouverture en forme de fente (35) est réalisée dans le côté supérieur du boîtier (3) et en ce que le levier basculant (26) est disposé sur le boîtier (2), par rapport à cette fente (35), de telle sorte que les parties d'extrémité (28, 29) du levier basculant (26) puissent passer à travers la fente (35).
     
    12. Système selon la revendication 2, caractérisé en ce que la poulie de renvoi entraînable (8) des unités d'accélération respectives (6, 7) est raccordée à un moteur électrique (39 ; 40), en ce que cette poulie d'entraînement (8) est associée à la région de sortie (13) du dispositif d'accélération (1) et en ce qu'un dispositif de commande est prévu, lequel commande le mode de fonctionnement des dispositifs individuels du système.
     




    Zeichnung




















    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente